Allgemeiner Implementierungsleitfaden 2020

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Dieses Kapitel beschreibt ELGA Sektionen-Templates, die von mehr als einem speziellen Implementierungsleitfaden verwendet werden.
 
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Version vom 23. März 2020, 10:13 Uhr


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Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Dieser Leitfaden beschreibt .... TODO


Informationen über dieses Dokument

Impressum

Medieneigentümer, Herausgeber, Hersteller, Verleger:
ELGA GmbH, Treustraße 35-43, Wien, Österreich. Telefon: 01. 2127050.
Internet: www.elga.gv.at Email: cda@elga.gv.at.
Geschäftsführer: DI Dr. Günter Rauchegger, DI(FH) Dr. Franz Leisch

Redaktion, Projektleitung, Koordination:
Mag. Dr. Stefan Sabutsch, stefan.sabutsch@elga.gv.at

Abbildungen: © ELGA GmbH

Nutzung: Das Dokument enthält geistiges Eigentum der Health Level Seven® Int. und HL7® Austria, Franckstrasse 41/5/14, 8010 Graz; www.hl7.at.
Die Nutzung ist zum Zweck der Erstellung medizinischer Dokumente ohne Lizenz- und Nutzungsgebühren ausdrücklich erlaubt. Andere Arten der Nutzung und auch auszugsweise Wiedergabe bedürfen der Genehmigung des Medieneigentümers.

Download unter www.gesundheit.gv.at und www.elga.gv.at/cda

Haftungsausschluss

Die Arbeiten für den vorliegenden Leitfaden wurden von den Autoren gemäß dem Stand der Technik und mit größtmöglicher Sorgfalt erbracht. Die ELGA GmbH weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dem vorliegenden Leitfaden um unverbindliche Arbeitsergebnisse handelt, die zur Anwendung empfohlen werden. Ein allfälliger Widerspruch zum geltenden Recht ist jedenfalls unerwünscht und von den Erstellern des Dokumentes nicht beabsichtigt.

Die Nutzung des vorliegenden Leitfadens erfolgt in ausschließlicher Verantwortung der Anwender. Aus der Verwendung des vorliegenden Leitfadens können keinerlei Rechtsansprüche gegen die ELGA GmbH erhoben und/oder abgeleitet werden.

Sprachliche Gleichbehandlung

Soweit im Text Bezeichnungen nur im generischen Maskulinum angeführt sind, beziehen sie sich auf Männer und Frauen in gleicher Weise. Unter dem Begriff "Patient" werden sowohl Bürger, Kunden und Klienten zusammengefasst, welche an einem Behandlungs- oder Pflegeprozess teilnehmen als auch gesunde Bürger, die derzeit nicht an einem solchen teilnehmen. Es wird ebenso darauf hingewiesen, dass umgekehrt der Begriff Bürger auch Patienten, Kunden und Klienten mit einbezieht.

Lizenzinformationen

Die von HL7 Austria erarbeiteten Standards und die Bearbeitungen der Standards von HL7 International stellen Werke im Sinne des österreichischen Urheberrechtsgesetzes dar und unterliegen daher urheberrechtlichem Schutz.

HL7 Austria genehmigt die Verwendung dieser Standards für die Zwecke der Erstellung, des Verkaufs und des Betriebs von Computerprogrammen, sofern nicht anders angegeben oder sich die Standards auf andere urheberrechtlich oder lizenzrechtlich geschützte Werke beziehen.

Die vollständige oder teilweise Veröffentlichung der Standards (zum Beispiel in Spezifikationen, Publikationen oder Schulungsunterlagen) ist nur mit einer ausdrücklichen Genehmigung der HL7 Austria gestattet. Mitglieder von HL7 Austria sind berechtigt, die Standards vollständig oder in Auszügen ausschließlich organisationsintern zu publizieren, zu vervielfältigen oder zu verteilen. Die Veröffentlichung eigener Anpassungen der HL7-Spezifikationen (im Sinne von Lokalisierungen) oder eigener Leitfäden erfordert eine formale Vereinbarung mit der HL7 Austria.

Die vollständigen Lizenzinformationen finden sich unter https://hl7.at/nutzungsbedingungen-und-lizenzinformationen/

Die Lizenzbedingungen von HL7 International finden sich unter http://www.HL7.org/legal/ippolicy.cfm

Urheber- und Nutzungsrechte von anderen Quellen ("Third Party IP")

Third Party Intellectual Property

Der Nutzer dieses Dokuments (bzw. der Lizenznehmer) stimmt zu und erkennt an, dass HL7 Austria nicht alle Rechte und Ansprüche in und an den Materialien besitzt und dass die Materialien geistiges Eigentum von Dritten enthalten und / oder darauf verweisen können ("Third Party Intellectual Property (IP)").
Die Anerkennung dieser Lizenzbestimmungen gewährt dem Lizenznehmer keine Rechte in Bezug auf Third Party IP. Der Lizenznehmer allein ist für die Identifizierung und den Erhalt von notwendigen Lizenzen oder Genehmigungen zur Nutzung von Third Party IP im Zusammenhang mit den Materialien oder anderweitig verantwortlich.
Jegliche Handlungen, Ansprüche oder Klagen eines Dritten, die sich aus einer Verletzung eines Third Party IP-Rechts durch den Lizenznehmer ergeben, bleiben die Haftung des Lizenznehmers.


SNOMED CT

Wichtige Information zur SNOMED CT Lizenz

Dieser Leitfaden enthält Material, das durch SNOMED International urheberrechtlich geschützt ist. Jede Verwendung von SNOMED CT in Österreich erfordert eine aufrechte Affiliate Lizenz oder eine Sublizenz. Die entsprechende Lizenz ist kostenlos, vorausgesetzt die Verwendung findet nur in Österreich statt und erfüllt die Bedingungen des Affiliate License Agreements. Affiliate Lizenzen können über das Member Licensing and Distribution Service (MLDS) direkt beim jeweiligen NRC beantragt werden: MLDS für Österreich.

Weitere Terminologien

Im Folgenden finden Sie eine nicht exhaustive Liste von weiteren Terminologien, die eine solche separate Lizenz erfordern können:

Terminologie Eigentümer, Kontaktinformation
Logical Observation Identifiers Names & Codes (LOINC) Regenstrief Institute, Inc. www.regenstrief.org loinc.org
Unified Code for Units of Measure (UCUM) Regenstrief Institute, Inc. www.regenstrief.org unitsofmeasure.org
Anatomical Therapeutic Chemical Classification System (ATC) World Health Organization (WHO) www.who.int/classifications/atcddd/en/
Pharmazentralnummer (PZN) ARGE Pharma im Fachverband der chemischen Industrie Österreichs (FCIO) der Wirtschaftskammern Österreichs (WKO) argepharma.fcio.at
EDQM-Codes Europäisches Direktorat für die Qualität von Arzneimitteln https://www.edqm.eu/

Verbindlichkeit

Die Verbindlichkeit und die Umsetzungsfrist dieses Leitfadens ist im Gesundheitstelematikgesetz 2012, BGBl.I Nr.111/2012 sowie in den darauf fußenden ELGA-Verordnungen geregelt.

Der Leitfaden in seiner jeweils aktuell gültigen Fassung sowie die aktualisierten Terminologien sind vom zuständigen Minister auf www.gesundheit.gv.at zu veröffentlichen. Der Zeitplan zur Bereitstellung der Datenaustauschformate wird durch das Gesundheitstelematikgesetz 2012 und darauf basierenden Durchführungsverordnungen durch den zuständigen Bundesminister vorgegeben. Hauptversionen, also Aktualisierungen des Implementierungsleitfadens, welche zusätzliche verpflichtende Konformitätskriterien enthalten („Mandatory“ (M), „Required“ (R) und „Fixed“ (F)), sind mit ihren Fristen zur Bereitstellung per Verordnung kundzumachen. Andere Aktualisierungen (Nebenversionen) dürfen auch ohne Änderung dieser Verordnung unter www.gesundheit.gv.at veröffentlicht werden.

Die Anwendung dieses Implementierungsleitfadens hat im Einklang mit der Rechtsordnung der Republik Österreich und insbesondere mit den relevanten Materiengesetzen (z.B. Ärztegesetz 1998, Apothekenbetriebsordnung 2005, Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz, Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, Rezeptpflichtgesetz, Datenschutzgesetz 2000, Gesundheitstelematikgesetz 2012) zu erfolgen. Technische Möglichkeiten können gesetzliche Bestimmungen selbstverständlich nicht verändern, vielmehr sind die technischen Möglichkeiten im Einklang mit den Gesetzen zu nutzen.

Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen liegt im Verantwortungsbereich der Ersteller der CDA-Dokumente.

Verwendete Grundlagen und Bezug zu anderen Standards

Grundlage dieses Implementierungsleitfadens ist der internationale Standard "HL7 Clinical Document Architecture, Release 2.0" (CDA ©), für die das Copyright © von Health Level Seven International gilt.

CDA definiert die Struktur und Semantik von "medizinischen Dokumenten" zum Austausch zwischen Gesundheitsdiensteanbietern und Patienten. Es enthält alle Metadaten zur Weiterverarbeitung und einen lesbaren textuellen Inhalt und kann diese Informationen auch maschinenlesbar tragen. Das Datenmodell von CDA und seine Abbildung in XML folgen dem Basisstandard HL7 Version 3 mit seinem Referenzinformationsmodell (RIM).

Die HL7 Standards können über die HL7 Anwendergruppe Österreich (HL7 Austria), die offizielle Vertretung von Health Level Seven International in Österreich bezogen werden (www.hl7.at). Alle auf nationale Verhältnisse angepassten und veröffentlichten HL7-Spezifikationen können ohne Lizenz- und Nutzungsgebühren in jeder Art von Anwendungssoftware verwendet werden.

Wichtige unterstützende Materialien

Gemeinsam mit diesem Leitfaden werden auf der Website der ELGA GmbH (www.elga.gv.at/CDA) weitere Dateien und Dokumente zur Unterstützung bereitgestellt:

  • Beispieldokumente
  • Referenz-Stylesheet (Tool zur Darstellung im Browser - Konvertierung in HTML)
  • CDA2PDF Suite (Tool zur Erzeugung einer PDF-Datei zur Ausgabe am Drucker)
  • Schematron-Dateien für die Prüfung der Konformität ("Richtigkeit") von CDA Dateien
  • Vorgaben zur Registrierung von CDA-Dokumenten (Leitfaden für XDS-Metadaten)
  • Hinweise für die zu verwendenden Terminologien
  • Leitfaden zur richtigen Verwendung von Terminologien


Fragen, Kommentare oder Anregungen für die Weiterentwicklung können an cda@elga.gv.at gesendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.elga.gv.at/CDA.


Bedienungshinweise

Farbliche Hervorhebungen und Hinweise

Themenbezogene Hinweise zur besonderen Beachtung:

<BEISPIEL>
Es dürfen keine Elemente oder Attribute verwendet werden, die nicht vom allgemeinen oder einem speziellen ELGA-Implementierungsleitfaden definiert wurden

Hinweis auf anderen Implementierungsleitfaden:

<BEISPIEL>
Verweis auf Allgemeinen Leitfaden:…

Themenbezogenes CDA Beispiel-Fragment im XML Format:

<BEISPIEL>
<languageCode code="de-AT" />


PDF-Navigation

Nutzen Sie die bereitgestellten Links im Dokument (z.B. im Inhaltsverzeichnis), um direkt in der PDF-Version dieses Dokuments zu navigieren. Folgende Tastenkombinationen können Ihnen die Nutzung des Leitfadens erleichtern:

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Einleitung

Ausgangslage und Motivation

In der medizinischen Welt ist es üblich, klinische Sachverhalte und Beobachtungen mit ihrem Kontext in Dokumente zusammenfassen. Der Kontext – z.B. das Ergebnis einer Laboruntersuchung nach einer speziellen Medikamentenbehandlung – wird durch das Dokument etabliert und muss dauerhaft erhalten bleiben, da er wichtige medizinische Zusammenhänge zwischen Einzelinformationen darstellt. Gleichzeitig muss der medizinische Inhalt leicht verfügbar sein und ohne große technische Barrieren sichtbar gemacht werden können. Dies ist unabdingbar für die Akzeptanz von und das Vertrauen in Technologie bei den Endbenutzern, den GDA (Gesundheitsdiensteanbieter). Was mit der Papierwelt bis zu einem gewissen Grade erreicht wurde, muss auch für die elektronische Entsprechung des Papierdokuments gelten.

Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) ermöglicht den durch das ELGA-Gesetz berechtigten Personen, entsprechend ihren Rollen, den Zugriff auf relevante Gesundheitsdaten, die in bedarfsgerecht elektronisch aufbereiteter Form online zur Verfügung gestellt werden.

Die zentrale Anwendung von ELGA ist die Bereitstellung von medizinischen Dokumenten (e-Befunde) der ELGA-Teilnehmer, die in vielen unterschiedlichen Informationssystemen der verschiedenen ELGA-Gesundheitsdiensteanbieter erstellt werden. Diese Dokumente sollen nicht nur von Benutzern gelesen, sondern auch wieder in die IT-Systeme integriert und dort weiterverwendet werden können („Semantische Interoperabilität“). Beispielsweise können für den Arzt aus ELGA-Dokumenten automatisch Warnungen, Erinnerungen und Zusammenfassungen generiert und weitere Informationen berechnet sowie kontextbezogen angezeigt werden.

Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) ermöglicht den durch das ELGA-Gesetz berechtigten Personen, entsprechend ihren Rollen, den Zugriff auf relevante Gesundheitsdaten der ELGA-Teilnehmer. Die Dokumente werden in vielen unterschiedlichen Informationssystemen der verschiedenen ELGA-Gesundheitsdiensteanbieter erstellt und durch ELGA in bedarfsgerecht elektronisch aufbereiteter Form online zur Verfügung gestellt. Diese Dokumente sollen allerdings nicht nur von Benutzern gelesen, sondern auch wieder in die IT-Systeme integriert und dort weiterverwendet werden können („Semantische Interoperabilität“). Beispielsweise können für den Arzt aus ELGA-Dokumenten automatisch Warnungen, Erinnerungen und Zusammenfassungen generiert und weitere Informationen berechnet sowie kontextbezogen angezeigt werden.

Zweck des Dokuments

Das Ziel dieses Dokuments ist die Beschreibung der Struktur von medizinischen Dokumenten der Elektronischen Gesundheitsakte ELGA (entsprechend ELGA-G, BGBl. I Nr. 111/2012). Insbesondere behandelt das Dokument alle Dokumentenklassen-übergreifend gültigen Strukturen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der CDA-Standard für die Verwendung in ELGA im Detail ausspezifiziert. Vorgaben für einheitliche Dokumentation und Codierung der Information werden festgelegt und in implementierbaren Leitfäden veröffentlicht.

Der vorliegende „Allgemeine Implementierungsleitfaden für CDA-Dokumente“ stellt eine grundlegende Implementierungsvorschrift für alle CDA-Dokumente im österreichischen Gesundheitswesen dar. Dieser Vorschrift haben alle über ELGA vermittelten CDA-Dokumente im österreichischen Gesundheitswesen zu folgen.

TODO: Neue Version von 2.06, Hinweis auf Revisionsliste.

Darüber hinaus MUSS auf Basis des vorliegenden allgemeinen Implementierungsleitfadens ein spezieller Implementierungsleitfaden definiert sein (z.B. Entlassungsbrief, Laborbefund, etc.) (siehe Aufbau eines CDA-Dokuments).

Zielgruppe

Anwender dieses Dokuments sind Softwareentwickler und Berater, die allgemein mit Implementierungen und Integrationen im Umfeld der ELGA, insbesondere der ELGA-Gesundheitsdaten, betraut sind. Eine weitere Zielgruppe sind alle an der Erstellung von CDA-Dokumenten beteiligten Personen, einschließlich der Endbenutzer der medizinischen Softwaresysteme und der Angehörigen von Gesundheitsberufen.

Leitfadenerstellungs- und Harmonisierungsprozess

Für die Ausgestaltung der Inhalte von „CDA Implementierungsleitfäden“ ist eine breite Beteiligung der Stakeholder wesentlich, um die praktische Nutzbarkeit und die Akzeptanz durch die ELGA-Benutzer sicherzustellen. Für diese interdisziplinären Expertengruppen stehen nicht die technischen, sondern vor allem medizinisch-inhaltliche Aspekte im Vordergrund. Die technischen Inhalte werden großteils von den Redaktionsteams beigetragen.

Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Interoperabilität der IT-Systeme im Gesundheitswesen ist die Einigung auf Vorgaben für einheitliche Dokumentation und Codierung der Information. Diese durch die Arbeitsgruppen erreichte „Harmonisierung“ etabliert neue nationale Qualitätsstandards der medizinischen Dokumentation. Die Leitfäden werden über ein reguläres Standardisierungsverfahren ("Ballot") durch die HL7 Anwendergruppe Österreich (HL7 Austria) zu einem nationalen HL7 Standard.

Vorgehensmodell

Der Initialisierungsschritt für neue CDA Implementierungsleitfäden wird im ELGA-Koordinierungsausschuss auf Basis eines Vorschlages der ELGA GmbH gesetzt. Die Planung umfasst die Einladung der Experten und die Beauftragung eines Redaktionsteams zur Erstellung des Leitfadens durch die ELGA GmbH.

Für die Erarbeitung der Vorgaben einer Dokumentenklasse ist jeweils eine Arbeitsgruppe verantwortlich. Jede Arbeitsgruppe wird von einem Redaktionsteam moderiert, das aus einem AG-Leiter und weiteren Redaktionsteammitgliedern besteht. Die zentrale Koordination der Arbeitsgruppen erfolgt durch die ELGA GmbH. Die Mitglieder der Arbeitsgruppen werden von den maßgeblichen Stakeholdern des österreichischen Gesundheitswesens gestellt, die an der Erstellung und Verwendung der jeweiligen Dokumentenklassen partizipieren. Folgende Stakeholder-Gruppen werden speziell zur Teilnahme motiviert:

  • Ärzteschaft (Ärztekammer)
  • Krankenhaus-Trägergesellschaften
  • Pflegeorganisationen
  • Befundprovider
  • Hersteller von Krankenhausinformationssystemen bzw. Arztpraxissoftware
  • Bürgerinitiativen
  • Standardisierungsorganisationen

Die Arbeitsgruppen werden von der CDA Koordinationsstelle der ELGA GmbH einberufen. Sie koordiniert die Sitzungen und übernimmt die Kommunikationsaufgaben. Jede Arbeitsgruppe wird durch ein Redaktionsteam unterstützt, welches folgende Tätigkeiten durchzuführen hat:

  • Erheben, Auswerten, Analysieren, Zusammenfassen und Aufarbeiten der eingegangenen Anforderungen
  • Fachliche Vorbereitung der Arbeitsgruppensitzungen
  • Erstellung der Leitfadendokumente und ergänzender Materialien (etwa Beispiel-CDA-Dateien)

Von der Arbeitsgruppe und dem Redaktionsteam wird eine erste Version eines CDA Implementierungsleitfadens vorgelegt, mit der die Umsetzbarkeit getestet werden kann. Diese Leitfadenversion wird dann in einem HL7 „DSTU-Ballot“ abgestimmt (Draft Standard – Trial Implementation). Die Ergebnisse der Testphase laufen bei der ELGA CDA Koordination zusammen, die den Leitfaden freigibt.

Für eine verpflichtende Anwendung eines Leitfadens ist ein „normativer Ballot“ durch die HL7 Austria durchzuführen.

Über die hier geschilderten „internen“ Abstimmungsarbeiten hinaus wird eine Kooperation mit den betroffenen Standardisierungsorganisationen angestrebt, etwa mit dem Österreichischen Normungsinstitut, der HL7 Anwendergruppe Österreich und auch mit anderen nationalen und internationalen Normengremien.

Revision der Leitfäden

Neue und geänderte Anforderungen sowie Verbesserungen können neue Versionen der bestehenden Spezifikationen notwendig machen.

Der CDA-Koordinator evaluiert in regelmäßigen Abständen, ob und welche Änderungen (etwa durch neue medizinische oder gesetzliche Anforderungen) notwendig sind. Aufgrund des Berichtes des CDA-Koordinators empfiehlt die ELGA GmbH die Erstellung von Revisionsversionen der bestehenden Leitfäden. Die geplanten Änderungen sollen mit den maßgeblichen Stakeholdern abgestimmt werden.

Neue Versionen, die „verpflichtende Elemente“ (Sections oder Entries) neu einführen oder entfernen, sind „Hauptversionen“, die jedenfalls über eine Durchführungsverordnung verbindlich gemacht und veröffentlicht werden. Andere Versionen sind „Nebenversionen“. Alle verbindlichen Versionen sind auf http://www.gesundheit.gv.at zu veröffentlichen.

Autoren und Mitwirkende

Dieser Implementierungsleitfaden entstand durch die Harmonisierungsarbeit der „Arbeitsgruppe“ in den Jahren 2008-2012, bestehend aus nachfolgend genannten Personen: TODO

Technischer Hintergrund

Grundlagen zu HL7

HL7 bezeichnet eine Gruppe von Standards für den Austausch von Daten zwischen Computersystemen im Gesundheitswesen. HL7 wird als Kommunikationsprotokoll vornehmlich zum Datenaustausch zwischen Abteilungssystemen in Krankenhäusern eingesetzt.

Die ursprünglich in den USA von der Organisation „Health Level Seven International“ (HL7) (http://www.hl7.org) entwickelten Spezifikationen sind durch die Weiterentwicklung internationaler Benutzergruppen zu einem internationalen Standard geworden, der in über 55 Ländern eingesetzt wird.

Die HL7 Standards in Version 3 sind auf die Kommunikationsbedürfnisse des gesamten Gesundheitswesens abgestimmt. HL7 V3 bietet eine konzeptuelle Grundlage in einem gemeinsamen, umfassenden „Reference Information Model“ (RIM) für alle Teile von HL7 V3.

Dieses RIM ist ANSI- und ISO-Standard (ISO/HL7 21731:2006) und bietet:

  • ein festes semantisches Fundament
  • ausgewählte standardisierte Terminologien, die semantische Interoperabilität ermöglichen
  • die Trennung von Inhalten und Syntax

HL7 Version 3 basiert auf XML und wird für die Übermittlung von Nachrichten genutzt. HL7 stellt außerdem einen Standard zur Strukturierung des Inhalts und zum Austausch medizinischer Dokumente, die so genannte "Clinical Document Architecture" (CDA), zur Verfügung, welcher in folgendem Unterkapitel erläutert wird.

CDA Standard

Die „Clinical Document Architecture“ (CDA) ist ein Standard für den Austausch und die Speicherung von klinischer Dokumentation, wie zum Beispiel Entlassungsbriefe, Überweisungen, Behandlungsdokumentation oder OP-Berichte. Dabei steht der Informationsaustausch im gesamten Gesundheitswesen im Vordergrund (also nicht beschränkt auf Krankenhäuser).

CDA stellt einen XML-basierten Dokumenten-Markup Standard zur strukturierten klinischen Dokumentation zur Verfügung. Der CDA Standard definiert ein Informationsobjekt, das außerhalb einer Nachricht existieren kann und neben (strukturiertem) Text auch Bilder, Töne, Biosignale usw. enthalten bzw. referenzieren kann.

Als Grundlage für ELGA-Dokumente wurde der Standard HL7 Clinical Document Architecture, Release 2.0 ausgewählt. Der Standard kann über die HL7 Anwendergruppe Österreich (http://www.hl7.at) bezogen werden.

Eigenschaften von CDA-Dokumenten

CDA wird zum Austausch von medizinischen Dokumenten verwendet, die typischerweise folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Persistenz: Medizinische Dokumente sind durch Persistenz, also dauerhafte Existenz in den sendenden oder empfangenden Systemen gekennzeichnet, wo sie für einen bestimmten Zeitraum in einem unveränderten Zustand bleiben. Dieser Zeitraum wird durch lokale Regelungen definiert.
  • Verwaltung (engl. „stewardship“): Für die Verwaltung des Dokuments ist eine bestimmte Organisation verantwortlich (der „Custodian“).
  • Kontext: Medizinische Dokumente etablieren den Standard-Kontext für die in ihnen gespeicherten Inhalte (z.B. den „Entlassungsbrief“).
  • Authentisierung (engl. „potential für authentication“): Medizinische Dokumente werden authentisiert. Im medizinischen Alltag entspricht das der Signierung, Vidierung oder Validierung.
  • Ganzheit (engl. „wholeness“): Die Authentisierung eines medizinischen Dokumentes bezieht sich auf das Dokument als Ganzes und nicht nur auf einzelne aus dem Kontext gelöste Teile.
  • Lesbarkeit (engl. „human readability“): Medizinische Dokumente sind für Menschen lesbar.

Bedingungen

Eine grundsätzliche Bedingung für CDA ist die Sicherstellung der Lesbarkeit für Menschen in einem „normalen“ Webbrowser (mit der üblichen Basisfunktionalität zum Browsen im Internet).

Dafür gilt zudem:

  • Es muss einen eindeutig festgelegten Weg für einen Empfänger geben, den authentisierten Inhalt sichtbar zu machen2.
  • Es ist nicht zulässig, dass die Darstellung im Browser nur mithilfe eines bestimmten Stylesheets bewerkstelligt werden kann, das dann zusammen mit dem CDA-Dokument gesendet werden muss. Es muss auch möglich sein, den Inhalt mit einem beliebigen Stylesheet und marktüblichen Browsern darzustellen.
  • Lesbarkeit bezieht sich auf den authentisierten Inhalt. Zusätzlich kann weitere Information im Dokument vorhanden sein („CDA Level 3“), die auf Auswertbarkeit durch Anwendungssysteme abzielt, die aber nicht authentisiert oder lesbar dargestellt werden muss.
  • Wenn strukturierter Inhalt vom narrativen Text abgeleitet ist, muss der Mechanismus beschrieben sein, wie dies bewerkstelligt wurde, z. B. durch den Autor, durch eine Person, die eine Codierung vorgenommen hat, durch automatisierte Verarbeitung der natürlichen Sprache, durch eine spezifische Software.
  • Wenn narrativer Text von strukturierter Information abgeleitet ist, muss der Mechanismus beschrieben sein, wie dies bewerkstelligt wurde.

2 Für ELGA wird ein „Referenz-Stylesheet“ bereitgestellt. Das Referenz-Stylesheet ist eine XSLT-Datei zur Transformation der CDA-XML-Datei in HTML. Zur Darstellung von CDA Dokumenten im Browser wird die Verwendung des Referenz-Stylesheets empfohlen.

Aufbau eines CDA-Dokuments

CDA-Dokumente sind XML-Dateien, welche aus einem Header mit Metadaten und einem Body mit dem eigentlichen Inhalt bestehen. Der Header trägt Informationen über das Dokument sowie deren Beteiligte, einschließlich dem Patienten. Der Body besteht wiederum aus Body Structures (Abschnitte und narrativer Text) und Body Entries (maschinenauswertbare Detailinformationen). An die Entries können externe Referenzen (External References) geknüpft sein. (TODO: Verweis auf Kapitel Metadaten)

Der folgende Überblick zeigt die Hauptkomponenten des CDA R2 Modells auf, in der Abbildung (TODO:Nr) ist die Struktur in XML-artiger Darstellung gezeigt.

Abbildung 1: CDA R2 Modell mit Header und Body Structures (vereinfachte Übersicht).

Je nach Leitfaden variieren Header und Body aus verschiedenen Templates. Templates sind definierte Vorlagen, die Strukturen von Dokumenten, Dokumentteilen oder Datenelementen vorgeben. In CDA bezeichnen solche Templates bestimmte Teilstrukturen (weitere Informationen zu Templates). Die nachfolgenden Links geben einen Überblick über die jeweiligen Templates nach Implementierungsleitfaden:

Die administrativen Daten im Dokument-Header und grundsätzliche Vorgaben für den medizinischen Inhalt werden vom vorliegenden Allgemeinen Implementierungsleitfaden definiert.

Der jeweilige „Spezielle Implementierungsleitfaden“ enthält die Vorgaben für die medizinischen Inhalte und ergänzt gegebenenfalls die Header-Vorgaben.

Abbildung 2:Zusammenspiel der Implementierungsleitfäden.

Die administrativen Daten im Dokumentheader und grundsätzliche Vorgaben für den medizinischen Inhalt werden vom „Allgemeinen Implementierungsleitfaden“ definiert. Der jeweilige „Spezielle Implementierungsleitfaden“ enthält die Vorgaben für die medizinischen Inhalte und ergänzt gegebenenfalls die Header-Vorgaben.

Jeder spezielle Implementierungsleitfaden basiert auf diesem vorliegenden Allgemeinen Implementierungsleitfaden. Diese speziellen ELGA CDA Implementierungsleitfäden sind bereits für folgende Dokumentenklassen definiert (Liste kann erweitert werden): (TODO: basieren noch auf ALF Version 2.06)

Die Beschreibung des Zusammenhangs von ELGA CDA-Dokumenten und den zur Registrierung von CDA in ELGA notwendigen „XDS-Metadaten“ finden Sie im Dokument


CDA Header

Die Informationen im CDA Header unterstützen einen Austausch klinischer Dokumente über Institutionsgrenzen hinweg, hochstrukturiert und semantisch festgelegt.

Der Header beinhaltet Informationen zum Patienten, zum Dokument selbst (eineindeutige Identifikation, Art des Dokuments), zu den weiteren beteiligten Personen und Organisationen (wie Behandler und Autoren), der dokumentierten Episode (Zeitereignisse), sowie über Beziehungen zu Dokumenten (zu Anforderungen und anderen Dokumenten).

Mit den Informationen des Headers werden Dokumentenmanagement-Systeme unterstützt - der Header stellt dafür entsprechende Mechanismen zur Verfügung. Damit werden die Zusammenführung und das Wiederfinden der Dokumente in ELGA oder in lokalen Patientenakten wesentlich erleichtert.

CDA Body

Die eigentliche klinische Dokumentation wird im so genannten CDA Body festgehalten. Im Vordergrund steht hier „lesbarer“ (narrativer) Text, der verpflichtender Bestandteil von CDA R2 Dokumenten ist und die Interoperabilität zwischen den menschlichen Kommunikationspartnern garantiert. Hier sind Möglichkeiten gegeben, diesen Text grob zu strukturieren und formatieren, wie man dies von den Möglichkeiten der Textverarbeitung her kennt. Zur Strukturierung stellt die Standardspezifikation eine Reihe von XML-Elementen zur Verfügung, die als Body Structures zusammengefasst werden können. Der Body enthält ein oder mehrere Abschnitte (sections). Diese können auch ineinander geschachtelt sein, so wie Kapitel und Unterkapitel eines Buches. Zudem sind Strukturierungen im Sinne von Tabellen oder Listen möglich.

  • Abschnitte <section>
  • Paragrafen <paragraph>
  • Kennzeichnung von bestimmten Inhalten <content>
  • Überschriften < caption>
  • Tabellen < table>
  • Listen <list>

Sections enthalten immer einen narrativen Block und erfüllen damit eine der oben genannten Maximen von CDA: die Mensch-zu-Mensch-Interoperabilität, die Lesbarkeit der Informationen für den Menschen. Im narrativen Block wird, durch das Textattribut in der section-Klasse repräsentiert, eingebetteter Text innerhalb eines Abschnittes angegeben. Dabei kann mit oben genanntem content-Element bestimmter Inhalt gesondert gekennzeichnet werden. Zusammengefasst sind im Fließtextblock u.a. folgende Möglichkeiten der Struktur- und Formgebung des Textes gegeben:

  • Zeilenumbrüche
  • Stilistische Angaben (unterstrichen, fett, kursiv etc.)
  • Hoch- und Tiefstellung von Text
  • Fußnoten, Symbole
  • Revisionsmarken im Text mit <content revised=delete> und <content revised=insert>

Mit den beschriebenen Body Strukturen können CDA Entries verbunden sein. Diese repräsentieren den „computerlesbaren Teil“ innerhalb eines Dokumentenabschnitts. Body Entries sind im Prinzip eine Auswahl aus Klassen mitsamt Attributen aus dem HL7 Referenz-Informationsmodell (RIM). In der folgenden Abbildung ist ein Ausschnitt daraus gezeigt.

Abbildung 3: R-MIM-Ausschnitt: Auswahlliste der CDA Body Entries .

Diese Auswahlliste von Entries wird auch als Clinical Statements bezeichnet und findet sich in gleicher oder ähnlicher Form auch in HL7-Version 3 Nachrichten zu Anforderungen und Befunden etc. wieder. Insgesamt sind in der Auswahl folgende Klassen verfügbar.

  • observation, eine (codierte) Beobachtung, z.B. ein Befund oder eine Diagnose
  • procedure, eine Prozedur, z.B. eine Operation, eine andere Behandlung, rein diagnostischer Eingriff
  • encounter, Angaben zu früheren, jetzigen oder geplanten Patientenkontakten
  • substanceAdministration, medikamenten-bezogene Angaben im Sinne von stattgefundenen (Medikamentenanamnese) oder geplanten Medikamentengaben
  • supply, zur Verfügungstellung von Material oder Medikamentenverabreichungen
  • organizer, zur Gruppierung von anderen CDA Entries (Batterien, Cluster)
  • observationMedia, multimedialer Inhalt als Teil des Dokuments
  • regionOfInterest, Kennzeichnung einer Hervorhebung eines Teilaspekts eines Bildes

Alle diese Entries können untereinander linear oder rekursiv hierarchisch verbunden sein. Es sind gleichstufige Beziehungen möglich (z.B. eine Liste von Beobachtungen), aber auch die Wiedergabe einer Hierarchie (z.B. „kleines Blutbild“, bestehend aus „Erythrozyten“, „Leukozyten“, usw.).

Abbildung 4: Grundsätzlicher Aufbau eines CDA-Dokuments aus XML Sicht.

Für das komplette dem CDA Release 2.0 zugrundeliegende Referenzmodell (R-MIM POCD_RM000040) wird auf den publizierten Standard verwiesen (http://www.hl7.at).

CDA Levels

CDA bietet drei verschiedene Varianten, wie Inhalte transportiert werden können; diese Varianten (die so genannten „CDA-Levels“) ermöglichen unterschiedliche Interoperabilität.

„CDA-Level 1“ ist ausschließlich auf die Lesbarkeit durch Menschen ausgelegt. Medizinische Inhalte werden als Text, Bilder oder auch nur als „eingebettetes PDF“ (als unstrukturierter „NonXMLBody“) transportiert.

„CDA-Level 2“ ermöglicht eine Strukturierung der Inhalte nach Abschnitten („Sections“) mit festgelegter Bedeutung (z.B. „Anamnese“, „Diagnosen“). Die Abschnitte sind mit einem vereinbarten Code versehen, der es ermöglicht, dass EDV-Programme diese eindeutig erkennen und als Block verarbeiten können.

„CDA-Level 3“ ist eine Technik zur Anreicherung eines lesbaren Dokuments mit medizinischen Einzelinformationen (z.B. „diastolischer Blutdruck“, „ICD-10 Entlassungs-diagnose“, „Körpergewicht in kg“), die gemäß einer Vereinbarung maschinenlesbar codiert sind und daher automatisch in medizinische Informationssysteme integriert werden können. Die Vereinbarungen für die Codierung in den CDA-Levels 2 und 3 werden durch Templates definiert und in Implementierungsleitfäden veröffentlicht. Die CDA-Levels können aufeinander aufbauend verwendet werden, ein Dokument kann gleichzeitig Informationen in allen drei CDA-Levels enthalten.

Eine detailliertere Beschreibung der CDA-Levels findet sich in „CDA Level 1 bis 3“.

Allgemeine Richtlinien zur Umsetzung von ELGA Leitfäden

ELGA Interoperabilitätsstufen

Der zukünftige Nutzen von Dokumenten in ELGA hängt von ihrem Strukturierungsgrad ab: Je einheitlicher und strukturierter die Informationen vorliegen, desto besser können die Daten durch EDV-Systeme verarbeitet und ausgewertet werden. Die so genannten „ELGA Interoperabilitätsstufen“ (EIS) definieren eine bestimmte Menge von Vorgaben aus den CDA Levels 2 und 3. Die Mindeststandards für die Datenstruktur der CDA-Dokumente und die Zeitpunkte für die verbindliche Verwendung werden per bundesministerielle Verordnung festgelegt.

  • EIS „Basic“ und EIS „Structured“: EIS „Basic“ beschreibt die für alle Dokumente in ELGA verpflichtende Mindeststrukturierung. Dokumente auf dieser Stufe müssen nur die Daten codiert enthalten, die unter anderem für das Dokumentenregister und das Berechtigungssystem unbedingt benötigt werden (CDA Header). Dieser Mindeststrukturierungsgrad und die Zuordnung zu einer definierten Dokumentenklasse sind die Voraussetzung für die Verwendung der Dokumente in ELGA. CDA-Dokumente auf dieser Stufe folgen den Anforderungen des „Allgemeinen Implementierungsleitfaden für CDA-Dokumente“ und allfälliger Header-Spezifikationen eines speziellen Leitfadens. In EIS „Basic“ ist zusätzlich die Möglichkeit gegeben, ein Organisations-Logo in Level 3 Codierung einzubetten. Die Herausforderung für die Dokumentenersteller beziehungsweise die dokumentenerstellenden EDV-Systeme ist auf dieser Stufe minimal, medizinische Inhalte sollen als XML-Textelemente vorhanden sein, können aber auch als PDF in die CDA-Dokumente eingebettet werden (eingebettetes PDF oder XML ohne Templates).
    EIS „Structured“ ist eine Erweiterung der verpflichtenden Mindeststrukturierung EIS „Basic“. Die medizinischen Inhalte folgen auf dieser Stufe der Gliederung und dem Aufbau, den der Leitfaden für die höheren EIS „Enhanced“ und „Full Support“ vorgibt, sie folgen aber nicht der entsprechenden technischen Struktur und Codierung. EIS „Structured“ Dokumente decken sich technisch mit EIS „Basic“, erscheinen dem Leser inhaltlich wie EIS „Enhanced“ und „Full Support“ Dokumente, ohne deren semantische Interoperabilität zu unterstützen.
  • EIS „Enhanced“ und EIS „Full Support“ ermöglichen eine einheitliche Darstellung und barrierefreie Anzeige der Daten im ELGA Portal, die mit PDF nicht erreichbar ist. CDA-Dokumente dieser Stufen folgen zusätzlich den Anforderungen eines speziellen Implementierungsleitfadens, der für die jeweilige Stufe angeführt wird. Die Anforderungen betreffen vorwiegend Vorgaben für die Gliederung und Strukturierung des lesbaren Textes, Verwendung und Codierung der CDA Sektionen (CDA-Level 2), können aber auch CDA Level-3 Vorgaben enthalten.
    • EIS „Enhanced“ stellt eine Zwischenstufe auf dem Weg zu „Full Support“ dar. Die Vorgaben betreffen eine kleinere Anzahl an maschinenlesbaren Elementen und sind weniger streng als bei „Full Support“.
    • EIS „Full Support“ kann gegenüber EIS „Enhanced“ zusätzliche maschinenlesbar codierte medizinische Inhalte enthalten, die in ELGA CDA-Dokumenten anzugeben sind.
ELGA Interoperabilitätsstufe „BASIC“ und „STRUCTURED“ Einheitlicher CDA-Header. Verwendung der Dokumente in ELGA (Aufnahme in Dokumentregister, Anzeige für Berechtigte). Minimale Anforderungen an erstellende Systeme („eingebettetes PDF“ oder XML ohne Templates)

EIS „Structured“ erfüllt die fachlich-inhaltlichen, aber nicht die technischen Vorgaben für den Aufbau und die Gliederung des Dokuments aus den speziellen Leitfäden.

ELGA Interoperabilitätsstufe „ENHANCED“ Einheitliche Dokumentation (Strukturierung, Gliederung), barrierefreie Darstellung. Minimale Anforderungen an Level-3 Codierung, gemäß den speziellen Leitfäden.
ELGA Interoperabilitätsstufe „FULL SUPPORT“ Maschinenlesbare Inhalte, automatische Übernahme der Daten in ein medizinisches Informationssystem möglich. Volle Unterstützung der Level 3-Codierung, gemäß den speziellen Leitfäden.

Tabelle 1: ELGA Interoperabilitätsstufen

Die ELGA Interoperabilitätsstufen beschreiben einen ansteigenden Grad der Strukturierung und Codierung der medizinischen Inhalte unabhängig von CDA-Levels. Die Harmonisierungsgruppen legen aufgrund ihrer fachlichen Expertise fest, welche Inhalte der Dokumente in welcher Form sinnvollerweise strukturiert und codiert werden müssen. Es werden nur Daten codiert, die auch medizinisch relevant sind und die mit einem vertretbaren Umsetzungsaufwand von den IT-Systemen der Gesundheitsdiensteanbieter zur Verfügung gestellt werden können.

Um codierte und damit weiter maschinell verarbeitbare strukturierte Dokumente erzeugen zu können, müssen die IT-Systeme der meisten Gesundheitsdiensteanbieter erst umgestellt werden. Die Anpassungen können in der heterogenen IT-Landschaft der Gesundheitsdiensteanbieter unterschiedlich schnell umgesetzt werden.

Zur koordinierten stufenweisen Einführung von CDA bei den verschiedenen ELGA-Gesundheitsdiensteanbietern werden die „ELGA Interoperabilitätsstufen“ als Zwischenziele definiert.

Neben den im ELGA-Gesetz definierten Dokumentenklassen können zukünftige Dokumentenklassen mit ihrer Struktur und ihrem Format für ELGA per Verordnung festgelegt werden. Auch für diese Dokumentenklassen gilt zumindest die unterste Interoperabilitätsstufe „EIS Basic“. Wenn ein CDA Implementierungsleitfaden für die Dokumentenklasse harmonisiert wurde, ist es möglich, Dokumente in den höheren Interoperabilitätsstufen „EIS Structured“, „EIS Enhanced“ und „EIS Full Support“ auszutauschen.

Konformitätskriterien

Verwendung von Schlüsselwörtern

Wenn im Text die Verbindlichkeit von Vorgaben angegeben wird, wird das durch Schlüsselwörter gekennzeichnet [gemäß RFC 2119], die in Majuskeln (Großbuchstaben) geschrieben werden. Die Angabe der Verbindlichkeit ersetzt nicht die Angabe von Kardinalität oder Nullwerten (die in HL7 Version 3 als NullFlavors ausgedrückt werden).

  • MUSS bedeutet eine verpflichtend einzuhaltende Vorschrift (Gebot). Entspricht den Konformitätskriterien [R] und [M].
  • NICHT ERLAUBT formuliert ein verpflichtend einzuhaltendes Verbot. Entspricht dem Konformitätskriterium [NP].
  • SOLL oder EMPFOHLEN steht für eine pragmatische Empfehlung. Es ist gewünscht und empfohlen, dass die Anforderung umgesetzt wird, es kann aber Gründe geben, warum dies unterbleibt. Entspricht dem Konformitätskriterium [R2].
  • KANN oder OPTIONAL (engl. MAY, OPTIONAL) Die Umsetzung der Anforderung ist optional, sie kann auch ohne zwingenden Grund unterbleiben. Entspricht dem Konformtätskriterium [O].

Kardinalität

Die Kardinalität beschreibt, wie oft ein Element innerhalb einer Struktur auftreten kann. Die Kardinalität wird durch ein Intervall zwischen der minimalen und maximalen Anzahl angegeben, getrennt durch „..“. Eine unbegrenzte Anzahl wird durch ein „*“ angegeben. Daraus ergeben sich mindestens folgende Möglichkeiten: 0..1; 0..*; 1..1; 1..*

Umgang mit optionalen Elementen

Sind Elemente bzw. Attribute als „optional“ gekennzeichnet ([O]) so ist ihre Verwendung OPTIONAL, aber es ist NICHT ERLAUBT, dass sie, wenn sie verwendet werden, leer sind. Möchte man ein optionales Element explizit mit einem leeren Wert angeben, so hat dies durch Kennzeichnung mit nullFlavor zu erfolgen, zum Beispiel:

  • NI: wenn es keine Informationen gibt
  • UNK: wenn es Informationen gibt, diese aber unbekannt sind

Zur genauen Definition und Verwendung siehe Der nullFlavor.

Der nullFlavor

Das Attribut @nullFlavor dient zur Kennzeichnung, wenn das Element nicht seiner Entsprechung gemäß befüllt werden kann.

Obwohl dieses Attribut vom CDA-Schema bei prinzipiell jedem CDA-Element erlaubt wäre, ist die konkrete Anwendung des @nullFlavor Attributs im Rahmen dieser Implementierungsleitfäden nur eingeschränkt erlaubt. Ein entsprechender Vermerk ist im jeweiligen Abschnitt angeführt.

Beispiel für ein Element, welches mit dem @nullFlavor versehen wurde:

<id nullFlavor="UNK" />

Zulässig sind Werte gemäß Value-Set „ELGA_NullFlavor“, solange nicht eine weitere Einschränkung beim jeweiligen Element angegeben wird.

Wenn in einem Element ein NullFlavor angegeben wurde, kann nicht gleichzeitig ein anderes Attribut eingetragen werden.

Legende der Konformitätskriterien

Siehe auch “Umgang mit optionalen Elementen“.

Optionalitäten von CDA-Elementen

Siehe auch “Umgang mit optionalen Elementen“.

Konformitäts-Kriterium Mögliche Kardinalität Verwendung von NullFlavor Beschreibung
[M] 1..1
1..*
nicht erlaubt Das Element MUSS mit einem korrekten "echten" Wert angegeben werden. NullFlavor oder "Dummy"-Werte sind NICHT ERLAUBT.
[NP] 0..0 nicht erlaubt Das Element ist NICHT ERLAUBT.
[R] 1..1
1..*
erlaubt Das Element MUSS in der Instanz vorhanden sein. Wenn ein Element nicht bekannt ist, ist die Verwendung eines NullFlavors vorgeschrieben, "Dummy"-Werte sind NICHT ERLAUBT.
0..1
0..*
nicht erlaubt Das Element SOLL in der Instanz vorhanden sein, sofern bekannt. Wenn nicht bekannt, darf es nicht in der Instanz codiert sein und muss weggelassen werden. Ein NullFlavor ist daher NICHT ERLAUBT.
[O] 0..1
0..*
erlaubt Das Element ist OPTIONAL. Sender können das Element angeben. Leere optionale Elemente sind nicht zugelassen, sofern kein nullFlavor angewandt wird.
[C] KONDITIONALES Konformitätskriterium.

Die Konformität des Elements variiert in Abhängigkeit von anderen Elementen, Situationen oder Zuständen. Die konkreten Abhängigkeiten sind in Folge angegeben.

Tabelle 2: Legende der Optionalitäten von Elementen

Optionalitäten von CDA-Attributen

Konformitäts-Kriterium Mögliche Kardinalität Beschreibung
[NP] 0 Das Attribut ist NICHT ERLAUBT.
[R] 1..1 Das Attribut MUSS in der Instanz vorhanden sein.
[O] 0..1 Das Attribut ist OPTIONAL.
[F] 0..1

1..1

Wenn das Attribut angegeben wird, ist ein fixer Wert vorgeschrieben.

Für das Attribut ist ein fixer Wert vorgeschrieben.

Tabelle 3: Legende der Optionalitäten von Attributen

Maximum-Set

Das CDA Modell beschreibt ein höchst umfangreiches Schema von Informationselementen und bietet in manchen Bereichen über rekursive, beliebig tief verschachtelbare Elemente eine theoretisch unendlich hohe Anzahl von Möglichkeiten, Informationen abzulegen. Die vollständige Beschreibung und Definition aller Elemente in einem Implementierungsleitfaden wäre daher äußerst aufwändig und ist in den ELGA Implementierungsleitfäden nicht erfolgt.

Vielmehr beschreiben die ELGA Implementierungsleitfäden lediglich jene Elemente, für die es Vorgaben gibt. Die Verwendung aller nicht angegebenen Elemente und Attribute ist NICHT ERLAUBT. Die ELGA Templates können demnach als „closed templates“ betrachtet werden.

Elemente oder Attribute, die nicht vom allgemeinen oder einem speziellen ELGA-Implementierungsleitfaden definiert wurden, sind NICHT ERLAUBT.

Die ELGA Implementierungsleitfäden beschreiben daher ein sogenanntes „Maximum-Set“.

Terminologien

ELGA Value Sets

Ein Value Set ist eine eindeutig identifizierbare und versionierte Sicht auf ein oder mehrere Codesysteme. Es kann als Zusammenstellung von einem oder mehreren Codes aus einem oder mehreren Codesystemen gesehen werden. Ein Value Set enthält die Codes selbst und die Information über die Herkunft des Codes (das Source-Codesystem), z.B. ELGA Value-Sets „ELGA_NullFlavor“, „ELGA_Dokumentenklassen“.

Wo immer in den ELGA CDA Implementierungsleitfäden eine Werteauswahl getroffen werden kann, wird ein passendes Value Set mit einem eindeutigen Namen angegeben. Sämtliche in den Implementierungsleitfäden verwendeten Value Sets werden am österreichischen Terminologieserver publiziert: https://termpub.gesundheit.gv.at/.

Value Sets sind nicht nur durch einen eindeutigen Namen, sondern auch durch eine OID, und eine Versionsnummer gekennzeichnet. Weiters werden Gültigkeitsstatus und ein "Gültig ab"-Datum angegeben.

Hinweise zum korrekten Umgang mit Terminologien finden sich im „Leitfaden für den Umgang mit Terminologien in ELGA“ [TERMLEIT].

Änderbarkeit von Value Sets

Inhalte von Value Sets können sich ändern, der Name und die OID eines Value Sets bleiben aber gleich. Bei neuen Versionen werden Versionsnummer, Änderungsdatum und „Gültig ab“-Datum (effectiveDate) angegeben. Damit kann die Gültigkeit zu einer bestimmten Zeit rekonstruiert werden.

In Ausnahmen kann bei der Definition eines Value Sets angegeben werden, dass es nicht geändert oder versioniert werden darf (Property „Immutability“).

Value Set Binding

Für ELGA gilt grundsätzlich eine DYNAMISCHE Bindung an Value Sets. Das bedeutet, dass immer die aktuell am Terminologieserver publizierte Version eines Value Sets anzuwenden ist. (Das Setzen des entsprechenden Schlüsselworts DYNAMIC ist daher in den Leitfäden optional).

Für jedes Value Set ist auch ein Zeitpunkt angegeben, an dem es Gültigkeit erlangt („Gültig ab“), das ist für Value Sets wichtig, die schon vor ihrem Inkrafttreten veröffentlicht werden.

Value Sets können auch STATISCH an ein Code-Element gebunden werden. Das wird gekennzeichnet durch die Angabe des Value Sets mit Name, OID, Version und "Gültig ab"-Datum (effectiveDate) sowie dem Schlüsselwort STATIC.

PDF Format-Vorschrift

In CDA Dokumenten können Dokumente im PDF Format an verschiedensten Stellen eingebettet werden, entweder als gesamter CDA-Body oder als eingebetteter Inhalt in gewissen CDA-Sektionen. Im Hinblick auf eine dauerhafte Verfügbarkeit der Daten muss mindestens gewährleistet werden, dass diese PDF-Dokumente zuverlässig und eindeutig visuell reproduzierbar sind. Dies kann über die Einhaltung der Mindestkriterien der Norm ISO 19005-1:2005 sichergestellt werden (PDF/A-1b Basic). Die Norm beschreibt zusätzlich Barrierefreiheit der Dokumente, sodass sie von einem Screenreader vorgelesen werden können (PDF/A-1a Accessible). Dieser Implementierungsleitfaden schreibt daher vor, dass jedes eingebettete PDF-Dokument dem Standard PDF/A-1a entsprechen MUSS5.

Alle in ELGA-CDA-Dokumente eingebetteten PDF-Dateien MÜSSEN dem Standard PDF/A-1a (gemäß „ISO 19005-1:2005 Level A conformance“) entsprechen.


Info.png
Änderung
Für die nächste Version des Leitfadens ist geplant, die Vorschrift auf PDF/A-1b zu senken. PDF/A-1a bleibt erlaubt.

5 Bis zum Vorliegen von Dokumenten in EIS Full Support wird mindestens PDF/A-1b vorgeschrieben.

Größenbeschränkung von eingebetteten Objekten

In CDA Dokumenten können verschiedene Objekte (z.B. PDF-Dokumente, Bilder) eingebettet werden (siehe „ELGA EingebettetesObjekt-Entry“).

Dieser Implementierungsleitfaden schreibt keine Größenbeschränkung für diese Objekte vor, es wird allerdings EMPFOHLEN, diese in Bezug auf Anzahl und Speicherbedarf so klein wie möglich zu halten. Es liegt in der Verantwortung des Erstellers, die Größe der über ELGA bereitgestellten CDA-Dateien etwa durch Verringerung der Auflösung oder der Anzahl der Einzelbilder auf eine sinnvolle und angemessene Größe zu beschränken.

Damit beim Download keine unnötigen Verzögerungen verursacht werden, SOLL die Gesamtgröße der Datei 20 MB nicht überschreiten.6

6 Aktuell wird von ELGA die Größe von Dokumenten auf 20 MB beschränkt.

Verbot von CDATA

Die Verwendung von CDATA-Abschnitten (<![CDATA[…]]>), also von Zeichenketten, die vom Parser nicht als XML-Quellcode interpretiert werden können, ist für ELGA CDA Dokumente generell NICHT ERLAUBT.

Konformitätsprüfung

Ein zu diesem Implementierungsleitfaden konformes CDA-Dokument ist zunächst ein valides CDA Release 2.0 XML-Dokument mit Header und Body. Darüber hinaus erfüllt es alle in diesem Leitfaden festgelegten „Geschäftsregeln“.

Dies spiegelt ein generelles Konzept im Umgang mit Dokumenten wieder: die Validierung in zwei Schritten. Im ersten Schritt stellt dies die Validierung gegen zugehörige W3C Schemas dar. Das verwendete Schema ist das geringfügig modifizierte, generische, offizielle CDA Release 2.0 Schema (siehe Schema-Prüfung). Darüber hinaus existieren eine Reihe von Schematron Regeln, die für einen zweiten „Validierungsschritt“ genutzt werden und letztlich die Detailregelungen in diesem Leitfaden wiedergeben, sowie die Einhaltung der Geschäftsregeln (Optionalität, Kardinalität/Multiplizität, Datentypen, Wertebereiche, Abhängigkeiten) sicherstellen (siehe Schematron-Prüfung). Geschäftsregeln für Abschnitte oder Elemente werden auch technisch zu „Templates“ zusammengefasst. Eine XML-Instanz, die kein valides CDA-Dokument ist oder sich nicht gegen das XSD-Schema validieren lässt, oder im Widerspruch zu den angegebenen Geschäftsregeln steht, ist kein gültiges CDA-Dokument im Sinne dieses Implementierungsleitfadens.

Dieses Kapitel behandelt die technische Konformitätsprüfung von CDA-Dokumenten gemäß diesem Dokumentleitfaden mittels Schema und Schematron.

Schema-Prüfung

Das Absolvieren der Schema-Prüfung ist der erste Teil der technischen Konformitätsprüfung.

Eine Prüfung gegen das CDA Schema prüft die gültige „Struktur“ eines CDA-Dokuments, wie beispielsweise

  • ob die XML Struktur generell gültig ist
  • ob alle Elemente die richtigen Namen haben
  • ob alle Elemente an der richtigen Stelle platziert sind
  • ob alle gemäß Schema erforderlichen Elemente vorhanden sind

Die Schema-Prüfung stellt sicher, dass es sich beim geprüften CDA-Dokument tatsächlich um eine gültige CDA-Struktur handelt.

Die Gültigkeit der „Inhalte“ wird nur in Bezug auf den erforderlichen Datentyp der Elemente geprüft. Hiermit kann beispielsweise sichergestellt werden, dass ein „id“-Element (technisch) immer eine gültige ID enthält.

Das von ELGA verwendete Schema basiert im Wesentlichen auf dem original publizierten Schema von CDA, weist aber einige Spezifika auf. Das angepasste Schema wird auf der Website der ELGA GmbH bereitgestellt.

Die Mindestvoraussetzung, damit ein CDA-Dokument als „gültig“ erachtet wird, ist die fehlerfreie Validierung mit dem CDA-Schema. Das maßgebliche CDA-Schema wird auf http://www.elga.gv.at/cda publiziert.


Schematron-Prüfung

Im Unterschied zu einer CDA Schema Prüfung kann mittels einer Schematron-Prüfung jede beliebige Inhaltsvorschrift geprüft werden.

Das Schematron-Prüfmittel wird gemäß den Spezifikationen dieses Implementierungsleitfadens angefertigt und stellt sicher, dass das geprüfte CDA-Dokument auch jene Anforderungen erfüllt, die über die Anforderungen des CDA Schemas hinausgehen. Solche Anforderungen sind beispielsweise:

  • Optionalitäten von Elementen
    • Zusätzliche Pflicht-Elemente
    • Eventuell konditional von anderen Inhalten abhängig
  • Anforderungen an den Inhalt von Elementen
    • Bestimmte Code/Wertelisten
    • Anzugebende Identifikatoren (ID)
  • etc.

Das Absolvieren der Schematron-Prüfung ist der zweite Teil der technischen Konformitätsprüfung und stellt sicher, dass das geprüfte Dokument die in den Implementierungsleitfäden beschriebenen „Geschäftsregeln“ befolgt.

Damit ein CDA-Dokument als vollständig „gültig“ hinsichtlich der ELGA Implementierungsleitfäden erachtet wird, ist die fehlerfreie Konformitätsprüfung mit den entsprechenden Schematron-Prüfregeln vorausgesetzt. Eine vollständige Prüfung der Geschäftsregeln kann nur durch einen menschlichen Prüfer erfolgen (TODO: Verweis auf Abnahmeprüfung). Die ELGA GmbH kann auf Anfrage an http://cda@elga.gv.at eine solche Prüfung durchführen. Die maßgeblichen Schematron-Prüfmittel werden auf http://www.elga.gv.at/cda publiziert.


Online-Validation von CDA-Dokumenten

Für die Prüfung von einzelnen CDA-XML-Instanzen mit dem entsprechenden Schema und Schematron-Regeln stellt die ELGA GmbH eine Webapplikation zur Verfügung. Diese ist erreichbar über https://cda-tools.elga.gv.at/online-validator/. Eine erfolgreiche Prüfung durch den Online-Validator beweist nicht automatisch die vollständige Einhaltung aller Geschäftsregeln, sondern nur die technische Konformität zu den Templates.

Hinweise

  • Nur Elemente, die im „Maximum-Set“ beschrieben sind, können auch zuverlässig geprüft werden. Daher werden „Fremde“ Elemente oder Attribute, die der „Maximum-Set“ Vorschrift dieses Dokumentleitfadens widersprechen, von den Konformitätsprüfmechanismen im Sinne der „closed templates“ grundsätzlich als falsch erkannt.
  • Sollten derartige Elemente oder Attribute trotzdem im CDA-Dokument vorhanden sein (z.B. aufgrund von Software-Fehlern), soll weiterverarbeitende Software so implementiert sein, dass dies nicht zu Fehlern in der Weiterverarbeitung der Dokumente führt.

Abnahmeprüfung

Zur Sicherstellung einer möglichst hohen Qualität von Inhalt, Struktur und Format der CDA-Dokumente ist ein Abnahmeprozess implementiert, der durch die ELGA GmbH durchgeführt wird. Vor der Prdouktivsetzung eines ELGA CDA-Befundes muss daher ein Prüf- und Freigabebericht durch Verantwortliche des CDA-Generierenden Systems bzw. des ELGA-Bereiches bei der ELGA GmbH, Postfach cda@elga.gv.at bzw. online service portal, beantragt werden.

Erst nach positiver Prüfung und Freigabe durch die ELGA GmbH dürfen, sind die ELGA-CDA-Dokumente eines Dokumenterstellers in ELGA zugelassen.

Für eine endgültige Abnahme ist ein komplettes Set von ELGA-CDA-Dokumenten zu übermitteln:

- Je erstellendem SW-System (KIS/LIS/RIS etc.) müssen 3 Beispielbefunde je Dokumentenklasse (ärztlicher Entlassungsbrief, Befund bildgebende Diagnostik, Laborbefund) inkl. einer Befund-Folgeversion geliefert werden.

- Angabe der Art der Beispieldateien:

a) Produktive anonymisierte Echtbefunde von Patienten oder

b) Test-Befunde von Test-Patienten, die in der Qualität und Quantität der Befüllung produktiven Echtbefunden entsprechen.

- Die Befunde sollen eine möglichst vollständige und realitätsnahe Befüllung aller Felder aufweisen und inhaltlich so korrekt sein, dass auf ein korrektes Mapping der Inhalte durch das erstellende System geschlossen werden kann.

- Beispiele mit aufeinander folgenden Versionen eines Befundes sind anzugeben

- Beispiele mit eingebettetem PDF sind vorzulegen (PDF/A-1a bzw. PDF/A-1b konform).

- Die Befunde müssen vor der Übermittlung erfolgreich geprüft werden:

1. Darstellung mit Webbrowser und Referenz-Stylesheet

2. Prüfung mit dem von der ELGA GmbH bereitgestellten Schema und SchematronRegelset (z.B. Online-Validator)

3. Prüfung auf PDF/A-1a bzw. PDF/A-1b Konformität (z.B. durch den Online-Validator oder andere Tools, wie VeraPDF.org)

4. Integrationstest: Die Verwendung bzw. Darstellung der Befunde ist vor dem Echtbetrieb im GIT zu prüfen. Für jeden Dokumenttyp muss die korrekte Anzeige im ELGA-Portal geprüft werden, sowohl in der Online-Ansicht als auch in der Druckansicht. (Alternative bei Verwendung der GDA-SWH-Umgebung: ELGAWebGUI auf GINA-Box)

Zertifizierung

Das Thema „Zertifizierung“ (etwa die Zertifizierung von Softwaresystemen) wird von diesem Implementierungsleitfaden nicht behandelt. TODO: Neue Überlegungen diesbezüglich?

Datentypen

Im folgenden Abschnitt werden nur die Datentypen beschrieben, die in ELGA CDA-Dokumenten zur Anwendung kommen. Für weiterführende Informationen wird auf den zu-grundeliegenden Standard Health Level Seven Version 3 (V3), Normative Edition verwiesen.

Identifikations-Elemente

id-Element II

Identifikationselemente (Instance Identifier) erlauben die global eindeutige Identifikation durch Verwendung von Objektidentifikatoren (kurz „OID“), gemäß dem in ISO/IEC 9834-1 normierten Mechanismus zur weltweit eindeutigen Kennzeichnung von Informationsobjekten [OIDLEIT]. Die relevanten OID werden im OID-Portal für das Österreichische Gesundheitswesen7 registriert und veröffentlicht [OIDPORT.]

Identifikationselemente können im id-Element grundsätzlich auf zweierlei Arten angegeben werden:

  • Methode 1: Angabe der ID sowie einer OID der ID-Liste, aus der die ID stammt
  • Methode 2: Direkte Angabe der ID in Form einer OID. Alternativ zu OID kann hier auch eine UUID gemäß Standard ISO/IEC 9834-8:2005 verwendet werden, wobei die Buchstaben A-F der Hexadezimalzahlen in Großschreibung angegeben werden MÜSSEN.


7 OID Portal für das Österreichische Gesundheitswesen: https://www.gesundheit.gv.at/OID_Frontend/

Strukturbeispiele

Methode 1:

<!—
    Angabe der OID der ID-Liste in @root
    sowie der eigentlichen ID in @extension
-->
<id root="1.2.40.0.34.99.111.1.1"
    extension="134F989"
    assigningAuthorityName="KH Eisenstadt" />

Methode 2:

<!-- Angabe einer OID als direkten Identifikator -->
<id root="1.2.40.0.34.99.111.0.1"
    assigningAuthorityName="KH Eisenstadt" />


<!-- Angabe einer UUID als direkten Identifikator -->
<id root="6B48B496-C68E-CD08-55D4-B40CAC520F28"
    assigningAuthorityName="KH Eisenstadt" />

Spezifikation

Bei II Elementen werden, sofern nicht anders spezifiziert, immer die folgenden Attribute angegeben.

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
Id II ID
@root uid 1..1 R Methode 1: OID der ID-Liste, der die ID angehört

Methode 2: OID oder UUID des Objekts

Die Hexadezimalzahlen A-F der UUID MÜSSEN bei der Verwendung in HL7 CDA in Großschreibung angegeben werden


@extension st
Konditioinale Konformität:
Methode 1
Methode 2

1..1
0..0

R
NP
ID des Objekts aus der ID-Liste
@assigningAuthorityName st 0..1 O Klartext-Darstellung der die ID ausgebenden Stelle

Vorschriften für bereits definierte ID-Arten

Die folgenden Unterkapitel zeigen IDs, die in CDA-Dokumenten zur Anwendung kommen können.

ID aus dem GDA-Index

Die Vorgaben für IDs aus dem GDA-Index sind in der Basiskomponente „GDA-Index“ beschrieben.

Informationen zum österreichischen OID-Konzept finden Sie online auf dem „OID Portal Österreich“: https://www.gesundheit.gv.at/OID_Frontend/index.jsp?section=1

DVR-Nummer

Die Datenverarbeitungsregister-Nummer (DVR-Nummer) des jeweiligen Gesundheitsdienstleisters kann als zusätzliches ID-Element abgebildet werden.

Spezifikation
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
Id II ID
@root uid 1..1 R Fester Wert: 1.2.40.0.10.2.0.2.1
@extension st 1..1 R Datenverarbeitungsregister-Nummer
(DVR-Nummer)
z.B.: 0000137
@assigningAuthorityName st 0..1 O Fester Wert: Österreichisches Datenverarbeitungsregister
ATU Nummer

Die Umsatzsteueridentifikationsnummer (ATU-Nummer) des jeweiligen Gesundheitsdienstleisters kann als zusätzliches ID-Element abgebildet werden.

Spezifikation
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
Id II ID
@root uid 1..1 R Fester Wert: 1.2.40.0.10.2.0.3.1
@extension st 1..1 R Umsatzsteueridentifikationsnummer
(ATU-Nummer)
z.B.: ATU56658245
@assigningAuthorityName st 0..1 O Fester Wert: Österreichisches Finanzamt
Bankverbindung

Die einzelnen Elemente einer Bankverbindung (IBAN, SWIFT-Adresse oder BIC) können jeweils als eigene ID-Elemente abgebildet werden. Bankleitzahl und Kontonummer werden nicht mehr unterstützt.

Spezifikation: IBAN
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
Id II ID
@root uid 1..1 R Fester Wert: 1.0.13616
@extension st 1..1 R IBAN
z.B.: 1200052066543301
@assigningAuthorityName st 0..1 O Fester Wert: Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication
Spezifikation: SWIFT-Adresse oder BIC
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
Id II ID
@root uid 1..1 R Fester Wert: 1.0.9362
@extension st 1..1 R SWIFT/BIC
z.B.: BKAUATWW
@assigningAuthorityName st 0..1 O Fester Wert: Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication

Codierungs-Elemente

Mit Codierungselementen können Konzepte über einen Code und der Angabe des Terminologie- bzw des Codesystems, aus dem der Code stammt, ausgedrückt werden.

code-Element CE CWE

Begriffsdefinitionen: CE “Coded with Equivalents”, CWE „Coded with Exceptions“ (bedeutet, dass das vom Standard angegebene Vokabular empfohlen wird, im Leitfaden können Ausnahmen definiert werden).

Strukturbeispiele

Minimal-Variante um einen Code eindeutig darzustellen:
<code code="E10"
      codeSystem="1.2.40.0.34.5.56"/>
Gebräuchlichste Variante mit zusätzlichem Klartext für Code und Codesystem
<code code="E10"
      displayName="Primär insulinabhängiger Diabetes mellitus, Typ-2-Diabetes"
      codeSystem="1.2.40.0.34.5.56"
      codeSystemName="ICD-10 BMG 2014"/>
Vollständige-Variante mit direkter Angabe des Textinhalts
<code code="E10"
    displayName="Primär insulinabhängiger Diabetes mellitus, Typ-2-Diabetes"
    codeSystem="1.2.40.0.34.5.56"
    codeSystemName="ICD-10 BMG 2014"
    codeSystemVersion="1.00">
  <originalText>Diabetes mellitus Typ 2</originalText>
</code>
Vollständige-Variante mit Referenz in den narrativen Textbereich
<code code="E11"
      displayName="Primär insulinabhängiger Diabetes mellitus, Typ-2-Diabetes"
      codeSystem="1.2.40.0.34.5.56"
      codeSystemName="ICD-10 BMG 2014"
      codeSystemVersion="1.00">
   <originalText>
      <reference value="#entldiag-1"/>
   </originalText>
</code>

Für eine detaillierte Beschreibung der Abbildung von Referenzen in den narrativen Bereich siehe Spezifikation und „Zusammenhang Text und Entry“.

Vollständige-Variante mit Referenz in den narrativen Textbereich und Übersetzung in zwei andere Code-Systeme
<code code="E10"
     displayName="Primär insulinabhängiger Diabetes mellitus, Typ-2-Diabetes"
     codeSystem="1.2.40.0.34.5.56"
     codeSystemName="ICD-10 BMG 2014">
  <originalText>
     <reference value="#entldiag-1"/>
  </originalText>
  <translation code="46635009"
     displayName="Diabetes mellitus type I"
     codeSystem="2.16.840.1.113883.6.96" codeSystemName="SNOMED CT">
   <originalText>
     <reference value="#entldiag-1"/>
   </originalText>
  </translation>
  <translation code="xyz"
     displayName="Diabetes mellitus juvenilis"
     codeSystem="9.8.7.6.5.4.3.2.1" codeSystemName="AnderesCodesystem">
   <originalText>
     <reference value="#entldiag-1"/>
   </originalText>
 </translation>
</code>

Spezifikation

Bei CE CWE Elementen werden, sofern nicht anders spezifiziert, immer die folgenden Attribute angegeben:

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
code CE
CWE
Code Element
@code cs 1..1 R Der eigentliche Code-Wert
z.B. E10
@displayName st 0..1 R Die Klartext-Darstellung des Code-Werts, wie vom originalen Codesystem (in der entsprechenden offiziellen Sprachvariante) vorgesehen.
z.B. Primär insulinabhängiger Diabetes mellitus, Typ-2-Diabetes
Der DisplayName ist nicht zur Weiterverarbeitung und zur Anzeige in einem User-Interface vorgesehen.

Die Bedeutung wird durch @code und @codeSystem getragen und SOLL über die entsprechende Codeliste aufgelöst werden.

@codeSystem uid 1..1 R Die Identifikation der Codeliste
z.B. 1.2.40.0.34.5.56 bzw. die aktuell gültige OID der Codeliste
@codeSystemName st 0..1 R Der Klartext-Darstellung der Codeliste
z.B. ICD-10 BMG 2014 bzw. die aktuell gültige Version


@codeSystemVersion st 0..1 O Die Versionsnummer der Codeliste
z.B. 1.00
originalText ED 0..1 O Textinhalt, der als Basis zur Codierung herangezogen wurde (… von der Person gesehen, als sie den Code vergeben hat).
Entweder direkt angegeben als „String“ oder indirekt als „Referenz“ auf eine Textstelle im narrativen Bereich.
Im Falle der direkten Angabe als „String“, z.B. Diabetes mellitus Typ 1
reference TEL 0..1 C Referenz Element
Konditionale Konformität:
Wenn indirekte Angabe als „Referenz“
Wenn direkte Angabe

1..1
0..0

M
NP
@value url 1..1 R #{generierter_ref_string}-{generierteID}
z.B.: #entldiag-1, verweist auf die Textstelle im narrativen Block: <td ID=“entldiag-1“>Diabetes mellitus Typ 1</td>
translation CE
CWE
0..* O Beliebig viele optionale Übersetzungen des Codes in andere Codesysteme gemäß derselben Spezifikation (CE CWE) wie das Code-Element selbst.

code-Element CS CNE

Begriffsdefinitionen: CS “Coded simple”; CNE „coded no exceptions“ (bedeutet, dass das angegebene Vokabular verwendet werden MUSS)

Strukturbeispiel

<languageCode code="de-AT" />


Spezifikation

Bei CS CNE Elementen wird nur das folgende Attribut angegeben:

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
code CS CNE Code Element
@code cs 1..1 R Der eigentliche Code-Wert
z.B. de-AT

Zeit-Elemente

Angaben von Zeiten sind in HL7 CDA auf vielerlei Arten möglich. Es können Zeitpunkte, Zeitintervalle bestehend aus Beginn- und Endzeitpunkt, Zeitintervalle bestehend aus Beginnzeitpunkt und Dauer und vielerlei mehr Varianten abgebildet werden.

Damit nicht alle beliebigen Varianten implementiert werden müssen, werden die Varianten über den Leitfaden stark eingeschränkt. Weitere Spezifizierungen von Zeit-Elementen können von den speziellen Implementierungsleitfäden vorgenommen werden, z.B. spezifiziert der Implementierungsleitfaden e-Medikation den Datentyp GTS (General Timing Specification) für komplexe Zeitangaben mit Anfang, Ende und Häufigkeit bei den Einnahmeregeln für Medikamente. Allgemein gilt, dass nicht angegebene Datums- und Zeitanteile (also z.B. fehlende Sekunden) mit 0 (Null) angenommen werden. D.h. 201908071633 entspricht 20190807163300.

Normale Angabe von Datum und Zeit
1) Zeitpunkte: Die häufigsten Datums- und Zeitangaben werden über den Datentyp TS.AT.TZ zusammengefasst und im Folgenden unter Einfaches Zeitelement TS beschrieben. Hier kann der Wert für einen Zeitpunkt auf zweierlei Arten angegeben werden:

  • Als taggenaues Datum
  • Als Datum mit sekundengenauer Uhrzeit und Zeitzone

2) Zeitintervalle: Bestehen aus Anfangs- und Endpunkt, die wiederum als Zeitpunkt wie oben angegeben werden. Dieser Datentyp wird als Intervall-Zeitelement IVL_TS im Anschluss spezifiziert.

Zeitpunkt: Einfaches Zeitelement TS

Nur Datum

Wird ein Zeitpunkt als Datum (ohne Zeit) angegeben, MUSS dies in folgendem Format erfolgen: YYYYMMDD

Bedeutung:

  • Jahr 4-stellig +
  • Monat 2-stellig +
  • Tag 2-stellig

Strukturbeispiel

<effectiveTime value="20081224"/>


Datum, Zeit und Zeitzone

Wird ein Zeitpunkt als Datum mit Zeit angegeben, MUSS dies in folgendem Format erfolgen: YYYYMMDDhhmmss[+/-]HHMM

Bedeutung:

  • Jahr 4-stellig +
  • Monat 2-stellig +
  • Tag 2-stellig
  • Stunde 2-stellig (24 Stunden Format)
  • Minute 2-stellig
  • Sekunde 2-stellig
  • + oder -
  • Zeitzonenverschiebung Stunde 2-stellig
  • Zeitzonenverschiebung Minute 2-stellig

Wird in einem Zeitelement zusätzlich zum Datum eine Zeit angegeben, MUSS die Zeitzone verpflichtend angegeben werden!

Die angegebene Zeitzone MUSS die aktuelle Sommerzeitregelung inkludieren.

Strukturbeispiele

a) Winterzeit, Österreich (MEZ)

<effectiveTime value="20081224150000+0100"/>

b) Sommerzeit, Österreich (MESZ)

<effectiveTime value="20080824150000+0200"/>


Spezifikation

Bei Zeitpunkten werden, sofern nicht anders spezifiziert, immer die folgenden Unterelemente/Attribute angegeben:

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
effectiveTime TS.AT.TZ
@value ts 1..1 R Zeitpunkt (bei Zeitangabe mit Zeitzone)
z.B. 20131224180000+0100

Zeitintervall: Intervall-Zeitelement IVL_TS

Strukturbeispiel

<effectiveTime>
  <low value="..."/>   <!-- Zeitpunkt von -->
  <high value="..."/>   <!-- Zeitpunkt bis -->
</effectiveTime>

Spezifikation

Bei Zeitintervallen werden, sofern nicht anders spezifiziert, immer die folgenden Unterelemente/Attribute angegeben:

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
effectiveTime IVL_TS Zeitintervall
low TS.AT.TZ 1..1 R Beginn des Intervalls
Zugelassene nullFlavor: UNK
@value ts 1..1 R Zeitpunkt des Beginns des Intervalls
high TS.AT.TZ 1..1 R Ende des Intervalls
Zugelassene nullFlavor: UNK
@value ts 1..1 R Zeitpunkt des Endes des Intervalls

Ein Datum, das mit yyyymmdd angegeben wurde, wird gemäß Standard HL7 CDA Rel.2 interpretiert als yyyymmdd000000 – also der Tag um 0:00:00 Uhr. Wenn also als Zeitraum z.B.: der ganze 1.Dezember 2013 angegeben werden soll, MUSS das so erfolgen:

  <low value="20131201"/> 
  <high value="20131202"/>

Für mehr Klarheit empfiehlt sich daher die zusätzliche Angabe der Zeit mit Zeitzone:

  <low value="20131201000000+0100"/> 
  <high value="20131201235959+0100"/>

Minimale Datumsangabe: TS.DATE

Eine minimale Datumsangabe umfasst die möglichen Formate: YYYYMMDD, YYYYMM oder YYYY. Dies wird mit dem Datentyp TS.DATE angezeigt.

Strukturbeispiel

Datum: "Juni 2008"

<effectiveTime value="200806"/>


Spezifikation

Beim Datum TS.DATE werden, sofern nicht anders spezifiziert, immer die folgenden Unterelemente/Attribute angegeben:

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
effectiveTime TS.DATE
@value ts 1..1 R Datum im Format YYYY, YYYYMM, YYYYMMDD
z.B. 20131224, 201312, 2013

Kontaktdaten-Elemente

telecom-Element TEL

Ein telecom Kommunikations-Element dient zur Angabe von Kontaktdaten zu einem Personen- oder Organisationselement.

Strukturbeispiele

Beispiele für Präfixe in TEL Elementen

<telecom value="tel:+43.1.40400"/>
<telecom value="fax:(02236)83.12323-12"/>
<telecom value="mailto:office@organisation.at"/>
<telecom value="http://www.organisation.at"/>


Beispiel für die Angabe einer Mobilnummer

<telecom use="MC" value="tel:+43.660.1234567"/>


Spezifikation

Bei TEL Elementen werden, sofern nicht anders spezifiziert, immer die folgenden Unterelemente/Attribute angegeben:

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
telecom TEL Kontakt-Element
@value url 1..1 R Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.)
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten
Bsp: tel:+43.1.1234567
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß Value-Set „ELGA_URLScheme
@use cs 0..1 O Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …)
Bsp: WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse

telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten

Das @value Attribut des telecom-Elements …

  • … MUSS das URI Schema „tel:“, „mailto:“, etc. aufweisen
    • Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß Value-Set „ELGA_URLScheme
  • … MUSS im Falle von internationalen Telefonnummern mit einem „+“ beginnen
  • … DARF nur Ziffernzeichen 0 bis 9 nutzen sowie als visuelle Separatorzeichen nur Bindestrich –, Punkte . oder Klammern () verwenden.
    • … Leerzeichen sind in Telefonnummern NICHT ERLAUBT

Namen-Elemente

Namen-Elemente von Personen PN

Personen-Namen werden über das Element name abgebildet.

Die Bedeutung des Namen-Elements KANN mit dem Attribut @use angegeben werden. Fehlt das Attribut, wird der Name als „rechtlicher Name“ (Realname bzw. bürgerlicher Name) angenommen (entsprechend @use=“L“, legal name).

Werden mehrere Namen angegeben, MUSS die Bedeutung für jedes Namen-Element über das Attribut @use angegeben werden, wobei nur EIN rechtlicher Name angegeben werden DARF.

Granularitätsstufe 1: Unstrukturierte Angabe

In Granularitätsstufe 1 wird der Personen-Name unstrukturiert angegeben. Die einzelnen Elemente des Namens (Vorname, Nachname) werden nicht getrennt.

Strukturbeispiele

Beispiele für name-Elemente in Granularitätsstufe 1:

<name>Dr. Herbert Mustermann</name>


<name use="A">Dr. Kurt Ostbahn </name>


Spezifikation

Bei name-Elementen in dieser Granularitätsstufe werden, sofern nicht anders spezifiziert, immer die folgenden Elemente angegeben:

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
name PN Namen-Element (Person)
@use cs 0..1 O Die genaue Bedeutung des angegebenen Namens, beispielsweise, dass der angegebene Personen-Name ein „Künstlername“ ist. Weitere Bsp: L (rechtlicher Name), A (Künstlername), R (Ordensname)
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_EntityNameUse

Wird kein @use Attribut angegeben, gilt der Name als rechtlicher Name („L“).

Granularitätsstufe 2: Strukturierte Angabe

In Granularitätsstufe 2 wird der Personen-Name strukturiert angegeben. Die einzelnen Elemente des Namens (mindesten der Vorname und Nachname) werden getrennt angegeben.

Strukturbeispiel

Beispiel für ein name-Element in Granularitätsstufe 2:

<name>
   <prefix qualifier="PR">OMedR</prefix>
   <prefix qualifier="AC">Dr.</prefix>
   <given>Sissi</given>
   <family>Österreich</family>
   <family qualifier="BR">Habsburg</family>
   <suffix qualifier="AC">MSc</suffix>
</name>
Spezifikation

Bei name-Elementen in dieser Granularitätsstufe werden, sofern nicht anders spezifiziert, immer die folgenden Elemente angegeben:

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
name PN Namen-Element (Person)
@use cs 0..1 O Die genaue Bedeutung des angegebenen Namens, beispielsweise, dass der angegebene Personen-Name ein „Künstlername“ ist.
Bsp: L (rechtlicher Name), A (Künstlername), R (Ordensname)

Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_EntityNameUse
Wird kein @use Attribut angegeben, gilt der Name als rechtlicher Name („L“).

prefix en.prefix 0..* O Beliebig viele Präfixe zum Namen
z.B. Akademische Titel, Adelstitel

Achtung: Die Angabe der Anrede („Frau“, „Herr“), ist im CDA nicht vorgesehen!


@qualifier cs 0..1 O Die genaue Bedeutung eines prefix-Elements, beispielsweise, dass das angegebene Präfix einen akademischen Titel darstellt.
z.B.: AC („Akademischer Titel“)
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_EntityNamePartQualifier
given en.given 1..* M Mindestens ein Vorname
@qualifier cs 0..1 O Die genaue Bedeutung eines given-Elements, beispielsweise, dass das angegebene Element eine Initial (z.B. middle initial) bezeichnet.
z.B.: IN („Initial“)
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_EntityNamePartQualifier
family en.family 1..* M Mindestens ein Hauptname (Nachname)
@qualifier cs 0..1 O Die genaue Bedeutung eines family-Elements, beispielsweise, dass das angegebene Element einen Geburtsnamen bezeichnet.
z.B.: BR („Geburtsname“)
Zulässige Werte gemäß Value-Set br/>Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_EntityNamePartQualifier
suffix en.suffix 0..* O Beliebig viele Suffixe zum Namen
z.B. Akademische Titel, Adelstitel
@qualifier cs 0..1 O Die genaue Bedeutung eines suffix-Elements, beispielsweise, dass das angegebene Suffix einen akademischen Titel darstellt.
z.B.: AC („Akademischer Titel“)
Zulässige Werte gemäß Value-Set br/>Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_EntityNamePartQualifier

Die korrekte Reihenfolge der einzelnen Namenselemente ist wichtig. Als Richtlinie gilt, dass diese in der "natürlichen" Reihenfolge der Benutzung des Namens angegeben werden. Das ist besonders in den folgenden Fällen relevant:

  • Präfixe (prefix) MÜSSEN immer vor dem Namen stehen, zu dem sie gehören.
  • Vornamen (given) MÜSSEN immer in der offiziellen (gesetzlichen) Sequenz stehen.
  • Nachnamen (family) und ein eventuelles Trennzeichen (meistens ‘-‘) MÜSSEN in der offiziellen Sequenz stehen, abhängig von der Wahl bei der Eheschließung.
  • Suffixe (suffix) MÜSSEN immer hinter dem Namen stehen, zu dem sie gehören.

Für die Namenselemente kann zur näheren Bestimmung ein Qualifier angegeben werden (aus dem Value Set ELGA_EntityNamePartQualifier“), v.a. für Prefix/Suffix.

Es gibt auch nicht näher bestimmte Prefixe/Suffixe, z.B. trifft das für die Angabe von "Junior" oder "Senior" bzw "Jun."/"Sen" oder "Jr."/"Sr" zu.

<name>
  <given>Herbert</given>
  <family>Mustermann</family>
  <suffix>Sen.</suffix>
</name>

Namen-Elemente von Organisationen ON

Organisations-Namen werden über das Element name abgebildet.

Dieser Implementierungsleitfaden lässt nur die unstrukturierte Angabe des Organisationsnamens zu. Die Verwendung des @qualifier Attributs beim name-Element ist nicht gestattet.

Strukturbeispiel

Beispiel für die Angabe eines Organisationsnamens:

<name>Krankenhaus Wels</name>


Spezifikation

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
name ON Name der Organisation

Adress-Elemente

Adressen von Personen und Organisationen werden über das Element addr abgebildet. Das Adress-Element kann in verschiedenen Kontexten mit unterschiedlicher Detailgenauigkeit vorkommen. Daher werden drei Granularitätsstufen definiert, auf die je nach Anwendung entsprechend verwiesen wird.

Sind keine Adressdaten vorhanden, kann das Element entweder wegelassen werden oder mit NullFlavor angegeben werden – je nachdem wie das Adress-Element im Kontext spezifiziert wurde.

Granularitätsstufe 1: Unstrukturierte Angabe

In Granularitätsstufe 1 wird die Adresse unstrukturiert angegeben. Die einzelnen Elemente der Adresse (Straße, PLZ, Ort, …) werden nicht getrennt.

Hinweis: Diese Granularitätsstufe ist ausdrücklich „nicht empfohlen“ und SOLL nur in EIS Basic angewandt werden, wenn eine feinere Granularität nicht möglich ist.
Bei EIS Enhanced und EIS Full Support MUSS die Granularitätsstufe 2 oder 3 angegeben werden.

Strukturbeispiel

Beispiel für ein addr-Element in Granularitätsstufe 1:

<addr use="HP">Musterstraße 13a, 1220 Wien, Österreich</addr>


Spezifikation

Bei addr-Elementen in dieser Granularitätsstufe werden, sofern nicht anders spezifiziert, immer die folgenden Elemente angegeben:

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
addr AD Namen-Element
@use cs 0..1 O Die genaue Bedeutung der angegebenen Adresse, beispielsweise, dass die angegebene Adresse die Wohn-Adresse ist, z.B. HP („Home primary“)
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_AddressUse

Wird kein @use Attribut angegeben, gilt bei Personen die Adresse als „Wohnadresse“ („H“) und bei Organisationen als Büroadresse („WP“).

Granularitätsstufe 2: Strukturierte Angabe, Stufe 1

In Granularitätsstufe 2 wird die Adresse strukturiert angegeben, wobei aber Straße und Hausnummer noch zusammen angegeben werden.

Strukturbeispiel

Beispiel für ein addr-Element in Granularitätsstufe 2:

<addr>
   <streetAddressLine>Musterstraße 11a/2/1</streetAddressLine>
   <postalCode>7000</postalCode>
   <city>Eisenstadt</city>
   <state>Burgenland</state>
   <country>AUT</country>
   <additionalLocator>Station A, Zimmer 9</additionalLocator>
</addr>

Spezifikation

Bei addr-Elementen in dieser Granularitätsstufe werden, sofern nicht anders spezifiziert, immer die folgenden Elemente angegeben:

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
addr AD Namen-Element
@use cs 0..1 O Die genaue Bedeutung der angegebenen Adresse, beispielsweise, dass die angegebene Adresse die Wohn-Adresse ist, z.B. HP („Home primary“)
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_AddressUse

Wird kein @use Attribut angegeben, gilt bei Personen die Adresse als „Wohnadresse“ („H“) und bei Organisationen als Büroadresse („WP“).

streetAddressLine ADXP 1..1 M Straße mit Hausnummer
Bsp: Musterstraße 11a/2/1
postalCode ADXP 1..1 M Postleitzahl
city ADXP 1..1 M Stadt
state ADXP 0..1 O Bundesland
country ADXP 1..1 M Staat

Es wird EMPFOHLEN, den Staat im ISO 3 Ländercode (ISO-3166-1 Alpha 3) anzugeben, z.B. „AUT“ für Österreich, „DEU“ für Deutschland…

additionalLocator ADXP 0..1 O Zusätzliche Addressinformationen
z.B.: Station, Zimmernummer im Altersheim

Granularitätsstufe 3: Strukturierte Angabe, Stufe 2

In Granularitätsstufe 3 wird die Adresse maximal strukturiert angegeben (Straße und Hausnummer getrennt).

Strukturbeispiel

Beispiel für ein addr-Element in Granularitätsstufe 3:

<addr>
   <streetName>Musterstraße</streetName>
   <houseNumber>11a/2/1</houseNumber>
   <postalCode>7000</postalCode>
   <city>Eisenstadt</city>
   <state>Burgenland</state>
   <country>AUT</country>
   <additionalLocator>Station A, Zimmer 9</additionalLocator>
</addr>

Spezifikation

Bei addr-Elementen in dieser Granularitätsstufe werden, sofern nicht anders spezifiziert, immer die folgenden Elemente angegeben:

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
addr AD Namen-Element
@use cs 0..1 O Die genaue Bedeutung der angegebenen Adresse, beispielsweise, dass die angegebene Adresse die Wohn-Adresse ist, z.B. HP („Home primary“)
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_AddressUse

Wird kein @use Attribut angegeben, gilt bei Personen die Adresse als „Wohnadresse“ („H“) und bei Organisationen als Büroadresse („WP“).

streetName ADXP 1..1 M Straße mit Hausnummer
Bsp: Musterstraße
houseNumber ADXP 1..1 M Hausnummer
Bsp: 11a/2/1
postalCode ADXP 1..1 M Postleitzahl
city ADXP 1..1 M Stadt
state ADXP 0..1 R Bundesland
country ADXP 1..1 M Staat

Es wird EMPFOHLEN, den Staat im ISO 3 Ländercode (ISO-3166-1 Alpha 3) anzugeben, z.B. „AUT“ für Österreich, „DEU“ für Deutschland…

additionalLocator ADXP 0..1 O Zusätzliche Addressinformationen
z.B.: Station, Zimmernummer im Altersheim

Komplexe (zusammengesetzte) Elemente

Personen-Element

Personen-Elemente im CDA sind komplexe, zusammengesetzte Objekte und dienen zur Abbildung von Personen. Ein Personen-Element beinhaltet im Wesentlichen das name-Element der Person.

Strukturbeispiel

<assignedPerson>
  <name>
    <prefix qualifier="AC">Dr.</prefix>
    <given>Hubert</given>
    <family>Muster</family>
  </name>
</assignedPerson>

Spezifikation

Bei Personen-Elementen MÜSSEN, sofern nicht anders spezifiziert, immer die folgenden Elemente angegeben werden:

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
name PN 1..* M Name der Person
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Namen-Elemente von Personen PN“ zu befolgen.

Organisations-Element

Organisations-Elemente im CDA sind komplexe, zusammengesetzte Objekte und dienen zur Abbildung von Organisationen unter Berücksichtigung ihrer essentiellen Informationen, wie ID, Name, Adresse, Kontaktdaten, etc.

Strukturbeispiel

<serviceProviderOrganization>
   <id root="1.2.40.0.34.3.1.xxx" assigningAuthorityName="GDA Index"/>
   <name>Amadeus Spital</name>
   <telecom value="tel:+43.1.3453446.0"/>
   <telecom value="fax:+43.1.3453446.4674"/>
   <telecom value="mailto:info@amadeusspital.at"/>
   <telecom value="http://www.amadeusspital.at"/>
   <addr>
	<streetName>Mozartgasse</streetName>
	<houseNumber>1-7</houseNumber>
	<postalCode>1234</postalCode>
	<city>St.Wolfgang</city>
	<state>Salzburg</state>
	<country>AUT</country>
   </addr>
</serviceProviderOrganization>

Spezifikation

Bei Organisations-Elementen MÜSSEN, sofern nicht anders spezifiziert, immer die folgenden Elemente angegeben werden:

id
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
id II 0..* O Beliebig viele IDs der Organisation. z.B.: ID aus dem GDA-Index, DVR-Nummer, ATU-Nummer, etc.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.
Name der Organisation
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
name PN 1..1 M Name der Organisation
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Namen-Elemente von Organisationen ON“ zu befolgen.
Kontakt-Elemente der Organisation
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
telecom TEL 0..* O Beliebig viele Kontakt-Elemente der Organisation
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
Adress-Element der Organisation
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
addr AD 0..1 O Ein Adress-Elemente der Organisation
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Adress-Elemente“ zu befolgen.

AssignedEntity-Element (Person + Organisation)

AssignedEntity-Elemente im CDA sind komplexe, zusammengesetzte Objekte und dienen zur Abbildung von abstrakten Entitäten, welche sich aus Person- und Organisationsinformationen zusammensetzen.

Hierbei MUSS jedenfalls die „Person“ der Entität angegeben werden. Die Angabe der Organisation, der die Person angehört, ist prinzipiell optional. Diese Optionalität kann sich in Abhängigkeit vom konkreten Anwendungsfall in „verpflichtend“ ändern.

Strukturbeispiel

<assignedEntity>
  <id root="1.2.40.0.34.99.111.1.3"
      extension="2222"
      assigningAuthorityName="Amadeus Spital"/>
  <addr>
      <streetName>Währinger Gürtel</streetName>
      <houseNumber>18-20</houseNumber>
      <postalCode>1090</postalCode>
      <city>Wien</city>
      <state>Wien</state>
      <country>AUT</country>
  </addr>
  <telecom value="tel:+43.1.3453446.0"/>
  <telecom value="fax:+43.1.3453446.4674"/>
  <telecom value="mailto:info@amadeusspital.at"/>
  <telecom value="http://www.amadeusspital.at"/>
  <assignedPerson>
	:
  </assignedPerson>
  <representedOrganization>
	:
  </representedOrganization>
</assignedEntity>

Spezifikation

Bei AssignedEntity-Elementen MÜSSEN, sofern nicht anders spezifiziert, immer die folgenden Elemente angegeben werden:

id
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
id II 1..* R Mindestens eine ID der Person der Entität

Zugelassene nullFlavor:

  • NI … Die Person der Entität hat keine Identifikationsnummer
  • UNK … Die Person der Entität hat eine Identifikationsnummer, diese ist jedoch unbekannt

Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.

Adress-Element der Organisation
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
addr AD 0..1 O Ein Adress-Element der Person der Entität

Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Adress-Elemente“ zu befolgen.

Kontakt-Elemente der Organisation
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
telecom TEL 0..* O Beliebig viele Kontakt-Elemente der Person der Entität

Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.

Personen-Element der Entität
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
assignedPerson POCD_MT000040.
Person
1..1 M Personendaten der Person der Entität

Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Personen-Element“ zu befolgen.

Organisations-Element der Entität
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
representedOrganization POCD_MT000040.
Organization
0..1 O Organisationsdaten der Entität

Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Organisations-Element“ zu befolgen.

User Storys ("Anwendungsfälle")

Schreiben / Einbringen von CDA-Dokumenten

Unterscheidung von ELGA und eHealth Dokumenten

Dieser Allgemeine Leitfaden soll für alle CDA Dokumente in Österreich anwendbar sein. Dies umfasst ELGA CDA Dokumente, also jene Dokumente, die für Patienten und deren Behandler über die ELGA Infrastruktur abrufbar sind (z.B. ELGA Portal), als auch jene eHealth Dokumente, die zwar die ELGA Infrastruktur (wie Berechtigungssystem, Zentraler Patienten-Index, Gesundheitsdiensteanbieter-Index, Protokollierung, ...) nutzen, für die aber andere gesetzliche Grundlagen gelten.

Vorgaben zu Dokument-Metadaten (XDS-Metadaten)

Beim „Einbringen“ von CDA Dokumenten müssen Registrierungsdaten bereitgestellt werden. Teilweise leiten sich diese Daten direkt aus dessen CDA Metadaten ab.

Informationen, welche CDA Elemente in die welche XDS-Metadaten übernommen werden müssen ("XDS-Mapping"), wurden an den entsprechenden Stellen der Templates eingefügt.

TODO: Wenn Zeit: XDS-Mapping-Tabelle, wie bei e-Impfpass.

Mehrsprachigkeit und grenzüberschreitender Austausch

TODO Kapitel vom PS einfügen

Lesen von CDA-Dokumenten

Darstellung von CDA Inhalten mittels Referenzstylesheet

siehe Kapitel Hinterlegung eines Stylesheets Wiki Link [1] TODO: Aktualisieren Downloadpaket zur Visualisierung [2]

Drucken von CDA-Inhalten

cda2pdf

Versionierung Dokumenten

Stornierung von Dokumenten

Dataset des Allgemeinen Implementierungsleitfadens

Das Dataset (auch "Datenarten" oder "Konzepte") listet alle mit der Arbeitsgruppe abgestimmten Inhalte des Leitfadens auf. Es enthält Beschreibungen der Elemente mit Synonymen.

Dataset-Elemente können auf das CDA Datenmodell gemappt werden. In den Metadaten eines Templates sind alle assoziierten Konzepte auf einen Blick ersichtlich. Im Template-Body wird das assoziierte Konzept beim entsprechenden Datenelement angezeigt. (TODO: Grafik?)

Die Live-Version des Datasets in Art-Decor kann unter folgendem Link betrachtet werden.

Administrative Daten (CDA Header)

Überblick CDA Strukturen

Elemente des CDA-Headers

Dieses Kapitel zeigt einen Überblick über die Elemente der CDA-Header-Dokumentstruktur und den Vorgaben bezüglich Kardinalität und Konformität.

Element Kard/Konf Bedeutung / Link zum Kapitel
realmCode 1..1 M Hoheitsbereich des Dokuments
typeId 1..1 M Kennzeichnung CDA R2
templateId[1]

templateId[n]

1..1 M

0..* O

Kennzeichnung von Strukturvorschriften
id 1..1 M Dokumenten-Id
code 1..1 M Dokumentenklasse
title 1..1 M Titel des Dokuments
effectiveTime 1..1 M Erstellungsdatum des Dokuments
confidentialityCode 1..1 M Vertraulichkeitscode
languageCode 1..1 M Sprachcode des Dokuments
setId

versionNumber

1..1 M

1..1 M

Versionierung des Dokuments
recordTarget 1..1 M Patient
author 1..* M Verfasser des Dokuments
dataEnterer 0..1 O Personen der Dateneingabe
custodian 1..1 M Verwahrer des Dokuments
informationRecipient 0..* O Beabsichtigte Empfänger des Dokuments
legalAuthenticator C Rechtlicher Unterzeichner
authenticator 0..* O Weitere Unterzeichner
participant 0..1 O

0..* O

Weitere Beteiligte
inFulfillmentOf 0..* O Zuweisung und Ordermanagement
documentationOf

serviceEvent

0..* O

1..1 M

Gesundheitsdienstleistungen
relatedDocument 0..1 O Bezug zu vorgehenden Dokumenten
authorization 0..0 NP Einverständniserklärung
componentOf

encompassingEncounter

0..1 O

1..1 M

Patientenkontakt (Aufenthalt)
Tabelle 3: Überblick über die Elemente des CDA Headers

Dokumentenstruktur

XML Metainformationen

Zeichencodierung

CDA-Dokumente MÜSSEN mit UTF-8 (8-Bit Universal Character Set Transformation Format, nach RFC 3629 / STD 63 (2003)) codiert werden.

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone=”yes”?>
<ClinicalDocument xmlns="urn:hl7-org:v3">
:


Hinterlegung eines Stylesheets

Um ein CDA-Dokument in einem Webbrowser anzeigen zu können, muss es nach HTML tranformiert werden. Das kann durch eine XSLT-Transformation (ein so genanntes „Stylesheet“) geschehen. Ist das Stylesheet im angegebenen Pfad erreichbar, wird dieses beim Öffnen des CDA-Dokuments mit einem Browser üblicherweise automatisch auf das CDA-Dokument angewandt und die Darstellung gerendert.

ELGA stellt zur einheitlichen Darstellung von CDA-Dokumenten ein „Referenz-Stylesheet“ zur Verfügung (Download ist von der ELGA Website http://www.elga.gv.at/cda möglich). Da der Zugriff auf XSLT-Programme von den meisten Browsern eingeschränkt ist, wird kein absoluter Pfad auf eine Webressource angegeben.

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone=”yes”?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="ELGA_Stylesheet_v1.0.xsl"?>
<ClinicalDocument xmlns="urn:hl7-org:v3">
:

Das Stylesheet „ELGA_Stylesheet_v1.0.xsl“ MUSS angegeben werden [M]. Die Angabe eines Pfades ist NICHT ERLAUBT. Ausnahmen können für automatisiert erstellte Dokumente notwendig sein, diese müssen im allgemeinen und speziellen Leitfäden beschrieben werden.

Wurzelelement

Der XML-Namespace für CDA Release 2.0 Dokumente ist urn:hl7-org:v3 (Default-Namespace). Dieser MUSS in geeigneter Weise in jeder CDA XML Instanz genannt werden. In speziellen Leitfäden können weitere namespace-Präfixe angegeben werden.

Für ELGA CDA-Dokumente MUSS der Zeichensatz UTF-8 verwendet werden.

CDA-Dokumente beginnen mit dem Wurzelelement ClinicalDocument, der grobe Aufbau ist im folgenden Übersichtsbeispiel gegeben.

<ClinicalDocument xmlns="urn:hl7-org:v3">
   <!-- CDA Header -->
      … siehe Beschreibung CDA R2 Header …
   <!-- CDA Body -->
   <component>
      <structuredBody>
         … siehe Beschreibung CDA R2 Body …
      </structuredBody>
   </component>
</ClinicalDocument>

Hoheitsbereich des Dokuments („realmCode“)

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.10
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑12 13:35:45
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentRealmAnzeigenameDocument Realm
BeschreibungHoheitsbereich des Dokuments.

Dieses Element kennzeichnet, dass das Dokument aus dem Hoheitsbereich Österreich (bzw. Bereich der HL7 Affiliate Austria, Code „AT“) stammt.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Beispiel
Strukturbeispiel
<realmCode code="AT"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:realmCode
CSR Hoheitsbereich des Dokuments.

Fester Wert: @code = AT
(aus ValueSet „ELGA_RealmCode“)
(atc...alm)
Treetree.png@code
1 … 1FAT

Dokumentformat („typeId“)

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.30
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑05‑13 10:27:22
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentTypeIdAnzeigenameDocument TypeId
BeschreibungDieses Element kennzeichnet, dass das Dokument im Format CDA R2 vorliegt.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Beispiel
Strukturbeispiel
<typeId root="2.16.840.1.113883.1.3" extension="POCD_HD000040"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:typeId
IIRDokumentformat CDA R2
(atc...eId)
Treetree.png@root
uid1 … 1F2.16.840.1.113883.1.3
Treetree.png@extension
st1 … 1FPOCD_HD000040

ELGA Implementierungsleitfaden-Kennzeichnung („templateId“)

Mittels templateId-Elementen können Teile von CDA-Dokumenten hinsichtlich ihrer Konformität zu Templates oder Implementierungsleitfäden gekennzeichnet werden.

Der Einsatz von so genannten „templateId”-Elementen sichert zu, dass eine CDA-Instanz nicht nur CDA konform ist, sondern auch dem referenzierten Template oder Implementierungsleitfaden entspricht. Mit Zusicherung ist dabei nur eine informelle Behauptung des Verfassers gemeint und nicht notwendigerweise auch eine erfolgreich durchgeführte Validierung.

Ein CDA Dokument, welches den Vorgaben dieses Implementierungsleitfadens entspricht, ist berechtigt und verpflichtet, die entsprechende templateId-Kennung einzutragen.

Strukturbeispiel

<ClinicalDocument xmlns="urn:hl7-org:v3">
  <realmCode code="AT"/>
  <typeId root="2.16.840.1.113883.1.3" extension="POCD_HD000040"/>

  <!—   Folgt dem vorliegenden Implementierungsleitfaden-Template -->
  <templateId root="1.2.40.0.34.11.1"/>  TODO
  
  <!—   Beliebig viele weitere templateIds, falls das Dokumente noch weiteren Implementierungsleitfäden oder Spezifikationen folgt -->
  <templateId root="…"/>
	:
</ClinicalDocument>

Spezifikation

Die OID des vorliegenden Implementierungsleitfadens MUSS im @root Attribut des Elements angegeben werden.

Mit Angabe dieses Elements wird ausgesagt, dass das vorliegende CDA-Dokument zu diesem Implementierungsleitfaden konform ist.

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
templateId[1] II 1..1 M ELGA TemplateId für den Allgemeinen Implementierungsleitfaden

Fester Wert: @root = 1.2.40.0.34.11.1 TODO

templateId[n] II 0..* O Weitere TemplateIds

Verweis auf speziellen Implementierungsleitfaden:
Des Weiteren können zusätzlich die geforderten templateIds eines weiteren speziellen Implementierungsleitfadens angegeben werden (z.B. Entlassungsbrief, Laborbefund, etc.).

Die jeweils im @root Attribut einzutragende OID entnehmen Sie bitte dem entsprechenden Implementierungsleitfaden gemäß der Dokumentklasse.

Folgt das CDA-Dokument noch anderen Implementierungsleitfäden oder Spezifikationen können beliebig viele weitere templateId-Elemente angegeben werden. 

Dokumenten-Id („id”)

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.1
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑18 11:06:14
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentIdAnzeigenameDocument Id
Beschreibung
Die Dokumenten-Id eines CDA-Dokuments ist ein eindeutiger Instanzidentifikator, der das Dokument weltweit und für alle Zeit eindeutig identifiziert. Ein CDA-Dokument hat genau eine Id.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird ins XDS-Attribut uniqueId gemappt.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Beispiel
Strukturbeispiel (mit Extension)
<id assigningAuthorityName="Amadeus Spital" root="1.2.40.0.34.99.111.1.1" extension="134F989"/>
Beispiel
Strukturbeispiel (ohne Extension)
<id assigningAuthorityName="Amadeus Spital" root="1.2.40.0.34.99.111.1.1.20248969"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:id
II1 … 1MDokumenten-Id des CDA-Dokuments.

Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.
(atc...tId)
Treetree.png@root
uid1 … 1R

Dokumentenklasse („code“)

Der “Code des Dokuments” (im CDA das Element ClinicalDocument/code) bezeichnet die „Dokumentklasse'“ bzw den präziseren „'Dokumententyp'“.

Beispiele für die Klasseneinteilung der Dokumente:

Für das Mapping in XDS siehe den entsprechenden Leitfaden „ELGA XDS Metadaten“.

Verweis auf speziellen Implementierungsleitfaden:
Die gültigen Wertebereiche dieses Elements entnehmen Sie bitte den entsprechenden speziellen Implementierungsleitfaden gemäß der Dokumentklasse bzw dem Dokumententyp.

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.16Gültigkeit2019‑03‑18 10:56:56
Andere Versionen mit dieser Id:
  • Kblank.png atcdabbr_header_DocumentCode vom 2019‑06‑29 07:58:07
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentCodeAnzeigenameDocument Code
Beschreibung
Der “Code des Dokuments” (im CDA das Element ClinicalDocument/code) bezeichnet die „Dokumentklasse“ bzw. den präziseren „Dokumenentyp“.
Verweis auf speziellen Implementierungsleitfaden: Die gültigen Wertebereiche dieses Elements entnehmen Sie bitte den entsprechenden speziellen Implementierungsleitfaden gemäß der Dokumentklasse bzw dem Dokumententyp.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird ins XDS-Attribut typeCode gemappt.
ClassCode wird explizit gesetzt - entsprechend dem übergeordneten Eintrag im referenzierten Value Set.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Beispiel
Strukturbeispiel Entlassungsbrief
<code code="18842-5" codeSystem="2.16.840.1.113883.6.1" codeSystemName="LOINC" displayName="Discharge summary"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:code
CERDokumententyp oder Dokumentenklasse

Verweis auf speziellen Implementierungsleitfaden:
Die gültigen Wertebereiche dieses Elements entnehmen Sie bitte dem entsprechenden speziellen Implementierungsleitfaden gemäß der Dokumentklasse bzw dem Dokumententyp.
(atc...ode)
Treetree.png@code
cs1 … 1R
Treetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.6.1
Treetree.png@codeSystemName
st0 … 1FLOINC
Treetree.png@displayName
st1 … 1R
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.39 ELGA_Dokumentenklassen (DYNAMIC)

Titel des Dokuments („title“)

“Titel” (im CDA das Element ClinicalDocument/title) bezeichnet die verpflichtende „Dokumentenüberschrift“ (zusätzlich zur Dokumentenklasse).

Beispiele für Titel der Dokumente:

  • „Arztbrief“
  • „Entlassungsbrief der gynäkologischen Abteilung des SMZ Ost“
  • „Vorläufiger Entlassungsbrief“
  • „Befundbericht“

Strukturbeispiel

<title>Entlassungsbrief</title>


Spezifikation

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
title ST 1..1 M Dokumententitel

Der Sinn der Benennung MUSS mit der Dokumentklasse übereinstimmen.

Erstellungsdatum des Dokuments („effectiveTime“)

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.11
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑12 16:30:12
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentEffectiveTimeAnzeigenameDocument Effective Time
Beschreibung
Dokumentiert das Erstellungsdatum bzw. den Zeitpunkt, an dem das Dokument inhaltlich fertiggestellt wurde. Damit ist jenes Datum gemeint, welches normalerweise im Briefkopf eines Schriftstückes angegeben wird (z.B. Wien, am …). Das Erstellungsdatum des Dokuments muss nicht mit dem Datum der rechtlichen Unterzeichnung (oder „Vidierung“) übereinstimmen.
Verweis auf speziellen Implementierungsleitfaden: Die Bedeutung von effectiveTime kann für manche Anwendungsfälle abweichen, dies ist im entsprechenden Implementierungsleitfaden zu definieren.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird in das XDS-Attribut XDSDocumentEntry.creationTimegemappt (sofern es sicht nicht um ein On-Demand Document Entry handelt).
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 1 Konzept
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-11Kyellow.png Erstellungsdatum Kyellow.png Dataset A 2019
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.90008 CD effectiveTime (2016‑07‑21)
ref
elgabbr-
Beispiel
Nur Datum: Zeitpunkt als Datum (ohne Zeit) im Format YYYYMMDD
<effectiveTime value="20190606"/>
Beispiel
Datum, Zeit und Zeitzone: Zeitpunkt als Datum mit Zeit und Zeitzone im Format YYYYMMDDhhmmss[+/-]HHMM
<effectiveTime value="20190606134038+0200"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:effectiveTime
TS.AT.TZR
Relevantes Datum des Dokuments

Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Zeit-Elemente“ zu befolgen.
(atc...ime)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-11Kyellow.png Erstellungsdatum Kyellow.png Dataset A 2019

Vertraulichkeitscode („confidentialityCode“)

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.12
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑03‑04 12:35:46
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentConfidentialityCodeAnzeigenameDocument Confidentiality Code
Beschreibung
Grundsätzlich stellt CDA Informationen zum Vertraulichkeitsstatus eines Dokuments zur Verfügung, um Anwendungssysteme bei der Verwaltung des Zugriffs auf sensible Daten zu unterstützen. Der Vertraulichkeitsstatus kann für das gesamte Dokument oder für bestimmte Teile des Dokuments gelten. Der im Header angegebene Wert gilt für das gesamte Dokument, es sei denn, er wird durch einen verschachtelten Wert überschrieben. Der tatsächliche Zugriff auf das Dokument muss von der übergeordneten Infrastrukturschicht geregelt werden, der Vertraulichkeitscode im Dokument selbst ist daher rein informativ.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird ins XDS-Attribut confidentialityCode gemappt.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenOffen (auch andere als die definierten Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 1 Konzept
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-13Kyellow.png Vertraulichkeitscode Kyellow.png Dataset A 2019
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.90009 CD confidentialityCode (2013‑11‑07)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<confidentialityCode codeSystemName="HL7:Confidentiality" code="N" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.25" displayName="normal"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:confidentialityCode
CEVertraulichkeitscode des Dokuments (aus ValueSet „ELGA_Confidentiality“)
(atc...ode)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-13Kyellow.png Vertraulichkeitscode Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@codeSystemName
st1 … 1FHL7:Confidentiality
Treetree.png@code
CONF1 … 1FN
Treetree.png@codeSystem
1 … 1F2.16.840.1.113883.5.25 (Confidentialty (HL7))
Treetree.png@displayName
1 … 1Fnormal

Sprachcode des Dokuments („languageCode“)

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.13
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑12 14:08:58
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentLanguageAnzeigenameDocument Language
Beschreibung
Gibt die Sprache des Dokuments an, sowohl in Inhalts- oder Attributwerten. Die Angabe erfolgt im Sprachcode-Attribut gemäß IETF RFC 3066 (Internet Engineering Task Force RFC 3066 for the Identification of Languages, ed. H. Alvestrand 1995).
Es enthält mindestens eine Sprachencode gemäß ISO 639 ("Code for the representation of names of languages") und einen optionalen Ländercode gemäß ISO 3166 alpha-2.
   Syntax: Vereinfacht folgt der LanguaceCode dem Format ll-CC, wobei ll dem Sprachencode gemäß ISO-639-1 in Kleinbuchstaben folgt und CC dem Ländercode gemäß ISO 3166 (Tabelle mit zwei Zeichen) in Großbuchstaben. Trennzeichen ist der Bindestrich (UTF-8 "Hyphen-Minus" mit Kode 45 (dezimal) bzw. 2D (hexadezimal)).

↔ Hinweis zum XDS-Mapping:
Dieses Element wird ins XDS-Attribut languageCode gemappt.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 1 Konzept
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-14Kyellow.png Sprachcode Kyellow.png Dataset A 2019
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.90010 CD languageCode (2013‑11‑07)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<languageCode code="de-AT"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:language​Code
CS.LANGSprachcode des Dokuments.
(Entnommen aus ValueSet „ELGA_LanguageCode“)
(atc...age)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-14Kyellow.png Sprachcode Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@code
cs1 … 1Fde-AT

Versionierung des Dokuments („setId“ und „versionNumber“)

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.15
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑12 14:48:59
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentSetIdAndVersionNumberAnzeigenameDocument Set Id and Version Number
Beschreibung
Versionierung des Dokuments.
Der CDA-Header repräsentiert Beziehungen zu anderen Dokumenten mit Referenz auf die Dokumenten-Identifikation. Mittels der Attribute setId und versionNumber kann eine Versionskennung des Dokuments erreicht werden.
Für ELGA-CDA-Dokumente MÜSSEN immer beide Elemente angegeben werden.
Anhänge oder Ersetzungen von Vordokumenten MÜSSEN ebenfalls diese zusätzlichen Angaben enthalten. Der genaue Zusammenhang zwischen diesen Attributen finden Sie im Kapitel „Bezug zu vorgehenden Dokumenten“.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.90007 SetId VersionNumber (2015‑09‑18)
ref
elgabbr-
Beispiel
Beispiel für die 1.Version eines Dokuments
<!-- Die bei setId angegebene ID SOLLTE nicht gleich sein wie die id des Dokuments.-->
<placeholder>
  <id root="1.2.40.0.34.99.111.1.1" extension="AAAAAAAAAAAAAAA" assigningAuthorityName="KH Eisenstadt"/>  <setId root="1.2.40.0.34.99.111.1.1" extension="ZZZZZZZZZZZZZZZ" assigningAuthorityName="KH Eisenstadt"/>  <versionNumber value="1"/></placeholder>
Beispiel
Beispiel für die 2.Version eines Dokuments
<!--Die bei setId angegebene ID MUSS mit der setId der Vorversion übereinstimmen.-->
<placeholder>
  <id root="1.2.40.0.34.99.111.1.1" extension="BBBBBBBBBBBBBBB" assigningAuthorityName="KH Eisenstadt"/>  <setId root="1.2.40.0.34.99.111.1.1" extension="ZZZZZZZZZZZZZZZ" assigningAuthorityName="KH Eisenstadt"/>  <versionNumber value="2"/></placeholder>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:setId
IIR
Eindeutige Id des Dokumentensets. Diese bleibt über alle Versionen der Dokumente gleich (initialer Wert bleibt erhalten).
Die setId SOLL unterschiedlich zur clinicalDocument.id sein.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird ins XDS-Attribut referenceIdList ("urn:elga:iti:xds:2014:ownDocument_setId") gemappt.
Hinweis: Bestimmte Systeme, die bei der Übernahme der setId in die XDS-Metadaten mit dem V2-Datentyp CX arbeiten, könnten ein Problem mit @extension-Attributen haben, die länger als 15 Zeichen sind.
(atc...ber)
hl7:versionNumber
INT.​NONNEGRVersionsnummer des Dokuments, wird bei neuen Dokumenten wird mit 1 festgelegt.
Die versionNumber ist eine natürliche Zahl für die fortlaufende Versionszählung. Mit einer neuen Version wird diese Zahl hochgezählt, während die setId gleich bleibt.
(atc...ber)
Treetree.png@value
int1 … 1RVersionsnummer als positive ganze Zahl.

Anhänge oder Ersetzungen von Vordokumenten MÜSSEN ebenfalls diese zusätzlichen Angaben enthalten.

Der genaue Zusammenhang zwischen diesen Attributen finden Sie im „Bezug zu vorgehenden Dokumenten“.

Achtung: Manche Validatoren erkennen es als Fehler, wenn die SetID und ID gleich sind.

Document Confidentiality Code

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.12
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑03‑04 12:35:46
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentConfidentialityCodeAnzeigenameDocument Confidentiality Code
Beschreibung
Grundsätzlich stellt CDA Informationen zum Vertraulichkeitsstatus eines Dokuments zur Verfügung, um Anwendungssysteme bei der Verwaltung des Zugriffs auf sensible Daten zu unterstützen. Der Vertraulichkeitsstatus kann für das gesamte Dokument oder für bestimmte Teile des Dokuments gelten. Der im Header angegebene Wert gilt für das gesamte Dokument, es sei denn, er wird durch einen verschachtelten Wert überschrieben. Der tatsächliche Zugriff auf das Dokument muss von der übergeordneten Infrastrukturschicht geregelt werden, der Vertraulichkeitscode im Dokument selbst ist daher rein informativ.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird ins XDS-Attribut confidentialityCode gemappt.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenOffen (auch andere als die definierten Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 1 Konzept
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-13Kyellow.png Vertraulichkeitscode Kyellow.png Dataset A 2019
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.90009 CD confidentialityCode (2013‑11‑07)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<confidentialityCode codeSystemName="HL7:Confidentiality" code="N" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.25" displayName="normal"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:confidentialityCode
CEVertraulichkeitscode des Dokuments (aus ValueSet „ELGA_Confidentiality“)
(atc...ode)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-13Kyellow.png Vertraulichkeitscode Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@codeSystemName
st1 … 1FHL7:Confidentiality
Treetree.png@code
CONF1 … 1FN
Treetree.png@codeSystem
1 … 1F2.16.840.1.113883.5.25 (Confidentialty (HL7))
Treetree.png@displayName
1 … 1Fnormal

Document Language

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.13
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑12 14:08:58
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentLanguageAnzeigenameDocument Language
Beschreibung
Gibt die Sprache des Dokuments an, sowohl in Inhalts- oder Attributwerten. Die Angabe erfolgt im Sprachcode-Attribut gemäß IETF RFC 3066 (Internet Engineering Task Force RFC 3066 for the Identification of Languages, ed. H. Alvestrand 1995).
Es enthält mindestens eine Sprachencode gemäß ISO 639 ("Code for the representation of names of languages") und einen optionalen Ländercode gemäß ISO 3166 alpha-2.
   Syntax: Vereinfacht folgt der LanguaceCode dem Format ll-CC, wobei ll dem Sprachencode gemäß ISO-639-1 in Kleinbuchstaben folgt und CC dem Ländercode gemäß ISO 3166 (Tabelle mit zwei Zeichen) in Großbuchstaben. Trennzeichen ist der Bindestrich (UTF-8 "Hyphen-Minus" mit Kode 45 (dezimal) bzw. 2D (hexadezimal)).

↔ Hinweis zum XDS-Mapping:
Dieses Element wird ins XDS-Attribut languageCode gemappt.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 1 Konzept
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-14Kyellow.png Sprachcode Kyellow.png Dataset A 2019
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.90010 CD languageCode (2013‑11‑07)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<languageCode code="de-AT"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:language​Code
CS.LANGSprachcode des Dokuments.
(Entnommen aus ValueSet „ELGA_LanguageCode“)
(atc...age)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-14Kyellow.png Sprachcode Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@code
cs1 … 1Fde-AT

Document Set Id and Version Number

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.15
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑12 14:48:59
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentSetIdAndVersionNumberAnzeigenameDocument Set Id and Version Number
Beschreibung
Versionierung des Dokuments.
Der CDA-Header repräsentiert Beziehungen zu anderen Dokumenten mit Referenz auf die Dokumenten-Identifikation. Mittels der Attribute setId und versionNumber kann eine Versionskennung des Dokuments erreicht werden.
Für ELGA-CDA-Dokumente MÜSSEN immer beide Elemente angegeben werden.
Anhänge oder Ersetzungen von Vordokumenten MÜSSEN ebenfalls diese zusätzlichen Angaben enthalten. Der genaue Zusammenhang zwischen diesen Attributen finden Sie im Kapitel „Bezug zu vorgehenden Dokumenten“.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.90007 SetId VersionNumber (2015‑09‑18)
ref
elgabbr-
Beispiel
Beispiel für die 1.Version eines Dokuments
<!-- Die bei setId angegebene ID SOLLTE nicht gleich sein wie die id des Dokuments.-->
<placeholder>
  <id root="1.2.40.0.34.99.111.1.1" extension="AAAAAAAAAAAAAAA" assigningAuthorityName="KH Eisenstadt"/>  <setId root="1.2.40.0.34.99.111.1.1" extension="ZZZZZZZZZZZZZZZ" assigningAuthorityName="KH Eisenstadt"/>  <versionNumber value="1"/></placeholder>
Beispiel
Beispiel für die 2.Version eines Dokuments
<!--Die bei setId angegebene ID MUSS mit der setId der Vorversion übereinstimmen.-->
<placeholder>
  <id root="1.2.40.0.34.99.111.1.1" extension="BBBBBBBBBBBBBBB" assigningAuthorityName="KH Eisenstadt"/>  <setId root="1.2.40.0.34.99.111.1.1" extension="ZZZZZZZZZZZZZZZ" assigningAuthorityName="KH Eisenstadt"/>  <versionNumber value="2"/></placeholder>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:setId
IIR
Eindeutige Id des Dokumentensets. Diese bleibt über alle Versionen der Dokumente gleich (initialer Wert bleibt erhalten).
Die setId SOLL unterschiedlich zur clinicalDocument.id sein.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird ins XDS-Attribut referenceIdList ("urn:elga:iti:xds:2014:ownDocument_setId") gemappt.
Hinweis: Bestimmte Systeme, die bei der Übernahme der setId in die XDS-Metadaten mit dem V2-Datentyp CX arbeiten, könnten ein Problem mit @extension-Attributen haben, die länger als 15 Zeichen sind.
(atc...ber)
hl7:versionNumber
INT.​NONNEGRVersionsnummer des Dokuments, wird bei neuen Dokumenten wird mit 1 festgelegt.
Die versionNumber ist eine natürliche Zahl für die fortlaufende Versionszählung. Mit einer neuen Version wird diese Zahl hochgezählt, während die setId gleich bleibt.
(atc...ber)
Treetree.png@value
int1 … 1RVersionsnummer als positive ganze Zahl.

Teilnehmende Parteien

Patient („recordTarget/patientRole“)

Im CDA-Header wird mindestes eine Patientenrolle beschrieben, die zu genau einer Person zugehörig ist. Die recordTarget Beziehung weist auf die Patient-Klasse und gibt an, zu welchem Patienten dieses Dokument gehört.

Auszug aus dem R-MIM:

Abbildung 7: Klassen rund um den Patienten.

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.3
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑20 12:10:02
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_RecordTargetAnzeigenameRecord Target
Beschreibung
Das RecordTarget-Element enthält den "Patienten": Die Person, die von einem Gesundheitsdiensteanbieter (Arzt, einer Ärztin oder einem Angehörigen anderer Heilberufe) behandelt wird und über die bzw. über deren Gesundheitsdaten im Dokument berichtet wird.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird in die XDS-Attribute sourcePatientId und sourcePatientInfo gemappt. sourcePatientInfo  enthält die Subattribute dentifier list, name, date of birth, gender und optional address.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 20 Konzepte
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-76Kyellow.png Geburtsort Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-70Kyellow.png Name Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-74Kyellow.png Geschlecht Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-66Kyellow.png SVNr Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-65Kyellow.png LokaleID Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-71Kyellow.png Adresse Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-103Kyellow.png Sprachpräferenz Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-88Kyellow.png Gesetzlicher Vertreter Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-78Kyellow.png Geburtsort Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-98Kyellow.png Familienstand Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-67Kyellow.png bPK-GH Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-99Kyellow.png Religionsbekenntnis Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-68Kyellow.png Adresse Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-72Kyellow.png Kontaktdaten Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-69Kyellow.png Kontaktdaten Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-100Kyellow.png Sprachfähigkeit Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-75Kyellow.png Geburtsdatum Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-64Kyellow.png Patient Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-102Kyellow.png Grad der Sprachkenntnis Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-101Kyellow.png Sprache Kyellow.png Dataset A 2019
Benutzt
Benutzt 5 Templates
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.25ContainmentKyellow.png Address Compilation (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.11ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G2 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.12ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G1 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.27ContainmentKyellow.png Organization Name Compilation (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.10ContainmentKyellow.png Address Compilation Minimal (2019)DYNAMIC
BeziehungSpezialisierung: Template 2.16.840.1.113883.10.12.101 CDA recordTarget (2005‑09‑07)
ref
ad1bbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<recordTarget typeCode="RCT" contextControlCode="OP">
  <patientRole classCode="PAT">
    <!-- lokale Patienten ID vom System -->
    <id root="1.2.40.0.34.99.111.1.2" extension="4711" assigningAuthorityName="Amadeus Spital"/>    <!-- Sozialversicherungsnummer des Patienten -->
    <id root="1.2.40.0.10.1.4.3.1" extension="1111241261" assigningAuthorityName="Österreichische Sozialversicherung"/>    <!-- Adresse des Patienten -->
    <addr>
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 'Address Compilation' (2019-02-28T14:24:14) -->
    </addr>
    <!-- Kontaktdaten des Patienten-->
    <telecom value="tel:+43.1.40400" use="H"/>    <telecom value="tel:+43.664.1234567" use="MC"/>    <telecom value="mailto:herbert.mustermann@provider.at"/>    <patient classCode="PSN" determinerCode="INSTANCE">
      <!-- Name des Patienten (Granularitätsstufe 2) -->
      <name>
        <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 'Person Name Compilation G2 M' -->
      </name>
      <!-- Geschlecht des Patienten -->
      <administrativeGenderCode displayName="Male" code="M" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.1" codeSystemName="HL7:AdministrativeGender"/>      <!-- Geburtsdatum des Patienten -->
      <birthTime value="19701224"/>      <!-- Familienstand des Patienten -->
      <maritalStatusCode code="D" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.2" codeSystemName="HL7:MaritalStatus" displayName="Divorced"/>      <!-- Religionszugehörigkeit des Patienten -->
      <religiousAffiliationCode code="101" displayName="Römisch-Katholisch" codeSystem="2.16.840.1.113883.2.16.1.4.1" codeSystemName="HL7.AT:ReligionAustria"/>      <!-- Gesetzlicher Vertreter des Patienten "Organisation"-->
      <guardian classCode="GUARD">
        <!-- Gesetzlicher Vertreter "Person" -->
        <addr>
          <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 'Address Compilation' (2019-02-28T14:24:14) -->
        </addr>
        <!-- Kontaktdaten des gesetzlichen Vertreters -->
        <telecom use="H" value="tel:+43.2236.2928"/>        <telecom use="WP" value="tel:+43.2236.9000"/>        <!-- Name des gesetzlichen Vertreters (Granularitätsstufe 1) -->
        <guardianPerson>
          <name>
            <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 'Person Name Compilation G1 M' -->
          </name>
        </guardianPerson>
      </guardian>
      <birthplace classCode="BIRTHPL">
        <place classCode="PLC" determinerCode="INSTANCE">
          <!-- 1.2.40.0.34.6.0.11.9.10 'Address Compilation Minimal' -->
        </place>
      </birthplace>
      <languageCommunication>
        <languageCode code="de"/>        <modeCode code="ESP" displayName="Expressed spoken" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.60" codeSystemName="HL7:LanguageAbilityMode"/>        <proficiencyLevelCode code="E" displayName="Excellent" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.61" codeSystemName="HL7:LanguageAbilityProficiency"/>        <preferenceInd value="true"/>      </languageCommunication>
      <!-- Strukturierung der Fähigkeit zur Gebärdensprache -->
      <languageCommunication>
        <languageCode code="de"/>        <proficiencyLevelCode code="G" displayName="Good" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.61" codeSystemName="HL7:LanguageAbilityProficiency"/>        <preferenceInd value="false"/>      </languageCommunication>
    </patient>
  </patientRole>
</recordTarget>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:recordTarget
1 … 1MKomponente für die Patientendaten.(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-64Kyellow.png Patient Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@typeCode
cs0 … 1FRCT
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.pnghl7:patientRole
1 … 1MPatientendaten.
(atc...get)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FPAT
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II2 … *RPatientenidentifikatoren(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-66Kyellow.png SVNr Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-65Kyellow.png LokaleID Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-67Kyellow.png bPK-GH Kyellow.png Dataset A 2019
 Constraint
Hinweis: Die Reihenfolge der id-Elemente MUSS unbedingt eingehalten werden!
id[1] Identifikation des Patienten im lokalen System. Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Identifikations-Elemente“ zu befolgen. (1..1 M)
↔ Hinweis zum XDS-Mapping:
Das Element id[1] wird ins XDS-Attribut sourcePatientId gemappt.
id[2] Sozialversicherungsnummer des Patienten (1..1 R):
  • @root: OID der Liste aller österreichischen Sozialversicherungen, fester Wert: 1.2.40.0.10.1.4.3.1  (1..1 M)
  • @extension: Vollständige Sozialversicherungsnummer des Patienten (10 Stellen) (1..1 M)
  • @assigningAuthorityName: Fester Wert: Österreichische Sozialversicherung (0..1 O)
Zugelassene nullFlavor:
  • NI … Patient hat keine Sozialversicherungsnummer (z.B. Ausländer)
  • UNK … Patient hat eine Sozialversicherungsnummer, diese ist jedoch unbekannt
id[3] Bereichsspezifisches Personenkennzeichen, Bereichskennzeichen GH (Gesundheit) (0..1 O)
  • @root: OID der österreichischen bPK, fester Wert: 1.2.40.0.10.2.1.1.149 (1..1 M)
  • @extension: bPK-GH des Patienten: Bereichskürzel + bPK
  • Anmerkung: Das bPK dient ausschließlich der Zuordnung der elektronischen Identität und darf daher nicht am Ausdruck erscheinen (1..1 M)
  • @assigningAuthorityName: Fester Wert: Österreichische Stammzahlenregisterbehörde (0..1 O)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
0 … 2R
Adresse des Patienten.
Es MUSS eine mögliche Adresse unterstützt werden. Spezielle Leitfäden (z.B. Entlassungsbrief Pflege) können es erforderlich machen, dass mehr als eine Adresse unterstützt werden muss.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-71Kyellow.png Adresse Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-68Kyellow.png Adresse Kyellow.png Dataset A 2019
 Constraint
Werden mehrere gleichartige address-Elemente strukturiert (z.B. Home, Pflege), MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *RKontakt-Element. Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-72Kyellow.png Kontaktdaten Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-69Kyellow.png Kontaktdaten Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
url1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom-Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß Value-Set „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (z.B Heim, Arbeitsplatz), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere gleichartige telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:patient
1 … 1MName des Patienten.
Für den Namen ist verpflichtend Granularitätsstufe 2 („strukturierte Angabe des Namens‘‘) anzuwenden!
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Namen-Elemente von Personen PN“ zu befolgen.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-70Kyellow.png Name Kyellow.png Dataset A 2019
Auswahl1 … 1
Codierung des Geschlechts des Patienten aus ValueSet "ELGA_AdministrativeGender".
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:administrative​Gender​Code[not(@nullFlavor)]
  • hl7:administrative​Gender​Code[@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:administrative​Gender​Code
CE0 … 1(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-74Kyellow.png Geschlecht Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.5.1
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystemName
st0 … 1FHL7:AdministrativeGender
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.4 ELGA_AdministrativeGender (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:administrative​Gender​Code
CE0 … 1(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Auswahl1 … 1
Geburtsdatum des Patienten.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Zeit-Elemente“ zu befolgen.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:birthTime
  • hl7:birthTime[@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:birthTime
TS.DATE0 … 1(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-75Kyellow.png Geburtsdatum Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:birthTime
TS.DATE0 … 1(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:marital​Status​Code
CE0 … 1RCodierung des Familienstands des Patienten.
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_MaritalStatus“
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-98Kyellow.png Familienstand Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.5.2
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystemName
st1 … 1FHL7:MaritalStatus
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1R
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.11 ELGA_MaritalStatus (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:religious​Affiliation​Code
CE0 … 1RCodierung des Religionsbekenntnisses des Patienten.
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_ReligiousAffiliation“
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-99Kyellow.png Religionsbekenntnis Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.2.16.1.4.1
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystemName
st1 … 1FHL7.AT:ReligionAustria
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1R
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.18 ELGA_ReligiousAffiliation (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:raceCode
NP
Rasse des Patienten
Darf nicht verwendet werden!
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:ethnic​Group​Code
NPEthnische Zugehörigkeit des Patienten.
Darf nicht verwendet werden!
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:guardian
0 … *RGesetzlicher Vertreter: Erwachsenenvertreter, Vormund, Obsorgeberechtigter.
Der gesetzliche Vetreter kann entweder eine Person (guardianPerson) oder eine Organisation (guardianOrganization) sein.
Beim Patient können optional ein oder mehrere gesetzliche Vetreter angegeben werden. Wenn ein gesetzliche Vetreter bekannt ist, SOLL diese Information auch angegeben werden.
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-88Kyellow.png Gesetzlicher Vertreter Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FGUARD
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
0 … 1R
Die Adresse des gesetzlichen Vertreters oder der Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Adress-Elemente“ zu befolgen.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *RBeliebig viele Kontaktdaten des gesetzlichen Vertreters als Person oder Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom-Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß Value-Set „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (z.B. Heim, Arbeitsplatz) Bsp: WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere gleichartige telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Auswahl1 … 1
Angabe des gesetzlichen Vertreters als Person (guardianPerson in Granularitätsstufe 1 oder 2) ODER als Organisation (guardianOrganization)
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:guardian​Person welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)
  • hl7:guardian​Person welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
  • hl7:guardian​Organization welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.27 Organization Name Compilation (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:guardian​Person
0 … 1Name des gesetzlichen Vertreters: Angabe in Granularitätsstufe 1
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:guardian​Person
0 … 1Name des gesetzlichen Vertreters: Angabe in Granularitätsstufe 2
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:guardian​Organization
0 … 1RName des gesetzlichen Vertreters (Organisation)
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.27 Organization Name Compilation (DYNAMIC)
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:birthplace
0 … 1RGeburtsort des Patienten.(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-76Kyellow.png Geburtsort Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-78Kyellow.png Geburtsort Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FBIRTHPL
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:place
1 … 1M(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FPLC
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@determiner​Code
cs0 … 1FINSTANCE
Auswahl1 … 1Elemente in der Auswahl:
  • hl7:addr welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.10 Address Compilation Minimal (DYNAMIC)
  • hl7:addr welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1Die Adresse des Geburtsorts. Minimalangabe. Alle Elemente optional.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.10 Address Compilation Minimal (DYNAMIC)
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1Die Adresse des Geburtsorts, struktuiert.
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:language​Communication
0 … *R
Informationen bezüglich der Sprachfähigkeiten und Ausdrucksform des Patienten.
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-100Kyellow.png Sprachfähigkeit Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:language​Code
CS1 … 1MSprache, die vom Patienten zu einem bestimmten Grad beherrscht wird (geschrieben oder gesprochen).

In der Klasse languageCommunication können Informationen bezüglich der Sprachfähigkeiten und Ausdrucksform (z.B. gesprochen oder geschrieben) des Patienten angegeben werden.

Dieser Leitfaden schränkt die möglichen Werte für die Sprache auf Werte aus dem Value Set ELGA_HumanLanguage ein.

Die Gebärdensprache ist als eigene Sprache anzugeben incl Ländercode, mit der Ergänzung des Länder-/Regional-Codes (zB sgn-at), die Ausdrucksweise (MoodCode) wird in diesem Fall nicht angegeben (denn expressed / received signed wären redundant). 
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-101Kyellow.png Sprache Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1RZulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_HumanLanguage“ aus Code-System „HL7:HumanLanguage 2.16.840.1.113883.6.121“
Gemäß IETF / RFC 3066 enthält es ein bestimmtes Subset von Codes aus ISO 639-1 und ISO 639-2 (also zwei- und dreistellige Sprachcodes). Gemäß RFC 3066 ist es zulässig, eine Angabe der landestypischen Ausprägung der Sprache nach einem Bindestrich anzufügen. Das Land wird dabei nach ISO 3166-1 Alpha 2 angegeben. Dies MUSS bei der Auswertung des languageCodes berücksichtigt und toleriert werden.
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.173 ELGA_HumanLanguage (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:modeCode
CE0 … 1CAusdrucksform der Sprache.
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_LanguageAbilityMode“
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.5.60
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystemName
st0 … 1FHL7:LanguageAbilityMode
 ConstraintBei Strukturierung einer Gebärdensprache ist dieses Element NICHT ERLAUBT, NP [0..0] und MUSS daher komplett entfallen
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.175 ELGA_LanguageAbilityMode (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:proficiency​Level​Code
CE0 … 1RGrad der Sprachkenntnis in der Sprache.
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_ProficiencyLevelCode“
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-102Kyellow.png Grad der Sprachkenntnis Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.5.61
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystemName
st0 … 1FHL7:LanguageAbilityProficiency
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.174 ELGA_ProficiencyLevelCode (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:preference​Ind
BL0 … 1RKennzeichnung, ob die Sprache in der angegebenen Ausdrucksform vom Patienten bevorzugt wird.(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-103Kyellow.png Sprachpräferenz Kyellow.png Dataset A 2019
 Schematron assertroleKred.png error 
 testnot(hl7:id[1]/@nullFlavor) 
 MeldungDie Verwendung von id/@nullFlavor ist an dieser Stelle NICHT ERLAUBT. 
 Schematron assertroleKred.png error 
 testnot(hl7:id[2]/@nullFlavor) or (hl7:id[2][@nullFlavor='UNK'] or hl7:id[2][@nullFlavor='NI']) 
 MeldungZugelassene nullFlavor sind "NI" und "UNK" 

Verfasser des Dokuments („author“)

Auszug aus dem R-MIM:

Abbildung 8: Klassen rund um den Autor.

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.2
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑13 09:50:17
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_AuthorAnzeigenameAuthor
Beschreibung
Der Autor, Urheber oder Dokumentersteller ist die Person, die haupt-ursächlich etwas verursacht oder veranlasst oder als Anstifter, Initiator, Verfasser oder Verursacher wirkt. Der Autor kann auch ein „Dokument-erstellendes Gerät“ sein, etwa ein Computerprogramm, das automatisch Daten zu einem Patienten in Form eines Befunds oder einer Zusammenfassung kombiniert.
Die das Dokument schreibende Person (Schreibkraft, medizinischeR DokumentationsassistentIn, …) wird in CDA in einem eigenen Element (dataEnterer) abgebildet, siehe „Personen der Dateneingabe („dataEnterer“)“.
Es kann auch mehr als ein Dokumentersteller angegeben werden (mehrere author-Elemente). Da in den XDS-Metadaten nur ein Author angegeben werden kann, SOLL das erste Author-Element eine Person sein („Hauptautor“). Geräte MÜSSEN hinter den Personen-Autoren stehen (sofern nicht ein OnDemandDocument ohne Person).
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Folgende XDS-Attribute werden aus dem Element Author abgeleitet:
  • AuthorInstitution (=representedOrganization)
  • AuthorPerson (=assignedAuthor)
  • AuthorRole (=functionCode)
  • AuthorSpeciality  (=assignedAuthor.code)
Das jeweils erste Author-Element ist für das XDS-Mapping zu übernehmen.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenOffen (auch andere als die definierten Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 3 Templates
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.11ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G2 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.18ContainmentKyellow.png Device Compilation (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.5ContainmentKyellow.png Organization Compilation with id, name (2019)DYNAMIC
BeziehungSpezialisierung: Template 2.16.840.1.113883.10.12.102 CDA author (2005‑09‑07)
ref
ad1bbr-
Beispiel
Person als Author
<author typeCode="AUT" contextControlCode="OP">
  <!-- Funktionscode -->
  <functionCode code="OA" displayName="Diensthabender Oberarzt" codeSystem="1.2.40.0.34.99.111.2.1" codeSystemName="Amadeus Spital Funktionen"/>  <!-- Zeitpunkt der Erstellung -->
  <time value="20190605133410+0200"/>  <assignedAuthor classCode="ASSIGNED">
    <!-- Identifikation des Verfassers des Dokuments -->
    <id root="1.2.40.0.34.99.111.1.3" extension="1111" assigningAuthorityName="Amadeus Spital"/>    <!-- Fachrichtung des Verfassers des Dokuments -->
    <code code="107" displayName="Fachärztin/Facharzt für Chirurgie" codeSystem="1.2.40.0.34.5.160" codeSystemName="ELGA_Fachaerzte"/>    <!-- Kontaktdaten des Verfassers des Dokuments -->
    <telecom value="tel:+43.1.40400"/>    <telecom value="mailto:Isabella.Stern@organization.at"/>    <!-- Person als Author -->
    <assignedPerson classCode="PSN" determinerCode="INSTANCE">
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 'Person Name Compilation G2 M' (2019-04-02T10:09:43) -->
    </assignedPerson>
    <representedOrganization>
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.5 'Organization Compilation with id, name' (2019-03-25T13:43:57) -->
    </representedOrganization>
  </assignedAuthor>
</author>
Beispiel
Gerät als Author
<author typeCode="AUT" contextControlCode="OP">
  <!-- Zeitpunkt der Erstellung -->
  <time value="20190605133410+0200"/>  <assignedAuthor classCode="ASSIGNED">
    <!-- Geräte Identifikation (oder nullFlavor) -->
    <id root="86562fe5-b509-4ce9-b976-176fd376e477" assigningAuthorityName="KH Eisenstadt"/>    <!-- Gerät als Author -->
    <assignedAuthoringDevice classCode="DEV" determinerCode="INSTANCE">
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.18 'Device Compilation' (2019-02-13T10:11:00) -->
    </assignedAuthoringDevice>
    <representedOrganization>
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.5 'Organization Compilation with id, name' (2019-03-25T13:43:57) -->
    </representedOrganization>
  </assignedAuthor>
</author>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:author
1 … *MVerfasser des Dokuments.
(atc...hor)
Treetree.png@typeCode
cs0 … 1FAUT
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.pnghl7:functionCode
CE (extensible)0 … 1R
Funktionscode des Verfassers des Dokuments, z.B: „Diensthabender Oberarzt“, „Verantwortlicher Arzt für Dokumentation“,„Stationsschwester“.
Eigene Codes und Bezeichnungen können verwendet werden.
(atc...hor)
Treeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
Treeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1R
Treeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1R
Auswahl1 … 1
Der Zeitpunkt an dem das Dokument verfasst, bzw. inhaltlich fertiggestellt wurde.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:time[not(@nullFlavor)]
  • hl7:time[@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:time
TS.AT.TZ0 … 1(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:time
TS.AT.TZ0 … 1(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treetree.pnghl7:assignedAuthor
1 … 1M(atc...hor)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FASSIGNED
Auswahl1 … *
Identifikation des Verfassers des Dokuments im lokalen System des/der datenerstellenden Gerätes/Software.
ODER Identifikation des/der datenerstellenden Gerätes/Software. 
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:id[not(@nullFlavor)]
  • hl7:id[@nullFlavor='NI']
  • hl7:id[@nullFlavor='UNK']
 ConstraintZugelassene nullFlavor:
  • NI  ….... Person hat keine ID / Gerät/Software hat keine ID 
  • UNK  … Person hat eine ID, diese ist jedoch unbekannt / Gerät/Software hat eine ID, diese ist jedoch unbekannt
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *
Identifikation des Verfassers des Dokuments im lokalen System des/der datenerstellenden Gerätes/Software.
ODER Identifikation des/der datenerstellenden Gerätes/Software. 
(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='NI']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FNI
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:code
CE0 … 1R
Angabe der Fachrichtung des Verfassers des Dokuments („Sonderfach“ gem. Ausbildungsordnung), z.B: „Facharzt/Fachärzting für Gynäkologie“.
Wenn ein Autor mehreren ärztlichen Sonderfächern zugeordnet ist, kann das anzugebende Sonderfach gewählt werden. Additivfächer werden nicht angegeben.
(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.6 ELGA_AuthorSpeciality (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *
Kontaktdaten des Verfassers des Dokuments.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere gleichartige telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Auswahl1 … 1Elemente in der Auswahl:
  • hl7:assigned​Person welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
  • hl7:assigned​Authoring​Device welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.18 Device Compilation (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:assigned​Person
0 … 1
Personendaten des Verfassers des Dokuments.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Personen-Element“ zu befolgen, name-Element ist hier Mandatory.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:assigned​Authoring​Device
0 … 1Datenerstellendes Gerät
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.18 Device Compilation (DYNAMIC)
(atc...hor)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:represented​Organization
1 … 1MOrganisation, in deren Auftrag der Verfasser des Dokuments die Dokumentation verfasst hat.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.5 Organization Compilation with id, name (DYNAMIC)
(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 Constraint
  • id MUSS der OID der Organisation aus dem GDA-Index entsprechen.
  • Zu dem Namen größerer Organisationen SOLL auch die Abteilung angegeben werden., z.B.: „Amadeus Spital, Chirurgische Abteilung“
 Schematron assertroleKred.png error 
 testcount(hl7:telecom)<2 or (count(hl7:telecom) = count(hl7:telecom[@use])) 
 MeldungDas Attribut telecom/@use MUSS bei allen telecom Elementen strukturiert sein. 

Personen der Dateneingabe („dataEnterer“)

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.22
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑03‑26 11:33:48
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_Data_EntererAnzeigenameData Enterer
Beschreibung
Die das Dokument „ schreibende “ Person (z.B. Medizinische/r Dokumentationsassistent/in, Schreibkraft, …).
Das Element "DataEnterer" entfällt bei automatisch erstellten Dokumenten (ODD).
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 3 Konzepte
IdNameDatensatz
elgaimpf-data​element-32Kyellow.png Eintragende Person Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
at-cda-bbr-data​element-16Kyellow.png Schreibkraft Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-17Kyellow.png Zeitpunkt des Schreibens Kyellow.png Dataset A 2019
Benutzt
Benutzt 1 Template
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.22ContainmentKyellow.png Assigned Entity (2019)DYNAMIC
Beispiel
Strukturbeispiel
<dataEnterer contextControlCode="OP" typeCode="ENT">
  <!-- Zeitpunkt des Schreibens -->
  <time value="20190606130538+02:00"/>  <assignedEntity>
    <!-- Die das Dokument schreibende Person -->
    <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.22 'Assigned Entity' (dynamic) .. O -->
  </assignedEntity>
</dataEnterer>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:dataEnterer
Schreibkraft, Medizinische/r Dokumentationsassistent/in, etc.
(atc...rer)
 
Target.png
elgaimpf-data​element-32Kyellow.png Eintragende Person Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
at-cda-bbr-data​element-16Kyellow.png Schreibkraft Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@typeCode
cs0 … 1FENT
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.pnghl7:time
TS.AT.TZ0 … 1R
Der Zeitpunkt an dem das Dokument geschrieben wurde.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Zeit-Elemente“ zu befolgen.
(atc...rer)
Treeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-17Kyellow.png Zeitpunkt des Schreibens Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.pnghl7:assignedEntity
1 … 1M
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.22 Assigned Entity (DYNAMIC)
(atc...rer)
Treeblank.png wo [not(@nullFlavor)] [hl7:assigned​Person]

Verwahrer des Dokuments („custodian“)

Auszug aus dem R-MIM:

Abbildung 9: Klassen rund um die das Dokument verwaltende Organisation.

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.4
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑26 11:28:24
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_CustodianAnzeigenameCustodian
Beschreibung
Der "Verwahrer" des Dokuments stellt die Organisation dar, von der das Dokument stammt und die für die Aufbewahrung und Verwaltung des Dokuments verantwortlich ist. Jedes CDA-Dokument hat genau einen Custodian.
Der Custodian entspricht der Definition von Verwaltertätigkeit ("Stewardship") von CDA. Da CDA ein Austauschformat für Dokumente ist und ein CDA-Dokument möglicherweise nicht die ursprüngliche Form der authentifizierten Dokumente darstellt, repräsentiert der Custodian den Verwalter der ursprünglichen Quelldokumente.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 1 Konzept
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-24Kyellow.png Verwahrer Kyellow.png Dataset A 2019
Benutzt
Benutzt 1 Template
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.25ContainmentKyellow.png Address Compilation (2019)DYNAMIC
BeziehungSpezialisierung: Template 2.16.840.1.113883.10.12.104 CDA custodian (2005‑09‑07)
ref
ad1bbr-
Beispiel
Beispiel
<!-- Verwahrer des Dokuments -->
<custodian typeCode="CST">
  <assignedCustodian classCode="ASSIGNED">
    <representedCustodianOrganization classCode="ORG" determinerCode="INSTANCE">
      <!-- Identifikation des Verwahrers -->
      <id root="1.2.3.999" extension="7601234567890"/>      <name>Amadeus Spital</name>      <telecom value="tel:+43.(0)50.55460-0"/>      <addr>
        <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 'Address Compilation' (2019-02-28T14:24:14) -->
      </addr>
    </representedCustodianOrganization>
  </assignedCustodian>
</custodian>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:custodian
Verwahrer des Dokuments.(atc...ian)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-24Kyellow.png Verwahrer Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@typeCode
cs0 … 1FCST
Treetree.pnghl7:assignedCustodian
1 … 1M(atc...ian)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FASSIGNED
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:represented​Custodian​Organization
1 … 1M(atc...ian)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FORG
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@determiner​Code
cs0 … 1FINSTANCE
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II1 … 1MIdentifikation des Verwahrers des Dokuments, wie im GDA-Index angegeben. Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.(atc...ian)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:name
ON1 … 1MName des Verwahrers des Dokuments (Organisation). Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Namen-Elemente von Organisationen ON“ zu befolgen.(atc...ian)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … 1Kontaktdaten des Verwahrers des Dokuments (Organisation). Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Elemente“ zu befolgen.(atc...ian)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD1 … 1MAdresse des Verwahrers des Dokuments (Organisation). Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Adress-Elemente“ zu befolgen.
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...ian)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]

Beabsichtigte Empfänger des Dokuments („informationRecipient“)

Auszug aus dem R-MIM:

Abbildung 10: Klassen rund um die beabsichtigten Empfänger des Dokuments.

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.24
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑03‑26 13:08:59
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_Information_RecipientAnzeigenameInformation Recipient
Beschreibung
Der beabsichtigte Empfänger des Dokuments. Hierbei ist zu beachten, dass es sich um die unmittelbar bei der Erstellung des Dokuments festgelegten bzw. bekannten Empfänger handelt.
Beispiel: Bei der Erstellung der Dokumentation ist bekannt, dass man das Dokument primär an den Hausarzt und ggf. als Kopie an einen mitbehandelnden Kollegen senden wird. In diesem Fall sollten genau diese beiden Empfänger angegeben werden.

↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element kann ins XDS-Attribut intendedRecipient gemappt werden (derzeit von ELGA nicht unterstützt).
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 5 Konzepte
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-30Kyellow.png Organisation Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-26Kyellow.png Empfänger Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-28Kyellow.png ID des Empfängers Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-27Kyellow.png Empfänger Typ Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-29Kyellow.png Name Kyellow.png Dataset A 2019
Benutzt
Benutzt 3 Templates
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.12ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G1 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.11ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G2 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.9InklusionKyellow.png Organization Compilation with name (2019)DYNAMIC
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.20005 Header​Information​Recipient (2011‑12‑19)
ref
elgabbr-
Beispiel
Beabsichtigter Empfänger in hoher Granularität angegeben werden
<informationRecipient typeCode="PRCP">
  <intendedRecipient>
    <!-- Identifikation des beabsichtigten Empfängers -->
    <id nullFlavor="UNK"/>    <!-- Personendaten des beabsichtigten Empfängers -->
    <informationRecipient>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 'Person Name Compilation G2 M' (dynamic) 1..1 M -->
    </informationRecipient>
    <!-- Organisation, der der beabsichtigte Empfänger angehört -->
    <receivedOrganization>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 'Organization Compilation with name' (dynamic) 0..1 O -->
    </receivedOrganization>
  </intendedRecipient>
</informationRecipient>
Beispiel
Beabsichtigter Empfänger ist eine unbekannte Person („An den Hausarzt“)
<informationRecipient typeCode="PRCP">
  <intendedRecipient>
    <!-- Identifikation des beabsichtigten Empfängers -->
    <id nullFlavor="UNK"/>    <!-- Personendaten des beabsichtigten Empfängers -->
    <informationRecipient>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 'Person Name Compilation G1 M' (dynamic) 1..1 M -->
    </informationRecipient>
  </intendedRecipient>
</informationRecipient>
Beispiel
Beabsichtigter Empfänger ist der Patient selbst
<informationRecipient typeCode="PRCP">
  <intendedRecipient>
    <!-- Der Patient besitzt keine ID -->
    <id nullFlavor="NI"/>    <!-- Hinweis auf den Patienten -->
    <informationRecipient>
      <name>Herbert Mustermann</name>      <!-- Diese Angabe erfolgt in template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 'Person Name Compilation G1 M' (dynamic) 1..1 M -->
    </informationRecipient>
  </intendedRecipient>
  <!--Eine erneute Angabe der Adresse des Patienten ist nicht erforderlich.-->
</informationRecipient>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:information​Recipient
Beabsichtiger Empfänger des Dokuments. 
(atc...ent)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-26Kyellow.png Empfänger Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@typeCode
cs0 … 1 Typ des Informationsempfängers, z.B: PRCP „Primärer Empfänger“.

Werden mehrere Empfänger angegeben, MUSS der primäre Empfänger über den typeCode definiert werden.
Hinweis: Das ist relevant, wenn Funktionen aus dem gerichteten Befundversand oder für den Briefdruck auf das Dokument angewendet werden.
 CONF
Der Wert von @typeCode muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.29 ELGA_InformationRecipientType (DYNAMIC)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-27Kyellow.png Empfänger Typ Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.pnghl7:intended​Recipient
1 … 1M(atc...ent)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1 
Auswahl1 … *Elemente in der Auswahl:
  • hl7:id[not(@nullFlavor)]
  • hl7:id[@nullFlavor='NI']
  • hl7:id[@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *Identifikation des beabsichtigten Empfängers (Person).
Empfohlene Information für einen Empfänger ist die ID aus dem GDA-Index.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.
(atc...ent)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-28Kyellow.png ID des Empfängers Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1NI … Person hat keine ID (atc...ent)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='NI']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FNI
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1UNK ... Person hat eine ID, diese ist jedoch unbekannt (atc...ent)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Auswahl1 … 1
Personendaten des beabsichtigten Empfängers.
Empfehlung: Der Name des Empfängers und die Organisation, der er angehört, sollen in möglichst hoher Granularität angegeben werden. Aufgrund der gängigen Praxis kann als minimale Information für den Empfänger der unstrukturierte Name angegeben werden.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß Kapitel „Personen-Element“ zu befolgen.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:information​Recipient[hl7:name[count(child::*)=0]] welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)
  • hl7:information​Recipient[hl7:name[count(child::*)!=0]] welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:information​Recipient
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)(atc...ent)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [hl7:name [count(child::*)=0]]
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-29Kyellow.png Name Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:information​Recipient
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)(atc...ent)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [hl7:name [count(child::*)!=0]]
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:received​Organization
0 … 1ROrganisation, der der beabsichtigte Empfänger angehört, z.B.: „Ordination des empfangenden Arztes“.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß Kapitel „Organisations-Element“ zu befolgen.
(atc...ent)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-30Kyellow.png Organisation Kyellow.png Dataset A 2019
Eingefügt von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 Organization Compilation with name (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FORG
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@determiner​Code
cs0 … 1FINSTANCE
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *Beliebig viele IDs der Organisation. z.B.: ID aus dem GDA-Index, DVR-Nummer, ATU-Nummer, etc.(atc...ent)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:name
ON1 … 1MName der Organisation.
Zu dem Namen von größere Organisationen SOLL auch die Abteilung angegeben werden., z.B.: „Amadeus Spital, Chirurgische Abteilung“
(atc...ent)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *
Kontaktdaten der Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...ent)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere gleichartige telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1Adresse der Organisation.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...ent)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 Schematron assertroleKred.png error 
 testcount(hl7:telecom)<2 or (count(hl7:telecom) = count(hl7:telecom[@use])) 
 MeldungDas Attribut telecom/@use MUSS bei allen telecom Elementen strukturiert sein. 

Rechtlicher Unterzeichner („legalAuthenticator“)

Auszug aus dem R-MIM:

Abbildung 11: Klassen rund um den Rechtlichen Unterzeichner und Mitunterzeichner.

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.5
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑03‑04 11:41:57
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_LegalAuthenticatorAnzeigenameLegal Authenticator
Beschreibung
Der Rechtliche Unterzeichner oder Hauptunterzeichner ist jene Person, welche für das Dokument aus rechtlicher Sicht die Verantwortung übernimmt. Es muss organisatorisch sichergestellt werden, dass die Person, die als rechtlicher Unterzeichner eingetragen wird, über die entsprechende Berechtigung verfügt.

Grundsätzlich MUSS der Hauptunterzeichner angegeben werden, in bestimmten Fällen kann dies aber unterbleiben. Diese Fälle sind in den jeweiligen speziellen Leitfaden entsprechend angegeben. 
  • Automatisch erstellte Befunde: Bei Dokumenten, die automatisch durch IT-Systeme (von „Geräten“) erstellt wurden, d.h. wenn der Inhalt durch einen Algorithmus erzeugt und nicht von einer natürlichen Person freigegeben wurde, entfällt die Angabe aller Unterzeichner.
  • Multidisziplinäre Befunde: Der CDA-Standard in Release 2.0 erlaubt nur die Angabe eines legalAuthenticator-Elements, es können jedoch beliebig viele (Mit-) Unterzeichner angegeben werden, siehe „Weitere Unterzeichner („authenticator“)“. Wenn kein eindeutiger Hauptunterzeichner ermittelt werden kann (z.B. bei multidisziplinären Befunden, die von mehreren Fachärzten mit unterschiedlicher Fachrichtung gleichermaßen verantwortet werden), die Angabe des Hauptunterzeichners KANN entfallen, wenn mindestens zwei Mitunterzeichner angegeben werden. 
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird ins XDS-Attribut legalAuthenticator gemappt.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 6 Konzepte
IdNameDatensatz
elgaimpf-data​element-368Kyellow.png Unterzeichnende Person (Dokument) Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
at-cda-bbr-data​element-1Kyellow.png Rechtlicher Unterzeichner Kyellow.png Dataset A 2019
elgaimpf-data​element-370Kyellow.png Signatur Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
at-cda-bbr-data​element-5Kyellow.png Zeitpunkt der Unterzeichnung Kyellow.png Dataset A 2019
elgaimpf-data​element-369Kyellow.png Zeitpunkt der Unterzeichnung Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
at-cda-bbr-data​element-6Kyellow.png Signatur Kyellow.png Dataset A 2019
Benutzt
Benutzt 1 Template
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.22ContainmentKyellow.png Assigned Entity (2019)DYNAMIC
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.20006 HeaderLegalAuthenticator (2011‑12‑19)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<legalAuthenticator contextControlCode="OP" typeCode="LA">
  <!-- Zeitpunkt der Unterzeichnung -->
  <time value="20190324082015+0100"/>  <!-- Signaturcode -->
  <signatureCode code="S"/>  <!-- Personen- und Organisationsdaten des Rechtlichen Unterzeichners des Dokuments -->
  <assignedEntity>
    <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.22 'Assigned Entity' (dynamic) .. O -->
  </assignedEntity>
</legalAuthenticator>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:legalAuthenticator
Hauptunterzeichner, Rechtlicher Unterzeichner
(atc...tor)
 
Target.png
elgaimpf-data​element-368Kyellow.png Unterzeichnende Person (Dokument) Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
at-cda-bbr-data​element-1Kyellow.png Rechtlicher Unterzeichner Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.png@typeCode
cs0 … 1FLA
Auswahl1 … 1
Der Zeitpunkt, an dem das Dokument unterzeichnet wurde.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:time[not(@nullFlavor)]
  • hl7:time[@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:time
TS.AT.TZ0 … 1(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-5Kyellow.png Zeitpunkt der Unterzeichnung Kyellow.png Dataset A 2019
elgaimpf-data​element-369Kyellow.png Zeitpunkt der Unterzeichnung Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:time
TS.AT.TZ0 … 1(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treetree.pnghl7:signatureCode
CS1 … 1MSignaturcode gibt an, dass das Originaldokument unterzeichnet wurde.
(atc...tor)
 
Target.png
elgaimpf-data​element-370Kyellow.png Signatur Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
at-cda-bbr-data​element-6Kyellow.png Signatur Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreetree.png@code
CONF1 … 1FS
Treetree.pnghl7:assignedEntity
1 … 1MPersonendaten des rechtlichen Unterzeichners.
Für den Namen ist verpflichtend Granularitätsstufe 2 ("strukturierte Angabe des Namens") anzuwenden!
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.22 Assigned Entity (DYNAMIC)
(atc...tor)
Treeblank.png wo [not(@nullFlavor)] [hl7:assigned​Person]

Weitere Unterzeichner („authenticator“)

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.6
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑03‑04 13:11:54
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_AuthenticatorAnzeigenameAuthenticator
Beschreibung
Mitunterzeichner, weiterer Unterzeichner.
Dokumente können neben dem verpflichtenden legalAuthenticator („rechtlichen Unterzeichner“, Hauptunterzeichner) auch beliebig viele weitere Mitunterzeichner beinhalten.
Sonderfälle:
  • Multidisziplinäre Befunde: Die Angabe von mindestens zwei Mitunterzeichnern (authenticator) ersetzt die Angabe eines Hauptunterzeichners (legalAuthenticator), wenn dieser nicht ermittelt werden kann (z.B. bei multidisziplinären Befunden, die von mehreren Fachärzten mit unterschiedlicher Fachrichtung gleichermaßen verantwortet werden).
  • Automatisch erstellte Befunde: Bei Dokumenten, die von „Geräten“ erstellt wurden (wenn der Inhalt durch einen Algorithmus erzeugt und nicht von einer natürlichen Person freigegeben wurde), entfällt die Angabe aller Unterzeichner.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenOffen (auch andere als die definierten Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 3 Konzepte
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-105Kyellow.png Zeitpunkt der Unterzeichnung Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-31Kyellow.png Weitere Unterzeichner Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-106Kyellow.png Signatur Kyellow.png Dataset A 2019
Benutzt
Benutzt 1 Template
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.22InklusionKyellow.png Assigned Entity (2019)DYNAMIC
Beispiel
Strukturbeispiel
<authenticator typeCode="AUTHEN">
  <!-- Zeitpunkt der Unterzeichnung -->
  <time value="20190605"/>  <!-- Signaturcode -->
  <signatureCode code="S"/>  <!-- Personen- und Organisationsdaten des Weiteren Unterzeichners des Dokuments -->
  <assignedEntity>
    <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.22 'Assigned Entity' (dynamic) .. O -->
  </assignedEntity>
</authenticator>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:authenticator
Weitere Unterzeichner.(atc...tor)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-31Kyellow.png Weitere Unterzeichner Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@typeCode
cs0 … 1FAUTHEN
Auswahl1 … 1
Der Zeitpunkt, an dem das Dokument unterzeichnet wurde.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß für „Zeit-Elemente“ zu befolgen.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:time[not(@nullFlavor)]
  • hl7:time[@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:time
TS.AT.TZ0 … 1(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-105Kyellow.png Zeitpunkt der Unterzeichnung Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:time
TS.AT.TZ0 … 1(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treetree.pnghl7:signatureCode
CS1 … 1M(atc...tor)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-106Kyellow.png Signatur Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreetree.png@code
CONF1 … 1FS
Treetree.pnghl7:assignedEntity
1 … 1M
Personendaten des weiteren Unterzeichners.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß Kapitel „AssignedEntity-Element (Person + Organisation)“ zu befolgen.
(atc...tor)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.22 Assigned Entity (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FASSIGNED
Auswahl1 … *
Mindestens eine ID der Person der Entität
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:id[not(@nullFlavor)]
  • hl7:id[@nullFlavor='NI']
  • hl7:id[@nullFlavor='UNK']
 Constraint
Zugelassene nullFlavor:
  • NI … Die Person der Entität hat keine Identifikationsnummer
  • UNK … Die Person der Entität hat eine Identifikationsnummer, diese ist jedoch unbekannt
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 
Target.png
elgaimpf-data​element-371Kyellow.png ID des Unterzeichners Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='NI']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FNI
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Auswahl0 … 1
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:addr[not(@nullFlavor)] welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
  • hl7:addr[@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
0 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
0 … 1(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *
Beliebig viele Kontakt-Elemente der Person der Entität.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 
Target.png
elgaimpf-data​element-372Kyellow.png Kontaktdaten Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
url1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.).
Es gelten die ELGA Formatkonventionen für Telekom-Daten, z.B. tel:+43.1.1234567
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß Value-Set „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP.
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere gleichartige telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:assigned​Person
1 … 1M
Personendaten der Person der Entität.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Personen-Element“ zu befolgen.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:represented​Organization
0 … 1R
Organisationsdaten der Entität.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Organisations-Element“ zu befolgen.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 Organization Compilation with name (DYNAMIC)
(atc...tor)
 
Target.png
elgaimpf-data​element-374Kyellow.png Organisation Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
 Schematron assertroleKred.png error 
 testcount(hl7:telecom)<2 or (count(hl7:telecom) = count(hl7:telecom[@use])) 
 MeldungDas Attribut telecom/@use MUSS bei allen telecom Elementen strukturiert sein. 

Weitere Beteiligte („participant“)

Mit dieser Assoziation und den entsprechenden Klassen können weitere für die Dokumentation wichtige beteiligte Personen oder Organisationen wie Angehörige, Verwandte, Versicherungsträger sowie weitere in Beziehung zum Patienten stehende Parteien genannt werden.

Es können grundsätzlich beliebig viele participant-Elemente im Dokument angegeben werden, teilweise gibt es aber Einschränkungen für die einzelnen Elemente.

Auszug aus dem R-MIM:

Abbildung 12: Klassen rund um weitere Beteiligte (participants).

Festlegung der „Art“ des Beteiligten

Die „Art“ des Beteiligten wird über eine Kombination aus

  • Attribut participant/@typeCode
  • Element participant/functionCode
  • Attribut participant/associatedEntity/@classCode

festgelegt.

Eine eindeutige Identifikation ist darüber hinaus noch über das templateId-Element möglich, welches für jede Art von Beteiligten einen eindeutigen Wert enthält.

Ebenfalls erhalten die Elemente innerhalb der Unterelemente ihre Bedeutung in Abhängigkeit von der Beteiligten-Art. Beispielsweise drückt das time-Element zwar generell den Zeitraum der Beteiligung, im Falle der Darstellung einer Versicherung allerdings den Gültigkeitsbereich der Versicherungspolizze aus.

Dieses Kapitel enthält eine detaillierte Anleitung zur Angabe der folgenden Arten von „weiteren Beteiligten“:

Element Kard/Konf Art des Beteiligten
participant 0..1 O Fachlicher Ansprechpartner
0..1 O Einweisender/Zuweisender/Überweisender Arzt
0..1 O Hausarzt
0..* O Notfall-Kontakt / Auskunftsberechtigte Person
0..* O Angehörige
0..* O Versicherter/Versicherung
0..1 O Betreuende Organisation
0..1 O Weitere Behandler

Verweis auf speziellen Implementierungsleitfaden:
Welche der folgenden „weiteren Beteiligten“ im Dokument angegeben werden müssen bzw. sollen, ergibt sich aus dem jeweiligen speziellen Implementierungsleitfaden.


Fachlicher Ansprechpartner

Der fachliche Ansprechpartner ist jene Kontaktperson oder –stelle, welche zur Kontaktaufnahme für fachliche Auskünfte zum betreffenden Dokument veröffentlicht wird. Diese Maßnahme dient zur Kanalisierung und Vereinheitlichung der Kommunikationsschiene zwischen dem Erzeuger und dem Empfänger der Dokumentation, beispielsweise für Rückfragen oder Erfragung weiterer fachlicher Informationen. Die Angabe dieses Elements ist grundsätzlich optional, wobei in den speziellen Leitfäden eine verpflichtende Angabe spezifiziert sein kann. Bei Verwendung sollen möglichst präzise Kontaktdaten angegeben werden. Es obliegt der dokumenterzeugenden Organisation zu entscheiden, welchen Ansprechpartner sie veröffentlicht.

Abbildung 13: Besonders hervorgehobene Darstellung des fachlichen Ansprechpartners durch das ELGA Referenz-Stylesheet.

Soll als Ansprechpartner der Verfasser des Dokuments angegeben werden, so sind die entsprechenden Daten an dieser Stelle noch einmal anzugeben.

Als fachlicher Ansprechpartner kann aber auch eine Stelle beschrieben sein, die eingehende Anfragen als erste entgegennimmt und in Folge an die zuständigen Personen weiterleitet.

Diese Beteiligten-Art wird durch folgende Kombination angegeben:

Element Wert Beschreibung Bedeutung
@typeCode CALLBCK Callback contact Fachlicher Ansprechpartner
templateId 1.2.40.0.34.6.0.11.1.20 - Template ID zur Identifikation dieser Art von Beteiligten
functionCode - - Wird nicht angegeben
@classCode PROV Healthcare provider Gesundheitsdienstanbieter
Abbildung 13: Besonders hervorgehobene Darstellung des fachlichen Ansprechpartners durch das ELGA Referenz-Stylesheet.
Spezifikation
Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.20
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑12 15:59:16
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_ParticipantFachlicherAnsprechpartnerAnzeigenameParticipant Fachlicher Ansprechpartner
Beschreibung
Der fachliche Ansprechpartner ist jene Kontaktperson oder –stelle, welche zur Kontaktaufnahme für fachliche Auskünfte zum betreffenden Dokument veröffentlicht wird.
Soll als Ansprechpartner der Verfasser des Dokuments angegeben werden, so sind die entsprechenden Daten an dieser Stelle noch einmal anzugeben. Bei Verwendung sollen möglichst präzise Kontaktdaten angegeben werden. Es obliegt der dokumenterzeugenden Organisation zu entscheiden, welchen Ansprechpartner sie veröffentlicht.
KontextElternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.1.20
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 3 Templates
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.25ContainmentKyellow.png Address Compilation (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.11ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G2 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.9InklusionKyellow.png Organization Compilation with name (2019)DYNAMIC
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.1.1.1 HeaderParticipant Ansprechpartner (2014‑03‑25)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<participant contextControlCode="OP" typeCode="CALLBCK">
  <templateId root="1.2.40.0.34.6.0.11.1.20"/>  <associatedEntity classCode="PROV">
    <addr>
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 'Address Compilation' (2019-02-28T14:24:14) -->
    </addr>
    <!-- Verpflichtende Telefonnummer des fachlichen Ansprechpartners -->
    <telecom use="WP" value="tel:+43.1.3453446.1"/>    <associatedPerson>
      <!-- Name des fachlichen Ansprechpartners -->
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 'Person Name Compilation G2 M' (dynamic) .. O -->
    </associatedPerson>
    <!-- Organisation des Fachlichen Ansprechpartners -->
    <scopingOrganization>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 'Organization Compilation with name' (dynamic) .. O -->
    </scopingOrganization>
  </associatedEntity>
</participant>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:participant
Fachlicher Ansprechpartner
(atc...ner)
Treetree.png@typeCode
cs1 … 1FCALLBCK
 Callback contact
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.pnghl7:templateId
II1 … 1MTemplate ID zur Identifikation dieser Art von Beteiligten
(atc...ner)
Treeblank.pngTreetree.png@root
uid1 … 1F1.2.40.0.34.6.0.11.1.20
Treetree.pnghl7:associated​Entity
1 … 1M(atc...ner)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs1 … 1FPROV
 
Healthcare provider - Gesundheitsdienstanbieter
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1
Adresse des Beteiligten.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für "Adress-Elemente" zu befolgen.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...ner)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT1 … *MBeliebig viele Kontaktdaten des Beteiligten.(atc...ner)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintEs MUSS mindestens eine Telefon-Nummer angegeben werden. Werden mehrere gleichartige telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:associated​Person
1 … 1M
Name der Person

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
(atc...ner)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:scoping​Organization
0 … 1R
   Organisation, der der Beteiligte angehört (mit Adresse und Kontaktdaten der Organisation).
   Grundsätzlich sind die Vorgaben für "Organisations-Element" zu befolgen.
(atc...ner)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 Organization Compilation with name (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FORG
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@determiner​Code
cs0 … 1FINSTANCE
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *Beliebig viele IDs der Organisation. z.B.: ID aus dem GDA-Index, DVR-Nummer, ATU-Nummer, etc.(atc...ner)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:name
ON1 … 1MName der Organisation.
Zu dem Namen von größere Organisationen SOLL auch die Abteilung angegeben werden., z.B.: „Amadeus Spital, Chirurgische Abteilung“
(atc...ner)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *
Kontaktdaten der Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...ner)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere gleichartige telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1Adresse der Organisation.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...ner)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 Schematron assertroleKred.png error 
 testcount(hl7:telecom)<2 or (count(hl7:telecom) = count(hl7:telecom[@use])) 
 MeldungDas Attribut telecom/@use MUSS bei allen telecom Elementen strukturiert sein. 

Einweisender/Zuweisender/Überweisender Arzt

Diese Beteiligten-Art wird durch folgende Kombination angegeben:

Element Wert Beschreibung Bedeutung
@typeCode REF Referrer Einweisender/Zuweisender/Überweisender Arzt
templateId
1.2.40.0.34.6.0.11.1.21
1.3.6.1.4.1.19376.1.3.3.1.6
- Template ID für:
Einweisender/Zuweisender/Überweisender Arzt
Labor-Auftraggeber
functionCode - - Wird nicht angegeben
@classCode PROV Healthcare provider Gesundheitsdienstanbieter

Verweis auf speziellen Implementierungsleitfaden:
Für den Laborbefund gilt hier eine Ausnahme. Der participant mit dem typeCode="REF" wird in der Definition des IHE Laboratory Technical Framework als Auftraggeber bzw. „Ordering Provider“ mit templateId "1.3.6.1.4.1.19376.1.3.3.1.6" angewendet.


Spezifikation
Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.21
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑12 16:23:33
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_ParticipantEinweisenderZuweisenderUeberweisenderArztAnzeigenameParticipant Ein-, Ueber-, Zuweisender Arzt
Beschreibung
Beteiligter (Einweisender/Zuweisender Arzt)
KontextElternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.1.21
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 4 Templates
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.25ContainmentKyellow.png Address Compilation (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.12ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G1 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.11ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G2 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.9InklusionKyellow.png Organization Compilation with name (2019)DYNAMIC
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.1.1.1 HeaderParticipant Ansprechpartner (2014‑03‑25)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<participant contextControlCode="OP" typeCode="REF">
  <templateId root="1.2.40.0.34.6.0.11.1.21"/>  <associatedEntity classCode="PROV">
    <!-- Participant Ein-, Ueber-, Zuweisender Arzt -->
    <id root="1.2.3.999"/>    <addr>
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 'Address Compilation' (2019-02-28T14:24:14) -->
    </addr>
    <telecom use="WP" value="tel:+43.1.3453446.1"/>    <associatedPerson>
      <!-- Name des ein-, ueber-, zuweisenden Arztes (strukturierte Angabe) -->
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 'Person Name Compilation G2 M' 1..1 M -->
    </associatedPerson>
    <scopingOrganization>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 'Organization Compilation with name' (dynamic) .. O -->
    </scopingOrganization>
  </associatedEntity>
</participant>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:participant
Einweisender/Zuweisender/Überweisender Arzt(atc...rzt)
wo [hl7:templateId ​[@root​=​'1.2.40.0.34.6.0.11.1.21']]
Treetree.png@typeCode
cs1 … 1FREF
 Referrer
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.pnghl7:templateId
II1 … 1M(atc...rzt)
Treeblank.pngTreetree.png@root
uid1 … 1F1.2.40.0.34.6.0.11.1.21
Treetree.pnghl7:associated​Entity
1 … 1M(atc...rzt)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs1 … 1FPROV
 Healthcare provider - Gesundheitsdienstanbieter
Auswahl1 … *
Identifikation des einweisenden/zuweisenden/überweisenden Arztes.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:id[not(@nullFlavor)]
  • hl7:id[@nullFlavor='NI']
  • hl7:id[@nullFlavor='UNK']
 ConstraintZugelassene nullFlavor:
  • NI … Die Person der Entität hat keine Identifikationsnummer
  • UNK … Die Person der Entität hat eine Identifikationsnummer, diese ist jedoch unbekannt
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='NI']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FNI
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1Adresse des einweisenden/zuweisenden/überweisenden Arztes
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … * Beliebig viele Kontaktdaten des einweisenden/zuweisenden/überweisenden Arztes
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 CONF
Der Wert von @use muss gewählt werden aus dem Value Set 2.16.840.1.113883.1.11.190 AddressUse (DYNAMIC)
 ConstraintWerden mehrere gleichartige telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Auswahl1 … 1
Name des einweisenden/zuweisenden/überweisenden Arztes.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:associated​Person[hl7:name[count(child::*)=0]] welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)
  • hl7:associated​Person[hl7:name[count(child::*)!=0]] welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:associated​Person
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [hl7:name [count(child::*)=0]]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:associated​Person
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [hl7:name [count(child::*)!=0]]
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:scoping​Organization
0 … 1R
                           Organisation, der der Einweiser/Zuweiser/Überweiser angehört (mit Adresse und Kontaktdaten der Organisation).
Grundsätzlich sind die Vorgaben für "Organisations-Element" zu befolgen.
(atc...rzt)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 Organization Compilation with name (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FORG
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@determiner​Code
cs0 … 1FINSTANCE
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *Beliebig viele IDs der Organisation. z.B.: ID aus dem GDA-Index, DVR-Nummer, ATU-Nummer, etc.(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:name
ON1 … 1MName der Organisation.
Zu dem Namen von größere Organisationen SOLL auch die Abteilung angegeben werden., z.B.: „Amadeus Spital, Chirurgische Abteilung“
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *
Kontaktdaten der Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere gleichartige telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1Adresse der Organisation.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 Schematron assertroleKred.png error 
 testcount(hl7:telecom)<2 or (count(hl7:telecom) = count(hl7:telecom[@use])) 
 MeldungDas Attribut telecom/@use MUSS bei allen telecom Elementen strukturiert sein. 

Hausarzt

Diese Beteiligten-Art wird durch folgende Kombination angegeben:

Element Wert Beschreibung Bedeutung
@typeCode IND Indirect target In indirektem Bezug
templateId 1.2.40.0.34.6.0.11.1.23 - Template ID zur Identifikation dieser Art von Beteiligten
functionCode PCP primary care physician Hausarzt
@classCode PROV Healthcare provider Gesundheitsdienstanbieter
Spezifikation
Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.23
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑13 10:44:48
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_ParticipantHausarztAnzeigenameParticipant Hausarzt
Beschreibung
Hausarzt
KontextElternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.1.23
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 4 Templates
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.25ContainmentKyellow.png Address Compilation (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.12ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G1 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.11ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G2 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.9InklusionKyellow.png Organization Compilation with name (2019)DYNAMIC
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.1.1.1 HeaderParticipant Ansprechpartner (2014‑03‑25)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<participant contextControlCode="OP" typeCode="IND">
  <templateId root="1.2.40.0.34.6.0.11.1.23"/>  <functionCode code="PCP" displayName="primary care physician" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.88" codeSystemName="HL7:ParticipationFunction"/>  <associatedEntity classCode="PROV">
    <!-- Identifikation des Hausarztes (Person) aus dem GDA-Index -->
    <id assigningAuthorityName="GDA Index" root="1.2.3.999" extension="--example only--"/>    <addr>
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 'Address Compilation' (2019-02-28T14:24:14) -->
    </addr>
    <telecom use="WP" value="tel:+43.1.3453446.1"/>    <associatedPerson>
      <!-- Name des Hausarztes -->
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 'Person Name Compilation G2 M' (dynamic) 1..1 M -->
    </associatedPerson>
    <scopingOrganization>
      <!-- Ordination -->
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 'Organization Compilation with name' (dynamic) .. O -->
    </scopingOrganization>
  </associatedEntity>
</participant>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:participant
Beteiligter (Hausarzt).(atc...rzt)
wo [hl7:templateId ​[@root​=​'1.2.40.0.34.6.0.11.1.23']]
Treetree.png@typeCode
cs1 … 1FIND
  In indirektem Bezug.
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.pnghl7:templateId
II1 … 1MTemplate ID zur Identifikation dieser Art von Beteiligten
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreetree.png@root
uid1 … 1F1.2.40.0.34.6.0.11.1.23
Treetree.pnghl7:functionCode
CE1 … *M
Funktionscode des Beteiligten
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1FPCP
Treeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.5.88
Treeblank.pngTreetree.png@codeSystemName
st1 … 1FHL7:ParticipationFunction
Treetree.pnghl7:associated​Entity
1 … 1MBeschreibung der Entität.
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs1 … 1FPROV
  Healthcare provider - Gesundheitsdienstanbieter.
Auswahl0 … *
Identifikation des Beteiligten (Person) aus dem GDA-Index.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:id[not(@nullFlavor)]
  • hl7:id[@nullFlavor='NI']
  • hl7:id[@nullFlavor='UNK']
 Constraint
Zugelassene nullFlavor:
  • NI … Organisation hat keine ID
  • UNK … Organisation hat eine ID, diese ist jedoch unbekannt
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='NI']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FNI
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1Adresse des Hausarztes
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … * Beliebig viele Kontaktdaten des Hausarztes.
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere gleichartige telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Auswahl1 … 1
Name des Hausarztes.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:associated​Person[hl7:name[count(child::*)=0]] welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)
  • hl7:associated​Person[hl7:name[count(child::*)!=0]] welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:associated​Person
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [hl7:name [count(child::*)=0]]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:associated​Person
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [hl7:name [count(child::*)!=0]]
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:scoping​Organization
0 … 1R
Arztpraxis oder Ordination.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Organisations-Element“ zu befolgen.
(atc...rzt)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 Organization Compilation with name (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FORG
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@determiner​Code
cs0 … 1FINSTANCE
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *Beliebig viele IDs der Organisation. z.B.: ID aus dem GDA-Index, DVR-Nummer, ATU-Nummer, etc.(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:name
ON1 … 1MName der Organisation.
Zu dem Namen von größere Organisationen SOLL auch die Abteilung angegeben werden., z.B.: „Amadeus Spital, Chirurgische Abteilung“
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *
Kontaktdaten der Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere gleichartige telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1Adresse der Organisation.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 Schematron assertroleKred.png error 
 testcount(hl7:telecom)<2 or (count(hl7:telecom) = count(hl7:telecom[@use])) 
 MeldungDas Attribut telecom/@use MUSS bei allen telecom Elementen strukturiert sein. 

Notfall-Kontakt/Auskunftsberechtigte Person

Der Notfall-Kontakt entspricht in Österreich der „Auskunftsberechtigten Person“ (oder auch „Vertrauensperson“).

Diese Beteiligten-Art wird durch folgende Kombination angegeben:

Element Wert Beschreibung Bedeutung
@typeCode IND Indirect target In indirektem Bezug
templateId 1.2.40.0.34.6.0.11.1.27 - Template ID zur Identifikation dieser Art von Beteiligten
functionCode - - Wird nicht angegeben
@classCode ECON Emergency contact Notfall-Kontakt
Spezifikation
Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.27Gültigkeit2019‑02‑12 15:50:47
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_ParticipantAuskunftsberechtigtePersonNotfallkontaktAnzeigenameParticipant Auskunftsberechtigte Person (Notfallkontakt)
BeschreibungDer Notfall-Kontakt entspricht in Österreich der „Auskunftsberechtigten Person“ (oder auch „Vertrauensperson“).
KontextElternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.1.27
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 5 Templates
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.15ContainmentKyellow.png Time Interval Information minimal (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.25ContainmentKyellow.png Address Compilation (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.12ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G1 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.11ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G2 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.9InklusionKyellow.png Organization Compilation with name (2019)DYNAMIC
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.1.1.1 HeaderParticipant Ansprechpartner (2014‑03‑25)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<participant typeCode="IND">
  <templateId root="1.2.40.0.34.6.0.11.1.27"/>  <time>
    <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.15 'Time Interval Information minimal' (2019-04-08T08:15:46) -->
  </time>
  <associatedEntity classCode="ECON">
    <!-- Verwandtschaftsverhältnis des Notfallkontakts zum Patienten -->
    <code code="FAMMEMB" displayName="Family Member" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.111" codeSystemName="HL7:RoleCode"/>    <!-- Adresse des Notfall-Kontakts -->
    <addr>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 'Address Compilation' (2019-02-28T14:24:14) -->
    </addr>
    <telecom use="WP" value="tel:+1-12345678"/>    <associatedPerson>
      <!-- Name des Notfallkontakts (strukturierte Angabe) -->
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 'Person Name Compilation G2 M' 1..1 M -->
    </associatedPerson>
    <scopingOrganization>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 'Organization Compilation with name' (dynamic) -->
    </scopingOrganization>
  </associatedEntity>
</participant>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:participant
Beteiligter (Notfallkontakt / Auskunftsberechtigte Person)
(atc...akt)
wo [hl7:templateId ​[@root​=​'1.2.40.0.34.6.0.11.1.27']]
Treetree.png@typeCode
cs1 … 1FIND
  In indirektem Bezug.
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.pnghl7:templateId
II1 … 1MTemplate ID zur Identifikation dieser Art von Beteiligten
(atc...akt)
Treeblank.pngTreetree.png@root
uid1 … 1F1.2.40.0.34.6.0.11.1.27
Treetree.pnghl7:time
IVL_TS0 … 1
Zeitraum, in dem der angegebene Kontakt den Notfall-Kontakt darstellt.
Wird nur angegeben, wenn der Kontakt bereits absehbar nur in einem eingeschränkten Zeitraum zur Verfügung steht.
   
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Zeit-Elemente“ zu befolgen.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.15 Time Interval Information minimal (DYNAMIC)
(atc...akt)
Treetree.pnghl7:associated​Entity
1 … 1MBeschreibung der Entität.
(atc...akt)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs1 … 1FECON
 Emergency contact - Notfall-Kontakt
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:code
CE0 … 1Verwandtschaftsverhältnis des Beteiligten zum Patienten, z.B. DAU („daughter“), wenn die Beteiligte die Tochter des Patienten ist. (atc...akt)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1RZulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_PersonalRelationship“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@displayName
st0 … 1 
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.5.111
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystemName
st1 … 1FHL7:RoleCode
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.17 ELGA_PersonalRelationship (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1Adresse des Beteiligten

Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Adress-Elemente“ zu befolgen.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...akt)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Auswahl0 … *
Beliebig viele Kontaktdaten des Beteiligten.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:telecom[not(@nullFlavor)]
  • hl7:telecom[@nullFlavor='UNK']
 ConstraintEs SOLL mindestens eine Telefon-Nummer angegeben werden.
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *(atc...akt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
 ConstraintWerden mehrere gleichartige telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … 1 Die Kontaktadresse ist unbekannt. NullFlavor "UNK" (atc...akt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Auswahl1 … 1
Name des Beteiligten.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:associated​Person[hl7:name[count(child::*)=0]] welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)
  • hl7:associated​Person[hl7:name[count(child::*)!=0]] welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:associated​Person
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)(atc...akt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [hl7:name [count(child::*)=0]]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:associated​Person
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)(atc...akt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [hl7:name [count(child::*)!=0]]
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:scoping​Organization
0 … 1R
   Organisation, der der Beteiligte angehört (mit Adresse und Kontaktdaten der Organisation).
   
   Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Organisations-Element“ zu befolgen.
(atc...akt)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 Organization Compilation with name (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FORG
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@determiner​Code
cs0 … 1FINSTANCE
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *Beliebig viele IDs der Organisation. z.B.: ID aus dem GDA-Index, DVR-Nummer, ATU-Nummer, etc.(atc...akt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:name
ON1 … 1MName der Organisation.
Zu dem Namen von größere Organisationen SOLL auch die Abteilung angegeben werden., z.B.: „Amadeus Spital, Chirurgische Abteilung“
(atc...akt)
Treeblank.pngTreeblank.png