Allgemeiner Implementierungsleitfaden 2020

Aus HL7 Austria MediaWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
[unmarkierte Version][unmarkierte Version]
(Grundlagen zu HL7)
(34 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 95: Zeile 95:
 
</div></div>
 
</div></div>
  
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed" overflow:auto;">
+
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed" overflow:auto;">
== Haftungsausschluss ==
+
==Haftungsausschluss==
 
<div class="mw-collapsible-content">
 
<div class="mw-collapsible-content">
 
Die Arbeiten für den vorliegenden Leitfaden wurden von den Autoren gemäß dem Stand der Technik und mit größtmöglicher Sorgfalt erbracht. Die ELGA GmbH weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dem vorliegenden Leitfaden um unverbindliche Arbeitsergebnisse handelt, die zur Anwendung empfohlen werden. Ein allfälliger Widerspruch zum geltenden Recht ist jedenfalls unerwünscht und von den Erstellern des Dokumentes nicht beabsichtigt.
 
Die Arbeiten für den vorliegenden Leitfaden wurden von den Autoren gemäß dem Stand der Technik und mit größtmöglicher Sorgfalt erbracht. Die ELGA GmbH weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dem vorliegenden Leitfaden um unverbindliche Arbeitsergebnisse handelt, die zur Anwendung empfohlen werden. Ein allfälliger Widerspruch zum geltenden Recht ist jedenfalls unerwünscht und von den Erstellern des Dokumentes nicht beabsichtigt.
Zeile 104: Zeile 104:
  
 
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed" overflow:auto;">
 
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed" overflow:auto;">
== Sprachliche Gleichbehandlung ==
+
==Sprachliche Gleichbehandlung==
 
<div class="mw-collapsible-content">
 
<div class="mw-collapsible-content">
 
Soweit im Text Bezeichnungen nur im generischen Maskulinum angeführt sind, beziehen sie sich auf Männer und Frauen in gleicher Weise. Unter dem Begriff "Patient" werden sowohl Bürger, Kunden und Klienten zusammengefasst, welche an einem Behandlungs- oder Pflegeprozess teilnehmen als auch gesunde Bürger, die derzeit nicht an einem solchen teilnehmen. Es wird ebenso darauf hingewiesen, dass umgekehrt der Begriff Bürger auch Patienten, Kunden und Klienten mit einbezieht.
 
Soweit im Text Bezeichnungen nur im generischen Maskulinum angeführt sind, beziehen sie sich auf Männer und Frauen in gleicher Weise. Unter dem Begriff "Patient" werden sowohl Bürger, Kunden und Klienten zusammengefasst, welche an einem Behandlungs- oder Pflegeprozess teilnehmen als auch gesunde Bürger, die derzeit nicht an einem solchen teilnehmen. Es wird ebenso darauf hingewiesen, dass umgekehrt der Begriff Bürger auch Patienten, Kunden und Klienten mit einbezieht.
Zeile 111: Zeile 111:
 
{{ILF:Lizenzinformationen}}
 
{{ILF:Lizenzinformationen}}
  
== Verbindlichkeit ==
+
==Verbindlichkeit==
'''Review notwendig'''
+
Die Verbindlichkeit und die Umsetzungsfrist dieses Leitfadens ist im Gesundheitstelematikgesetz 2012, BGBl.I Nr.111/2012 sowie in den darauf fußenden ELGA-Verordnungen geregelt.  
Mit der ELGA-Verordnung 2015 (in der Fassung der ELGA-VO-Nov-2015) macht die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen die Festlegungen für Inhalt, Struktur, Format und Codierung verbindlich, die in den Implementierungsleitfäden Entlassungsbrief Ärztlich, Entlassungsbrief Pflege, Pflegesituationsbericht, Laborbefunde, Befund bildgebender Diagnostik, e-Medikation sowie XDS Metadaten (jeweils in der Version 2.06) getroffen wurden. Die anzuwendende ELGA-Interoperabilitätsstufen ergeben sich aus §21 Abs.6 ELGA-VO. Die Leitfäden in ihrer jeweils aktuell gültigen Fassung sowie die aktualisierten Terminologien sind von der Gesundheitsministerin auf www.gesundheit.gv.at zu veröffentlichen. Der Zeitplan zur Bereitstellung der Dokumente für ELGA wird durch das Gesundheitstelematikgesetz 2012 (GTelG 2012) und darauf basierenden Durchführungsverordnungen durch die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen vorgegeben.
 
  
Die Verbindlichkeit und die Umsetzungsfrist dieses Leitfadens ist im Gesundheitstelematikgesetz 2012, BGBl.I Nr.111/2012 sowie in den darauf fußenden ELGA-Verordnungen geregelt.
+
Der Leitfaden in seiner jeweils aktuell gültigen Fassung sowie die aktualisierten Terminologien sind vom zuständigen Minister auf www.gesundheit.gv.at zu veröffentlichen. Der Zeitplan zur Bereitstellung der Datenaustauschformate wird durch das Gesundheitstelematikgesetz 2012 und darauf basierenden Durchführungsverordnungen durch den zuständigen Bundesminister vorgegeben. Hauptversionen, also Aktualisierungen des Implementierungsleitfadens, welche zusätzliche verpflichtende Konformitätskriterien enthalten („Mandatory“ (M), „Required“ (R) und „Fixed“ (F)), sind mit ihren Fristen zur Bereitstellung per Verordnung kundzumachen. Andere Aktualisierungen (Nebenversionen) dürfen auch ohne Änderung dieser Verordnung unter www.gesundheit.gv.at veröffentlicht werden.  
  
Neue Hauptversionen der Implementierungsleitfäden KÖNNEN ab dem Tag ihrer Veröffentlichung durch die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen (www.gesundheit.gv.at) verwendet werden, spätestens 18 Monate nach ihrer Veröffentlichung MÜSSEN sie verwendet werden. Andere Aktualisierungen (Nebenversionen) dürfen auch ohne Änderung dieser Verordnung unter www.gesundheit.gv.at veröffentlicht werden.
+
Die Anwendung dieses Implementierungsleitfadens hat im Einklang mit der Rechtsordnung der Republik Österreich und insbesondere mit den relevanten Materiengesetzen (z.B. Ärztegesetz 1998, Apothekenbetriebsordnung 2005, Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz, Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, Rezeptpflichtgesetz, Datenschutzgesetz 2000, Gesundheitstelematikgesetz 2012) zu erfolgen. Technische Möglichkeiten können gesetzliche Bestimmungen selbstverständlich nicht verändern, vielmehr sind die technischen Möglichkeiten im Einklang mit den Gesetzen zu nutzen.
  
 
Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen liegt im Verantwortungsbereich der Ersteller der CDA-Dokumente.
 
Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen liegt im Verantwortungsbereich der Ersteller der CDA-Dokumente.
  
 +
==Verwendete Grundlagen und Bezug zu anderen Standards==
 +
Grundlage dieses Implementierungsleitfadens ist der internationale Standard "HL7 Clinical Document Architecture, Release 2.0" (CDA ©), für die das Copyright © von Health Level Seven International gilt.
 +
 +
CDA definiert die Struktur und Semantik von "medizinischen Dokumenten" zum Austausch zwischen Gesundheitsdiensteanbietern und Patienten. Es enthält alle Metadaten zur Weiterverarbeitung und einen lesbaren textuellen Inhalt und kann diese Informationen auch maschinenlesbar tragen. Das Datenmodell von CDA und seine Abbildung in XML folgen dem Basisstandard HL7 Version 3 mit seinem Referenzinformationsmodell (RIM).
 +
 +
*[http://www.hl7.org/implement/standards/product_brief.cfm?product_id=7 HL7 Clinical Document Architecture (CDA)]
 +
*[http://www.hl7.org/implement/standards/product_brief.cfm?product_id=186 Version 3 Product Suite (inkl. RIM)]
 +
 +
Die HL7 Standards können über die HL7 Anwendergruppe Österreich (HL7 Austria), die offizielle Vertretung von Health Level Seven International in Österreich bezogen werden (www.hl7.at). Alle auf nationale Verhältnisse angepassten und veröffentlichten HL7-Spezifikationen können ohne Lizenz- und Nutzungsgebühren in jeder Art von Anwendungssoftware verwendet werden.
 +
==Weitere unterstützende Materialien==
 +
Gemeinsam mit diesem Leitfaden werden auf der Website der ELGA GmbH ([http://www.elga.gv.at/CDA www.elga.gv.at/CDA]) weitere Dateien und Dokumente zur Unterstützung bereitgestellt:
  
 +
*Beispieldokumente
 +
*Referenz-Stylesheet (Tool zur Darstellung im Browser - Konvertierung in HTML)
 +
*CDA2PDF Suite (Tool zur Erzeugung einer PDF-Datei zur Ausgabe am Drucker)
 +
*Schematron-Dateien für die Prüfung der Konformität ("Richtigkeit") von CDA Dateien
 +
*Vorgaben zur Registrierung von CDA-Dokumenten (Leitfaden für XDS-Metadaten)
 +
*Hinweise für die zu verwendenden Terminologien
 +
*Leitfaden zur richtigen Verwendung von Terminologien
  
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed" style="width:50%; overflow:auto;">
 
  
==PDF-Bedienungshinweise==
+
{{BeginYellowBox}}Fragen, Kommentare oder Anregungen für die Weiterentwicklung können an [mailto:cda@elga.gv.at cda@elga.gv.at] gesendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter [http://www.elga.gv.at/CDA www.elga.gv.at/CDA]. {{EndYellowBox}}
 +
<br />
 +
==Bedienungshinweise==
 +
===Farbliche Hervorhebungen und Hinweise===
 +
''<u>Themenbezogene Hinweise zur besonderen Beachtung:</u>''
 +
{{BeginYellowBox}}
 +
'''<BEISPIEL>'''<br />Es dürfen keine Elemente oder Attribute verwendet werden, die nicht vom allgemeinen oder einem speziellen ELGA-Implementierungsleitfaden definiert wurden
 +
{{EndYellowBox}}
 +
''<u>Hinweis auf anderen Implementierungsleitfaden:</u>''
 +
{{BeginILFBox}}
 +
'''<BEISPIEL>'''<br />Verweis auf Allgemeinen Leitfaden:…
 +
{{EndILFBox}}
 +
''<u>Themenbezogenes CDA Beispiel-Fragment im XML Format:</u>''
 +
{{BeginOrangeBox}}
 +
'''<BEISPIEL>'''<br /><languageCode code="de-AT" />
 +
{{EndOrangeBox}}
 +
 
 +
<div class="toccolours mw-collapsible mw-collapsed" overflow:auto;">
 +
===PDF-Navigation===
 
<div class="mw-collapsible-content">
 
<div class="mw-collapsible-content">
 
Nutzen Sie die bereitgestellten Links im Dokument (z.B. im Inhaltsverzeichnis), um direkt in der PDF-Version dieses Dokuments zu navigieren. Folgende Tastenkombinationen können Ihnen die Nutzung des Leitfadens erleichtern:
 
Nutzen Sie die bereitgestellten Links im Dokument (z.B. im Inhaltsverzeichnis), um direkt in der PDF-Version dieses Dokuments zu navigieren. Folgende Tastenkombinationen können Ihnen die Nutzung des Leitfadens erleichtern:
  
* Rücksprung: Alt + Pfeil links und Retour: Alt + Pfeil rechts
+
*Rücksprung: Alt + Pfeil links und Retour: Alt + Pfeil rechts
* Seitenweise blättern: "Bild" Tasten
+
*Seitenweise blättern: "Bild" Tasten
* Scrollen: Pfeil nach oben bzw. unten
+
*Scrollen: Pfeil nach oben bzw. unten
* Zoomen: Strg + Mouserad drehen
+
*Zoomen: Strg + Mouserad drehen
* Suchen im Dokument: Strg + F  
+
*Suchen im Dokument: Strg + F
 
</div></div>
 
</div></div>
  
Zeile 140: Zeile 174:
 
<!-- Tatsächlicher Inhalt -->
 
<!-- Tatsächlicher Inhalt -->
  
 +
=Einleitung=
 +
==Ausgangslage und Motivation==
 +
In der medizinischen Welt ist es üblich, klinische Sachverhalte und Beobachtungen mit ihrem Kontext in Dokumente zusammenfassen. Der Kontext – z.B. das Ergebnis einer Laboruntersuchung nach einer speziellen Medikamentenbehandlung – wird durch das Dokument etabliert und muss dauerhaft erhalten bleiben, da er wichtige medizinische Zusammenhänge zwischen Einzelinformationen darstellt. Gleichzeitig muss der medizinische Inhalt leicht verfügbar sein und ohne große technische Barrieren sichtbar gemacht werden können. Dies ist unabdingbar für die Akzeptanz von und das Vertrauen in Technologie bei den Endbenutzern, den GDA (Gesundheitsdiensteanbieter). Was mit der Papierwelt bis zu einem gewissen Grade erreicht wurde, muss auch für die elektronische Entsprechung des Papierdokuments gelten.
 +
 +
Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) ermöglicht den durch das ELGA-Gesetz berechtigten Personen, entsprechend ihren Rollen, den Zugriff auf relevante Gesundheitsdaten, die in bedarfsgerecht elektronisch aufbereiteter Form online zur Verfügung gestellt werden.
 +
 +
Die zentrale Anwendung von ELGA ist die Bereitstellung von medizinischen Dokumenten (e-Befunde) der ELGA-Teilnehmer, die in vielen unterschiedlichen Informationssystemen der verschiedenen ELGA-Gesundheitsdiensteanbieter erstellt werden. Diese Dokumente sollen nicht nur von Benutzern gelesen, sondern auch wieder in die IT-Systeme integriert und dort weiterverwendet werden können („Semantische Interoperabilität“). Beispielsweise können für den Arzt aus ELGA-Dokumenten automatisch Warnungen, Erinnerungen und Zusammenfassungen generiert und weitere Informationen berechnet sowie kontextbezogen angezeigt werden.
 +
 +
Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) ermöglicht den durch das ELGA-Gesetz berechtigten Personen, entsprechend ihren Rollen, den Zugriff auf relevante Gesundheitsdaten der ELGA-Teilnehmer. Die Dokumente werden in vielen unterschiedlichen Informationssystemen der verschiedenen ELGA-Gesundheitsdiensteanbieter erstellt und durch ELGA in bedarfsgerecht elektronisch aufbereiteter Form online zur Verfügung gestellt. Diese Dokumente sollen allerdings nicht nur von Benutzern gelesen, sondern auch wieder in die IT-Systeme integriert und dort weiterverwendet werden können („Semantische Interoperabilität“). Beispielsweise können für den Arzt aus ELGA-Dokumenten automatisch Warnungen, Erinnerungen und Zusammenfassungen generiert und weitere Informationen berechnet sowie kontextbezogen angezeigt werden.
  
=Einleitung=
 
 
==Zweck des Dokuments==
 
==Zweck des Dokuments==
Ziel dieses Implementierungsleitfadens ist die Beschreibung von Struktur, Format und Standards von medizinischen Dokumenten der Elektronischen Gesundheitsakte "ELGA" gemäß Gesundheitstelematikgesetz 2012 (GTelG 2012), aber auch für medizinische Dokumente im österreichischen Gesundheitswesen.<br/>
+
Das Ziel dieses Dokuments ist die Beschreibung der Struktur von medizinischen Dokumenten der Elektronischen Gesundheitsakte ELGA (entsprechend ELGA-G, BGBl. I Nr. 111/2012). Insbesondere behandelt das Dokument '''alle Dokumentenklassen-übergreifend gültigen Strukturen'''. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der [[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden#CDA_Standard|CDA-Standard]] für die Verwendung in ELGA im Detail ausspezifiziert. Vorgaben für einheitliche Dokumentation und Codierung der Information werden festgelegt und in implementierbaren Leitfäden veröffentlicht.
 +
 
 +
Der vorliegende „Allgemeine Implementierungsleitfaden für CDA-Dokumente“ stellt eine grundlegende Implementierungsvorschrift für alle CDA-Dokumente im österreichischen Gesundheitswesen dar. Dieser Vorschrift haben alle über ELGA vermittelten CDA-Dokumente im österreichischen Gesundheitswesen zu folgen.  
 +
 
 +
'''TODO: Neue Version von 2.06, Hinweis auf Revisionsliste.'''
  
Die Anwendung dieses Implementierungsleitfadens hat im Einklang mit der Rechtsordnung der Republik Österreich und insbesondere mit den relevanten Materiengesetzen (z.B. Ärztegesetz 1998, Apothekenbetriebsordnung 2005, Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz, Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, Rezeptpflichtgesetz, Datenschutzgesetz 2000, Gesundheitstelematikgesetz 2012) zu erfolgen. Technische Möglichkeiten können gesetzliche Bestimmungen selbstverständlich nicht verändern, vielmehr sind die technischen Möglichkeiten im Einklang mit den Gesetzen zu nutzen.<br/>
+
Darüber hinaus kann auf Basis des vorliegenden allgemeinen Implementierungsleitfadens ein spezieller Implementierungsleitfaden definiert sein (z.B. Entlassungsbrief, Laborbefund, etc.) (siehe Aufbau eines CDA-Dokuments).
  
 
==Zielgruppe==
 
==Zielgruppe==
Zeile 151: Zeile 197:
 
Eine weitere Zielgruppe sind alle an der Erstellung von CDA-Dokumenten beteiligten Personen, einschließlich der Endbenutzer der medizinischen Softwaresysteme und der Angehörigen von Gesundheitsberufen.
 
Eine weitere Zielgruppe sind alle an der Erstellung von CDA-Dokumenten beteiligten Personen, einschließlich der Endbenutzer der medizinischen Softwaresysteme und der Angehörigen von Gesundheitsberufen.
  
==Ausgangslage und Motivation==
+
=Leitfadenerstellungs- und Harmonisierungsprozess=
Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) ermöglicht den vom ELGA-Gesetz berechtigten Personen, entsprechend ihren Rollen, den Zugriff auf relevante Gesundheitsdaten, die in bedarfsgerecht elektronisch aufbereiteter Form online zur Verfügung gestellt werden.  
+
Für die Ausgestaltung der Inhalte von „CDA Implementierungsleitfäden“ ist eine breite Beteiligung der Stakeholder wesentlich, um die praktische Nutzbarkeit und die Akzeptanz durch die ELGA-Benutzer sicherzustellen.
 +
Für diese interdisziplinären Expertengruppen stehen nicht die technischen, sondern vor allem medizinisch-inhaltliche Aspekte im Vordergrund. Die technischen Inhalte werden großteils von den Redaktionsteams beigetragen.
 +
 
 +
Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Interoperabilität der IT-Systeme im Gesundheitswesen ist die Einigung auf Vorgaben für einheitliche Dokumentation und Codierung der Information. Diese durch die Arbeitsgruppen erreichte „Harmonisierung“ etabliert neue nationale Qualitätsstandards der medizinischen Dokumentation.
 +
Die Leitfäden werden über ein reguläres Standardisierungsverfahren ("Ballot") durch die HL7 Anwendergruppe Österreich (HL7 Austria) zu einem nationalen HL7 Standard.
 +
 
 +
===Vorgehensmodell===
 +
Der Initialisierungsschritt für neue CDA Implementierungsleitfäden wird im ELGA-Koordinierungsausschuss auf Basis eines Vorschlages der ELGA GmbH gesetzt. Die Planung umfasst die Einladung der Experten und die Beauftragung eines Redaktionsteams zur Erstellung des Leitfadens durch die ELGA GmbH.
 +
 
 +
Für die Erarbeitung der Vorgaben einer Dokumentenklasse ist jeweils eine Arbeitsgruppe verantwortlich. Jede Arbeitsgruppe wird von einem Redaktionsteam moderiert, das aus einem AG-Leiter und weiteren Redaktionsteammitgliedern besteht. Die zentrale Koordination der Arbeitsgruppen erfolgt durch die ELGA GmbH.
 +
Die Mitglieder der Arbeitsgruppen werden von den maßgeblichen Stakeholdern des österreichischen Gesundheitswesens gestellt, die an der Erstellung und Verwendung der jeweiligen Dokumentenklassen partizipieren. Folgende Stakeholder-Gruppen werden speziell zur Teilnahme motiviert:
 +
 
 +
*Ärzteschaft (Ärztekammer)
 +
*Krankenhaus-Trägergesellschaften
 +
*Pflegeorganisationen
 +
*Befundprovider
 +
*Hersteller von Krankenhausinformationssystemen bzw. Arztpraxissoftware
 +
*Bürgerinitiativen
 +
*Standardisierungsorganisationen
 +
 
 +
Die Arbeitsgruppen werden von der CDA Koordinationsstelle der ELGA GmbH einberufen. Sie koordiniert die Sitzungen und übernimmt die Kommunikationsaufgaben. Jede Arbeitsgruppe wird durch ein Redaktionsteam unterstützt, welches folgende Tätigkeiten durchzuführen hat:
 +
 
 +
*Erheben, Auswerten, Analysieren, Zusammenfassen und Aufarbeiten der eingegangenen Anforderungen
 +
*Fachliche Vorbereitung der Arbeitsgruppensitzungen
 +
*Erstellung der Leitfadendokumente und ergänzender Materialien (etwa Beispiel-CDA-Dateien)
 +
 
 +
Von der Arbeitsgruppe und dem Redaktionsteam wird eine erste Version eines CDA Implementierungsleitfadens vorgelegt, mit der die Umsetzbarkeit getestet werden kann. Diese Leitfadenversion wird dann in einem HL7 „DSTU-Ballot“ abgestimmt (Draft Standard – Trial Implementation). Die Ergebnisse der Testphase laufen bei der ELGA CDA Koordination zusammen, die den Leitfaden freigibt. 
 +
 
 +
Für eine verpflichtende Anwendung eines Leitfadens ist ein „normativer Ballot“ durch die HL7 Austria durchzuführen.
 +
 
 +
Über die hier geschilderten „internen“ Abstimmungsarbeiten hinaus wird eine Kooperation mit den betroffenen Standardisierungsorganisationen angestrebt, etwa mit dem Österreichischen Normungsinstitut, der HL7 Anwendergruppe Österreich und auch mit anderen nationalen und internationalen Normengremien.
  
Die zentrale Anwendung von ELGA ist die Bereitstellung von medizinischen Dokumenten (e Befunde) der ELGA-Teilnehmer, die in vielen unterschiedlichen Informationssystemen der verschiedenen ELGA-Gesundheitsdiensteanbieter erstellt werden. Diese Dokumente sollen nicht nur von Benutzern gelesen, sondern auch wieder in die IT-Systeme integriert und dort weiterverwendet werden können („Semantische Interoperabilität“). Beispielsweise können für den Arzt aus ELGA-Dokumenten automatisch Warnungen, Erinnerungen und Zusammenfassungen generiert und weitere Informationen berechnet sowie kontextbezogen angezeigt werden.
+
===Revision der Leitfäden===
 +
Neue und geänderte Anforderungen sowie Verbesserungen können neue Versionen der bestehenden Spezifikationen notwendig machen.  
  
Um dieses Ziel zu erreichen, wird für Dokumente in ELGA der internationale Standard „Clinical Document Architecture, Release 2.0“ (CDA) von HL7 eingesetzt.  
+
Der CDA-Koordinator evaluiert in regelmäßigen Abständen, ob und welche Änderungen (etwa durch neue medizinische oder gesetzliche Anforderungen) notwendig sind. Aufgrund des Berichtes des CDA-Koordinators empfiehlt die ELGA GmbH die Erstellung von Revisionsversionen der bestehenden Leitfäden. Die geplanten Änderungen sollen mit den maßgeblichen Stakeholdern abgestimmt werden.
  
Der [[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden#CDA_Standard|CDA-Standard]] wird für die Verwendung in ELGA im Detail ausspezifiziert. Vorgaben für einheitliche Dokumentation und Codierung der Information werden festgelegt und in implementierbaren Leitfäden veröffentlicht.
+
Neue Versionen, die „verpflichtende Elemente“ (Sections oder Entries) neu einführen oder entfernen, sind „Hauptversionen“, die jedenfalls über eine Durchführungsverordnung verbindlich gemacht und veröffentlicht werden. Andere Versionen sind „Nebenversionen“. Alle verbindlichen Versionen  sind  auf http://www.gesundheit.gv.at zu veröffentlichen.
  
=Harmonisierung=
 
 
==Autoren und Mitwirkende==
 
==Autoren und Mitwirkende==
'''Erarbeitung des Implementierungsleitfadens''' <br/>
+
'''Erarbeitung des Implementierungsleitfadens''' <br />
 
Dieser Implementierungsleitfaden entstand durch die Harmonisierungsarbeit der „Arbeitsgruppe“ in den Jahren 2008-2012, bestehend aus nachfolgend genannten Personen:
 
Dieser Implementierungsleitfaden entstand durch die Harmonisierungsarbeit der „Arbeitsgruppe“ in den Jahren 2008-2012, bestehend aus nachfolgend genannten Personen:
 +
TODO
 +
 +
=Technischer Hintergrund=
 +
 +
==Grundlagen zu HL7==
 +
HL7 bezeichnet eine Gruppe von Standards für den Austausch von Daten zwischen Computersystemen im Gesundheitswesen. HL7 wird als Kommunikationsprotokoll vornehmlich zum Datenaustausch zwischen Abteilungssystemen in Krankenhäusern eingesetzt. Mittlerweile wird HL7 in über 55 Ländern eingesetzt.
 +
 +
Die ursprünglich in den USA von der Organisation „Health Level Seven International“ (HL7) (http://www.hl7.org) entwickelten Spezifikationen sind im Laufe der Zeit zu einem internationalen Standard geworden, auch dank vieler internationaler Benutzergruppen, die seit langem an der Weiterentwicklung von HL7 mitwirken.
 +
 +
Die HL7 Standards in Version 3 sind auf die Kommunikationsbedürfnisse des gesamten Gesundheitswesens abgestimmt. HL7 V3 bietet eine konzeptuelle Grundlage in einem gemeinsamen, umfassenden „Reference Information Model“ (RIM) für alle Teile von HL7 V3.
 +
 +
Dieses RIM ist ANSI- und ISO-Standard (ISO/HL7 21731:2006) und bietet: 
 +
 +
*ein festes semantisches Fundament
 +
*ausgewählte standardisierte Terminologien, die semantische [[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden#ELGA_Interoperabilit.C3.A4tsstufen|Interoperabilität]] ermöglichen
 +
*die Trennung von Inhalten und Syntax
 +
 +
HL7 Version 3 basiert auf XML und wird für die Übermittlung von Nachrichten genutzt.
 +
HL7 stellt außerdem einen Standard zur Strukturierung, zum Inhalt und zum Austausch medizinischer Dokumente, die so genannte "Clinical Document Architecture" (CDA), zur Verfügung. Dabei steht der Informationsaustausch im gesamten Gesundheitswesen im Vordergrund (also nicht beschränkt auf Krankenhäuser).
 +
 +
Als Grundlage für ELGA-Dokumente wurde der Standard HL7 Clinical Document Architecture, Release 2.0 ausgewählt. Der Standard kann über die HL7 Anwendergruppe Österreich (http://www.hl7.at) bezogen werden.
 +
 +
==CDA Standard==
 +
Die „Clinical Document Architecture“ (CDA) ist ein Standard für den Austausch und die Speicherung von klinischer Dokumentation, wie zum Beispiel Entlassungsbriefe, Überweisungen, Behandlungsdokumentation oder OP-Berichte. Dabei wird die „Extensible Markup Language“ (XML) benutzt.
 +
 +
CDA wird von „Health Level Seven“ ([http://www.hl7.at HL7]), einem der bedeutendsten internationalen Standardentwickler für das Gesundheitswesen, entwickelt und stellt einen XML-basierten Dokumenten-Markup Standard zur strukturierten klinischen Dokumentation zur Verfügung. Der CDA Standard definiert ein Informationsobjekt, das außerhalb einer Nachricht existieren kann und neben (strukturiertem) Text auch Bilder, Töne, Biosignale usw. enthalten bzw. referenzieren kann.
 +
'''einfügen'''
 +
CDA-Dokumente sind XML-Dateien und bestehen aus einem Header mit Metadaten und einem Body mit dem eigentlichen Inhalt.
 +
 +
===Eigenschaften von CDA-Dokumenten===
 +
Die Clinical Document Architecture wird zum Austausch von medizinischen Dokumenten verwendet, die typischerweise folgende Eigenschaften aufweisen:
 +
 +
*'''Persistenz''': Medizinische Dokumente sind durch Persistenz, also dauerhafte Existenz in den sendenden oder empfangenden Systemen gekennzeichnet, wo sie für einen bestimmten Zeitraum in einem unveränderten Zustand bleiben. Dieser Zeitraum wird durch lokale Regelungen definiert.
 +
*'''Verwaltung''' (engl. „stewardship“): Für die Verwaltung des Dokuments ist eine bestimmte Organisation verantwortlich (der „Custodian“).
 +
*'''Kontext''': Medizinische Dokumente etablieren den Standard-Kontext für die in ihnen gespeicherten Inhalte (z.B. den „Entlassungsbrief“).
 +
*'''Authentisierung''' (engl. „potential für authentication“): Medizinische Dokumente werden authentisiert. Im medizinischen Alltag entspricht das der Signierung, Vidierung oder Validierung.
 +
*'''Ganzheit''' (engl. „wholeness“): Die Authentisierung eines medizinischen Dokumentes bezieht sich auf das Dokument als Ganzes und nicht nur auf einzelne aus dem Kontext gelöste Teile.
 +
*'''Lesbarkeit''' (engl. „human readability“): Medizinische Dokumente sind für Menschen lesbar.
 +
 +
===Bedingungen===
 +
Eine grundsätzliche Bedingung für CDA ist die Sicherstellung der Lesbarkeit für Menschen in einem „normalen“ Webbrowser (mit der üblichen Basisfunktionalität zum Browsen im Internet).
 +
 +
Dafür gilt zudem:
 +
 +
*Es muss einen eindeutig festgelegten Weg für einen Empfänger geben, den authentisierten Inhalt sichtbar zu machen<sup>2</sup>.
 +
*Es ist nicht zulässig, dass die Darstellung im Browser nur mithilfe eines bestimmten Stylesheets bewerkstelligt werden kann, das dann zusammen mit dem CDA-Dokument gesendet werden muss. Es muss auch möglich sein, den Inhalt mit einem beliebigen Stylesheet und marktüblichen Browsern darzustellen.
 +
*Lesbarkeit bezieht sich auf den authentisierten Inhalt. Zusätzlich kann weitere Information im Dokument vorhanden sein („CDA Level 3“), die auf Auswertbarkeit durch Anwendungssysteme abzielt, die aber nicht authentisiert oder lesbar dargestellt werden muss.
 +
*Wenn strukturierter Inhalt vom narrativen Text abgeleitet ist, muss der Mechanismus beschrieben sein, wie dies bewerkstelligt wurde, z. B. durch den Autor, durch eine Person, die eine Codierung vorgenommen hat, durch automatisierte Verarbeitung der natürlichen Sprache, durch eine spezifische Software.
 +
*Wenn narrativer Text von strukturierter Information abgeleitet ist, muss der Mechanismus beschrieben sein, wie dies bewerkstelligt wurde.
 +
 +
<sup>2</sup> Für ELGA wird ein „Referenz-Stylesheet“ bereitgestellt. Das Referenz-Stylesheet ist eine XSLT-Datei zur Transformation der CDA-XML-Datei in HTML. Zur Darstellung von CDA Dokumenten im Browser wird die Verwendung des Referenz-Stylesheets empfohlen.
 +
 +
 +
===Aufbau eines CDA-Dokuments===
 +
Grob gesprochen besteht ein CDA-Dokument aus einem [[#CDA_Header|Header]] und einem [[#CDA_Body|Body]].
 +
Der [[#CDA_Header|Header]] trägt Informationen über das Dokument sowie deren Beteiligte, einschließlich dem Patient. Der [[#CDA_Body|Body]] besteht wiederum aus Body Structures (Abschnitte und narrativer Text) und Body Entries (maschinenauswertbare Detailinformationen). An die Entries können externe Referenzen (External References) geknüpft sein.
 +
 +
Der folgende Überblick zeigt die Hauptkomponenten des CDA R2 Modells auf, in der darauffolgenden Abbildung ist die Struktur in XML-artiger Darstellung gezeigt.
 +
[[Datei:CDA_R2_Modell_mit_Header_und_Body_Structures_(vereinfachte Übersicht).png|500px|thumb|center|Abbildung 1: CDA R2 Modell mit [[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden#CDA_Header|Header]] und [[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden#CDA_Body|Body]] Structures (vereinfachte Übersicht).]]
 +
 +
Je nach Leitfaden variiert [[#CDA_Header|Header]] und [[#CDA_Body|Body]] aus verschiedenen [[CDA_Templates|Templates]].
 +
Die nachfolgenden Links geben einen Überblick über die jeweiligen [[CDA_Templates|Templates]] nach Implementierungsleitfaden:
 +
 +
*[[ILF:Entlassungsbrief_(Ärztlich)_Alle_Templates|Templates Entlassungsbrief (Ärztlich)]]
 +
*[[ILF:Entlassungsbrief_(Pflege)_Alle_Templates|Templates Entlassungsbrief (Pflege)]]
 +
*[[ILF:Pflegesituationsbericht_Alle_Templates|Templates Pflegesituationsbericht]]
 +
*[[ILF:Befund_bildgebende_Diagnostik_Alle_Templates|Templates Befund bildgebende Diagnostik]]
 +
*[[ILF:Laborbefund_Alle_Templates|Templates Laborbefund]]
 +
 +
Die administrativen Daten im Dokumentheader und grundsätzliche Vorgaben für den medizinischen Inhalt werden vom „[[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden|Allgemeinen Implementierungsleitfaden]]“ definiert.
 +
 +
Der jeweilige „[[Implementierungsleitfäden|Spezielle Implementierungsleitfaden]]“ enthält die Vorgaben für die medizinischen Inhalte und ergänzt gegebenenfalls die Header-Vorgaben.
 +
 +
 +
[[Datei:Zusammenspiel der Implementierungsleitfäden .png|350px|thumb|center|Abbildung 2:Zusammenspiel der Implementierungsleitfäden.]]
 +
 +
Die administrativen Daten im Dokumentheader und grundsätzliche Vorgaben für den medizinischen Inhalt werden vom „Allgemeinen Implementierungsleitfaden“ definiert. Der jeweilige „Spezielle Implementierungsleitfaden“ enthält die Vorgaben für die medizinischen Inhalte und ergänzt gegebenenfalls die Header-Vorgaben.
 +
 +
 +
Jeder spezielle Implementierungsleitfaden basiert auf diesem vorliegenden Allgemeinen Implementierungsleitfaden. Diese speziellen ELGA CDA Implementierungsleitfäden sind bereits für folgende Dokumentenklassen definiert (Liste kann erweitert werden):
 +
 +
*[[ILF:Entlassungsbrief (Ärztlich)|Entlassungsbrief (Ärztlich)]], [OID Root 1.2.40.0.34.7.2]
 +
*[[ILF:Entlassungsbrief (Pflege)|Entlassungsbrief (Pflege)]], [OID Root 1.2.40.0.34.7.3]
 +
*[[ILF:Pflegesituationsbericht|Pflegesituationsbericht]], [OID Root 1.2.40.0.34.7.12]
 +
*[[ILF:Laborbefund|Laborbefund]], [OID Root 1.2.40.0.34.7.4]
 +
*[[ILF:Befund bildgebende Diagnostik|Befund bildgebende Diagnostik]], [OID Root 1.2.40.0.34.7.5]
 +
*[[ILF:e-Medikation|e-Medikation]], [OID Root 1.2.40.0.34.7.8]
 +
 +
Die Beschreibung des Zusammenhangs von ELGA CDA-Dokumenten und den zur Registrierung von CDA in ELGA notwendigen „XDS-Metadaten“ finden Sie im Dokument
 +
 +
*[[ILF:XDS Metadaten|ELGA XDS Metadaten (XDSDocumentEntry)]], [OID Root 1.2.40.0.34.7.6]
 +
 +
<br />
 +
====CDA Header====
 +
Die Informationen zum Patienten, zum Dokument selbst, zu den weiteren beteiligten Personen und Organisationen sowie der dokumentierten Episode (Zeitereignisse) sind zum '''''CDA Header''''' zusammengefasst, hochstrukturiert und von der Semantik her festgelegt.
 +
 +
Die Informationen im Header unterstützen einen Austausch klinischer Dokumente über Institutionsgrenzen hinweg. Er trägt Informationen über das Dokument selbst (eine eineindeutige Identifikation, die Art des Dokuments), über „Teilnehmer“ am Dokument (an der Dokumentation beteiligte Behandler, Autoren, und natürlich den Patienten selbst), sowie über Beziehungen zu Dokumenten (zu Anforderungen und anderen Dokumenten). Mit den Informationen des Headers werden Dokumentenmanagement-Systeme unterstützt, der Header stellt dafür entsprechende Mechanismen zur Verfügung. Damit werden die Zusammenführung und das Wiederfinden der Dokumente in ELGA oder in lokalen Patientenakten wesentlich erleichtert.
 +
 +
====CDA Body====
 +
Die eigentliche klinische Dokumentation wird im so genannten '''''CDA Body''''' festgehalten. Im Vordergrund steht hier „lesbarer“ (narrativer) Text, der verpflichtender Bestandteil von CDA R2 Dokumenten ist und die Interoperabilität zwischen den menschlichen Kommunikationspartnern garantiert.
 +
Hier sind Möglichkeiten gegeben, diesen Text grob zu strukturieren und formatieren, wie man dies von den Möglichkeiten der Textverarbeitung her kennt. Zur Strukturierung stellt die Standardspezifikation eine Reihe von XML-Elementen zur Verfügung, die als Body Structures zusammengefasst werden können. Der Body enthält ein oder mehrere Abschnitte (sections). Diese können auch ineinander geschachtelt sein, so wie Kapitel und Unterkapitel in einem Buch. Zudem sind Strukturierungen im Sinne von Tabellen oder Listen möglich.
 +
 +
*Abschnitte <section>
 +
*Paragrafen <paragraph>
 +
*Kennzeichnung von bestimmten Inhalten <content>
 +
*Überschriften < caption>
 +
*Tabellen < table>
 +
*Listen <list>
 +
 +
Sections enthalten immer einen narrativen Block und erfüllen damit eine der oben genannten Maximen von CDA: die Mensch-zu-Mensch-Interoperabilität, die Lesbarkeit der Informationen für den Menschen. Im narrativen Block wird, durch das Textattribut in der section-Klasse repräsentiert, eingebetteter Text innerhalb eines Abschnittes angegeben. Dabei kann mit oben genanntem content-Element bestimmter Inhalt gesondert gekennzeichnet werden. Zusammengefasst sind im Fließtextblock u.a. folgende Möglichkeiten der Struktur- und Formgebung des Textes gegeben:
 +
 +
*Zeilenumbrüche < br>
 +
*Stilistische Angaben (unterstrichen, fett, kursiv etc.)
 +
*Hoch- und Tiefstellung von Text
 +
*Fußnoten, Symbole
 +
*Revisionsmarken im Text mit <content revised=delete> und <content revised=insert>
 +
 +
Mit den beschriebenen Body Strukturen können '''''CDA Entries''''' verbunden sein. Diese repräsentieren den „computerlesbaren Teil“ innerhalb eines Dokumentenabschnitts. Body Entries sind im Prinzip eine Auswahl aus Klassen mitsamt Attributen aus dem HL7 Referenz-Informationsmodell (RIM). In der folgenden Abbildung ist ein Ausschnitt daraus gezeigt.
 +
[[Datei:R-MIM-Ausschnitt-Auswahlliste der CDA Body Entries.png|500px|thumb|center|Abbildung 3: R-MIM-Ausschnitt: Auswahlliste der CDA Body Entries .]]
 +
 +
Diese Auswahlliste von Entries wird auch als Clinical Statements bezeichnet und findet sich in gleicher oder ähnlicher Form auch in HL7-Version 3 Nachrichten zu Anforderungen und Befunden etc. wieder. Insgesamt sind in der Auswahl folgende Klassen verfügbar.
 +
 +
*''observation'', eine (codierte) Beobachtung, z.B. ein Befund oder eine Diagnose
 +
*''procedure'', eine Prozedur, z. B. eine Operation, eine andere Behandlung, rein diagnostischer Eingriff
 +
*''encounter'', Angaben zu früheren, jetzigen oder geplanten Patientenkontakten
 +
*''substanceAdministration'', medikamenten-bezogene Angaben im Sinne von stattgefundenen (Medikamentenanamnese) oder geplanten Medikamentengaben
 +
*''supply'', zur Verfügungstellung von Material oder Medikamentenverabreichungen
 +
*''organizer'', zur Gruppierung von anderen CDA Entries (Batterien, Cluster)
 +
*''observationMedia'', multimedialer Inhalt als Teil des Dokuments
 +
*''regionOfInterest'', Kennzeichnung einer Hervorhebung eines Teilaspekts eines Bildes
 +
 +
Alle diese Entries können untereinander linear oder rekursiv hierarchisch verbunden sein. Es sind gleichstufige Beziehungen möglich (zum Beispiel eine Liste von Beobachtungen), aber auch die Wiedergabe einer Hierarchie (z. B. „kleines Blutbild“, bestehend aus „Erythrozyten“, „Leukozyten“, ...).
 +
[[Datei:Grundsätzlicher Aufbau eines CDA-Dokuments aus XML Sicht.png|center|Abbildung 4: Grundsätzlicher Aufbau eines CDA-Dokuments aus XML Sicht.]]
 +
Für das komplette dem CDA Release 2.0 zugrundeliegende Referenzmodell (R-MIM POCD_RM000040) wird auf den publizierten Standard verwiesen (http://www.hl7.at).
 +
 +
===CDA Levels===
 +
CDA bietet drei verschiedene Varianten, wie Inhalte transportiert werden können; diese Varianten (die so genannten „CDA-Levels“) ermöglichen unterschiedliche Interoperabilität.
 +
 +
'''„CDA-Level 1“''' ist ausschließlich auf die Lesbarkeit durch Menschen ausgelegt. Medizinische Inhalte werden als Text, Bilder oder auch nur als „eingebettetes PDF“ (als unstrukturierter „NonXMLBody“) transportiert.
 +
 +
'''„CDA-Level 2“''' ermöglicht eine Strukturierung der Inhalte nach Abschnitten („Sections“) mit festgelegter Bedeutung, z.B. „Anamnese“, „Diagnosen“. Die Abschnitte sind mit einem vereinbarten Code versehen, der es ermöglicht, dass EDV-Programme diese eindeutig erkennen und als Block verarbeiten können.
 +
 +
'''„CDA-Level 3“''' ist eine Technik zur Anreicherung eines lesbaren Dokuments mit medizinischen Einzelinformationen (z.B. „diastolischer Blutdruck“, „ICD-10 Entlassungs-diagnose“, „Körpergewicht in kg“), die gemäß einer Vereinbarung maschinenlesbar codiert sind und daher automatisch in medizinische Informationssysteme integriert werden können.
 +
Die Vereinbarungen für die Codierung in den CDA-Levels 2 und 3 werden durch [[CDA_Templates|Templates]] definiert und in Implementierungsleitfäden veröffentlicht. Die CDA-Levels können aufeinander aufbauend verwendet werden, ein Dokument kann gleichzeitig Informationen in allen drei CDA-Levels enthalten.
 +
 +
Eine detailliertere Beschreibung der CDA-Levels findet sich in „[[ILF:Allgemeiner_Implementierungsleitfaden#CDA_Level_1_bis_3|CDA Level 1 bis 3]]“.
  
{| class="wikitable" width="65%"
+
 
 +
===ELGA Interoperabilitätsstufen===
 +
Der zukünftige Nutzen von Dokumenten in ELGA hängt von ihrem Strukturierungsgrad ab: Je einheitlicher und strukturierter die Informationen vorliegen, desto besser können die Daten durch EDV-Systeme verarbeitet und ausgewertet werden. Die so genannten „ELGA Interoperabilitätsstufen“ (EIS) definieren eine bestimmte Menge von Vorgaben aus den CDA Levels 2 und 3. Die Mindeststandards für die Datenstruktur der CDA-Dokumente und die Zeitpunkte für die verbindliche Verwendung werden per bundesministerielle Verordnung festgelegt.
 +
 
 +
*'''EIS „Basic“ und EIS „Structured“:''' EIS „Basic“ beschreibt die für alle Dokumente in ELGA verpflichtende Mindeststrukturierung. Dokumente auf dieser Stufe müssen nur die Daten codiert enthalten, die unter anderem für das Dokumentenregister und das Berechtigungssystem unbedingt benötigt werden ([[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden#CDA_Header|CDA Header]]). Dieser Mindeststrukturierungsgrad und die Zuordnung zu einer definierten Dokumentenklasse sind die Voraussetzung für die Verwendung der Dokumente in ELGA. CDA-Dokumente auf dieser Stufe folgen den Anforderungen des ''„Allgemeinen Implementierungsleitfaden für CDA-Dokumente“'' und allfälliger [[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden#CDA_Header|Header]]-Spezifikationen eines speziellen Leitfadens. In EIS „Basic“ ist zusätzlich die Möglichkeit gegeben, ein Organisations-Logo in Level 3 Codierung einzubetten. Die Herausforderung für die Dokumentenersteller beziehungsweise die dokumentenerstellenden EDV-Systeme ist auf dieser Stufe minimal, medizinische Inhalte sollen als XML-Textelemente vorhanden sein, können aber auch als PDF in die CDA-Dokumente eingebettet werden (eingebettetes PDF oder XML ohne Templates).<br />EIS „Structured“ ist eine Erweiterung der verpflichtenden Mindeststrukturierung EIS „Basic“. Die medizinischen Inhalte folgen auf dieser Stufe der Gliederung und dem Aufbau, den der Leitfaden für die höheren EIS „Enhanced“ und „Full Support“ vorgibt, sie folgen aber nicht der entsprechenden technischen Struktur und Codierung. EIS „Structured“ Dokumente decken sich technisch mit EIS „Basic“, erscheinen dem Leser inhaltlich wie EIS „Enhanced“ und „Full Support“ Dokumente, ohne deren semantische Interoperabilität zu unterstützen.
 +
 
 +
*'''EIS „Enhanced“ und EIS „Full Support“''' ermöglichen eine einheitliche Darstellung und barrierefreie Anzeige der Daten im ELGA Portal, die mit PDF nicht erreichbar ist. CDA-Dokumente dieser Stufen folgen zusätzlich den Anforderungen eines speziellen Implementierungsleitfadens, der für die jeweilige Stufe angeführt wird. Die Anforderungen betreffen vorwiegend Vorgaben für die Gliederung und Strukturierung des lesbaren Textes, Verwendung und Codierung der CDA Sektionen (CDA-Level 2), können aber auch CDA Level-3 Vorgaben enthalten.
 +
**'''EIS „Enhanced“''' stellt eine Zwischenstufe auf dem Weg zu „Full Support“ dar. Die Vorgaben betreffen eine kleinere Anzahl an maschinenlesbaren Elementen und sind weniger streng als bei „Full Support“.
 +
**'''EIS „Full Support“''' kann gegenüber EIS „Enhanced“ zusätzliche maschinenlesbar codierte medizinische Inhalte enthalten, die in ELGA CDA-Dokumenten anzugeben sind.
 +
 
 +
{| class="wikitable"  
 
|-  
 
|-  
! style="text-align:left" colspan="3"| Autoren
+
| style="background:#E9FCDF" |ELGA Interoperabilitätsstufe '''„BASIC“''' und '''„STRUCTURED“'''||Einheitlicher CDA-[[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden#CDA_Header|Header]]. Verwendung der Dokumente in ELGA (Aufnahme in Dokumentregister, Anzeige für Berechtigte). Minimale Anforderungen an erstellende Systeme („eingebettetes PDF“ oder XML ohne Templates)
 +
 
 +
EIS „Structured“ erfüllt die fachlich-inhaltlichen, aber nicht die technischen Vorgaben für den Aufbau und die Gliederung des Dokuments aus den speziellen Leitfäden.
 +
|-
 +
| style="background:#CBE5BE" |ELGA Interoperabilitätsstufe '''„ENHANCED“'''
 +
||Einheitliche Dokumentation (Strukturierung, Gliederung), barrierefreie Darstellung. Minimale Anforderungen an Level-3 Codierung, gemäß den speziellen Leitfäden.
 +
 
 
|-  
 
|-  
! style="text-align:left" width="10%" | Kürzel  ||style="text-align:left" width="40%" | Organisation ||style="text-align:left" width="60%" | Person<sup>1</sup>
+
| style="background:#78BA58" |ELGA Interoperabilitätsstufe '''„FULL SUPPORT“'''||Maschinenlesbare Inhalte, automatische Übernahme der Daten in ein medizinisches Informationssystem möglich. Volle Unterstützung der Level 3-Codierung, gemäß den speziellen Leitfäden.
|-  style="background:#FFEBAD"
 
| style="text-align:left"  colspan="3" | Herausgeber, Editor, Projektleiter, ELGA CDA Koordinator
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| SSA  || ELGA GmbH || Stefan Sabutsch
 
|- style="background:#FFEBAD"
 
| style="text-align:left"  colspan="3" |  Autor, Moderator der Arbeitsgruppe (2008-2012)
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| JBR|| CodeWerk Software Services and Development GmbH || Jürgen Brandstätter
 
 
|-
 
|-
 
|}
 
|}
 +
''Tabelle 1: ELGA Interoperabilitätsstufen''
  
{| class="wikitable" width="65%"
+
Die ELGA Interoperabilitätsstufen beschreiben einen ansteigenden Grad der Strukturierung und Codierung der medizinischen Inhalte unabhängig von CDA-Levels. Die Harmonisierungsgruppen legen aufgrund ihrer fachlichen Expertise fest, welche Inhalte der Dokumente in welcher Form sinnvollerweise strukturiert und codiert werden müssen. Es werden nur Daten codiert, die auch medizinisch relevant sind und die mit einem vertretbaren Umsetzungsaufwand von den IT-Systemen der Gesundheitsdiensteanbieter zur Verfügung gestellt werden können.
|-
 
! style="text-align:left" colspan="3"| Teilnehmer der Arbeitsgruppe
 
|-
 
! style="text-align:left" width="50%" | Organisation ||style="text-align:left" width="50%" | Person<sup>1</sup>
 
|-  style="background:#FFEBAD"
 
| style="text-align:left"  colspan="3" | Ärztliche Vertreter
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Österreichische Ärztekammer|| Milan Kornfeind, Robert Hawliczek, Jürgen Schwaiger, Gerhard Holler
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Ärztekammer Tirol|| Ludwig Gruber
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Initiative-ELGA|| Christian Husek, Susanna Michalek
 
  
|-  style="background:#FFEBAD"
+
Um codierte und damit weiter maschinell verarbeitbare strukturierte Dokumente erzeugen zu können, müssen die IT-Systeme der meisten Gesundheitsdiensteanbieter erst umgestellt werden. Die Anpassungen können in der heterogenen IT-Landschaft der Gesundheitsdiensteanbieter unterschiedlich schnell umgesetzt werden.  
| style="text-align:left"  colspan="3" | Krankenhausträger
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Barmherzige Schwestern Linz|| Michael Hubich
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Oberösterreichische Gesundheits- u. Spitals AG|| Tilman Königswieser, Josef Hamedinger, Ingrid Wimmer
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Steiermärkische Krankenanstalten-ges. m.b.H.|| Hubert Leitner, Walter Schwab-Ganster, Birgit Fürst, Monika Hoffberger, Daniela Sturm, Brigitte Walzl
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Wiener Krankenanstaltenverbund|| Konrad Hölzl
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Salzburger Landeskliniken|| Reinhard Eberl
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH|| Stefan Rausch-Schott
 
|-  style="background:#FFEBAD"
 
  
|- style="background:#FFEBAD"
+
Zur koordinierten stufenweisen Einführung von CDA bei den verschiedenen ELGA-Gesundheitsdiensteanbietern werden die „ELGA Interoperabilitätsstufen“ als Zwischenziele definiert.
| style="text-align:left"  colspan="3" | Länder und Projekte
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Land OÖ / e-Care Projekt|| Benedikt Aichinger
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Projekt “PatientInnenorientierte integrierte Krankenbetreuung“|| Eva Friedler, Vera Em (FSW), Robert Em (WISO), Wolfgang Pfleger (FSW)
 
  
|style="background:#FFEBAD"
+
Neben den im ELGA-Gesetz definierten Dokumentenklassen können zukünftige Dokumentenklassen mit ihrer Struktur und Format für ELGA per Verordnung festgelegt werden. Auch für diese Dokumentenklassen gilt zumindest die unterste Interoperabilitätsstufe „EIS Basic“. Wenn ein CDA Implementierungsleitfaden für die Dokumentenklasse harmonisiert wurde, ist es möglich, Dokumente in den höheren Interoperabilitätsstufen „EIS Structured“, „EIS Enhanced“ und „EIS Full Support“ auszutauschen.
| style="text-align:left"  colspan="3" | Sozialversicherung
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Allg. Unfallversicherungsanstalt|| Gudrun Seiwald, Hubert Fankhauser, Michael Szivak
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger|| Barbara Kaller
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Sozialversicherungs-Chipkarten Betriebs- und Errichtungsgesellschaft|| Martin Asenbaum
 
 
 
|-  style="background:#FFEBAD"
 
| style="text-align:left"  colspan="3" | Softwarehersteller / Befundprovider
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Health Communication Service GmbH|| Eduard Schebesta, Christoph Unfried
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| shm sana health management GmbH|| Jochen Peter Gallob
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Systema Human Information Systems GmbH|| Reinhard Egelkraut
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Telekom Austria|| Peter Uher, Arnold Lengauer
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| T-Systems Austria GesmbH|| Karl Holzer
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| x-tention|| Christian Ametz
 
  
|-  style="background:#FFEBAD"
 
| style="text-align:left"  colspan="3" | Universitäten / Fachhochschulen
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Fachhochschule Technikum Wien|| Matthias Frohner, Ferenc Gerbovics
 
  
|-  style="background:#FFEBAD"
+
==Allgemeine Richtlinien==
| style="text-align:left"  colspan="3" | Normung
+
==Verwendung von Schlüsselwörtern und farblichen Hervorhebungen==
|- style="background:#FFFFFF"
+
Wenn im Text die Verbindlichkeit von Vorgaben angegeben wird, wird das durch Schlüsselwörter gekennzeichnet [gemäß RFC 2119], die in Majuskeln (Großbuchstaben) geschrieben werden. Die Angabe der Verbindlichkeit ersetzt nicht die Angabe von Kardinalität oder Nullwerten (die in HL7 Version 3 als NullFlavors ausgedrückt werden).
| Austrian Standards Institute - Österreichisches Normungsinstitut, Experte der Arbeitsgruppe 250.03 “Qualitätsmanagement in der Pflege”|| Babette Dörr, Natalie Lottersberger
 
  
|-  style="background:#FFEBAD"
+
*MUSS bedeutet eine verpflichtend einzuhaltende Vorschrift (Gebot). Entspricht den Konformitätskriterien '''''[R]''''' und '''''[M]'''''.
| style="text-align:left"  colspan="3" | ELGA GmbH
+
*NICHT ERLAUBT formuliert ein verpflichtend einzuhaltendes Verbot. Entspricht dem Konformitätskriterium '''''[NP]'''''.
|- style="background:#FFFFFF"
+
*SOLL oder EMPFOHLEN steht für eine pragmatische Empfehlung. Es ist gewünscht und empfohlen, dass die Anforderung umgesetzt wird, es kann aber Gründe geben, warum dies unterbleibt. Entspricht dem Konformitätskriterium '''''[R2]'''''.
| ELGA GmbH || Andrea Klostermann, Carina Seerainer, Oliver Kuttin
+
*KANN oder OPTIONAL (engl. MAY, OPTIONAL) Die Umsetzung der Anforderung ist optional, sie kann auch ohne zwingenden Grund unterbleiben. Entspricht dem Konformtätskriterium '''''[O]'''''.
|-
 
|}
 
  
{| class="wikitable" width="65%"
+
==Kardinalität==
 +
Die Kardinalität beschreibt, wie oft ein Element innerhalb einer Struktur auftreten kann. Die Kardinalität wird durch ein Intervall zwischen der minimalen und maximalen Anzahl angegeben, getrennt durch „..“. Eine unbegrenzte Anzahl wird durch ein „*“ angegeben. Daraus ergeben sich mindestens folgende Möglichkeiten:  0..1;  0..*;    1..1;    1..*
 +
==Legende der Optionalitäten==
 +
Siehe auch [[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden#Umgang_mit_optionalen_Elementen|“Umgang mit optionalen Elementen“]].
 +
{| class="wikitable" width="100%"
 
|-  
 
|-  
! style="text-align:left" colspan="3"| Patronanz, Akkordierung, Ergänzungen, Zustimmung
+
! style="text-align:left" width="15%" |Konformitäts-Kriterium|| style="text-align:left" width="15%" |Mögliche Kardinalität|| style="text-align:left" width="15%" |Verwendung von NullFlavor|| style="text-align:left" width="55%" |Beschreibung
|-  
 
! style="text-align:left" width="40%" | Organisation ||style="text-align:left" width="60%" | Person<sup>1</sup>
 
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
|- style="background:#FFFFFF"
| Bundesministerium für Gesundheit|| Clemens Auer
+
|'''''[M]'''''||1..1<br /> 1..*||''nicht erlaubt''||Das Element MUSS mit einem korrekten "echten" Wert angegeben werden. NullFlavor oder "Dummy"-Werte sind NICHT ERLAUBT.
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
|- style="background:#FFFFFF"
| ELGA GmbH|| Susanne Herbek, Hubert Eisl, Martin Hurch, Oliver Kuttin, Carina Seerainer
+
|'''''[NP]'''''||0..0||''nicht erlaubt''||Das Element ist NICHT ERLAUBT.
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
|- style="background:#FFFFFF"
| Österreichische Ärztekammer|| Günther Wawrowsky, Reinhold Renner
+
|'''''[R]'''''||1..1<br /> 1..*||''erlaubt''||Das Element MUSS in der Instanz vorhanden sein. Wenn nicht bekannt, ist die Verwendung eines NullFlavors vorgeschrieben, "Dummy"-Werte sind NICHT ERLAUBT.
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
|- style="background:#FFFFFF"
| OÖ Gesundheits- und Spitals AG|| Johannes Bretbacher
+
|'''''[R2]'''''||0..1<br /> 0..*||''nicht erlaubt''||Das Element SOLL in der Instanz vorhanden sein, sofern bekannt. Wenn nicht bekannt, darf es nicht in der Instanz codiert sein. NullFlavor ist NICHT ERLAUBT.
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
|- style="background:#FFFFFF"
| Vinzenz Gruppe Krankenhausbeteiligungs- und Management GmbH|| Christian Gierlinger
+
|'''''[O]'''''||0..1<br /> 0..*||''erlaubt''||Das Element ist OPTIONAL. Sender können das Element angeben. Leere optionale Elemente sind nicht zugelassen, sofern kein nullFlavor angewandt wird.
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
|- style="background:#FFFFFF"
| Steiermärkische Krankenanstalten GmbH|| Jürgen Engelbrecht
+
|'''''[C]'''''|| || ||KONDITIONALES Konformitätskriterium. Die Konformität des Elements variiert in Abhängigkeit von anderen Elementen, Situationen oder Zuständen. Die konkreten Abhängigkeiten sind in Folge angegeben.
|- style="background:#FFFFFF"
+
|-
| NÖ Landesklinikenholding|| Alexander Schanner, Wolfgang Amenitsch, Thomas Pökl
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| NÖ Landesheime|| Eva Friessenbichler, Roland Nefischer
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Projekt NÖ Heim-Informationstechnologie|| Thomas Schubert
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Oberösterreichischer Gesundheitsfonds|| Wolfgang Hiessl
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Salzburger Landeskliniken|| Evelyn Müller
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Medizinische Universität Wien || Wolfgang Dorda
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Wiener Gebietskrankenkasse || Wolfgang Dufek, Karl Blauensteiner
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Innomed GmbH || Gerhard Stimac
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Health Communication Service Gmbh || Herbert Thomas
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Tieto IT Services || Johannes Rössler
 
|- style="background:#FFFFFF"
 
| Bundesfachgruppe Informationstechnologie der Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten || Thomas Hrdinka
 
|-  
 
 
|}
 
|}
 +
''Tabelle 2: Legende der Optionalitäten''
 +
 +
==Maximum-Set==
 +
Das CDA Modell beschreibt ein höchst umfangreiches Schema von Informationselementen und bietet in manchen Bereichen über rekursive, beliebig tief verschachtelbare Elemente eine theoretisch unendlich hohe Anzahl von Möglichkeiten, Informationen abzulegen. Die vollständige Beschreibung und Definition aller Elemente in einem Implementierungsleitfaden wäre daher äußerst aufwändig und ist in den ELGA Implementierungsleitfäden nicht erfolgt.
 +
 +
Vielmehr beschreiben die ELGA Implementierungsleitfäden lediglich jene Elemente, für die es Vorgaben gibt. Die Verwendung aller nicht angegebenen Elemente und Attribute ist NICHT ERLAUBT. Die ELGA Templates können demnach als „closed templates“ betrachtet werden.
 +
{{BeginYellowBox}}
 +
Elemente oder Attribute, die nicht vom allgemeinen oder einem speziellen ELGA-Implementierungsleitfaden definiert wurden, sind NICHT ERLAUBT.
 +
{{EndYellowBox}}
 +
Die ELGA Implementierungsleitfäden beschreiben daher ein sogenanntes '''''„Maximum-Set“'''''. Für diese Regel existieren nur die im Folgenden genannten Ausnahmen:
 +
 +
===Ausnahme: „entry“===
 +
Die Vorschrift des „Maximums-Sets“ gilt für alle Bereiche des CDA-Dokuments ''<u>außer der Ebene der maschinenlesbaren Elemente („entry“, CDA-Level 3) von Sektionen.</u>''
 +
{{BeginYellowBox}}
 +
Selbst-definierte maschinenlesbare Elemente KÖNNEN bei allen Sektionen zusätzlich angewandt werden (sowohl jene, die keine Entries vorsehen, als auch jene, die bereits Entries definieren)!
 +
 +
'''Achtung:''' Für bereits in Implementierungsleitfäden definierte Entries gilt jedoch die Regelung des „Maximum-Sets“! Ihre Erweiterung oder Veränderung ist NICHT ERLAUBT.
 +
{{EndYellowBox}}
 +
Diese Ausnahmeregelung soll eine erweiterte Nutzung der CDA-Dokumente ermöglichen und Innovationen bei der Weiterentwicklung der Spezifikationen zu fördern.
  
{| class="wikitable" width="65%"
+
Es wäre dadurch erlaubt selbst-definierte Entries zu verwenden, um einen bestimmten Prozess in der eigenen Domäne oder im eigenen Einflussbereich maschinell abwickeln zu können. Die Gültigkeit in ELGA wäre bei einem derartigen Dokument dennoch gewährleistet.
! style="text-align:left" colspan="3"| Andere ELGA Arbeitsgruppen
+
 
|-  
+
Beispiel:<br />
! style="text-align:left" width="10%" | Bereich ||style="text-align:left" width="40%" | Organisation ||style="text-align:left" width="60%" | Person<sup>1</sup>
+
Ein Krankenhausträger möchte eine maschinenunterstützte Terminkoordination mit seinen Pflegediensten in einem bestimmten Gebiet etablieren, benötigt jedoch für diesen Zweck zusätzliche maschinenlesbare Einträge in den CDA Pflege-Entlassungsbriefen.
|- style="background:#FFFFFF"
+
 
| '''Laborbefund'''|| Fachhochschule Technikum Wien || Stefan Sauermann, Alexander Mense
+
Leser aus anderen Gebieten können diese Strukturen zwar nicht interpretieren und daher auch nicht nützen, allerdings beeinflusst dies die normale Nutzung der Dokumente nicht.
|- style="background:#FFFFFF"
+
 
| rowspan="2"|'''Befund bildgebende Diagnostik ''' || AIMC || Martin Weigl
+
====Meldepflicht von selbst-definierten maschinenlesbaren Elementen====
|- style="background:#FFFFFF"
+
{{BeginYellowBox}}
|  Lindner TAC||Andreas Lindner
+
Werden selbst-definierte maschinenlesbare Elemente zur Anwendung gebracht, MÜSSEN die entsprechenden Spezifikationen der ELGA GmbH gemeldet werden.
|-
+
{{EndYellowBox}}
|}
+
Die Strukturen werden in Folge in die CDA Arbeitsgruppen zur Weiterentwicklung der Leitfäden eingebracht. Bei allgemeiner Akzeptanz ermöglicht dies eine spätere Integration in die Implementierungsleitfäden.
 +
{{BeginILFBox}}
 +
Wenn in einem Dokument selbst-definierte maschinenlesbare Elemente vorhanden sind, MUSS das bei der Registrierung in der XDS-Registry mit einem zusätzlichen Plus-Zeichen („+“) am Ende des Strings im XDS-FormatCode angezeigt werden. <br />
 +
Beispiel: urn:elga:lab:2011:EIS_FullSupport+<br />
 +
Siehe dazu die entsprechende Regelung im Leitfaden „[[ILF:XDS Metadaten#Zusatz_bei_selbst-definierten_maschinenlesbaren_Elementen_.28Dokumente_in_EIS_.E2.80.9EEnhanced.E2.80.9C_oder_.E2.80.9EFull_Support.E2.80.9C.29|ELGA XDS Metadaten (XDSDocumentEntry)“, [OID Root 1.2.40.0.34.7.6], Kapitel Zusatz bei selbst-definierten maschinenlesbaren Elementen (Dokumente in EIS „Enhanced“ oder „Full Support“]]).
 +
{{EndILFBox}}
 +
 
 +
===Ausnahme: „templateId“===
 +
''templateId''-Elemente KÖNNEN bei Bedarf an allen laut CDA-Schema möglichen Stellen verwendet werden. Wenn bereits templateId-Elemente laut Spezifikation vorgeschrieben sind, KÖNNEN beliebig viele weitere ''templateId''-Elemente angegeben werden.
 +
 
 +
===Ausnahme: Verfasser von CDA-Sektionen===
 +
Der Verfasser von Sektionen KANN mittels des Elements „''author''“ innerhalb einer Sektion („''section''“-Element) abgebildet werden. Diese „''author''“-Elemente sind bei Bedarf OPTIONAL bei allen CDA-Sektionen zusätzlich zu verwenden, sofern die Spezifikation der Sektion dies nicht explizit ausschließt.
 +
 
 +
Siehe auch ''„[[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden#Sektionen|Sektionen]]“''.
 +
 
 +
===Ausnahme: Zusätzliche weitere Beteiligte===
 +
Die möglichen Arten für die Dokumentation von wichtigen beteiligten Personen oder Organisationen (z.B. Angehörige, Verwandte, Versicherungsträger, etc.) sind in diesem Leitfaden in [[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden#Weitere_Beteiligte_.28.E2.80.9Eparticipant.E2.80.9C.29|Weitere Beteiligte („participant“)]] definiert. Es ist daher NICHT ERLAUBT, darüberhinausgehende Arten von Beteiligten anzugeben, ausgenommen die entsprechende Art von Beteiligten ist in einem speziellen Implementierungsleitfaden explizit definiert.
 +
 
 +
===Ausnahme: Fixierte Attribute===
 +
Attribute, die gem. CDA-Schema mit „fixed“ angegeben sind, haben einen festen Wert, daher können diese Attribute auch weggelassen werden. Diese Attribute werden daher üblicherweise nicht beschrieben und angegeben. Die Angabe von fixierten Attributen oder Attributen mit ihrem gem. CDA-Schema definierten Default-Wert ist erlaubt, auch wenn diese nicht explizit im Leitfaden beschrieben sind.
 +
 
 +
===Hinweis zur Implementierung weiterverarbeitender Software===
 +
CDA-Dokumente können unter Umständen „fremde“ Elemente oder Attribute enthalten, die der „Maximum-Set“ Vorschrift dieses Dokumentleitfadens widersprechen (z.B. aufgrund von Software-Fehlern). Darüber hinaus können CDA-Dokumente ebenfalls selbst-definierte maschinenlesbare Elemente beinhalten.
 +
 
 +
Sollten derartige Elemente oder Attribute im CDA-Dokument vorhanden sein, soll weiterverarbeitende Software so implementiert sein, dass dies nicht zu Fehlern in der Weiterverarbeitung der Dokumente führt.
 +
 
 +
===Umgang mit Ausnahmen bei der Konformitätsprüfung===
 +
Nur Elemente, die im „Maximum-Set“ beschrieben sind, können zuverlässig geprüft werden. „Fremde“ Elemente oder Attribute<sup>4</sup>  werden daher von den Konformitätsprüfmechanismen im Sinne der „closed templates“ grundsätzlich als falsch erkannt. Selbst die genannten Ausnahmen, v.a. zusätzliche Entries oder TemplateIds, können daher falsche Fehlermeldungen auslösen. Diese Ausnahmen sollten entsprechend nur, wenn unbedingt notwendig und mit Vorsicht eingesetzt werden.
 +
 
 +
 
 +
<sup>4</sup>Attribute, die im CDA-Schema als „fixed“ definiert sind oder mit ihrem Default-Wert angegeben sind, dürfen angegeben werden und werden auch nicht als Fehler bewertet.
 +
 
 +
==Umgang mit optionalen Elementen==
 +
Sind Elemente bzw. Attribute als „optional“ gekennzeichnet ('''''[O]''''') so ist ihre Verwendung OPTIONAL, aber es ist NICHT ERLAUBT, dass sie, wenn sie verwendet werden, leer sind. Möchte man ein optionales Element explizit mit einem leeren Wert angeben, so hat dies durch Kennzeichnung mit '''''[[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden#Der_nullFlavor|nullFlavor]]''''' zu erfolgen, zum Beispiel:
 +
 
 +
*'''NI''': wenn es keine Informationen gibt
 +
*'''UNK''': wenn es Informationen gibt, diese aber unbekannt sind
 +
 
 +
Zur genauen Definition und Verwendung siehe [[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden#Der_nullFlavor|Der nullFlavor]].
 +
 
 +
==Zertifizierung/Abnahmeprüfung==
 +
Das Thema „Zertifizierung“ (etwa die Zertifizierung von Softwaresystemen) wird von diesem Implementierungsleitfaden nicht behandelt.
 +
 
 +
==Datentypen==
 +
 
 +
=Terminologien=
 +
==ELGA Value Sets==
 +
Ein Value Set ist eine eindeutig identifizierbare und versionierte Sicht auf ein oder mehrere Codesysteme. Es kann als Zusammenstellung von einem oder mehreren Codes aus einem oder mehreren Codesysteme gesehen werden. Ein Value Set enthält die Codes selbst und die Information über die Herkunft des Codes (das Source-Codesystem).
 +
 
 +
Beispiele für ELGA Value-Sets: „ELGA_NullFlavor“, „ELGA_Dokumentenklassen“.
 +
 
 +
Wo immer in den ELGA CDA Implementierungsleitfäden eine Werteauswahl getroffen werden kann, wird ein passendes Value Set mit einem eindeutigen Namen angegeben. Sämtliche in den Implementierungsleitfäden verwendeten Value Sets werden am österreichischen Terminologieserver publiziert: https://termpub.gesundheit.gv.at/.
 +
 
 +
Value Sets sind nicht nur durch einen eindeutigen Namen, sondern auch durch eine OID, und eine Versionsnummer gekennzeichnet. Weiters werden Gültigkeitsstatus und ein "Gültig ab"-Datum angegeben.
 +
 
 +
Hinweise zum korrekten Umgang mit Terminologien finden sich im „Leitfaden für den Umgang mit Terminologien in ELGA“ [TERMLEIT].
 +
 
 +
===Änderbarkeit von Value Sets===
 +
Inhalte von Value Sets können sich ändern, der Name und die OID eines Value Sets bleiben aber gleich. Bei neuen Versionen werden Versionsnummer, Änderungsdatum und „Gültig ab“-Datum (effectiveDate) angegeben. Damit kann die Gültigkeit zu einer bestimmten Zeit rekonstruiert werden.
 +
 
 +
In Ausnahmen kann bei der Definition eines Value Sets angegeben werden, dass es nicht geändert oder versioniert werden darf (Property „Immutability“).
 +
 
 +
===Value Set Binding===
 +
Für ELGA gilt grundsätzlich eine DYNAMISCHE Bindung an Value Sets. Das bedeutet, dass immer die aktuell am Terminologieserver publizierte Version eines Value Sets anzuwenden ist. (Das Setzen des entsprechenden Schlüsselworts DYNAMIC ist daher in den Leitfäden optional).
 +
 
 +
Für jedes Value Set ist auch ein Zeitpunkt angegeben, an dem es Gültigkeit erlangt („Gültig ab“), das ist für Value Sets wichtig, die schon vor ihrem Inkrafttreten veröffentlicht werden.
 +
 
 +
Value Sets können auch STATISCH an ein Code-Element gebunden werden. Das wird gekennzeichnet durch die Angabe des Value Sets mit Name, OID, Version und "Gültig ab"-Datum (effectiveDate) sowie dem Schlüsselwort STATIC.
 +
 
 +
==PDF Format-Vorschrift==
 +
In CDA Dokumenten können Dokumente im PDF Format an verschiedensten Stellen eingebettet werden, entweder als gesamter CDA-Body oder als eingebetteter Inhalt in gewissen CDA-Sektionen. Im Hinblick auf eine dauerhafte Verfügbarkeit der Daten muss mindestens gewährleistet werden, dass diese PDF-Dokumente zuverlässig und eindeutig visuell reproduzierbar sind. Dies kann über die Einhaltung der Mindestkriterien der Norm ISO 19005-1:2005 sichergestellt werden (PDF/A-1b Basic). Die Norm beschreibt zusätzlich Barrierefreiheit der Dokumente, sodass sie von einem Screenreader vorgelesen werden können (PDF/A-1a Accessible). Dieser Implementierungsleitfaden schreibt daher vor, dass jedes eingebettete PDF-Dokument dem Standard PDF/A-1a entsprechen MUSS<sup>5<sup>.
 +
{{BeginYellowBox}}
 +
Alle in ELGA-CDA-Dokumente eingebetteten PDF-Dateien MÜSSEN dem Standard PDF/A-1a (gemäß „ISO 19005-1:2005 Level A conformance“) entsprechen.
 +
{{EndYellowBox}}
 +
{{Informationsbox|Änderung|Für die nächste Version des Leitfadens ist geplant, die Vorschrift auf PDF/A-1b zu senken. PDF/A-1a bleibt erlaubt.}}
 +
 
 +
 
 +
 
 +
<sup>5</sup> Bis zum Vorliegen von Dokumenten in EIS Full Support wird mindestens PDF/A-1b vorgeschrieben.
 +
 
 +
==Größenbeschränkung von eingebetteten Objekten==
 +
In CDA Dokumenten können verschiedene Objekte (z.B. PDF-Dokumente, Bilder) eingebettet werden (siehe „[[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden#ELGA_EingebettetesObjekt-Entry|ELGA EingebettetesObjekt-Entry]]“).
 +
 
 +
Dieser Implementierungsleitfaden schreibt keine Größenbeschränkung für diese Objekte vor, es wird allerdings EMPFOHLEN, diese in Bezug auf Anzahl und Speicherbedarf so klein wie möglich zu halten. Es liegt in der Verantwortung des Erstellers, die Größe der über ELGA bereitgestellten CDA-Dateien etwa durch Verringerung der Auflösung oder der Anzahl der Einzelbilder auf eine sinnvolle und angemessene Größe zu beschränken.
 +
 
 +
Damit beim Download keine unnötigen Verzögerungen verursacht werden, SOLL die Gesamtgröße der Datei 20 MB nicht überschreiten.<sup>6</sup>
 +
 
 +
 
 +
<sup>6</sup> Aktuell wird von ELGA die Größe von Doumenten auf 20MB beschränkt.
 +
 
 +
==Der nullFlavor==
 +
Das Attribut @''nullFlavor'' dient zur Kennzeichnung, wenn das Element nicht seiner Entsprechung gemäß befüllt werden kann.
 +
 
 +
Obwohl dieses Attribut vom CDA-Schema bei prinzipiell jedem CDA-Element erlaubt wäre, ist die konkrete Anwendung des @''nullFlavor'' Attributs im Rahmen dieser Implementierungsleitfäden nur eingeschränkt erlaubt. Ein entsprechender Vermerk ist im jeweiligen Abschnitt angeführt.
 +
 
 +
Beispiel für ein Element, welches mit dem @''nullFlavor'' versehen wurde:
 +
{{BeginOrangeBox}}
 +
<id nullFlavor="'''UNK'''" />
 +
{{EndOrangeBox}}
 +
Zulässig sind Werte gemäß Value-Set „'''ELGA_NullFlavor'''“, solange nicht eine weitere Einschränkung beim jeweiligen Element angegeben wird.
 +
 
 +
Wenn in einem Element ein NullFlavor angegeben wurde, kann nicht gleichzeitig ein anderes Attribut eingetragen werden.
 +
 
 +
==Verbot von CDATA==
 +
Die Verwendung von CDATA-Abschnitten (<![CDATA[…]]>), also von Zeichenketten, die vom Parser nicht als XML-Quellcode interpretiert werden können, ist für ELGA CDA Dokumente generell '''NICHT ERLAUBT'''.
 +
 
 +
=Funktionale Anforderungen=
 +
==Darstellung==
 +
==Verwendung in der ELGA Infrastruktur==
 +
===Vorgaben zu Dokument-Metadaten (XDS-Metadaten)===
 +
==Versionierung & Stornierung von Dokumenten==
 +
==Mehrsprachigkeit und grenzüberschreitender Austausch==
 +
=User Storys ("Anwendungsfälle")=
 +
=Dataset=
 +
=Technische Spezifikation=
 +
==Übersicht CDA Strukturen (Header & Body)==
 +
==CDA Templates==
  
<sup>1</sup> Personen sind ohne Titel angegeben
 
  
 +
==Document Level Templates==
 
==Header Level Templates==
 
==Header Level Templates==
  
=== Document Realm ===
+
===Document Realm===
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.10/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.10/dynamic}}
 
===typeId===
 
===typeId===
Zeile 326: Zeile 612:
 
im DLT
 
im DLT
 
   
 
   
=== Document Id ===
+
===Document Id===
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.1/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.1/dynamic}}
  
===Document Code ===
+
===Document Code===
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.16/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.16/dynamic}}
 
   
 
   
=== Document Effective Time ===
+
===Document Effective Time===
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.11/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.11/dynamic}}
  
=== Document Confidentiality Code ===
+
===Document Confidentiality Code===
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.12/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.12/dynamic}}
  
=== Document Language ===
+
===Document Language===
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.13/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.13/dynamic}}
 
   
 
   
=== Document Set Id and Version Number ===
+
===Document Set Id and Version Number===
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.15/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.15/dynamic}}
 
   
 
   
Zeile 348: Zeile 634:
 
===Author===
 
===Author===
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.2/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.2/dynamic}}
=== Data Enterer===
+
===Data Enterer===
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.22/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.22/dynamic}}
 
===Custodian===  
 
===Custodian===  
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.4/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.4/dynamic}}
=== Information Recipient ===
+
===Information Recipient===
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.24/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.24/dynamic}}
 
===Legal Authenticator===  
 
===Legal Authenticator===  
Zeile 379: Zeile 665:
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.28/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.28/dynamic}}
  
===In Fulfillment Of ===  
+
===In Fulfillment Of===  
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.9/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.9/dynamic}}
===Documentation Of Service Event ===  
+
===Documentation Of Service Event===  
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.17/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.17/dynamic}}
  
===Document Replacement - Related Document ===
+
===Document Replacement - Related Document===
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.14/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.14/dynamic}}
===Authorization ===
+
===Authorization===
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.18/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.18/dynamic}}
  
===Component Of - Encompassing Encounter ===  
+
===Component Of - Encompassing Encounter===  
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.7/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.1.7/dynamic}}
  
Zeile 411: Zeile 697:
 
===Comment Entry===  
 
===Comment Entry===  
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.3.11/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.3.11/dynamic}}
===External Document Entry ===  
+
===External Document Entry===  
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.3.14/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.3.14/dynamic}}
 
===Problem Concern Entry===  
 
===Problem Concern Entry===  
Zeile 418: Zeile 704:
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.3.6/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.3.6/dynamic}}
  
==Other CDA Fragment Template==
+
==Sonstige Templates (Fragmente)==
  
 
===Address Compilation===  
 
===Address Compilation===  
Zeile 442: Zeile 728:
 
===Organization Compilation with id, name, tel, addr===  
 
===Organization Compilation with id, name, tel, addr===  
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.9.7/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.9.7/dynamic}}
===Organization Compilation with name, addr minimal ===  
+
===Organization Compilation with name, addr minimal===  
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.9.20/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.9.20/dynamic}}
===Organization Name Compilation ===
+
===Organization Name Compilation===
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.9.27/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.9.27/dynamic}}
 
===Original Text Reference===  
 
===Original Text Reference===  
Zeile 467: Zeile 753:
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.9.15/dynamic}}
 
{{:1.2.40.0.34.6.0.11.9.15/dynamic}}
  
 
+
=Terminologien=
 +
=Anhang=
 +
==Begriffsdefintionen/Glossar==
 +
==Abbildungsverzeichnis==
 +
==Abkürzungsverzeichnis==
 +
==Literaturverzeichnis==
 
==Revisionsliste==
 
==Revisionsliste==
Diese Version ist eine Nebenversion zur Hauptversion 2.06 und ersetzt diese. Die durchgeführten Änderungen ersehen Sie der [[ILF:Allgemeiner Implementierungsleitfaden#Revisionsliste_2|Revisionsliste]].TODO
+
Diese Version ist eine Nebenversion zur Hauptversion 2.06 und ersetzt diese. Die durchgeführten Änderungen ersehen Sie der '''Link zur Revisionsliste TODO'''

Version vom 16. Januar 2020, 12:55 Uhr





Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung

Dieser Leitfaden beschreibt ...


Informationen über dieses Dokument

Impressum

Medieneigentümer, Herausgeber, Hersteller, Verleger:
ELGA GmbH, Treustraße 35-43, Wien, Österreich. Telefon: 01. 2127050.
Internet: www.elga.gv.at Email: cda@elga.gv.at.
Geschäftsführer: DI Dr. Günter Rauchegger, DI(FH) Dr. Franz Leisch

Redaktion, Projektleitung, Koordination:
Mag. Dr. Stefan Sabutsch, stefan.sabutsch@elga.gv.at

Abbildungen: © ELGA GmbH

Nutzung: Das Dokument enthält geistiges Eigentum der Health Level Seven® Int. und HL7® Austria, Franckstrasse 41/5/14, 8010 Graz; www.hl7.at.
Die Nutzung ist zum Zweck der Erstellung medizinischer Dokumente ohne Lizenz- und Nutzungsgebühren ausdrücklich erlaubt. Andere Arten der Nutzung und auch auszugsweise Wiedergabe bedürfen der Genehmigung des Medieneigentümers.

Download unter www.gesundheit.gv.at und www.elga.gv.at/cda

Haftungsausschluss

Die Arbeiten für den vorliegenden Leitfaden wurden von den Autoren gemäß dem Stand der Technik und mit größtmöglicher Sorgfalt erbracht. Die ELGA GmbH weist ausdrücklich darauf hin, dass es sich bei dem vorliegenden Leitfaden um unverbindliche Arbeitsergebnisse handelt, die zur Anwendung empfohlen werden. Ein allfälliger Widerspruch zum geltenden Recht ist jedenfalls unerwünscht und von den Erstellern des Dokumentes nicht beabsichtigt.

Die Nutzung des vorliegenden Leitfadens erfolgt in ausschließlicher Verantwortung der Anwender. Aus der Verwendung des vorliegenden Leitfadens können keinerlei Rechtsansprüche gegen die ELGA GmbH erhoben und/oder abgeleitet werden.

Sprachliche Gleichbehandlung

Soweit im Text Bezeichnungen nur im generischen Maskulinum angeführt sind, beziehen sie sich auf Männer und Frauen in gleicher Weise. Unter dem Begriff "Patient" werden sowohl Bürger, Kunden und Klienten zusammengefasst, welche an einem Behandlungs- oder Pflegeprozess teilnehmen als auch gesunde Bürger, die derzeit nicht an einem solchen teilnehmen. Es wird ebenso darauf hingewiesen, dass umgekehrt der Begriff Bürger auch Patienten, Kunden und Klienten mit einbezieht.

Lizenzinformationen

Die von HL7 Austria erarbeiteten Standards und die Bearbeitungen der Standards von HL7 International stellen Werke im Sinne des österreichischen Urheberrechtsgesetzes dar und unterliegen daher urheberrechtlichem Schutz.

HL7 Austria genehmigt die Verwendung dieser Standards für die Zwecke der Erstellung, des Verkaufs und des Betriebs von Computerprogrammen, sofern nicht anders angegeben oder sich die Standards auf andere urheberrechtlich oder lizenzrechtlich geschützte Werke beziehen.

Die vollständige oder teilweise Veröffentlichung der Standards (zum Beispiel in Spezifikationen, Publikationen oder Schulungsunterlagen) ist nur mit einer ausdrücklichen Genehmigung der HL7 Austria gestattet. Mitglieder von HL7 Austria sind berechtigt, die Standards vollständig oder in Auszügen ausschließlich organisationsintern zu publizieren, zu vervielfältigen oder zu verteilen. Die Veröffentlichung eigener Anpassungen der HL7-Spezifikationen (im Sinne von Lokalisierungen) oder eigener Leitfäden erfordert eine formale Vereinbarung mit der HL7 Austria.

Die vollständigen Lizenzinformationen finden sich unter https://hl7.at/nutzungsbedingungen-und-lizenzinformationen/

Die Lizenzbedingungen von HL7 International finden sich unter http://www.HL7.org/legal/ippolicy.cfm

Urheber- und Nutzungsrechte von anderen Quellen ("Third Party IP")

Third Party Intellectual Property

Der Nutzer dieses Dokuments (bzw. der Lizenznehmer) stimmt zu und erkennt an, dass HL7 Austria nicht alle Rechte und Ansprüche in und an den Materialien besitzt und dass die Materialien geistiges Eigentum von Dritten enthalten und / oder darauf verweisen können ("Third Party Intellectual Property (IP)").
Die Anerkennung dieser Lizenzbestimmungen gewährt dem Lizenznehmer keine Rechte in Bezug auf Third Party IP. Der Lizenznehmer allein ist für die Identifizierung und den Erhalt von notwendigen Lizenzen oder Genehmigungen zur Nutzung von Third Party IP im Zusammenhang mit den Materialien oder anderweitig verantwortlich.
Jegliche Handlungen, Ansprüche oder Klagen eines Dritten, die sich aus einer Verletzung eines Third Party IP-Rechts durch den Lizenznehmer ergeben, bleiben die Haftung des Lizenznehmers.


SNOMED CT

Wichtige Information zur SNOMED CT Lizenz

Dieser Leitfaden enthält Material, das durch SNOMED International urheberrechtlich geschützt ist. Jede Verwendung von SNOMED CT in Österreich erfordert eine aufrechte Affiliate Lizenz oder eine Sublizenz. Die entsprechende Lizenz ist kostenlos, vorausgesetzt die Verwendung findet nur in Österreich statt und erfüllt die Bedingungen des Affiliate License Agreements. Affiliate Lizenzen können über das Member Licensing and Distribution Service (MLDS) direkt beim jeweiligen NRC beantragt werden: MLDS für Österreich.

Weitere Terminologien

Im Folgenden finden Sie eine nicht exhaustive Liste von weiteren Terminologien, die eine solche separate Lizenz erfordern können:

Terminologie Eigentümer, Kontaktinformation
Logical Observation Identifiers Names & Codes (LOINC) Regenstrief Institute, Inc. www.regenstrief.org loinc.org
Unified Code for Units of Measure (UCUM) Regenstrief Institute, Inc. www.regenstrief.org unitsofmeasure.org
Anatomical Therapeutic Chemical Classification System (ATC) World Health Organization (WHO) www.who.int/classifications/atcddd/en/
Pharmazentralnummer (PZN) ARGE Pharma im Fachverband der chemischen Industrie Österreichs (FCIO) der Wirtschaftskammern Österreichs (WKO) argepharma.fcio.at
EDQM-Codes Europäisches Direktorat für die Qualität von Arzneimitteln https://www.edqm.eu/

Verbindlichkeit

Die Verbindlichkeit und die Umsetzungsfrist dieses Leitfadens ist im Gesundheitstelematikgesetz 2012, BGBl.I Nr.111/2012 sowie in den darauf fußenden ELGA-Verordnungen geregelt.

Der Leitfaden in seiner jeweils aktuell gültigen Fassung sowie die aktualisierten Terminologien sind vom zuständigen Minister auf www.gesundheit.gv.at zu veröffentlichen. Der Zeitplan zur Bereitstellung der Datenaustauschformate wird durch das Gesundheitstelematikgesetz 2012 und darauf basierenden Durchführungsverordnungen durch den zuständigen Bundesminister vorgegeben. Hauptversionen, also Aktualisierungen des Implementierungsleitfadens, welche zusätzliche verpflichtende Konformitätskriterien enthalten („Mandatory“ (M), „Required“ (R) und „Fixed“ (F)), sind mit ihren Fristen zur Bereitstellung per Verordnung kundzumachen. Andere Aktualisierungen (Nebenversionen) dürfen auch ohne Änderung dieser Verordnung unter www.gesundheit.gv.at veröffentlicht werden.

Die Anwendung dieses Implementierungsleitfadens hat im Einklang mit der Rechtsordnung der Republik Österreich und insbesondere mit den relevanten Materiengesetzen (z.B. Ärztegesetz 1998, Apothekenbetriebsordnung 2005, Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz, Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, Rezeptpflichtgesetz, Datenschutzgesetz 2000, Gesundheitstelematikgesetz 2012) zu erfolgen. Technische Möglichkeiten können gesetzliche Bestimmungen selbstverständlich nicht verändern, vielmehr sind die technischen Möglichkeiten im Einklang mit den Gesetzen zu nutzen.

Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen liegt im Verantwortungsbereich der Ersteller der CDA-Dokumente.

Verwendete Grundlagen und Bezug zu anderen Standards

Grundlage dieses Implementierungsleitfadens ist der internationale Standard "HL7 Clinical Document Architecture, Release 2.0" (CDA ©), für die das Copyright © von Health Level Seven International gilt.

CDA definiert die Struktur und Semantik von "medizinischen Dokumenten" zum Austausch zwischen Gesundheitsdiensteanbietern und Patienten. Es enthält alle Metadaten zur Weiterverarbeitung und einen lesbaren textuellen Inhalt und kann diese Informationen auch maschinenlesbar tragen. Das Datenmodell von CDA und seine Abbildung in XML folgen dem Basisstandard HL7 Version 3 mit seinem Referenzinformationsmodell (RIM).

Die HL7 Standards können über die HL7 Anwendergruppe Österreich (HL7 Austria), die offizielle Vertretung von Health Level Seven International in Österreich bezogen werden (www.hl7.at). Alle auf nationale Verhältnisse angepassten und veröffentlichten HL7-Spezifikationen können ohne Lizenz- und Nutzungsgebühren in jeder Art von Anwendungssoftware verwendet werden.

Weitere unterstützende Materialien

Gemeinsam mit diesem Leitfaden werden auf der Website der ELGA GmbH (www.elga.gv.at/CDA) weitere Dateien und Dokumente zur Unterstützung bereitgestellt:

  • Beispieldokumente
  • Referenz-Stylesheet (Tool zur Darstellung im Browser - Konvertierung in HTML)
  • CDA2PDF Suite (Tool zur Erzeugung einer PDF-Datei zur Ausgabe am Drucker)
  • Schematron-Dateien für die Prüfung der Konformität ("Richtigkeit") von CDA Dateien
  • Vorgaben zur Registrierung von CDA-Dokumenten (Leitfaden für XDS-Metadaten)
  • Hinweise für die zu verwendenden Terminologien
  • Leitfaden zur richtigen Verwendung von Terminologien


Fragen, Kommentare oder Anregungen für die Weiterentwicklung können an cda@elga.gv.at gesendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter www.elga.gv.at/CDA.


Bedienungshinweise

Farbliche Hervorhebungen und Hinweise

Themenbezogene Hinweise zur besonderen Beachtung:

<BEISPIEL>
Es dürfen keine Elemente oder Attribute verwendet werden, die nicht vom allgemeinen oder einem speziellen ELGA-Implementierungsleitfaden definiert wurden

Hinweis auf anderen Implementierungsleitfaden:

<BEISPIEL>
Verweis auf Allgemeinen Leitfaden:…

Themenbezogenes CDA Beispiel-Fragment im XML Format:

<BEISPIEL>
<languageCode code="de-AT" />


PDF-Navigation

Nutzen Sie die bereitgestellten Links im Dokument (z.B. im Inhaltsverzeichnis), um direkt in der PDF-Version dieses Dokuments zu navigieren. Folgende Tastenkombinationen können Ihnen die Nutzung des Leitfadens erleichtern:

  • Rücksprung: Alt + Pfeil links und Retour: Alt + Pfeil rechts
  • Seitenweise blättern: "Bild" Tasten
  • Scrollen: Pfeil nach oben bzw. unten
  • Zoomen: Strg + Mouserad drehen
  • Suchen im Dokument: Strg + F

Einleitung

Ausgangslage und Motivation

In der medizinischen Welt ist es üblich, klinische Sachverhalte und Beobachtungen mit ihrem Kontext in Dokumente zusammenfassen. Der Kontext – z.B. das Ergebnis einer Laboruntersuchung nach einer speziellen Medikamentenbehandlung – wird durch das Dokument etabliert und muss dauerhaft erhalten bleiben, da er wichtige medizinische Zusammenhänge zwischen Einzelinformationen darstellt. Gleichzeitig muss der medizinische Inhalt leicht verfügbar sein und ohne große technische Barrieren sichtbar gemacht werden können. Dies ist unabdingbar für die Akzeptanz von und das Vertrauen in Technologie bei den Endbenutzern, den GDA (Gesundheitsdiensteanbieter). Was mit der Papierwelt bis zu einem gewissen Grade erreicht wurde, muss auch für die elektronische Entsprechung des Papierdokuments gelten.

Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) ermöglicht den durch das ELGA-Gesetz berechtigten Personen, entsprechend ihren Rollen, den Zugriff auf relevante Gesundheitsdaten, die in bedarfsgerecht elektronisch aufbereiteter Form online zur Verfügung gestellt werden.

Die zentrale Anwendung von ELGA ist die Bereitstellung von medizinischen Dokumenten (e-Befunde) der ELGA-Teilnehmer, die in vielen unterschiedlichen Informationssystemen der verschiedenen ELGA-Gesundheitsdiensteanbieter erstellt werden. Diese Dokumente sollen nicht nur von Benutzern gelesen, sondern auch wieder in die IT-Systeme integriert und dort weiterverwendet werden können („Semantische Interoperabilität“). Beispielsweise können für den Arzt aus ELGA-Dokumenten automatisch Warnungen, Erinnerungen und Zusammenfassungen generiert und weitere Informationen berechnet sowie kontextbezogen angezeigt werden.

Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) ermöglicht den durch das ELGA-Gesetz berechtigten Personen, entsprechend ihren Rollen, den Zugriff auf relevante Gesundheitsdaten der ELGA-Teilnehmer. Die Dokumente werden in vielen unterschiedlichen Informationssystemen der verschiedenen ELGA-Gesundheitsdiensteanbieter erstellt und durch ELGA in bedarfsgerecht elektronisch aufbereiteter Form online zur Verfügung gestellt. Diese Dokumente sollen allerdings nicht nur von Benutzern gelesen, sondern auch wieder in die IT-Systeme integriert und dort weiterverwendet werden können („Semantische Interoperabilität“). Beispielsweise können für den Arzt aus ELGA-Dokumenten automatisch Warnungen, Erinnerungen und Zusammenfassungen generiert und weitere Informationen berechnet sowie kontextbezogen angezeigt werden.

Zweck des Dokuments

Das Ziel dieses Dokuments ist die Beschreibung der Struktur von medizinischen Dokumenten der Elektronischen Gesundheitsakte ELGA (entsprechend ELGA-G, BGBl. I Nr. 111/2012). Insbesondere behandelt das Dokument alle Dokumentenklassen-übergreifend gültigen Strukturen. Um dieses Ziel zu erreichen, wird der CDA-Standard für die Verwendung in ELGA im Detail ausspezifiziert. Vorgaben für einheitliche Dokumentation und Codierung der Information werden festgelegt und in implementierbaren Leitfäden veröffentlicht.

Der vorliegende „Allgemeine Implementierungsleitfaden für CDA-Dokumente“ stellt eine grundlegende Implementierungsvorschrift für alle CDA-Dokumente im österreichischen Gesundheitswesen dar. Dieser Vorschrift haben alle über ELGA vermittelten CDA-Dokumente im österreichischen Gesundheitswesen zu folgen.

TODO: Neue Version von 2.06, Hinweis auf Revisionsliste.

Darüber hinaus kann auf Basis des vorliegenden allgemeinen Implementierungsleitfadens ein spezieller Implementierungsleitfaden definiert sein (z.B. Entlassungsbrief, Laborbefund, etc.) (siehe Aufbau eines CDA-Dokuments).

Zielgruppe

Anwender dieses Dokuments sind Softwareentwickler und Berater, die allgemein mit Implementierungen und Integrationen im Umfeld der ELGA, insbesondere der ELGA-Gesundheitsdaten, betraut sind. Eine weitere Zielgruppe sind alle an der Erstellung von CDA-Dokumenten beteiligten Personen, einschließlich der Endbenutzer der medizinischen Softwaresysteme und der Angehörigen von Gesundheitsberufen.

Leitfadenerstellungs- und Harmonisierungsprozess

Für die Ausgestaltung der Inhalte von „CDA Implementierungsleitfäden“ ist eine breite Beteiligung der Stakeholder wesentlich, um die praktische Nutzbarkeit und die Akzeptanz durch die ELGA-Benutzer sicherzustellen. Für diese interdisziplinären Expertengruppen stehen nicht die technischen, sondern vor allem medizinisch-inhaltliche Aspekte im Vordergrund. Die technischen Inhalte werden großteils von den Redaktionsteams beigetragen.

Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg zur Interoperabilität der IT-Systeme im Gesundheitswesen ist die Einigung auf Vorgaben für einheitliche Dokumentation und Codierung der Information. Diese durch die Arbeitsgruppen erreichte „Harmonisierung“ etabliert neue nationale Qualitätsstandards der medizinischen Dokumentation. Die Leitfäden werden über ein reguläres Standardisierungsverfahren ("Ballot") durch die HL7 Anwendergruppe Österreich (HL7 Austria) zu einem nationalen HL7 Standard.

Vorgehensmodell

Der Initialisierungsschritt für neue CDA Implementierungsleitfäden wird im ELGA-Koordinierungsausschuss auf Basis eines Vorschlages der ELGA GmbH gesetzt. Die Planung umfasst die Einladung der Experten und die Beauftragung eines Redaktionsteams zur Erstellung des Leitfadens durch die ELGA GmbH.

Für die Erarbeitung der Vorgaben einer Dokumentenklasse ist jeweils eine Arbeitsgruppe verantwortlich. Jede Arbeitsgruppe wird von einem Redaktionsteam moderiert, das aus einem AG-Leiter und weiteren Redaktionsteammitgliedern besteht. Die zentrale Koordination der Arbeitsgruppen erfolgt durch die ELGA GmbH. Die Mitglieder der Arbeitsgruppen werden von den maßgeblichen Stakeholdern des österreichischen Gesundheitswesens gestellt, die an der Erstellung und Verwendung der jeweiligen Dokumentenklassen partizipieren. Folgende Stakeholder-Gruppen werden speziell zur Teilnahme motiviert:

  • Ärzteschaft (Ärztekammer)
  • Krankenhaus-Trägergesellschaften
  • Pflegeorganisationen
  • Befundprovider
  • Hersteller von Krankenhausinformationssystemen bzw. Arztpraxissoftware
  • Bürgerinitiativen
  • Standardisierungsorganisationen

Die Arbeitsgruppen werden von der CDA Koordinationsstelle der ELGA GmbH einberufen. Sie koordiniert die Sitzungen und übernimmt die Kommunikationsaufgaben. Jede Arbeitsgruppe wird durch ein Redaktionsteam unterstützt, welches folgende Tätigkeiten durchzuführen hat:

  • Erheben, Auswerten, Analysieren, Zusammenfassen und Aufarbeiten der eingegangenen Anforderungen
  • Fachliche Vorbereitung der Arbeitsgruppensitzungen
  • Erstellung der Leitfadendokumente und ergänzender Materialien (etwa Beispiel-CDA-Dateien)

Von der Arbeitsgruppe und dem Redaktionsteam wird eine erste Version eines CDA Implementierungsleitfadens vorgelegt, mit der die Umsetzbarkeit getestet werden kann. Diese Leitfadenversion wird dann in einem HL7 „DSTU-Ballot“ abgestimmt (Draft Standard – Trial Implementation). Die Ergebnisse der Testphase laufen bei der ELGA CDA Koordination zusammen, die den Leitfaden freigibt.

Für eine verpflichtende Anwendung eines Leitfadens ist ein „normativer Ballot“ durch die HL7 Austria durchzuführen.

Über die hier geschilderten „internen“ Abstimmungsarbeiten hinaus wird eine Kooperation mit den betroffenen Standardisierungsorganisationen angestrebt, etwa mit dem Österreichischen Normungsinstitut, der HL7 Anwendergruppe Österreich und auch mit anderen nationalen und internationalen Normengremien.

Revision der Leitfäden

Neue und geänderte Anforderungen sowie Verbesserungen können neue Versionen der bestehenden Spezifikationen notwendig machen.

Der CDA-Koordinator evaluiert in regelmäßigen Abständen, ob und welche Änderungen (etwa durch neue medizinische oder gesetzliche Anforderungen) notwendig sind. Aufgrund des Berichtes des CDA-Koordinators empfiehlt die ELGA GmbH die Erstellung von Revisionsversionen der bestehenden Leitfäden. Die geplanten Änderungen sollen mit den maßgeblichen Stakeholdern abgestimmt werden.

Neue Versionen, die „verpflichtende Elemente“ (Sections oder Entries) neu einführen oder entfernen, sind „Hauptversionen“, die jedenfalls über eine Durchführungsverordnung verbindlich gemacht und veröffentlicht werden. Andere Versionen sind „Nebenversionen“. Alle verbindlichen Versionen sind auf http://www.gesundheit.gv.at zu veröffentlichen.

Autoren und Mitwirkende

Erarbeitung des Implementierungsleitfadens
Dieser Implementierungsleitfaden entstand durch die Harmonisierungsarbeit der „Arbeitsgruppe“ in den Jahren 2008-2012, bestehend aus nachfolgend genannten Personen: TODO

Technischer Hintergrund

Grundlagen zu HL7

HL7 bezeichnet eine Gruppe von Standards für den Austausch von Daten zwischen Computersystemen im Gesundheitswesen. HL7 wird als Kommunikationsprotokoll vornehmlich zum Datenaustausch zwischen Abteilungssystemen in Krankenhäusern eingesetzt. Mittlerweile wird HL7 in über 55 Ländern eingesetzt.

Die ursprünglich in den USA von der Organisation „Health Level Seven International“ (HL7) (http://www.hl7.org) entwickelten Spezifikationen sind im Laufe der Zeit zu einem internationalen Standard geworden, auch dank vieler internationaler Benutzergruppen, die seit langem an der Weiterentwicklung von HL7 mitwirken.

Die HL7 Standards in Version 3 sind auf die Kommunikationsbedürfnisse des gesamten Gesundheitswesens abgestimmt. HL7 V3 bietet eine konzeptuelle Grundlage in einem gemeinsamen, umfassenden „Reference Information Model“ (RIM) für alle Teile von HL7 V3.

Dieses RIM ist ANSI- und ISO-Standard (ISO/HL7 21731:2006) und bietet:

  • ein festes semantisches Fundament
  • ausgewählte standardisierte Terminologien, die semantische Interoperabilität ermöglichen
  • die Trennung von Inhalten und Syntax

HL7 Version 3 basiert auf XML und wird für die Übermittlung von Nachrichten genutzt. HL7 stellt außerdem einen Standard zur Strukturierung, zum Inhalt und zum Austausch medizinischer Dokumente, die so genannte "Clinical Document Architecture" (CDA), zur Verfügung. Dabei steht der Informationsaustausch im gesamten Gesundheitswesen im Vordergrund (also nicht beschränkt auf Krankenhäuser).

Als Grundlage für ELGA-Dokumente wurde der Standard HL7 Clinical Document Architecture, Release 2.0 ausgewählt. Der Standard kann über die HL7 Anwendergruppe Österreich (http://www.hl7.at) bezogen werden.

CDA Standard

Die „Clinical Document Architecture“ (CDA) ist ein Standard für den Austausch und die Speicherung von klinischer Dokumentation, wie zum Beispiel Entlassungsbriefe, Überweisungen, Behandlungsdokumentation oder OP-Berichte. Dabei wird die „Extensible Markup Language“ (XML) benutzt.

CDA wird von „Health Level Seven“ (HL7), einem der bedeutendsten internationalen Standardentwickler für das Gesundheitswesen, entwickelt und stellt einen XML-basierten Dokumenten-Markup Standard zur strukturierten klinischen Dokumentation zur Verfügung. Der CDA Standard definiert ein Informationsobjekt, das außerhalb einer Nachricht existieren kann und neben (strukturiertem) Text auch Bilder, Töne, Biosignale usw. enthalten bzw. referenzieren kann. einfügen CDA-Dokumente sind XML-Dateien und bestehen aus einem Header mit Metadaten und einem Body mit dem eigentlichen Inhalt.

Eigenschaften von CDA-Dokumenten

Die Clinical Document Architecture wird zum Austausch von medizinischen Dokumenten verwendet, die typischerweise folgende Eigenschaften aufweisen:

  • Persistenz: Medizinische Dokumente sind durch Persistenz, also dauerhafte Existenz in den sendenden oder empfangenden Systemen gekennzeichnet, wo sie für einen bestimmten Zeitraum in einem unveränderten Zustand bleiben. Dieser Zeitraum wird durch lokale Regelungen definiert.
  • Verwaltung (engl. „stewardship“): Für die Verwaltung des Dokuments ist eine bestimmte Organisation verantwortlich (der „Custodian“).
  • Kontext: Medizinische Dokumente etablieren den Standard-Kontext für die in ihnen gespeicherten Inhalte (z.B. den „Entlassungsbrief“).
  • Authentisierung (engl. „potential für authentication“): Medizinische Dokumente werden authentisiert. Im medizinischen Alltag entspricht das der Signierung, Vidierung oder Validierung.
  • Ganzheit (engl. „wholeness“): Die Authentisierung eines medizinischen Dokumentes bezieht sich auf das Dokument als Ganzes und nicht nur auf einzelne aus dem Kontext gelöste Teile.
  • Lesbarkeit (engl. „human readability“): Medizinische Dokumente sind für Menschen lesbar.

Bedingungen

Eine grundsätzliche Bedingung für CDA ist die Sicherstellung der Lesbarkeit für Menschen in einem „normalen“ Webbrowser (mit der üblichen Basisfunktionalität zum Browsen im Internet).

Dafür gilt zudem:

  • Es muss einen eindeutig festgelegten Weg für einen Empfänger geben, den authentisierten Inhalt sichtbar zu machen2.
  • Es ist nicht zulässig, dass die Darstellung im Browser nur mithilfe eines bestimmten Stylesheets bewerkstelligt werden kann, das dann zusammen mit dem CDA-Dokument gesendet werden muss. Es muss auch möglich sein, den Inhalt mit einem beliebigen Stylesheet und marktüblichen Browsern darzustellen.
  • Lesbarkeit bezieht sich auf den authentisierten Inhalt. Zusätzlich kann weitere Information im Dokument vorhanden sein („CDA Level 3“), die auf Auswertbarkeit durch Anwendungssysteme abzielt, die aber nicht authentisiert oder lesbar dargestellt werden muss.
  • Wenn strukturierter Inhalt vom narrativen Text abgeleitet ist, muss der Mechanismus beschrieben sein, wie dies bewerkstelligt wurde, z. B. durch den Autor, durch eine Person, die eine Codierung vorgenommen hat, durch automatisierte Verarbeitung der natürlichen Sprache, durch eine spezifische Software.
  • Wenn narrativer Text von strukturierter Information abgeleitet ist, muss der Mechanismus beschrieben sein, wie dies bewerkstelligt wurde.

2 Für ELGA wird ein „Referenz-Stylesheet“ bereitgestellt. Das Referenz-Stylesheet ist eine XSLT-Datei zur Transformation der CDA-XML-Datei in HTML. Zur Darstellung von CDA Dokumenten im Browser wird die Verwendung des Referenz-Stylesheets empfohlen.


Aufbau eines CDA-Dokuments

Grob gesprochen besteht ein CDA-Dokument aus einem Header und einem Body. Der Header trägt Informationen über das Dokument sowie deren Beteiligte, einschließlich dem Patient. Der Body besteht wiederum aus Body Structures (Abschnitte und narrativer Text) und Body Entries (maschinenauswertbare Detailinformationen). An die Entries können externe Referenzen (External References) geknüpft sein.

Der folgende Überblick zeigt die Hauptkomponenten des CDA R2 Modells auf, in der darauffolgenden Abbildung ist die Struktur in XML-artiger Darstellung gezeigt.

Abbildung 1: CDA R2 Modell mit Header und Body Structures (vereinfachte Übersicht).

Je nach Leitfaden variiert Header und Body aus verschiedenen Templates. Die nachfolgenden Links geben einen Überblick über die jeweiligen Templates nach Implementierungsleitfaden:

Die administrativen Daten im Dokumentheader und grundsätzliche Vorgaben für den medizinischen Inhalt werden vom „Allgemeinen Implementierungsleitfaden“ definiert.

Der jeweilige „Spezielle Implementierungsleitfaden“ enthält die Vorgaben für die medizinischen Inhalte und ergänzt gegebenenfalls die Header-Vorgaben.


Abbildung 2:Zusammenspiel der Implementierungsleitfäden.

Die administrativen Daten im Dokumentheader und grundsätzliche Vorgaben für den medizinischen Inhalt werden vom „Allgemeinen Implementierungsleitfaden“ definiert. Der jeweilige „Spezielle Implementierungsleitfaden“ enthält die Vorgaben für die medizinischen Inhalte und ergänzt gegebenenfalls die Header-Vorgaben.


Jeder spezielle Implementierungsleitfaden basiert auf diesem vorliegenden Allgemeinen Implementierungsleitfaden. Diese speziellen ELGA CDA Implementierungsleitfäden sind bereits für folgende Dokumentenklassen definiert (Liste kann erweitert werden):

Die Beschreibung des Zusammenhangs von ELGA CDA-Dokumenten und den zur Registrierung von CDA in ELGA notwendigen „XDS-Metadaten“ finden Sie im Dokument


CDA Header

Die Informationen zum Patienten, zum Dokument selbst, zu den weiteren beteiligten Personen und Organisationen sowie der dokumentierten Episode (Zeitereignisse) sind zum CDA Header zusammengefasst, hochstrukturiert und von der Semantik her festgelegt.

Die Informationen im Header unterstützen einen Austausch klinischer Dokumente über Institutionsgrenzen hinweg. Er trägt Informationen über das Dokument selbst (eine eineindeutige Identifikation, die Art des Dokuments), über „Teilnehmer“ am Dokument (an der Dokumentation beteiligte Behandler, Autoren, und natürlich den Patienten selbst), sowie über Beziehungen zu Dokumenten (zu Anforderungen und anderen Dokumenten). Mit den Informationen des Headers werden Dokumentenmanagement-Systeme unterstützt, der Header stellt dafür entsprechende Mechanismen zur Verfügung. Damit werden die Zusammenführung und das Wiederfinden der Dokumente in ELGA oder in lokalen Patientenakten wesentlich erleichtert.

CDA Body

Die eigentliche klinische Dokumentation wird im so genannten CDA Body festgehalten. Im Vordergrund steht hier „lesbarer“ (narrativer) Text, der verpflichtender Bestandteil von CDA R2 Dokumenten ist und die Interoperabilität zwischen den menschlichen Kommunikationspartnern garantiert. Hier sind Möglichkeiten gegeben, diesen Text grob zu strukturieren und formatieren, wie man dies von den Möglichkeiten der Textverarbeitung her kennt. Zur Strukturierung stellt die Standardspezifikation eine Reihe von XML-Elementen zur Verfügung, die als Body Structures zusammengefasst werden können. Der Body enthält ein oder mehrere Abschnitte (sections). Diese können auch ineinander geschachtelt sein, so wie Kapitel und Unterkapitel in einem Buch. Zudem sind Strukturierungen im Sinne von Tabellen oder Listen möglich.

  • Abschnitte <section>
  • Paragrafen <paragraph>
  • Kennzeichnung von bestimmten Inhalten <content>
  • Überschriften < caption>
  • Tabellen < table>
  • Listen <list>

Sections enthalten immer einen narrativen Block und erfüllen damit eine der oben genannten Maximen von CDA: die Mensch-zu-Mensch-Interoperabilität, die Lesbarkeit der Informationen für den Menschen. Im narrativen Block wird, durch das Textattribut in der section-Klasse repräsentiert, eingebetteter Text innerhalb eines Abschnittes angegeben. Dabei kann mit oben genanntem content-Element bestimmter Inhalt gesondert gekennzeichnet werden. Zusammengefasst sind im Fließtextblock u.a. folgende Möglichkeiten der Struktur- und Formgebung des Textes gegeben:

  • Zeilenumbrüche < br>
  • Stilistische Angaben (unterstrichen, fett, kursiv etc.)
  • Hoch- und Tiefstellung von Text
  • Fußnoten, Symbole
  • Revisionsmarken im Text mit <content revised=delete> und <content revised=insert>

Mit den beschriebenen Body Strukturen können CDA Entries verbunden sein. Diese repräsentieren den „computerlesbaren Teil“ innerhalb eines Dokumentenabschnitts. Body Entries sind im Prinzip eine Auswahl aus Klassen mitsamt Attributen aus dem HL7 Referenz-Informationsmodell (RIM). In der folgenden Abbildung ist ein Ausschnitt daraus gezeigt.

Abbildung 3: R-MIM-Ausschnitt: Auswahlliste der CDA Body Entries .

Diese Auswahlliste von Entries wird auch als Clinical Statements bezeichnet und findet sich in gleicher oder ähnlicher Form auch in HL7-Version 3 Nachrichten zu Anforderungen und Befunden etc. wieder. Insgesamt sind in der Auswahl folgende Klassen verfügbar.

  • observation, eine (codierte) Beobachtung, z.B. ein Befund oder eine Diagnose
  • procedure, eine Prozedur, z. B. eine Operation, eine andere Behandlung, rein diagnostischer Eingriff
  • encounter, Angaben zu früheren, jetzigen oder geplanten Patientenkontakten
  • substanceAdministration, medikamenten-bezogene Angaben im Sinne von stattgefundenen (Medikamentenanamnese) oder geplanten Medikamentengaben
  • supply, zur Verfügungstellung von Material oder Medikamentenverabreichungen
  • organizer, zur Gruppierung von anderen CDA Entries (Batterien, Cluster)
  • observationMedia, multimedialer Inhalt als Teil des Dokuments
  • regionOfInterest, Kennzeichnung einer Hervorhebung eines Teilaspekts eines Bildes

Alle diese Entries können untereinander linear oder rekursiv hierarchisch verbunden sein. Es sind gleichstufige Beziehungen möglich (zum Beispiel eine Liste von Beobachtungen), aber auch die Wiedergabe einer Hierarchie (z. B. „kleines Blutbild“, bestehend aus „Erythrozyten“, „Leukozyten“, ...).

Abbildung 4: Grundsätzlicher Aufbau eines CDA-Dokuments aus XML Sicht.

Für das komplette dem CDA Release 2.0 zugrundeliegende Referenzmodell (R-MIM POCD_RM000040) wird auf den publizierten Standard verwiesen (http://www.hl7.at).

CDA Levels

CDA bietet drei verschiedene Varianten, wie Inhalte transportiert werden können; diese Varianten (die so genannten „CDA-Levels“) ermöglichen unterschiedliche Interoperabilität.

„CDA-Level 1“ ist ausschließlich auf die Lesbarkeit durch Menschen ausgelegt. Medizinische Inhalte werden als Text, Bilder oder auch nur als „eingebettetes PDF“ (als unstrukturierter „NonXMLBody“) transportiert.

„CDA-Level 2“ ermöglicht eine Strukturierung der Inhalte nach Abschnitten („Sections“) mit festgelegter Bedeutung, z.B. „Anamnese“, „Diagnosen“. Die Abschnitte sind mit einem vereinbarten Code versehen, der es ermöglicht, dass EDV-Programme diese eindeutig erkennen und als Block verarbeiten können.

„CDA-Level 3“ ist eine Technik zur Anreicherung eines lesbaren Dokuments mit medizinischen Einzelinformationen (z.B. „diastolischer Blutdruck“, „ICD-10 Entlassungs-diagnose“, „Körpergewicht in kg“), die gemäß einer Vereinbarung maschinenlesbar codiert sind und daher automatisch in medizinische Informationssysteme integriert werden können. Die Vereinbarungen für die Codierung in den CDA-Levels 2 und 3 werden durch Templates definiert und in Implementierungsleitfäden veröffentlicht. Die CDA-Levels können aufeinander aufbauend verwendet werden, ein Dokument kann gleichzeitig Informationen in allen drei CDA-Levels enthalten.

Eine detailliertere Beschreibung der CDA-Levels findet sich in „CDA Level 1 bis 3“.


ELGA Interoperabilitätsstufen

Der zukünftige Nutzen von Dokumenten in ELGA hängt von ihrem Strukturierungsgrad ab: Je einheitlicher und strukturierter die Informationen vorliegen, desto besser können die Daten durch EDV-Systeme verarbeitet und ausgewertet werden. Die so genannten „ELGA Interoperabilitätsstufen“ (EIS) definieren eine bestimmte Menge von Vorgaben aus den CDA Levels 2 und 3. Die Mindeststandards für die Datenstruktur der CDA-Dokumente und die Zeitpunkte für die verbindliche Verwendung werden per bundesministerielle Verordnung festgelegt.

  • EIS „Basic“ und EIS „Structured“: EIS „Basic“ beschreibt die für alle Dokumente in ELGA verpflichtende Mindeststrukturierung. Dokumente auf dieser Stufe müssen nur die Daten codiert enthalten, die unter anderem für das Dokumentenregister und das Berechtigungssystem unbedingt benötigt werden (CDA Header). Dieser Mindeststrukturierungsgrad und die Zuordnung zu einer definierten Dokumentenklasse sind die Voraussetzung für die Verwendung der Dokumente in ELGA. CDA-Dokumente auf dieser Stufe folgen den Anforderungen des „Allgemeinen Implementierungsleitfaden für CDA-Dokumente“ und allfälliger Header-Spezifikationen eines speziellen Leitfadens. In EIS „Basic“ ist zusätzlich die Möglichkeit gegeben, ein Organisations-Logo in Level 3 Codierung einzubetten. Die Herausforderung für die Dokumentenersteller beziehungsweise die dokumentenerstellenden EDV-Systeme ist auf dieser Stufe minimal, medizinische Inhalte sollen als XML-Textelemente vorhanden sein, können aber auch als PDF in die CDA-Dokumente eingebettet werden (eingebettetes PDF oder XML ohne Templates).
    EIS „Structured“ ist eine Erweiterung der verpflichtenden Mindeststrukturierung EIS „Basic“. Die medizinischen Inhalte folgen auf dieser Stufe der Gliederung und dem Aufbau, den der Leitfaden für die höheren EIS „Enhanced“ und „Full Support“ vorgibt, sie folgen aber nicht der entsprechenden technischen Struktur und Codierung. EIS „Structured“ Dokumente decken sich technisch mit EIS „Basic“, erscheinen dem Leser inhaltlich wie EIS „Enhanced“ und „Full Support“ Dokumente, ohne deren semantische Interoperabilität zu unterstützen.
  • EIS „Enhanced“ und EIS „Full Support“ ermöglichen eine einheitliche Darstellung und barrierefreie Anzeige der Daten im ELGA Portal, die mit PDF nicht erreichbar ist. CDA-Dokumente dieser Stufen folgen zusätzlich den Anforderungen eines speziellen Implementierungsleitfadens, der für die jeweilige Stufe angeführt wird. Die Anforderungen betreffen vorwiegend Vorgaben für die Gliederung und Strukturierung des lesbaren Textes, Verwendung und Codierung der CDA Sektionen (CDA-Level 2), können aber auch CDA Level-3 Vorgaben enthalten.
    • EIS „Enhanced“ stellt eine Zwischenstufe auf dem Weg zu „Full Support“ dar. Die Vorgaben betreffen eine kleinere Anzahl an maschinenlesbaren Elementen und sind weniger streng als bei „Full Support“.
    • EIS „Full Support“ kann gegenüber EIS „Enhanced“ zusätzliche maschinenlesbar codierte medizinische Inhalte enthalten, die in ELGA CDA-Dokumenten anzugeben sind.
ELGA Interoperabilitätsstufe „BASIC“ und „STRUCTURED“ Einheitlicher CDA-Header. Verwendung der Dokumente in ELGA (Aufnahme in Dokumentregister, Anzeige für Berechtigte). Minimale Anforderungen an erstellende Systeme („eingebettetes PDF“ oder XML ohne Templates)

EIS „Structured“ erfüllt die fachlich-inhaltlichen, aber nicht die technischen Vorgaben für den Aufbau und die Gliederung des Dokuments aus den speziellen Leitfäden.

ELGA Interoperabilitätsstufe „ENHANCED“ Einheitliche Dokumentation (Strukturierung, Gliederung), barrierefreie Darstellung. Minimale Anforderungen an Level-3 Codierung, gemäß den speziellen Leitfäden.
ELGA Interoperabilitätsstufe „FULL SUPPORT“ Maschinenlesbare Inhalte, automatische Übernahme der Daten in ein medizinisches Informationssystem möglich. Volle Unterstützung der Level 3-Codierung, gemäß den speziellen Leitfäden.

Tabelle 1: ELGA Interoperabilitätsstufen

Die ELGA Interoperabilitätsstufen beschreiben einen ansteigenden Grad der Strukturierung und Codierung der medizinischen Inhalte unabhängig von CDA-Levels. Die Harmonisierungsgruppen legen aufgrund ihrer fachlichen Expertise fest, welche Inhalte der Dokumente in welcher Form sinnvollerweise strukturiert und codiert werden müssen. Es werden nur Daten codiert, die auch medizinisch relevant sind und die mit einem vertretbaren Umsetzungsaufwand von den IT-Systemen der Gesundheitsdiensteanbieter zur Verfügung gestellt werden können.

Um codierte und damit weiter maschinell verarbeitbare strukturierte Dokumente erzeugen zu können, müssen die IT-Systeme der meisten Gesundheitsdiensteanbieter erst umgestellt werden. Die Anpassungen können in der heterogenen IT-Landschaft der Gesundheitsdiensteanbieter unterschiedlich schnell umgesetzt werden.

Zur koordinierten stufenweisen Einführung von CDA bei den verschiedenen ELGA-Gesundheitsdiensteanbietern werden die „ELGA Interoperabilitätsstufen“ als Zwischenziele definiert.

Neben den im ELGA-Gesetz definierten Dokumentenklassen können zukünftige Dokumentenklassen mit ihrer Struktur und Format für ELGA per Verordnung festgelegt werden. Auch für diese Dokumentenklassen gilt zumindest die unterste Interoperabilitätsstufe „EIS Basic“. Wenn ein CDA Implementierungsleitfaden für die Dokumentenklasse harmonisiert wurde, ist es möglich, Dokumente in den höheren Interoperabilitätsstufen „EIS Structured“, „EIS Enhanced“ und „EIS Full Support“ auszutauschen.


Allgemeine Richtlinien

Verwendung von Schlüsselwörtern und farblichen Hervorhebungen

Wenn im Text die Verbindlichkeit von Vorgaben angegeben wird, wird das durch Schlüsselwörter gekennzeichnet [gemäß RFC 2119], die in Majuskeln (Großbuchstaben) geschrieben werden. Die Angabe der Verbindlichkeit ersetzt nicht die Angabe von Kardinalität oder Nullwerten (die in HL7 Version 3 als NullFlavors ausgedrückt werden).

  • MUSS bedeutet eine verpflichtend einzuhaltende Vorschrift (Gebot). Entspricht den Konformitätskriterien [R] und [M].
  • NICHT ERLAUBT formuliert ein verpflichtend einzuhaltendes Verbot. Entspricht dem Konformitätskriterium [NP].
  • SOLL oder EMPFOHLEN steht für eine pragmatische Empfehlung. Es ist gewünscht und empfohlen, dass die Anforderung umgesetzt wird, es kann aber Gründe geben, warum dies unterbleibt. Entspricht dem Konformitätskriterium [R2].
  • KANN oder OPTIONAL (engl. MAY, OPTIONAL) Die Umsetzung der Anforderung ist optional, sie kann auch ohne zwingenden Grund unterbleiben. Entspricht dem Konformtätskriterium [O].

Kardinalität

Die Kardinalität beschreibt, wie oft ein Element innerhalb einer Struktur auftreten kann. Die Kardinalität wird durch ein Intervall zwischen der minimalen und maximalen Anzahl angegeben, getrennt durch „..“. Eine unbegrenzte Anzahl wird durch ein „*“ angegeben. Daraus ergeben sich mindestens folgende Möglichkeiten: 0..1; 0..*; 1..1; 1..*

Legende der Optionalitäten

Siehe auch “Umgang mit optionalen Elementen“.

Konformitäts-Kriterium Mögliche Kardinalität Verwendung von NullFlavor Beschreibung
[M] 1..1
1..*
nicht erlaubt Das Element MUSS mit einem korrekten "echten" Wert angegeben werden. NullFlavor oder "Dummy"-Werte sind NICHT ERLAUBT.
[NP] 0..0 nicht erlaubt Das Element ist NICHT ERLAUBT.
[R] 1..1
1..*
erlaubt Das Element MUSS in der Instanz vorhanden sein. Wenn nicht bekannt, ist die Verwendung eines NullFlavors vorgeschrieben, "Dummy"-Werte sind NICHT ERLAUBT.
[R2] 0..1
0..*
nicht erlaubt Das Element SOLL in der Instanz vorhanden sein, sofern bekannt. Wenn nicht bekannt, darf es nicht in der Instanz codiert sein. NullFlavor ist NICHT ERLAUBT.
[O] 0..1
0..*
erlaubt Das Element ist OPTIONAL. Sender können das Element angeben. Leere optionale Elemente sind nicht zugelassen, sofern kein nullFlavor angewandt wird.
[C] KONDITIONALES Konformitätskriterium. Die Konformität des Elements variiert in Abhängigkeit von anderen Elementen, Situationen oder Zuständen. Die konkreten Abhängigkeiten sind in Folge angegeben.

Tabelle 2: Legende der Optionalitäten

Maximum-Set

Das CDA Modell beschreibt ein höchst umfangreiches Schema von Informationselementen und bietet in manchen Bereichen über rekursive, beliebig tief verschachtelbare Elemente eine theoretisch unendlich hohe Anzahl von Möglichkeiten, Informationen abzulegen. Die vollständige Beschreibung und Definition aller Elemente in einem Implementierungsleitfaden wäre daher äußerst aufwändig und ist in den ELGA Implementierungsleitfäden nicht erfolgt.

Vielmehr beschreiben die ELGA Implementierungsleitfäden lediglich jene Elemente, für die es Vorgaben gibt. Die Verwendung aller nicht angegebenen Elemente und Attribute ist NICHT ERLAUBT. Die ELGA Templates können demnach als „closed templates“ betrachtet werden.

Elemente oder Attribute, die nicht vom allgemeinen oder einem speziellen ELGA-Implementierungsleitfaden definiert wurden, sind NICHT ERLAUBT.

Die ELGA Implementierungsleitfäden beschreiben daher ein sogenanntes „Maximum-Set“. Für diese Regel existieren nur die im Folgenden genannten Ausnahmen:

Ausnahme: „entry“

Die Vorschrift des „Maximums-Sets“ gilt für alle Bereiche des CDA-Dokuments außer der Ebene der maschinenlesbaren Elemente („entry“, CDA-Level 3) von Sektionen.

Selbst-definierte maschinenlesbare Elemente KÖNNEN bei allen Sektionen zusätzlich angewandt werden (sowohl jene, die keine Entries vorsehen, als auch jene, die bereits Entries definieren)!

Achtung: Für bereits in Implementierungsleitfäden definierte Entries gilt jedoch die Regelung des „Maximum-Sets“! Ihre Erweiterung oder Veränderung ist NICHT ERLAUBT.

Diese Ausnahmeregelung soll eine erweiterte Nutzung der CDA-Dokumente ermöglichen und Innovationen bei der Weiterentwicklung der Spezifikationen zu fördern.

Es wäre dadurch erlaubt selbst-definierte Entries zu verwenden, um einen bestimmten Prozess in der eigenen Domäne oder im eigenen Einflussbereich maschinell abwickeln zu können. Die Gültigkeit in ELGA wäre bei einem derartigen Dokument dennoch gewährleistet.

Beispiel:
Ein Krankenhausträger möchte eine maschinenunterstützte Terminkoordination mit seinen Pflegediensten in einem bestimmten Gebiet etablieren, benötigt jedoch für diesen Zweck zusätzliche maschinenlesbare Einträge in den CDA Pflege-Entlassungsbriefen.

Leser aus anderen Gebieten können diese Strukturen zwar nicht interpretieren und daher auch nicht nützen, allerdings beeinflusst dies die normale Nutzung der Dokumente nicht.

Meldepflicht von selbst-definierten maschinenlesbaren Elementen

Werden selbst-definierte maschinenlesbare Elemente zur Anwendung gebracht, MÜSSEN die entsprechenden Spezifikationen der ELGA GmbH gemeldet werden.

Die Strukturen werden in Folge in die CDA Arbeitsgruppen zur Weiterentwicklung der Leitfäden eingebracht. Bei allgemeiner Akzeptanz ermöglicht dies eine spätere Integration in die Implementierungsleitfäden.

Wenn in einem Dokument selbst-definierte maschinenlesbare Elemente vorhanden sind, MUSS das bei der Registrierung in der XDS-Registry mit einem zusätzlichen Plus-Zeichen („+“) am Ende des Strings im XDS-FormatCode angezeigt werden.
Beispiel: urn:elga:lab:2011:EIS_FullSupport+
Siehe dazu die entsprechende Regelung im Leitfaden „ELGA XDS Metadaten (XDSDocumentEntry)“, [OID Root 1.2.40.0.34.7.6], Kapitel Zusatz bei selbst-definierten maschinenlesbaren Elementen (Dokumente in EIS „Enhanced“ oder „Full Support“).


Ausnahme: „templateId“

templateId-Elemente KÖNNEN bei Bedarf an allen laut CDA-Schema möglichen Stellen verwendet werden. Wenn bereits templateId-Elemente laut Spezifikation vorgeschrieben sind, KÖNNEN beliebig viele weitere templateId-Elemente angegeben werden.

Ausnahme: Verfasser von CDA-Sektionen

Der Verfasser von Sektionen KANN mittels des Elements „author“ innerhalb einer Sektion („section“-Element) abgebildet werden. Diese „author“-Elemente sind bei Bedarf OPTIONAL bei allen CDA-Sektionen zusätzlich zu verwenden, sofern die Spezifikation der Sektion dies nicht explizit ausschließt.

Siehe auch Sektionen.

Ausnahme: Zusätzliche weitere Beteiligte

Die möglichen Arten für die Dokumentation von wichtigen beteiligten Personen oder Organisationen (z.B. Angehörige, Verwandte, Versicherungsträger, etc.) sind in diesem Leitfaden in Weitere Beteiligte („participant“) definiert. Es ist daher NICHT ERLAUBT, darüberhinausgehende Arten von Beteiligten anzugeben, ausgenommen die entsprechende Art von Beteiligten ist in einem speziellen Implementierungsleitfaden explizit definiert.

Ausnahme: Fixierte Attribute

Attribute, die gem. CDA-Schema mit „fixed“ angegeben sind, haben einen festen Wert, daher können diese Attribute auch weggelassen werden. Diese Attribute werden daher üblicherweise nicht beschrieben und angegeben. Die Angabe von fixierten Attributen oder Attributen mit ihrem gem. CDA-Schema definierten Default-Wert ist erlaubt, auch wenn diese nicht explizit im Leitfaden beschrieben sind.

Hinweis zur Implementierung weiterverarbeitender Software

CDA-Dokumente können unter Umständen „fremde“ Elemente oder Attribute enthalten, die der „Maximum-Set“ Vorschrift dieses Dokumentleitfadens widersprechen (z.B. aufgrund von Software-Fehlern). Darüber hinaus können CDA-Dokumente ebenfalls selbst-definierte maschinenlesbare Elemente beinhalten.

Sollten derartige Elemente oder Attribute im CDA-Dokument vorhanden sein, soll weiterverarbeitende Software so implementiert sein, dass dies nicht zu Fehlern in der Weiterverarbeitung der Dokumente führt.

Umgang mit Ausnahmen bei der Konformitätsprüfung

Nur Elemente, die im „Maximum-Set“ beschrieben sind, können zuverlässig geprüft werden. „Fremde“ Elemente oder Attribute4 werden daher von den Konformitätsprüfmechanismen im Sinne der „closed templates“ grundsätzlich als falsch erkannt. Selbst die genannten Ausnahmen, v.a. zusätzliche Entries oder TemplateIds, können daher falsche Fehlermeldungen auslösen. Diese Ausnahmen sollten entsprechend nur, wenn unbedingt notwendig und mit Vorsicht eingesetzt werden.


4Attribute, die im CDA-Schema als „fixed“ definiert sind oder mit ihrem Default-Wert angegeben sind, dürfen angegeben werden und werden auch nicht als Fehler bewertet.

Umgang mit optionalen Elementen

Sind Elemente bzw. Attribute als „optional“ gekennzeichnet ([O]) so ist ihre Verwendung OPTIONAL, aber es ist NICHT ERLAUBT, dass sie, wenn sie verwendet werden, leer sind. Möchte man ein optionales Element explizit mit einem leeren Wert angeben, so hat dies durch Kennzeichnung mit nullFlavor zu erfolgen, zum Beispiel:

  • NI: wenn es keine Informationen gibt
  • UNK: wenn es Informationen gibt, diese aber unbekannt sind

Zur genauen Definition und Verwendung siehe Der nullFlavor.

Zertifizierung/Abnahmeprüfung

Das Thema „Zertifizierung“ (etwa die Zertifizierung von Softwaresystemen) wird von diesem Implementierungsleitfaden nicht behandelt.

Datentypen

Terminologien

ELGA Value Sets

Ein Value Set ist eine eindeutig identifizierbare und versionierte Sicht auf ein oder mehrere Codesysteme. Es kann als Zusammenstellung von einem oder mehreren Codes aus einem oder mehreren Codesysteme gesehen werden. Ein Value Set enthält die Codes selbst und die Information über die Herkunft des Codes (das Source-Codesystem).

Beispiele für ELGA Value-Sets: „ELGA_NullFlavor“, „ELGA_Dokumentenklassen“.

Wo immer in den ELGA CDA Implementierungsleitfäden eine Werteauswahl getroffen werden kann, wird ein passendes Value Set mit einem eindeutigen Namen angegeben. Sämtliche in den Implementierungsleitfäden verwendeten Value Sets werden am österreichischen Terminologieserver publiziert: https://termpub.gesundheit.gv.at/.

Value Sets sind nicht nur durch einen eindeutigen Namen, sondern auch durch eine OID, und eine Versionsnummer gekennzeichnet. Weiters werden Gültigkeitsstatus und ein "Gültig ab"-Datum angegeben.

Hinweise zum korrekten Umgang mit Terminologien finden sich im „Leitfaden für den Umgang mit Terminologien in ELGA“ [TERMLEIT].

Änderbarkeit von Value Sets

Inhalte von Value Sets können sich ändern, der Name und die OID eines Value Sets bleiben aber gleich. Bei neuen Versionen werden Versionsnummer, Änderungsdatum und „Gültig ab“-Datum (effectiveDate) angegeben. Damit kann die Gültigkeit zu einer bestimmten Zeit rekonstruiert werden.

In Ausnahmen kann bei der Definition eines Value Sets angegeben werden, dass es nicht geändert oder versioniert werden darf (Property „Immutability“).

Value Set Binding

Für ELGA gilt grundsätzlich eine DYNAMISCHE Bindung an Value Sets. Das bedeutet, dass immer die aktuell am Terminologieserver publizierte Version eines Value Sets anzuwenden ist. (Das Setzen des entsprechenden Schlüsselworts DYNAMIC ist daher in den Leitfäden optional).

Für jedes Value Set ist auch ein Zeitpunkt angegeben, an dem es Gültigkeit erlangt („Gültig ab“), das ist für Value Sets wichtig, die schon vor ihrem Inkrafttreten veröffentlicht werden.

Value Sets können auch STATISCH an ein Code-Element gebunden werden. Das wird gekennzeichnet durch die Angabe des Value Sets mit Name, OID, Version und "Gültig ab"-Datum (effectiveDate) sowie dem Schlüsselwort STATIC.

PDF Format-Vorschrift

In CDA Dokumenten können Dokumente im PDF Format an verschiedensten Stellen eingebettet werden, entweder als gesamter CDA-Body oder als eingebetteter Inhalt in gewissen CDA-Sektionen. Im Hinblick auf eine dauerhafte Verfügbarkeit der Daten muss mindestens gewährleistet werden, dass diese PDF-Dokumente zuverlässig und eindeutig visuell reproduzierbar sind. Dies kann über die Einhaltung der Mindestkriterien der Norm ISO 19005-1:2005 sichergestellt werden (PDF/A-1b Basic). Die Norm beschreibt zusätzlich Barrierefreiheit der Dokumente, sodass sie von einem Screenreader vorgelesen werden können (PDF/A-1a Accessible). Dieser Implementierungsleitfaden schreibt daher vor, dass jedes eingebettete PDF-Dokument dem Standard PDF/A-1a entsprechen MUSS5.

Alle in ELGA-CDA-Dokumente eingebetteten PDF-Dateien MÜSSEN dem Standard PDF/A-1a (gemäß „ISO 19005-1:2005 Level A conformance“) entsprechen.


Info.png
Änderung
Für die nächste Version des Leitfadens ist geplant, die Vorschrift auf PDF/A-1b zu senken. PDF/A-1a bleibt erlaubt.


5 Bis zum Vorliegen von Dokumenten in EIS Full Support wird mindestens PDF/A-1b vorgeschrieben.

Größenbeschränkung von eingebetteten Objekten

In CDA Dokumenten können verschiedene Objekte (z.B. PDF-Dokumente, Bilder) eingebettet werden (siehe „ELGA EingebettetesObjekt-Entry“).

Dieser Implementierungsleitfaden schreibt keine Größenbeschränkung für diese Objekte vor, es wird allerdings EMPFOHLEN, diese in Bezug auf Anzahl und Speicherbedarf so klein wie möglich zu halten. Es liegt in der Verantwortung des Erstellers, die Größe der über ELGA bereitgestellten CDA-Dateien etwa durch Verringerung der Auflösung oder der Anzahl der Einzelbilder auf eine sinnvolle und angemessene Größe zu beschränken.

Damit beim Download keine unnötigen Verzögerungen verursacht werden, SOLL die Gesamtgröße der Datei 20 MB nicht überschreiten.6


6 Aktuell wird von ELGA die Größe von Doumenten auf 20MB beschränkt.

Der nullFlavor

Das Attribut @nullFlavor dient zur Kennzeichnung, wenn das Element nicht seiner Entsprechung gemäß befüllt werden kann.

Obwohl dieses Attribut vom CDA-Schema bei prinzipiell jedem CDA-Element erlaubt wäre, ist die konkrete Anwendung des @nullFlavor Attributs im Rahmen dieser Implementierungsleitfäden nur eingeschränkt erlaubt. Ein entsprechender Vermerk ist im jeweiligen Abschnitt angeführt.

Beispiel für ein Element, welches mit dem @nullFlavor versehen wurde:

<id nullFlavor="UNK" />

Zulässig sind Werte gemäß Value-Set „ELGA_NullFlavor“, solange nicht eine weitere Einschränkung beim jeweiligen Element angegeben wird.

Wenn in einem Element ein NullFlavor angegeben wurde, kann nicht gleichzeitig ein anderes Attribut eingetragen werden.

Verbot von CDATA

Die Verwendung von CDATA-Abschnitten (<![CDATA[…]]>), also von Zeichenketten, die vom Parser nicht als XML-Quellcode interpretiert werden können, ist für ELGA CDA Dokumente generell NICHT ERLAUBT.

Funktionale Anforderungen

Darstellung

Verwendung in der ELGA Infrastruktur

Vorgaben zu Dokument-Metadaten (XDS-Metadaten)

Versionierung & Stornierung von Dokumenten

Mehrsprachigkeit und grenzüberschreitender Austausch

User Storys ("Anwendungsfälle")

Dataset

Technische Spezifikation

Übersicht CDA Strukturen (Header & Body)

CDA Templates

Document Level Templates

Header Level Templates

Document Realm

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.10
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑12 13:35:45
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentRealmAnzeigenameDocument Realm
BeschreibungHoheitsbereich des Dokuments.

Dieses Element kennzeichnet, dass das Dokument aus dem Hoheitsbereich Österreich (bzw. Bereich der HL7 Affiliate Austria, Code „AT“) stammt.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Beispiel
Strukturbeispiel
<realmCode code="AT"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:realmCode
CSR Hoheitsbereich des Dokuments.


Fester Wert: @code = AT
(aus ValueSet „ELGA_RealmCode“)
(atc...alm)
Treetree.png@code
1 … 1FAT

typeId

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.30
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑05‑13 10:27:22
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentTypeIdAnzeigenameDocument TypeId
BeschreibungDieses Element kennzeichnet, dass das Dokument im Format CDA R2 vorliegt.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Beispiel
Strukturbeispiel
<typeId root="2.16.840.1.113883.1.3" extension="POCD_HD000040"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:typeId
IIRDokumentformat CDA R2
(atc...eId)
Treetree.png@root
uid1 … 1F2.16.840.1.113883.1.3
Treetree.png@extension
st1 … 1FPOCD_HD000040

templateId

im DLT

Document Id

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.1
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑18 11:06:14
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentIdAnzeigenameDocument Id
Beschreibung
Die Dokumenten-Id eines CDA-Dokuments ist ein eindeutiger Instanzidentifikator, der das Dokument weltweit und für alle Zeit eindeutig identifiziert. Ein CDA-Dokument hat genau eine Id.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird ins XDS-Attribut uniqueId gemappt.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Beispiel
Strukturbeispiel (mit Extension)
<id assigningAuthorityName="Amadeus Spital" root="1.2.40.0.34.99.111.1.1" extension="134F989"/>
Beispiel
Strukturbeispiel (ohne Extension)
<id assigningAuthorityName="Amadeus Spital" root="1.2.40.0.34.99.111.1.1.20248969"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:id
II1 … 1MDokumenten-Id des CDA-Dokuments.

Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.
(atc...tId)
Treetree.png@root
uid1 … 1R

Document Code

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.16
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑03‑18 10:56:56
Andere Versionen mit dieser Id:
  • Kblank.png atcdabbr_header_DocumentCode vom 2019‑06‑29 07:58:07
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentCodeAnzeigenameDocument Code
Beschreibung
Der “Code des Dokuments” (im CDA das Element ClinicalDocument/code) bezeichnet die „Dokumentklasse“ bzw. den präziseren „Dokumenentyp“.
     Verweis auf speziellen Implementierungsleitfaden: Die gültigen Wertebereiche dieses Elements entnehmen Sie bitte den entsprechenden speziellen Implementierungsleitfaden gemäß der Dokumentklasse bzw dem Dokumententyp.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird ins XDS-Attribut typeCode gemappt.
ClassCode wird explizit gesetzt - entsprechend dem übergeordneten Eintrag im referenzierten Value Set.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Beispiel
Strukturbeispiel Entlassungsbrief
<code code="18842-5" codeSystem="2.16.840.1.113883.6.1" codeSystemName="LOINC" displayName="Discharge summary"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:code
CERDokumententyp oder Dokumentenklasse

Verweis auf speziellen Implementierungsleitfaden:
Die gültigen Wertebereiche dieses Elements entnehmen Sie bitte dem entsprechenden speziellen Implementierungsleitfaden gemäß der Dokumentklasse bzw dem Dokumententyp.
(atc...ode)
Treetree.png@code
cs1 … 1R
Treetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.6.1
Treetree.png@codeSystemName
st0 … 1FLOINC
Treetree.png@displayName
st1 … 1R
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.39 ELGA_Dokumentenklassen (DYNAMIC)

Document Effective Time

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.11
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑12 16:30:12
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentEffectiveTimeAnzeigenameDocument Effective Time
Beschreibung
Dokumentiert das Erstellungsdatum bzw. den Zeitpunkt, an dem das Dokument inhaltlich fertiggestellt wurde. Damit ist jenes Datum gemeint, welches normalerweise im Briefkopf eines Schriftstückes angegeben wird (z.B. Wien, am …). Das Erstellungsdatum des Dokuments muss nicht mit dem Datum der rechtlichen Unterzeichnung (oder „Vidierung“) übereinstimmen.
       Verweis auf speziellen Implementierungsleitfaden: Die Bedeutung von effectiveTime kann für manche Anwendungsfälle abweichen, dies ist im entsprechenden Implementierungsleitfaden zu definieren.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird ins XDS-Attribut creationTimegemappt.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 1 Konzept
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-11Kyellow.png Erstellungsdatum Kyellow.png Dataset A 2019
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.90008 CD effectiveTime (2016‑07‑21)
ref
elgabbr-
Beispiel
Nur Datum: Zeitpunkt als Datum (ohne Zeit) im Format YYYYMMDD
<effectiveTime value="20190606"/>
Beispiel
Datum, Zeit und Zeitzone: Zeitpunkt als Datum mit Zeit und Zeitzone im Format YYYYMMDDhhmmss[+/-]HHMM
<effectiveTime value="20190606134038+0200"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:effectiveTime
TS.AT.TZR
Relevantes Datum des Dokuments

Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Zeit-Elemente“ zu befolgen.
(atc...ime)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-11Kyellow.png Erstellungsdatum Kyellow.png Dataset A 2019

Document Confidentiality Code

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.12
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑03‑04 12:35:46
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentConfidentialityCodeAnzeigenameDocument Confidentiality Code
Beschreibung
Grundsätzlich stellt CDA Informationen zum Vertraulichkeitsstatus eines Dokuments zur Verfügung, um Anwendungssysteme bei der Verwaltung des Zugriffs auf sensible Daten zu unterstützen. Der Vertraulichkeitsstatus kann für das gesamte Dokument oder für bestimmte Teile des Dokuments gelten. Der im Header angegebene Wert gilt für das gesamte Dokument, es sei denn, er wird durch einen verschachtelten Wert überschrieben. Der tatsächliche Zugriff auf das Dokument muss von der übergeordneten Infrastrukturschicht geregelt werden, der Vertraulichkeitscode im Dokument selbst ist daher rein informativ.
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird ins XDS-Attribut confidentialityCode gemappt.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenOffen (auch andere als die definierten Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 1 Konzept
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-13Kyellow.png Vertraulichkeitscode Kyellow.png Dataset A 2019
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.90009 CD confidentialityCode (2013‑11‑07)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<confidentialityCode codeSystemName="HL7:Confidentiality" code="N" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.25" displayName="normal"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:confidentialityCode
CERVertraulichkeitscode des Dokuments (aus ValueSet „ELGA_Confidentiality“)
(atc...ode)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-13Kyellow.png Vertraulichkeitscode Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@codeSystemName
st1 … 1FHL7:Confidentiality
Treetree.png@code
CONF1 … 1FN
Treetree.png@codeSystem
1 … 1F2.16.840.1.113883.5.25 (Confidentialty (HL7))
Treetree.png@displayName
1 … 1Fnormal

Document Language

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.13
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑12 14:08:58
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentLanguageAnzeigenameDocument Language
Beschreibung
Gibt die Sprache des Dokuments an, sowohl in Inhalts- oder Attributwerten. Die Angabe erfolgt im Sprachcode-Attribut gemäß IETF RFC 3066 (Internet Engineering Task Force RFC 3066 for the Identification of Languages, ed. H. Alvestrand 1995).
Es enthält mindestens eine Sprachencode gemäß ISO 639 ("Code for the representation of names of languages") und einen optionalen Ländercode gemäß ISO 3166 alpha-2.
       Syntax: Vereinfacht folgt der LanguaceCode dem Format ll-CC, wobei ll dem Sprachencode gemäß ISO-639-1 in Kleinbuchstaben folgt und CC dem Ländercode gemäß ISO 3166 (Tabelle mit zwei Zeichen) in Großbuchstaben. Trennzeichen ist der Bindestrich (UTF-8 "Hyphen-Minus" mit Kode 45 (dezimal) bzw. 2D (hexadezimal)).

↔ Hinweis zum XDS-Mapping:
Dieses Element wird ins XDS-Attribut languageCode gemappt.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 1 Konzept
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-14Kyellow.png Sprachcode Kyellow.png Dataset A 2019
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.90010 CD languageCode (2013‑11‑07)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<languageCode code="de-AT"/>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:language​Code
CS.LANGRSprachcode des Dokuments.
(Entnommen aus ValueSet „ELGA_LanguageCode“)
(atc...age)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-14Kyellow.png Sprachcode Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@code
CONF0 … 1Fde-AT

Document Set Id and Version Number

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.15
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑12 14:48:59
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_DocumentSetIdAndVersionNumberAnzeigenameDocument Set Id and Version Number
Beschreibung
Versionierung des Dokuments.
Der CDA-Header repräsentiert Beziehungen zu anderen Dokumenten mit Referenz auf die Dokumenten-Identifikation. Mittels der Attribute setId und versionNumber kann eine Versionskennung des Dokuments erreicht werden.
Für ELGA-CDA-Dokumente MÜSSEN immer beide Elemente angegeben werden.
Anhänge oder Ersetzungen von Vordokumenten MÜSSEN ebenfalls diese zusätzlichen Angaben enthalten. Der genaue Zusammenhang zwischen diesen Attributen finden Sie im Kapitel „Bezug zu vorgehenden Dokumenten“.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.90007 SetId VersionNumber (2015‑09‑18)
ref
elgabbr-
Beispiel
Beispiel für die 1.Version eines Dokuments
<!-- Die bei setId angegebene ID SOLLTE nicht gleich sein wie die id des Dokuments.-->
<placeholder>
  <id root="1.2.40.0.34.99.111.1.1" extension="AAAAAAAAAAAAAAA" assigningAuthorityName="KH Eisenstadt"/>  <setId root="1.2.40.0.34.99.111.1.1" extension="ZZZZZZZZZZZZZZZ" assigningAuthorityName="KH Eisenstadt"/>  <versionNumber value="1"/></placeholder>
Beispiel
Beispiel für die 2.Version eines Dokuments
<!--Die bei setId angegebene ID MUSS mit der setId der Vorversion übereinstimmen.-->
<placeholder>
  <id root="1.2.40.0.34.99.111.1.1" extension="BBBBBBBBBBBBBBB" assigningAuthorityName="KH Eisenstadt"/>  <setId root="1.2.40.0.34.99.111.1.1" extension="ZZZZZZZZZZZZZZZ" assigningAuthorityName="KH Eisenstadt"/>  <versionNumber value="2"/></placeholder>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:setId
IIR
Eindeutige Id des Dokumentensets. Diese bleibt über alle Versionen der Dokumente gleich (initialer Wert bleibt erhalten).
Die setId SOLL unterschiedlich zur clinicalDocument.id sein.
         ↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird ins XDS-Attribut referenceIdList ("urn:elga:iti:xds:2014:ownDocument_setId") gemappt.
Hinweis: Bestimmte Systeme, die bei der Übernahme der setId in die XDS-Metadaten mit dem V2-Datentyp CX arbeiten, könnten ein Problem mit @extension-Attributen haben, die länger als 15 Zeichen sind.
(atc...ber)
hl7:versionNumber
INT.​NONNEGRVersionsnummer des Dokuments, wird bei neuen Dokumenten wird mit 1 festgelegt.
Die versionNumber ist eine natürliche Zahl für die fortlaufende Versionszählung. Mit einer neuen Version wird diese Zahl hochgezählt, während die setId gleich bleibt.
(atc...ber)
Treetree.png@value
int1 … 1RVersionsnummer als positive ganze Zahl.

Record Target

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.3
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑20 12:10:02
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_RecordTargetAnzeigenameRecord Target
Beschreibung
Das RecordTarget-Element enthält den "Patienten": Die Person, die von einem Gesundheitsdiensteanbieter (Arzt, einer Ärztin oder einem Angehörigen anderer Heilberufe) behandelt wird und über die bzw. über deren Gesundheitsdaten im Dokument berichtet wird.
     ↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird in die XDS-Attribute sourcePatientId und sourcePatientInfo gemappt. sourcePatientInfo  enthält die Subattribute dentifier list, name, date of birth, gender und optional address.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 20 Konzepte
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-76Kyellow.png Geburtsort Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-70Kyellow.png Name Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-74Kyellow.png Geschlecht Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-66Kyellow.png SVNr Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-65Kyellow.png LokaleID Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-71Kyellow.png Adresse Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-103Kyellow.png Sprachpräferenz Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-88Kyellow.png Vormund / Erwachsenenvertreter Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-78Kyellow.png Geburtsort Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-98Kyellow.png Familienstand Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-67Kyellow.png bPK-GH Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-99Kyellow.png Religionsbekenntnis Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-68Kyellow.png Adresse Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-72Kyellow.png Kontaktdaten Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-69Kyellow.png Kontaktdaten Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-100Kyellow.png Sprachfähigkeit Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-75Kyellow.png Geburtstdatum Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-64Kyellow.png Patient Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-102Kyellow.png Grad der Sprachkenntnis Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-101Kyellow.png Sprache Kyellow.png Dataset A 2019
Benutzt
Benutzt 5 Templates
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.25ContainmentKyellow.png Address Compilation (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.11ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G2 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.12ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G1 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.27ContainmentKyellow.png Organization Name Compilation (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.10ContainmentKyellow.png Address Compilation Minimal (2019)DYNAMIC
BeziehungSpezialisierung: Template 2.16.840.1.113883.10.12.101 CDA recordTarget (2005‑09‑07)
ref
ad1bbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<recordTarget typeCode="RCT" contextControlCode="OP">
  <patientRole classCode="PAT">
    <!-- lokale Patienten ID vom System -->
    <id root="1.2.40.0.34.99.111.1.2" extension="4711" assigningAuthorityName="Amadeus Spital"/>    <!-- Sozialversicherungsnummer des Patienten -->
    <id root="1.2.40.0.10.1.4.3.1" extension="1111241261" assigningAuthorityName="Österreichische Sozialversicherung"/>    <!-- Adresse des Patienten -->
    <addr>
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 'Address Compilation' (2019-02-28T14:24:14) -->
    </addr>
    <!-- Kontaktdaten des Patienten-->
    <telecom value="tel:+43.1.40400" use="H"/>    <telecom value="tel:+43.664.1234567" use="MC"/>    <telecom value="mailto:herbert.mustermann@provider.at"/>    <patient classCode="PSN" determinerCode="INSTANCE">
      <!-- Name des Patienten (Granularitätsstufe 2) -->
      <name>
        <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 'Person Name Compilation G2 M' -->
      </name>
      <!-- Geschlecht des Patienten -->
      <administrativeGenderCode displayName="Male" code="M" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.1" codeSystemName="HL7:AdministrativeGender"/>      <!-- Geburtsdatum des Patienten -->
      <birthTime value="19701224"/>      <!-- Familienstand des Patienten -->
      <maritalStatusCode code="D" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.2" codeSystemName="HL7:MaritalStatus" displayName="Divorced"/>      <!-- Religionszugehörigkeit des Patienten -->
      <religiousAffiliationCode code="101" displayName="Römisch-Katholisch" codeSystem="2.16.840.1.113883.2.16.1.4.1" codeSystemName="HL7.AT:ReligionAustria"/>      <!-- Gesetzlicher Vertreter des Patienten "Organisation"-->
      <guardian classCode="GUARD">
        <!-- Gesetzlicher Vertreter "Person" -->
        <addr>
          <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 'Address Compilation' (2019-02-28T14:24:14) -->
        </addr>
        <!-- Kontaktdaten des gesetzlichen Vertreters -->
        <telecom use="H" value="tel:+43.2236.2928"/>        <telecom use="WP" value="tel:+43.2236.9000"/>        <!-- Name des gesetzlichen Vertreters (Granularitätsstufe 1) -->
        <guardianPerson>
          <name>
            <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 'Person Name Compilation G1 M' -->
          </name>
        </guardianPerson>
      </guardian>
      <birthplace classCode="BIRTHPL">
        <place classCode="PLC" determinerCode="INSTANCE">
          <!-- 1.2.40.0.34.6.0.11.9.10 'Address Compilation Minimal' -->
        </place>
      </birthplace>
      <languageCommunication>
        <languageCode code="aa"/>        <modeCode code="ESP" displayName="Expressed spoken" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.60" codeSystemName="HL7:LanguageAbilityMode"/>        <proficiencyLevelCode code="E" displayName="Excellent" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.61" codeSystemName="HL7:LanguageAbilityProficiency"/>        <preferenceInd value="true"/>      </languageCommunication>
    </patient>
  </patientRole>
</recordTarget>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:recordTarget
1 … 1MKomponente für die Patientendaten.(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-64Kyellow.png Patient Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@typeCode
cs0 … 1FRCT
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.pnghl7:patientRole
1 … 1MPatientendaten.
(atc...get)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FPAT
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II2 … *RPatientenidentifikatoren(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-66Kyellow.png SVNr Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-65Kyellow.png LokaleID Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-67Kyellow.png bPK-GH Kyellow.png Dataset A 2019
 Constraint
   Hinweis: Die Reihenfolge der id-Elemente MUSS unbedingt eingehalten werden!
id[1] Identifikation des Patienten im lokalen System. Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Identifikations-Elemente“ zu befolgen. (1..1 M)
↔ Hinweis zum XDS-Mapping:
Das Element id[1] wird ins XDS-Attribut sourcePatientId gemappt.
             id[2] Sozialversicherungsnummer des Patienten (1..1 R):
  • @root: OID der Liste aller österreichischen Sozialversicherungen, fester Wert: 1.2.40.0.10.1.4.3.1  (1..1 M)
  • @extension: Vollständige Sozialversicherungsnummer des Patienten (10 Stellen) (1..1 M)
  • @assigningAuthorityName: Fester Wert: Österreichische Sozialversicherung (0..1 O)
Zugelassene nullFlavor:
  • NI … Patient hat keine Sozialversicherungsnummer (z.B. Ausländer)
  • UNK … Patient hat eine Sozialversicherungsnummer, diese ist jedoch unbekannt
             id[3] Bereichsspezifisches Personenkennzeichen, Bereichskennzeichen GH (Gesundheit) (0..1 O)
  • @root: OID der österreichischen bPK, fester Wert: 1.2.40.0.10.2.1.1.149 (1..1 M)
  • @extension: bPK-GH des Patienten: Bereichskürzel + bPK
  • Anmerkung: Das bPK dient ausschließlich der Zuordnung der elektronischen Identität und darf daher nicht am Ausdruck erscheinen (1..1 M)
  • @assigningAuthorityName: Fester Wert: Österreichische Stammzahlenregisterbehörde (0..1 O)


Treeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
0 … 2R
Adresse des Patienten.
Es MUSS eine mögliche Adresse unterstützt werden. Spezielle Leitfäden (z.B. Entlassungsbrief Pflege) können es erforderlich machen, dass mehr als eine Adresse unterstützt werden muss.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-71Kyellow.png Adresse Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-68Kyellow.png Adresse Kyellow.png Dataset A 2019
 Constraint
Werden mehrere address-Elemente strukturiert (z.B. Home, Pflege), MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *RKontakt-Element. Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-72Kyellow.png Kontaktdaten Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-69Kyellow.png Kontaktdaten Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
url1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom-Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß Value-Set „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (z.B Heim, Arbeitsplatz), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:patient
1 … 1MName des Patienten.
Für den Namen ist verpflichtend Granularitätsstufe 2 („strukturierte Angabe des Namens‘‘) anzuwenden!
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Namen-Elemente von Personen PN“ zu befolgen.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-70Kyellow.png Name Kyellow.png Dataset A 2019
Auswahl1 … 1
Codierung des Geschlechts des Patienten aus ValueSet "ELGA_AdministrativeGender".
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:administrative​Gender​Code[not(@nullFlavor)]
  • hl7:administrative​Gender​Code[@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:administrative​Gender​Code
CE0 … 1(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-74Kyellow.png Geschlecht Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.5.1
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystemName
st0 … 1FHL7:AdministrativeGender
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.4 ELGA_AdministrativeGender (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:administrative​Gender​Code
CE0 … 1(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Auswahl1 … 1
Geburtsdatum des Patienten.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Zeit-Elemente“ zu befolgen.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:birthTime
  • hl7:birthTime[@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:birthTime
TS.DATE0 … 1(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-75Kyellow.png Geburtstdatum Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:birthTime
TS.DATE0 … 1(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:marital​Status​Code
CE0 … 1RCodierung des Familienstands des Patienten.
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_MaritalStatus“
             
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-98Kyellow.png Familienstand Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.5.2
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystemName
st1 … 1FHL7:MaritalStatus
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1R
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.11 ELGA_MaritalStatus (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:religious​Affiliation​Code
CE0 … 1RCodierung des Religionsbekenntnisses des Patienten.
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_ReligiousAffiliation“
             
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-99Kyellow.png Religionsbekenntnis Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.2.16.1.4.1
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystemName
st1 … 1FHL7.AT:ReligionAustria
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1R
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.18 ELGA_ReligiousAffiliation (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:raceCode
NP
Rasse des Patienten
                Darf nicht verwendet werden!
               
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:ethnic​Group​Code
NPEthnische Zugehörigkeit des Patienten.
             Darf nicht verwendet werden!
             
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:guardian
0 … *RGesetzlicher Vertreter: Erwachsenenvertreter, Vormund, Obsorgeberechtigter.
Der gesetzliche Vetreter kann entweder eine Person (guardianPerson) oder eine Organisation (guardianOrganization) sein.
Beim Patient können optional ein oder mehrere gesetzliche Vetreter angegeben werden. Wenn ein gesetzliche Vetreter bekannt ist, SOLL diese Information auch angegeben werden.
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-88Kyellow.png Vormund / Erwachsenenvertreter Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FGUARD
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
0 … 1R
Die Adresse des gesetzlichen Vertreters oder der Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Adress-Elemente“ zu befolgen.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *RBeliebig viele Kontaktdaten des gesetzlichen Vertreters als Person oder Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom-Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß Value-Set „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (z.B. Heim, Arbeitsplatz) Bsp: WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Auswahl1 … 1
Angabe des gesetzlichen Vertreters als Person (guardianPerson in Granularitätsstufe 1 oder 2) ODER als Organisation (guardianOrganization)
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:guardian​Person welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)
  • hl7:guardian​Person welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
  • hl7:guardian​Organization welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.27 Organization Name Compilation (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:guardian​Person
0 … 1Name des gesetzlichen Vertreters: Angabe in Granularitätsstufe 1
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:guardian​Person
0 … 1Name des gesetzlichen Vertreters: Angabe in Granularitätsstufe 2
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:guardian​Organization
0 … 1RName des gesetzlichen Vertreters (Organisation)
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.27 Organization Name Compilation (DYNAMIC)
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:birthplace
0 … 1RGeburtsort des Patienten.(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-76Kyellow.png Geburtsort Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-78Kyellow.png Geburtsort Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FBIRTHPL
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:place
1 … 1M(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FPLC
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@determiner​Code
cs0 … 1FINSTANCE
Auswahl1 … 1Elemente in der Auswahl:
  • hl7:addr welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.10 Address Compilation Minimal (DYNAMIC)
  • hl7:addr welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1Die Adresse des Geburtsorts. Minimalangabe. Alle Elemente optional.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.10 Address Compilation Minimal (DYNAMIC)
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1Die Adresse des Geburtsorts, struktuiert.
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:language​Communication
0 … *R
Informationen bezüglich der Sprachfähigkeiten und Ausdrucksform des Patienten.
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-100Kyellow.png Sprachfähigkeit Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:language​Code
CS1 … 1MSprache, die vom Patienten zu einem bestimmten Grad beherrscht wird (geschrieben oder gesprochen).
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-101Kyellow.png Sprache Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1RZulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_HumanLanguage“ aus Code-System „HL7:HumanLanguage 2.16.840.1.113883.6.121“
Gemäß IETF / RFC 3066 enthält es ein bestimmtes Subset von Codes aus ISO 639-1 und ISO 639-2 (also zwei- und dreistellige Sprachcodes). Gemäß RFC 3066 ist es zulässig, eine Angabe der landestypischen Ausprägung der Sprache nach einem Bindestrich anzufügen. Das Land wird dabei nach ISO 3166-1 Alpha 2 angegeben. Dies MUSS bei der Auswertung des languageCodes berücksichtigt und toleriert werden.
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.173 ELGA_HumanLanguage (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:modeCode
CE0 … 1RAusdrucksform der Sprache.
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_LanguageAbilityMode“
(atc...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.5.60
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystemName
st0 … 1FHL7:LanguageAbilityMode
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.175 ELGA_LanguageAbilityMode (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:proficiency​Level​Code
CE0 … 1RGrad der Sprachkenntnis in der Sprache.
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_ProficiencyLevelCode“
(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-102Kyellow.png Grad der Sprachkenntnis Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.5.61
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystemName
st0 … 1FHL7:LanguageAbilityProficiency
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.174 ELGA_ProficiencyLevelCode (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:preference​Ind
BL0 … 1RKennzeichnung, ob die Sprache in der angegebenen Ausdrucksform vom Patienten bevorzugt wird.(atc...get)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-103Kyellow.png Sprachpräferenz Kyellow.png Dataset A 2019
 Schematron assertroleKred.png error 
 testnot(hl7:id[1]/@nullFlavor) 
 MeldungDie Verwendung von id/@nullFlavor ist an dieser Stelle NICHT ERLAUBT. 
 Schematron assertroleKred.png error 
 testnot(hl7:id[2]/@nullFlavor) or (hl7:id[2][@nullFlavor='UNK'] or hl7:id[2][@nullFlavor='NI']) 
 MeldungZugelassene nullFlavor sind "NI" und "UNK" 

Author

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.2
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑13 09:50:17
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_AuthorAnzeigenameAuthor
Beschreibung
Der Autor, Urheber oder Dokumentersteller ist die Person, die haupt-ursächlich etwas verursacht oder veranlasst oder als Anstifter, Initiator, Verfasser oder Verursacher wirkt. Der Autor kann auch ein „Dokument-erstellendes Gerät“ sein, etwa ein Computerprogramm, das automatisch Daten zu einem Patienten in Form eines Befunds oder einer Zusammenfassung kombiniert.
Die das Dokument schreibende Person (Schreibkraft, medizinischeR DokumentationsassistentIn, …) wird in CDA in einem eigenen Element (dataEnterer) abgebildet, siehe „Personen der Dateneingabe („dataEnterer“)“.
Es kann auch mehr als ein Dokumentersteller angegeben werden (mehrere author-Elemente). Da in den XDS-Metadaten nur ein Author angegeben werden kann, SOLL das erste Author-Element eine Person sein („Hauptautor“). Geräte MÜSSEN hinter den Personen-Autoren stehen (sofern nicht ein OnDemandDocument ohne Person).
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Folgende XDS-Attribute werden aus dem Element Author abgeleitet:
  • AuthorInstitution (=representedOrganization)
  • AuthorPerson (=assignedAuthor)
  • AuthorRole (=functionCode)
  • AuthorSpeciality  (=assignedAuthor.code)
Das jeweils erste Author-Element ist für das XDS-Mapping zu übernehmen.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenOffen (auch andere als die definierten Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 3 Templates
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.11ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G2 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.18ContainmentKyellow.png Device Compilation (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.5ContainmentKyellow.png Organization Compilation with id, name (2019)DYNAMIC
BeziehungSpezialisierung: Template 2.16.840.1.113883.10.12.102 CDA author (2005‑09‑07)
ref
ad1bbr-
Beispiel
Person als Author
<author typeCode="AUT" contextControlCode="OP">
  <!-- Funktionscode -->
  <functionCode code="OA" displayName="Diensthabender Oberarzt" codeSystem="1.2.40.0.34.99.111.2.1" codeSystemName="Amadeus Spital Funktionen"/>  <!-- Zeitpunkt der Erstellung -->
  <time value="20190605133410+0200"/>  <assignedAuthor classCode="ASSIGNED">
    <!-- Identifikation des Verfassers des Dokuments -->
    <id root="1.2.40.0.34.99.111.1.3" extension="1111" assigningAuthorityName="Amadeus Spital"/>    <!-- Fachrichtung des Verfassers des Dokuments -->
    <code code="107" displayName="Fachärztin/Facharzt für Chirurgie" codeSystem="1.2.40.0.34.5.160" codeSystemName="ELGA_Fachaerzte"/>    <!-- Kontaktdaten des Verfassers des Dokuments -->
    <telecom value="tel:+43.1.40400"/>    <telecom value="mailto:Isabella.Stern@organization.at"/>    <!-- Person als Author -->
    <assignedPerson classCode="PSN" determinerCode="INSTANCE">
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 'Person Name Compilation G2 M' (2019-04-02T10:09:43) -->
    </assignedPerson>
    <representedOrganization>
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.5 'Organization Compilation with id, name' (2019-03-25T13:43:57) -->
    </representedOrganization>
  </assignedAuthor>
</author>
Beispiel
Gerät als Author
<author typeCode="AUT" contextControlCode="OP">
  <!-- Zeitpunkt der Erstellung -->
  <time value="20190605133410+0200"/>  <assignedAuthor classCode="ASSIGNED">
    <!-- Geräte Identifikation (oder nullFlavor) -->
    <id root="86562fe5-b509-4ce9-b976-176fd376e477" assigningAuthorityName="KH Eisenstadt"/>    <!-- Gerät als Author -->
    <assignedAuthoringDevice classCode="DEV" determinerCode="INSTANCE">
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.18 'Device Compilation' (2019-02-13T10:11:00) -->
    </assignedAuthoringDevice>
    <representedOrganization>
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.5 'Organization Compilation with id, name' (2019-03-25T13:43:57) -->
    </representedOrganization>
  </assignedAuthor>
</author>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:author
1 … *MVerfasser des Dokuments.
(atc...hor)
Treetree.png@typeCode
cs0 … 1FAUT
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.pnghl7:functionCode
CE (extensible)0 … 1R
Funktionscode des Verfassers des Dokuments, z.B: „Diensthabender Oberarzt“, „Verantwortlicher Arzt für Dokumentation“,„Stationsschwester“.
Eigene Codes und Bezeichnungen können verwendet werden.
(atc...hor)
Treeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
Treeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1R
Treeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1R
Auswahl1 … 1
Der Zeitpunkt an dem das Dokument verfasst, bzw. inhaltlich fertiggestellt wurde.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:time[not(@nullFlavor)]
  • hl7:time[@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:time
TS.AT.TZ0 … 1(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:time
TS.AT.TZ0 … 1(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treetree.pnghl7:assignedAuthor
1 … 1M(atc...hor)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FASSIGNED
Auswahl1 … *
Identifikation des Verfassers des Dokuments im lokalen System des/der datenerstellenden Gerätes/Software.
ODER Identifikation des/der datenerstellenden Gerätes/Software. 
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:id[not(@nullFlavor)]
  • hl7:id[@nullFlavor='NI']
  • hl7:id[@nullFlavor='UNK']
 ConstraintZugelassene nullFlavor:
  • NI  ….... Person hat keine ID / Gerät/Software hat keine ID 
  • UNK  … Person hat eine ID, diese ist jedoch unbekannt / Gerät/Software hat eine ID, diese ist jedoch unbekannt
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *
Identifikation des Verfassers des Dokuments im lokalen System des/der datenerstellenden Gerätes/Software.
ODER Identifikation des/der datenerstellenden Gerätes/Software. 
(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='NI']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FNI
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:code
CE0 … 1R
Angabe der Fachrichtung des Verfassers des Dokuments („Sonderfach“ gem. Ausbildungsordnung), z.B: „Facharzt/Fachärzting für Gynäkologie“.
Wenn ein Autor mehreren ärztlichen Sonderfächern zugeordnet ist, kann das anzugebende Sonderfach gewählt werden. Additivfächer werden nicht angegeben.
(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.6 ELGA_AuthorSpeciality (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *R
Kontaktdaten des Verfassers des Dokuments.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Auswahl1 … 1Elemente in der Auswahl:
  • hl7:assigned​Person welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
  • hl7:assigned​Authoring​Device welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.18 Device Compilation (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:assigned​Person
0 … 1
Personendaten des Verfassers des Dokuments.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Personen-Element“ zu befolgen, name-Element ist hier Mandatory.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:assigned​Authoring​Device
0 … 1Datenerstellendes Gerät
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.18 Device Compilation (DYNAMIC)
(atc...hor)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:represented​Organization
1 … 1MOrganisation, in deren Auftrag der Verfasser des Dokuments die Dokumentation verfasst hat.
  • id MUSS der OID der Organisation aus dem GDA-Index entsprechen.
  • Zu dem Namen größerer Organisationen SOLL auch die Abteilung angegeben werden., z.B.: „Amadeus Spital, Chirurgische Abteilung“

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.5 Organization Compilation with id, name (DYNAMIC)
(atc...hor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 Schematron assertroleKred.png error 
 testcount(hl7:telecom)<2 or (count(hl7:telecom) = count(hl7:telecom[@use])) 
 MeldungDas Attribut telecom/@use MUSS bei allen telecom Elementen strukturiert sein. 

Data Enterer

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.22
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑03‑26 11:33:48
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_Data_EntererAnzeigenameData Enterer
Beschreibung
Die das Dokument „ schreibende “ Person (z.B. Medizinische/r Dokumentationsassistent/in, Schreibkraft, …).
Das Element "DataEnterer" entfällt bei automatisch erstellten Dokumenten (ODD).
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 3 Konzepte
IdNameDatensatz
elgaimpf-data​element-32Kyellow.png Eintragende Person Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
at-cda-bbr-data​element-16Kyellow.png Schreibkraft Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-17Kyellow.png Zeitpunkt des Schreibens Kyellow.png Dataset A 2019
Benutzt
Benutzt 1 Template
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.22ContainmentKyellow.png Assigned Entity (2019)DYNAMIC
Beispiel
Strukturbeispiel
<dataEnterer contextControlCode="OP" typeCode="ENT">
  <!-- Zeitpunkt des Schreibens -->
  <time value="20190606130538+02:00"/>  <assignedEntity>
    <!-- Die das Dokument schreibende Person -->
    <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.22 'Assigned Entity' (dynamic) .. O -->
  </assignedEntity>
</dataEnterer>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:dataEnterer
Schreibkraft, Medizinische/r Dokumentationsassistent/in, etc.
(atc...rer)
 
Target.png
elgaimpf-data​element-32Kyellow.png Eintragende Person Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
at-cda-bbr-data​element-16Kyellow.png Schreibkraft Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@typeCode
cs0 … 1FENT
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.pnghl7:time
TS.AT.TZ0 … 1R
Der Zeitpunkt an dem das Dokument geschrieben wurde.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Zeit-Elemente“ zu befolgen.
(atc...rer)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-17Kyellow.png Zeitpunkt des Schreibens Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.pnghl7:assignedEntity
1 … 1M
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.22 Assigned Entity (DYNAMIC)
(atc...rer)
Treeblank.png wo [not(@nullFlavor)] [hl7:assigned​Person]

Custodian

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.4
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑26 11:28:24
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_CustodianAnzeigenameCustodian
Beschreibung
Der "Verwahrer" des Dokuments stellt die Organisation dar, von der das Dokument stammt und die für die Aufbewahrung und Verwaltung des Dokuments verantwortlich ist. Jedes CDA-Dokument hat genau einen Custodian.
Der Custodian entspricht der Definition von Verwaltertätigkeit ("Stewardship") von CDA. Da CDA ein Austauschformat für Dokumente ist und ein CDA-Dokument möglicherweise nicht die ursprüngliche Form der authentifizierten Dokumente darstellt, repräsentiert der Custodian den Verwalter der ursprünglichen Quelldokumente.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 1 Konzept
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-24Kyellow.png Verwahrer Kyellow.png Dataset A 2019
Benutzt
Benutzt 1 Template
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.25ContainmentKyellow.png Address Compilation (2019)DYNAMIC
BeziehungSpezialisierung: Template 2.16.840.1.113883.10.12.104 CDA custodian (2005‑09‑07)
ref
ad1bbr-
Beispiel
Beispiel
<!-- Verwahrer des Dokuments -->
<custodian typeCode="CST">
  <assignedCustodian classCode="ASSIGNED">
    <representedCustodianOrganization classCode="ORG" determinerCode="INSTANCE">
      <!-- Identifikation des Verwahrers -->
      <id root="1.2.3.999" extension="7601234567890"/>      <name>Amadeus Spital</name>      <telecom value="tel:+43.(0)50.55460-0"/>      <addr>
        <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 'Address Compilation' (2019-02-28T14:24:14) -->
      </addr>
    </representedCustodianOrganization>
  </assignedCustodian>
</custodian>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:custodian
Verwahrer des Dokuments.(atc...ian)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-24Kyellow.png Verwahrer Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@typeCode
cs0 … 1FCST
Treetree.pnghl7:assignedCustodian
1 … 1M(atc...ian)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FASSIGNED
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:represented​Custodian​Organization
1 … 1M(atc...ian)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FORG
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@determiner​Code
cs0 … 1FINSTANCE
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II1 … 1MIdentifikation des Verwahrers des Dokuments, wie im GDA-Index angegeben. Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.(atc...ian)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:name
ON1 … 1MName des Verwahrers des Dokuments (Organisation). Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Namen-Elemente von Organisationen ON“ zu befolgen.(atc...ian)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … 1RKontaktdaten des Verwahrers des Dokuments (Organisation). Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Elemente“ zu befolgen.(atc...ian)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD1 … 1MAdresse des Verwahrers des Dokuments (Organisation). Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Adress-Elemente“ zu befolgen.
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...ian)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]

Information Recipient

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.24
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑03‑26 13:08:59
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_Information_RecipientAnzeigenameInformation Recipient
Beschreibung
Der beabsichtigte Empfänger des Dokuments. Hierbei ist zu beachten, dass es sich um die unmittelbar bei der Erstellung des Dokuments festgelegten bzw. bekannten Empfänger handelt.
Beispiel: Bei der Erstellung der Dokumentation ist bekannt, dass man das Dokument primär an den Hausarzt und ggf. als Kopie an einen mitbehandelnden Kollegen senden wird. In diesem Fall sollten genau diese beiden Empfänger angegeben werden.
     
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element kann ins XDS-Attribut intendedRecipient gemappt werden (derzeit von ELGA nicht unterstützt).
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 5 Konzepte
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-30Kyellow.png Organisation Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-26Kyellow.png Empfänger Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-28Kyellow.png ID des Empfängers Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-27Kyellow.png Empfänger Typ Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-29Kyellow.png Name Kyellow.png Dataset A 2019
Benutzt
Benutzt 3 Templates
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.12ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G1 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.11ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G2 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.9InklusionKyellow.png Organization Compilation with name (2019)DYNAMIC
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.20005 Header​Information​Recipient (2011‑12‑19)
ref
elgabbr-
Beispiel
Beabsichtigter Empfänger in hoher Granularität angegeben werden
<informationRecipient typeCode="PRCP">
  <intendedRecipient>
    <!-- Identifikation des beabsichtigten Empfängers -->
    <id nullFlavor="UNK"/>    <!-- Personendaten des beabsichtigten Empfängers -->
    <informationRecipient>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 'Person Name Compilation G2 M' (dynamic) 1..1 M -->
    </informationRecipient>
    <!-- Organisation, der der beabsichtigte Empfänger angehört -->
    <receivedOrganization>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 'Organization Compilation with name' (dynamic) 0..1 O -->
    </receivedOrganization>
  </intendedRecipient>
</informationRecipient>
Beispiel
Beabsichtigter Empfänger ist eine unbekannte Person („An den Hausarzt“)
<informationRecipient typeCode="PRCP">
  <intendedRecipient>
    <!-- Identifikation des beabsichtigten Empfängers -->
    <id nullFlavor="UNK"/>    <!-- Personendaten des beabsichtigten Empfängers -->
    <informationRecipient>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 'Person Name Compilation G1 M' (dynamic) 1..1 M -->
    </informationRecipient>
  </intendedRecipient>
</informationRecipient>
Beispiel
Beabsichtigter Empfänger ist der Patient selbst
<informationRecipient typeCode="PRCP">
  <intendedRecipient>
    <!-- Der Patient besitzt keine ID -->
    <id nullFlavor="NI"/>    <!-- Hinweis auf den Patienten -->
    <informationRecipient>
      <name>Herbert Mustermann</name>      <!-- Diese Angabe erfolgt in template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 'Person Name Compilation G1 M' (dynamic) 1..1 M -->
    </informationRecipient>
  </intendedRecipient>
  <!--Eine erneute Angabe der Adresse des Patienten ist nicht erforderlich.-->
</informationRecipient>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:information​Recipient
Beabsichtiger Empfänger des Dokuments. 
(atc...ent)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-26Kyellow.png Empfänger Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@typeCode
cs0 … 1 Typ des Informationsempfängers, z.B: PRCP „Primärer Empfänger“.
         
Werden mehrere Empfänger angegeben, MUSS der primäre Empfänger über den typeCode definiert werden.
Hinweis: Das ist relevant, wenn Funktionen aus dem gerichteten Befundversand oder für den Briefdruck auf das Dokument angewendet werden.
 CONF
Der Wert von @typeCode muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.29 ELGA_InformationRecipientType (DYNAMIC)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-27Kyellow.png Empfänger Typ Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.pnghl7:intended​Recipient
1 … 1M(atc...ent)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1 
Auswahl1 … *Elemente in der Auswahl:
  • hl7:id[not(@nullFlavor)]
  • hl7:id[@nullFlavor='NI']
  • hl7:id[@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *Identifikation des beabsichtigten Empfängers (Person).
Empfohlene Information für einen Empfänger ist die ID aus dem GDA-Index.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.
(atc...ent)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-28Kyellow.png ID des Empfängers Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1NI … Person hat keine ID (atc...ent)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='NI']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FNI
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1UNK ... Person hat eine ID, diese ist jedoch unbekannt (atc...ent)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Auswahl1 … 1
Personendaten des beabsichtigten Empfängers.
Empfehlung: Der Name des Empfängers und die Organisation, der er angehört, sollen in möglichst hoher Granularität angegeben werden. Aufgrund der gängigen Praxis kann als minimale Information für den Empfänger der unstrukturierte Name angegeben werden.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß Kapitel „Personen-Element“ zu befolgen.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:information​Recipient welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)
  • hl7:information​Recipient welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:information​Recipient
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)(atc...ent)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-29Kyellow.png Name Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:information​Recipient
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)(atc...ent)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:received​Organization
0 … 1ROrganisation, der der beabsichtigte Empfänger angehört, z.B.: „Ordination des empfangenden Arztes“.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß Kapitel „Organisations-Element“ zu befolgen.
(atc...ent)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-30Kyellow.png Organisation Kyellow.png Dataset A 2019
Eingefügt von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 Organization Compilation with name (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FORG
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@determiner​Code
cs0 … 1FINSTANCE
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *RBeliebig viele IDs der Organisation. z.B.: ID aus dem GDA-Index, DVR-Nummer, ATU-Nummer, etc.(atc...ent)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:name
ON1 … 1MName der Organisation.
Zu dem Namen von größere Organisationen SOLL auch die Abteilung angegeben werden., z.B.: „Amadeus Spital, Chirurgische Abteilung“
(atc...ent)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *R
Kontaktdaten der Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...ent)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1RAdresse der Organisation.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...ent)
 Schematron assertroleKred.png error 
 testcount(hl7:telecom)<2 or (count(hl7:telecom) = count(hl7:telecom[@use])) 
 MeldungDas Attribut telecom/@use MUSS bei allen telecom Elementen strukturiert sein. 

Legal Authenticator

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.5
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑03‑04 11:41:57
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_LegalAuthenticatorAnzeigenameLegal Authenticator
Beschreibung
Der Rechtliche Unterzeichner oder Hauptunterzeichner ist jene Person, welche für das Dokument aus rechtlicher Sicht die Verantwortung übernimmt. Es muss organisatorisch sichergestellt werden, dass die Person, die als rechtlicher Unterzeichner eingetragen wird, über die entsprechende Berechtigung verfügt.

Grundsätzlich MUSS der Hauptunterzeichner angegeben werden, in bestimmten Fällen kann dies aber unterbleiben. Diese Fälle sind in den jeweiligen speziellen Leitfaden entsprechend angegeben. 
  • Automatisch erstellte Befunde: Bei Dokumenten, die automatisch durch IT-Systeme (von „Geräten“) erstellt wurden, d.h. wenn der Inhalt durch einen Algorithmus erzeugt und nicht von einer natürlichen Person freigegeben wurde, entfällt die Angabe aller Unterzeichner.
  • Multidisziplinäre Befunde: Der CDA-Standard in Release 2.0 erlaubt nur die Angabe eines legalAuthenticator-Elements, es können jedoch beliebig viele (Mit-) Unterzeichner angegeben werden, siehe „Weitere Unterzeichner („authenticator“)“. Wenn kein eindeutiger Hauptunterzeichner ermittelt werden kann (z.B. bei multidisziplinären Befunden, die von mehreren Fachärzten mit unterschiedlicher Fachrichtung gleichermaßen verantwortet werden), die Angabe des Hauptunterzeichners KANN entfallen, wenn mindestens zwei Mitunterzeichner angegeben werden. 
↔ Hinweis zum XDS-Mapping: Dieses Element wird ins XDS-Attribut legalAuthenticator gemappt.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 6 Konzepte
IdNameDatensatz
elgaimpf-data​element-368Kyellow.png Unterzeichnende Person (Dokument) Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
at-cda-bbr-data​element-1Kyellow.png Rechtlicher Unterzeichner Kyellow.png Dataset A 2019
elgaimpf-data​element-370Kyellow.png Signatur Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
at-cda-bbr-data​element-5Kyellow.png Zeitpunkt der Unterzeichnung Kyellow.png Dataset A 2019
elgaimpf-data​element-369Kyellow.png Zeitpunkt der Unterzeichnung Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
at-cda-bbr-data​element-6Kyellow.png Signatur Kyellow.png Dataset A 2019
Benutzt
Benutzt 1 Template
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.22ContainmentKyellow.png Assigned Entity (2019)DYNAMIC
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.20006 HeaderLegalAuthenticator (2011‑12‑19)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<legalAuthenticator contextControlCode="OP" typeCode="LA">
  <!-- Zeitpunkt der Unterzeichnung -->
  <time value="20190324082015+0100"/>  <!-- Signaturcode -->
  <signatureCode code="S"/>  <!-- Personen- und Organisationsdaten des Rechtlichen Unterzeichners des Dokuments -->
  <assignedEntity>
    <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.22 'Assigned Entity' (dynamic) .. O -->
  </assignedEntity>
</legalAuthenticator>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:legalAuthenticator
Hauptunterzeichner, Rechtlicher Unterzeichner
(atc...tor)
 
Target.png
elgaimpf-data​element-368Kyellow.png Unterzeichnende Person (Dokument) Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
at-cda-bbr-data​element-1Kyellow.png Rechtlicher Unterzeichner Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.png@typeCode
cs0 … 1FLA
Auswahl1 … 1
Der Zeitpunkt, an dem das Dokument unterzeichnet wurde.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:time[not(@nullFlavor)]
  • hl7:time[@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:time
TS.AT.TZ0 … 1(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-5Kyellow.png Zeitpunkt der Unterzeichnung Kyellow.png Dataset A 2019
elgaimpf-data​element-369Kyellow.png Zeitpunkt der Unterzeichnung Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:time
TS.AT.TZ0 … 1(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treetree.pnghl7:signatureCode
CS1 … 1MSignaturcode gibt an, dass das Originaldokument unterzeichnet wurde.
(atc...tor)
 
Target.png
elgaimpf-data​element-370Kyellow.png Signatur Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
at-cda-bbr-data​element-6Kyellow.png Signatur Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreetree.png@code
CONF1 … 1FS
Treetree.pnghl7:assignedEntity
1 … 1MPersonendaten des rechtlichen Unterzeichners.
           Für den Namen ist verpflichtend Granularitätsstufe 2 ("strukturierte Angabe des Namens") anzuwenden!

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.22 Assigned Entity (DYNAMIC)
(atc...tor)
Treeblank.png wo [not(@nullFlavor)] [hl7:assigned​Person]

Authenticator

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.6
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑03‑04 13:11:54
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_AuthenticatorAnzeigenameAuthenticator
Beschreibung
Mitunterzeichner, weiterer Unterzeichner.
Dokumente können neben dem verpflichtenden legalAuthenticator („rechtlichen Unterzeichner“, Hauptunterzeichner) auch beliebig viele weitere Mitunterzeichner beinhalten.
               
                   
Sonderfälle:
  • Multidisziplinäre Befunde: Die Angabe von mindestens zwei Mitunterzeichnern (authenticator) ersetzt die Angabe eines Hauptunterzeichners (legalAuthenticator), wenn dieser nicht ermittelt werden kann (z.B. bei multidisziplinären Befunden, die von mehreren Fachärzten mit unterschiedlicher Fachrichtung gleichermaßen verantwortet werden).
  • Automatisch erstellte Befunde: Bei Dokumenten, die von „Geräten“ erstellt wurden (wenn der Inhalt durch einen Algorithmus erzeugt und nicht von einer natürlichen Person freigegeben wurde), entfällt die Angabe aller Unterzeichner.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenOffen (auch andere als die definierten Elemente sind erlaubt)
Assoziiert mit
Assoziiert mit 3 Konzepte
IdNameDatensatz
at-cda-bbr-data​element-105Kyellow.png Zeitpunkt der Unterzeichnung Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-31Kyellow.png Weitere Unterzeichner Kyellow.png Dataset A 2019
at-cda-bbr-data​element-106Kyellow.png Signatur Kyellow.png Dataset A 2019
Benutzt
Benutzt 1 Template
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.22InklusionKyellow.png Assigned Entity (2019)DYNAMIC
Beispiel
Strukturbeispiel
<authenticator typeCode="AUTHEN">
  <!-- Zeitpunkt der Unterzeichnung -->
  <time value="20190605"/>  <!-- Signaturcode -->
  <signatureCode code="S"/>  <!-- Personen- und Organisationsdaten des Weiteren Unterzeichners des Dokuments -->
  <assignedEntity>
    <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.22 'Assigned Entity' (dynamic) .. O -->
  </assignedEntity>
</authenticator>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:authenticator
Weitere Unterzeichner.(atc...tor)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-31Kyellow.png Weitere Unterzeichner Kyellow.png Dataset A 2019
Treetree.png@typeCode
cs0 … 1FAUTHEN
Auswahl1 … 1
Der Zeitpunkt, an dem das Dokument unterzeichnet wurde.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß für „Zeit-Elemente“ zu befolgen.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:time[not(@nullFlavor)]
  • hl7:time[@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:time
TS.AT.TZ0 … 1(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-105Kyellow.png Zeitpunkt der Unterzeichnung Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:time
TS.AT.TZ0 … 1(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treetree.pnghl7:signatureCode
CS1 … 1M(atc...tor)
 
Target.png
at-cda-bbr-data​element-106Kyellow.png Signatur Kyellow.png Dataset A 2019
Treeblank.pngTreetree.png@code
CONF1 … 1FS
Treetree.pnghl7:assignedEntity
1 … 1M
Personendaten des weiteren Unterzeichners.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß Kapitel „AssignedEntity-Element (Person + Organisation)“ zu befolgen.
(atc...tor)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.22 Assigned Entity (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FASSIGNED
Auswahl1 … *
Mindestens eine ID der Person der Entität
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:id[not(@nullFlavor)]
  • hl7:id[@nullFlavor='NI']
  • hl7:id[@nullFlavor='UNK']
 Constraint
Zugelassene nullFlavor:
  • NI … Die Person der Entität hat keine Identifikationsnummer
  • UNK … Die Person der Entität hat eine Identifikationsnummer, diese ist jedoch unbekannt
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
 
Target.png
elgaimpf-data​element-371Kyellow.png ID des Unterzeichners Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='NI']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FNI
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Auswahl0 … 1
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:addr[not(@nullFlavor)] welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
  • hl7:addr[@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
0 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
0 … 1(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *R
Beliebig viele Kontakt-Elemente der Person der Entität.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...tor)
 
Target.png
elgaimpf-data​element-372Kyellow.png Kontaktdaten Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
url1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.).
Es gelten die ELGA Formatkonventionen für Telekom-Daten, z.B. tel:+43.1.1234567
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß Value-Set „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP.
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:assigned​Person
1 … 1M
Personendaten der Person der Entität.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Personen-Element“ zu befolgen.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
(atc...tor)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:represented​Organization
0 … 1R
Organisationsdaten der Entität.
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Organisations-Element“ zu befolgen.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 Organization Compilation with name (DYNAMIC)
(atc...tor)
 
Target.png
elgaimpf-data​element-374Kyellow.png Organisation Kyellow.png Datensatz e-Impfpass 2019
 Schematron assertroleKred.png error 
 testcount(hl7:telecom)<2 or (count(hl7:telecom) = count(hl7:telecom[@use])) 
 MeldungDas Attribut telecom/@use MUSS bei allen telecom Elementen strukturiert sein. 

Participant Ansprechpartner

Participant Fachlicher Ansprechpartner

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.20
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑12 15:59:16
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_ParticipantFachlicherAnsprechpartnerAnzeigenameParticipant Fachlicher Ansprechpartner
Beschreibung
Der fachliche Ansprechpartner ist jene Kontaktperson oder –stelle, welche zur Kontaktaufnahme für fachliche Auskünfte zum betreffenden Dokument veröffentlicht wird.
Soll als Ansprechpartner der Verfasser des Dokuments angegeben werden, so sind die entsprechenden Daten an dieser Stelle noch einmal anzugeben. Bei Verwendung sollen möglichst präzise Kontaktdaten angegeben werden. Es obliegt der dokumenterzeugenden Organisation zu entscheiden, welchen Ansprechpartner sie veröffentlicht.
KontextElternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.1.20
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 3 Templates
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.25ContainmentKyellow.png Address Compilation (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.11ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G2 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.9InklusionKyellow.png Organization Compilation with name (2019)DYNAMIC
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.1.1.1 HeaderParticipant Ansprechpartner (2014‑03‑25)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<participant contextControlCode="OP" typeCode="CALLBCK">
  <templateId root="1.2.40.0.34.6.0.11.1.20"/>  <associatedEntity classCode="PROV">
    <addr>
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 'Address Compilation' (2019-02-28T14:24:14) -->
    </addr>
    <!-- Verpflichtende Telefonnummer des fachlichen Ansprechpartners -->
    <telecom use="WP" value="tel:+43.1.3453446.1"/>    <associatedPerson>
      <!-- Name des fachlichen Ansprechpartners -->
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 'Person Name Compilation G2 M' (dynamic) .. O -->
    </associatedPerson>
    <!-- Organisation des Fachlichen Ansprechpartners -->
    <scopingOrganization>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 'Organization Compilation with name' (dynamic) .. O -->
    </scopingOrganization>
  </associatedEntity>
</participant>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:participant
Fachlicher Ansprechpartner
(atc...ner)
Treetree.png@typeCode
cs1 … 1FCALLBCK
 Callback contact
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.pnghl7:templateId
II1 … 1MTemplate ID zur Identifikation dieser Art von Beteiligten
(atc...ner)
Treeblank.pngTreetree.png@root
uid1 … 1F1.2.40.0.34.6.0.11.1.20
Treetree.pnghl7:associated​Entity
1 … 1M(atc...ner)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs1 … 1FPROV
 
Healthcare provider - Gesundheitsdienstanbieter
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1R
Adresse des Beteiligten.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für "Adress-Elemente" zu befolgen.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...ner)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT1 … *MBeliebig viele Kontaktdaten des Beteiligten.(atc...ner)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintEs MUSS mindestens eine Telefon-Nummer angegeben werden. Werden mehrere telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:associated​Person
1 … 1M
Name der Person

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
(atc...ner)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:scoping​Organization
0 … 1R
             Organisation, der der Beteiligte angehört (mit Adresse und Kontaktdaten der Organisation).
             Grundsätzlich sind die Vorgaben für "Organisations-Element" zu befolgen.
(atc...ner)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 Organization Compilation with name (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FORG
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@determiner​Code
cs0 … 1FINSTANCE
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *RBeliebig viele IDs der Organisation. z.B.: ID aus dem GDA-Index, DVR-Nummer, ATU-Nummer, etc.(atc...ner)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:name
ON1 … 1MName der Organisation.
Zu dem Namen von größere Organisationen SOLL auch die Abteilung angegeben werden., z.B.: „Amadeus Spital, Chirurgische Abteilung“
(atc...ner)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *R
Kontaktdaten der Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...ner)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1RAdresse der Organisation.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...ner)
 Schematron assertroleKred.png error 
 testcount(hl7:telecom)<2 or (count(hl7:telecom) = count(hl7:telecom[@use])) 
 MeldungDas Attribut telecom/@use MUSS bei allen telecom Elementen strukturiert sein. 

Participant Zuweiser

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.21
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑12 16:23:33
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_ParticipantEinweisenderZuweisenderUeberweisenderArztAnzeigenameParticipant Ein-, Ueber-, Zuweisender Arzt
Beschreibung
Beteiligter (Einweisender/Zuweisender Arzt)
KontextElternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.1.21
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 4 Templates
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.25ContainmentKyellow.png Address Compilation (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.12ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G1 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.11ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G2 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.9InklusionKyellow.png Organization Compilation with name (2019)DYNAMIC
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.1.1.1 HeaderParticipant Ansprechpartner (2014‑03‑25)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<participant contextControlCode="OP" typeCode="REF">
  <templateId root="1.2.40.0.34.6.0.11.1.21"/>  <associatedEntity classCode="PROV">
    <!-- Participant Ein-, Ueber-, Zuweisender Arzt -->
    <id root="1.2.3.999"/>    <addr>
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 'Address Compilation' (2019-02-28T14:24:14) -->
    </addr>
    <telecom use="WP" value="tel:+43.1.3453446.1"/>    <associatedPerson>
      <!-- Name des ein-, ueber-, zuweisenden Arztes (strukturierte Angabe) -->
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 'Person Name Compilation G2 M' 1..1 M -->
    </associatedPerson>
    <scopingOrganization>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 'Organization Compilation with name' (dynamic) .. O -->
    </scopingOrganization>
  </associatedEntity>
</participant>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:participant
Einweisender/Zuweisender/Überweisender Arzt(atc...rzt)
wo [hl7:templateId ​[@root​=​'1.2.40.0.34.6.0.11.1.21']]
Treetree.png@typeCode
cs1 … 1FREF
 Referrer
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.pnghl7:templateId
II1 … 1M(atc...rzt)
Treeblank.pngTreetree.png@root
uid1 … 1F1.2.40.0.34.6.0.11.1.21
Treetree.pnghl7:associated​Entity
1 … 1M(atc...rzt)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs1 … 1FPROV
 Healthcare provider - Gesundheitsdienstanbieter
Auswahl1 … *
Identifikation des einweisenden/zuweisenden/überweisenden Arztes.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:id[not(@nullFlavor)]
  • hl7:id[@nullFlavor='NI']
  • hl7:id[@nullFlavor='UNK']
 ConstraintZugelassene nullFlavor:
  • NI … Die Person der Entität hat keine Identifikationsnummer
  • UNK … Die Person der Entität hat eine Identifikationsnummer, diese ist jedoch unbekannt
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='NI']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FNI
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1RAdresse des einweisenden/zuweisenden/überweisenden Arztes
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *R Beliebig viele Kontaktdaten des einweisenden/zuweisenden/überweisenden Arztes
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 CONF
Der Wert von @use muss gewählt werden aus dem Value Set 2.16.840.1.113883.1.11.190 AddressUse (DYNAMIC)
 ConstraintWerden mehrere telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Auswahl1 … 1
Name des einweisenden/zuweisenden/überweisenden Arztes.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:associated​Person welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)
  • hl7:associated​Person welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:associated​Person
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:associated​Person
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)(atc...rzt)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:scoping​Organization
0 … 1R
                           Organisation, der der Einweiser/Zuweiser/Überweiser angehört (mit Adresse und Kontaktdaten der Organisation).
Grundsätzlich sind die Vorgaben für "Organisations-Element" zu befolgen.
(atc...rzt)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 Organization Compilation with name (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FORG
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@determiner​Code
cs0 … 1FINSTANCE
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *RBeliebig viele IDs der Organisation. z.B.: ID aus dem GDA-Index, DVR-Nummer, ATU-Nummer, etc.(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:name
ON1 … 1MName der Organisation.
Zu dem Namen von größere Organisationen SOLL auch die Abteilung angegeben werden., z.B.: „Amadeus Spital, Chirurgische Abteilung“
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *R
Kontaktdaten der Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1RAdresse der Organisation.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...rzt)
 Schematron assertroleKred.png error 
 testcount(hl7:telecom)<2 or (count(hl7:telecom) = count(hl7:telecom[@use])) 
 MeldungDas Attribut telecom/@use MUSS bei allen telecom Elementen strukturiert sein. 

Participant Hausarzt

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.23
ref
at-cda-bbr-
Gültigkeit2019‑02‑13 10:44:48
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_ParticipantHausarztAnzeigenameParticipant Hausarzt
Beschreibung
Hausarzt
KontextElternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.1.23
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 4 Templates
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.25ContainmentKyellow.png Address Compilation (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.12ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G1 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.11ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G2 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.9InklusionKyellow.png Organization Compilation with name (2019)DYNAMIC
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.1.1.1 HeaderParticipant Ansprechpartner (2014‑03‑25)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<participant contextControlCode="OP" typeCode="IND">
  <templateId root="1.2.40.0.34.6.0.11.1.23"/>  <functionCode code="PCP" displayName="primary care physician" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.88" codeSystemName="HL7:ParticipationFunction"/>  <associatedEntity classCode="PROV">
    <!-- Identifikation des Hausarztes (Person) aus dem GDA-Index -->
    <id assigningAuthorityName="GDA Index" root="1.2.3.999" extension="--example only--"/>    <addr>
      <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 'Address Compilation' (2019-02-28T14:24:14) -->
    </addr>
    <telecom use="WP" value="tel:+43.1.3453446.1"/>    <associatedPerson>
      <!-- Name des Hausarztes -->
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 'Person Name Compilation G2 M' (dynamic) 1..1 M -->
    </associatedPerson>
    <scopingOrganization>
      <!-- Ordination -->
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 'Organization Compilation with name' (dynamic) .. O -->
    </scopingOrganization>
  </associatedEntity>
</participant>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:participant
Beteiligter (Hausarzt).(atc...rzt)
wo [hl7:templateId ​[@root​=​'1.2.40.0.34.6.0.11.1.23']]
Treetree.png@typeCode
cs1 … 1FIND
  In indirektem Bezug.
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.pnghl7:templateId
II1 … 1MTemplate ID zur Identifikation dieser Art von Beteiligten
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreetree.png@root
uid1 … 1F1.2.40.0.34.6.0.11.1.23
Treetree.pnghl7:functionCode
CE1 … *M
Funktionscode des Beteiligten
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1FPCP
Treeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.5.88
Treeblank.pngTreetree.png@codeSystemName
st1 … 1FHL7:ParticipationFunction
Treeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1Fprimary care physician
Treetree.pnghl7:associated​Entity
1 … 1MBeschreibung der Entität.
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs1 … 1FPROV
  Healthcare provider - Gesundheitsdienstanbieter.
Auswahl0 … *
Identifikation des Beteiligten (Person) aus dem GDA-Index.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:id[not(@nullFlavor)]
  • hl7:id[@nullFlavor='NI']
  • hl7:id[@nullFlavor='UNK']
 Constraint
Zugelassene nullFlavor:
  • NI … Organisation hat keine ID
  • UNK … Organisation hat eine ID, diese ist jedoch unbekannt
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='NI']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FNI
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … 1(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1RAdresse des Hausarztes
Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *R Beliebig viele Kontaktdaten des Hausarztes.
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Auswahl1 … 1
Name des Hausarztes.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:associated​Person welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)
  • hl7:associated​Person welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:associated​Person
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:associated​Person
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)(atc...rzt)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:scoping​Organization
0 … 1R
Arztpraxis oder Ordination.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Organisations-Element“ zu befolgen.
(atc...rzt)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 Organization Compilation with name (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FORG
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@determiner​Code
cs0 … 1FINSTANCE
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *RBeliebig viele IDs der Organisation. z.B.: ID aus dem GDA-Index, DVR-Nummer, ATU-Nummer, etc.(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:name
ON1 … 1MName der Organisation.
Zu dem Namen von größere Organisationen SOLL auch die Abteilung angegeben werden., z.B.: „Amadeus Spital, Chirurgische Abteilung“
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *R
Kontaktdaten der Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...rzt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1RAdresse der Organisation.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...rzt)
 Schematron assertroleKred.png error 
 testcount(hl7:telecom)<2 or (count(hl7:telecom) = count(hl7:telecom[@use])) 
 MeldungDas Attribut telecom/@use MUSS bei allen telecom Elementen strukturiert sein. 

Participant Auskunftsberechtigte Person (Notfallkontakt)

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.27Gültigkeit2019‑02‑12 15:50:47
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_ParticipantAuskunftsberechtigtePersonNotfallkontaktAnzeigenameParticipant Auskunftsberechtigte Person (Notfallkontakt)
BeschreibungDer Notfall-Kontakt entspricht in Österreich der „Auskunftsberechtigten Person“ (oder auch „Vertrauensperson“).
KontextElternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.1.27
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 5 Templates
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.15ContainmentKyellow.png Time Interval Information minimal (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.25ContainmentKyellow.png Address Compilation (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.12ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G1 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.11ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G2 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.9InklusionKyellow.png Organization Compilation with name (2019)DYNAMIC
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.1.1.1 HeaderParticipant Ansprechpartner (2014‑03‑25)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<participant typeCode="IND">
  <templateId root="1.2.40.0.34.6.0.11.1.27"/>  <time>
    <!-- template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.15 'Time Interval Information minimal' (2019-04-08T08:15:46) -->
  </time>
  <associatedEntity classCode="ECON">
    <!-- Verwandtschaftsverhältnis des Notfallkontakts zum Patienten -->
    <code code="FAMMEMB" displayName="Family Member" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.111" codeSystemName="HL7:RoleCode"/>    <!-- Adresse des Notfall-Kontakts -->
    <addr>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 'Address Compilation' (2019-02-28T14:24:14) -->
    </addr>
    <telecom use="WP" value="tel:+1-12345678"/>    <associatedPerson>
      <!-- Name des Notfallkontakts (strukturierte Angabe) -->
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 'Person Name Compilation G2 M' 1..1 M -->
    </associatedPerson>
    <scopingOrganization>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 'Organization Compilation with name' (dynamic) -->
    </scopingOrganization>
  </associatedEntity>
</participant>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:participant
Beteiligter (Notfallkontakt / Auskunftsberechtigte Person)
(atc...akt)
wo [hl7:templateId ​[@root​=​'1.2.40.0.34.6.0.11.1.27']]
Treetree.png@typeCode
cs1 … 1FIND
  In indirektem Bezug.
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.pnghl7:templateId
II1 … 1MTemplate ID zur Identifikation dieser Art von Beteiligten
(atc...akt)
Treeblank.pngTreetree.png@root
uid1 … 1F1.2.40.0.34.6.0.11.1.27
Treetree.pnghl7:time
IVL_TS0 … 1
Zeitraum, in dem der angegebene Kontakt den Notfall-Kontakt darstellt.
Wird nur angegeben, wenn der Kontakt bereits absehbar nur in einem eingeschränkten Zeitraum zur Verfügung steht.
           
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Zeit-Elemente“ zu befolgen.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.15 Time Interval Information minimal (DYNAMIC)
(atc...akt)
Treetree.pnghl7:associated​Entity
1 … 1MBeschreibung der Entität.
(atc...akt)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs1 … 1FECON
 Emergency contact - Notfall-Kontakt
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:code
CE0 … 1RVerwandtschaftsverhältnis des Beteiligten zum Patienten, z.B. DAU („daughter“), wenn die Beteiligte die Tochter des Patienten ist. (atc...akt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1RZulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_PersonalRelationship“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@displayName
st1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystem
oid1 … 1F2.16.840.1.113883.5.111
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@codeSystemName
st1 … 1FHL7:RoleCode
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.17 ELGA_PersonalRelationship (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1RAdresse des Beteiligten
           
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß „Adress-Elemente“ zu befolgen.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...akt)
Auswahl0 … *
Beliebig viele Kontaktdaten des Beteiligten.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:telecom
  • hl7:telecom[@nullFlavor='UNK']
 ConstraintEs SOLL mindestens eine Telefon-Nummer angegeben werden. Werden mehrere telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *(atc...akt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … 1 Die Kontaktadresse ist unbekannt. NullFlavor "UNK" (atc...akt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@nullFlavor='UNK']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FUNK
Auswahl1 … 1
Name des Beteiligten.
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:associated​Person welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)
  • hl7:associated​Person welches enthält Template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:associated​Person
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 Person Name Compilation G1 M (DYNAMIC)(atc...akt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:associated​Person
 … 1Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.11 Person Name Compilation G2 M (DYNAMIC)(atc...akt)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:scoping​Organization
0 … 1R
             Organisation, der der Beteiligte angehört (mit Adresse und Kontaktdaten der Organisation).
             
             Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Organisations-Element“ zu befolgen.
(atc...akt)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 Organization Compilation with name (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FORG
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@determiner​Code
cs0 … 1FINSTANCE
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II0 … *RBeliebig viele IDs der Organisation. z.B.: ID aus dem GDA-Index, DVR-Nummer, ATU-Nummer, etc.(atc...akt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:name
ON1 … 1MName der Organisation.
Zu dem Namen von größere Organisationen SOLL auch die Abteilung angegeben werden., z.B.: „Amadeus Spital, Chirurgische Abteilung“
(atc...akt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *R
Kontaktdaten der Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(atc...akt)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
st1 … 1R
Die Kontaktadresse (Telefonnummer, Email, etc.), z.B. tel:+43.1.1234567
Formatkonvention siehe „telecom – Format Konventionen für Telekom-Daten“
Zulässige Werteliste für telecom Präfixe gemäß „ELGA_URLScheme“
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@use
set_cs0 … 1 
Bedeutung des angegebenen Kontakts (Heim, Arbeitsplatz, …), z.B. WP
Zulässige Werte gemäß Value-Set „ELGA_TelecomAddressUse“
 ConstraintWerden mehrere telecom-Elemente strukturiert, MUSS jeweils das Attribut @use angeführt sein.
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1RAdresse der Organisation.

Beinhaltet 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 Address Compilation (DYNAMIC)
(atc...akt)
 Schematron assertroleKred.png error 
 testcount(hl7:telecom)<2 or (count(hl7:telecom) = count(hl7:telecom[@use])) 
 MeldungDas Attribut telecom/@use MUSS bei allen telecom Elementen strukturiert sein. 

Participant Angehörige

Id1.2.40.0.34.6.0.11.1.25Gültigkeit2019‑02‑12 14:56:37
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label2019
Nameatcdabbr_header_ParticipantAngehoerigeAnzeigenameParticipant Angehoerige
Beschreibung
Als Angehörige sind in Österreich jene Personen anzusehen, welche in einem besonderen familiären oder persönlichen Verhältnis zum Patienten stehen, aber nicht unter die Gruppe der „Auskunftsberechtigten Personen (Notfallkontakt)“ fallen.
KontextElternknoten des Template-Element mit Id 1.2.40.0.34.6.0.11.1.25
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenGeschlossen (nur definierte Elemente sind erlaubt)
Benutzt
Benutzt 4 Templates
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.6.0.11.9.25ContainmentKyellow.png Address Compilation (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.12ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G1 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.11ContainmentKyellow.png Person Name Compilation G2 M (2019)DYNAMIC
1.2.40.0.34.6.0.11.9.9ContainmentKyellow.png Organization Compilation with name (2019)DYNAMIC
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.1.1.1 HeaderParticipant Ansprechpartner (2014‑03‑25)
ref
elgabbr-
Beispiel
Strukturbeispiel
<participant typeCode="IND">
  <templateId root="1.2.40.0.34.6.0.11.1.25"/>  <associatedEntity classCode="PRS">
    <!-- Verwandtschaftsverhältnis des Angehörigen zum Patienten -->
    <code code="MTH" displayName="mother" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.111" codeSystemName="HL7: RoleCode"/>    <!-- Kontaktdaten des Angehörigen -->
    <addr>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.25 'Address Compilation' (2019-02-28T14:24:14) -->
    </addr>
    <telecom value="tel:0660.1234567"/>    <associatedPerson>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.12 'Person Name Compilation G1 M' 1..1 M' (bei unstrukturierter Angabe des Namens)-->
    </associatedPerson>
    <scopingOrganization>
      <!-- include template 1.2.40.0.34.6.0.11.9.9 'Organization Compilation with name' (2019-02-13T10:30:51) -->
    </scopingOrganization>
  </associatedEntity>
</participant>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:participant
Beteiligter (Angehöriger)
(atc...ige)
wo [hl7:templateId ​[@root​=​'1.2.40.0.34.6.0.11.1.25']]
Treetree.png@typeCode
cs1 … 1FIND
  In indirektem Bezug.
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
Treetree.pnghl7:templateId
II1 … 1MTemplate ID zur Identifikation dieser Art von Beteiligten
(atc...ige)
Treeblank.pngTreetree.png@root
uid1 … 1F1.2.40.0.34.6.0.11.1.25
Treetree.pnghl7:associated​Entity
1 … 1MBeschreibung der Entität.
(atc...ige)
Treeblank.png