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|Verfahren = Normatives Abstimmungsverfahren
|Verfahren = Normatives Abstimmungsverfahren
|Period = n.a.
|Period = n.a.
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|OID = muss beantragt werden
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|OID = 1.2.40.0.34.7.7.1
|Realm = Austria
|Realm = Austria
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=Zusammenfassung=
=Zusammenfassung=
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TODO
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Der Implementierungsleitfaden "Pathologiebefund" beschreibt die Inhalte, die für die Abbildung von Pathologiebefunden in ELGA notwendig sind.
Der Implementierungsleitfaden "Pathologiebefund" beschreibt die Inhalte, die für die Abbildung von Pathologiebefunden in ELGA notwendig sind.
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Die Grundlage der Datenaustauschformate ist der internationale [[CDA-Grundlagen|CDA-Standard]], der sich in ELGA bewährt hat. Er erlaubt es Sender und Empfänger, sich ohne vorherige Absprache zu verstehen. Der Standard hat zum Ziel, einen umfassenden Austausch von semantisch interoperablen Informationen zwischen allen beteiligten Akteuren bei der Behandlung von Patienten zu ermöglichen. Der Datenaustausch findet hierbei nicht nur innerhalb einer Einrichtung, sondern auch zwischen kooperierenden Einrichtungen und über Sektorengrenzen hinaus statt. Die Empfänger der Dokumente sollen die Inhalte benutzen und weiterverwenden können, ohne sich vorher mit dem Ersteller absprechen zu müssen.
Die Grundlage der Datenaustauschformate ist der internationale [[CDA-Grundlagen|CDA-Standard]], der sich in ELGA bewährt hat. Er erlaubt es Sender und Empfänger, sich ohne vorherige Absprache zu verstehen. Der Standard hat zum Ziel, einen umfassenden Austausch von semantisch interoperablen Informationen zwischen allen beteiligten Akteuren bei der Behandlung von Patienten zu ermöglichen. Der Datenaustausch findet hierbei nicht nur innerhalb einer Einrichtung, sondern auch zwischen kooperierenden Einrichtungen und über Sektorengrenzen hinaus statt. Die Empfänger der Dokumente sollen die Inhalte benutzen und weiterverwenden können, ohne sich vorher mit dem Ersteller absprechen zu müssen.
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Der Befund "Pathologiebefund" basiert auf den Vorgaben des [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)|Allgemeinen Implementierungsleitfadens]]. Darin werden die notwendigen Datentypen, Dokument-Metadaten (Header), die Möglichkeiten der Textstrukturierung, grundlegende Vorgaben für die Anwendung von Terminologien, einige allgemein genutzten Inhaltsstrukturen (Sections) sowie Codebeispiele und praktische Implementierungshilfen gezeigt. Alle weiteren, für diesen Leitfaden benötigten Elemente werden hier erklärt. Die Notation der Spezifikation der Datenaustauschformate folgt der "Art-Decor"-Schreibweise, die auf einer eigenen Seite ([[Hilfe:Art-Decor-Tabellen_verstehen|Art-Decor-Tabellen verstehen]]) erläutert wird.
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Der "Pathologiebefund" basiert auf den Vorgaben des [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)|Allgemeinen Implementierungsleitfadens]]. Darin werden die notwendigen Datentypen, Dokument-Metadaten (Header), die Möglichkeiten der Textstrukturierung, grundlegende Vorgaben für die Anwendung von Terminologien, einige allgemein genutzten Inhaltsstrukturen (Sections) sowie Codebeispiele und praktische Implementierungshilfen gezeigt. Alle weiteren, für diesen Leitfaden benötigten Elemente werden hier erklärt. Die Notation der Spezifikation der Datenaustauschformate folgt der "Art-Decor"-Schreibweise, die auf einer eigenen Seite ([[Hilfe:Art-Decor-Tabellen_verstehen|Art-Decor-Tabellen verstehen]]) erläutert wird.
Der vorgesehene Ablauf des Datenaustausches wird im Kapitel [[#Anwendungsfälle / User Stories|Anwendungsfälle / User Stories]] beschrieben.
Der vorgesehene Ablauf des Datenaustausches wird im Kapitel [[#Anwendungsfälle / User Stories|Anwendungsfälle / User Stories]] beschrieben.
| Vidierte Dokumentation der Ergebnisse einer pathologischen Untersuchung einschließlich der diagnostischen Beurteilung. Der Begriff umfasst im Sinne dieses Leitfadens insbesondere histopathologische und zytopathologische Befunde.
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| '''Untersuchungsmaterial'''
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| Biologisches Material, das einer pathologischen Untersuchung zugeführt wird, z. B. Gewebe, Organe oder Organteile, Biopsien, Punktate, Abstriche oder Körperflüssigkeiten.
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| '''Probe'''
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| Identifizierbare Einheit des Untersuchungsmaterials, die im Rahmen der pathologischen Untersuchung beschrieben, untersucht oder weiterverarbeitet wird.
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| '''Abgeleitete Probe / Teilprobe'''
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| Probe, die durch Entnahme oder Verarbeitung aus einer anderen Probe entsteht, z. B. Gewebeblock, Schnitt oder Ausstrich.
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| '''Probenverarbeitung'''
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| Bearbeitung einer Probe im Rahmen des pathologischen Workflows, z. B. Fixierung, Zuschnitt, Einbettung, Schneiden, Färbung oder Abtrennung von Material für weitere Untersuchungen.
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| '''Makroskopie'''
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| Untersuchung und Beschreibung des Untersuchungsmaterials mit bloßem Auge bzw. ohne mikroskopische Vergrößerung. Sie umfasst insbesondere die Beschreibung äußerlich erkennbarer Merkmale sowie gegebenenfalls den Zuschnitt und die Auswahl von Gewebeanteilen für die weitere Untersuchung.
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| '''Mikroskopie'''
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| Untersuchung und Beschreibung von Zellen, Geweben oder daraus hergestellten Präparaten unter mikroskopischer Vergrößerung zur Beurteilung morphologischer und gegebenenfalls weiterer diagnostisch relevanter Merkmale.
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| '''Intraoperative Diagnostik'''
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| Pathologische Untersuchung während eines operativen Eingriffs zur zeitnahen diagnostischen Unterstützung des weiteren Vorgehens, z. B. Gefrierschnittuntersuchung oder intraoperative Zytologie.
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| '''Nachtrags- bzw. Ergänzungsbefund'''
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| Befund, der einen bereits abgeschlossenen Pathologiebefund um zusätzliche Untersuchungsergebnisse oder diagnostische Informationen ergänzt.
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| '''Revisions- bzw. Korrekturbefund'''
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| Befund, der einen bereits bereitgestellten Pathologiebefund aufgrund einer nachträglichen Korrektur oder Revision ersetzt.
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|}
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=Einleitung=
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TODO: Review, übernommen aus altem PDF-Leitfaden
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Als Grundlage zur Definition des Pathologiebefundes für ELGA wird die Definition des Sonderfachs Pathologie aus Anlage 31 des Bundesgesetzblatts II, ausgegeben am 31. Juli 2006, Nr. 286 herangezogen.
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Ein Pathologiebefund ist die durch einen Facharzt für Pathologie vidierte schriftliche Dokumentation über Untersuchungsergebnisse aus dem Sonderfach Pathologie. Das Sonderfach Pathologie umfasst die Prävention und Diagnostik von Krankheiten unter besonderer Berücksichtigung deren Ursachen, die Überwachung des Krankheitsverlaufs, die Bewertung therapeutischer und diagnostischer Maßnahmen durch die Beurteilung von morphologischem Untersuchungsmaterial (wie etwa Biopsien, Punktate, Abstriche) sowie durch die Vornahme von Obduktionen.
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Der Obduktionsbefund und der Totenbeschaubefund sind jedoch nicht Gegenstand dieses Leitfadens!
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==Ausgangslage und Motivation==
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TODO
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Der hier dargestellte Leitfaden für die Dokumentenklasse "Pathologiebefund" ist ein konkreter Schritt einer harmonisierten, strukturierten und standardisierten Möglichkeit, medizinische Dokumente der Pathologie zwischen Gesundheitsdiensten und Patienten auszutauschen.
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Das Dokument "Pathologiebefund" basiert auf den Vorgaben des [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)|Allgemeinen Implementierungsleitfadens]].
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==Zweck des Dokuments==
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TODO
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Der vorliegende Implementierungsleitfaden beschreibt die einheitliche Implementierungsvorschrift für den Informationsaustausch von Dokumenten der Pathologie im österreichischen Gesundheitswesen. Der Leitfaden basiert auf den vorangegangenen Erfahrungen in der Erstellung von Implementierungsleitfäden für ELGA CDA Dokumente.
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Der sogenannte "Header" beinhaltet zum einen administrative Daten (allgemeine Angaben zum Dokument, Daten zum Patienten, usw.) und dient zum anderen auch als Quelle für die Metadaten, die bei der Registrierung des Dokuments in ELGA verwendet werden. Der Header wurde über alle Anwendungsbereiche der ELGA einheitlich abgestimmt. Die medizinisch relevanten Daten sind im sogenannten "Body" enthalten.
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{{BeginILFBox}}Elemente des Headers und Bodys orientieren sich am bestehenden "[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)|Allgemeiner Implementierungsleitfaden für ELGA CDA Dokumente (Version 3)]]".
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{{EndILFBox}}
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==Zielgruppe==
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Anwender dieses Dokuments sind Softwareentwickler und Berater, die allgemein mit Implementierungen und Integrationen im Umfeld der ELGA, insbesondere der ELGA-Gesundheitsdaten, betraut sind. Weiters richtet sich der Leitfaden an alle an der Erstellung von Gesundheitsdaten und Gesundheitsdokumenten beteiligten Personen, einschließlich der Endbenutzer der medizinischen Softwaresysteme und der Angehörigen von Gesundheitsberufen.
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=Leitfadenerstellungs- und Harmonisierungsprozess=
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TODO
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Für die Ausgestaltung der Inhalte von "CDA Implementierungsleitfäden" ist eine breite Beteiligung der Stakeholder wesentlich, um die praktische Nutzbarkeit und die Akzeptanz durch die ELGA-Benutzer sicherzustellen.
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Für diese interdisziplinären Expertengruppen stehen nicht die technischen, sondern vor allem medizinisch-inhaltliche Aspekte im Vordergrund. Die technischen Inhalte werden großteils von den Redaktionsteams beigetragen.
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Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Interoperabilität der IT-Systeme im Gesundheitswesen ist die Einigung auf Vorgaben für einheitliche Dokumentation und Codierung der Information. Diese durch die Arbeitsgruppen erreichte "Harmonisierung" etabliert neue nationale Qualitätsstandards der medizinischen Dokumentation.
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Die Leitfäden werden über ein reguläres Standardisierungsverfahren ("Ballot") durch die HL7 Anwendergruppe Österreich (HL7 Austria) zu einem nationalen HL7 Standard.
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{{BeginILFBox}}Weitere Details zum Vorgehensmodell sind im [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Vorgehensmodell| Allgemeiner Leitfaden - Kapitel Leitfadenerstellungs- und Harmonisierungsprozess - Vorgehensmodell]] zu finden.
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{{EndILFBox}}
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Dieser Implementierungsleitfaden entstand durch die Harmonisierungsarbeit der AG Pathologiebefund, die im Zeitraum von Mai 2025 bis Juli 2026 tagte. Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe wurden durch ihre Organisation delegiert.
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Die Arbeitsgruppe harmonisierte primär die inhaltlichen Vorgaben und soweit möglich die zu verwendenden Terminologien (Value Sets). Die Formulierung der technischen Spezifikation des CDA Implementierungsleitfadens "Pathologiebefund" erfolgte durch die ELGA GmbH parallel bzw. nach der inhaltlichen Festlegung.
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Der Leitfaden wurde in einem technischen Abstimmungsverfahren durch die HL7 Austria (Ballot: 2026-xx) zu einem österreichischen HL7-Standard. Die Verbindlichkeit zur Anwendung wird durch eine Verordnung zum Gesundheitstelematikgesetz 2012, BGBl.I Nr.111/2012 begründet.
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==Revision der Leitfäden==
+
Neue und geänderte Anforderungen sowie Verbesserungen können neue Versionen der bestehenden Spezifikationen notwendig machen.
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Der CDA-Koordinator evaluiert in regelmäßigen Abständen, ob und welche Änderungen (etwa durch neue medizinische oder gesetzliche Anforderungen) notwendig sind. Aufgrund des Berichtes des CDA-Koordinators empfiehlt die ELGA GmbH die Erstellung von Revisionsversionen der bestehenden Leitfäden. Die geplanten Änderungen sollen mit den maßgeblichen Stakeholdern abgestimmt werden.
+
+
Neue Versionen, die "verpflichtende Elemente" neu einführen oder entfernen, sind "Hauptversionen", die jedenfalls über eine Durchführungsverordnung verbindlich gemacht und veröffentlicht werden. Andere Versionen sind "Nebenversionen". Alle verbindlichen Versionen sind auf [https://www.gesundheit.gv.at/ www.gesundheit.gv.at] zu veröffentlichen.
+
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== Autoren und Mitwirkende ==
+
Der vorliegende Leitfaden wurde unter der Leitung der ELGA GmbH von den Autoren und unter Mitwirkung der genannten Personen (Mitglieder der Arbeitsgruppe) erstellt. Die Arbeiten für den vorliegenden Leitfaden wurden von den Autoren gemäß dem Stand der Technik und mit größtmöglicher Sorgfalt erbracht.
+
Die HL7 Austria und die ELGA GmbH genehmigen ausdrücklich die Anwendung des Leitfadens ohne Lizenz- und Nutzungsgebühren zum Zweck der Erstellung medizinischer Dokumente und weisen darauf hin, dass dies mit dem Einverständnis aller Mitwirkenden erfolgt.
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===Autoren===
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{| class="wikitable"
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! Name
+
! Organisation
+
! Rolle
+
|-
+
| Emmanuel Helm
+
| ELGA GmbH, HL7 Austria
+
| Herausgeber
+
|-
+
| Garbiel Leonhartsberger
+
| ELGA GmbH
+
| Autor
+
|-
+
| Nikolaus Krondraf
+
| ELGA GmbH
+
| Autor
+
|-
+
| Andrea Klostermann
+
| ELGA GmbH
+
| Autor
+
|}
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+
<sup>1</sup> Personen werden ohne Titel angegeben.
+
+
=====Mitwirkende=====
+
Teilnehmer der Arbeitsgruppe
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+
Tanja Buchmair (Programmierfabrik), Monika Drexel-Mauler (Programmierfabrik), Bernhard Geist (Bernhard Geist IT Systems), Stefanie Gmeiner (Ärztekammer), Stefan Hermann (SALK), Renate Kain (MedUniWien), Alexander Nader (ÖGPath), Olivier Niederhauser (Basys Data GmbH), Andreas Ottenschläger (Patho im Zentrum), Karl Sotlar (ÖGPath), Gerhard Stimac (FEEI), Elisabeth Strahser (UBIT WKO), Philipp Tschandl (MedUniWien)
+
+
<sup>1</sup> Personen werden ohne Titel und in alphabetischer Reihenfolge angegeben.
+
+
=Technischer Hintergrund=
+
{{BeginILFBox}}
+
Der technische Hintergrund soll im [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Technischer_Hintergrund| allgemeinen Leitfaden]] nachgelesen werden.{{EndILFBox}}
+
+
=Allgemeine Richtlinien für ELGA CDA-Implementierungsleitfäden=
+
{{BeginILFBox}}Die [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Allgemeine_Richtlinien_f.C3.BCr_CDA-Implementierungsleitf.C3.A4den|allgemeinen Richtlinien für CDA-Implementierungsleitfäden]] sollen beachtet werden.
+
{{EndILFBox}}
+
+
=Funktionale Anforderungen=
+
==Voraussetzungen für den Zugriff auf e-Befunde in ELGA==
+
Der ELGA GDA (Gesundheitsdiensteanbieter) ist in ELGA angemeldet, berechtigt und besitzt eine gültige Kontaktbestätigung für den Patienten.
+
Der Patient ist ELGA-Teilnehmer und hat keinen generellen, partiellen oder situativen Widerspruch hinsichtlich ELGA eingelegt.
+
+
==Anwendungsfälle des Dokumentenmanagements==
+
Die folgenden Kapiteln aus dem allgemeinen Leitfaden stellen eine Zusammenfassung der Inhalte der ELGA-Gesamtarchitektur, des Leitfadens XDS Metadaten und Usability Styleguides zum Thema e-Befunde dar. Detailinformationen sind in den entsprechenden Dokumenten nachzulesen (verfügbar auf der Homepage der [https://www.elga.gv.at/ ELGA GmbH]). Die wesentlichen Anwendungsfälle sind
+
*[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Schreiben_und_Einbringen_von_Dokumenten|Schreiben und Einbringen von Dokumenten]]
+
*[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Versionierung_von_Dokumenten|Versionierung von Dokumenten]]
+
*[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Stornierung_von_Dokumenten|Stornierung von Dokumenten]]
+
*[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Filtern_und_Suchen_von_Dokumenten|Filtern und Suchen von Dokumenten]]
+
*[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Lesen_von_ELGA_Dokumenten|Lesen von Dokumenten]]
+
+
<div class="landscape">
+
===Dokument-Metadaten (XDS-Metadaten)===
+
{| class="wikitable"
+
! colspan="2"|XDS-Element mit Link zum XDS-Leitfaden
| Eindeutige Id des Dokumentensets. Diese bleibt über alle Versionen der Dokumente gleich (initialer Wert bleibt erhalten). Die setId SOLL unterschiedlich zu /ClinicalDocument/id sein.
|}<ref group="Tabelle">Übersichtstabelle über die Dokument-Metadaten (XDS-Metadaten)</ref>: ''Übersichtstabelle über die Dokument-Metadaten (XDS-Metadaten)''
+
</div>
+
+
=Konformitätsprüfung=
+
Ein zu diesem Implementierungsleitfaden konformes CDA-Dokument ist zunächst ein valides CDA Release 2.0 XML-Dokument mit [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#CDA_Header|Header]] und [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#CDA_Body|Body]]. Darüber hinaus erfüllt es alle in diesem Leitfaden festgelegten "Geschäftsregeln".
+
+
Dies spiegelt ein generelles Konzept im Umgang mit Dokumenten wieder: die Validierung in zwei Schritten. Im ersten Schritt stellt dies die Validierung gegen zugehörige '''W3C Schemas''' dar. Das verwendete Schema ist das geringfügig erweiterte offizielle CDA Release 2.0 Schema (siehe [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Schema-Pr.C3.BCfung|Schema-Prüfung]]). Darüber hinaus existieren eine Reihe von '''Schematron''' Regeln, die für einen zweiten Validierungsschritt genutzt werden und letztlich die Detailregelungen in diesem Leitfaden wiedergeben, sowie die Einhaltung der Geschäftsregeln (Optionalität, Kardinalität/Multiplizität, Datentypen, Wertebereiche, Abhängigkeiten) sicherstellen (siehe [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Schematron-Pr.C3.BCfung|Schematron-Prüfung]]). Geschäftsregeln für Abschnitte oder Elemente werden auch technisch zu '''"Templates"''' zusammengefasst. Eine XML-Instanz, die kein valides CDA-Dokument ist oder sich nicht gegen das XSD-Schema validieren lässt oder im Widerspruch zu den angegebenen Geschäftsregeln steht, ist kein gültiges CDA-Dokument im Sinne dieses Implementierungsleitfadens.
+
{{BeginYellowBox}}
+
Hinweis: Nicht alle Geschäftsregeln können mit Schema oder Schematron geprüft werden (etwa Inhalte von Multimedia-Attachments, Dokumentengröße). Zusätzliche Validierungsschritte sind gegebenenfalls notwendig, um alle Regeln zu überprüfen zu können.
+
{{EndYellowBox}}
+
{{BeginILFBox}}
+
Die Kapitel zu den technischen Konformitätsprüfungen von CDA-Dokumenten sind im allgemeinen Leitfaden unter den folgenden Links zu finden:
{{BeginILFBox}}Im Kapitel [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Datentypen|Datentypen des allgemeinen Leitfadens]] werden nur die Datentypen beschrieben, die in ELGA CDA-Dokumenten wie diesem zur Anwendung kommen. Für weiterführende Informationen wird auf den zugrundeliegenden Standard Health Level Seven Version 3 (V3), Normative Edition verwiesen.
+
{{EndILFBox}}
+
+
=Vorgaben zum medizinischen Inhalt=
+
TODO
+
+
Die folgende Abbildung zeigt die grundsätzliche Struktur des Pathologiebefunds sowie die vorgesehenen Kardinalitäten der Sections und deren Entries. Die konkreten Anforderungen an deren Inhalt und Aufbau ergeben sich aus den jeweiligen Template-Beschreibungen dieses Leitfadens.
+
+
[[Datei:Pathologiebefund Struktur.png|thumb|none|800px|<ref group="Abbildung">Struktur des Pathologiebefunds</ref>: Struktur des Pathologiebefunds]]
+
+
=Anwendungsfälle / User Stories=
+
TODO: Review der UCs, übernommen aus Word-File von AKL
+
+
Dieses Kapitel beschreibt die Anwendungsfälle, welche für die Ermittlung der Anforderungen an die Struktur des im Implementierungsleitfaden beschriebenen Befundes "Gesundheitsberatung 1450" herangezogen wurden.
+
+
==UC 1 – Erstellung eines pathologischen Befundes==
+
+
* Der Pathologe erhält Untersuchungsmaterial sowie die klinische Fragestellung.
+
* Das Untersuchungsmaterial wird entsprechend der Fragestellung bearbeitet (z. B. Probenaufbereitung sowie makroskopische, mikroskopische und molekularpathologische Untersuchungen).
+
* Die Untersuchungsergebnisse werden durch den Pathologen oder entsprechend qualifiziertes Fachpersonal in den vorgesehenen Befundabschnitten dokumentiert.
+
* Ist zum Zeitpunkt der Befunderstellung ein Nachtrags- oder Ergänzungsbefund zu erwarten, ist dies im dafür vorgesehenen Befundabschnitt (eigene Sektion) zu dokumentieren.
+
* Vorläufige Diagnosen sind maschinenlesbar als vorläufig zu kennzeichnen.
+
* Nach Abschluss der Befundung wird der Befund durch den verantwortlichen Pathologen vidiert und in ELGA bereitgestellt.
+
** Vorläufige pathologische Befunde sowie Arbeitshypothesen (z. B. Befunde ausschließlich auf Grundlage von Gefrierschnitten) werden nicht in ELGA bereitgestellt.
+
+
==UC 2 – Erstellung eines Nachtrags- bzw. Ergänzungsbefundes==
+
+
* Ein Nachtrags- oder Ergänzungsbefund entsteht beispielsweise, wenn bereits untersuchtes Probenmaterial zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund neuer Untersuchungsmethoden oder zusätzlicher Fragestellungen erneut untersucht wird.
+
* Ein bereits in ELGA bereitgestellter Primärbefund wird durch einen neuen Befund ergänzt.
+
* Der Ergänzungsbefund referenziert den zugehörigen Primärbefund.
+
* Der Primärbefund bleibt unverändert und weiterhin gültig in ELGA verfügbar.
+
+
==UC 3 – Erstellung eines Revisions- bzw. Korrekturbefundes==
+
+
* Ein bestehender Befund wird durch eine neue, korrigierte Version ersetzt.
+
* Der Revisions- bzw. Korrekturbefund referenziert den ursprünglichen Befund.
+
* Der ursprüngliche Befund verliert seine Gültigkeit, bleibt jedoch aus Gründen der Nachvollziehbarkeit weiterhin in ELGA abrufbar.
+
+
=Dataset=
+
TODO
+
+
=Technische Spezifikation=
+
Die Struktur des CDA Austauschformats ist in den nachfolgenden Kapiteln im Detail beschrieben.
+
+
Der Header entspricht im Wesentlichen den Vorgaben des [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)|Allgemeinen Leitfadens]]. Der Body enthält die tatsächlichen (medizinischen) Inhalte des Dokuments. Dieses Dokument existiert ausschließlich in einer voll strukturierten Form, eine Unterscheidung der Interoperabilitätsstufen ist daher nicht notwendig.
+
+
==Übersichtstabelle der CDA Strukturen des Headers==
+
Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Elemente des CDA Headers und den Vorgaben bezüglich Kardinalität und Konformität.
+
{{BeginILFBox}}Die jeweiligen Links in der letzten Spalte zeigen auf die einzelnen Header Elemente. Wo es zu keinen strukturellen Änderungen im Rahmen dieses Leitfadens gekommen ist, wird die Definition des Allgemeinen Implementierungsleitfadens verlinkt.
+
{{EndILFBox}}
+
+
{| class="wikitable" width="100%"
+
|-
+
! style="text-align:left" width="20%" |Element
+
! Kard/Konf
+
! style="text-align:left" width="60%" |Bedeutung / Link zum Kapitel
+
|- style="background:#FFFFFF"
+
|realmCode
+
| 1..1 M
+
|[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Hoheitsbereich_des_Dokuments_.28.22realmCode.22.29|Hoheitsbereich des Dokuments]]
|Definition im Allgemeinen Implementierungsleitfaden: [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#ELGA_Implementierungsleitfaden-Kennzeichnung_.28.22templateId.22.29|Kennzeichnung von Strukturvorschriften]]
+
p
+
Erlaubte Werte sind den jeweiligen Definitionen der Document Level Templates zu entnehmen.
+
|- style="background:#FFFFFF"
+
|templateId
+
| 1..1 R
+
|IHE Pathology and Laboratory Medicine (PaLM) Technical Framework Supplement, Anatomic Pathology Structured Report (APSR) Rev. 2.1 - Trial Implementation
|Definition im Allgemeinen Implementierungsleitfaden: [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Dokumentenklasse_.28.22code.22.29|Klassifikation des Dokuments (fein und grob)]]
+
+
Erlaubte Werte sind den jeweiligen Definitionen der Document Level Templates zu entnehmen.
+
|- style="background:#FFFFFF"
+
|title
+
| 1..1 M
+
|[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Titel_des_Dokuments_.28.22title.22.29|Titel des Dokuments]]
+
|- style="background:#FFFFFF"
+
|sdtc:statusCode
+
|NP
+
|Für den Pathologiebefund ist festgelegt, dass nur "fertige" Dokumente in die ELGA eingebracht werden dürfen, weshalb dieses Element nicht verwendet werden darf.
+
|- style="background:#FFFFFF"
+
|hl7at:terminologyDate
+
| 1..1 M
+
|[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Terminologiedatum_.28.22hl7at:terminologyDate.22.29|Terminologie-Datum des Dokuments]]
+
|- style="background:#FFFFFF"
+
|hl7at:formatCode
+
| 1..1 M
+
|Definition im Allgemeinen Implementierungsleitfaden: [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#FormatCode_.28.22hl7at:formatCode.22.29|FormatCode des Dokuments]]
+
+
Erlaubter Wert ist der Definition des Document Level Templates zu entnehmen.
+
|- style="background:#FFFFFF"
+
|hl7at:practiceSettingCode
+
| NP
+
|Die fachliche Zuordnung des Dokuments ist im Rahmen des Pathologiebefunds eindeutig gegeben und wird nicht dokumentiert.
|[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Sprachcode_des_Dokuments_.28.22languageCode.22.29|Sprachcode des Dokuments]]
+
|- style="background:#FFFFFF"
+
|setId
+
versionNumber
+
| 1..1 M
+
+
1..1 M
+
|[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Versionierung_des_Dokuments_.28.22setId.22_und_.22versionNumber.22.29|Versionierung des Dokuments]]
|Definition im Allgemeinen Implementierungsleitfaden: [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Verfasser_des_Dokuments_.28.22author.22.29|Verfasser des Dokuments]]
+
+
Es MUSS immer zumindest eine Person als Author angeführt sein.
+
|- style="background:#FFFFFF"
+
|dataEnterer
+
| 0..1 O
+
|[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Personen_der_Dateneingabe_.28.22dataEnterer.22.29|Personen der Dateneingabe]]
+
|- style="background:#FFFFFF"
+
|custodian
+
| 1..1 M
+
|[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Verwahrer_des_Dokuments_.28.22custodian.22.29|Verwahrer des Dokuments]]
+
|- style="background:#FFFFFF"
+
|informationRecipient
+
|0..* O
+
|[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Beabsichtigte_Empf.C3.A4nger_des_Dokuments_.28.22informationRecipient.22.29|Beabsichtigte Empfänger des Dokuments]]
+
|- style="background:#FFFFFF"
+
|legalAuthenticator
+
|1..1 M|
+
|[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Rechtlicher_Unterzeichner_.28.22legalAuthenticator.22.29|Rechtlicher Unterzeichner]], wird im speziellen Leitfaden definiert.
+
|- style="background:#FFFFFF"
+
|authenticator
+
|0..* O
+
|Definition im Allgemeinen Implementierungsleitfaden: [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Weitere_Unterzeichner_.28.22authenticator.22.29|Weitere Unterzeichner]]
|[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Zuweisung_und_Ordermanagement|Zuweisung und Ordermanagement]]
+
|- style="background:#FFFFFF"
+
| documentationOf
+
+
serviceEvent
+
+
performer
+
| 1..1 M
+
+
1..1 M
+
+
0..* C
+
| [[#Service_Event_.28.22documentationOf.2FserviceEvent.22.29|Documentation Of Service Event]]
+
|-
+
|}<ref group="Tabelle">Übersichtstabelle der CDA Strukturen des Headers</ref>:''Übersichtstabelle der CDA Strukturen des Headers''
+
+
==Übersichtstabelle der CDA Strukturen des Bodys==
+
Die folgende Tabelle gibt die im ELGA "Pathologiebefund" verwendeten Sections und Entries wieder. Angaben über die Verwendung einzelner Elemente können - sofern nicht in dieser Tabelle aufgeführt - in den jeweiligen Section- oder Entry-Spezifikationen gefunden werden (aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde auf die Darstellung aller Ebenen verzichtet).
|}<ref group="Tabelle">Übersichtstabelle der CDA Strukturen des Bodys des Dokuments Pathologiebefund</ref>:''Übersichtstabelle der CDA Strukturen des Bodys des Dokuments Pathologiebefund''
+
+
==CDA Templates==
+
+
===Document Level Template===
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.0.24/dynamic}}
+
+
===Header Level Templates===
+
{{BeginILFBox}}Die Header Level Templates wurden aus dem bestehenden "Allgemeiner Implementierungsleitfaden für ELGA CDA Dokumente" übernommen. Diese sind unter [[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Dokumentenstruktur| Allgemeiner Leitfaden - Kapitel Administrative Daten (CDA Header) - Dokumentenstruktur]] zu finden.
+
{{EndILFBox}}
+
{{BeginYellowBox}}''Wichtiger Hinweis:'' Header-Elemente, welche spezifisch für das Dokument "Pathologiebefund" angepasst wurden oder für die es spezielle Einschränkungen in Form von Asserts gibt, sind grundsätzlich der Spezifikation im Kapitel [[#Document_Level_Template|Document Level Template]] zu entnehmen.
+
+
Diese angepassten bzw. betroffenen Elemente umfassen:
+
* /ClinicalDocument/templateId[1-4]
+
* /ClinicalDocument/code + translation
+
* /ClinicalDocument/title
+
* /ClinicalDocument/sdtc:statusCode
+
* /ClinicalDocument/hl7at:formatCode
+
{{EndYellowBox}}
+
+
====Dokumentation relevanter Zeitpunkte====
+
TODO: stimmt das so?
+
+
Im Element hl7:effectiveTime ist das medizinisch zutreffendste Datum anzugeben. Dieses entspricht in der Regel dem Anforderungsdatum der Untersuchung.
+
+
Der Leistungszeitraum ist im Element hl7:documentationOf/hl7:serviceEvent abzubilden. Dabei ist in hl7:effectiveTime/hl7:low der Beginn des Leistungszeitraums, üblicherweise das Abnahmedatum des Untersuchungsmaterials, anzugeben. In hl7:effectiveTime/hl7:high ist das Ende des Leistungszeitraums, in der Regel das Datum der Befundfertigstellung, anzugeben.
+
+
===Section Level Templates===
+
+
====Sektionen und Reihenfolge der CDA Body - Dokumentstruktur====
+
Dieses Kapitel zeigt einen Überblick über die Sektionen der CDA Body - Dokumentstruktur.
+
+
Die Reihenfolge der Sektionen in einem CDA Body kann zwar prinzipiell frei gewählt werden, allerdings stellen die meisten Visualisierungsroutinen die Sektionen in genau der Reihenfolge dar, in der sie im CDA Body angeordnet sind. Daher ist die Reihenfolge der Sektionen zwar nicht „technisch“ aber „semantisch“ relevant.
+
{{BeginYellowBox}}
+
Da die empfangenden GDAs die medizinischen Informationen in einer bestimmten Reihenfolge erwarten, ist diese erwartete Reihenfolge bereits in der CDA Struktur zu berücksichtigen.
+
+
'''Dieser Implementierungsleitfaden schreibt daher auch die Reihenfolge vor, in der die Sektionen im CDA angegeben werden MÜSSEN.'''
+
{{EndYellowBox}}
+
In diesem Kapitel sind die möglichen Sektionen in der vorgeschriebenen Reihenfolge dargestellt.
+
+
====Brieftext====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.2.69/dynamic}}
+
+
====Clinical Information Section====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.2.168/dynamic}}
+
+
====Procedure Steps Section====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.2.167/dynamic}}
+
+
====Intraoperative Observation Section====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.2.172/dynamic}}
+
+
====Macroscopic Observation Section====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.2.169/dynamic}}
+
+
====Microscopic Observation Section====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.2.170/dynamic}}
+
+
====Additional Specified Observation Section====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.2.173/dynamic}}
+
+
====Diagnostic Conclusion Section====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.2.171/dynamic}}
+
+
====Beilagen====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.2.71/dynamic}}
+
+
====Abschließende Bemerkung====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.2.70/dynamic}}
+
+
===Entry Level Templates===
+
+
====AP Observation Entry====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.3.197/dynamic}}
+
+
====Comment Entry====
+
{{BeginILFBox}}Die Spezifikation des "'''Comment Entry'''"-Templates ist dem '''[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Comment_Entry|Allgemeinen Implementierungsleitfaden (Version 3)]]''' zu entnehmen.
+
{{EndILFBox}}
+
+
====Comment Entry - Single Author / Informant====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.3.17/dynamic}}
+
+
====Eingebettetes Objekt Entry====
+
{{BeginILFBox}}Die Spezifikation des "'''Eingebettetes Objekt Entry'''"-Templates ist dem '''[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Eingebettetes_Objekt_Entry|Allgemeinen Implementierungsleitfaden (Version 3)]]''' zu entnehmen.
+
{{EndILFBox}}
+
+
====Embedded Image====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.3.196/dynamic}}
+
+
====Laboratory Observation====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.3.27/dynamic}}
+
+
====Logo Entry====
+
{{BeginILFBox}}Die Spezifikation des "'''Logo Entry'''"-Templates ist dem '''[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Logo_Entry|Allgemeinen Implementierungsleitfaden (Version 3)]]''' zu entnehmen.
+
{{EndILFBox}}
+
+
====Problem Organizer====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.3.194/dynamic}}
+
+
====Specimen Procedure Step====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.3.193/dynamic}}
+
+
====Update Information Organizer====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.3.195/dynamic}}
+
+
===Weitere CDA Fragmente===
+
+
====Address Compilation====
+
{{BeginILFBox}}Die Spezifikation des "'''Address Compilation'''"-Templates ist dem '''[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Address_Compilation|Allgemeinen Implementierungsleitfaden (Version 3)]]''' zu entnehmen.
+
{{EndILFBox}}
+
+
====Address Compilation Minimal====
+
{{BeginILFBox}}Die Spezifikation des "'''Address Compilation Minimal'''"-Templates ist dem '''[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Address_Compilation_Minimal|Allgemeinen Implementierungsleitfaden (Version 3)]]''' zu entnehmen.
+
{{EndILFBox}}
+
+
====Assigned Entity====
+
{{BeginILFBox}}Die Spezifikation des "'''Assigned Entity'''"-Templates ist dem '''[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Assigned_Entity|Allgemeinen Implementierungsleitfaden (Version 3)]]''' zu entnehmen.
+
{{EndILFBox}}
+
+
====Author Body====
+
{{BeginILFBox}}Die Spezifikation des "'''Author Body'''"-Templates ist dem '''[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Author_Body|Allgemeinen Implementierungsleitfaden (Version 3)]]''' zu entnehmen.
+
{{EndILFBox}}
+
+
====Informant Body====
+
{{BeginILFBox}}Die Spezifikation des "'''Informant Body'''"-Templates ist dem '''[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Informant_Body|Allgemeinen Implementierungsleitfaden (Version 3)]]''' zu entnehmen.
+
{{EndILFBox}}
+
+
====Laboratory Observation Value====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.9.23/dynamic}}
+
+
====Narrative Text Reference====
+
{{BeginILFBox}}Die Spezifikation des "'''Narrative Text Reference'''"-Templates ist dem '''[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Narrative_Text_Reference|Allgemeinen Implementierungsleitfaden (Version 3)]]''' zu entnehmen.
+
{{EndILFBox}}
+
+
====Organization Compilation with name====
+
{{BeginILFBox}}Die Spezifikation des "'''Organization Compilation with name'''"-Templates ist dem '''[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Organization_Compilation_with_name|Allgemeinen Implementierungsleitfaden (Version 3)]]''' zu entnehmen.
+
{{EndILFBox}}
+
+
====Participant Body====
+
{{BeginILFBox}}Die Spezifikation des "'''Participant Body'''"-Templates ist dem '''[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Participant_Body|Allgemeinen Implementierungsleitfaden (Version 3)]]''' zu entnehmen.
+
{{EndILFBox}}
+
+
====Participant Procedure Steps====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.9.70/dynamic}}
+
+
====Performer - Laboratory====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.9.24/dynamic}}
+
+
====Person Name Compilation G2 M====
+
{{BeginILFBox}}Die Spezifikation des "'''Person Name Compilation G2 M'''"-Templates ist dem '''[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Person_Name_Compilation_G2_M|Allgemeinen Implementierungsleitfaden (Version 3)]]''' zu entnehmen.
+
{{EndILFBox}}
+
+
====Time Interval Information minimal====
+
{{BeginILFBox}}Die Spezifikation des "'''Time Interval Information minimal'''"-Templates ist dem '''[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden_(Version_3)#Time_Interval_Information_minimal|Allgemeinen Implementierungsleitfaden (Version 3)]]''' zu entnehmen.
+
{{EndILFBox}}
+
+
====X Specimen Identified====
+
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.9.69/dynamic}}
+
+
==Terminologien==
+
TODO
+
+
=Anhang=
+
+
==Abbildungsverzeichnis==
+
<references group="Abbildung"/>
+
+
==Tabellenverzeichnis==
+
<references group="Tabelle"/>
+
+
==Release-Log, Ausblick und weitere Informationen==
+
Auf der [[ILF Diskussion:Pathologiebefund|Diskussionsseite]] zu diesem Leitfaden können das Release-Log, das einen Überblick über die in diesem Leitfaden implementierten Neuerungen gibt, und der Ausblick auf Änderungen, die in zukünftigen Leitfadenversionen geplant sind, eingesehen werden. Gegebenenfalls werden Inhalte aktueller Diskussionen, bekannte Probleme oder weitere Hinweise aufgeführt.
+
<br />
Aktuelle Version vom 2. Oktober 2026, 10:04 Uhr
Dieses Dokument gibt wieder:
Implementierungsleitfaden Pathologiebefund (1.0.0+2026xxxx), OID: 1.2.40.0.34.7.7.1, Datum: 03.08.2026, Status: in Arbeit.
HL7 Implementation Guide for CDA® R2: Pathologiebefund
Zur Anwendung im österreichischen Gesundheitswesen [1.2.40.0.34.7.5.9.3]
03.08.2026
1.0.0+2026xxxx
in Arbeit
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Dieses Dokument bildet den CDA-Implementierungsleitfaden Pathologiebefund ab und richtet sich an Softwareentwickler und Berater. Zum besseren Verständnis empfehlen wir Ihnen den zusammenfassenden Guide im Vorfeld zu lesen.
1 Zusammenfassung
Der Implementierungsleitfaden "Pathologiebefund" beschreibt die Inhalte, die für die Abbildung von Pathologiebefunden in ELGA notwendig sind.
Der Leitfaden enthält Festlegungen, Einschränkungen und Bedingungen auf Grundlage des internationalen Standards ISO/HL7 27932:2009 HL7 Clinical Document Architecture, Release 2.0 (CDA) und ist ein nationaler Standard der HL7 Austria.
Die Grundlage der Datenaustauschformate ist der internationale CDA-Standard, der sich in ELGA bewährt hat. Er erlaubt es Sender und Empfänger, sich ohne vorherige Absprache zu verstehen. Der Standard hat zum Ziel, einen umfassenden Austausch von semantisch interoperablen Informationen zwischen allen beteiligten Akteuren bei der Behandlung von Patienten zu ermöglichen. Der Datenaustausch findet hierbei nicht nur innerhalb einer Einrichtung, sondern auch zwischen kooperierenden Einrichtungen und über Sektorengrenzen hinaus statt. Die Empfänger der Dokumente sollen die Inhalte benutzen und weiterverwenden können, ohne sich vorher mit dem Ersteller absprechen zu müssen.
Der "Pathologiebefund" basiert auf den Vorgaben des Allgemeinen Implementierungsleitfadens. Darin werden die notwendigen Datentypen, Dokument-Metadaten (Header), die Möglichkeiten der Textstrukturierung, grundlegende Vorgaben für die Anwendung von Terminologien, einige allgemein genutzten Inhaltsstrukturen (Sections) sowie Codebeispiele und praktische Implementierungshilfen gezeigt. Alle weiteren, für diesen Leitfaden benötigten Elemente werden hier erklärt. Die Notation der Spezifikation der Datenaustauschformate folgt der "Art-Decor"-Schreibweise, die auf einer eigenen Seite (Art-Decor-Tabellen verstehen) erläutert wird.
Nutzung: Das Dokument enthält geistiges Eigentum der Health Level Seven® Int. und HL7® Austria, Erdbergweg 7/8, 8052 Graz; www.hl7.at.
Die Nutzung ist ohne Lizenz- und Nutzungsgebühren zum Zweck der Erstellung medizinischer Dokumente ausdrücklich erlaubt. Andere Arten der Nutzung und auch auszugsweise Wiedergabe bedürfen der Genehmigung des Medieneigentümers.
Die Arbeiten für den vorliegenden Leitfaden wurden von den Autoren gemäß dem Stand der Technik und mit größtmöglicher Sorgfalt erbracht und über ein öffentliches Kommentierungsverfahren kontrolliert. Die Nutzung des vorliegenden Leitfadens erfolgt in ausschließlicher Verantwortung der Anwender. Aus der Verwendung des vorliegenden Leitfadens können keinerlei Rechtsansprüche gegen die Autoren, Herausgeber oder Mitwirkenden erhoben und/oder abgeleitet werden. Ein allfälliger Widerspruch zum geltenden Recht ist jedenfalls nicht beabsichtigt und von den Erstellern des Dokumentes nicht gewünscht.
2.3 Sprachliche Gleichbehandlung
Soweit im Text Bezeichnungen nur im generischen Maskulinum angeführt sind, beziehen sie sich auf Männer, Frauen und andere Geschlechtsidentitäten in gleicher Weise. Unter dem Begriff "Patient" werden sowohl Bürger, Kunden und Klienten zusammengefasst, welche an einem Behandlungs- oder Pflegeprozess teilnehmen als auch gesunde Bürger, die derzeit nicht an einem solchen teilnehmen. Es wird ebenso darauf hingewiesen, dass umgekehrt der Begriff Bürger auch Patienten, Kunden und Klienten mit einbezieht.
2.4 Lizenzinformationen
Die von HL7 Austria erarbeiteten Standards und die Bearbeitungen der Standards von HL7 International stellen Werke im Sinne des österreichischen Urheberrechtsgesetzes dar und unterliegen daher urheberrechtlichem Schutz.
HL7 Austria genehmigt die Verwendung dieser Standards für die Zwecke der Erstellung, des Verkaufs und des Betriebs von Computerprogrammen, sofern nicht anders angegeben oder sich die Standards auf andere urheberrechtlich oder lizenzrechtlich geschützte Werke beziehen.
Die vollständige oder teilweise Veröffentlichung der Standards (zum Beispiel in Spezifikationen, Publikationen oder Schulungsunterlagen) ist nur mit einer ausdrücklichen Genehmigung der HL7 Austria gestattet. Mitglieder von HL7 Austria sind berechtigt, die Standards vollständig oder in Auszügen ausschließlich organisationsintern zu publizieren, zu vervielfältigen oder zu verteilen. Die Veröffentlichung eigener Anpassungen der HL7-Spezifikationen (im Sinne von Lokalisierungen) oder eigener Leitfäden erfordert eine formale Vereinbarung mit der HL7 Austria.
2.4.1 Urheber- und Nutzungsrechte von anderen Quellen ("Third Party IP")
Third Party Intellectual Property
Der Nutzer dieses Dokuments (bzw. der Lizenznehmer) stimmt zu und erkennt an, dass HL7 Austria nicht alle Rechte und Ansprüche in und an den Materialien besitzt und dass die Materialien geistiges Eigentum von Dritten enthalten und / oder darauf verweisen können ("Third Party Intellectual Property (IP)").
Die Anerkennung dieser Lizenzbestimmungen gewährt dem Lizenznehmer keine Rechte in Bezug auf Third Party IP. Der Lizenznehmer allein ist für die Identifizierung und den Erhalt von notwendigen Lizenzen oder Genehmigungen zur Nutzung von Third Party IP im Zusammenhang mit den Materialien oder anderweitig verantwortlich.
Jegliche Handlungen, Ansprüche oder Klagen eines Dritten, die sich aus einer Verletzung eines Third Party IP-Rechts durch den Lizenznehmer ergeben, bleiben die Haftung des Lizenznehmers.
2.4.2 SNOMED CT
Dieser Leitfaden enthält Material, das durch SNOMED International urheberrechtlich geschützt ist.
Jede Verwendung von SNOMED CT in Österreich erfordert eine aufrechte Affiliate Lizenz oder eine Sublizenz. Die entsprechende Lizenz ist kostenlos, vorausgesetzt die Verwendung findet nur in Österreich statt und erfüllt die Bedingungen des Affiliate License Agreements. Affiliate Lizenzen können über das Member Licensing and Distribution Service (MLDS) direkt beim jeweiligen NRC beantragt werden: MLDS für Österreich.
2.4.3 Weitere Terminologien
Im Folgenden finden Sie eine nicht-exhaustive Liste von weiteren Terminologien, die eine solche separate Lizenz erfordern können:
CDA definiert die Struktur und Semantik von "medizinischen Dokumenten" zum Austausch zwischen Gesundheitsdiensteanbietern und Patienten. Es enthält alle Metadaten zur Weiterverarbeitung und einen lesbaren textuellen Inhalt und kann diese Informationen auch maschinenlesbar tragen. Das Datenmodell von CDA und seine Abbildung in XML[14] folgen dem Basisstandard HL7 Version 3[15] mit seinem Referenz-Informationsmodell (RIM). Dieser Leitfaden verwendet das HL7-Template-Austauschformat zur Definition der "Bausteine" (Templates) und ART-DECOR® [16] als Spezifikationsplattform.
HL7 Template-Austauschformat Specification and Use of Reusable Information Constraint Templates, Release 1[20]
Die HL7 Standards können über die HL7 Anwendergruppe Österreich (HL7 Austria)[21], die offizielle Vertretung von Health Level Seven International in Österreich bezogen werden (www.HL7.at). Alle auf nationale Verhältnisse angepassten und veröffentlichten HL7-Spezifikationen können ohne Lizenz- und Nutzungsgebühren in jeder Art von Anwendungssoftware verwendet werden.
2.6 Verbindlichkeit
Die Verbindlichkeit und die Umsetzungsfrist dieses Leitfadens sind im Gesundheitstelematikgesetz 2012, BGBl.I Nr.111/2012 sowie in den darauf fußenden ELGA-Verordnungen geregelt.
Der Leitfaden in seiner jeweils aktuell gültigen Fassung sowie die aktualisierten Terminologien sind vom zuständigen Minister auf www.gesundheit.gv.at zu veröffentlichen. Der Zeitplan zur Bereitstellung der Datenaustauschformate wird durch das Gesundheitstelematikgesetz 2012 und darauf basierenden Durchführungsverordnungen durch den zuständigen Bundesminister vorgegeben. Hauptversionen, also Aktualisierungen des Implementierungsleitfadens, welche zusätzliche verpflichtende Konformitätskriterien enthalten ("Mandatory" [M], "Required" [R] und "Fixed" [F]), sind mit ihren Fristen zur Bereitstellung per Verordnung kundzumachen. Andere Aktualisierungen (Nebenversionen) dürfen auch ohne Änderung dieser Verordnung unter www.gesundheit.gv.at veröffentlicht werden.
Die Anwendung dieses Implementierungsleitfadens hat im Einklang mit österreichischem und europäischem Recht, insbesondere mit den relevanten Materiengesetzen (z.B. Ärztegesetz 1998, Apothekenbetriebsordnung 2005, Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz, Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, Rezeptpflichtgesetz, Datenschutzgesetz, Gesundheitstelematikgesetz 2012, DSGVO) zu erfolgen. Technische Möglichkeiten können gesetzliche Bestimmungen selbstverständlich nicht verändern, vielmehr sind die technischen Möglichkeiten im Einklang mit den Gesetzen zu nutzen.
Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen liegt im Verantwortungsbereich der Ersteller der CDA-Dokumente.
2.7 Wichtige unterstützende Materialien
Auf der Website Pathologiebefund-Guide werden unter anderem folgende Materialien zur Verfügung gestellt:
Fragen, Kommentare oder Anregungen für die Weiterentwicklung können an cda@elga.gv.at gesendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.elga.gv.at/CDA.
2.8 Bedienungshinweise
2.8.1 Farbliche Hervorhebungen und Hinweise
Themenbezogene Hinweise zur besonderen Beachtung:
Hinweis: Es dürfen keine Elemente oder Attribute verwendet werden, die nicht vom allgemeinen oder einem speziellen ELGA-Implementierungsleitfaden definiert wurden
Hinweis auf anderen Implementierungsleitfaden:
Verweis Verweis auf den Allgemeinen Leitfaden:…
Themenbezogenes CDA Beispiel-Fragment im XML Format:
<BEISPIEL>
<languageCode code="de-AT" />
2.8.2 PDF-Navigation
Nutzen Sie die bereitgestellten Links im Dokument (z.B. im Inhaltsverzeichnis), um direkt in der PDF-Version dieses Dokuments zu navigieren. Folgende Tastenkombinationen können Ihnen die Nutzung des Leitfadens erleichtern:
Rücksprung: Alt + Pfeil links und Retour: Alt + Pfeil rechts
Seitenweise blättern: "Bild" Tasten
Scrollen: Pfeil nach oben bzw. unten
Zoomen: Strg + Mouserad drehen
Suchen im Dokument: Strg + F
3 Begriffsdefinitionen
TODO
Begriff
Definition
Pathologiebefund
Vidierte Dokumentation der Ergebnisse einer pathologischen Untersuchung einschließlich der diagnostischen Beurteilung. Der Begriff umfasst im Sinne dieses Leitfadens insbesondere histopathologische und zytopathologische Befunde.
Untersuchungsmaterial
Biologisches Material, das einer pathologischen Untersuchung zugeführt wird, z. B. Gewebe, Organe oder Organteile, Biopsien, Punktate, Abstriche oder Körperflüssigkeiten.
Probe
Identifizierbare Einheit des Untersuchungsmaterials, die im Rahmen der pathologischen Untersuchung beschrieben, untersucht oder weiterverarbeitet wird.
Abgeleitete Probe / Teilprobe
Probe, die durch Entnahme oder Verarbeitung aus einer anderen Probe entsteht, z. B. Gewebeblock, Schnitt oder Ausstrich.
Probenverarbeitung
Bearbeitung einer Probe im Rahmen des pathologischen Workflows, z. B. Fixierung, Zuschnitt, Einbettung, Schneiden, Färbung oder Abtrennung von Material für weitere Untersuchungen.
Makroskopie
Untersuchung und Beschreibung des Untersuchungsmaterials mit bloßem Auge bzw. ohne mikroskopische Vergrößerung. Sie umfasst insbesondere die Beschreibung äußerlich erkennbarer Merkmale sowie gegebenenfalls den Zuschnitt und die Auswahl von Gewebeanteilen für die weitere Untersuchung.
Mikroskopie
Untersuchung und Beschreibung von Zellen, Geweben oder daraus hergestellten Präparaten unter mikroskopischer Vergrößerung zur Beurteilung morphologischer und gegebenenfalls weiterer diagnostisch relevanter Merkmale.
Intraoperative Diagnostik
Pathologische Untersuchung während eines operativen Eingriffs zur zeitnahen diagnostischen Unterstützung des weiteren Vorgehens, z. B. Gefrierschnittuntersuchung oder intraoperative Zytologie.
Nachtrags- bzw. Ergänzungsbefund
Befund, der einen bereits abgeschlossenen Pathologiebefund um zusätzliche Untersuchungsergebnisse oder diagnostische Informationen ergänzt.
Revisions- bzw. Korrekturbefund
Befund, der einen bereits bereitgestellten Pathologiebefund aufgrund einer nachträglichen Korrektur oder Revision ersetzt.
4 Einleitung
TODO: Review, übernommen aus altem PDF-Leitfaden
Als Grundlage zur Definition des Pathologiebefundes für ELGA wird die Definition des Sonderfachs Pathologie aus Anlage 31 des Bundesgesetzblatts II, ausgegeben am 31. Juli 2006, Nr. 286 herangezogen.
Ein Pathologiebefund ist die durch einen Facharzt für Pathologie vidierte schriftliche Dokumentation über Untersuchungsergebnisse aus dem Sonderfach Pathologie. Das Sonderfach Pathologie umfasst die Prävention und Diagnostik von Krankheiten unter besonderer Berücksichtigung deren Ursachen, die Überwachung des Krankheitsverlaufs, die Bewertung therapeutischer und diagnostischer Maßnahmen durch die Beurteilung von morphologischem Untersuchungsmaterial (wie etwa Biopsien, Punktate, Abstriche) sowie durch die Vornahme von Obduktionen.
Der Obduktionsbefund und der Totenbeschaubefund sind jedoch nicht Gegenstand dieses Leitfadens!
4.1 Ausgangslage und Motivation
TODO
Der hier dargestellte Leitfaden für die Dokumentenklasse "Pathologiebefund" ist ein konkreter Schritt einer harmonisierten, strukturierten und standardisierten Möglichkeit, medizinische Dokumente der Pathologie zwischen Gesundheitsdiensten und Patienten auszutauschen.
Der vorliegende Implementierungsleitfaden beschreibt die einheitliche Implementierungsvorschrift für den Informationsaustausch von Dokumenten der Pathologie im österreichischen Gesundheitswesen. Der Leitfaden basiert auf den vorangegangenen Erfahrungen in der Erstellung von Implementierungsleitfäden für ELGA CDA Dokumente.
Der sogenannte "Header" beinhaltet zum einen administrative Daten (allgemeine Angaben zum Dokument, Daten zum Patienten, usw.) und dient zum anderen auch als Quelle für die Metadaten, die bei der Registrierung des Dokuments in ELGA verwendet werden. Der Header wurde über alle Anwendungsbereiche der ELGA einheitlich abgestimmt. Die medizinisch relevanten Daten sind im sogenannten "Body" enthalten.
Anwender dieses Dokuments sind Softwareentwickler und Berater, die allgemein mit Implementierungen und Integrationen im Umfeld der ELGA, insbesondere der ELGA-Gesundheitsdaten, betraut sind. Weiters richtet sich der Leitfaden an alle an der Erstellung von Gesundheitsdaten und Gesundheitsdokumenten beteiligten Personen, einschließlich der Endbenutzer der medizinischen Softwaresysteme und der Angehörigen von Gesundheitsberufen.
5 Leitfadenerstellungs- und Harmonisierungsprozess
TODO
Für die Ausgestaltung der Inhalte von "CDA Implementierungsleitfäden" ist eine breite Beteiligung der Stakeholder wesentlich, um die praktische Nutzbarkeit und die Akzeptanz durch die ELGA-Benutzer sicherzustellen.
Für diese interdisziplinären Expertengruppen stehen nicht die technischen, sondern vor allem medizinisch-inhaltliche Aspekte im Vordergrund. Die technischen Inhalte werden großteils von den Redaktionsteams beigetragen.
Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Interoperabilität der IT-Systeme im Gesundheitswesen ist die Einigung auf Vorgaben für einheitliche Dokumentation und Codierung der Information. Diese durch die Arbeitsgruppen erreichte "Harmonisierung" etabliert neue nationale Qualitätsstandards der medizinischen Dokumentation.
Die Leitfäden werden über ein reguläres Standardisierungsverfahren ("Ballot") durch die HL7 Anwendergruppe Österreich (HL7 Austria) zu einem nationalen HL7 Standard.
Dieser Implementierungsleitfaden entstand durch die Harmonisierungsarbeit der AG Pathologiebefund, die im Zeitraum von Mai 2025 bis Juli 2026 tagte. Die Teilnehmer der Arbeitsgruppe wurden durch ihre Organisation delegiert.
Die Arbeitsgruppe harmonisierte primär die inhaltlichen Vorgaben und soweit möglich die zu verwendenden Terminologien (Value Sets). Die Formulierung der technischen Spezifikation des CDA Implementierungsleitfadens "Pathologiebefund" erfolgte durch die ELGA GmbH parallel bzw. nach der inhaltlichen Festlegung.
Der Leitfaden wurde in einem technischen Abstimmungsverfahren durch die HL7 Austria (Ballot: 2026-xx) zu einem österreichischen HL7-Standard. Die Verbindlichkeit zur Anwendung wird durch eine Verordnung zum Gesundheitstelematikgesetz 2012, BGBl.I Nr.111/2012 begründet.
5.1 Revision der Leitfäden
Neue und geänderte Anforderungen sowie Verbesserungen können neue Versionen der bestehenden Spezifikationen notwendig machen.
Der CDA-Koordinator evaluiert in regelmäßigen Abständen, ob und welche Änderungen (etwa durch neue medizinische oder gesetzliche Anforderungen) notwendig sind. Aufgrund des Berichtes des CDA-Koordinators empfiehlt die ELGA GmbH die Erstellung von Revisionsversionen der bestehenden Leitfäden. Die geplanten Änderungen sollen mit den maßgeblichen Stakeholdern abgestimmt werden.
Neue Versionen, die "verpflichtende Elemente" neu einführen oder entfernen, sind "Hauptversionen", die jedenfalls über eine Durchführungsverordnung verbindlich gemacht und veröffentlicht werden. Andere Versionen sind "Nebenversionen". Alle verbindlichen Versionen sind auf www.gesundheit.gv.at zu veröffentlichen.
5.2 Autoren und Mitwirkende
Der vorliegende Leitfaden wurde unter der Leitung der ELGA GmbH von den Autoren und unter Mitwirkung der genannten Personen (Mitglieder der Arbeitsgruppe) erstellt. Die Arbeiten für den vorliegenden Leitfaden wurden von den Autoren gemäß dem Stand der Technik und mit größtmöglicher Sorgfalt erbracht.
Die HL7 Austria und die ELGA GmbH genehmigen ausdrücklich die Anwendung des Leitfadens ohne Lizenz- und Nutzungsgebühren zum Zweck der Erstellung medizinischer Dokumente und weisen darauf hin, dass dies mit dem Einverständnis aller Mitwirkenden erfolgt.
5.2.1 Autoren
Name
Organisation
Rolle
Emmanuel Helm
ELGA GmbH, HL7 Austria
Herausgeber
Garbiel Leonhartsberger
ELGA GmbH
Autor
Nikolaus Krondraf
ELGA GmbH
Autor
Andrea Klostermann
ELGA GmbH
Autor
1 Personen werden ohne Titel angegeben.
5.2.1.1 Mitwirkende
Teilnehmer der Arbeitsgruppe
Tanja Buchmair (Programmierfabrik), Monika Drexel-Mauler (Programmierfabrik), Bernhard Geist (Bernhard Geist IT Systems), Stefanie Gmeiner (Ärztekammer), Stefan Hermann (SALK), Renate Kain (MedUniWien), Alexander Nader (ÖGPath), Olivier Niederhauser (Basys Data GmbH), Andreas Ottenschläger (Patho im Zentrum), Karl Sotlar (ÖGPath), Gerhard Stimac (FEEI), Elisabeth Strahser (UBIT WKO), Philipp Tschandl (MedUniWien)
1 Personen werden ohne Titel und in alphabetischer Reihenfolge angegeben.
8.1 Voraussetzungen für den Zugriff auf e-Befunde in ELGA
Der ELGA GDA (Gesundheitsdiensteanbieter) ist in ELGA angemeldet, berechtigt und besitzt eine gültige Kontaktbestätigung für den Patienten.
Der Patient ist ELGA-Teilnehmer und hat keinen generellen, partiellen oder situativen Widerspruch hinsichtlich ELGA eingelegt.
8.2 Anwendungsfälle des Dokumentenmanagements
Die folgenden Kapiteln aus dem allgemeinen Leitfaden stellen eine Zusammenfassung der Inhalte der ELGA-Gesamtarchitektur, des Leitfadens XDS Metadaten und Usability Styleguides zum Thema e-Befunde dar. Detailinformationen sind in den entsprechenden Dokumenten nachzulesen (verfügbar auf der Homepage der ELGA GmbH). Die wesentlichen Anwendungsfälle sind
Eindeutige Id des Dokumentensets. Diese bleibt über alle Versionen der Dokumente gleich (initialer Wert bleibt erhalten). Die setId SOLL unterschiedlich zu /ClinicalDocument/id sein.
[Tabelle 1]: Übersichtstabelle über die Dokument-Metadaten (XDS-Metadaten)
9 Konformitätsprüfung
Ein zu diesem Implementierungsleitfaden konformes CDA-Dokument ist zunächst ein valides CDA Release 2.0 XML-Dokument mit Header und Body. Darüber hinaus erfüllt es alle in diesem Leitfaden festgelegten "Geschäftsregeln".
Dies spiegelt ein generelles Konzept im Umgang mit Dokumenten wieder: die Validierung in zwei Schritten. Im ersten Schritt stellt dies die Validierung gegen zugehörige W3C Schemas dar. Das verwendete Schema ist das geringfügig erweiterte offizielle CDA Release 2.0 Schema (siehe Schema-Prüfung). Darüber hinaus existieren eine Reihe von Schematron Regeln, die für einen zweiten Validierungsschritt genutzt werden und letztlich die Detailregelungen in diesem Leitfaden wiedergeben, sowie die Einhaltung der Geschäftsregeln (Optionalität, Kardinalität/Multiplizität, Datentypen, Wertebereiche, Abhängigkeiten) sicherstellen (siehe Schematron-Prüfung). Geschäftsregeln für Abschnitte oder Elemente werden auch technisch zu "Templates" zusammengefasst. Eine XML-Instanz, die kein valides CDA-Dokument ist oder sich nicht gegen das XSD-Schema validieren lässt oder im Widerspruch zu den angegebenen Geschäftsregeln steht, ist kein gültiges CDA-Dokument im Sinne dieses Implementierungsleitfadens.
Hinweis: Nicht alle Geschäftsregeln können mit Schema oder Schematron geprüft werden (etwa Inhalte von Multimedia-Attachments, Dokumentengröße). Zusätzliche Validierungsschritte sind gegebenenfalls notwendig, um alle Regeln zu überprüfen zu können.
Die Kapitel zu den technischen Konformitätsprüfungen von CDA-Dokumenten sind im allgemeinen Leitfaden unter den folgenden Links zu finden:
Im Kapitel Datentypen des allgemeinen Leitfadens werden nur die Datentypen beschrieben, die in ELGA CDA-Dokumenten wie diesem zur Anwendung kommen. Für weiterführende Informationen wird auf den zugrundeliegenden Standard Health Level Seven Version 3 (V3), Normative Edition verwiesen.
11 Vorgaben zum medizinischen Inhalt
TODO
Die folgende Abbildung zeigt die grundsätzliche Struktur des Pathologiebefunds sowie die vorgesehenen Kardinalitäten der Sections und deren Entries. Die konkreten Anforderungen an deren Inhalt und Aufbau ergeben sich aus den jeweiligen Template-Beschreibungen dieses Leitfadens.
TODO: Review der UCs, übernommen aus Word-File von AKL
Dieses Kapitel beschreibt die Anwendungsfälle, welche für die Ermittlung der Anforderungen an die Struktur des im Implementierungsleitfaden beschriebenen Befundes "Gesundheitsberatung 1450" herangezogen wurden.
12.1 UC 1 – Erstellung eines pathologischen Befundes
Der Pathologe erhält Untersuchungsmaterial sowie die klinische Fragestellung.
Das Untersuchungsmaterial wird entsprechend der Fragestellung bearbeitet (z. B. Probenaufbereitung sowie makroskopische, mikroskopische und molekularpathologische Untersuchungen).
Die Untersuchungsergebnisse werden durch den Pathologen oder entsprechend qualifiziertes Fachpersonal in den vorgesehenen Befundabschnitten dokumentiert.
Ist zum Zeitpunkt der Befunderstellung ein Nachtrags- oder Ergänzungsbefund zu erwarten, ist dies im dafür vorgesehenen Befundabschnitt (eigene Sektion) zu dokumentieren.
Vorläufige Diagnosen sind maschinenlesbar als vorläufig zu kennzeichnen.
Nach Abschluss der Befundung wird der Befund durch den verantwortlichen Pathologen vidiert und in ELGA bereitgestellt.
Vorläufige pathologische Befunde sowie Arbeitshypothesen (z. B. Befunde ausschließlich auf Grundlage von Gefrierschnitten) werden nicht in ELGA bereitgestellt.
12.2 UC 2 – Erstellung eines Nachtrags- bzw. Ergänzungsbefundes
Ein Nachtrags- oder Ergänzungsbefund entsteht beispielsweise, wenn bereits untersuchtes Probenmaterial zu einem späteren Zeitpunkt aufgrund neuer Untersuchungsmethoden oder zusätzlicher Fragestellungen erneut untersucht wird.
Ein bereits in ELGA bereitgestellter Primärbefund wird durch einen neuen Befund ergänzt.
Der Ergänzungsbefund referenziert den zugehörigen Primärbefund.
Der Primärbefund bleibt unverändert und weiterhin gültig in ELGA verfügbar.
12.3 UC 3 – Erstellung eines Revisions- bzw. Korrekturbefundes
Ein bestehender Befund wird durch eine neue, korrigierte Version ersetzt.
Der Revisions- bzw. Korrekturbefund referenziert den ursprünglichen Befund.
Der ursprüngliche Befund verliert seine Gültigkeit, bleibt jedoch aus Gründen der Nachvollziehbarkeit weiterhin in ELGA abrufbar.
13 Dataset
TODO
14 Technische Spezifikation
Die Struktur des CDA Austauschformats ist in den nachfolgenden Kapiteln im Detail beschrieben.
Der Header entspricht im Wesentlichen den Vorgaben des Allgemeinen Leitfadens. Der Body enthält die tatsächlichen (medizinischen) Inhalte des Dokuments. Dieses Dokument existiert ausschließlich in einer voll strukturierten Form, eine Unterscheidung der Interoperabilitätsstufen ist daher nicht notwendig.
14.1 Übersichtstabelle der CDA Strukturen des Headers
Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die Elemente des CDA Headers und den Vorgaben bezüglich Kardinalität und Konformität.
Die jeweiligen Links in der letzten Spalte zeigen auf die einzelnen Header Elemente. Wo es zu keinen strukturellen Änderungen im Rahmen dieses Leitfadens gekommen ist, wird die Definition des Allgemeinen Implementierungsleitfadens verlinkt.
Für den Pathologiebefund ist festgelegt, dass nur "fertige" Dokumente in die ELGA eingebracht werden dürfen, weshalb dieses Element nicht verwendet werden darf.
[Tabelle 2]:Übersichtstabelle der CDA Strukturen des Headers
14.2 Übersichtstabelle der CDA Strukturen des Bodys
Die folgende Tabelle gibt die im ELGA "Pathologiebefund" verwendeten Sections und Entries wieder. Angaben über die Verwendung einzelner Elemente können - sofern nicht in dieser Tabelle aufgeführt - in den jeweiligen Section- oder Entry-Spezifikationen gefunden werden (aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde auf die Darstellung aller Ebenen verzichtet).
Documentation Of Service Event - Pathologie (1.0.0)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.1.14
Inklusion
Document Replacement - Related Document (1.0.1+20210628)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.2.69
Containment
Brieftext (1.0.1+20210628)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.2.168
Containment
Clinical Information Section (1.0.0)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.2.167
Containment
Procedure Steps Section (1.0.0)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.2.172
Containment
Intraoperative Observation Section (2.0)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.2.169
Containment
Macroscopic Observation Section (1.0.0)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.2.170
Containment
Microscopic Observation Section (2.0)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.2.173
Containment
Additional Specified Observation Section (2.0)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.2.171
Containment
Diagnostic Conclusion Section (2.0)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.2.71
Containment
Beilagen (1.0.3+20260119)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.2.70
Containment
Abschließende Bemerkung (1.0.1+20210628)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.33
Inklusion
Stylesheet Test eBefund (1.0.1+20210628)
DYNAMIC
Item
DT
Kard
Konf
Beschreibung
Label
hl7:ClinicalDocument
@classCode
cs
0 … 1
F
DOCCLIN
@moodCode
cs
0 … 1
F
EVN
Eingefügt
1 … 1
M
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.10 Document Realm (DYNAMIC)
hl7:realmCode
CS
1 … 1
M
Hoheitsbereich des Dokuments.
Fester Wert: @code = AT
(aus Value Set „ELGA_RealmCode“)
@code
1 … 1
F
AT
Eingefügt
1 … 1
M
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.30 Document TypeId (DYNAMIC)
hl7:typeId
II
1 … 1
M
Dokumentformat CDA R2
@root
uid
1 … 1
F
2.16.840.1.113883.1.3
@extension
st
1 … 1
F
POCD_HD000040
hl7:templateId
II
1 … 1
M
Fixe OID für alle Dokumente, die in der Governance-Gruppe "eHealth Austria" abgestimmt werden und von einem zentralen Art-Decor-Repository abgeleitet werden (AT-CDA-BBR).
@root
uid
1 … 1
F
1.2.40.0.34.6.0.11.0.1
hl7:templateId
II
1 … 1
M
OID des Implementierungsleitfadens "Pathologiebefund" (Dokument-OID). Dient als informative Referenz.
TODO beantragen.
@root
uid
1 … 1
F
1.2.40.0.34.7.999
hl7:templateId
II
1 … 1
M
OID des Art-Decor-Templates für das Dokument "Pathologiebefund" (Document Level Template für Schematron)
@root
uid
1 … 1
F
1.2.40.0.34.6.0.11.0.24
hl7:templateId
II
1 … 1
R
IHE Pathology and Laboratory Medicine (PaLM) Technical Framework Supplement
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.1 Document Id (DYNAMIC) Die Dokumenten ID kann z.B. die Protokollnummer abbilden.
hl7:id
II
1 … 1
M
Dokumenten-Id des CDA-Dokuments. Es MUSS eine gültige und innerhalb des ID-Pools eindeutige Dokumenten-ID angegeben werden.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.
@root
uid
1 … 1
R
hl7:code
CE
1 … 1
M
Für den Pathologiebefund ist als Dokumententyp (/ClinicalDocument/code) "60568-3 Pathology synoptic report" und als Dokumentenklasse (/ClinicalDocument/code/translation) "60568-3 Pathology synoptic report" anzugeben.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping:
Das code-Element wird in das XDS-Metadaten-Attribut XDSDocumentEntry.typeCode übernommen.
Das translation-Element wird in das XDS-Metadaten-Attribut XDSDocumentEntry.classCode übernommen.
Der Titel des CDA Dokuments für den lesenden Empfänger. MUSS die Art des Dokuments (Dokumenttyp) widerspiegeln, z.B. "Pathologiebefund". Der Titel des Dokuments soll ebenso die Kategorie des Pathologiebefunds beinhalten (z.B. Histologie, Zytologie, etc.).
sdtc:statusCode
NP
e-Befunde sind grundsätzlich abgeschlossene bzw. "fertige" ("completed") Dokumente, daher entfällt die Angabe eines Status. Insbesondere für den Pathologiebefund ist festgelegt, dass nur "fertige" Dokumente in die ELGA eingebracht werden dürfen, weshalb dieses Element nicht verwendet werden darf.
Eingefügt
1 … 1
M
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.46 Document TerminologyDate (DYNAMIC)
hl7at:terminologyDate
TS.DATE.FULL
1 … 1
M
Das Terminologie-Datum des Dokumentes Das Datum, an dem die lokal zur Implementierung verwendeten Value Sets mit dem österreichischen Terminologieserver abgeglichen wurden, wird hier angegeben.
Constraint
Das Datum der letzten Terminologie-Aktualisierung MUSS entsprechend klassischer HL7 V3 Notation im Format "YYYYMMDD" angegeben werden. Beispiel: 20200527
hl7at:formatCode
CD
1 … 1
M
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: @code wird in das XDS-Attribut XDSDocumentEntry.formatCode übernommen.
Es MUSS die neue Hauptversion v1 im Attribut code im formatCode verwendet werden.
Schematron assert
role
error
test
matches(@displayName, '^HL7 Austria Pathologiebefund 1\.[0-9]+\.[0-9]+\+[0-9]{8}$')
Meldung
Es MUSS die neue Hauptversion v1 im Attribut displayName im formatCode verwendet werden.
hl7at:practiceSettingCode
NP
Die fachliche Zuordnung des Dokuments ist im Rahmen des Pathologiebefunds eindeutig gegeben und wird nicht dokumentiert.
Eingefügt
1 … 1
M
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.11 Document Effective Time (DYNAMIC)
Als Erstellungsdatum soll das Anforderungsdatum herangezogen werden. Das Anforderungsdatum liegt beim Primärbefund am nächsten am Entnahmedatum, was eine Sortierung entsprechend der medizinischen Historie des Patienten erlaubt. Spätere Befunde, die auf demselben Material aufbauen, werden dadurch in den XDS-Metadaten allerdings weiter vorne gereiht.
Sollte das Anforderungsdatum nicht bekannt sein, kann das dem Anforderungsdatum nächste klinisch relevante Datum verwendet werden (z.B. Laboreingangsdatum).
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird in das XDS-Attribut creationTime gemappt.
hl7:effectiveTime
TS.AT.TZ
1 … 1
M
Relevantes Datum des Dokuments. Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Zeit-Elemente“ zu befolgen.
at-cda-bbr-dataelement-11
Erstellungsdatum
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
Eingefügt
1 … 1
M
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.12 Document Confidentiality Code (DYNAMIC)
hl7:confidentialityCode
CE
1 … 1
M
Vertraulichkeitscode des Dokuments aus Value Set „ELGA_Confidentiality“.
at-cda-bbr-dataelement-13
Vertraulichkeitscode
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@codeSystemName
st
1 … 1
F
HL7:Confidentiality
Constraint
Für ELGA-Dokumente ist ausschließlich "N" erlaubt!
Eingefügt
1 … 1
M
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.13 Document Language (DYNAMIC)
hl7:languageCode
CS.LANG
1 … 1
M
Sprachcode des Dokuments.
at-cda-bbr-dataelement-14
Sprachcode
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@code
cs
1 … 1
R
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.10 ELGA_LanguageCode (DYNAMIC)
Constraint
Für ELGA ist in @code für CDA und Ableitungen in die XDSDocumentEntry-Metadaten derzeit ausschließlich der Wert "de-AT" zulässig. Für eHealth und zukünftige Versionen der ELGA Leitfäden können weitere Sprachcodes erlaubt werden.
Eingefügt
1 … 1
M
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.15 Document Set Id and Version Number (DYNAMIC)
hl7:setId
II
1 … 1
M
Eindeutige Id des Dokumentensets. Diese bleibt über alle Versionen der Dokumente gleich (initialer Wert bleibt erhalten). Die setId SOLL unterschiedlich zur clinicalDocument.id sein. ↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird ins XDS-Attribut referenceIdList
("urn:elga:iti:xds:2014:ownDocument_setId") gemappt. Hinweis: Bestimmte Systeme, die bei der Übernahme der setId in die XDS-Metadaten mit dem V2-Datentyp CX arbeiten, könnten ein Problem mit @extension-Attributen haben, die länger als 15 Zeichen sind.
hl7:versionNumber
INT.NONNEG
1 … 1
M
Versionsnummer des Dokuments, wird bei neuen Dokumenten mit 1 festgelegt. Die versionNumber ist eine natürliche Zahl für die fortlaufende Versionszählung. Mit einer neuen Version wird diese Zahl hochgezählt, während die setId gleich bleibt.
@value
int
1 … 1
R
Versionsnummer als positive ganze Zahl.
Eingefügt
1 … 1
M
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.3 Record Target (DYNAMIC)
hl7:recordTarget
1 … 1
M
Komponente für die Patientendaten.
at-cda-bbr-dataelement-64
Patient
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@typeCode
cs
0 … 1
F
RCT
@contextControlCode
cs
0 … 1
F
OP
hl7:patientRole
1 … 1
M
Patientendaten.
@classCode
cs
0 … 1
F
PAT
hl7:id
II
2 … *
R
Patientenidentifikatoren
at-cda-bbr-dataelement-193
EKVK
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
at-cda-bbr-dataelement-65
LokaleID
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
at-cda-bbr-dataelement-66
SVNr
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
at-cda-bbr-dataelement-67
bPK-GH
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
Constraint
Hinweis: Die Reihenfolge der id-Elemente MUSS unbedingt eingehalten werden!
* id[1] Identifikation des Patienten im lokalen System (1..1 M) ↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Das Element id[1] wird ins XDS-Attribut sourcePatientId gemappt.
* id[2] Sozialversicherungsnummer des Patienten (1..1 R): - @root: OID der Liste aller österreichischen Sozialversicherungen, fester Wert: 1.2.40.0.10.1.4.3.1 (1..1 M) - @extension: Vollständige Sozialversicherungsnummer des Patienten (10 Stellen) (1..1 M) - @assigningAuthorityName: Fester Wert: Österreichische Sozialversicherung (0..1 O)
Zugelassene nullFlavor: - NI … Patient hat keine Sozialversicherungsnummer (z.B. Ausländer) - UNK … Patient hat eine Sozialversicherungsnummer, diese ist jedoch unbekannt
* id[@root="1.2.40.0.10.2.1.1.149"] Bereichsspezifisches Personenkennzeichen (0..1 O): - @root : OID der österreichischen bPK, fester Wert: 1.2.40.0.10.2.1.1.149 (1..1 M) - @extension : bPK des Patienten: concat(Bereichskürzel, ":", bPK) (Base64,28 Zeichen). Typischerweise bPK-GH (Gesundheit). Kann im Zusammenhang mit E-ID auch andere Bereichskürzel tragen. Anmerkung : Das bPK dient ausschließlich der Zuordnung der elektronischen Identität und darf daher nicht am Ausdruck erscheinen (1..1 M) - @assigningAuthorityName : Fester Wert: Österreichische Stammzahlenregisterbehörde (0..1 O)
* id[@root="1.2.40.0.34.4.21"] Europäische Krankenversicherungskarte kurz (0..1 O): - @root: OID der EKVK, fester Wert: 1.2.40.0.34.4.21 (1..1 M) - @extension: Datenfeld 6 der EKVK - @assigningAuthorityName : Fester Wert: Nationaler Krankenversicherungsträger (0..1 O)
* id[@root="1.2.40.0.10.1.4.3.8"] Europäische Krankenversicherungskarte lang (0..1 O):
- @root: OID der EKVK, fester Wert: 1.2.40.0.10.1.4.3.8 (1..1 M) - @extension: Datenfelder der EKVK nach folgender Bildungsvorschrift: concat(Feld 6,"^",Feld 7,"^",Feld 8,"^",Feld 9) wobei Feld 6 "Persönliche Kennnummer" angegeben sein MUSS (1..1 M). Die übrigen Datenfelder sind optional (0..1 O). In Feld 9 MUSS die Datumsangabe im Format YYYMMDD erfolgen. - @assigningAuthorityName : Fester Wert: Nationaler Krankenversicherungsträger (0..1 O)
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.
Adresse des Patienten. Es MUSS eine mögliche Adresse unterstützt werden. Spezielle Leitfäden (z.B. Entlassungsbrief Pflege) können es erforderlich machen, dass mehr als eine Adresse unterstützt werden muss.
Werden mehrere gleichartige telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
hl7:patient
1 … 1
M
Name des Patienten.
Für den Namen ist verpflichtend Granularitätsstufe 2 („strukturierte Angabe des Namens‘‘) anzuwenden!
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Namen-Elemente von Personen PN“ zu befolgen.
at-cda-bbr-dataelement-70
Name
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
Eingefügt
1 … 1
M
von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
@classCode
cs
0 … 1
F
PSN
@determinerCode
cs
0 … 1
F
INSTANCE
hl7:name
PN
1 … 1
M
Namen-Element (Person)
@use
cs
0 … 1
Die genaue Bedeutung des angegebenen Namens, z.B. Angabe eines Künstlernamens mit „A" für „Artist“.
Zulässige Werte gemäß Value Set „ELGA_EntityNameUse“.
Wird kein @use Attribut angegeben, gilt der Name als rechtlicher Name („L“).
hl7:prefix
ENXP
0 … *
Beliebig viele Präfixe zum Namen, z.B. Akademische Titel
Achtung: Die Angabe der Anrede („Frau“, „Herr“), ist im CDA nicht vorgesehen!
@qualifier
cs
0 … 1
Bedeutung eines prefix-Elements, z.B. Angabe eines akademischen mit "AC" für „Academic“.
Zulässige Werte gemäß Value Set „ELGA_EntityNamePartQualifier".
CONF
Der Wert von @qualifier MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.6.0.10.8 ELGA_EntityNamePartQualifier (DYNAMIC)
hl7:family
ENXP
1 … *
M
Mindestens ein Hauptname (Nachname).
@qualifier
cs
0 … 1
Bedeutung eines family-Elements, z.B. Angabe eines Geburtsnamen mit „BR" für „Birth“.
Zulässige Werte gemäß Value Set „ELGA_EntityNamePartQualifier“.
CONF
Der Wert von @qualifier MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.6.0.10.8 ELGA_EntityNamePartQualifier (DYNAMIC)
hl7:given
ENXP
1 … *
M
Mindestens ein Vorname
@qualifier
cs
0 … 1
Die genaue Bedeutung eines given-Elements, beispielsweise dass das angegebene Element einen Geburtsnamen bezeichnet, z.B. BR („Birth“). Zulässige Werte gemäß Value Set „ELGA_EntityNamePartQualifier“
CONF
Der Wert von @qualifier MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.6.0.10.8 ELGA_EntityNamePartQualifier (DYNAMIC)
hl7:suffix
ENXP
0 … *
Beliebig viele Suffixe zum Namen
@qualifier
cs
0 … 1
Die genaue Bedeutung eines suffix-Elements, beispielsweise dass das angegebene Suffix einen akademischen Titel darstellt, z.B.: AC („Academic“). Zulässige Werte gemäß Value Set „ELGA_EntityNamePartQualifier“.
CONF
Der Wert von @qualifier MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.6.0.10.8 ELGA_EntityNamePartQualifier (DYNAMIC)
Auswahl
1 … 1
Das "administrative Geschlecht" ist das soziale oder gesellschaftliche Geschlecht ("Gender"). Das administrative Geschlecht ist daher grundsätzlich getrennt von den biologischen Merkmalen der Person zu sehen. Grundsätzlich soll das administrative Geschlecht dem im
Zentralen Melderegister (ZMR) eingetragenen Geschlecht entsprechen.
Über ein Translation-Element können weitere Angaben zum Geschlecht gemacht werden, wenn diese abweichend vom administrativen Geschlecht sind, z.B.:
Biologisches Geschlecht
Geschlecht in der
Sozialversicherung
Geschlecht für die Stations-/Bettenbelegung im Krankenhaus
Codierung des Geschlechts des Patienten aus ValueSet "ELGA_AdministrativeGender".
Elemente in der Auswahl:
hl7:administrativeGenderCode[not(@nullFlavor)]
hl7:administrativeGenderCode[@nullFlavor='UNK']
hl7:administrativeGenderCode
CE
0 … 1
wo [not(@nullFlavor)]
at-cda-bbr-dataelement-74
Geschlecht
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@displayName
st
1 … 1
R
@code
cs
1 … 1
R
@codeSystem
oid
1 … 1
R
@codeSystemName
st
0 … 1
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.4 ELGA_AdministrativeGender (DYNAMIC)
hl7:translation
CD
0 … *
R
Über ein Translation-Element können weitere Angaben zum Geschlecht gemacht werden, wenn diese abweichend vom administrativen Geschlecht sind, z.B.: Biologisches Geschlecht, Geschlecht in der Sozialversicherung, Geschlecht für die Stations-/Bettenbelegung im Krankenhaus
Der gesetzliche Vetreter kann entweder eine Person (guardianPerson) oder eine Organisation (guardianOrganization) sein.
Beim Patienten können optional ein oder mehrere gesetzliche Vetreter angegeben werden. Wenn ein gesetzliche Vetreter bekannt ist, SOLL diese Information auch angegeben werden.
at-cda-bbr-dataelement-88
Gesetzlicher Vertreter
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@classCode
cs
0 … 1
F
GUARD
hl7:addr
0 … 1
R
Die Adresse des gesetzlichen Vertreters oder der Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Adress-Elemente“ zu befolgen.
Beliebig viele Kontaktdaten des gesetzlichen Vertreters als Person oder Organisation. Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
@value
st
1 … 1
R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom-Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß Value-Set „ELGA_URLScheme“
@use
set_cs
0 … 1
Bedeutung des angegebenen Kontakts (z.B. Heim, Arbeitsplatz) Bsp: WP
Die Adresse des Geburtsorts, struktuiert. Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
Auswahl
1 … 1
Elemente in der Auswahl:
hl7:languageCommunication
0 … *
R
Informationen bezüglich der Sprachfähigkeiten und Ausdrucksform des Patienten.
at-cda-bbr-dataelement-100
Sprachfähigkeit
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
hl7:languageCode
CS
1 … 1
M
Sprache, die vom Patienten zu einem bestimmten Grad beherrscht wird (geschrieben oder gesprochen).
In der Klasse languageCommunication können Informationen bezüglich der Sprachfähigkeiten und Ausdrucksform (z.B. gesprochen oder geschrieben) des Patienten angegeben werden. Dieser Leitfaden schränkt die möglichen Werte für die Sprache auf Werte aus dem Value Set ELGA_HumanLanguage ein.
Die Gebärdensprache ist als eigene Sprache inkl. Ländercode anzugeben, mit der Ergänzung des Länder-/Regional-Codes (z.B. sgn-at), die Ausdrucksweise (MoodCode) wird in diesem Fall nicht angegeben (denn expressed / received signed wären redundant).
at-cda-bbr-dataelement-101
Sprache
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@code
cs
1 … 1
R
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_HumanLanguage“ aus Code-System „HL7:HumanLanguage 2.16.840.1.113883.6.121“ Gemäß IETF / RFC 3066 enthält es ein bestimmtes Subset von Codes aus ISO 639-1 und ISO 639-2 (also zwei- und dreistellige Sprachcodes). Gemäß RFC 3066 ist es zulässig, eine Angabe der landestypischen Ausprägung der Sprache nach einem Bindestrich anzufügen. Das Land wird dabei nach ISO 3166-1 Alpha 2 angegeben. Dies MUSS bei der Auswertung des languageCodes berücksichtigt und toleriert werden.
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.173 ELGA_HumanLanguage (DYNAMIC)
hl7:modeCode
CE
0 … 1
C
Ausdrucksform der Sprache. Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_LanguageAbilityMode“
@code
cs
1 … 1
R
@displayName
st
1 … 1
R
@codeSystem
oid
1 … 1
F
2.16.840.1.113883.5.60
@codeSystemName
st
0 … 1
F
HL7:LanguageAbilityMode
Constraint
Bei Strukturierung einer Gebärdensprache ist dieses Element NICHT ERLAUBT, NP [0..0] und MUSS daher komplett entfallen
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.175 ELGA_LanguageAbilityMode (DYNAMIC)
hl7:proficiencyLevelCode
CE
0 … 1
R
Grad der Sprachkenntnis in der Sprache. Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_ProficiencyLevelCode“
at-cda-bbr-dataelement-102
Grad der Sprachkenntnis
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@code
cs
1 … 1
R
@displayName
st
1 … 1
R
@codeSystem
oid
1 … 1
F
2.16.840.1.113883.5.61
@codeSystemName
st
0 … 1
F
HL7:LanguageAbilityProficiency
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.174 ELGA_ProficiencyLevelCode (DYNAMIC)
hl7:preferenceInd
BL
0 … 1
R
Kennzeichnung, ob die Sprache in der angegebenen Ausdrucksform vom Patienten bevorzugt wird.
at-cda-bbr-dataelement-103
Sprachpräferenz
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
Schematron assert
role
error
test
not(hl7:id[1]/@nullFlavor)
Meldung
Die Verwendung von id/@nullFlavor ist an dieser Stelle NICHT ERLAUBT.
Schematron assert
role
error
test
not(hl7:id[2]/@nullFlavor) or (hl7:id[2][@nullFlavor='UNK'] or hl7:id[2][@nullFlavor='NI'])
Meldung
Zugelassene nullFlavor sind "NI" und "UNK"
Eingefügt
1 … *
M
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.2 Author (DYNAMIC)
hl7:author
1 … *
M
Verfasser des Dokuments.
@typeCode
cs
0 … 1
F
AUT
@contextControlCode
cs
0 … 1
F
OP
hl7:functionCode
CE (extensible)
0 … 1
R
Funktionscode des Verfassers des Dokuments, z.B: „Diensthabender Oberarzt“, „Verantwortlicher Arzt für Dokumentation“,„Stationsschwester“.
Eigene Codes und Bezeichnungen können verwendet werden.
@code
cs
1 … 1
R
@codeSystem
oid
1 … 1
R
@displayName
st
1 … 1
R
Auswahl
1 … 1
Der Zeitpunkt, zu dem das Dokument verfasst bzw. inhaltlich fertiggestellt wurde.
Elemente in der Auswahl:
hl7:time[not(@nullFlavor)]
hl7:time[@nullFlavor='UNK']
hl7:time
TS.AT.TZ
0 … 1
wo [not(@nullFlavor)]
hl7:time
TS.AT.TZ
0 … 1
wo [@nullFlavor='UNK']
@nullFlavor
cs
1 … 1
F
UNK
hl7:assignedAuthor
1 … 1
M
@classCode
cs
0 … 1
F
ASSIGNED
Auswahl
1 … *
Identifikation des Verfassers des Dokuments im lokalen System des/der datenerstellenden Gerätes/Software.
ODER Identifikation des/der datenerstellenden Gerätes/Software.
Elemente in der Auswahl:
hl7:id[not(@nullFlavor)]
hl7:id[@nullFlavor='NI']
hl7:id[@nullFlavor='UNK']
Constraint
Zugelassene nullFlavor:
NI ….... Person hat keine ID / Gerät/Software hat keine ID
UNK … Person hat eine ID, diese ist jedoch unbekannt / Gerät/Software hat eine ID, diese ist jedoch unbekannt
hl7:id
II
0 … *
Identifikation des Verfassers des Dokuments im lokalen System des/der datenerstellenden Gerätes/Software.
ODER Identifikation des/der datenerstellenden Gerätes/Software.
wo [not(@nullFlavor)]
hl7:id
II
0 … 1
wo [@nullFlavor='NI']
@nullFlavor
cs
1 … 1
F
NI
hl7:id
II
0 … 1
wo [@nullFlavor='UNK']
@nullFlavor
cs
1 … 1
F
UNK
hl7:code
CE
0 … 1
R
Angabe der Fachrichtung des Verfassers des Dokuments („Sonderfach“ gem. Ausbildungsordnung), z.B: „Facharzt/Fachärztin für Gynäkologie“. Wenn ein Autor mehreren ärztlichen Sonderfächern zugeordnet ist, kann das anzugebende Sonderfach gewählt werden. Additivfächer werden nicht angegeben.
@codeSystem
oid
1 … 1
R
@displayName
st
1 … 1
R
@code
cs
1 … 1
R
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.6 ELGA_AuthorSpeciality (DYNAMIC)
hl7:telecom
TEL.AT
0 … *
Kontaktdaten des Verfassers des Dokuments.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
wo [not(@nullFlavor)]
@value
st
1 … 1
R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
@use
set_cs
0 … 1
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Organisation, in deren Auftrag der Verfasser des Dokuments die Dokumentation verfasst hat.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Da manche offiziellen Bezeichnungen von GDA sehr lang werden können, SOLL das name Element einer möglichst eindeutigen Kurzbezeichnung der Organisation entsprechen (im GDA-I im Tag description enthalten). Bei größeren Organisationen SOLL zusätzlich die Abteilung angegeben werden, damit die Zuordnung für den Leser einfacher wird.
Beispiel: Statt "Allgemeines Krankenhaus der Stadt Wien-Medizinischer Universitätscampus" --> "Wien AKH" bzw. "Wien AKH - Augenambulanz"
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.5 Organization Compilation with id, name (DYNAMIC)
Constraint
id MUSS der OID der Organisation aus dem GDA-Index entsprechen.
name SOLL der Kurzbezeichnung im GDA-I entsprechen (sofern vorhanden)
Zu dem Namen größerer Organisationen SOLL auch die Abteilung angegeben werden., z.B.: „Amadeus Spital, Chirurgische Abteilung“
Ausnahme: Wenn als Author ein/e Software/Gerät fungiert und keine OID aus dem GDA-I angegeben werden kann, MÜSSEN die Angaben der Organisation des Geräte-/Software-Betreibers oder Herstellers entsprechen.
Identifikation des Verwahrers des Dokuments. Wenn dieser im GDA-I angeführt ist, ist die entsprechende OID zu verwenden. Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.
hl7:name
ON
1 … 1
M
Name des Verwahrers des Dokuments (Organisation). Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Namen-Elemente von Organisationen ON“ zu befolgen.
hl7:telecom
TEL.AT
0 … *
Kontaktdaten des Verwahrers des originalen Dokuments (Organisation). Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Elemente“ zu befolgen.
wo [not(@nullFlavor)]
@value
st
1 … 1
R
@use
set_cs
0 … 1
Bedeutung des angegebenen Kontakts gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
Constraint
Werden mehrere gleichartige telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
hl7:addr
AD
1 … 1
M
Adresse des Verwahrers des Dokuments (Organisation). Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Adress-Elemente“ zu befolgen. Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
Eingefügt
0 … *
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.24 Information Recipient (DYNAMIC)
hl7:informationRecipient
0 … *
Beabsichtiger Empfänger des Dokuments.
at-cda-bbr-dataelement-26
Empfänger
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@typeCode
cs
0 … 1
Typ des Informationsempfängers, z.B: PRCP „Primärer Empfänger“.
Werden mehrere Empfänger angegeben, MUSS der primäre Empfänger über den typeCode definiert werden. Hinweis: Das ist relevant, wenn Funktionen aus dem gerichteten Befundversand oder für den Briefdruck auf das Dokument angewendet werden.
CONF
Der Wert von @typeCode MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.29 ELGA_InformationRecipientType (DYNAMIC)
at-cda-bbr-dataelement-27
Empfänger Typ
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
hl7:intendedRecipient
1 … 1
M
@classCode
cs
0 … 1
Auswahl
1 … *
Elemente in der Auswahl:
hl7:id[not(@nullFlavor)]
hl7:id[@nullFlavor='NI']
hl7:id[@nullFlavor='UNK']
hl7:id
II
0 … *
Identifikation des beabsichtigten Empfängers (Person). Empfohlene Information für einen Empfänger ist die ID aus dem GDA-Index. Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.
wo [not(@nullFlavor)]
at-cda-bbr-dataelement-28
ID des Empfängers
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
hl7:id
II
0 … 1
NI … Person hat keine ID
wo [@nullFlavor='NI']
@nullFlavor
cs
1 … 1
F
NI
hl7:id
II
0 … 1
UNK ... Person hat eine ID, diese ist jedoch unbekannt
wo [@nullFlavor='UNK']
@nullFlavor
cs
1 … 1
F
UNK
Auswahl
1 … 1
Personendaten des beabsichtigten Empfängers. Empfehlung: Der Name des Empfängers und die Organisation, der er angehört, sollen in möglichst hoher Granularität angegeben werden. Aufgrund der gängigen Praxis kann als minimale Information für den Empfänger der unstrukturierte Name angegeben werden. Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß Kapitel „Personen-Element“ zu befolgen.
Elemente in der Auswahl:
hl7:informationRecipient[hl7:name[count(child::*)=0]] welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)
hl7:informationRecipient[hl7:name[count(child::*)!=0]] welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
hl7:informationRecipient
… 1
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)
wo [hl7:name [count(child::*)=0]]
at-cda-bbr-dataelement-29
Name
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
hl7:informationRecipient
… 1
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
wo [hl7:name [count(child::*)!=0]]
hl7:receivedOrganization
0 … 1
R
Organisation, der der beabsichtigte Empfänger angehört, z.B.: „Ordination des empfangenden Arztes“. Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß Kapitel „Organisations-Element“ zu befolgen.
at-cda-bbr-dataelement-30
Organisation
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
Eingefügt
von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 Organization Compilation with name (DYNAMIC)
@classCode
cs
0 … 1
F
ORG
@determinerCode
cs
0 … 1
F
INSTANCE
hl7:id
II
0 … *
Beliebig viele IDs der Organisation. z.B.: ID aus dem GDA-Index, DVR-Nummer, ATU-Nummer, etc.
wo [not(@nullFlavor)]
hl7:name
ON
1 … 1
M
Name der Organisation. Bei Organisationen, die im GDA-Index angegeben sind, soll deren Kurzbezeichnung verwendet werden. Zu dem Namen größerer Organisationen SOLL auch die Abteilung angegeben werden.
hl7:telecom
TEL.AT
0 … *
Kontaktdaten der Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
wo [not(@nullFlavor)]
@value
st
1 … 1
R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567 Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
@use
set_cs
0 … 1
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.5 Legal Authenticator (DYNAMIC) Rechtlicher Unterzeichner
hl7:legalAuthenticator
1 … 1
M
Hauptunterzeichner, Rechtlicher Unterzeichner
at-cda-bbr-dataelement-1
Rechtlicher Unterzeichner
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@contextControlCode
cs
0 … 1
F
OP
@typeCode
cs
0 … 1
F
LA
Auswahl
1 … 1
Der Zeitpunkt, an dem das Dokument unterzeichnet wurde.
Elemente in der Auswahl:
hl7:time[not(@nullFlavor)]
hl7:time[@nullFlavor='UNK']
hl7:time
TS.AT.TZ
0 … 1
wo [not(@nullFlavor)]
at-cda-bbr-dataelement-5
Zeitpunkt der Unterzeichnung
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
hl7:time
TS.AT.TZ
0 … 1
wo [@nullFlavor='UNK']
@nullFlavor
cs
1 … 1
F
UNK
hl7:signatureCode
CS
1 … 1
M
Signaturcode gibt an, dass das Originaldokument unterzeichnet wurde.
at-cda-bbr-dataelement-6
Signatur
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@code
CONF
1 … 1
F
S
hl7:assignedEntity
1 … 1
M
Personendaten des rechtlichen Unterzeichners. Für den Namen ist verpflichtend Granularitätsstufe 2 ("strukturierte Angabe des Namens") anzuwenden! Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.22 Assigned Entity (DYNAMIC)
Eingefügt
0 … *
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.6 Authenticator (DYNAMIC)
hl7:authenticator
0 … *
Weitere Unterzeichner.
at-cda-bbr-dataelement-31
Weitere Unterzeichner
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@typeCode
cs
0 … 1
F
AUTHEN
Auswahl
1 … 1
Der Zeitpunkt, an dem das Dokument unterzeichnet wurde. Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß für „Zeit-Elemente“ zu befolgen.
Elemente in der Auswahl:
hl7:time[not(@nullFlavor)]
hl7:time[@nullFlavor='UNK']
hl7:time
TS.AT.TZ
0 … 1
wo [not(@nullFlavor)]
at-cda-bbr-dataelement-105
Zeitpunkt der Unterzeichnung
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
hl7:time
TS.AT.TZ
0 … 1
wo [@nullFlavor='UNK']
@nullFlavor
cs
1 … 1
F
UNK
hl7:signatureCode
CS
1 … 1
M
at-cda-bbr-dataelement-106
Signatur
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@code
CONF
1 … 1
F
S
hl7:assignedEntity
1 … 1
M
Personendaten des weiteren Unterzeichners.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß Kapitel „AssignedEntity-Element (Person + Organisation)“ zu befolgen.
Eingefügt
von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.22 Assigned Entity (DYNAMIC)
@classCode
cs
0 … 1
F
ASSIGNED
Auswahl
1 … *
Mindestens eine ID der Person der Entität
Elemente in der Auswahl:
hl7:id[not(@nullFlavor)]
hl7:id[@nullFlavor='NI']
hl7:id[@nullFlavor='UNK']
Constraint
Zugelassene nullFlavor:
NI … Die Person der Entität hat keine Identifikationsnummer
UNK … Die Person der Entität hat eine Identifikationsnummer, diese ist jedoch unbekannt
hl7:id
II
0 … *
wo [not(@nullFlavor)]
hl7:id
II
0 … 1
wo [@nullFlavor='NI']
@nullFlavor
cs
1 … 1
F
NI
hl7:id
II
0 … 1
wo [@nullFlavor='UNK']
@nullFlavor
cs
1 … 1
F
UNK
Auswahl
0 … 1
Elemente in der Auswahl:
hl7:addr[not(@nullFlavor)] welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.42 Participant Auftraggeber / Ordering Provider (DYNAMIC)
hl7:participant
0 … 1
@typeCode
cs
1 … 1
F
REF
@contextControlCode
cs
0 … 1
F
OP
hl7:templateId
II
1 … 1
M
Participant Auftraggeber / Ordering Provider
@root
uid
1 … 1
F
1.2.40.0.34.6.0.11.1.42
hl7:templateId
II
1 … 1
M
IHE PalM TF3 Rev.10, 6.3.2.17 Ordering Provider
@root
uid
1 … 1
F
1.3.6.1.4.1.19376.1.3.3.1.6
Auswahl
1 … 1
Das Auftragsdatum ist das Datum/Zeit, an dem der Auftrag vom Auftraggeber abgesendet wird. Das Auftragsdatum wird als "time"-Element beim Auftraggeber ausgeführt und ist verpflichtend anzugeben. Bei einer manuellen Erfassung eines Auftrags im Labor kann dieses als @nullFlavor="NA" ausgeführt werden.
Elemente in der Auswahl:
hl7:time[not(@nullFlavor)]
hl7:time[@nullFlavor='NA']
hl7:time
IVL_TS
0 … 1
R
wo [not(@nullFlavor)]
hl7:time
IVL_TS
0 … 1
R
wo [@nullFlavor='NA']
hl7:associatedEntity
1 … 1
M
@classCode
cs
1 … 1
F
PROV
Healthcare provider - Gesundheitsdienstanbieter
hl7:id
II
1 … 1
M
ID des Auftraggebers
Auswahl
1 … 1
Elemente in der Auswahl:
hl7:addr[not(@nullFlavor)] welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
hl7:addr[@nullFlavor='UNK']
hl7:addr
AD
0 … 1
R
Adresse des Auftraggebers Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
wo [not(@nullFlavor)]
hl7:addr
AD
0 … 1
wo [@nullFlavor='UNK']
@nullFlavor
cs
1 … 1
F
UNK
Auswahl
1 … *
Elemente in der Auswahl:
hl7:telecom[not(@nullFlavor)]
hl7:telecom[@nullFlavor='UNK']
hl7:telecom
TEL.AT
0 … *
R
Beliebig viele Kontaktdaten des Auftraggebers
wo [not(@nullFlavor)]
@value
st
1 … 1
R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
@use
set_cs
0 … 1
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.9 In Fulfillment Of (DYNAMIC) Referenz auf den Laborauftrag.
hl7:inFulfillmentOf
0 … *
Komponente zur Dokumentation des Auftrags.
at-cda-bbr-dataelement-42
Auftrag
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@typeCode
cs
1 … 1
F
FLFS
hl7:order
1 … 1
M
Auftrag.
@classCode
cs
1 … 1
F
ACT
@moodCode
cs
1 … 1
F
RQO
hl7:id
II
1 … 1
M
Auftragsnummer, Anforderungsnummer. Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß Kapitel „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.
at-cda-bbr-dataelement-43
ID
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
Eingefügt
1 … *
M
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.59 Documentation Of Service Event - Pathologie (DYNAMIC)
hl7:documentationOf
1 … *
M
Komponente für die Gesundheitsdienstleistung.
atpa...ogie
@typeCode
cs
0 … 1
F
DOC
hl7:serviceEvent
1 … 1
M
Gesundheitsdienstleistung
atpa...ogie
@classCode
cs
0 … 1
F
ACT
@moodCode
cs
0 … 1
F
EVN
hl7:id
II
0 … 1
atpa...ogie
Auswahl
1 … 1
Elemente in der Auswahl:
hl7:code[concat(@code, @codeSystem) = doc('include/voc-1.2.40.0.34.6.0.10.134-DYNAMIC.xml')//valueSet[1]/conceptList/concept/concat(@code, @codeSystem) or @nullFlavor]
hl7:code
hl7:code
CE
0 … 1
Code der Gesundheitsdienstleistung.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird in das XDS-Attribut "eventCodeList" gemappt.
atpa...ogie
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.6.0.10.134 ELGA_ServiceEventsPatho (DYNAMIC)
hl7:code
CE
0 … 1
Dokumentation der Entnahmestelle um Befunde derselben Entnahmestelle schneller auffinden zu können.
TODO Value-Set erstellen
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird in das XDS-Attribut "eventCodeList" gemappt.
atpa...ogie
hl7:effectiveTime
IVL_TS
1 … 1
M
Zeitraum der Gesundheitsdienstleistung.
Startzeitpunkt: Idealerweise Entnahmezeitpunkt des Materials.
Endzeit: Datum und Zeitpunkt des Abschlusses des Auftrags, welche in der Regel mit der medizinischen Freigabe des Auftrags ident ist.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird in die XDS-Attribute serviceStartTime und serviceStopTime gemappt. Für die automatisierte Datenübernahme aus dem CDA-Dokument in die XDS-Dokumentmetadaten ist stets ein Zeitintervall anzugeben. ACHTUNG: Die Zeitangaben der ersten Gesundheitsdienstleistung (erstes documentationOf/serviceEvent-Element) werden in die Dokument-Metadaten übernommen! Die Bedeutung der Dokument-Metadaten-Elemente lautet daher wie folgt:
serviceStartTime: Beginn des ersten documentationOf/serviceEvent-Elements
serviceStopTime: Ende des ersten documentationOf/serviceEvent-Elements
atpa...ogie
Eingefügt
von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.15 Time Interval Information minimal (DYNAMIC)
Auswahl
1 … 1
Elemente in der Auswahl:
hl7:low[@value]
hl7:low[@nullFlavor='UNK']
hl7:low
TS.AT.TZ
0 … 1
atpa...ogie
wo [@value]
hl7:low
TS.AT.TZ
0 … 1
atpa...ogie
wo [@nullFlavor='UNK']
@nullFlavor
cs
1 … 1
F
UNK
Auswahl
1 … 1
Elemente in der Auswahl:
hl7:high[@value]
hl7:high[@nullFlavor='UNK']
hl7:high
TS.AT.TZ
0 … 1
atpa...ogie
wo [@value]
hl7:high
TS.AT.TZ
0 … 1
atpa...ogie
wo [@nullFlavor='UNK']
@nullFlavor
cs
1 … 1
F
UNK
hl7:performer
0 … *
C
Erbringer der Gesundheitsdienstleistung (Pathologieinstitut mit seinem Leiter).
Wurde der Befund nur von einem Institut erstellt, MUSS dieses in "/ClinicalDocument/documentationOf[1]/serviceEvent/performer" dokumentiert werden.
Sind mehrere Institute an der Erstellung beteiligt, MUSS das Institut im "structuredBody" entweder auf "entry"-Ebene oder im Rahmen eines "organizer"-Elementes oder direkt bei der Analyse ("observation"-Element) angegeben werden. Angaben in tieferen Ebenen (z.B. "observation"-Ebene) überschreiben solche auf höheren Ebenen (z.B. "organizer"-Ebene).
Für den Fall, dass Analysen von einem externen Institut durchgeführt wurden, MUSS assignedEntity/code mit @code="E", @codeSystem="2.16.840.1.113883.2.16.1.4.9", @codeSystemName="HL7.at.Laborkennzeichnung" und @displayName="EXTERN" angegeben werden.
Eingefügt
0 … 1
C
von 1.2.40.0.34.6.0.11.1.14 Document Replacement - Related Document (DYNAMIC)
Constraint
Wird ein Befund aktualisiert, weil z.B. zuvor noch Analyseergebnisse ausständig waren, MUSS dieses Element angegeben werden.
hl7:relatedDocument
0 … 1
C
at-cda-bbr-dataelement-15
Bezug zu vorgehenden Dokumenten
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@typeCode
cs
1 … 1
R
Art des Bezugs zum Vordokument.
Constraint
Erlaubte @typeCodes:
RPLC - replaces: Das Dokument ersetzt ein existierendes Dokument. Der Status des zu ersetzenden Dokumentes wird auf "deprecated" gesetzt, das ursprüngliche Dokument bleibt aber noch im System als historische Referenz verfügbar.
APND - append: Zusammenhängen von Dokumenten. Dies ist in ELGA bereits über das Einbetten von Dokumenten realisiert.
XFRM - transformed: Das Dokument ist Ergebnis eines Transformationsprozesses, d.h. ist aus einem anderen Originaldokument hervorgegangen.
Hinweis: Die parallele Ablage von CDA-Dokumenten, welche vom Dokumentersteller bereits mit einem Stylesheet zu einem PDF Dokument gerendert wurden, kann mit der XFRM – Transaktion vorgenommen werden. Es ist nicht auszuschließen, dass die Transformation in lokalen Affinity Domains Anwendung findet. Für ELGA ist die Transformation jedoch kein Anwendungsfall.
hl7:parentDocument
1 … 1
M
Vorhergehendes Dokument.
@classCode
cs
0 … 1
F
DOCCLIN
@moodCode
cs
0 … 1
F
EVN
hl7:id
II
1 … 1
M
Dokumenten-Id des vorgehenden Dokuments.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.
Schematron assert
role
error
test
not(hl7:relatedDocument) or hl7:relatedDocument[@typeCode='RPLC']
Meldung
Wird /ClinicalDocument/relatedDocument angegeben, MUSS relatedDocument[@typeCode='RPLC'] sein.
hl7:componentOf
NP
Im Rahmen des Pathologiebefundes wird kein Patientenkontakt dokumentiert.
ELGA Labor- und Mikrobiologiebefunde können alle Kriterien erfüllen, die für Befundberichte von der Akkreditierung für medizinische Laboratorien (ISO 15189:2012) gefordert sind. Ein Anhängen des PDF-Befundes ist NICHT erforderlich!
Für die vollständige Erfüllung aller Akkreditierungsanforderungen an Befundberichte ist das erstellende Labor verantwortlich; die Akkreditierung wird von der Abt. Akkreditierung Austria im Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort durchgeführt.
Mit Rücksicht auf eine einfache Verwendbarkeit der Befunde durch die Benutzer (z.B. niedergelassene Ärzte), die häufig mit einer großen Anzahl von Laborbefunden eines Patienten konfrontiert sind, ist eine Duplizierung der Daten durch Anhängen einer PDF-Ansicht daher nicht gestattet .
Wichtiger Hinweis: Header-Elemente, welche spezifisch für das Dokument "Pathologiebefund" angepasst wurden oder für die es spezielle Einschränkungen in Form von Asserts gibt, sind grundsätzlich der Spezifikation im Kapitel Document Level Template zu entnehmen.
Diese angepassten bzw. betroffenen Elemente umfassen:
/ClinicalDocument/templateId[1-4]
/ClinicalDocument/code + translation
/ClinicalDocument/title
/ClinicalDocument/sdtc:statusCode
/ClinicalDocument/hl7at:formatCode
14.3.2.1 Dokumentation relevanter Zeitpunkte
TODO: stimmt das so?
Im Element hl7:effectiveTime ist das medizinisch zutreffendste Datum anzugeben. Dieses entspricht in der Regel dem Anforderungsdatum der Untersuchung.
Der Leistungszeitraum ist im Element hl7:documentationOf/hl7:serviceEvent abzubilden. Dabei ist in hl7:effectiveTime/hl7:low der Beginn des Leistungszeitraums, üblicherweise das Abnahmedatum des Untersuchungsmaterials, anzugeben. In hl7:effectiveTime/hl7:high ist das Ende des Leistungszeitraums, in der Regel das Datum der Befundfertigstellung, anzugeben.
14.3.3 Section Level Templates
14.3.3.1 Sektionen und Reihenfolge der CDA Body - Dokumentstruktur
Dieses Kapitel zeigt einen Überblick über die Sektionen der CDA Body - Dokumentstruktur.
Die Reihenfolge der Sektionen in einem CDA Body kann zwar prinzipiell frei gewählt werden, allerdings stellen die meisten Visualisierungsroutinen die Sektionen in genau der Reihenfolge dar, in der sie im CDA Body angeordnet sind. Daher ist die Reihenfolge der Sektionen zwar nicht „technisch“ aber „semantisch“ relevant.
Da die empfangenden GDAs die medizinischen Informationen in einer bestimmten Reihenfolge erwarten, ist diese erwartete Reihenfolge bereits in der CDA Struktur zu berücksichtigen.
Dieser Implementierungsleitfaden schreibt daher auch die Reihenfolge vor, in der die Sektionen im CDA angegeben werden MÜSSEN.
In diesem Kapitel sind die möglichen Sektionen in der vorgeschriebenen Reihenfolge dargestellt.
14.3.3.2 Brieftext
Id
1.2.40.0.34.6.0.11.2.69
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit ab
2021‑06‑28 11:19:35
Andere Versionen mit dieser Id:
atcdabbr_section_Brieftext vom 2021‑02‑19 11:44:10
atcdabbr_section_Brieftext vom 2019‑04‑02 15:48:06
Status
Aktiv
Versions-Label
1.0.1+20210628
Name
atcdabbr_section_Brieftext
Bezeichnung
Brieftext
Beschreibung
Ein am Anfang des Briefes formulierter Freitext für eine Anrede oder Begrüßung. Z.B. „Sehr geehrte Kollegin…“
Die Angabe von medizinisch / fachlich relevanter Information in diesem Abschnitt ist NICHT ERLAUBT. Es ist EMPFOHLEN, redundante Angaben von Patientennamen oder Aufenthaltsdaten des Patienten in dieser Section zu vermeiden.
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.2.69
Klassifikation
CDA Section level template
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
<sectionclassCode="DOCSECT"> <templateIdroot="1.2.40.0.34.6.0.11.2.69"/><codecode="BRIEFT"displayName="Brieftext"codeSystem="1.2.40.0.34.5.40"codeSystemName="ELGA_Sections"/><!-- Titel der Section Brieftext wird vom ELGA Referenz-Stylesheet nicht angezeigt! --> <title>Brieftext</title><!-- Textbereich der Section --> <text>Sehr geehrte Kollegen </text><!-- Maschinenlesbare Elemente der Section (optionales Logo) --> <entry> <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.3.53 'Logo Entry' (2020-01-09T12:00:13) --> </entry></section>
Item
DT
Kard
Konf
Beschreibung
Label
hl7:section
Container zur Angabe des Brieftexts.
at-cda-bbr-dataelement-55
Brieftext
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@moodCode
cs
0 … 1
F
EVN
@classCode
cs
0 … 1
F
DOCSECT
hl7:templateId
II
1 … 1
M
@root
uid
1 … 1
F
1.2.40.0.34.6.0.11.2.69
hl7:id
II
0 … 1
Eindeutige ID der Section
wo [not(@nullFlavor)]
hl7:code
CE
1 … 1
M
Code der Section.
@codeSystemName
st
0 … 1
F
ELGA_Sections
@code
CONF
1 … 1
F
BRIEFT
@codeSystem
1 … 1
F
1.2.40.0.34.5.40
hl7:title
ST
1 … 1
M
CONF
Elementinhalt MUSS "Brieftext" sein
hl7:text
SD.TEXT
1 … 1
M
Information für den menschlichen Leser. Achtung: Wird ein Logo als maschinenlesbares Element angegeben, darf keine Referenz darauf im narrativen Text-Bereich angegeben werden (<renderMultiMedia referencedObject="…"/>).
hl7:author
0 … *
R
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.36 Author Body (DYNAMIC)
hl7:informant
0 … *
R
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.3 Informant Body (DYNAMIC)
hl7:entry
0 … 1
R
Es KANN zusätzlich ein Logo als maschinenlesbares Element angegeben werden. Maschinenlesbares Element gemäß Template „ELGA Logo-Entry“ .
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.3.53 Logo Entry (DYNAMIC)
@typeCode
cs
0 … 1
F
COMP
@contextConductionInd
cs
0 … 1
F
true
hl7:component
0 … *
Optionale Subsections zur Angabe von Übersetzungen des text-Elements in andere Sprachen. Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.2.8 Übersetzung (DYNAMIC)
@typeCode
cs
0 … 1
F
COMP
@contextConductionInd
cs
0 … 1
F
true
14.3.3.3 Clinical Information Section
Id
1.2.40.0.34.6.0.11.2.168
Gültigkeit ab
2026‑07‑17 09:25:28
Status
Entwurf
Versions-Label
1.0.0
Name
ClinicalInformationSection
Bezeichnung
Clinical Information Section
Beschreibung
Die Sektion „Klinische Angaben“ enthält die vom anfordernden Arzt bereitgestellten Angaben. Dazu zählen klinische Anamnese, präoperative Diagnose, postoperative Diagnose, Grund für die pathologische Untersuchung, klinische Laborbefunde sowie Informationen zum eingesandten Untersuchungsmaterial (einschließlich Entnahmeverfahren, Entnahmestelle, durchführender Person, Probenart,
klinischer Beschreibung der Probe(n) und – im Falle einer Krebserkrankung – der Tumorlokalisation).
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.2.168
Label
patho_section_ClinicalInformationSection
Klassifikation
CDA Section level template
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 1 Template
Benutzt
als
Name
Version
1.2.40.0.34.6.0.11.3.194
Containment
Problem Organizer (1.0.0)
DYNAMIC
Beziehung
Adaptation: Template 1.3.6.1.4.1.19376.1.8.1.2.1 Clinical Information Section (2014‑05‑13 14:38:08)
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.3.194 Problem Organizer (DYNAMIC)
path...tion
@typeCode
cs
1 … 1
F
COMP
@contextConductionInd
bl
0 … 1
F
true
14.3.3.4 Procedure Steps Section
Id
1.2.40.0.34.6.0.11.2.167
Gültigkeit ab
2026‑07‑14 14:10:49
Status
Entwurf
Versions-Label
1.0.0
Name
ProcedureStepsSection
Bezeichnung
Procedure Steps Section
Beschreibung
Die Sektion „Probeninformation“ enthält eine Beschreibung der Gewebeentnahme (Probenahme) und der Gewebezubereitung: repräsentative Proben und daraus gewonnene Proben, die für den Routinearbeitsablauf und andere ergänzende Verfahren präpariert werden.
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.2.167
Label
atpatho_section_ProcedureStepsSection
Klassifikation
CDA Section level template
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Die Sektion „Intraoperative Diagnostik“ enthält für jede untersuchte Probe die intraoperative Diagnose, die Identifikation und Beschreibung der Probe, die Beschreibung des intraoperativen Untersuchungsverfahrens (Gefrierschnitt, makroskopische Untersuchung, intraoperative Zytologie) sowie Angaben zu abgetrennten Teilproben, die für weitere Zusatzuntersuchungen vorgesehen sind
(Durchflusszytometrie, Zytogenetik, molekulare Untersuchungen und Elektronenmikroskopie).
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.2.172
Label
atpatho_section_IntraoperativeObservationSection
Klassifikation
CDA Section level template
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Elementinhalt MUSS "Intraoperative Diagnostik" sein
hl7:text
SD.TEXT
1 … 1
M
atpa...tion
hl7:entry
0 … *
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.3.194 Problem Organizer (DYNAMIC)
atpa...tion
@typeCode
cs
1 … 1
F
COMP
@contextConductionInd
bl
0 … 1
F
true
14.3.3.6 Macroscopic Observation Section
Id
1.2.40.0.34.6.0.11.2.169
Gültigkeit ab
2026‑07‑17 10:21:55
Status
Entwurf
Versions-Label
1.0.0
Name
MacroscopySection
Bezeichnung
Macroscopic Observation Section
Beschreibung
Die Sektion „Makroskopie“ enthält die Beschreibung der vom Labor erhaltenen oder entnommenen Probe(n) (Probenart und -zustand), die makroskopischen Befunde, gegebenenfalls Verweise auf angefertigte makroskopische Aufnahmen, Angaben zur Probenverarbeitung und zum Verbleib des Gewebes (repräsentative Probenentnahme sowie für zusätzliche Untersuchungen vorgesehenes oder an eine
Biobank übermitteltes Gewebe).
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.2.169
Label
atpatho_section_MacroscopicObservationSection
Klassifikation
CDA Section level template
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.3.194 Problem Organizer (DYNAMIC)
atpa...tion
@typeCode
cs
1 … 1
F
COMP
@contextConductionInd
bl
0 … 1
F
true
14.3.3.7 Microscopic Observation Section
Id
1.2.40.0.34.6.0.11.2.170
Gültigkeit ab
2026‑07‑17 10:35:33
Status
Entwurf
Versions-Label
2.0
Name
MicroscopySection
Bezeichnung
Microscopic Observation Section
Beschreibung
Die Sektion „Mikroskopie“ enthält optional die histopathologischen Befunde des Falls und aller daraus gewonnenen Proben. In dieser Sektion sollen außerdem die Ergebnisse histochemischer und immunhistochemischer Färbungen sowie bildbasierter molekularer Untersuchungsverfahren dokumentiert werden.
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.2.170
Label
atpatho_section_MicroscopicObservationSection
Klassifikation
CDA Section level template
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.3.194 Problem Organizer (DYNAMIC)
atpa...tion
@typeCode
cs
1 … 1
F
COMP
@contextConductionInd
bl
0 … 1
F
true
14.3.3.8 Additional Specified Observation Section
Id
1.2.40.0.34.6.0.11.2.173
Gültigkeit ab
2026‑07‑22 15:24:30
Status
Entwurf
Versions-Label
2.0
Name
AdditionalSpecifiedObservationSection
Bezeichnung
Additional Specified Observation Section
Beschreibung
In dieser Sektion können zusätzliche Untersuchungen dokumentiert werden (z.B. Bakteriologie, Virologie, Mykologie, Parasitologie, Molekularpathologie). Der Titel der Sektion kann dabei variabel nach Bedarf gewählt werden.
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.2.173
Der LOINC-Code MUSS entsprechend dem angegebenen Beobachtungstyp ausgewählt werden.
@codeSystem
CONF
1 … 1
F
2.16.840.1.113883.6.1 (LOINC)
@codeSystemName
1 … 1
F
LOINC
hl7:title
ST
1 … 1
M
Der Titel kann variabel nach Bedarf gewählt werden.
atpa...tion
hl7:text
SD.TEXT
1 … 1
M
atpa...tion
hl7:entry
0 … *
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.3.194 Problem Organizer (DYNAMIC)
atpa...tion
@typeCode
cs
1 … 1
F
COMP
@contextConductionInd
bl
0 … 1
F
true
14.3.3.9 Diagnostic Conclusion Section
Id
1.2.40.0.34.6.0.11.2.171
Gültigkeit ab
2026‑07‑17 12:33:29
Status
Entwurf
Versions-Label
2.0
Name
DiagnosticConclusionSection
Bezeichnung
Diagnostic Conclusion Section
Beschreibung
Die Sektion „Ergebnis“ enthält die Diagnosen zu sämtlichen Proben, die im Rahmen einer Operation oder eines Patientenbesuchs an einem bestimmten Tag von einer einzelnen behandelnden Person an die Pathologie übermittelt wurden. Die Diagnosen für jede Probe beziehungsweise Probengruppe werden jeweils gesondert dokumentiert. Diese Sektion umfasst außerdem zusätzliche pathologische
Befunde und die Ergebnisse ergänzender Untersuchungen. Gegebenenfalls können Diagramme, Standbilder oder virtuelle Objektträger eingebunden werden. Im Falle einer Krebserkrankung enthält diese Sektion zudem die entsprechende Krebs-Checkliste.
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.2.171
Label
atpatho_section_DiagnosticConclusionSection
Klassifikation
CDA Section level template
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.3.195 Information Organizer (DYNAMIC)
atpa...tion
@typeCode
cs
1 … 1
F
COMP
@contextConductionInd
bl
0 … 1
F
true
hl7:entry
1 … *
M
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.3.194 Problem Organizer (DYNAMIC)
atpa...tion
@typeCode
cs
1 … 1
F
COMP
@contextConductionInd
bl
0 … 1
F
true
14.3.3.10 Beilagen
Id
1.2.40.0.34.6.0.11.2.71
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit ab
2026‑01‑13 08:36:31
Andere Versionen mit dieser Id:
atcdabbr_section_Beilagen vom 2023‑04‑05 13:40:58
atcdabbr_section_Beilagen vom 2021‑06‑28 11:22:40
atcdabbr_section_Beilagen vom 2021‑02‑19 11:43:44
atcdabbr_section_Beilagen vom 2020‑01‑09 09:53:16
Status
Aktiv
Versions-Label
1.0.3+20260119
Name
atcdabbr_section_Beilagen
Bezeichnung
Beilagen
Beschreibung
Sonstige Beilagen, außer denjenigen Dokumenten, die in „Willenserklärungen und andere juridische Dokumente“ angegeben sind.
Achtung: Da einzelne e-Befunde vom Bürger ausgeblendet oder gelöscht werden können, ist ein Referenzieren bzw. Verweisen auf andere e-Befunde nicht zuverlässig und daher NICHT ERLAUBT. Inhalte, die unmittelbar zum e-Befund gehören, sollen daher als Beilage eingebettet werden.
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.2.71
Klassifikation
CDA Section level template
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
<section> <templateIdroot="1.2.40.0.34.6.0.11.2.71"/><!-- Code der Section --> <codecode="BEIL"displayName="Beilagen"codeSystem="1.2.40.0.34.5.40"codeSystemName="ELGA_Sections"/><!-- Titel der Section --> <title>Beilagen</title><!-- Textbereich der Section --> <text> <table> <thead> <tr> <thstyleCode="xELGA_colw:1">Titel des Dokuments</th><thstyleCode="xELGA_colw:1">Erstellungsdatum</th><thstyleCode="xELGA_colw:1">Dokument</th></tr></thead><tbody> <tr> <td>Laborbefund</td><td>05.11.2019</td><td> <renderMultiMediareferencedObject="Beilage-1"/></td></tr></tbody></table></text><!-- Maschinenlesbare Elemente der Section --> <entry> <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.3.19 'Eingebettetes Objekt Entry' (2019-05-29T11:59:07) --> </entry></section>
Item
DT
Kard
Konf
Beschreibung
Label
hl7:section
Container zur Angabe der Beilagen.
at-cda-bbr-dataelement-58
Beilagen
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@classCode
cs
0 … 1
F
DOCSECT
@moodCode
cs
0 … 1
F
EVN
hl7:templateId
II
1 … 1
M
@root
uid
1 … 1
F
1.2.40.0.34.6.0.11.2.71
hl7:id
II
0 … 1
Eindeutige ID der Section
wo [not(@nullFlavor)]
hl7:code
CE
1 … 1
M
@displayName
st
0 … 1
@codeSystemName
st
0 … 1
F
ELGA_Sections
@code
CONF
1 … 1
F
BEIL
@codeSystem
1 … 1
F
1.2.40.0.34.5.40
hl7:title
ST
1 … 1
M
CONF
Elementinhalt MUSS "Beilagen" sein
hl7:text
SD.TEXT
1 … 1
M
Information für den menschlichen Leser.
Es SOLLEN der Titel des Dokuments, sowie das Erstellungsdatum angegeben werden.
hl7:author
0 … *
R
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.36 Author Body (DYNAMIC)
hl7:informant
0 … *
R
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.3 Informant Body (DYNAMIC)
hl7:entry
1 … *
M
Maschinenlesbares Element.
Die Beilagen MÜSSEN als maschinenlesbare Elemente angegeben werden.
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.3.19 Eingebettetes Objekt Entry (DYNAMIC)
@typeCode
cs
1 … 1
F
DRIV
DRIV (is derived from) deutet an, dass der section.text aus den Level 3 Entries gerendert wurde und keinen medizinisch relevanten Inhalt enthält, der nicht aus den Entries stammt.
@contextConductionInd
cs
0 … 1
F
true
hl7:component
0 … *
Optionale Subsections zur Angabe von Übersetzungen des text-Elements in andere Sprachen. Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.2.8 Übersetzung (DYNAMIC)
@typeCode
cs
0 … 1
F
COMP
@contextConductionInd
cs
0 … 1
F
true
14.3.3.11 Abschließende Bemerkung
Id
1.2.40.0.34.6.0.11.2.70
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit ab
2021‑06‑28 11:25:03
Andere Versionen mit dieser Id:
atcdabbr_section_AbschliessendeBemerkung vom 2021‑02‑19 11:27:16
atcdabbr_section_AbschliessendeBemerkung vom 2020‑01‑09 09:53:27
Status
Aktiv
Versions-Label
1.0.1+20210628
Name
atcdabbr_section_AbschliessendeBemerkung
Bezeichnung
Abschließende Bemerkung
Beschreibung
Ein am Ende des Briefes formulierter Freitext entsprechend einer Grußformel. z.B. Abschließende Worte, Gruß.
Die Angabe von medizinisch / fachlich relevanter Information in diesem Abschnitt ist NICHT ERLAUBT. Es ist EMPFOHLEN, redundante Angaben von Patientennamen oder Aufenthaltsdaten des Patienten in dieser Section zu vermeiden.
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.2.70
Klassifikation
CDA Section level template
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
<section> <templateIdroot="1.2.40.0.34.6.0.11.2.70"/><!-- Code der Section --> <codecode="ABBEM"displayName="Abschließende Bemerkungen"codeSystem="1.2.40.0.34.5.40"codeSystemName="ELGA_Sections"/><!-- Titel der Section Abschließende Bemerkungen wird vom ELGA Referenz-Stylesheet nicht angezeigt! --> <title>Abschließende Bemerkungen</title><!-- Textbereich der Section --> <text>Freundliche Grüße</text></section>
Item
DT
Kard
Konf
Beschreibung
Label
hl7:section
Container zur Angabe der abschließenden Bemerkungen.
at-cda-bbr-dataelement-56
Abschließende Bemerkungen
Dataset A Allgemeiner Leitfaden
@classCode
cs
0 … 1
F
DOCSECT
@moodCode
cs
0 … 1
F
EVN
hl7:templateId
II
1 … 1
M
@root
uid
1 … 1
F
1.2.40.0.34.6.0.11.2.70
hl7:code
CE
1 … 1
M
@codeSystemName
st
0 … 1
F
ELGA_Sections
@code
CONF
1 … 1
F
ABBEM
@codeSystem
1 … 1
F
1.2.40.0.34.5.40
hl7:title
ST
1 … 1
M
CONF
Elementinhalt MUSS "Abschließende Bemerkungen" sein
hl7:text
SD.TEXT
1 … 1
M
hl7:author
0 … *
R
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.36 Author Body (DYNAMIC)
hl7:informant
0 … *
R
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.3 Informant Body (DYNAMIC)
hl7:entry
0 … *
R
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.3.19 Eingebettetes Objekt Entry (DYNAMIC)
@typeCode
cs
0 … 1
F
COMP
@contextConductionInd
cs
0 … 1
F
true
hl7:component
0 … *
Optionale Subsections zur Angabe von Übersetzungen des text-Elements in andere Sprachen. Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.2.8 Übersetzung (DYNAMIC)
@typeCode
cs
0 … 1
F
COMP
@contextConductionInd
cs
0 … 1
F
true
14.3.4 Entry Level Templates
14.3.4.1 AP Observation Entry
Id
1.2.40.0.34.6.0.11.3.197
Gültigkeit ab
2026‑08‑03 11:52:41
Status
Entwurf
Versions-Label
Name
komplexe_bewertung_entry
Bezeichnung
Komplexe Bewertung Entry
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.3.197
Label
atpatho_entry_KomplexeBewertungEntry
Klassifikation
CDA Entry Level Template
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 3 Templates
Benutzt
als
Name
Version
1.2.40.0.34.6.0.11.9.1
Inklusion
Narrative Text Reference (1.0.1+20210512)
2021‑05‑06 09:38:20
1.2.40.0.34.6.0.11.9.24
Containment
Performer - Laboratory (1.0.0+20211213)
DYNAMIC
1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.2
Containment
IHE Comment Entry (2014)
2013‑12‑20
Beziehung
Adaptation: Template 1.3.6.1.4.1.19376.1.8.1.4.9 AP Observation Entry (2014‑05‑14 17:09:54)
Spezifikation welches Klassifikationssystem herangezogen wurde.
atpa...ntry
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.6.0.10.136 ELGA_PathoAssessmentScales (DYNAMIC)
Eingefügt
1 … 1
M
von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.1 Narrative Text Reference (2021‑05‑06 09:38:20)
hl7:text
ED
1 … 1
M
atpa...ntry
hl7:reference
TEL
1 … 1
M
Die Referenz auf den entsprechenden Text im menschenlesbaren Teil muss durch Bezugnahme auf den Inhalt[@ID] angegeben werden: reference[@value='#xxx']. Die Referenz ist mit einem ID-Attribut anzugeben, dieses Element DARF NUR den Textinhalt des codierten Inhalts mit Zusatzinformationen umschließen.
Alternativ kann @value auch mit dem url-scheme "http" oder "https" beginnen.
atpa...ntry
@value
1 … 1
R
Schematron assert
role
error
test
starts-with(@value,'#') or starts-with(@value,'http')
Meldung
The @value attribute content MUST conform to the format '#xxx', where xxx is the ID of the corresponding 'content'-element, or begin with the 'http' or 'https' url-scheme.
hl7:statusCode
CS (erforderlich)
1 … 1
M
atpa...ntry
@code
CONF
1 … 1
F
completed
hl7:effectiveTime
IVL_TS
1 … 1
M
atpa...ntry
hl7:value
ST
1 … 1
M
Ergebnis des verwendeten Klassifikationssystems als Text.
Wurde der Befund nur von einem Institut erstellt, MUSS dieses in "/ClinicalDocument/documentationOf[1]/serviceEvent/performer" dokumentiert werden.
Sind mehrere Labors an der Erstellung beteiligt, MUSS das Labor im "structuredBody" entweder auf "entry" -Ebene oder im Rahmen eines "organizer" -Elementes oder direkt bei der Analyse ( "observation" -Element) angegeben werden. Angaben in tieferen Ebenen (z.B. "observation"-Ebene) überschreiben solche auf höheren Ebenen (z.B. "organizer"-Ebene).
Für den Fall, dass Analysen von einem externen Labor durchgeführt wurden, MUSS assignedEntity/code mit @code="E", @codeSystem="2.16.840.1.113883.2.16.1.4.9", @codeSystemName="HL7.at.Laborkennzeichnung" und @displayName="EXTERN" angegeben werden.
hl7:entryRelationship
0 … *
R
Beinhaltet 1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.2 IHE Comment Entry (2013‑12‑20)
14.3.4.3 Comment Entry - Single Author / Informant
Id
1.2.40.0.34.6.0.11.3.17
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit ab
2023‑04‑03 13:50:56
Status
Aktiv
Versions-Label
1.0.0+20230717
Name
atcdabrr_entry_Comment_single_author_informant
Bezeichnung
Comment Entry - Single Author / Informant
Beschreibung
Die Codierung von Anmerkungen und Kommentaren erfolgt in jedem Fall gem. IHE als sogenannter „Annotation-Act“. Die Codierung erfolgt als act-Element, welches mittels entsprechender Beziehung (entryRelationship oder component) an das übergeordnete Element gebunden wird. Die Elemente templateId und code sind fix vorbelegt. Das einzige veränderbare Element ist der text-Block. Dieser SOLL eine Referenz auf ein Element innerhalb der Level 2 Codierung enthalten.
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.3.17
Label
atcdabrr_entry_Comment_single_author_informant
Klassifikation
CDA Entry Level Template
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.1 Narrative Text Reference (DYNAMIC) Referenz auf den Text im narrativen Teil
hl7:text
ED
1 … 1
M
atcd...mant
hl7:reference
TEL
1 … 1
M
Die Referenz auf den entsprechenden Text im menschenlesbaren Teil muss durch Bezugnahme auf den Inhalt[@ID] angegeben werden: reference[@value='#xxx']. Die Referenz ist mit einem ID-Attribut anzugeben, dieses Element DARF NUR den Textinhalt des codierten Inhalts mit Zusatzinformationen umschließen.
Alternativ kann @value auch mit dem url-scheme "http" oder "https" beginnen.
atcd...mant
@value
1 … 1
R
Schematron assert
role
error
test
starts-with(@value,'#') or starts-with(@value,'http')
Meldung
The @value attribute content MUST conform to the format '#xxx', where xxx is the ID of the corresponding 'content'-element, or begin with the 'http' or 'https' url-scheme.
hl7:statusCode
CS
1 … 1
M
Fester Wert "completed". Status des Kommentars ist immer abgeschlossen (completed).
atcd...mant
@code
cs
1 … 1
F
completed
hl7:author
0 … 1
R
Autoren können optional angegeben werden. Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.36 Author Body (DYNAMIC)
atcd...mant
hl7:informant
0 … 1
R
Weitere Informationsquellen können optional angegeben werden. Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.3 Informant Body (DYNAMIC)
Dieses Inhaltsmodul kann innerhalb eines <entry>-Elements verwendet werden. Es steht dabei in Beziehung zu einem Darstellungsanker, der im Attribut referencedObject eines <renderMultimedia>-Elements im <text>-Element der <section> enthalten ist, welche dieses <entry>-Element umfasst.
Das <observationMedia>-Element enthält ein Bild, das Base64-codiert eingebettet ist. Dieses Element kann eigenständig verwendet oder innerhalb eines <regionOfInterest>-Elements gekapselt werden. Letzteres definiert eine Überlagerungsform (Overlay), um einen bestimmten Bereich des Bildes hervorzuheben.
Das <observationMedia>-Element enthält die binären Bilddaten in Base64-Codierung.
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.3.196
Label
atpatho_entry_EmbeddedImage
Klassifikation
CDA Entry Level Template
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 2 Templates
Benutzt
als
Name
Version
1.2.40.0.34.6.0.11.9.69
Inklusion
X Specimen Identified (1.0.0)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.3.17
Containment
Comment Entry - Single Author / Informant (1.0.0+20230717)
<observationMediaclassCode="OBS"moodCode="EVN"ID="--TODO--"> <templateIdroot="1.2.40.0.34.6.0.11.3.196"/><valuemediaType="application/dicom"representation="B64"/><!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.69 'X Specimen Identified' (dynamic) 1..1 M --> <entryRelationshiptypeCode="SUBJ"inversionInd="true"> <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.3.17 'Comment Entry - Single Author / Informant' (2023-04-03T13:50:56) --> </entryRelationship></observationMedia>
Item
DT
Kard
Konf
Beschreibung
Label
hl7:observationMedia
0 … *
R
atpa...mage
@classCode
cs
1 … 1
F
OBS
@moodCode
cs
1 … 1
F
EVN
@ID
1 … 1
R
ID des eingebetteten Objekts. Wird vom Element <render-MultiMedia referencedObject=" "/> im narrativen Text-Bereich referenziert, ein <caption> Unterelement gibt die Beschreibung des Multimedia-Objektes an (für die Darstellung des alt-Tags "Alt-Text").
hl7:templateId
II
1 … 1
M
atpa...mage
@root
uid
1 … 1
F
1.2.40.0.34.6.0.11.3.196
hl7:value
ED
1 … 1
M
Das eingebettete Objekt (PDF, Bild), unkomprimiert, Base64 codiert.
Siehe „Größenbeschränkung von eingebetteten Objekten“
atpa...mage
@mediaType
cs
1 … 1
R
Medientyp des eingebetteten Objekts.
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_Medientyp“
Verweis auf speziellen Implementierungsleitfaden: Spezielle Implementierungsleitfäden können zusätzliche Medientypen (MIME) erlauben.
CONF
Der Wert von @mediaType MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.42 ELGA_Medientyp (DYNAMIC)
@representation
cs
1 … 1
F
B64
Eingefügt
1 … 1
M
von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.69 X Specimen Identified (DYNAMIC)
hl7:specimen
1 … 1
M
atpa...fied
@typeCode
cs
0 … 1
F
SPC
hl7:specimenRole
1 … 1
M
atpa...fied
@classCode
cs
0 … 1
F
SPEC
hl7:id
II
1 … 1
R
atpa...fied
hl7:entryRelationship
0 … *
R
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.3.17 Comment Entry - Single Author / Informant (DYNAMIC)
atpa...mage
@typeCode
cs
1 … 1
F
SUBJ
@inversionInd
bl
0 … 1
F
true
14.3.4.6 Laboratory Observation
Id
1.2.40.0.34.6.0.11.3.27
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit ab
2023‑06‑01 13:58:20
Andere Versionen mit dieser Id:
atcdabbr_entry_LaboratoryObservation vom 2021‑04‑19 16:15:55
atcdabbr_entry_LaboratoryObservation vom 2019‑05‑07 13:44:02
Status
Entwurf
Versions-Label
2.0.1
Name
atcdabbr_entry_LaboratoryObservation
Bezeichnung
Laboratory Observation
Beschreibung
Ergebnis einer Analyse (Laboruntersuchung, Test) wird als "observation" codiert. Jede "observation" stellt das Ergebnis genau einer Analyse dar. Die "observation" kann
als Einzelanalyse direkt unter dem Specimen-Act (siehe "Laboratory Report Data Processing Entry");
als Ergebnis eines kulturellen Erregernachweises unter dem "Laboratory Isolate Organizer";
als Teil einer Befundgruppe bzw. eines Antibiogramms (siehe "Laboratory Battery Organizer");
vorkommen.
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.3.27
Klassifikation
CDA Entry Level Template
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
IHE PalM TF3 Rev.10, 6.3.4.13 Laboratory Observation
@root
uid
1 … 1
F
1.3.6.1.4.1.19376.1.3.1.6
hl7:id
II
0 … 1
Eindeutige ID der Analyse auf Basis eines lokalen Nummernkreises.
Auswahl
1 … 1
Für die Codierung der Analyse bzw. des Antibiotikums, das im Rahmen eines Antibiogramms getestet wurde, SOLLEN grundsätzlich die Werte aus den Value Sets "ELGA_Laborparameter" bzw. "ELGA_Antibiogramm_VS" verwendet werden.
Über "code/translation" ist es möglich, weitere Codes anzugeben, die die Analyse noch präziser beschreiben. Hier kann z.B. ein methodenspezifischer LOINC angegeben werden. LOINC-Codes sind in diesem Zusammenhang bevorzugt anzugeben - es können aber auch andere angegeben werden.
Sollte im Value Set "ELGA_Laborparameter" oder "ELGA_Antibiogramm_VS" kein Code für die Analyse bzw. das getestete Antibiotikum verfügbar sein, kann diese dennoch maschinenlesbar hinterlegt werden mit der Kennzeichnung, dass der Wert nicht aus dem Value Set stammt. Das gilt auch für den Fall, dass ein passender LOINC-Code exisitiert, aber nicht im aktuellen Value Set "ELGA_Laborparameter" oder "ELGA_Antibiogramm_VS" enthalten ist. Es wird gebeten, dass benötigte Codes umgehend an ELGA gemeldet werden, um diese im Zuge von Reviewzyklen in die Codelisten und Value Sets einpflegen zu können. Für die Befunddarstellung solcher Analysen wird empfohlen, dass diese jeweils am Ende der thematisch passendsten Gruppe einzureihen sind, solange es noch keine andere Vorgabe oder Empfehlung gibt.
Elemente in der Auswahl:
hl7:code[not(@nullFlavor)]
hl7:code[@nullFlavor='OTH']
hl7:code
CD
0 … 1
Codierung der Analyse bzw. des Antibiotikums, das im Rahmen eines Antibiogramms getestet wurde.
wo [not(@nullFlavor)]
@code
cs
1 … 1
R
@codeSystem
oid
1 … 1
R
@codeSystemName
st
0 … 1
@displayName
st
1 … 1
R
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.44 ELGA_Laborparameter (DYNAMIC)
oder
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.6.0.10.53 ELGA_Antibiogramm_VS (DYNAMIC)
Angabe von Translations zur Präzisierung der Analyse
<codecode="6584-7"codeSystem="2.16.840.1.113883.6.1"codeSystemName="LOINC"displayName="Virus identified in Specimen by Culture"> <translationcode="9782-4"codeSystem="2.16.840.1.113883.6.1"codeSystemName="LOINC"displayName="Adenovirus sp identified in Specimen by Organism specific culture"/><translationcode="122268003"codeSystem="2.16.840.1.113883.6.96"codeSystemName="SNOMED CT"displayName="Adenovirus species culture (procedure)"/></code>
Wenn code[@nullFlavor='OTH'] dann MUSS "code/translation" anwesend sein.
Eingefügt
1 … 1
M
von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.1 Narrative Text Reference (DYNAMIC) Das "text"-Element wird verwendet, um einen Verweis zum narrativen Text ("section/text") der Analyse herzustellen.
hl7:text
ED
1 … 1
M
hl7:reference
TEL
1 … 1
M
Die Referenz auf den entsprechenden Text im menschenlesbaren Teil muss durch Bezugnahme auf den Inhalt[@ID] angegeben werden: reference[@value='#xxx']. Die Referenz ist mit einem ID-Attribut anzugeben, dieses Element DARF NUR den Textinhalt des codierten Inhalts mit Zusatzinformationen umschließen.
Alternativ kann @value auch mit dem url-scheme "http" oder "https" beginnen.
@value
1 … 1
R
Schematron assert
role
error
test
starts-with(@value,'#') or starts-with(@value,'http')
Meldung
The @value attribute content MUST conform to the format '#xxx', where xxx is the ID of the corresponding 'content'-element, or begin with the 'http' or 'https' url-scheme.
hl7:statusCode
CS
1 … 1
M
Der "statusCode" kann folgende Werte annehmen:
completed: zu verwenden, wenn die Analyse abgeschlossen ist und das Ergebnis vorliegt.
aborted: zu verwenden, wenn die Analyse nicht durchgeführt werden konnte (abgebrochen wurde).
CONF
@code MUSS "completed" sein
oder
@code MUSS "aborted" sein
Auswahl
1 … 1
Medizinisch relevantes Datum und Zeit. In der Regel Abnahmedatum/-zeit des Untersuchungsmaterials.
Elemente in der Auswahl:
hl7:effectiveTime[not(@nullFlavor)]
hl7:effectiveTime[@nullFlavor='UNK']
hl7:effectiveTime
IVL_TS
0 … 1
wo [not(@nullFlavor)]
hl7:effectiveTime
IVL_TS
0 … 1
wo [@nullFlavor='UNK']
Eingefügt
0 … 1
C
von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.23 Laboratory Observation Value (DYNAMIC)
Constraint
Kann bei stornierten (observation/statusCode[@code='aborted']) Analysen entfallen.
Auswahl
0 … 1
Codiertes Ergebnis im entsprechenden Datentyp.
Numerische Ergebnisse werden in der Regel als "physical quantity" PQ dargestellt, was die Angabe einer UCUM codierten Einheit erforderlich macht. Es MUSS die "case sensitive" Variante (c/s) der maschinenlesbaren Form des UCUM verwendet werden. Die bevorzugte Einheit für jede Analyse wird im Value Set "ELGA_Laborparameter" vorgeschlagen, jeweils in der "print" Variante (für die Darstellung) und in der maschinenlesbaren Form.
Es wird EMPFOHLEN, anstelle von Einheitenpräfixen ("Giga", "Mega", "Milli", "Mikro" etc.) eine Potenzschreibweise zu wählen, vor allem, wenn die Groß/Kleinschreibung eine Rolle spielt und Verwechslungen möglich sind (z.B. "G/L"=Giga pro Liter vs. "g/L"=Gramm/Liter). Also "10^6" statt "M" (Mega), "10^9" statt "G" (Giga) usw.
Unterelemente können je nach Datentyp notwendig sein, z.B. high/low für IVL oder numerator/denominator für RTO.
Elemente in der Auswahl:
hl7:value[@xsi:type='PQ']
hl7:value[@xsi:type='IVL_PQ']
hl7:value[@xsi:type='INT']
hl7:value[@xsi:type='IVL_INT']
hl7:value[@xsi:type='BL']
hl7:value[@xsi:type='ST']
hl7:value[@xsi:type='CV']
hl7:value[concat(@code, @codeSystem) = doc('include/voc-1.2.40.0.34.10.186-DYNAMIC.xml')//valueSet[1]/conceptList/concept/concat(@code, @codeSystem) or @nullFlavor]
hl7:value[(@code = '281268007' and @codeSystem = '2.16.840.1.113883.6.96') or @nullFlavor]
hl7:value[(@code = '255599008' and @codeSystem = '2.16.840.1.113883.6.96') or @nullFlavor]
hl7:value[@xsi:type='CD']
hl7:value[@xsi:type='RTO']
hl7:value[@xsi:type='RTO_PQ_PQ']
hl7:value
PQ
0 … 1
Codierung einer physikalischen Größe
wo [@xsi:type='PQ']
Beispiel
Codierung eines numerischen Ergebnisses
<valuexsi:type="PQ"value="49.7"unit="%"/>
Beispiel
Codierung von numerischen, dimensionslosen Ergebnissen
<!-- Für dimensionslose Einheiten wird in UCUM häufig eine Einheit angegeben, wie z.B. "[pH]" für den pH-Wert. --> <valuexsi:type="PQ"value="7"unit="[pH]"/>
Beispiel
Codierung von numerischen, dimensionslosen Ergebnissen
<!-- Wenn keine UCUM-Einheit vorgeschlagen ist, können dimensionslose Einheiten auch mit @unit="1" dargestellt werden, hier für INR. --> <valuexsi:type="PQ"value="1.1"unit="1"/>
hl7:translation
PQR
0 … 1
Alternative Repräsentation derselben physikalischen Größe, mit unterschiedlicher Einheit in @code und @codeSystem und einem möglicherweise unterschiedlichen Wert.
hl7:value
IVL_PQ
0 … 1
Codierung eines Intervalls von physikalischen Größen
wo [@xsi:type='IVL_PQ']
Beispiel
Codierung eines Intervalls
<!-- Angabe von 20 - 30 mg/dl --> <!-- @inclusive gibt mit true/false an, ob die Intervallgrenze im Intervall enthalten ist oder nicht (offenes oder geschlossenes Intervall). --> <valuexsi:type="IVL_PQ"> <lowvalue="20"unit="mg/dl"inclusive="true"/><highvalue="30"unit="mg/dl"inclusive="true"/></value>
hl7:value
INT
0 … 1
Codierung eines numerischen Ergebnisses.
wo [@xsi:type='INT']
hl7:value
IVL_INT
0 … 1
Codierung eines numerischen Intervalls.
wo [@xsi:type='IVL_INT']
hl7:value
BL
0 … 1
Codierung eines bool'schen Ergebnisses.
wo [@xsi:type='BL']
hl7:value
ST
0 … 1
Codierung eines textuellen Ergebnisses. Die Angabe des Ergebnisses erfolgt hier als Wert des Elements.
Im narrativen Block MUSS derselbe Text wie im Entry dargestellt werden.
wo [@xsi:type='ST']
Beispiel
Codierung eines textuellen Ergebnisses
<valuexsi:type="ST">strohgelb</value>
hl7:value
CV
0 … 1
Codierung des Ergebnisses in Form eines Codes.
wo [@xsi:type='CV']
@code
cs
1 … 1
R
@codeSystem
oid
1 … 1
R
@codeSystemName
st
0 … 1
@displayName
st
1 … 1
R
hl7:value
CD
0 … 1
Wenn ein Ergebnis vorliegt, das durch das Value Set "ELGA_NachweisErgebnis_VS" abgedeckt werden kann, MUSS ein Wert aus diesem verwendet werden.
Das Value Set definiert auch, wie die Darstellung in CDA Level 2 als Semigrafik erfolgen kann (siehe Beispiel).
@xsi:type
cs
1 … 1
F
CD
@code
cs
1 … 1
R
@codeSystem
oid
1 … 1
R
@codeSystemName
st
0 … 1
@displayName
st
1 … 1
R
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.186 ELGA_NachweisErgebnis_VS (DYNAMIC)
Beispiel
Codierung, wenn ein Erreger nachgewiesen werden konnte.
Codierung einer Verhältnisangabe von physikalischen Größen.
wo [@xsi:type='RTO_PQ_PQ']
Schematron assert
role
error
test
hl7:value or hl7:statusCode[@code='aborted']
Meldung
Das "value"-Element darf nur im Fall von stornierten Analysen (observation/statusCode[@code='aborted']) entfallen.
Schematron assert
role
error
test
not(hl7:value[@nullFlavor]) or (hl7:value[@xsi:type='PQ'][@nullFlavor='UNK'] and (hl7:interpretationCode[not(@nullFlavor)] or hl7:interpretationCode[@nullFlavor='OTH']) and ../../hl7:code[@code='365705006'][@codeSystem='2.16.840.1.113883.6.96'])
Meldung
Für Antibiogrammergebnisse kann value[@nullFlavor='UNK'] verwendet werden, wenn interpretationCode oder
interpretationCode[@nullFlavor='OTH'] vorhanden ist. Ansonsten ist die Verwendung von value[@nullFlavor] NICHT ERLAUBT.
Schematron assert
role
error
test
not(hl7:value[@code='255599008'][@codeSystem='2.16.840.1.113883.6.96']) or /hl7:ClinicalDocument/sdtc:statusCode[@code='active']
Meldung
Wenn eine Analyse als "in Arbeit" (SCT "255599008 - Incomplete (qualifier value)") markiert ist, MUSS der gesamte Befund als aktiv (/ClinicalDocument/sdtc:statusCode[@code='active']) gekennzeichnet werden.
Auswahl
0 … 1
Elemente in der Auswahl:
hl7:interpretationCode[not(@nullFlavor)]
hl7:interpretationCode[@nullFlavor='OTH']
hl7:interpretationCode
CE
0 … 1
Codierte Bewertung des Ergebnisses. Wird für Referenzbereichbewertungen, für die Codierung der RAST-Klassen sowie für die Codierung von Antibiogrammergebnissen verwendet.
Basierend auf dem Auszug aus dem Value Set "ELGA_ObservationInterpretation" stellt die folgende Tabelle dar, wie eine Darstellung in CDA Level 2, in Abhängigkeit von den CDA Level 3 codierten Interpretationen, aussehen kann.
<TBODY>
Darstellung CDA Level 2
Codierung CDA Level 3
Beschreibung
Befundinterpretation für numerische Ergebnisse
++
HH
Oberhalb des Referenzbereiches und über einer oberen Warngrenze
+
H
Oberhalb des Referenzbereiches
N
Normal (innerhalb des Referenzbereiches)
-
L
Unterhalb des Referenzbereiches
--
LL
Unterhalb des Referenzbereiches und unter einer unteren Warngrenze
Befundinterpretation für nicht numerische Ergebnisse
N
Normal (innerhalb des Referenzbereiches)
*
A
Abnormal
**
AA
Abnormal Warngrenze
</TBODY>
wo [not(@nullFlavor)]
@code
cs
1 … 1
R
@codeSystem
oid
1 … 1
R
@codeSystemName
st
0 … 1
@displayName
st
1 … 1
R
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.13 ELGA_ObservationInterpretation (DYNAMIC)
Codierte Bewertung des Ergebnisses mit einem Code, der aktuell nicht im Value Set "ELGA_ObservationInterpretation" enthalten ist.
wo [@nullFlavor='OTH']
Schematron assert
role
error
test
hl7:translation[not(@nullFlavor)]
Meldung
Wenn interpretationCode[@nullFlavor='OTH'] dann MUSS "interpretationCode/translation" anwesend sein.
Schematron assert
role
error
test
not(hl7:referenceRange) or hl7:interpretationCode
Meldung
Wenn zu einer Analyse ein Referenzbereich mit "observation/referenceRange" angeführt wird, MUSS auch eine Befundinterpretation in "observation/interpretationCode" erfolgen.
hl7:performer
0 … *
C
Erbringer der Gesundheitsdienstleistung (Labor mit seinem Leiter) - z.B. externes Labor.
Wurde der Befund nur von einem Labor erstellt, MUSS dieses in "/ClinicalDocument/documentationOf[1]/serviceEvent/performer" dokumentiert werden.
Sind mehrere Labors an der Erstellung beteiligt, MUSS das Labor im "structuredBody" entweder auf "entry"-Ebene oder im Rahmen eines "organizer"-Elementes oder direkt bei der Analyse ("observation"-Element) angegeben werden. Angaben in tieferen Ebenen (z.B. "observation"-Ebene) überschreiben solche auf höheren Ebenen (z.B. "organizer"-Ebene).
Für den Fall, dass Analysen von einem externen Labor durchgeführt wurden, MUSS assignedEntity/code mit @code="E", @codeSystem="2.16.840.1.113883.2.16.1.4.9", @codeSystemName="HL7.at.Laborkennzeichnung" und @displayName="EXTERN" angegeben werden.
hl7:participant
0 … 1
Validierende Person.
@typeCode
cs
1 … 1
F
AUTHEN
@contextControlCode
cs
0 … 1
F
OP
Constraint
Wird zu eine Analyse eine validierende Person gelistet, ist diese auch im Header als "authenticator" anzuführen.
Angabe von früheren Ergebnissen für denselben Patient, dieselbe Analyse (Test + Methode), in derselben Einheit.
@typeCode
cs
1 … 1
F
REFR
@contextConductionInd
cs
0 … 1
F
true
hl7:observation
1 … 1
M
@classCode
cs
1 … 1
F
OBS
@moodCode
cs
1 … 1
F
EVN
Constraint
Der hier angegebene Code MUSS derselbe sein wie in observation/code.
Auswahl
1 … 1
Für die Codierung der Analyse bzw. des Antibiotikums.
Elemente in der Auswahl:
hl7:code[not(@nullFlavor)]
hl7:code[@nullFlavor='OTH']
hl7:code
CD
0 … 1
Codierung der Analyse bzw. des Antibiotikums, das im Rahmen eines Antibiogramms getestet wurde.
wo [not(@nullFlavor)]
@code
cs
1 … 1
R
@codeSystem
oid
1 … 1
R
@codeSystemName
st
0 … 1
@displayName
st
1 … 1
R
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.44 ELGA_Laborparameter (DYNAMIC)
oder
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.6.0.10.53 ELGA_Antibiogramm_VS (DYNAMIC)
hl7:code
CD
0 … 1
Codierung von Codes, die nicht im aktuellen Value Set "ELGA_Laborparameter" oder "ELGA_Antibiogramm_VS" enthalten sind.
wo [@nullFlavor='OTH']
Schematron assert
role
error
test
hl7:translation[not(@nullFlavor)]
Meldung
Wenn code[@nullFlavor='OTH'] dann MUSS "code/translation" anwesend sein.
hl7:statusCode
CS
1 … 1
M
@code
CONF
1 … 1
F
completed
Auswahl
1 … 1
Medizinisch relevantes Datum und Zeit. In der Regel Abnahmedatum/-zeit des Untersuchungsmaterials.
Elemente in der Auswahl:
hl7:effectiveTime[not(@nullFlavor)]
hl7:effectiveTime[@nullFlavor='UNK']
hl7:effectiveTime
IVL_TS
0 … 1
wo [not(@nullFlavor)]
hl7:effectiveTime
IVL_TS
0 … 1
wo [@nullFlavor='UNK']
Eingefügt
1 … 1
R
von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.23 Laboratory Observation Value (DYNAMIC)
Auswahl
1 … 1
Codiertes Ergebnis im entsprechenden Datentyp.
Numerische Ergebnisse werden in der Regel als "physical quantity" PQ dargestellt, was die Angabe einer UCUM codierten Einheit erforderlich macht. Es MUSS die "case sensitive" Variante (c/s) der maschinenlesbaren Form des UCUM verwendet werden. Die bevorzugte Einheit für jede Analyse wird im Value Set "ELGA_Laborparameter" vorgeschlagen, jeweils in der "print" Variante (für die Darstellung) und in der maschinenlesbaren Form.
Es wird EMPFOHLEN, anstelle von Einheitenpräfixen ("Giga", "Mega", "Milli", "Mikro" etc.) eine Potenzschreibweise zu wählen, vor allem, wenn die Groß/Kleinschreibung eine Rolle spielt und Verwechslungen möglich sind (z.B. "G/L"=Giga pro Liter vs. "g/L"=Gramm/Liter). Also "10^6" statt "M" (Mega), "10^9" statt "G" (Giga) usw.
Unterelemente können je nach Datentyp notwendig sein, z.B. high/low für IVL oder numerator/denominator für RTO.
Elemente in der Auswahl:
hl7:value[@xsi:type='PQ']
hl7:value[@xsi:type='IVL_PQ']
hl7:value[@xsi:type='INT']
hl7:value[@xsi:type='IVL_INT']
hl7:value[@xsi:type='BL']
hl7:value[@xsi:type='ST']
hl7:value[@xsi:type='CV']
hl7:value[concat(@code, @codeSystem) = doc('include/voc-1.2.40.0.34.10.186-DYNAMIC.xml')//valueSet[1]/conceptList/concept/concat(@code, @codeSystem) or @nullFlavor]
hl7:value[(@code = '281268007' and @codeSystem = '2.16.840.1.113883.6.96') or @nullFlavor]
hl7:value[(@code = '255599008' and @codeSystem = '2.16.840.1.113883.6.96') or @nullFlavor]
hl7:value[@xsi:type='CD']
hl7:value[@xsi:type='RTO']
hl7:value[@xsi:type='RTO_PQ_PQ']
hl7:value
PQ
0 … 1
Codierung einer physikalischen Größe
wo [@xsi:type='PQ']
Beispiel
Codierung eines numerischen Ergebnisses
<valuexsi:type="PQ"value="49.7"unit="%"/>
Beispiel
Codierung von numerischen, dimensionslosen Ergebnissen
<!-- Für dimensionslose Einheiten wird in UCUM häufig eine Einheit angegeben, wie z.B. "[pH]" für den pH-Wert. --> <valuexsi:type="PQ"value="7"unit="[pH]"/>
Beispiel
Codierung von numerischen, dimensionslosen Ergebnissen
<!-- Wenn keine UCUM-Einheit vorgeschlagen ist, können dimensionslose Einheiten auch mit @unit="1" dargestellt werden, hier für INR. --> <valuexsi:type="PQ"value="1.1"unit="1"/>
hl7:translation
PQR
0 … 1
Alternative Repräsentation derselben physikalischen Größe, mit unterschiedlicher Einheit in @code und @codeSystem und einem möglicherweise unterschiedlichen Wert.
hl7:value
IVL_PQ
0 … 1
Codierung eines Intervalls von physikalischen Größen
wo [@xsi:type='IVL_PQ']
Beispiel
Codierung eines Intervalls
<!-- Angabe von 20 - 30 mg/dl --> <!-- @inclusive gibt mit true/false an, ob die Intervallgrenze im Intervall enthalten ist oder nicht (offenes oder geschlossenes Intervall). --> <valuexsi:type="IVL_PQ"> <lowvalue="20"unit="mg/dl"inclusive="true"/><highvalue="30"unit="mg/dl"inclusive="true"/></value>
hl7:value
INT
0 … 1
Codierung eines numerischen Ergebnisses.
wo [@xsi:type='INT']
hl7:value
IVL_INT
0 … 1
Codierung eines numerischen Intervalls.
wo [@xsi:type='IVL_INT']
hl7:value
BL
0 … 1
Codierung eines bool'schen Ergebnisses.
wo [@xsi:type='BL']
hl7:value
ST
0 … 1
Codierung eines textuellen Ergebnisses. Die Angabe des Ergebnisses erfolgt hier als Wert des Elements.
Im narrativen Block MUSS derselbe Text wie im Entry dargestellt werden.
wo [@xsi:type='ST']
Beispiel
Codierung eines textuellen Ergebnisses
<valuexsi:type="ST">strohgelb</value>
hl7:value
CV
0 … 1
Codierung des Ergebnisses in Form eines Codes.
wo [@xsi:type='CV']
@code
cs
1 … 1
R
@codeSystem
oid
1 … 1
R
@codeSystemName
st
0 … 1
@displayName
st
1 … 1
R
hl7:value
CD
0 … 1
Wenn ein Ergebnis vorliegt, das durch das Value Set "ELGA_NachweisErgebnis_VS" abgedeckt werden kann, MUSS ein Wert aus diesem verwendet werden.
Das Value Set definiert auch, wie die Darstellung in CDA Level 2 als Semigrafik erfolgen kann (siehe Beispiel).
@xsi:type
cs
1 … 1
F
CD
@code
cs
1 … 1
R
@codeSystem
oid
1 … 1
R
@codeSystemName
st
0 … 1
@displayName
st
1 … 1
R
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.186 ELGA_NachweisErgebnis_VS (DYNAMIC)
Beispiel
Codierung, wenn ein Erreger nachgewiesen werden konnte.
Codierung einer Verhältnisangabe von physikalischen Größen.
wo [@xsi:type='RTO_PQ_PQ']
Schematron assert
role
error
test
not(hl7:value[@nullFlavor]) or (hl7:value[@xsi:type='PQ'][@nullFlavor='UNK'] and (hl7:interpretationCode[not(@nullFlavor)] or hl7:interpretationCode[@nullFlavor='OTH']) and ../../../../hl7:code[@code='365705006'][@codeSystem='2.16.840.1.113883.6.96'])
Meldung
Für Antibiogrammergebnisse kann value[@nullFlavor='UNK'] verwendet werden, wenn
interpretationCode oder interpretationCode[@nullFlavor='OTH'] vorhanden ist. Ansonsten ist die Verwendung von value[@nullFlavor] NICHT ERLAUBT.
Ergebnisse früherer Analysen DÜRFEN NICHT als "in Arbeit" (SCT "255599008 - Incomplete (qualifier value)") markiert sein.
Auswahl
0 … 1
Elemente in der Auswahl:
hl7:interpretationCode[not(@nullFlavor)]
hl7:interpretationCode[@nullFlavor='OTH']
hl7:interpretationCode
CE
0 … 1
Codierte Bewertung des Ergebnisses. Wird für Referenzbereichbewertungen, für die Codierung der RAST-Klassen sowie für die Codierung von Antibiogrammergebnissen verwendet.
wo [not(@nullFlavor)]
@code
cs
1 … 1
R
@codeSystem
oid
1 … 1
R
@codeSystemName
st
0 … 1
@displayName
st
1 … 1
R
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.13 ELGA_ObservationInterpretation (DYNAMIC)
hl7:interpretationCode
CE
0 … 1
Codierte Bewertung des Ergebnisses mit einem Code, der aktuell nicht im Value Set "ELGA_ObservationInterpretation" enthalten ist.
wo [@nullFlavor='OTH']
Schematron assert
role
error
test
hl7:translation[not(@nullFlavor)]
Meldung
Wenn interpretationCode[@nullFlavor='OTH'] dann MUSS "interpretationCode/translation" anwesend sein.
hl7:referenceRange
0 … 1
Codierung des Referenzbereiches.
@typeCode
cs
1 … 1
F
REFV
Beispiel
43.0% - 49.0% (im zugehörigen section/text steht der entsprechende Text)
<!-- Da oftmals die Kriterien für die Bewertung von Laborergebnissen nicht vollständig vorliegen, muss für einen Laborbefund die Angabe mehrerer möglicher Referenzbereiche möglich sein, welche sich durch unterschiedliche Vorbedingungen (preconditions) unterscheiden. Leider ist die Angabe solcher unter dem referenceRange laut CDA Rel.2 Definition nicht möglich. Deshalb MUSS an dieser Stelle eine Angabe in Textform erfolgen. Nachfolgendes Beispiel zeigt die Verwendung der "referenceRange" mit mehreren Referenzbereichen mit Preconditions. --> <!-- ... --> <!-- CDA Level 2 --> <!-- ... --> <trID="OBS-1-2"> <td>--Analyse--</td><td>--Ergebnis--</td><td>--Einheit--</td><tdID="OBSREF-1-2"> Phase 1: 43.0 - 49.0<br/>Phase 2: 45.0 – 55.0<br/>Phase 3: 49.0 – 63.0</td></tr><!-- ... --> <!-- CDA Level 3 --> <!-- ... --> <referenceRangetypeCode="REFV"> <observationRangeclassCode="OBS"moodCode="EVN.CRT"> <text> <referencevalue="#OBSREF-1-2"/></text><interpretationCodecode="N"codeSystem="2.16.840.1.113883.5.83"codeSystemName="HL7:ObservationInterpretation"displayName="Normal"/></observationRange></referenceRange>
Beispiel
>40.0% (im zugehörigen section/text steht der entsprechende Text)
<!-- Im Falle eines einseitig unbeschränkten Intervalls wie z.B. bei ">40" wird entweder nur der "low" bzw. "high" Wert angegeben, wobei auf der Seite, auf der die Intervallgrenze fehlt, ein @nullFlavor angegeben werden MUSS. Ein "kleiner als" Referenzbereich wie z.B. "<17" SOLL als Intervall von 0 bis 17 beschrieben werden. --> <!-- ... --> <!-- WICHTIG: Im text-Bereich MUSS ">" durch "& gt;" und "<" durch "& lt;" ersetzt werden (jeweils ohne Leerzeichen zwischen "&" und "g" bzw. "l"). --> <!-- ... --> <!-- CDA Level 2 --> <!-- ... --> <trID="OBS-1-3"> <td>--Analyse--</td><td>--Ergebnis--</td><td>--Einheit--</td><tdID="OBSREF-1-3">>40.0%</td></tr><!-- ... --> <!-- CDA Level 3 --> <!-- ... --> <referenceRangetypeCode="REFV"> <observationRangeclassCode="OBS"moodCode="EVN.CRT"> <text> <referencevalue="#OBSREF-1-3"/></text><valuetype="IVL_PQ"> <lowvalue="40.0"unit="%"inclusive="false"/><highnullFlavor="PINF"/></value><interpretationCodecode="N"codeSystem="2.16.840.1.113883.5.83"codeSystemName="HL7:ObservationInterpretation"displayName="Normal"/></observationRange></referenceRange>
Beispiel
150 - 360 G/L (im zugehörigen section/text steht der entsprechende Text)
von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.1 Narrative Text Reference (DYNAMIC) Das Element "text" wird verwendet, um einen Verweis zum narrativen Text des Referenzbereiches herzustellen.
hl7:text
ED
1 … 1
M
hl7:reference
TEL
1 … 1
M
Die Referenz auf den entsprechenden Text im menschenlesbaren Teil muss durch Bezugnahme auf den Inhalt[@ID] angegeben werden: reference[@value='#xxx']. Die Referenz ist mit einem ID-Attribut anzugeben, dieses Element DARF NUR den Textinhalt des codierten Inhalts mit Zusatzinformationen umschließen.
Alternativ kann @value auch mit dem url-scheme "http" oder "https" beginnen.
@value
1 … 1
R
Schematron assert
role
error
test
starts-with(@value,'#') or starts-with(@value,'http')
Meldung
The @value attribute content MUST conform to the format '#xxx', where xxx is the ID of the corresponding 'content'-element, or begin with the 'http' or 'https' url-scheme.
hl7:value
IVL_PQ
0 … 1
Auswahl
1 … 1
Unterer Grenzwert
Elemente in der Auswahl:
hl7:low[not(@nullFlavor)]
hl7:low[@nullFlavor='NA']
hl7:low[@nullFlavor='NINF']
hl7:low
IVXB_PQ
0 … 1
wo [not(@nullFlavor)]
hl7:low
IVXB_PQ
0 … 1
wo [@nullFlavor='NA']
hl7:low
IVXB_PQ
0 … 1
wo [@nullFlavor='NINF']
Auswahl
1 … 1
Oberer Grenzwert
Elemente in der Auswahl:
hl7:high[not(@nullFlavor)]
hl7:high[@nullFlavor='NA']
hl7:high[@nullFlavor='PINF']
hl7:high
IVXB_PQ
0 … 1
wo [not(@nullFlavor)]
hl7:high
IVXB_PQ
0 … 1
wo [@nullFlavor='NA']
hl7:high
IVXB_PQ
0 … 1
wo [@nullFlavor='PINF']
hl7:interpretationCode
CE
1 … 1
M
@codeSystemName
st
0 … 1
F
HL7:ObservationInterpretation
@code
CONF
1 … 1
F
N
@codeSystem
1 … 1
F
2.16.840.1.113883.5.83 (v3 Code System ObservationInterpretation)
Wurde der Befund nur von einem Institut erstellt, MUSS dieses in "/ClinicalDocument/documentationOf[1]/serviceEvent/performer" dokumentiert werden.
Sind mehrere Labors an der Erstellung beteiligt, MUSS das Labor im "structuredBody" entweder auf "entry" -Ebene oder im Rahmen eines "organizer" -Elementes oder direkt bei der Analyse ( "observation" -Element) angegeben werden. Angaben in tieferen Ebenen (z.B. "observation"-Ebene) überschreiben solche auf höheren Ebenen (z.B. "organizer"-Ebene).
Für den Fall, dass Analysen von einem externen Labor durchgeführt wurden, MUSS assignedEntity/code mit @code="E", @codeSystem="2.16.840.1.113883.2.16.1.4.9", @codeSystemName="HL7.at.Laborkennzeichnung" und @displayName="EXTERN" angegeben werden.
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.3.17 Comment Entry - Single Author / Informant (DYNAMIC)
atpa...izer
@typeCode
cs
1 … 1
F
COMP
@contextConductionInd
bl
1 … 1
F
true
14.3.4.9 Specimen Procedure Step
Id
1.2.40.0.34.6.0.11.3.193
Gültigkeit ab
2026‑07‑14 15:41:17
Status
Entwurf
Versions-Label
1.0.0
Name
patho_entry_SpecimenProcedureStep
Bezeichnung
Specimen Procedure Step
Beschreibung
Dieses Entry enthält sämtliche Angaben zu Ausgangsmaterial, Methode und Ergebnis der Probenverarbeitung – von der Entnahme am Patienten bis zum Endprodukt in Form eines gefärbten histologischen Schnitts oder zytologischen Ausstrichs auf einem Objektträger beziehungsweise eines Ganzschnittbildes (Whole Slide Image, WSI) eines solchen Objektträgers. Es bildet den Arbeitsablauf und
die Probenverfolgung in einem pathologischen Labor ab.
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.3.193
Label
atpatho_entry_SpecimenProcedureStep
Klassifikation
CDA Entry Level Template
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 4 Templates
Benutzt
als
Name
Version
1.2.40.0.34.6.0.11.9.1
Inklusion
Narrative Text Reference (1.0.1+20210512)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.24
Containment
Performer - Laboratory (1.0.0+20211213)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.70
Containment
Participant Procedure Steps (1.0.0)
DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.3.162
Containment
Specimen Received (1.0.0+20211213)
DYNAMIC
Beispiel
Beispiel
<procedureclassCode="PROC"moodCode="EVN"> <templateIdroot="1.2.40.0.34.6.0.11.3.193"/><templateIdroot="1.3.6.1.4.1.19376.1.3.10.4.1"/><idroot="1.2.3.999"extension="--example only--"/><code/><!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.1 'Narrative Text Reference' (dynamic) 1..1 M --> <statusCodecode="completed"/><!-- choice: 1..1 element hl7:effectiveTime[not(@nullFlavor)] element hl7:effectiveTime[@nullFlavor='UNK'] --> <!-- choice: 1..1 element hl7:targetSiteCode[not(@nullFlavor)] element hl7:targetSiteCode[@nullFlavor='UNK'] --> <performer> <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.24 'Performer - Laboratory' (2021-04-08T11:49:48) --> </performer><participant> <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.70 'Participant Procedure Steps' (2026-07-15T08:35:34) --> </participant><entryRelationshiptypeCode="COMP"contextConductionInd="true"> <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.3.162 'Specimen Received' (2021-01-18T14:25:23) --> </entryRelationship></procedure>
Item
DT
Kard
Konf
Beschreibung
Label
hl7:procedure
0 … *
R
atpa...Step
@classCode
cs
1 … 1
F
PROC
@moodCode
cs
1 … 1
F
EVN
hl7:templateId
II
1 … 1
M
atpa...Step
@root
uid
1 … 1
F
1.2.40.0.34.6.0.11.3.193
hl7:templateId
II
1 … 1
M
atpa...Step
@root
uid
1 … 1
F
1.3.6.1.4.1.19376.1.3.10.4.1
hl7:id
II
0 … *
R
Prozedur-ID, die aus dem LIS stammt. Kann die Ziel-ID (Referenz-ID) für die untergeordnete Prozedur sein.
atpa...Step
hl7:code
CD
1 … 1
M
Codierung der Prozedur, die das untersuchte Material als Ergebnis hatte.
atpa...Step
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.6.0.10.133 ELGA_SpecimenProcedure (DYNAMIC)
Eingefügt
1 … 1
M
von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.1 Narrative Text Reference (DYNAMIC)
hl7:text
ED
1 … 1
M
atpa...Step
hl7:reference
TEL
1 … 1
M
Die Referenz auf den entsprechenden Text im menschenlesbaren Teil muss durch Bezugnahme auf den Inhalt[@ID] angegeben werden: reference[@value='#xxx']. Die Referenz ist mit einem ID-Attribut anzugeben, dieses Element DARF NUR den Textinhalt des codierten Inhalts mit Zusatzinformationen umschließen.
Alternativ kann @value auch mit dem url-scheme "http" oder "https" beginnen.
atpa...Step
@value
1 … 1
R
Schematron assert
role
error
test
starts-with(@value,'#') or starts-with(@value,'http')
Meldung
The @value attribute content MUST conform to the format '#xxx', where xxx is the ID of the corresponding 'content'-element, or begin with the 'http' or 'https' url-scheme.
hl7:statusCode
CS (erforderlich)
1 … 1
M
atpa...Step
@code
CONF
1 … 1
F
completed
Auswahl
1 … 1
Abnahmedatum/-zeit bzw. Dauer des Bearbeitungsschritts.
Elemente in der Auswahl:
hl7:effectiveTime[not(@nullFlavor)]
hl7:effectiveTime[@nullFlavor='UNK']
hl7:effectiveTime
IVL_TS
0 … 1
atpa...Step
wo [not(@nullFlavor)]
hl7:effectiveTime
IVL_TS
0 … 1
atpa...Step
wo [@nullFlavor='UNK']
Auswahl
1 … 1
Entnahmeort im Körper oder relative Abstammungsbeziehung bei der Probenverarbeitung.
Elemente in der Auswahl:
hl7:targetSiteCode[not(@nullFlavor)]
hl7:targetSiteCode[@nullFlavor='UNK']
hl7:targetSiteCode
CD
0 … 1
atpa...Step
wo [not(@nullFlavor)]
Constraint
Die derzeit uneingeschränkte Verwendung von SNOMED CT Codes wird zukünftig durch ein Value Set eingeschränkt.
Wurde der Befund nur von einem Institut erstellt, MUSS dieses in "/ClinicalDocument/documentationOf[1]/serviceEvent/performer" dokumentiert werden.
Sind mehrere Labors an der Erstellung beteiligt, MUSS das Labor im "structuredBody" entweder auf "entry" -Ebene oder im Rahmen eines "organizer" -Elementes oder direkt bei der Analyse ( "observation" -Element) angegeben werden. Angaben in tieferen Ebenen (z.B. "observation"-Ebene) überschreiben solche auf höheren Ebenen (z.B. "organizer"-Ebene).
Für den Fall, dass Analysen von einem externen Labor durchgeführt wurden, MUSS assignedEntity/code mit @code="E", @codeSystem="2.16.840.1.113883.2.16.1.4.9", @codeSystemName="HL7.at.Laborkennzeichnung" und @displayName="EXTERN" angegeben werden.
hl7:participant
1 … *
M
Eine oder mehrere Proben, die das Produkt dieser Prozedur sind. Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.70 Participant Procedure Steps (DYNAMIC)
atpa...Step
hl7:entryRelationship
0 … 1
R
Specimen arrival in Lab Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.3.162 Specimen Received (DYNAMIC)
atpa...Step
@typeCode
cs
1 … 1
F
COMP
@contextConductionInd
bl
0 … 1
F
true
14.3.4.10 Update Information Organizer
Id
1.2.40.0.34.6.0.11.3.195
Gültigkeit ab
2026‑07‑17 14:00:27
Status
Entwurf
Versions-Label
2.0
Name
information_organizer
Bezeichnung
Information Organizer
Kontext
Elternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.3.195
Label
atpatho_entry_InformationOrganizer
Klassifikation
CDA Entry Level Template
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Beziehung
Adaptation: Template 1.3.6.1.4.1.19376.1.3.10.4.5 Update Information Organizer (2017‑11‑14 15:22:14)
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Item
DT
Kard
Konf
Beschreibung
Label
Auswahl
Codiertes Ergebnis im entsprechenden Datentyp.
Numerische Ergebnisse werden in der Regel als "physical quantity" PQ dargestellt, was die Angabe einer UCUM codierten Einheit erforderlich macht. Es MUSS die "case sensitive" Variante (c/s) der maschinenlesbaren Form des UCUM verwendet werden. Die bevorzugte Einheit für jede Analyse wird im Value Set "ELGA_Laborparameter" vorgeschlagen, jeweils in der "print" Variante (für die Darstellung) und in der maschinenlesbaren Form.
Es wird EMPFOHLEN, anstelle von Einheitenpräfixen ("Giga", "Mega", "Milli", "Mikro" etc.) eine Potenzschreibweise zu wählen, vor allem, wenn die Groß/Kleinschreibung eine Rolle spielt und Verwechslungen möglich sind (z.B. "G/L"=Giga pro Liter vs. "g/L"=Gramm/Liter). Also "10^6" statt "M" (Mega), "10^9" statt "G" (Giga) usw.
Unterelemente können je nach Datentyp notwendig sein, z.B. high/low für IVL oder numerator/denominator für RTO.
Elemente in der Auswahl:
hl7:value[@xsi:type='PQ']
hl7:value[@xsi:type='IVL_PQ']
hl7:value[@xsi:type='INT']
hl7:value[@xsi:type='IVL_INT']
hl7:value[@xsi:type='BL']
hl7:value[@xsi:type='ST']
hl7:value[@xsi:type='CV']
hl7:value[concat(@code, @codeSystem) = doc('include/voc-1.2.40.0.34.10.186-DYNAMIC.xml')//valueSet[1]/conceptList/concept/concat(@code, @codeSystem) or @nullFlavor]
hl7:value[(@code = '281268007' and @codeSystem = '2.16.840.1.113883.6.96') or @nullFlavor]
hl7:value[(@code = '255599008' and @codeSystem = '2.16.840.1.113883.6.96') or @nullFlavor]
hl7:value[@xsi:type='CD']
hl7:value[@xsi:type='RTO']
hl7:value[@xsi:type='RTO_PQ_PQ']
hl7:value
PQ
0 … 1
Codierung einer physikalischen Größe
wo [@xsi:type='PQ']
Beispiel
Codierung eines numerischen Ergebnisses
<valuexsi:type="PQ"value="49.7"unit="%"/>
Beispiel
Codierung von numerischen, dimensionslosen Ergebnissen
<!-- Für dimensionslose Einheiten wird in UCUM häufig eine Einheit angegeben, wie z.B. "[pH]" für den pH-Wert. --> <valuexsi:type="PQ"value="7"unit="[pH]"/>
Beispiel
Codierung von numerischen, dimensionslosen Ergebnissen
<!-- Wenn keine UCUM-Einheit vorgeschlagen ist, können dimensionslose Einheiten auch mit @unit="1" dargestellt werden, hier für INR. --> <valuexsi:type="PQ"value="1.1"unit="1"/>
hl7:translation
PQR
0 … 1
Alternative Repräsentation derselben physikalischen Größe, mit unterschiedlicher Einheit in @code und @codeSystem und einem möglicherweise unterschiedlichen Wert.
hl7:value
IVL_PQ
0 … 1
Codierung eines Intervalls von physikalischen Größen
wo [@xsi:type='IVL_PQ']
Beispiel
Codierung eines Intervalls
<!-- Angabe von 20 - 30 mg/dl --> <!-- @inclusive gibt mit true/false an, ob die Intervallgrenze im Intervall enthalten ist oder nicht (offenes oder geschlossenes Intervall). --> <valuexsi:type="IVL_PQ"> <lowvalue="20"unit="mg/dl"inclusive="true"/><highvalue="30"unit="mg/dl"inclusive="true"/></value>
hl7:value
INT
0 … 1
Codierung eines numerischen Ergebnisses.
wo [@xsi:type='INT']
hl7:value
IVL_INT
0 … 1
Codierung eines numerischen Intervalls.
wo [@xsi:type='IVL_INT']
hl7:value
BL
0 … 1
Codierung eines bool'schen Ergebnisses.
wo [@xsi:type='BL']
hl7:value
ST
0 … 1
Codierung eines textuellen Ergebnisses. Die Angabe des Ergebnisses erfolgt hier als Wert des Elements.
Im narrativen Block MUSS derselbe Text wie im Entry dargestellt werden.
wo [@xsi:type='ST']
Beispiel
Codierung eines textuellen Ergebnisses
<valuexsi:type="ST">strohgelb</value>
hl7:value
CV
0 … 1
Codierung des Ergebnisses in Form eines Codes.
wo [@xsi:type='CV']
@code
cs
1 … 1
R
@codeSystem
oid
1 … 1
R
@codeSystemName
st
0 … 1
@displayName
st
1 … 1
R
hl7:value
CD
0 … 1
Wenn ein Ergebnis vorliegt, das durch das Value Set "ELGA_NachweisErgebnis_VS" abgedeckt werden kann, MUSS ein Wert aus diesem verwendet werden.
Das Value Set definiert auch, wie die Darstellung in CDA Level 2 als Semigrafik erfolgen kann (siehe Beispiel).
@xsi:type
cs
1 … 1
F
CD
@code
cs
1 … 1
R
@codeSystem
oid
1 … 1
R
@codeSystemName
st
0 … 1
@displayName
st
1 … 1
R
CONF
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.186 ELGA_NachweisErgebnis_VS (DYNAMIC)
Beispiel
Codierung, wenn ein Erreger nachgewiesen werden konnte.
Der Wert von @code MUSS gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.187 ELGA_Probenmaterial_VS (DYNAMIC)
14.3.5.11 Performer - Laboratory
Id
1.2.40.0.34.6.0.11.9.24
Gültigkeit ab
2021‑04‑08 11:49:48
Status
Aktiv
Versions-Label
1.0.0+20211213
Name
atcdabbr_other_PerformerLaboratory
Bezeichnung
Performer - Laboratory
Beschreibung
Erbringer der Gesundheitsdienstleistung (Labor mit seinem Leiter).
Wurde der Befund nur von einem Labor erstellt, MUSS dieses in "/ClinicalDocument/documentationOf/serviceEvent/performer" dokumentiert werden.
Sind mehrere Labors an der Erstellung beteiligt, MUSS das Labor im "structuredBody" entweder auf "entry"-Ebene oder im Rahmen eines "organizer"-Elementes oder direkt bei der Einzeluntersuchung ("observation"-Element) angegeben werden. Angaben in tieferen Ebenen (z.B. "observation"-Ebene) überschreiben solche auf höheren Ebenen (z.B. "organizer"-Ebene).
Klassifikation
Template-Typ nicht spezifiziert
Offen/Geschlossen
Geschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 1 Template
Benutzt
als
Name
Version
1.2.40.0.34.6.0.11.9.41
Containment
Assigned Entity with id, name, addr and telecom (1.0.2+20251112)
DYNAMIC
Beispiel
Beispiel
<performertypeCode="PRF"> <templateIdroot="1.2.40.0.34.6.0.11.9.24"/><templateIdroot="1.3.6.1.4.1.19376.1.3.3.1.7"/><timevalue="20121201061325+0100"/><assignedEntity> <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.41 'Assigned Entity with id, name, addr and telecom' --> </assignedEntity></performer>
Item
DT
Kard
Konf
Beschreibung
Label
@typeCode
cs
1 … 1
F
PRF
hl7:templateId
II
1 … 1
M
Performer - Laboratory
@root
uid
1 … 1
F
1.2.40.0.34.6.0.11.9.24
hl7:templateId
II
1 … 1
M
IHE PalM TF3 Rev.10, 6.3.2.20 Laboratory Performer
@root
uid
1 … 1
F
1.3.6.1.4.1.19376.1.3.3.1.7
Auswahl
1 … 1
Zeitpunkt, an dem die Testdurchführung abgeschlossen wurde.
Elemente in der Auswahl:
hl7:time[not(@nullFlavor)]
hl7:time[@nullFlavor='UNK']
hl7:time
TS.AT.TZ
0 … 1
R
wo [not(@nullFlavor)]
hl7:time
TS.AT.TZ
0 … 1
wo [@nullFlavor='UNK']
hl7:assignedEntity
1 … 1
M
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.41 Assigned Entity with id, name, addr and telecom (DYNAMIC)
Constraint
Für den Fall, dass Analysen von einem externen Labor durchgeführt wurden, MUSS assignedEntity/code mit @code="E", @codeSystem="2.16.840.1.113883.2.16.1.4.9", @codeSystemName="HL7.at.Laborkennzeichnung" und @displayName="EXTERN" angegeben werden.
↑Übersichtstabelle der CDA Strukturen des Bodys des Dokuments Pathologiebefund
15.3 Release-Log, Ausblick und weitere Informationen
Auf der Diskussionsseite zu diesem Leitfaden können das Release-Log, das einen Überblick über die in diesem Leitfaden implementierten Neuerungen gibt, und der Ausblick auf Änderungen, die in zukünftigen Leitfadenversionen geplant sind, eingesehen werden. Gegebenenfalls werden Inhalte aktueller Diskussionen, bekannte Probleme oder weitere Hinweise aufgeführt.
↑Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme 10. Revision – aktuelle Version bitte unter Gesundheitssystem - Krankenanstalten heraussuchen.