E-Medikation

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Inhaltsverzeichnis

Informationen über dieses Dokument

Allgemeines

Ziel dieses Implementierungsleitfadens ist die Beschreibung von Struktur, Format und Standards von medizinischen Dokumenten der Elektronischen Gesundheitsakte "ELGA" gemäß Gesundheitstelematikgesetz 2012 (GTelG 2012), aber auch für medizinische Dokumente im österreichischen Gesundheitswesen.

Die Anwendung dieses Implementierungsleitfadens hat im Einklang mit der Rechtsordnung der Republik Österreich und insbesondere mit den relevanten Materiengesetzen (z.B. Ärztegesetz 1998, Apothekenbetriebsordnung 2005, Krankenanstalten- und Kuranstaltengesetz, Gesundheits- und Krankenpflegegesetz, Rezeptpflichtgesetz, Datenschutzgesetz 2000, Gesundheitstelematikgesetz 2012) zu erfolgen. Technische Möglichkeiten können gesetzliche Bestimmungen selbstverständlich nicht verändern, vielmehr sind die technischen Möglichkeiten im Einklang mit den Gesetzen zu nutzen.

Sprachliche Gleichbehandlung

Soweit im Text Bezeichnungen nur im generischen Maskulinum angeführt sind, beziehen sie sich auf Männer und Frauen in gleicher Weise. Unter dem Begriff "Patient" werden sowohl Bürger, Kunden und Klienten zusammengefasst, welche an einem Behandlungs- oder Pflegeprozess teilnehmen als auch gesunde Bürger, die derzeit nicht an einem solchen teilnehmen. Es wird ebenso darauf hingewiesen, dass umgekehrt der Begriff Bürger auch Patienten, Kunden und Klienten mit einbezieht.

Verbindlichkeit

Mit der ELGA-Verordnung 2015 (in der Fassung der ELGA-VO-Nov-2015) macht die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen die Festlegungen für Inhalt, Struktur, Format und Codierung verbindlich, die in den Implementierungsleitfäden Entlassungsbrief Ärztlich, Entlassungsbrief Pflege, Pflegesituationsbericht, Laborbefunde, Befund bildgebender Diagnostik, e-Medikation sowie XDS Metadaten (jeweils in der Version 2.06) getroffen wurden. Die anzuwendende ELGA-Interoperabilitätsstufen ergeben sich aus §21 Abs.6 ELGA-VO. Die Leitfäden in ihrer jeweils aktuell gültigen Fassung sowie die aktualisierten Terminologien sind von der Gesundheitsministerin auf www.gesundheit.gv.at zu veröffentlichen. Der Zeitplan zur Bereitstellung der Dokumente für ELGA wird durch das Gesundheitstelematikgesetz 2012 (GTelG 2012) und darauf basierenden Durchführungsverordnungen durch die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen vorgegeben.

Die Verbindlichkeit und die Umsetzungsfrist dieses Leitfadens ist im Gesundheitstelematikgesetz 2012, BGBl.I Nr.111/2012 sowie in den darauf fußenden ELGA-Verordnungen geregelt.

Neue Hauptversionen der Implementierungsleitfäden KÖNNEN ab dem Tag ihrer Veröffentlichung durch die Bundesministerin für Gesundheit und Frauen (www.gesundheit.gv.at) verwendet werden, spätestens 18 Monate nach ihrer Veröffentlichung MÜSSEN sie verwendet werden. Andere Aktualisierungen (Nebenversionen) dürfen auch ohne Änderung dieser Verordnung unter www.gesundheit.gv.at veröffentlicht werden.

Die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen liegt im Verantwortungsbereich der Ersteller der CDA-Dokumente.

Zielgruppe

Anwender dieses Dokuments sind Softwareentwickler und Berater, die allgemein mit Implementierungen und Integrationen im Umfeld der ELGA, insbesondere der ELGA-Gesundheitsdaten, betraut sind. Eine weitere Zielgruppe sind alle an der Erstellung von CDA-Dokumenten beteiligten Personen, einschließlich der Endbenutzer der medizinischen Softwaresysteme und der Angehörigen von Gesundheitsberufen.

Hinweis auf verwendete Grundlagen

Der vorliegende Leitfaden wurde unter Verwendung der nachstehend beschriebenen Dokumente erstellt. Das Urheberrecht an allen genannten Dokumenten wird im vollen Umfang respektiert.

Dieser Standard beruht auf der Spezifikation "HL7 Clinical Document Architecture, Release 2.0", für die das Copyright © von Health Level Seven International gilt. HL7 Standards können über die HL7 Anwendergruppe Österreich (HL7 Austria), die offizielle Vertretung von Health Level Seven International in Österreich bezogen werden (www.hl7.at). Alle auf nationale Verhältnisse angepassten und veröffentlichten HL7-Spezifikationen können ohne Lizenz- und Nutzungsgebühren in jeder Art von Anwendungssoftware verwendet werden.

Die Vorgaben für das Österreichische Patient Summary wurden weitgehend aus dem HL7 Leitfaden für das Internationale Patient Summary entlehnt (HL7 IPS).

Dieser Leitfaden beruht auf Inhalten des LOINC® (Logical Observation Identifiers Names and Codes, siehe http://loinc.org). Die LOINC-Codes, Tabellen, Panels und Formulare unterliegen dem Copyright © 1995-2014, Regenstrief Institute, Inc. und dem LOINC Committee, sie sind unentgeltlich erhältlich. Lizenzinformationen sind unter http://loinc.org/terms-of-use abrufbar. Weiters werden Inhalte des UCUM® verwendet, UCUM-Codes, Tabellen und UCUM Spezifikationen beruhen auf dem Copyright © 1998-2013 des Regenstrief Institute, Inc. und der Unified Codes for Units of Measures (UCUM) Organization. Lizenzinformationen sind unter http://unitsofmeasure.org/trac/wiki/TermsOfUse abrufbar.

Danksagung

Die ELGA GmbH weist auf das Dokument „Arztbrief auf Basis der HL7 Clinical Document Architecture Release 2.0 für das deutsche Gesundheitswesen“ hin, welches vom Verband der Hersteller von IT-Lösungen für das Gesundheitswesen (VHitG) herausgegeben wurde. Einige Ausführungen in dem genannten Dokument wurden in das vorliegende Dokument übernommen. Das Urheberrecht an dem Dokument „Arztbrief auf Basis der HL7 Clinical Document Architecture Release 2.0 für das deutsche Gesundheitswesen“, wird im vollen Umfang respektiert.

Revisionsliste

Diese Version ist eine Nebenversion zur Hauptversion 2.06 und ersetzt diese. Die durchgeführten Änderungen ersehen Sie der Revisionsliste.

Weitere unterstützende Materialien

Gemeinsam mit diesem Leitfaden werden auf der Website der ELGA GmbH [1] weitere Dateien und Dokumente zur Unterstützung bereitgestellt: Beispieldokumente, zu verwendende Codes, Vorgaben zur Registrierung von CDA-Dokumenten, das Referenz-Stylesheet zur Darstellung von CDA-Dokumenten, Algorithmen zur Prüfung der Konformität von CDA-Dokumenten etc.


Fragen, Kommentare oder Anregungen für die Weiterentwicklung können an cda@elga.gv.at[2] gesendet werden. Weitere Informationen finden Sie unter http://www.elga.gv.at/CDA.

Bedienungshinweise für die PDF-Version

Nutzen Sie die bereitgestellten Links im Dokument (z.B. im Inhaltsverzeichnis), um direkt in der PDF-Version dieses Dokuments zu navigieren. Folgende Tastenkombinationen können Ihnen die Nutzung des Leitfadens erleichtern:

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Impressum

Medieneigentümer, Herausgeber, Hersteller, Verleger:
ELGA GmbH, Treustraße 35-43, Wien, Österreich. Telefon: 01. 2127050. Internet: http://www.elga.gv.at. Email: cda@elga.gv.at.
Geschäftsführer: DI Dr. Günter Rauchegger, DI (FH) Dr. Franz Leisch

Redaktion, Projektleitung, Koordination:
Mag. Dr. Stefan Sabutsch, stefan.sabutsch@elga.gv.at

Abbildungen: © ELGA GmbH

Nutzung: Das Dokument enthält geistiges Eigentum der Health Level Seven® Int. und HL7® Austria, Franckstrasse 41/5/14, 8010 Graz; www.hl7.at.
Die Nutzung ist zum Zweck der Erstellung medizinischer Dokumente ohne Lizenz- und Nutzungsgebühren ausdrücklich erlaubt. Andere Arten der Nutzung und auch auszugsweise Wiedergabe bedürfen der Genehmigung des Medieneigentümers.

Download unter www.gesundheit.gv.at und www.elga.gv.at/cda

Harmonisierung

Erarbeitung des Implementierungsleitfadens
Dieser Implementierungsleitfaden entstand im Projekt e-Medikation auf Basis diverser Konsultationen unter Einbeziehung von Vertretern aller Stakeholder. Da die medizinischen Inhalte bereits gesetzlich bzw. durch Verordnung des Bundesministers festgelegt sind, wurde keine Harmonisierungsgruppe eingesetzt. Darüber hinaus wurde dieser Implementierungs-leitfaden für die Abstimmung und Diskussion im Zuge der Entwicklung der Usability-Style-guides herangezogen und entsprechend weiterentwickelt.

Das Dokument durchlief eine öffentliche Kommentierungsphase und ein nationales Standardisierungsverfahren ("Ballot") durch die HL7 Anwendergruppe Österreich (HL7 Austria). Folgende Personen waren an der Erstellung des Leitfadens beteiligt:

Autoren
Kürzel Organisation Person1
Herausgeber, Projektleiter, CDA Koordinator
SSA ELGA GmbH Stefan Sabutsch
Autor, Fachkoordinator
JBR CodeWerk Software Services and Development GmbH Jürgen Brandstätter
Organisation Person1
SVC Michael Bauer
SVC Michael Deimel
SVC Michael Bauer
SVC Tanja Krammer
SVC Martin Asenbaum
ELGA GmbH Alexander Kollmann
ELGA GmbH Oliver Kuttin
ELGA GmbH Carina Seerainer

Die Revisionierung des Leitfadens wird durch die ELGA GmbH koordiniert. Kontaktadresse: cda@elga.gv.at .


1 Personen sind ohne Titel angegeben


Einleitung

Ausgangssituation

Die Elektronische Gesundheitsakte (ELGA) umfasst die relevanten multimedialen und gesundheitsbezogenen Daten und Informationen zu einer eindeutig identifizierten Person. Die Daten sind in einem oder mehreren computergestützten Informationssystemen gespeichert. Sie stehen allen berechtigten Personen entsprechend ihren Rollen und den datenschutzrechtlichen Bedingungen in einer bedarfsgerecht aufbereiteten elektronischen Form online zur Verfügung.

Die wesentliche Funktion von ELGA ist die Bereitstellung von patientenbezogenen medizinischen Dokumenten, die in vielen unterschiedlichen Informationssystemen der verschiedenen Gesundheitsdiensteanbieter erstellt werden. Zu den relevanten medizinischen Daten gehören auch die Medikationsdaten, die über die ELGA-Anwendung „e-Medikation“ verfügbar gemacht werden. Dazu errichtet und betreibt der Hauptverband der Sozialversicherungen ein Informationssystem, das Ärzten, Apothekern und den ELGA-Teilnehmern selbst eine Übersicht über verordnete und abgegebene Medikamente bietet. Rechtsgrundlage für die Umsetzung der e-Medikation ist das „ELGA-Gesetz“ (GTelG 2012 §16a) sowie die „ELGA-Verordnung“ (ELGA-VO 2015 §14, 15 und 16).

Diese Medikationsdaten sollen nicht nur von Benutzern gelesen, sondern auch wieder in die IT-Systeme integriert und dort weiterverwendet werden können („Semantische Interoperabilität“). Für den Austausch der Medikationsdaten wird der internationale Standard „Clinical Document Architecture, Release 2.0“ (CDA) von HL7 eingesetzt.

Der CDA-Standard wird für die Verwendung in der ELGA Anwendung e-Medikation im Detail ausspezifiziert, Vorgaben für einheitliche Dokumentation und Codierung der Information festgelegt und in implementierbaren Leitfäden veröffentlicht.

e-Medikation

Die e-Medikation ist als Service zu verstehen, welches im Zuge des Verordnungs-, des Abgabe-, bzw. des Verabreichungsprozesses Informationen zur Medikation eines Patienten zur Verfügung stellt. Zentrale Elemente sind dabei die Medikationsdatenbank, sowie deren Schnittstellen zu bestehender IT-Infrastruktur (wie Arztpraxissoftware, Apothekensoftware und Krankenhausinformationssysteme. Zur Vernetzung wird die ELGA-Infrastruktur genutzt.

Die e-Medikation stellt ausschließlich Informationen über in den letzten 365 Tagen erfolgte Verordnungen oder Abgaben zur Verfügung. Prüfungen auf potentielle Wechselwirkungen, Kontraindikationen, Über- oder Unterdosierungen, Reichweiten etc. erfolgen in Eigenverantwortung der ELGA Gesundheitsdiensteanbieter und sind nicht Gegenstand des Informationssystems „e-Medikation“.

Zweck

Das Ziel dieses Dokuments ist die Beschreibung der Struktur von e-Medikations-Dokumenten der Elektronischen Gesundheitsakte ELGA. Insbesondere behandelt das Dokument jegliche Strukturen, welche auf der Basis des Implementierungsleitfadens

„HL7 Implementation Guide for CDA® R2: Allgemeiner Implementierungsleitfaden für ELGA CDA Dokumente“ [OID Root 1.2.40.0.34.7.1]

speziell für die Dokumentenklassen2

  • Rezept
  • Abgabe
  • Medikationsliste3
  • Pharmazeutische Empfehlung (Korrekturmeldung)4

gültig sind. Die Beschreibung enthält Festlegungen, Einschränkungen und Bedingungen auf Grundlage von HL7 CDA-Elementen.


2 Es handelt sich bei den „Dokumentenklassen“ der e-Medikation nicht um Dokumentenklassen im engeren Sinn (wie etwa Befunde), sondern um Arten von Nachrichten, die zwischen den IT-Systemen ausgetauscht werden. Diese Nachrichten haben die technische Form von CDA-Dokumenten, die entsprechend einer „Dokumentenklasse“ zugeordnet werden.
3Die „Medikationsliste“ ist ein automatisch generiertes Dokument, das alle relevanten Informationen aus „Verordnungen“, „Abgaben“ und „pharmazeutischen Empfehlungen“ zusammenfasst.
4Der Begriff „Pharmazeutische Empfehlung“ wird hier im Sinne des IHE Pharmacy Technical Frameworks verwendet und wird aus zur Beibehaltung der Konsistenz mit diesem Standard beibehalten. Die „Pharmazeutische Empfehlung“ kann als Korrekturmeldung verstanden werden und bezeichnet die Änderung einer Verordnung oder Abgabe - unabhängig von Rollen und tatsächlichen Berechtigungen.

Hierarchie der Implementierungsleitfäden

Der vorliegende Implementierungsleitfaden basiert auf der grundlegenden Implementierungsvorschrift für alle CDA Dokumente im österreichischen Gesundheitswesen.

Die CDA Dokumente der e-Medikation haben grundsätzlich den beiden aufeinander aufbauenden Implementierungsleitfäden zu folgen.

Abbildung 1: Zusammenspiel der Implementierungsleitfäden.

Die administrativen Daten im Dokumentheader und grundsätzliche Vorgaben für den medizinischen Inhalt werden vom „Allgemeinen Implementierungsleitfaden“ definiert. Der jeweilige „Spezielle Implementierungsleitfaden“ enthält die Vorgaben für die medizinischen Inhalte und ergänzt gegebenenfalls die Header-Vorgaben.

Für die Verwendung dieses Implementierungsleitfadens sind zusätzlich die Vorgaben aus
„HL7 Implementation Guide for CDA® R2: Allgemeiner Implementierungsleitfaden für ELGA CDA Dokumente“ OID Root [1.2.40.0.34.7.1]
in der jeweils aktuellen Version vorausgesetzt.


Anwendungsfälle

Zum besseren Verständnis des Implementierungsleitfaden „e-Medikation“ sowie dem Zusammenspiel der CDA-Dokumente werden im Folgenden die Anwendungsfälle für die e-Medikation kurz dargestellt.

Folgende Akteure werden in der ELGA-Anwendung e-Medikation (eMEDAT) definiert:

  • Akteure im niedergelassenen Bereich
    • Arzt: Kassenarzt, Hausapotheker5, Wahlarzt, Facharzt, etc.
    • ArztpraxisassistentIn
  • Krankenanstalt
    • In der e-Medikation erfolgt keine Unterscheidung in stationären und ambulanten Bereich. Die Umsetzung der Berechtigungen (z.B. darf nur ein Arzt eine Verordnung in e-Medikation speichern), obliegt der GDA-Software.
  • Akteure in der Apotheke
    • Pharmazeut/In
    • Pharmazeutisch-kaufmännisch(er/e) AssistentIn
  • Einrichtung der Pflege
    • Die Umsetzung der Berechtigungen (z.B. darf nur ein Arzt eine Verordnung in e-Medikation speichern), obliegt der GDA-Software.
    • Pflegeperson (siehe Vertreter, Vollmachtnehmer)
  • ELGA-Teilnehmer
    • Vertreter (z.B. Ombudsstelle oder Vollmachtnehmer, gesetzlicher Vertreter)

Der gegenständliche Implementierungsleitfaden „e-Medikation“ definiert die folgenden CDA-Dokumente: Rezept, Abgabe, Korrekturmeldung (Pharmazeutische Empfehlung) und Medikationsliste. Um den Medikationsprozess und die folgend beschriebenen Anwendungsfälle abbilden zu können, werden diese Dokumente mit den folgenden Status in der e-Medikation abgebildet:

  • Rezept/ Verordnung (PRESCRIPTION)
    • OFFEN, EINGELÖST, STORNIERT, ABGELAUFEN, NICHT_ABGEGEBEN
  • Abgabe (DISPENSE)
    • ABGEGEBEN, ABGESETZT, STORNIERT
  • Korrekturmeldung (Pharmazeutische Empfehlung, Pharmaceutical Advice)
    • STORNIERT (deprecated)
  • Medikationsliste
    • ERSETZT (deprecated)

5 Da im GDA-Index jeder GDA nur eine Rolle besitzt und es eine Rolle „Hausapotheker“ nicht gibt, haben Hausapotheker dieselbe Rolle wie niedergelassene Ärzte ohne Hausapotheke. Somit hat jeder Arzt auch die Funktionalitäten zur Abgabe zur Verfügung.

eMED-ID-Assertion anfordern

Beschreibung

Für den Zugriff auf die e-Medikationsdokuments ist neben einem Patientenkontakt im ELGA-Berechtigungssystem auch die Verwendung einer eMED-ID-Assertion zulässig. Diese ermöglicht den Zugriff auf die zugehörigen Dokumente zur eMED-ID. Eine eMED-ID-Assertion wird immer für ein Rezept (Prescription-Dokument) ausgestellt und ermöglicht den Zugriff auf alle zu diesem Prescription-Dokument zugehörigen Dokumente und das Speichern einer zugehörigen Abgabe.

Vorbedingung

Alle Zugriffe auf die ELGA-Applikation e-Medikation erfolgen ausschließlich durch das ELGA-Berechtigungssystem. Es müssen somit alle Vorbedingungen des ELGA-Berechtigungssystem erfüllt sein um Funktionen der e-Medikation nutzen zu können. Keiner der in den Anwendungsfällen angeführten Akteure hat eine direkte Zugriffsmöglichkeit auf die e-Medikation. Der Zugriff passiert ausschließlich über das ELGA-Berechtigungssystem. Es gelten die Vorbedingungen des ELGA-Berechtigungssystem analog e-Befunde mit Ausnahme

  • der eingeschränkten Zugriffsmöglichkeit auf ein konkretes Rezept mit seinen Verordnungen per eMED-ID und
  • den Funktionen zum Anfordern der eMED-ID (GenerateDocumentId) und Anfordern der eMED-ID-Assertion (RequestSecurityToken).

Der Zugriff per eMED-ID-Assertion ist alternativ zum Zugriff mit einem Patientenkontakt im ELGA-Berechtigungssystem zu sehen. Beim Zugriff mit eMED-ID-Assertion ermöglicht die e-Medikation nur eine eingeschränkte Sicht auf die Daten des ELGA-Teilnehmers.

Die Transaktionen haben keinen direkten Bezug zu einem ELGA-Teilnehmer und können über das ELGA-Berechtigungssystem nur mit einer gültigen Assertion aufgerufen werden.

Akteure

  • Arzt im niedergelassenen Bereich
  • Krankenanstalt
  • Einrichtung der Pflege
  • Apotheke

Ablauf

Der Akteur möchte die Rezeptdaten (Prescription Dokument) ohne vorhandener Kontakbestätigung bzw. ohne Stecken der e-card mit einer eMED-ID abrufen und eine zugehörige Abgabe speichern. Dazu muss eine eMED-ID Assertion angefordert werden. Dazu wird die eMED-ID über das ELGA-Berechtigungssystem an die e-Medikation übermittelt. Diese validiert die eMED-ID und stellt nach positiver Prüfung eine Assertion aus. Diese ermöglicht den Zugriff auf die der eMED-ID zugeordneten Rezeptdaten innerhalb einer konfigurierbaren Gültigkeitsdauer (Default: 2 Stunden).

eMED-ID (Dokumenten-ID) anfordern

Beschreibung

Zur Speicherung eines e-Medikations-Dokuments muss als Dokumenten-ID eine eMED-ID verwendet werden. Diese ID wird von der e-Medikation generiert. eMED-IDs können auf Vorrat angefordert werden.

Vorbedingung

Siehe Vorbedingung im Anwendungsfall „eMED-ID-Assertion anfordern“.

Akteure

  • Arzt im niedergelassenen Bereich
  • Krankenanstalt
  • Einrichtung der Pflege
  • Apotheke

Ablauf

Der Akteur möchte ein e-Medikations-Dokument speichern und fordert dazu eine eMED-ID an.

Die eMED-ID kann als Data-Matrix-Code im JPG-Format und als Zeichenkette zur Verfügung gestellt werden.

Der Data-Matrix-Code beinhaltet zusätzliche Daten zum Rezept und ermöglicht eine Vereinfachung des Prozesses bei der Abgabe.

Beispiele (1. mit und 2. ohne Versicherungsnummer):

  1. eMED^12^XST3KU892344^20131025^1234010170
  2. eMED^11^XST3KU892344^20131025

Die erstellten e-Medikation-Dokumente werden zu der angeforderten eMED-ID gespeichert und sind in weiterer Folge über diese abrufbar.

Verordnung(en) mit Rezept anlegen

Allgemein

Im Zuge der Behandlung stellt der Arzt fest, dass dem ELGA Teilnehmer ein oder mehrere Arzneimittel verordnet werden müssen. Eine Verordnung besteht immer nur aus genau einer Medikation (= ein Arzneimittel). Das Rezept kann aus mehreren Verordnungen bestehen und bildet somit die Klammer über die Verordnungen. Das Rezept mit den Verordnungen wird mit einer eindeutigen eMED-ID versehen.

Die Prüfungen der Arzneimittel z.B. auf potentielle Wechselwirkungen, Kontraindikationen, Dosierungen, etc. erfolgt in der Eigenverantwortung des Arztes und ist nicht Gegenstand der e-Medikation.

Eine Speicherung von Verordnungen ohne Zuordnung eines Rezeptes ist nicht gültig. Die Verordnung wird als geprüft angesehen, wenn die zugeordnete Verordnung in e-Medikation gespeichert ist.

Vorbedingung

  • ELGA-Vorbedingung: GDA ist autorisiert, ELGA Teilnehmer ist identifiziert, eine gültige Kontaktbestätigung/ Berechtigung („Ticket“) wurde vom ELGA-Berechtigungssystem ausgestellt.
  • e-Medikation Vorbedingung: Anfordern einer eMED-ID (Dokumenten-ID)

Akteure

  • Arzt im niedergelassenen Bereich
  • Krankenanstalt
  • Einrichtung der Pflege

Ablauf

Die Erfassung eines Rezepts mit Verordnung stellt folgende Prozessschritte in der GDA-Software dar:

  • Arzneimittel auswählen: Der Arzt wählt eine oder mehrere Arzneimittelspezialitäten aus einem Katalog („ASP-Liste“, die Liste der humanen Arzneispezialitäten gelistet nach PZN) aus, wobei Handelsname, Pharmazentralnummer (PZN) sowie andere Daten zur Beschreibung des Arzneimittels (Stärke, Darreichungsform, Packungsgröße, Zulassungsnummer etc.) automatisch aus einem Katalog6 mit allen ELGA-relevanten Arzneimittelspezialitäten übernommen werden können.
  • eMED-ID anfordern: Die Vergabe der eindeutigen eMED-ID erfolgt zentral durch die Serverkomponente e-Medikation und kann über eine entsprechende Schnittstelle angefordert werden.
  • Arzneimittel ausnehmen: Arzneimittel können von der Speicherung in e-Medikation ausgenommen werden (funktionale Anforderung an die GDA-Software, siehe ELGA Usability-Styleguide & Situatives Opt-Out [2],[3],[4])
  • Rezept mit Verordnung in e-Medikation speichern: Prüfung der Eingabedaten
  • Rezept drucken (Anforderung an die GDA-Software, kein Teil in der e-Medikation). Die eMED-ID soll, sofern technisch möglich, sowohl als Klartext als auch als maschinenlesbarer Code (2D-Matrix-Code) auf dem Papierrezept aufgedruckt werden (§18 Abs. 4 Z. 4 GTelG 2012) um die Versorgungskontinuität (verbesserte Arbeitsabläufe) als auch die anwenderfreundliche Umsetzung der e-Medikation zu unterstützen. Wird die eMED-ID nicht aufgedruckt, ist die Usability in den Apotheken stark eingeschränkt, da immer die e-card für den Zugriff auf die e-Medikation gesteckt werden muss. Darüber hinaus ist die Prüfhoheit für Verordnungen, die bei ÄrztInnen liegt, aufgelöst, da der Apotheker die e-card stecken muss, und bei jeder Abgabe die vollständige Medikationsliste zur Prüfung vorgelegt bekommt. Folglich kann eine Abgabe nicht in der eMedikation registriert werden, falls ein Patient das Rezept nicht persönlich einlösen kann (z.B. weil er bettlägrig ist), denn die e-card darf nicht weitergegeben werden.

Der Arzt kann pro „Patientenkontakt“ (Besuch) mehrere Rezepte mit Verordnungen in e-Medikation speichern; Rezepte können jedoch nur einzeln übermittelt werden. Das Rezept mit den Verordnungen ist sofort nach Speicherung in e-Medikation gültig.

Anmerkungen zu den Datenfeldern:

Das Rezept wird durch eine Rezeptart gekennzeichnet, um die Gültigkeitsdauer prüfen zu können. In e-Medikation werden folgende Rezeptarten berücksichtigt:

  • Kassenrezept – 1 Monat gültig; eine Einlösung möglich;
  • Privatrezept - 1 Monat gültig
    • Das 1 Monat bezieht sich auf die erste Einlösung. Der Akteur kann eine erweiterte Gültigkeitsdauer mit maximal einem Jahr festlegen.
    • bis zu 365 Tage bzw. 6 Einlösungen, sofern nicht durch den Arzt eine verringerte Gültigkeitsdauer oder Einlösungsanzahl vermerkt wurde. Dabei muss das Privatrezept innerhalb des ersten Monats erstmalig eingelöst werden (§ 4 Abs. 1 RezeptpflichtG).
  • Substitutionsrezept – Angabe eines „von Datums“ und „bis Datums“

Die Gültigkeitsdauer je Rezeptart folgt den rechtlichen Vorgaben. Es wird daher der Ausstellungstag in die Berechnung der Einlösefrist nicht mit eingerechnet. Die Gültigkeiten von Rezepten und somit die Verfügbarkeit in e-Medikation ergeben sich folgendermaßen:

  • Wenn ein Rezept mit den Verordnungen in e-Medikation gespeichert ist, dann erhält das Rezept/Verordnung den Status OFFEN.
  • Ein Kassenrezept muss innerhalb von 1 Monat eingelöst werden, sonst erhält das Rezept den Status ABGELAUFEN.
  • Ein Privatrezept muss innerhalb von 1 Monat eingelöst werden, sonst erhält es den Status ABGELAUFEN.
  • Ein Substitutionsrezept ist im Status ABGELAUFEN, wenn das „bis Datum“ erreicht ist.
  • Die Anzahl der Einlösungen bei Privatrezepten, gibt an wie viele Einlösungen auf ein Rezept durchgeführt werden dürfen bis die Verordnung auf dem Rezept und das Rezept den Status=EINGELÖST erhält. Anzahl der Einlösungen bezieht sich immer auf ein Rezept. Solange die Anzahl der Einlösungen (Abgaben) nicht erreicht wurde, haben die Verordnung und Rezept den Status=OFFEN.
  • Die Rezeptart ist für die Regeln der Einlösung notwendig. Siehe dazu Use Case “Medikationsabgabe über Verordnung einlösen“ und „Medikationsabgabe mit eMED-ID

Es können nur Arzneimittel verordnet werden, die in der Liste der Arzneimittelspezialitäten („ASP-Liste“) vorkommen und als gültig vermerkt sind (ELGA_Gültigkeit = true). Ohne Verordnungsbezug kann nur die Abgabe jener OTC-Präparate in der e-Medikation gespeichert werden, die auch wechselwirkungsrelevant sind.


6 Der aktuelle Katalog „Liste der humanen Arzneispezialitäten gelistet nach PZN“ (ASP-Liste) wird von der AGES, der Österreichischen Agentur für Ernährungssicherheit bereitgestellt und kann über den Terminologieserver frei bezogen werden: https://termpub.gesundheit.gv.at/.

Ergebnis im Gutfall

Die am Rezept angegebenen Verordnungen sind im Status OFFEN in e-Medikation gespeichert. Die eMED-ID wurde vergeben (und ist am Rezept aufgedruckt).

Ergebnis im Fehlerfall

Im Fehlerfall wird der Vorgang abgebrochen und kann bei Bedarf wiederholt werden. Der Akteur erhält eine Information über den Fehler.
Hinweis: Die Ausstellung eines Papierrezeptes darf durch eine etwaiges „Nicht-funktionieren“ der e-Medikation nicht verhindert werden.

Rezept mit Verordnung(en) abrufen

Beschreibung

Im Zuge der Abgabe eines Arzneimittels in einer Apotheke (nach Identifikation mittels e-card) kann der Akteur die Rezepte samt Verordnungen zu einem ELGA Teilnehmer abrufen. Alternativ zur Identifikation mit e-card kann mittels eMED-ID ein Rezept abgerufen werden

Vorbedingung

  • ELGA-Vorbedingung: GDA ist autorisiert, ELGA Teilnehmer ist identifiziert, eine gültige Kontaktbestätigung/Berechtigung wurde vom ELGA-Berechtigungssystem ausgestellt.

Alternativ zu einem Patientenkontakt kann dieser Anwendungsfall auch mit einer eMED-ID-Assertion erfolgen.

  • e-Medikation Vorbedingung: Verordnungen vorhanden

Akteure

  • Arzt im niedergelassenen Bereich
  • Krankenanstalt
  • Apotheke
  • Einrichtung der Pflege

Ablauf

Der Akteur kann die Verordnungen des ELGA-Teilnehmers mit den folgenden Suchfunktionen abfragen:

  • Alle Verordnungen zu einer eMED-ID
  • Alle Verordnungen in einem bestimmten Zeitraum
  • Alle Verordnungen mit dem Status „OFFEN“ und „ABGELAUFEN“

Es gibt keine Einschränkung bei der Anzeige der Datenfelder (z.B. ausstellender GDA darf angezeigt werden). Es werden über die Schnittstelle alle verfügbaren Datenfelder zu einer Verordnung/Rezept geliefert.

Ergebnis im Gutfall

Im Gutfall werden dem Akteur die angeforderten Rezepte/ Verordnungen sowie die dazugehörigen Korrekturmeldungen („Phamrmazeutischen Empfehlungen“) zurückgeliefert und stehen zur weiteren Verwendung zur Verfügung.

Ergebnis im Fehlerfall

Im Fehlerfall wird der Vorgang abgebrochen und kann bei Bedarf wiederholt werden. Der Akteur erhält eine Information über den Fehler.

Verordnung/Rezept stornieren

Beschreibung

Der Akteur kann das Rezept oder die Verordnung stornieren. Es sind folgende Fälle möglich:

  • Eine einzelne Verordnung stornieren (über eine Korrekturmeldung; entspricht einer Pharmazeutischen Empfehlung). Dieser Fall ist für die Änderung des Rezeptes durch einen vom Aussteller unterschiedlichen Arzt vorgesehen. Die stornierte Verordnung kann weiterhin über die e-Medikation abgefragt, jedoch nicht mehr abgegeben werden
  • Ein ganzes Rezept stornieren (über ein Update der XDS-Metadaten oder alle Verordnungen über eine Korrekturmeldung stornieren). Dieser Fall ist für die Korrektur eines Irrtums durch den ausstellenden Arzt vorgesehen. Das stornierte Rezept ist in der e-Medikation nicht mehr verfügbar. Das Storno über ein Update der XDS-Metadaten entspricht dem Storno eines Dokumentes und ist deshalb technisch vom Storno einer Verordnung, welche ein Teil eines Rezepts (Dokuments) ist, zu unterscheiden.

Vorbedingung

  • ELGA-Vorbedingung: GDA ist autorisiert, ELGA Teilnehmer ist identifiziert, eine gültige Kontaktbestätigung/ Berechtigung („Ticket“) wurde vom ELGA-Berechtigungssystem ausgestellt.
  • Vorbedingung Storno Rezept: Alle Verordnungen des Rezeptes sind im Status=OFFEN und keine Verordnung wurde durch eine Korrekturmeldung (=Pharmazeutischen Empfehlung) geändert. Nur innerhalb eines beschränkten Zeitraums (Defaultwert 2 Stunden) nach Erstellung des Rezepts durch den Ersteller selbst möglich.
  • Vorbedingung Storno Verordnung: Das Storno einer Verordnung via Korrekturmeldung (=Pharmazeutischen Empfehlung) ist möglich, wenn die Verordnung im Status=OFFEN ist. Dieses Storno ist durch jeden behandelnden Arzt möglich, auch wenn dieser nicht der Ersteller der Verordnung ist.

Akteure

  • Arzt im niedergelassenen Bereich
  • Krankenanstalt
  • Einrichtung der Pflege

Ablauf

  • Einzelne Verordnung stornieren:
    • Eine Verordnung kann mittels einer Korrekturmeldung (Pharmazeutischen Empfehlung) storniert werden. Der Akteur bestimmt die Verordnung (oder mehrere), welche storniert werden soll/sollen. Die Auswahl erfolgt über die VerordnungsID. Die Verordnung erhält den Status „STORNIERT“. Eine Stornierung ist nur zulässig, falls die referenzierte Verordnung bereits in e-Medikation vorhanden ist und den Status „OFFEN“ besitzt. Bereits abgegebene Verordnungen können nicht mehr verändert bzw. storniert werden. Ein Storno via pharmazeutische Empfehlung kann von jedem Arzt (unabhängig ob er der Ersteller der Verordnung ist) vorgenommen werden.
    • Da das Storno einer Verordnung über eine pharmazeutische Empfehlung getätigt wird und diese selbst wiederum ein Dokument ist, kann die pharmazeutische Empfehlung storniert werden (nur vom Ersteller innerhalb eines definierten Zeitraums) und somit die Verordnung wieder in den Status = OFFEN gesetzt werden. Das Storno eines Dokuments (z.B. von einem Rezept) kann aber nicht rückgängig gemacht werden.
  • Ganzes Rezept stornieren:
    Ein Rezept gilt als storniert, wenn einer der folgenden beiden Methoden angewandt wird:
    • Der Akteur bestimmt alle Verordnung des Rezepts und storniert jede einzelne Verordnung des Rezepts. Das Rezept erhält den Status = STORNIERT, wenn alle zugeordneten Verordnungen den Status = STORNIERT aufweisen.
    • Der Akteur bestimmt das Rezept mit den Verordnungen (über eMED-ID). Es wird ein Update der Metadaten des Rezepts ausgeführt. Dies kann nur vom Ersteller des Rezepts, innerhalb eines beschränkten Zeitraums (Defaultwert 2 Stunden) durchgeführt werden.

Ein Storno des ganzen Rezepts (Dokuments) kann nicht mehr rückgängig gemacht werden

Ergebnis im Gutfall

Die Verordnung bzw. das Rezept erhalten den Status= STORNIERT.

Ergebnis im Fehlerfall

Im Fehlerfall wird der Vorgang abgebrochen und kann bei Bedarf wiederholt werden. Die Verordnung bzw. das Rezept behält den Status „OFFEN“.

Verordnung/Rezept ändern

Beschreibung

Der Arzt ändert eine bereits in e-Medikation gespeicherte Verordnung. Die Änderung darf von jedem Arzt vorgenommen werden, unabhängig davon, ob der Arzt die Verordnung erstellt hat oder nicht.

Vorbedingung

  • ELGA-Vorbedingung: GDA ist autorisiert, ELGA Teilnehmer ist identifiziert, eine gültige Kontaktbestätigung/Berechtigung („Ticket“) wurde vom ELGA-Berechtigungssystem ausgestellt.
  • e-Medikation Vorbedingung: Verordnung mit dem Status=OFFEN ist vorhanden.

Akteure

  • Arzt im niedergelassenen Bereich
  • Krankenanstalt
  • Einrichtung der Pflege

Ablauf

Eine Verordnung kann mittels einer Korrekturmeldung (=Pharmazeutischen Empfehlung) geändert werden. Der Arzt kann nur die folgenden Datenfelder einer Verordnung ändern, nicht aber das verordnete Arzneimittel oder die Menge selbst:

  • Art der Anwendung
  • Zusatzinformation
  • Alternative Einnahme
  • Tagesdosierung
  • Morgen Dosierung
  • Mittags Dosierung
  • Abends Dosierung
  • Nachts Dosierung
  • Frequenz
  • Therapieart
  • Tagesangabe

Verordnungen mit dem Status ABGELAUFEN, NICHT DISPENSIERT, EINGELÖST, STORNIERT können nicht geändert werden. Die Medikation (z.B. Handelsname) einer Verordnung kann NICHT geändert werden.

Ist eine Änderung der Medikation notwendig, kann der Akteur eine neue Verordnung anlegen und eine Stornierung der zu ändernden Verordnung veranlassen (Rücksprache). Das gleiche gilt für die Angabe „Menge“, dazu muss der Arzt ein weiteres Rezept mit einer entsprechenden Verordnung ausstellen. Die Verringerung der Menge kann nicht abgebildet werden.

  • Die eMED-ID am Rezept bleibt bei einer Änderung der Verordnung gleich.

Der Aussteller des Rezepts mit der entsprechenden Verordnung bleibt gleich und wird nicht durch die Änderung der Verordnung verändert.

Der Arzt kann folgende Datenfelder von Verordnungen eines Rezepts ändern:

  • Zusatzinformation (im narrativen Teil des CDA)
  • Alternative Einnahme
  • Dosierung
  • Frequenz (Einnahmedauer)
  • Therapieart

Rezeptart und Gültigkeitsdauer können nicht geändert werden.

Ergebnis im Gutfall

Im Gutfall wird die Änderung der Datenfelder der Verordnung über eine Korrekturmeldung durchgeführt und in e-Medikation gespeichert.

Ergebnis im Fehlerfall

Im Fehlerfall wird der Vorgang abgebrochen und kann bei Bedarf wiederholt werden. Die in e-Medikation gespeicherte Verordnung wurde nicht verändert. Der Akteur erhält eine Information über den Fehler.

Abgabe mittels eMED-ID durchführen

Beschreibung

Der ELGA Teilnehmer will ein Rezept einlösen und übergibt hierzu in der Apotheke das Rezept. Die Verordnungen am Rezept sind in e-Medikation gespeichert.

Um eine Vereinfachung des Prozessablaufes der Einlösung eines Rezepts in der Apotheke zu ermöglichen, kann über einen maschinenlesbaren Code (eMED-ID) das Rezept samt den zugeordneten Verordnungen ohne Übergabe der e-card abgerufen werden.

Es dürfen dem Apotheker bzw. hausapothekenführenden Arzt nur die dem Rezept zugeordneten Verordnungen angezeigt werden. Die Apotheke bzw. der hausapothekenführende Arzt kann eine Abgabe nur zu den abgerufenen Verordnungen in e-Medikation speichern.

Vorbedingung

  • ELGA-Vorbedingung: GDA ist autorisiert
  • e-Medikation Vorbedingung: Rezept mit aufgedruckter, lesbarer eMED-ID ist vorhanden

Akteure

  • Arzt im niedergelassenen Bereich
  • Krankenanstalt
  • Einrichtung der Pflege
  • Apotheke

Ablauf

Die Erfassung einer Abgabe stellt folgende Prozessschritte in der GDA-Software dar:

  • eMED-ID anfordern: Die Vergabe der eMED-ID erfolgt zentral durch die e-Medikation und kann über eine entsprechende Schnittstelle angefordert werden.
  • Rezept mit Verordnung über die eMED-ID abrufen
  • Abgabe mit der eMED-ID in e-Medikation speichern: Prüfung der Eingabedaten

Bei der automatischen Übernahme scannt der Apotheker bzw. hausapothekenführende Arzt den Datamatrixcode (eMED-ID) des Rezepts ein. Somit wird das Rezept identifiziert und die angeführten Verordnungen aus e-Medikation abgerufen.

Der Apotheker bzw. hausapothekenführende Arzt kann die Daten aus der Verordnung für die Speicherung der Abgabe übernehmen bzw. kann diese neu erfassen oder ändern.

Anmerkungen zur Fachlogik: Folgende Regeln werden durchgeführt:

  • Damit die Verordnung eingelöst werden kann (Verordnung zu einer Medikationsabgabe), muss die Verordnung den Status OFFEN haben.
  • Rezepte mit der Rezeptart=Privatrezepte können von mehreren Akteuren eingelöst werden, z.B. verschiedene Apotheken.
  • Rezepte mit der Rezeptart=Kassenrezept und Substitutionsrezept kann nur von einem Akteur eingelöst werden – somit müssen alle Verordnungen zu einem Rezept abgegeben werden. Verordnungen, die nicht abgegeben werden, erhalten den Status NICHT DISPENSIERT
  • Rezepte mit dem Status ABGELAUFEN können organisatorisch weiterhin eingelöst werden, zur Speicherung der Abgaben in e-Medikation ist dann jedoch die Identifikation der ELGA-TeilnehmerInnen mittels e-card erforderlich (die Einlösung über eMED-ID ist in diesem Fall nicht möglich, die Abgabe erfolgt im Sinne einer „Abgabe ohne Verordnung“).

Sonderfall

Austausch: Wird ein Arzneimittel verordnet, welches in der Apotheke nicht vorhanden ist, so kann im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen, der Apotheker bzw. hausapotheken-führender Arzt ein wirkstoffgleiches Arzneimittel bzw. nach Rücksprache mit dem Arzt ein alternatives Arzneimittel abgeben.

Jedenfalls ist das tatsächlich abgegebene Arzneimittel in e-Medikation zu speichern und trotzdem der Verordnung oder dem Rezept zuzuordnen, um die zugrunde liegende Verordnung einzulösen. Etwaige weitere nicht eingelöste Verordnungen eines Rezeptes können dann nicht mehr abgegeben werden, da sie in den Status „abgegeben“ gesetzt werden.

Die Zuordnung erfolgt durch die Übergabe der VerordnungsID in den Abgabedaten. Es wird nicht geprüft, ob das Arzneimittel in der Abgabe mit dem verordneten Arzneimittel übereinstimmt bzw. wirkungsgleich ist. Das Ergebnis der Rücksprache kann als „ergänzende Informationen zur Abgabe“ miterfasst werden.

Besorger: Der Prozess des „Besorgers“ (ein Arzneimittel ist nicht lagernd und muss bestellt werden) wird in e-Medikation abgebildet. Das Rezept wird von der Apotheke eingelöst und die Abgabe wird als „Teilabgabe“ gekennzeichnet (siehe Markierung FFP „First Fill, Part Fill“ oder RFP „Refill - Part Fill“). Es wird die Verordnung nicht in den Status „EINGELOEST“ versetzt und es können solange weitere Abgaben dispensiert werden, bis eine Abgabe mit der Markierung RFC „Refill - Complete“ gespeichert wird. Die Kennzeichnung zeigt, dass das Arzneimittel dem Patienten noch nicht ausgehändigt wurde. Die Kennzeichnung zeigt auch, ob alle Packungen einer Verordnung bzw. teilweise Packungen einer Verordnung bestellt werden. Solange eine Abgabe mit der Kennzeichnung „Besorger“ vorhanden ist, ist die Abgabe mit der eMED-ID abrufbar.

Der Prozess einer „Teilabgabe“ eines Rezeptes kann mit obiger Logik des „Besorgers“ auch abgebildet werden.

Ergebnis im Gutfall

Die Verordnung ist eingelöst und die Medikationsabgabe ist gespeichert. Die Verknüpfung von Verordnung und Abgabe ist vorhanden. Teilabgaben sind entsprechend markiert.

Ergebnis im Schlechtfall

  • Der Akteur erhält eine Fehlermeldung.

Abgabe über e-card durchführen

Beschreibung

Der ELGA Teilnehmer will ein Rezept einlösen und übergibt hierzu die e-card und das Rezept. Die Verordnungen am Rezept sind in e-Medikation gespeichert.

Der Apotheker bzw. hausapothekenführende Arzt ruft die offenen Verordnungen des ELGA-Teilnehmers ab. Der Apotheker wählt die entsprechende(n) Verordnung(en) und erfasst die Medikationsabgabe.

Vorbedingung

  • ELGA-Vorbedingung: GDA ist autorisiert, ELGA Teilnehmer wurde mittels e-card identifiziert, eine gültige Kontaktbestätigung/ Berechtigung („Ticket“) wurde vom ELGA-Berechtigungssystem ausgestellt.
  • e-Medikation Vorbedingung: Verordnungen sind in e-Medikation gespeichert

Akteure

  • Arzt im niedergelassenen Bereich
  • Krankenanstalt
  • Einrichtung der Pflege
  • Apotheke

Ablauf

Es werden 3 Prozessschritte durchlaufen:

Die Erfassung einer Abgabe stellt folgende Prozessschritte in der GDA-Software dar:

  • eMED-ID anfordern: Die Vergabe der eMED-ID erfolgt durch die „e-Medikation“ und kann über eine entsprechende Schnittstelle angefordert werden.
  • Rezept mit Verordnung abrufen: Der Apotheker bzw. hausapothekenführende Arzt kann die Daten aus der Verordnung übernehmen bzw. kann er diese neu erfassen oder ändern.
  • Abgabe mit der eMED-ID in e-Medikation speichern: Prüfung der Eingabedaten. Das Übermitteln von mehreren Abgaben kann innerhalb einer Transaktion erfolgen, sofern sich alle Abgaben auf dasselbe Rezept beziehen. Bei der Abgabe eines Kassenrezeptes ist es erforderlich alle Abgaben innerhalb einer Transaktion zu speichern, wird eine Verordnung nicht abgegeben so muss als Leerabgabe übermittelt werden.

Das Einlösen eines Rezepts nach Ablauf der Gültigkeit wird durch e-Medikation nicht verhindert. Die Abgabe wird in diesem Fall ohne Verordnungsbezug in e-Medikation gespeichert.

Anmerkung zur Fachlogik:
Die Abgabe mittels e-card unterliegt den folgenden Regeln:

  • Damit die Verordnung eingelöst werden kann (Verordnung zu einer Medikationsabgabe) muss die Verordnung den Status= OFFEN haben.
  • Rezepte mit der Rezeptart=Privatrezepte können von mehreren Akteuren eingelöst werden – z.B. verschiedene Apotheken
  • Rezepte mit der Rezeptart=Kassenrezept und Substitutionsrezept können nur von einem Akteur eingelöst werden – somit müssen alle Verordnungen zu einem Rezept abgegeben werden. Verordnungen, die nicht abgebgeben werden, müssen als „Nichtabgabe“ dokumentiert werden und erhalten demnach den Status=NICHT DISPENSIERT. Der Apotheker kann in einem Freitextfeld Anmerkungen zur Nichtabgabe erfassen.

Sonderfall

  • Austausch: siehe Anwendungsfall „Abgabe mittels eMED-ID durchführen
  • Besorger: siehe Anwendungsfall „Abgabe mittels eMED-ID durchführen
  • OTC:
    • Erfolgt die Abgabe eines OTC auf Basis einer Verordnung, wird die Abgabe immer in e-Medikation gespeichert, auch wenn dieses OTC nicht in der AGES Liste als wechselwirkungsrelevanten Arzneispezialitäten geführt ist.
    • Erfolgt die Abgabe eines OTC ohne Verordnung bzw. Verordnungsbezug, darf die Abgabe nur in e-Medikation gespeichert werden, wenn dieses OTC in der ASP-Liste als wechselwirkungsrelevante Arzneispezialität geführt ist

Ergebnis im Gutfall

Die Verordnung ist eingelöst und die Medikationsabgabe ist gespeichert. Die Verknüpfung von Verordnung und Abgabe ist vorhanden.

Ergebnis im Schlechtfall

Im Fehlerfall wird der Vorgang abgebrochen und kann bei Bedarf wiederholt werden. Der Akteur erhält eine Fehlermeldung.

Abgabe ohne Verordnung durchführen

Beschreibung

Der Akteur speichert die abgegebenen Arzneimittel in e-Medikation, welche tatsächliche abgegeben werden. Dieser Prozess wird durchgeführt bei

  • Abgabe von nicht verordneten Arzneimitteln (Abgabe von OTC)
  • wenn ein Papierrezept vorhanden ist und keine Verordnung(en) in e-Medikation eingetragen wurde(n)
  • Abgabe eines Arztmusters
  • Nacherfassung von bereits abgegebenen Arzneimitteln

Vorbedingung

  • ELGA-Vorbedingung: ELGA Teilnehmer wurde mittels e-card identifiziert bzw. gültige Kontaktbestätigung von Akteur und ELGA Teilnehmer ist vorhanden.
  • e-Medikation Vorbedingung: keine

Akteure

  • Arzt im niedergelassenen Bereich
  • Apotheke
  • Krankenanstalt
  • Einrichtung der Pflege

Ablauf

Die Erfassung einer Abgabe stellt folgende Prozessschritte in der GDA-Software dar:

  • eMED-ID anfordern: Die Vergabe der eMED-ID erfolgt zentral durch die e-Medikation und kann über eine entsprechende Schnittstelle angefordert werden.
  • Abgabe mit der eMED-ID in e-Medikation speichern: Prüfung der Eingabedaten

Der Akteur erfasst die Medikationsabgabe. Wenn eine Medikationsabgabe (ohne Rezept/Verordnung) in e-Medikation gespeichert wird, dann gilt die Medikationsabgabe als vom Akteur geprüft. Wenn ein Papierrezept ohne e-Medikations-Verordnung vorhanden ist, dann obliegt es dem abgebenden Akteur diese zu prüfen.

Die Nacherfassung von bereits erfolgten Abgaben wird über „Einnahmestart“ und „Einnahmeende“ abgebildet. Einnahmestart und Einnahmeende können somit auch in der Vergangenheit liegen. Das Abgabedatum ist in diesem Fall das Erfassungsdatum.

Beispiele für Nacherfassungsgründe:

  • Arzneimittel im Ausland bezogen
  • Medikationsdaten aus der GDA-Software vor Start der e-Medikation

Ergebnis im Gutfall

Die Medikationsabgabe ist in e-Medikation gespeichert.

Ergebnis im Fehlerfall

Im Fehlerfall wird der Vorgang abgebrochen und kann bei Bedarf wiederholt werden. Der Akteur erhält eine Fehlermeldung.

Abgabe abrufen

Beschreibung

Im Zuge der Behandlung eines ELGA Teilnehmers kann der Akteur die Medikationsabgaben eines ELGA Teilnehmers abrufen.

Vorbedingung

  • ELGA-Vorbedingung: ELGA Teilnehmer wurde mittels e-card identifiziert bzw. gültige Kontaktbestätigung von Akteur und ELGA Teilnehmer ist vorhanden.
  • e-Medikation Vorbedingung: Abgaben in den letzten 365 Tagen vorhanden

Akteure

  • Arzt im niedergelassenen Bereich
  • Krankenanstalt
  • Apotheke
  • Einrichtung der Pflege

Ablauf

Der Akteur fragt die Medikationsabgabe des identifizierten ELGA-Teilnehmers ab. Folgende Filterungen/Suchfunktionen können vorgenommen werden:

  • eMED-ID
  • Zeitraum

Stornierte Abgaben können nicht abgerufen werden. Es gibt keine Einschränkung bei der Anzeige der Datenfelder (z.B. abgebender GDA darf angezeigt werden). Es werden alle Datenfelder zu einer Abgabe über die Schnittstelle zur Verfügung gestellt.

Ergebnis im Gutfall

Im Gutfall werden dem Akteur die angeforderten Medikationsabgaben als auch zugehörige Korrekturmeldungen zurückgeliefert und stehen zur weiteren Verwendung zur Verfügung.

Ergebnis im Fehlerfall

Im Fehlerfall wird der Vorgang abgebrochen und kann bei Bedarf wiederholt werden. Der Akteur erhält eine Fehlermeldung.

Abgabe stornieren

Beschreibung

Der Akteur kann die Abgabe stornieren (z.B., wenn versehentlich das „falsche“ Arzneimittel eingelesen wurde oder der ELGA Teilnehmer das Arzneimittel nicht bezahlen kann und daher nicht ausgehändigt bekommt). Das Stornieren der Abgabe ist zeitlich begrenzt7 und darf nur vom Ersteller der Abgabe durchgeführt werden.


7 Die derzeitige Regelung für den Zugriff sieht eine Begrenzung auf 2 Stunden vor.

Vorbedingung

  • ELGA-Vorbedingung: Akteur und ELGA Teilnehmer wurden identifiziert. Ein gültiges Berechtigungsticket wurde vom ELGA-Berechtigungssystem ausgestellt
  • e-Medikation Vorbedingung: Abgabe vorhanden, Status= ABGEGEBEN

Akteure

  • Arzt im niedergelassenen Bereich
  • Krankenanstalt
  • Einrichtung der Pflege
  • Apotheke

Ablauf

Der Akteur bestimmt die Medikationsabgabe, welche storniert werden soll. Das Stornieren der Abgabe ist zeitlich begrenzt auf 2 Stunden und kann nur vom Ersteller der Abgabe vorgenommen werden. Die Abgabe erhält den Status=STORNIERT und kann nicht mehr abgerufen werden. Handelt es sich bei der Abgabe um eine Medikation mit einem Verordnungsbezug, dann wechselt der Status der Verordnung auf „OFFEN“.

Bei Kassen- und Substitutionsrezepten ist die Stornierung einzelner Abgaben nicht möglich, da diese Rezepte immer als ganzes abgegeben werden müssen. Durch Storno einer einzelnen Abgabe, wäre die entsprechende Verordnung offen und die restlichen Verordnungen des Kassen- oder Substitutionsrezeptes abgegeben. Daher müssen bei diesen beiden Rezeptarten immer alle Abgaben gemeinsam storniert werden.

Handelt es sich bei der Abgabe um eine Medikation ohne Verordnungsbezug, dann wird die Abgabe aus den Medikationsabgaben des ELGA Teilnehmers storniert (Status = STORNIERT).

Ergebnis im Gutfall

Im Gutfall wird die Stornierung der Medikationsabgabe durchgeführt. Die Abgabe erhält den Status STORNIERT, die entsprechende Verordnung den Status OFFEN.

Ergebnis im Fehlerfall

Im Fehlerfall wird der Vorgang abgebrochen und kann bei Bedarf wiederholt werden. Der Akteur erhält eine Fehlermeldung.

Abgabe absetzen

Beschreibung

Im Patientengespräch erfährt der Akteur, dass eine erfolgte Medikationsabgabe vom ELGA Teilnehmer nicht eingenommen wird. In diesem Fall wurde ein Arzneimittel zwar in der Apotheke abgegeben, es wird bzw. wurde aber nicht mehr (z.B. ELGA Teilnehmer verträgt ein abgegebenes Arzneimittel nicht) eingenommen. Ein Absetzen einer Medikationsabgabe kann von jedem Akteur (außer ELGA-Teilnehmer selbst) durchgeführt werden.

Vorbedingung

  • ELGA-Vorbedingung: Akteur und ELGA Teilnehmer wurden identifiziert. Ein gültiges Berechtigungsticket wurde vom ELGA-Berechtigungssystem ausgestellt
  • e-Medikation Vorbedingung: Abgabe vorhanden, Status= ABGEGEBEN

Akteure

  • Arzt im niedergelassenen Bereich
  • Krankenanstalt
  • Apotheke
  • Einrichtung der Pflege

Ablauf

Eine Abgabe kann mittels einer Korrekturmeldung (=Pharmazeutischen Empfehlung) abgesetzt werden. Der Akteur bestimmt die abzusetzende Medikationsabgabe durch Übergabe der AbgabeID.

Der Akteur muss das Datum der Absetzung angeben. Da es kein Aufsummieren der Medikationsabgaben gibt, müssen etwaige dazugehörige Medikationsabgaben explizit abgesetzt werden.

Das Datum der Absetzung wird beim Abruf der Medikationsabgaben zur Verfügung gestellt.

Solange eine Medikationsabgabe abgerufen werden kann, kann die Medikationsabgabe auch abgesetzt werden. Im Zuge einer Absetzung erfolgen keine weiteren Prüfungen.

Das Absetzten kann via Metadatenupdate der entsprechenden Pharmazeutischen Empfehlung wieder rückgängig gemacht werden.

Ergebnis im Gutfall

Im Gutfall wird das Absetzen der Medikationsabgabe durchgeführt und in e-Medikation gespeichert (Status=ABGESETZT). Das Absetzdatum ist in den Abgabedatenfeldern vorhanden.

Ergebnis im Fehlerfall

Im Fehlerfall wird der Vorgang abgebrochen und kann bei Bedarf wiederholt werden. . Der Akteur erhält eine Fehlermeldung. Der Status der Abgabe ist „ABGEGEBEN“.

Abgabe ändern

Beschreibung

Der Akteur kann die Daten einer Medikationsabgabe ändern (z.B. bei Einstellungen der Dosierung eines Arzneimittels). Es dürfen nur definierte Datenfelder geändert werden.

Vorbedingung

  • ELGA-Vorbedingung: Akteur und ELGA Teilnehmer wurden identifiziert. Ein gültiges Berechtigungsticket wurde vom ELGA-Berechtigungssystem ausgestellt
  • e-Medikation Vorbedingung: Abgabe vorhanden, Status=ABGEGEBEN

Akteure

  • Arzt im niedergelassenen Bereich
  • Krankenanstalt
  • Apotheke
  • Einrichtung der Pflege

Ablauf

Der Akteur bestimmt die zu ändernde Medikationsabgabe durch Übergabe der AbgabeID.

Der Akteur kann nur bestimmte Datenfelder einer Medikationsabgabe ändern, nicht aber das Arzneimittel oder die Menge selbst. Folgende Datenfelder können verändert werden:

  • Art der Anwendung
  • Zusatzinformation
  • Alternative Einnahme
  • Tagesdosierung
  • Morgen Dosierung
  • Mittags Dosierung
  • Abends Dosierung
  • Nachts Dosierung
  • Tagesangabe
  • Frequenz
  • Therapieart
  • Die Medikation (z.B. Handelsname) einer Medikationsabgabe kann NICHT geändert werden. Der GDA der Medikationsabgabe bleibt der gleiche und darf nicht durch die Änderung verändert werden.

Ergebnis im Gutfall

Im Gutfall wird die Änderung der Medikationsabgabe durchgeführt und in e-Medikation gespeichert.

Ergebnis im Fehlerfall

Im Fehlerfall wird der Vorgang abgebrochen und kann bei Bedarf wiederholt werden.

Medikationsliste abrufen

Beschreibung

Im Zuge der Behandlung eines ELGA Teilnehmers möchte der Akteur die Medikationsliste des ELGA Teilnehmers abrufen. Die Medikationsliste fasst offene Verordnungen und Abgaben zusammen.

Vorbedingung

  • ELGA-Vorbedingung: Akteur und ELGA Teilnehmer wurden identifiziert. Ein gültiges Berechtigungsticket wurde vom ELGA-Berechtigungssystem ausgestellt
  • e-Medikation Vorbedingung: keine

Akteure

  • Arzt im niedergelassenen Bereich
  • Krankenanstalt
  • Apotheke
  • Einrichtung der Pflege
  • ELGA-Teilnehmer

Ablauf

Der Akteur kann die gesamte, konsolidierte Medikationsliste (sortierbare Zusammenfassung über Zulassungsnummer und Abgabe bzw. Verordnungsdatum) abrufen.

Die Medikationsliste wird beim Aufruf von der e-Medikation erstellt und enthält die aktuell gültigen Abgaben bzw. Verordnungen (z.B. bei einer Änderung wird nur die geänderte Dosierung angezeigt).

Ergebnis im Gutfall

Im Gutfall wird dem Akteur die angeforderte Medikationsliste zurückgeliefert und steht zur weiteren Verwendung zur Verfügung. Sind keine relevanten Verordnungen und Abgaben vorhanden, so wird eine „leere Liste“ retourniert.

Ergebnis im Fehlerfall

Im Fehlerfall wird der Vorgang abgebrochen und kann bei Bedarf wiederholt werden. Der Akteur erhält eine Information über den Fehler.

Alternativer Ablauf

Bei der Ermittlung der aktuellen Medikation eines Patienten ist die Verwendung der konsolidierten Medikationsliste optional.

Alternativ können alle verfügbaren (Quell)Daten der e-Medikation (das sind die Dokumenten-klassen Rezept (Prescription), Abgabe (Dispense), und die entsprechenden Korrektur-meldungen bzw. Pharmazeutische Empfehlungen (Pharmaceutical Advice) separat entsprechend dem im IHE Pharmacy Profil definierten Abfragen („Queries“) abgerufen und in der lokalen Software weiterverarbeitet werden.

Dies hat den Vorteil, dass man auch die Historie der Änderungen sehen kann, welche in der Implementierung der Medikationsliste bereits eingearbeitet sind.

Andererseits fehlen aber dann die Zusatzinformationen, mit denen die Arznei-Entries in der Medikationsliste ergänzt werden (z.B. die Zulassungsnummer).


Administrative Daten (CDA Header)

Dieses Kapitel basiert auf dem entsprechenden Kapitel im „Allgemeinen Implementierungsleitfaden“ (Implementierungsleitfaden HL7 Implementation Guide for CDA® R2: Allgemeiner Implementierungsleitfaden für ELGA CDA Dokumente [OID Root 1.2.40.0.34.7.1]) und beschreibt die darüberhinausgehenden Spezifikationen zum Thema e-Medikation.

Zum Verständnis der Vorgaben (z.B. Schlüsselwörter, Optionalität wie „MUSS-Kriterien“ oder Kardinalität) sei auf das entsprechende Kapitel 4 im Allgemeinen Implementierungsleitfaden hingewiesen. Hier ein Auszug (die Großschreibung ist normativ):

MUSS bedeutet eine verpflichtend einzuhaltende Vorschrift (Gebot). Entspricht den Konformitätskriterien [R] und [M].
NICHT ERLAUBT formuliert ein verpflichtend einzuhaltendes Verbot. Entspricht dem Konformitätskriterium [NP].
SOLL oder EMPFOHLEN steht für eine pragmatische Empfehlung. Es ist gewünscht und empfohlen, dass die Anforderung umgesetzt wird, es kann aber Gründe geben, warum dies unterbleibt. Entspricht dem Konformitätskriterium [R2].
KANN oder OPTIONAL (engl. MAY, OPTIONAL) Die Umsetzung der Anforderung ist optional, sie kann auch ohne zwingenden Grund unterbleiben. Entspricht dem Konformitätskriterium [O].

Dokumentenstruktur

Elemente ohne spezielle Vorgaben

Folgende Elemente erfordern keine speziellen Vorgaben:

  • XML Metainformationen
  • Wurzelelement
  • Hoheitsbereich („realmCode“)
  • Dokumentformat („typeId“)
  • Erstellungsdatum des Dokuments („effectiveTime“)
  • Vertraulichkeitscode („confidentialityCode“)
  • Sprachcode des Dokuments („languageCode“)

Verweis auf den Allgemeinen Leitfaden:
Die Elemente erfordern keine speziellen Vorgaben. Es gelten die Vorgaben der entsprechenden Kapitel des „Allgemeinen Implementierungsleitfadens“.


Auszug aus dem Allgemeinen Implementierungsleitfaden

XML Metainformationen

Zeichencodierung

CDA-Dokumente MÜSSEN mit UTF-8 (8-Bit Universal Character Set Transformation Format, nach RFC 3629 / STD 63 (2003)) codiert werden.

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone=”yes”?>
<ClinicalDocument xmlns="urn:hl7-org:v3">
:


Hinterlegung eines Stylesheets

Um ein CDA-Dokument in einem Webbrowser anzeigen zu können, muss es nach HTML tranformiert werden. Das kann durch eine XSLT-Transformation (ein so genanntes „Stylesheet“) geschehen. Ist das Stylesheet im angegebenen Pfad erreichbar, wird dieses beim Öffnen des CDA-Dokuments mit einem Browser üblicherweise automatisch auf das CDA-Dokument angewandt und die Darstellung gerendert.

ELGA stellt zur einheitlichen Darstellung von CDA-Dokumenten ein „Referenz-Stylesheet“ zur Verfügung (Download ist von der ELGA Website http://www.elga.gv.at/cda möglich). Da der Zugriff auf XSLT-Programme von den meisten Browsern eingeschränkt ist, wird kein absoluter Pfad auf eine Webressource angegeben.

<?xml version="1.0" encoding="UTF-8" standalone=”yes”?>
<?xml-stylesheet type="text/xsl" href="ELGA_Stylesheet_v1.0.xsl"?>
<ClinicalDocument xmlns="urn:hl7-org:v3">
:

Das Stylesheet „ELGA_Stylesheet_v1.0.xsl“ MUSS angegeben werden [M]. Die Angabe eines Pfades ist NICHT ERLAUBT. Ausnahmen können für automatisiert erstellte Dokumente notwendig sein, diese müssen im allgemeinen und speziellen Leitfäden beschrieben werden.

Wurzelelement

Der XML-Namespace für CDA Release 2.0 Dokumente ist urn:hl7-org:v3 (Default-Namespace). Dieser MUSS in geeigneter Weise in jeder CDA XML Instanz genannt werden. In diesem Leitfaden werden namespace-Präfixe nicht genutzt.

Für ELGA CDA-Dokumente MUSS der Zeichensatz UTF-8 verwendet werden.

CDA-Dokumente beginnen mit dem Wurzelelement ClinicalDocument, der grobe Aufbau ist im folgenden Übersichtsbeispiel gegeben.

<ClinicalDocument xmlns="urn:hl7-org:v3">
   <!-- CDA Header -->
      … siehe Beschreibung CDA R2 Header …
   <!-- CDA Body -->
   <component>
      <structuredBody>
         … siehe Beschreibung CDA R2 Body …
      </structuredBody>
   </component>
</ClinicalDocument>

Hoheitsbereich des Dokuments („realmCode“)

Dieses Element kennzeichnet, dass das Dokument aus dem Hoheitsbereich Österreich (bzw. Bereich der HL7 Affiliate Austria, Code „AT“) stammt.

Strukturbeispiel

<realmCode code="AT'"/>


Spezifikation

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
realmCode CS
CNE
1..1 M Hoheitsbereich des Dokuments

Fester Wert: @code = AT
(aus ValueSet „ELGA_RealmCode“)

Dokumentformat („typeId“)

Dieses Element kennzeichnet, dass das Dokument im Format CDA R2 vorliegt.

Strukturbeispiel

<typeId root="2.16.840.1.113883.1.3" extension="POCD_HD000040"/>


Spezifikation

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
typeId II 1..1 M Dokumentformat CDA R2
Feste Werte:
@root = 2.16.840.1.113883.1.3'
@extension = POCD_HD000040

Erstellungsdatum des Dokuments („effectiveTime“)

Spezifikation

  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.90008/static-2017-07-20T130010

Vertraulichkeitscode („confidentialityCode“)

Spezifikation

  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.90009/static-2017-07-20T130221

Sprachcode des Dokuments („languageCode“)

Spezifikation

  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.90010/static-2017-07-20T130511


Elemente mit speziellen Vorgaben

ELGA Implementierungsleitfaden-Kennzeichnung („templateId“)

Mit Angabe dieses Elements wird ausgesagt, dass das vorliegende CDA-Dokument zu diesem Implementierungsleitfaden konform ist. Ein Dokument, welches dem vorliegenden Implementierungsleitfaden folgt, muss auch dem übergeordneten „Allgemeinen Implementierungsleitfaden“ folgen.

Spezielle Vorgaben für Dokumente der e-Medikation

Die templateId-Elemente für diesen Implementierungsleitfaden sind anzugeben.

Strukturbeispiel
<ClinicalDocument xmlns="urn:hl7-org:v3">
   :
  <!-- ELGA CDA Dokumente -->
  <templateId root="1.2.40.0.34.11.1"/>


  <!-- ELGA CDA Rezept -->
  <templateId root="1.2.40.0.34.11.8.1"/>
     ... oder ...
  <!-- ELGA CDA Abgabe -->
  <templateId root="1.2.40.0.34.11.8.2"/>
     ... oder ...
  <!-- ELGA CDA Medikationsliste -->
  <templateId root="1.2.40.0.34.11.8.3"/>
     ... oder ...
  <!-- ELGA CDA Pharmazeutische Empfehlung -->
  <templateId root="1.2.40.0.34.11.8.4"/>


  <!-- EIS „Full support“ -->
  <templateId root="1.2.40.0.34.11.8.0.3"/>

</ClinicalDocument>
Spezifikation
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
templateId II 1..1 M ELGA TemplateId für den Allgemeinen Implementierungsleitfaden
Fester Wert: @root = 1.2.40.0.34.11.1
---zusätzlich eine der folgenden templateIds---
Im Falle von Dokumentklasse „Rezept“
templateId II 1..1 M ELGA CDA Rezept
Fester Wert @root = 1.2.40.0.34.11.8.1
templateId II 1..1 M IHE PHARM Prescription
Fester Wert @root = 1.3.6.1.4.1.19376.1.9.1.1.1
---oder---
Im Falle von Dokumentklasse „Abgabe“
templateId II 1..1 M ELGA CDA Abgabe
Fester Wert @root = 1.2.40.0.34.11.8.2
templateId II 1..1 M IHE PHARM Dispense
Fester Wert @root = 1.3.6.1.4.1.19376.1.9.1.1.3
---oder---
Im Falle von Dokumentklasse „Medikationsliste“
templateId II 1..1 M ELGA CDA Medikationsliste
Fester Wert @root = 1.2.40.0.34.11.8.3
templateId II 1..1 M IHE PHARM Medication List
Fester Wert @root = 1.3.6.1.4.1.19376.1.9.1.1.5
---oder---
Im Falle von Dokumentklasse „Pharmazeutische Empfehlung“
templateId II 1..1 M ELGA CDA Pharmazeutische Empfehlung
Fester Wert @root = 1.2.40.0.34.11.8.4
templateId II 1..1 M IHE PHARM Pharmaceutical Advice
Fester Wert @root = 1.3.6.1.4.1.19376.1.9.1.1.2
templateId II 1..1 M IHE PCC Medical Documents
Fester Wert @root = 1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.1.1
templateId II 1..1 M ELGA CDA Dokument in EIS „Full support“
Fester Wert @root = 1.2.40.0.34.11.8.0.3

Dokumenten-Id („id”)

Spezielle Vorgaben für Dokumente der e-Medikation

Die Dokumenten-Id MUSS eine eindeutige eMED-ID enthalten.

Strukturbeispiel
<id
   root="1.2.40.0.10.1.4.3.4.2.1"
   extension="WYE82A2G8EEW"
   assigningAuthorityName="e-MedAT"/>
Spezifikation
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
id II 1..1 M Dokumenten-ID
@root uid 1..1 M OID der Liste der eMED-IDs
Fester Wert: 1.2.40.0.10.1.4.3.4.2.1
@extension st 1..1 M eMED-ID
@assigningAuthorityName st 0..1 O Fester Wert: e-MedAT

Dokumentenklasse (“code”)

Alle Dokumente der e-Medikation sind mit den folgenden LOINC Codes codiert.

Spezielle Vorgaben für Rezept

Code-Element codiert mit LOINC Code: 57833-6, Prescription for medication

Spezielle Vorgaben für Abgabe

Code-Element codiert mit LOINC Code: 60593-1, Medication dispensed.extended Document

Spezielle Vorgaben für Medikationsliste

Code-Element codiert mit LOINC Code: 56445-0, Medication summary Document

Spezielle Vorgaben für Pharmazeutische Empfehlung

Code-Element codiert mit LOINC Code: 61356-2, Medication pharmaceutical advice.extended Document

Strukturbeispiel
<ClinicalDocument xmlns="urn:hl7-org:v3">
	:
   <code code="57833-6"
       displayName="Prescription for medication"
       codeSystem="2.16.840.1.113883.6.1"
       codeSystemName="LOINC" />
	:
</ClinicalDocument>
Spezifikation
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
code CE
CWE
1..1 M Code des Dokuments
@code cs 1..1 M Werte aus ELGA Value Set:
ELGA_Dokumentenklassen

Rezept:57833-6, Prescription for medication
Abgabe:60593-1, Medication dispensed.extended Document
Medikationsliste:56445-0, Medication summary Document
Pharmazeutische Empfehlung:61356-2, Medication pharmaceutical advice.extended Document
@displayName st 1..1 M
@codeSystem uid 1..1 M Fester Wert: 2.16.840.1.113883.6.1
@codeSystemName st 1..1 M 'LOINC

Titel des Dokuments („title“)

Der Titel des Dokuments ist für den lesenden Dokumentempfänger das sichtbare Element. Dieser wird nicht dem Attribut displayName des Elements code entnommen, sondern dem (verpflichtenden) Element title.

Spezielle Vorgaben für Rezept

Angabe des Titels in folgender Form: „Rezept

Spezielle Vorgaben für Abgabe

Angabe des Titels in folgender Form: „Abgabe

Spezielle Vorgaben für Medikationsliste

Angabe des Titels in folgender Form: „Medikationsliste

Spezielle Vorgaben für Pharmazeutische Empfehlung

Angabe des Titels in folgender Form: „Pharmazeutische Empfehlung8

8 Obwohl es sich fachlich hierbei um eine Korrekturmeldung handelt, wird der im IHE Pharmacy Technical Framework übliche Begriff „Pharmazeutische Empfehlung“ zur Erhaltung der Konsistenz mit diesem Standard weiterverwendet

Strukturbeispiel
<title>Rezept</title>
Spezifikation
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
title st 1..1 M Dokumententitel

Rezept: Rezept
Abgabe: Abgabe
Medikationsliste: Medikationsliste
Pharmazeutische Empfehlung: Pharmazeutische Empfehlung

Teilnehmende Parteien

Übersicht

Element Spezielle Vorgabe Konf
Patient („recordTarget/patientRole“) Keine M
Verfasser des Dokuments („author“) Keine M
Verwahrer des Dokuments („custodian“) Keine M
Rechtlicher Unterzeichner („legalAuthenticator“) Medikationsliste:
Andere Dokumente:
NP
M
Personen bei der Dateneingabe („dataEnterer“) Nicht erlaubt NP
Beabsichtigte Empfänger des Dokuments („informationRecipient“) Nicht erlaubt NP
Weitere Unterzeichner („authenticator“) Nicht erlaubt NP
Weitere Beteiligte („participants“) Nicht erlaubt NP

Elemente ohne spezielle Vorgaben

Folgende Elemente erfordern keine speziellen Vorgaben:

  • Patient („recordTarget/patientRole“)
  • Verfasser des Dokuments („author“)
  • Verwahrer des Dokuments („custodian“)

Verweis auf den Allgemeinen Leitfaden:
Die Elemente erfordern keine speziellen Vorgaben. Es gelten die Vorgaben der entsprechenden Kapitel des „Allgemeinen Implementierungsleitfadens“.


Auszug aus dem Allgemeinen Implementierungsleitfaden

Patient („recordTarget/patientRole“)

Im CDA-Header wird mindestes eine Patientenrolle beschrieben, die zu genau einer Person zugehörig ist. Die recordTarget Beziehung weist auf die Patient-Klasse und gibt an, zu welchem Patienten dieses Dokument gehört.

Auszug aus dem R-MIM:

Abbildung 7: Klassen rund um den Patienten.

Spezifikation

Id1.2.40.0.34.11.20001Gültigkeit2017‑07‑20
Andere Versionen mit dieser Id:
  • Header​Record​Target vom 2017‑03‑27
  • Header​Record​Target vom 2013‑10‑08
StatusKyellow.png EntwurfVersions-Label
NameHeader​Record​TargetAnzeigenameHeader​Record​Target
Beschreibung
Das RecordTarget-Element enthält den Patienten: Die Person, die von einem Gesundheitsdiensteanbieter (Arzt, einer Ärztin oder einem Angehörigen anderer Heilberufe) behandelt wird und über die bzw über deren Gesundheitsdaten im Dokument berichtet wird.
KlassifikationCDA Header Level Template
Offen/GeschlossenOffen (auch andere als die definierten Elemente sind erlaubt)
Benutzt von / Benutzt
Benutzt von 0 Transactions und 2 Templates, Benutzt 1 Template
Benutzt von als NameVersion
1.2.40.0.34.11.1InklusionKgreen.png Allgemeiner Implementierungsleitfaden ELGA CDA Dokumente2017‑02‑20
1.2.40.0.34.11.1InklusionKvalidblue.png Allgemeiner Implementierungsleitfaden ELGA CDA Dokumente2011‑12‑19
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.11.90017InklusionKyellow.png Language CommunicationDYNAMIC
BeziehungVersion: Template 1.2.40.0.34.11.20001 (2017‑03‑27)
Beispiel
Vollständiges Beispiel
<recordTarget typeCode="RCT" contextControlCode="OP">
  <patientRole classCode="PAT">
    <!-- lokale Patienten ID vom System -->
    <id root="1.2.40.0.34.99.111.1.2" extension="4711" assigningAuthorityName="Amadeus Spital"/>    <!-- Sozialversicherungsnummer des Patienten -->
    <id root="1.2.40.0.10.1.4.3.1" extension="1111241261" assigningAuthorityName="Österreichische Sozialversicherung"/>    <!-- Adresse des Patienten -->
    <addr use="H">
      <streetName>Musterstraße</streetName>      <houseNumber>13a</houseNumber>      <postalCode>7000</postalCode>      <city>Eisenstadt</city>      <state>Burgenland</state>      <country>AUT</country>    </addr>
    <!-- Kontaktdaten des Patienten-->
    <telecom value="tel:+43.1.40400" use="H"/>    <telecom value="tel:+43.664.1234567" use="MC"/>    <telecom value="mailto:herbert.mustermann@provider.at"/>    <!-- Name des Patienten -->
    <patient classCode="PSN" determinerCode="INSTANCE">
      <name>
        <prefix qualifier="AC">Dipl.Ing.</prefix>        <given>Herbert</given>        <given>Hannes</given>        <family>Mustermann</family>        <family qualifier="BR">VorDerHeirat</family>        <suffix qualifier="AC">BSc</suffix>        <suffix qualifier="AC">MBA</suffix>      </name>
      <!-- Geschlecht des Patienten -->
      <administrativeGenderCode code="M" displayName="Male" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.1" codeSystemName="HL7:AdministrativeGender"/>      <!-- Geburtsdatum des Patienten -->
      <birthTime value="19701224"/>      <!-- Familienstand des Patienten -->
      <maritalStatusCode code="D" displayName="Divorced" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.2"/>      <!-- Religionszugehörigkeit des Patienten -->
      <religiousAffiliationCode code="101" displayName="Römisch-Katholisch" codeSystem="2.16.840.1.113883.2.16.1.4.1" codeSystemName="HL7.AT:ReligionAustria"/>      <!-- Vormund/Sachwalter des Patienten "Organisation"-->
      <guardian>
        <!--Eine Organisation als Guardian, hier als Strukturbeispiel-->
        <addr>
          <streetAddressLine>Kinderdorfstraße 1</streetAddressLine>          <postalCode>2371</postalCode>          <city>Hinterbrühl</city>          <state>Niederösterreich</state>          <country>AUT</country>        </addr>
        <!-- Kontaktdaten des Vormunds/Sachwalters (Organisation)-->
        <telecom use="H" value="tel:+43.2236.2928"/>        <telecom use="WP" value="tel:+43.2236.9000"/>        <guardianOrganization>
          <!-- Name der Vormund/Sachwalter-Organisation-->
          <name>SOS Kinderdorf Hinterbrühl</name>        </guardianOrganization>
      </guardian>
      <!-- Vormund/Sachwalter des Patienten "Person" -->
      <guardian>
        <!-- Adresse des Vormunds/Sachwalters (Person) -->
        <addr>
          <streetAddressLine>Musterstraße 1234</streetAddressLine>          <postalCode>8011</postalCode>          <city>Graz</city>          <state>Steiermark</state>          <country>AUT</country>        </addr>
        <!-- Kontaktdaten des Vormunds/Sachwalters (Person) -->
        <telecom use="MC" value="tel:+43.676.1234567"/>        <telecom use="H" value="tel:+43.316.717.653.9939"/>        <telecom use="WP" value="tel:+43.316.608.271.9000"/>        <guardianPerson>
          <!-- Name der Vormund/Sachwalter-Organisation -->
          <name>
            <given>Susi</given>            <family>Sorgenvoll</family>          </name>
        </guardianPerson>
      </guardian>
      <!-- Geburtsort des Patienten -->
      <birthplace>
        <place>
          <addr>Graz</addr>        </place>
      </birthplace>
    </patient>
  </patientRole>
</recordTarget>
Beispiel
Minimalbeispiel 1
<recordTarget typeCode="RCT" contextControlCode="OP">
  <patientRole classCode="PAT">
    <!-- lokale Patienten ID vom System -->
    <id root="1.2.40.0.34.99.111.1.2" extension="4711"/>    <!-- Name des Patienten -->
    <patient classCode="PSN" determinerCode="INSTANCE">
      <name>
        <given>Herbert</given>        <family>Mustermann</family>      </name>
      <!-- Geschlecht des Patienten -->
      <administrativeGenderCode code="M" codeSystem="2.16.840.1.113883.5.1"/>      <!-- Geburtsdatum des Patienten -->
      <birthTime value="19701224"/>    </patient>
  </patientRole>
</recordTarget>
Beispiel
Minimalbeispiel 2
<recordTarget>
  <patientRole>
    <!-- lokale Patienten ID -->
    <id root="1.2.40.0.34.99.111.1.2" extension="4711"/>    <!-- Name des Patienten -->
    <patient>
      <name>
        <given>Herbert</given>        <family>Mustermann</family>      </name>
      <!-- Geschlecht des Patienten -->
      <administrativeGenderCode nullFlavor="UNK"/>      <!-- Geburtsdatum des Patienten -->
      <birthTime nullFlavor="UNK"/>    </patient>
  </patientRole>
</recordTarget>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:recordTarget
Komponente für die Patientendaten.
(Hea...get)
Treetree.png@typeCode
cs0 … 1FRCT
Treetree.png@context​Control​Code
cs0 … 1FOP
 Beispiel<recordTarget typeCode="RCT" contextControlCode="OP">
  <patientRole classCode="PAT">
    <!-- ... -->
  </patientRole>
</recordTarget>
Treetree.pnghl7:patientRole
1 … 1RPatientendaten.
(Hea...get)
Treeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FPAT
 Beispiel<patientRole classCode="PAT">
  <id extension="186245" root="1.2.276.0.76.3.1.139.3.871"/>  <patient classCode="PSN" determinerCode="INSTANCE">
    <!-- ... -->
  </patient>
</patientRole>
 Schematron assertroleKred.png error 
 teststring-length(hl7:id[1]/@root)>0 
 Meldung patientRole id[1] MUSS als lokale Patienten ID vom System vorhanden sein 
 Schematron assertroleKred.png error 
 testhl7:id[2]/@root = '1.2.40.0.10.1.4.3.1' or hl7:id[2]/@nullFlavor='NI' or hl7:id[2]/@nullFlavor='UNK' 
 Meldung patientRole id[2] MUSS Sozialversicherungsnummer des Patienten sein (1.2.40.0.10.1.4.3.1) oder @nullFlavor 'NI' oder 'UNK' ist angegeben 
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:id
II2 … *Rid[1] Identifikation des Patienten im lokalen System.
id[2] 
Sozialversicherungsnummer des Patienten
Zugelassene nullFlavor:
  • NI … Patient hat keine Sozialversicherungsnummer (z.B. Ausländer, …)
  • UNK … Patient hat eine Sozialversicherungsnummer, diese ist jedoch unbekannt
id[3] Bereichsspezifisches Personenkennzeichen, Bereichskennzeichen GH (Gesundheit)

(Hea...get)
 Beispiel
lokale Patienten ID vom System, notwendig für XDS
<id root="1.2.40.0.34.99.111.1.2" extension="4711" assigningAuthorityName="Amadeus Spital"/>
 Beispiel
Patienten SV Nummer
<id root="1.2.40.0.10.1.4.3.1" extension="1234241270" assigningAuthorityName="Österreichische Sozialversicherung"/>
 Beispiel
bPK-GH des Patienten: Bereichskürzel + bPK (Base64,28 Zeichen)
<id root="1.2.40.0.10.2.1.1.149" extension="GH:XNV5ThCj5OwJR0oOcWmK4WUs5p4=" assigningAuthorityName="Österreichische Stammzahlenregisterbehörde"/><!--Anmerkung: Das bPK dient ausschließlich der Zuordnung der elektronischen Identität und darf daher nicht am Ausdruck erscheinen-->
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1
Adresse des Patienten.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Adress-Elemente“ zu befolgen.
(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:streetAddressLine
0 … 1(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:streetName
0 … 1(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:houseNumber
0 … 1(Hea...get)
 Schematron assertroleKred.png error 
 testhl7:streetAddressLine or (hl7:streetName and hl7:houseNumber) 
 MeldungGranularitätsstufen Adresse beachten: streetAddressLine oder streetName+houseNumber 
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:postalCode
1 … 1M(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:city
1 … 1M(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:state
0 … 1C(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:country
1 … 1M(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:additionalLocator
0 … 1(Hea...get)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *
Kontaktdaten des Patienten.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(Hea...get)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:patient
0 … 1(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs0 … 1FPSN
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@determiner​Code
cs0 … 1FINSTANCE
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:name
PN1 … 1M
Name des Patienten.
Für den Namen ist verpflichtend Granularitätsstufe 2 („strukturierte Angabe des Namens‘‘) anzuwenden!

Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Namen-Elemente von Personen PN“ zu befolgen.
(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:prefix
0 … *(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:given
1 … *M(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:family
1 … *M(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:suffix
0 … *(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:administrative​Gender​Code
CE1 … 1R
Codierung des Geschlechts des Patienten.
Zugelassene nullFlavor: UNK
(Hea...get)
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.4 ELGA_AdministrativeGender (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:birthTime
TS.​DATE.​MIN1 … 1R
Geburtsdatum des Patienten.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Zeit-Elemente“ zu befolgen.

Zugelassene nullFlavor: UNK
(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:marital​Status​Code
CE0 … 1Codierung des Familienstands des Patienten.
(Hea...get)
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.11 ELGA_MaritalStatus (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:religious​Affiliation​Code
CE0 … 1Codierung des Religionsbekenntnisses des Patienten.
(Hea...get)
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.18 ELGA_ReligiousAffiliation (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:raceCode
NP
Rasse des Patienten
Darf nicht verwendet werden!
(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:ethnic​Group​Code
NPEthnische Zugehörigkeit des Patienten.
Darf nicht verwendet werden!
(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:guardian
0 … *Gesetzlicher Vertreter: Erwachsenenvertreter, Vormund, Obsorgeberechtigter(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD0 … 1
Die Adresse des gesetzlichen Vertreters oder der Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Adress-Elemente“ zu befolgen.
(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:telecom
TEL.AT0 … *
Beliebig viele Kontaktdatendes gesetzlichen Vertreters oder der Organisation.
Grundsätzlich sind die Vorgaben für „Kontaktdaten-Element“ zu befolgen.
(Hea...get)
Auswahl1 … 1Elemente in der Auswahl:
  • hl7:guardian​Person
  • hl7:guardian​Organization
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:guardian​Person
 … 1Name des des gesetzlichen Vertreters (Person).
(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:name
PN1 … 1MName der Person.
(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:guardian​Organization
 … 1Name des des gesetzlichen Vertreters (Organisation).
(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:name
ON1 … 1MName der Organisation.(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:birthplace
0 … 1Geburtsort des Patienten.
(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:place
1 … 1M(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:addr
AD1 … 1M

   Die Adresse des Geburtsorts.

   Grundsätzlich sind die Vorgaben

gemäß „Adress-Elemente“ für Granularitätsstufe 1 zu befolgen.

Granularitätsstufe 2 oder 3 ist auch bei EIS Enhanced und Full Support nicht erforderlich.
(Hea...get)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.90017 Language Communication (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:language​Communication
0 … *
Komponente zur Angabe der Sprachfähigkeiten des Patienten.
(Hea...get)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:language​Code
CS0 … 1Sprache, die vom Patienten zu einem bestimmten Grad beherrscht wird (geschrieben oder gesprochen).
(Hea...get)
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.173 ELGA_HumanLanguage (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:modeCode
CE0 … 1Ausdrucksform der Sprache.
@codeSystem Fester Wert: 2.16.840.1.113883.5.60
(Hea...get)
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.175 ELGA_LanguageAbilityMode (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:proficiency​Level​Code
CE0 … 1Grad der Sprachkenntnis in der Sprache.
@codeSystem Fester Wert: 2.16.840.1.113883.5.61
(Hea...get)
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.174 ELGA_ProficiencyLevelCode (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:preference​Ind
BL0 … 1Kennzeichnung, ob die Sprache in der angegebenen Ausdrucksform vom Patienten bevorzugt wird.
(Hea...get)
id
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
id[1] II 1..1 M Identifikation des Patienten im lokalen System
Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß Kapitel „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.
id[2] II 1..1 R Sozialversicherungsnummer des Patienten
Zugelassene nullFlavor:
  • NI … Patient hat keine Sozialversicherungsnummer (z.B. Ausländer, …)
  • UNK … Patient hat eine Sozialversicherungsnummer, diese ist jedoch unbekannt
@root uid 1..1 M OID der Liste aller österreichischen Sozialversicherungen
Fester Wert: 1.2.40.0.10.1.4.3.1
@extension st 1..1 M Vollständige Sozialversicherungsnummer des Patienten (alle 10 Stellen)
@assigningAuthorityName st 0..1 O Fester Wert: Österreichische Sozialversicherung
id[3] II 0..1 O Bereichsspezifisches Personenkennzeichen, Bereichskennzeichen GH (Gesundheit)
@root uid 1..1 M OID der österreichischen bPK
Fester Wert: 1.2.40.0.10.2.1.1.149
@extension st 1..1 M bPK-GH des Patienten: Bereichskürzel + bPK (Base64, 28 Zeichen) (insg. 31 Stellen)
Anmerkung: Das bPK dient ausschließlich der Zuordnung der elektronischen Identität und darf daher nicht am Ausdruck erscheinen
@assigningAuthorityName st 0..1 O Fester Wert: Österreichische Stammzahlenregisterbehörde

Hinweis: Die Reihenfolge der id-Elemente MUSS unbedingt eingehalten werden!

addr

Es MUSS eine mögliche Adresse unterstützt werden. Spezielle Leitfäden (z.B. Entlassungsbrief Pflege) können es erforderlich machen, dass auch mehr als eine Adresse unterstützt werden muss.

patient/languageCommunication

In der Klasse languageCommunication können Informationen bezüglich der Sprachfähigkeiten und Ausdrucksform (z.B. gesprochen oder geschrieben) des Patienten angegeben werden.

Dieser Leitfaden schränkt die möglichen Werte für die Sprache auf Werte aus dem Value Set ELGA_HumanLanguage ein. Gemäß IETF / RFC 3066 enthält es ein bestimmtes Subset von Codes aus ISO 639-1 und ISO 639-2 (also zwei- und dreistellige Sprachcodes). Gemäß RFC 3066 ist es zulässig, eine Angabe der landestypischen Ausprägung der Sprache nach einem Bindestrich anzufügen. Das Land wird dabei nach ISO 3166-1 Alpha 2 angegeben. Dies MUSS bei der Auswertung des languageCodes berücksichtigt und toleriert werden.

patient/guardian

In der Klasse guardian können Informationen bezüglich eines Vormunds/Sachwalters des Patienten angegeben werden. Begriffsdefinition:

  • Ein Vormund kann existieren, wenn die Person noch nie geschäftsfähig war
    • z.B. Kinder
  • Ein Sachwalter kann existieren, wenn die Person schon geschäftsfähig war, die Geschäftsfähigkeit aber entzogen wurde
    • z.B. Alte Personen

Vormund/Sachwalter kann entweder eine Person (guardianPerson) oder eine Organisation (guardianOrganization) sein. Beim Patient können optional ein oder mehrere Vormund/Sachwalter Element(e) angegeben werden. Wenn ein Sachwalter bekannt ist, SOLL diese Information auch angegeben werden.

Verfasser des Dokuments („author“)

Auszug aus dem R-MIM:

Abbildung 8: Klassen rund um den Autor.

Spezifikation

  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.20002/static-2017-07-21T114519


Spezifikation: Datenerstellende Geräte als „author“

Datenerstellende Geräte/Software (z.B.: das Service der e-Medikation, das die aktuelle Medikationsliste generiert). Siehe auch Rechtlicher Unterzeichner („legalAuthenticator“).

Verwahrer des Dokuments („custodian“)

Auszug aus dem R-MIM:

Abbildung 9: Klassen rund um die das Dokument verwaltende Organisation.

Spezifikation

  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.20004/static-2017-07-20T090815


id
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
id II 1..1 R Identifikation des Verwahrers des Dokuments aus dem GDA-Index.

Grundsätzlich sind die Vorgaben gemäß Kapitel „Identifikations-Elemente“ zu befolgen.“
Zugelassene nullFlavor:

  • NI … Organisation hat keine ID aus dem GDA-Index
  • UNK … Organisation hat eine ID aus dem GDA-Index, diese ist jedoch unbekannt
Wirdgeaendert.png In der nächsten Version des Leitfadens wird die Konformität entsprechend dem CDA-Standard auf [M] erhöht, Null Flavors sind dann nicht mehr erlaubt.

Nicht erlaubte Elemente

Folgende Elemente sind in den Dokumenten der e-Medikation NICHT ERLAUBT:

  • Personen bei der Dateneingabe („dataEnterer“)
  • Beabsichtigte Empfänger des Dokuments („informationRecipient“)
  • Weitere Unterzeichner („authenticator“)
  • Weitere Beteiligte („participants“)

Elemente mit speziellen Vorgaben

Rechtlicher Unterzeichner („legalAuthenticator“)

Spezielle Vorgaben für Rezept
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
legalAuthenticator POCD_MT000040.LegalAuthenticator M Rechtlicher Unterzeichner
Spezielle Vorgaben für Abgabe
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
legalAuthenticator POCD_MT000040.LegalAuthenticator M Rechtlicher Unterzeichner
Spezielle Vorgaben für Medikationsliste

Die Medikationsliste wird automatisch durch einen Algorithmus erstellt und wird nicht von einer natürlichen Person freigegeben, daher ist kein rechtlicher Unterzeichner verfügbar.

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
legalAuthenticator POCD_MT000040.LegalAuthenticator NP Rechtlicher Unterzeichner
Spezielle Vorgaben für Pharmazeutische Empfehlung
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
legalAuthenticator POCD_MT000040.LegalAuthenticator M Rechtlicher Unterzeichner

Zuweisung und Ordermanagement

Dieses Element ist in den Dokumenten der e-Medikation NICHT ERLAUBT.

Dokumentation der Gesundheitsdienstleistung

Service Events („documentationOf/serviceEvent“)

Für Dokumentklasse „Rezept“:
Verweis auf den Allgemeinen Leitfaden (mit Anpassungen):
Das Element ist grundsätzlich gemäß den Vorgaben des entsprechenden Kapitels des „Allgemeinen Implementierungsleitfadens“ anzugeben, es sind jedoch spezielle Vorgaben vorgeschrieben.

Für alle anderen Dokumentklassen der e-Medikation:
Dieses Element ist NICHT ERLAUBT.


Auszug aus dem Allgemeinen Implementierungsleitfaden

Dokumentation der Gesundheitsdienstleistung

Service Events („documentationOf/serviceEvent“)

Mit der Assoziation documentationOf/serviceEvent wird die eigentliche Gesundheitsdienstleistung repräsentiert, die in dem Dokument dokumentiert wird (z. B. eine Koloskopie, Appendektomie, etc.). Dies ist in engem Zusammenhang mit dem Dokumententyp zu sehen, der in ClinicalDocument/code wiedergegeben ist. Mit der documentationOf Beziehung kann die dokumentierte Gesundheitsdienstleistung näher spezifiziert werden. Dies darf natürlich nicht im Widerspruch zum Dokumententyp stehen.

In serviceEvent/effectiveTime kann der Zeitpunkt/Zeitraum der Gesundheitsdienstleistung angegeben werden. Im Gegensatz zum Encounter (siehe Kapitel „Informationen zum Patientenkontakt“), der ggf. mehrere Gesundheitsdienstleistungen „umrahmt“.

Da diese Informationen in die XDS-Metadaten übernommen werden, ergeben sich folgende Implikationen:

  • Die serviceEvents sind die einzigen (rein) medizinischen Informationen zum Dokument im Dokumentenregister
  • Können daher als Such-/Filterkriterium verwendet werden
  • Scheint ggf. in den Ergebnissen der Suchabfragen auf

-> Sollte eine wertvolle Information sein (für den Behandler!)

Auszug aus dem R-MIM:

Abbildung 15: Klassen rund um die Gesundheitsdienstleistung.

Spezifikation

Da dieses Element automatisch in die XDS-Metadaten übernommen wird, SOLL mindestens eine Gesundheitsdienstleistung als documentationOf/serviceEvent-Element angegeben werden [R2].

ACHTUNG: Die Zeitangaben der Gesundheitsdienstleistung (erstes documentationOf/serviceEvent-Element) werden in die Dokument-Metadaten übernommen!

Die Bedeutung der Dokument-Metadaten-Elemente lautet daher wie folgt:

serviceStartTime: Beginn des ersten documentationOf/serviceEvent-Elements
serviceStopTime: Ende des ersten documentationOf/serviceEvent-Elements

Die semantische Bedeutung dieser Zeitpunkte wird in den speziellen Implementierungs-leitfäden festgelegt.

Es können beliebig viele weitere Gesundheitsdienstleistungen als weitere documentationOf/serviceEvent-Elemente angegeben werden.

  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.20010/static-2017-08-09T153928


Verweis auf speziellen Implementierungsleitfaden:
serviceEvent Element Allgemein
Ob eine Gesundheitsdienstleistung angegeben werden muss, und welche Bedeutung dieses Element hat, ergibt sich aus dem jeweiligen speziellen Implementierungsleitfaden.
code
Welche Codierung angewandt werden soll, ergibt sich aus dem jeweiligen speziellen Implementierungsleitfaden.
effectiveTime
Welche Start- und Endezeiten eingetragen werden sollen, ergibt sich aus dem jeweiligen speziellen Implementierungsleitfaden.
performer
Ob und welche durchführende Entität eingetragen werden soll, ergibt sich aus dem jeweiligen speziellen Implementierungsleitfaden.


effectiveTime
Hinweis: Für die automatisierte Datenübernahme aus dem CDA-Dokument in die XDS-Dokumentmetadaten ist stets ein Zeitintervall anzugeben.


Spezielle Vorgaben für Dokumentklasse „Rezept“ (Prescription)

Das Element Service Event wird im Falle von Dokumentklasse „Rezept“ zur Angabe der Rezeptart und Gültigkeitsdauer verwendet.

Das Code-Element bezeichnet die Rezeptart und MUSS gemäß ELGA Value Set „ELGA_MedikationRezeptart_VS“ befüllt werden.

Als Zeitangabe MUSS die Gültigkeitsdauer des Rezepts angegeben werden.

Strukturbeispiel

<documentationOf>
  <serviceEvent>
    <code code="KASSEN"
       displayName="Kassenrezept"
       codeSystem="1.2.40.0.10.1.4.3.4.3.3"
       codeSystemName="MedikationRezeptart" />
    <effectiveTime>
       <low value="<Beginn des Gültigkeitszeitraums des Rezepts>"/>
       <high value="<Ende des Gültigkeitszeitraums des Rezepts>"/>
    </effectiveTime>
  </serviceEvent>
</documentationOf>

Spezifikation

Es gelten die Vorgaben des entsprechenden Kapitels des „Allgemeinen Implementierungsleitfadensmit folgenden Änderungen:

Änderung 1: serviceEvent-Element Allgemein

Konformität geändert auf [M]. Kardinalität geändert auf 1..1.

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
documentationOf POCD_MT000040.DocumentationOf 1..1 M Komponente für die Gesundheitsdienstleistung
serviceEvent POCD_MT000040.ServiceEvent 1..1 M Gesundheitsdienstleistung
Änderung 2: code
Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
code CE
CWE
1..1 R Code der Gesundheitsdienstleistung
Zugelassene NullFlavor: MSK9
@code cs 1..1 M Werte aus ELGA Value Set:
ELGA_MedikationRezeptart_VS
@displayName st 1..1 M
@codeSystem uid 1..1 M Fester Wert: 1.2.40.0.10.1.4.3.4.3.3
@codeSystemName st 1..1 M Fester Wert: MedikationRezeptart

9 Wird die Rezeptart nicht angegeben (NullFlavor = MSK, Maskiert), wird die Rezeptart mit „KASSEN“ angenommen.

Änderung 3: effectiveTime

Als Zeitangabe MUSS die Gültigkeitsdauer des Rezepts angegeben werden.

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
effectiveTime IVL_TS 1..1 R Zeitelement zur Dokumentation des Gültigkeitszeitraums.
Zugelassene NullFlavor: MSK10
(bei NullFlavor sindUnterelemente NICHT ERLAUBT)
Datumsangaben für Beginn- und Ende des Gültigkeitszeitraums sind immer ohne Zeitangabe vorzunehmen (z.B. „20141224“ für den 24.12.2014).
low TS 1..1 M
@value ts 1..1 M Beginn des Gültigkeitszeitraums
Bei Kassen- und Privatrezepten:
MUSS immer mit dem aktuellen Datum befüllt sein.
Bei Substitutionsrezepten:
Datum frei wählbar.
high TS 1..1 M
@value ts 1..1 M Ende des Gültigkeitszeitraums
Bei Kassenrezepten:
Fix: Beginn des Gültigkeitszeitraums + 1 Monat + 1 Tag
Bei Privatrezepten:
Mindestens: Beginn des Gültigkeitszeitraums + 1 Monat + 1 Tag
Maximal: Beginn des Gültigkeitszeitraums + 1 Jahr
Bei Substitutionsrezepten:
Datum frei wählbar, aber später als das Beginndatum.

Bemerkung: Datumsangaben in HL7, welche keine Zeit beinhalten, implizieren immer die Zeit 00:00:00 (siehe Allgemeiner Leitfaden, Kapitel „Zeitelemente“). Das bedeutet, dass bei Angabe eines Ende-Datums (ohne Zeitangabe), der angegebene Tag nicht inkludiert ist. Dementsprechend ist beim Ende des Gültigkeitszeitraums immer ein Tag hinzuzuzählen.


10 Wird die Gültigkeitsdauer nicht angegeben (NullFlavor = MSK, Maskiert), kann die Gültigkeitsdauer vom empfangenden System nur mit 1 Monat angenommen werden, gerechnet vom Erstellungsdatum an.

Änderung 4: performer

Es wird keine durchführende Entität der Gesundheitsdienstleistung angegeben.

Element/Attribut DT Kard Konf Beschreibung
performer POCD_MT000040.Performer1 0..0 NP Durchführende Entität der Gesundheitsdienstleistung

Bezug zu vorgehenden Dokumenten

Verweis auf den Allgemeinen Leitfaden:
Das Element erfordert keine speziellen Vorgaben. Es gelten die Vorgaben des entsprechenden Kapitels des „Allgemeinen Implementierungsleitfadens“.


Auszug aus dem Allgemeinen Implementierungsleitfaden

Bezug zu vorgehenden Dokumenten

Allgemeines

Dieses Kapitel beschreibt die Versionsverwaltung von CDA-Dokumenten.

Der Bezug zu Vorgängerversionen von Dokumenten wird durch die relatedDocument-Beziehung und die ParentDocument-Klasse, zusammen mit setId und versionNumber aus der ClinicalDocument-Klasse (siehe Versionierung des Dokuments), spezifiziert.

Abbildung 16: Grundsätzlicher Aufbau eines CDA-Dokuments aus XML Sicht.

Der Bezug zum Vordokument wird dabei über die parentDocument Beziehung ausgedrückt, in dem der dazugehörige @typeCode einen Wert aus der Liste der gültigen @typeCodes in der relatedDocument-Beziehung erhält. Das Originaldokument, auf das sich das Dokument bezieht, bleibt dabei unverändert.

Liste der möglichen Werte der @typeCodes in der relatedDocument Beziehung:

code displayName Bedeutung
APND append Verwendung NICHT ERLAUBT
Zusammenhängen von Dokumenten. Dies ist in ELGA bereits über das Einbetten von Dokumenten realisiert.
RPLC replaces Das Dokument ersetzt ein existierendes Dokument. Der Status des zu ersetzenden Dokumentes wird auf "überholt" gesetzt, das ursprüngliche Dokument bleibt aber noch im System als historische Referenz verfügbar.
XFRM transformed Verwendung NICHT ERLAUBT

Das Dokument ist Ergebnis eines Transformationsprozesses, d.h. ist aus einem anderen Originaldokument hervorgegangen.

Hinweis: Die parallele Ablage von CDA-Dokumenten, welche vom Dokumentersteller bereits mit einem Stylesheet zu einem PDF Dokument gerendert wurden, kann mit der XFRM – Transaktion vorgenommen werden.
Es ist nicht auszuschließen, dass die Transformation in lokalen Affiniy Domains Anwendung findet. Für ELGA ist die Transformation jedoch kein Anwendungsfall.

Tabelle 4: Vokabel-Domäne relatedDocument.typeCode

Spezifikation

  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.20011/static-2017-07-21T112308


Einverständniserklärung

Dieses Element ist in den Dokumenten der e-Medikation NICHT ERLAUBT.

Informationen zum Patientenkontakt

Dieses Element ist in den Dokumenten der e-Medikation NICHT ERLAUBT.


Fachlicher Inhalt (CDA Body)

Überblick

Allgemeine Vorschrift für strukturierten Inhalt

Wird der Inhalt strukturiert angegeben (in Form von „Sektionen“), so gelten grundsätzlich die Vorgaben des Kapitels „Sektionen“ des „Allgemeinen Implementierungsleitfadens“.

Dieser Leitfaden definiert darüber hinaus spezielle Anforderungen in der ELGA Interoperabilitätsstufe „Full support“.

Siehe Kapitel Fachlicher Inhalt in EIS „Full support“.

Menschen- und maschinenlesbare Daten

Ein Grundsatz des zugrunde liegenden Standards CDA Rel.2 ist, dass alle relevanten medizinischen Daten eines CDA-Dokumentes immer im „menschenlesbaren Teil“, dem narrativen Block (title und text-Elemente der Sections) enthalten sein MÜSSEN, zusätzlich können diese Daten auch in maschinenlesbarer Form (Entries) verfügbar sein. Die primäre Informationsquelle ist also der narrative Block.

Sind die narrativen Daten direkt von den maschinenlesbaren abgeleitet und daher inhaltlich gleich, wird das im Entry durch das Attribut typeCode="DRIV" angegeben, Hier kann ausschließlich der maschinenlesbare Teil ohne Informationsverlust zur Weiterverarbeitung verwendet werden.

Fachlicher Inhalt in EIS „Basic“ oder EIS „Enhanced“

Die Dokumente der e-Medikation DÜRFEN NICHT in den ELGA Interoperabilitätsstufen EIS „Basic“, „Structured“ oder „Enhanced“ angegeben werden. Sie werden ausschließlich in ELGA Interoperabilitätsstufe EIS „Full support“ angegeben.

Fachlicher Inhalt in EIS „Full support“

Dokumente der e-Medikation MÜSSEN ausschließlich in ELGA Interoperabilitätsstufe EIS „Full support“ angegeben werden.

Dokumente

Rezept

Struktur eines Rezept Dokuments

Struktur eines Rezeptes.png

Abgabe

Struktur eines Abgabe Dokuments

Struktur einer Abgabe.png

Medikationsliste

Struktur eines Medikationslisten Dokuments

Struktur einer Medikation.png

Pharmazeutische Empfehlung („Korrekturmeldung“)

Struktur eines Pharmazeutische Empfehlung Dokuments

Struktur einer pharmazeutischen Empfehlung.png

Sektionen

Rezept Sektion

Diese Sektion wird in Dokumentklasse „Rezept“ verwendet.

Überblick

EIS „Full Support“
Template ID ELGA: 1.2.40.0.34.11.8.1.2.1
Parent Template ID IHE PHARM Prescription Section:
1.3.6.1.4.1.19376.1.9.1.2.1
Titel der Sektion Rezept
Definition Diese Sektion beinhaltet alle Verordnungen, die auf diesem Rezept vermerkt sind in sowohl für Menschen als auch Maschinen lesbaren Formaten.
Codierung LOINC: 57828-6, „Prescription list“
Konformität [M]
Konformität Level 3 [M]
ELGA MedikationVerordnung-Entry

(1.2.40.0.34.11.8.1.3.1)

Strukturbeispiel

  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.8.2.2.1/static-2017-08-10T161557


Textbereich der Sektion
Empfehlung zur Gestaltung im Falle von CDA Level 3

Die Gestaltung des Textbereichs der Sektion SOLL mit den folgenden Informationselementen und in Form und Layout wie folgt erfolgen.

Tabelle zur Darstellung der Rezeptdaten
Die erste Tabelle stellt die Informationen zum Rezept dar. Die zugrundeliegenden Daten befinden sich im <ClinicalDocument/documentationOf/serviceEvent> Element.

Rezeptart Gültig von Gültig bis
< code/@displayName> <effectiveTime/low/@value> <effectiveTime/high/@value>

Beispiel:

Rezeptart Gültig von Gültig bis
Kassenrezept 2013-03-26 2013-04-27 11

11 Datumsangaben in HL7, welche keine Zeit beinhalten, implizieren immer die Zeit 00:00:00 (siehe Allgemeiner Leitfaden, Kapitel „Zeitelemente“). Das bedeutet, dass bei Angabe eines Ende-Datums (ohne Zeitangabe), der angegebene Tag nicht inkludiert ist. Dementsprechend ist beim Ende des Gültigkeitszeitraums immer ein Tag hinzuzuzählen

Tabelle zur Darstellung der Verordnungen
Pro Verordnung (entry/substanceAdministration Element) SOLLEN folgende Informationselemente in Tabellenform angegeben werden:

Element Generierungsvorschrift aus den Entries Beispiel
Verordnung Ordnungszahl der Verordnung 1
VerordnungsID <id/@root> / <id/@extension> 1.2.40.0.10.1.4.3.4.2.2 / 4711
Arznei: Handelsname <consumable/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/name> CIPROXIN FTBL 500MG
Arznei: Pharma­zentralnummer <consumable/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/code/@code> 981417
Arznei: Darreichungsform <consumable/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:formCode/@displayName> Filmtablette
Arznei: Angaben zur Packung <consumable/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:asContent/pharm:containerPackagedMedicine/pharm:capacityQuantity/@value> <consumable/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:asContent/pharm:containerPackagedMedicine/pharm:capacityQuantity/@unit>12 30 Einheiten
Arznei: Wirkstoffklassifikation (ATC Code13) <consumable/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:ingredient/pharm:ingredient/pharm:name> consumable/manufacturedProduct/ manufacturedMaterial/pharm:ingredient/pharm:ingredient/pharm:code/@code>) Ciprofloxacin (J01MA02)
Arznei: Wirkstoffklassifikation (ATC Code) … Weitere Wirkstoffe …
Einnahmestart <effectiveTime[1]/low/@value> 2013-03-27, 00:00:00
Einnahmeende <effectiveTime[1]/high/@value> 2013-03-30, 23:59:59
Einnahmedauer <effectiveTime[1]/width/@value> <effectiveTime[1]/width/@unit>14 2 Wochen
Dosierung Dosierungsvariante 1: Tagesdosierung
<doseQuantity/@value> <doseQuantity/@unit>15, <effectiveTime[2]/period/@unit>16


Dosierungsvariante 2: Einzeldosierung
<entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACM‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>17
-<entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACD‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACV‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘HS‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>, täglich

Dosierungsvariante 3: Tagesdosierung an bestimmten Tagen
<doseQuantity/@value><doseQuantity/@unit>18,
<effectiveTime[2]/period/@unit>19, wöchentlich, am Wochentag(<effectiveTime[2]/comp[1]/phase/@value>)20, Wochentag(<effectiveTime[2]/comp[2]/phase/@value>), …

Dosierungsvariante 4: Einzeldosierung an bestimmten Tagen
<entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACM‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>21
-<entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACD‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACV‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘HS‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>, wöchentlich, am Wochentag(<entryRelationship[@typeCode=‘COMP‘]/substanceAdministration/effectiveTime/comp[1]/phase/@value>), Wochentag(<entryRelationship[@typeCode=‘COMP‘]/substanceAdministration/effectiveTime/comp[2]/phase/@value>), …

2 Einheiten, täglich
200 mg, wöchentlich



2 - 0 - 1 - 0, täglich
1 - 0 - 0 - 0, täglich


2 Einheiten, wöchentlich am Di, Do
200 mg, wöchentlich am Mo, Mi, Fr

1 - 0 - 1 - 0,.wöchentlich am Mo, Fr
2 - 1 - 1 - 0, wöchentlich am Di

Art der Anwendung <routeCode/@displayName> Anwendung auf der Haut
Therapieart < code/@displayName> Einzelverordnung
Anzahl der Einlösungen <repeatNumber/@value> + 1 1
Packungsanzahl <entryRelationship/supply/quantity/@value> 1
Zusatzinformationen für den Patienten und alternative Einnahme Wird nicht aus den Entries generiert. Die Dosierung ist genau einzuhalten!
Nur alle 2 Wochen am Dienstag
Ergänzende Informa­tionen zur magi­stralen Zubereitung und Abgabe Wird nicht aus den Entries generiert. Inotyol Salbe 30,0 / Canesten Creme 30,0

12 Wenn @unit nicht gegeben ist, ist das Wort „Einheiten“ anzugeben
13 Falls vorhanden
14 @unit ist gemäß Valueset „ELGA_MedikationFrequenz_VS“ auf den displayName zu übersetzen
15 Wenn @unit nicht gegeben ist, ist das Wort „Einheiten“ anzugeben
16 @unit ist gemäß Valueset „ELGA_MedikationFrequenz_VS“ auf den displayName zu übersetzen
17 Wenn Element nicht vorhanden, ist 0 anzugeben
18 Wenn @unit nicht gegeben ist, ist das Wort „Einheiten“ anzugeben
19 @unit ist gemäß Valueset „ELGA_MedikationFrequenz“ auf den displayName zu übersetzen
20 Wochentag(<Datum>) ist hier eine Funktion zur Ermittlung des Wochentags des angegebenen Datums (z.B. Mo für Montag)
21 Wenn Element nicht vorhanden, ist 0 anzugeben

Empfehlung zum Layout der Tabelle:

Verordnung 1
VerordnungsID 4711
Arznei: Handelsname CIPROXIN FTBL 500MG
Arznei: Pharmazentralnummer 981417
Arznei: Darreichungsform Filmtablette
:

Abgabe Sektion

Diese Sektion wird in Dokumentklasse „Abgabe“ verwendet.

Überblick

EIS „Full Support“
Template ID ELGA: 1.2.40.0.34.11.8.2.2.1
Parent Template ID IHE PHARM Dispense Section:
1.3.6.1.4.1.19376.1.9.1.2.3
Titel der Sektion Abgabe
Definition Diese Sektion beinhaltet eine Abgabe einer Medikation.
Codierung LOINC: 60590-7, „Medication Dispensed.Brief“
Konformität [M]
Konformität Level 3 [M]
ELGA MedikationVerordnung-Entry (1.2.40.0.34.11.8.2.3.1)

Spezifikation

  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.8.2.2.1/static-2017-08-10T161557


Textbereich der Sektion
Empfehlung zur Gestaltung im Falle von CDA Level 3

Der Textbereich der Sektion SOLL mit den folgenden Informationselementen und in Form und Layout wie folgt gestaltet werden:

Tabelle zur Darstellung der Abgabe
Für die Abgabe (entry/supply Element) SOLLEN folgende Informationselemente in Tabellenform angegeben werden:

Element Generierungsvorschrift aus den Entries Beispiel
AbgabeID <id/@root> / <id/@extension> 1.2.40.0.10.1.4.3.4.2.3 / 081511
Referenz zu Verordnung <entryRelationship[@typeCode=‘REFR‘]/substanceAdministration/id/@root> / <entryRelationship[@typeCode=‘REFR‘]/substanceAdministration/id/@extension> 1.2.40.0.10.1.4.3.4.2.2 / 4711
Arznei: Handelsname <product/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/name> CIPROXIN FTBL 500MG
Arznei: Pharma­zentral­nummer <product/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/code/@code> 981417
Arznei: Darreichungsform <product/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:formCode/@displayName> Filmtablette
Arznei: Angaben zur Packung <product/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:asContent/pharm:containerPackagedMedicine/pharm:capacityQuantity/@value>

< product/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:asContent/pharm:containerPackagedMedicine/pharm:capacityQuantity/@unit>22

30 Einheiten
Arznei: Wirkstoffklassifikation (ATC Code) <product/manufacturedProduct/ manufacturedMaterial/pharm:ingredient/pharm:ingredient/pharm:name> (<product/manufacturedProduct/ manufacturedMaterial/pharm:ingredient/pharm:ingredient/pharm:code/@code>) Ciprofloxacin (J01MA02)
Arznei: Wirkstoffklassifikation (ATC Code) … Weitere Wirkstoffe …
Therapieart < code/@displayName> Einzelverordnung
Anzahl der abge­ge­benen Packungen <quantity/@value> 1
Zusatzinformationen für den Patienten und alternative Einnahme Wird nicht aus den Entries generiert. Die Dosierung ist genau einzuhalten! Nur alle 2 Wochen am Dienstag
Ergänzende Informa­tionen zur magi­stralen Zubereitung und Abgabe Wird nicht aus den Entries generiert. Inotyol Salbe 30,0 / Canesten Creme 30,0


22 Wenn @unit nicht gegeben ist, ist das Wort „Einheiten“ anzugeben

Empfehlung zum Layout der Tabelle:

AbgabeID 081511
Arznei: Handelsname CIPROXIN FTBL 500MG
Arznei: Pharmazentralnummer 981417
Arznei: Darreichungsform Filmtablette
 :

Tabelle zur Darstellung der geänderten Dosierungsinformationen
Sind geänderte Dosierungsinformationen vorhanden (entry/supply/entryRelationship [@typeCode=‘COMP‘]/substanceAdministration) MUSS eine zweite Tabelle wie folgt angegeben werden.

Element Generierungsvorschrift aus den Entries Beispiel
Einnahmestart Generierungsvorschrift gemäß Kapitel Tabelle zur Darstellung der Verordnungen. 2013-03-27
Einnahmeende 2013-03-30
Einnahmedauer 2 Wochen
Dosierung 2 Einheiten, täglich
2 - 0 - 1 - 0, täglich
Art der Anwendung Anwendung auf der Haut

Empfehlung zum Layout der Tabelle:
Geänderte Dosierungsinformationen

Einnahmestart 2013-03-27
Einnahmeende 2013-03-30
Einnahmedauer 2 Wochen
Dosierung 2 - 0 - 1 - 0, täglich
Art der Anwendung Anwendung auf der Haut

Medikationsliste Sektion

Diese Sektion wird in Dokumentklasse „Medikationsliste“ verwendet.

Überblick

EIS „Full Support“
Template ID ELGA: 1.2.40.0.34.11.8.3.2.1
Parent Template ID IHE PHARM Medication List Section:
1.3.6.1.4.1.19376.1.9.1.2.5
Titel der Sektion Medikationsliste
Definition Diese Sektion beinhaltet die Medikationsliste.
Codierung LOINC: 10160-0, „History of medication use“
Konformität [M]
Konformität Level 3 [M]
ELGA MedikationVerordnung-Entry
(1.2.40.0.34.11.8.1.3.1)
und/oder
ELGA MedikationAbgabe-Entry
(1.2.40.0.34.11.8.2.3.1)

Spezifikation

  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.8.3.2.1/static-2017-08-31T142020


Textbereich der Sektion
Empfehlung zur Gestaltung im Falle von CDA Level 3

Die Gestaltung des Textbereichs der Sektion SOLL mit den folgenden Informationselementen und in Form und Layout wie folgt erfolgen.

Tabelle zur Darstellung der Medikationsliste
Für die Medikationsliste SOLLEN folgende Informationselemente in Tabellenform angegeben werden. Die Arzneimittel werden dabei wie folgt gruppiert:

  1. nach Abgabe (nach Abgabedatum sortiert, beginnend mit der der aktuellsten Abgabe)
  2. nach Verordnung (nach Ausstellungsdatum sortiert, beginnend mit der aktuellsten Verordnung)
Element Generierungsvorschrift aus den Entries Beispiel
Abgabe(n)
Folgende Datenfelder sind pro Abgabe vorhanden.
Arzneimittel Falls ein Arzneimittel abgegeben wurde:
<product/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/name>
Falls eine magistrale Zubereitung abgegeben wurde:
magistrale Zubereitung: <product/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/name>
„Lemocin – Lutschtabletten“
Oder
„Magistrale Zubereitung: Lutschtabletten“
Wirkstoff(e) In diesem Feld werden jene Wirkstoffe, welche dem Value Set „ELGA_Wirkstoffe_AGES_VS“ angehören, aneinandergereiht.
<product/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:ingredient/pharm:ingredient/pharm:name>
CETRIMONIUM BROMID, LIDOCAIN, TYROTHRICIN
Packung(en) <quantity/@value> 1
Menge/art <product/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:asContent/pharm:containerPackagedMedicine/pharm:capacityQuantity/@value> <product/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:asContent/pharm:containerPackagedMedicine/pharm:capacityQuantity/@unit> 20 Stück
ATC-Klassifikation In diesem Feld werden jene Wirkstoffe, welche dem Valueset „ELGA_whoATC_VS“ angehören, aneinandergereiht.
<product/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:ingredient/pharm:ingredient/pharm:name>
(<product/manufacturedProduct/

manufacturedMaterial/pharm:ingredient/pharm:ingredient/pharm:code/@code>)

Cetrimonium (R02AA17), Tyrothricin (R02AB02), Lidocain ( R02AD02)
Dosierung23 Dosierungsvariante 1: Tagesdosierung
<doseQuantity/@value> <doseQuantity/@unit>24,
<effectiveTime[2]/period/@unit>25



Dosierungsvariante 2: Einzeldosierung
<entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACM‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>26
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACD‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACV‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘HS‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>, täglich

Dosierungsvariante 3: Tagesdosierung an bestimmten Tagen
<doseQuantity/@value><doseQuantity/@unit>27,
<effectiveTime[2]/period/@unit>28, wöchentlich, am Wochentag(<effectiveTime[2]/comp[1]/phase/@value>)29,
Wochentag(<effectiveTime[2]/comp[2]/phase/@value>), …

Dosierungsvariante 4: Einzeldosierung an bestimmten Tagen
<entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACM‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>30
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACD‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACV‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘HS‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>, wöchentlich, am Wochentag(<entryRelationship[@typeCode=‘COMP‘]/substanceAdministration/effectiveTime/comp[1]/phase/@value>), Wochentag(<entryRelationship[@typeCode=‘COMP‘]/substanceAdministration/effectiveTime/comp[2]/phase/@value>), …

2 Einheiten, pro Tag
200 mg, pro Woche



2 - 0 - 1 - 0, pro Tag
1 - 0 - 0 - 0, pro Tag


2 Einheiten, pro Woche am Di, Do
200 mg, pro Woche am Mo, Mi, Fr

1 - 0 - 1 - 0,. pro Woche am Mo, Fr
2 - 1 - 1 - 0, pro Woche am Di

Abgabe am <author[2]/time> 2013-03-26, 08:02:00
Einnahmestart31 <effectiveTime[1]/low/@value> 2013-03-27, 00:00:00
Einnahmeende32 <effectiveTime[1]/high/@value> 2013-03-30, 23:59:59
Verordnet von
Name <author[1]/assignedAuthor/assignedPerson/name/prefix[@qualifier="AC"]>
<author[1]/assignedAuthor/assignedPerson/name/given[1]> <author[1]/assignedAuthor/assignedPerson/name/given[2]>
<author[1]/assignedAuthor/assignedPerson/name/family>, <author[1]/representedOrganization/name>
Dr. Max Franz Meier, Ordination Dr. Meier
Fachgebiet <author[1]/assignedAuthor/code@displayName> Fachärztin/Facharzt für Chirurgie
GDA-ID <author[1]/assignedAuthor/id@extension> 822143
Adresse <author[1]/representedOrganization/addr/streetName>

<author[1]/representedOrganization/addr/houseNumber>,
<author[1]/representedOrganization/addr/postalCode>
<author[1]/representedOrganization/addr/city>
Musterstraße 27/1, 1010 Wien
Abgegeben von
Name <author[2]/assignedAuthor/assignedPerson/name/prefix[@qualifier="AC"]>
<author[2]/assignedAuthor/assignedPerson/name/given[1]>
<author[2]/assignedAuthor/assignedPerson/name/given[2]>
<author[2]/assignedAuthor/assignedPerson/name/family>, <author[2]/assignedAuthor/representedOrganization/addr/name>
Mag. Jürgen Mustermann, Wald Apotheke
GDA-ID <author[2]/assignedAuthor/id@extension> 529141
Adresse <author[2]/assignedAuthor/representedOrganization/addr/streetName>
<author[2]/assignedAuthor/representedOrganization/addr/houseNumber>,
<author[2]/assignedAuthor/representedOrganization/addr/postalCode>
<author[2]/assignedAuthor/representedOrganization/addr/city>
Apothekenstraße 10, 1010 Wien
Ergänzende Informationen zur magistralen Zubereitung: Falls das Element <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/code@code> den Wert „MAGZUB“ aufweist:

$magzubCode = <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/text/reference@value >
<text/content[@ID=$magzubCode >

Erythromycin 1.0, Ultrasicc ad 50,0
Ergänzende Information Falls das Element <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/code@code> den Wert „ERGINFO“ aufweist:

$erginfoCode = <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/text/reference@value >
<text/content[@ID=$erginfoCode>
Falls das Element <entry/code@code> die Werte FFP oder RFP aufweist, wird zusätzlich folgender Text angezeigt:
Die Packungen wurden (noch) nicht vollständig abgegeben.

Lieferschwierigkeiten



Die Packungen wurden (noch) nicht vollständig abgegeben.

Zusatzinformation Patient: Falls das Element <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/code@code> den Wert „ZINFO“ aufweist:
$zinfoCode = <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/text/reference@value >
<text/content[@ID=$zinfoCode>
Bei Kreislaufproblemen den Arzt aufsuchen.
Alternative Einnahme: Falls das Element <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/code@code> den Wert „ALTEIN“ aufweist:
$alteinCode = <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/text/reference@value >
<text/content[@ID=$alteinCode >
Einnahme bei Bedarf
Mögliche Arten der Anwendung: Falls das Element <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/code@code> den Wert „ARZNEIINFO“ aufweist:
$arzneiinfoCode = <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/text/reference@value >
<text/content[@ID=$ arzneiinfoCode >
Buccale Anwendung, Anwendung in der Mundhöhle
Art der Anwendung33 <routeCode/@displayName>
Falls routeCode nicht vorhanden ist werden alle Anwendungsarten dargestellt:
Falls das Element <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/code@code> den Wert „ARZNEIINFO“ aufweist:
$arzneiinfo = <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/text/reference@value >
<text/content[@ID=$arzneiinfo>
zum Einnehmen
Verordnungs­datum <author[1]/time> 2013-03-25, 23:59:59
Therapieart <entryRelationship[@typeCode=‘COMP‘]/code@displayname> Einzelverordnung
Darreichungsform <product/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:formCode/@displayName> Tablette
Verordnung(en)
Folgende Datenfelder sind pro Verordnung vorhanden.
Arzneimittel Falls ein Arzneimittel abgegeben wurde:
<product/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/name>
Falls eine magistrale Zubereitung abgegeben wurde:
magistrale Zubereitung:
<product/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/name>
CIPROXIN FTBL 500MG
oder
„Magistrale Zubereitung: Lutschtabletten“
Wirkstoff(e) In diesem Feld werden jene Wirkstoffe, welche dem Valueset „ELGA_Wirkstoffe_AGES_VS“ angehören, aneinandergereiht.
<consumable/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:ingredient/pharm:ingredient/pharm:name>
CIPROFLOXACIN HYDROCHLORID
Packung(en) <entryRelationship/supply/quantity/@value> 1
Menge/art <consumable/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:asContent/pharm:containerPackagedMedicine/pharm:capacityQuantity/@value>

<consumable/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:asContent/pharm:containerPackagedMedicine/pharm:capacityQuantity/@unit>

20 Stück
ATC-Klassifikation In diesem Feld werden jene Wirkstoffe, welche dem Valueset „ELGA_whoATC_VS“ angehören, aneinandergereiht.
<consumable/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:ingredient/pharm:ingredient/pharm:name>
(<consumable/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:ingredient/pharm:ingredient/pharm:code/@code>)
Ciprofloxacin (J01MA02)
Dosierung Dosierungsvariante 1: Tagesdosierung
<doseQuantity/@value> <doseQuantity/@unit>34, <effectiveTime[2]/period/@unit>35



Dosierungsvariante 2: Einzeldosierung
<entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACM‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>36
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACD‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACV‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘HS‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>, täglich

Dosierungsvariante 3: Tagesdosierung an bestimmten Tagen
<doseQuantity/@value> <doseQuantity/@unit>37,
<effectiveTime[2]/period/@unit>38, wöchentlich, am Wochentag(<effectiveTime[2]/comp[1]/phase/@value>)39, Wochentag(<effectiveTime[2]/comp[2]/phase/@value>), …



Dosierungsvariante 4: Einzeldosierung an bestimmten Tagen
<entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACM‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>40
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACD‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘ACV‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>
- <entryRelationship[substanceAdministration/effectiveTime/event/@code=‘HS‘]/substanceAdministration/doseQuantity/@value>, wöchentlich, am Wochentag(<entryRelationship[@typeCode=‘COMP‘]/substanceAdministration/effectiveTime/comp[1]/phase/@value>), Wochentag(<entryRelationship[@typeCode=‘COMP‘]/substanceAdministration/effectiveTime/comp[2]/phase/@value>), …

2 Einheiten, pro Tag
200 mg, pro Woche


2 - 0 - 1 - 0, pro Tag
1 - 0 - 0 - 0, pro Tag


2 Einheiten, pro Woche am Di, Do
200 mg, pro Woche am Mo, Mi, Fr

1 - 0 - 1 - 0,. pro Woche am Mo, Fr
2 - 1 - 1 - 0, pro Woche am Di

Einnahmestart <effectiveTime[1]/low/@value> 2013-03-27, 00:00:00
Einnahmeende <effectiveTime[1]/high/@value> 2013-03-30, 23:59:59
Verordnet von
Name <author/assignedAuthor/assignedPerson/name/prefix[@qualifier="AC"]>
<author/assignedAuthor/assignedPerson/name/given[1]>

<author/assignedAuthor/assignedPerson/name/given[2]>
<author/assignedAuthor/assignedPerson/name/family>,
<author/representedOrganization/name>

Dr. Max Franz Meier, Ordination Dr. Meier
Fachgebiet <author/assignedAuthor/code@displayName> Fachärztin/Facharzt für Chirurgie
GDA-ID <author/assignedAuthor/id@extension> 822143
Adresse <author/representedOrganization/addr/streetName>
<author/representedOrganization/addr/houseNumber>,
<author/representedOrganization/addr/postalCode>
<author/representedOrganization/addr/city>
Musterstraße 27/1, 1010 Wien
Ergänzende Informationen zur magistralen Zubereitung: Falls das Element <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/code@code> den Wert „MAGZUB“ aufweist:

$magzubCode = <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/text/reference@value >
<text/content[@ID=$magzubCode >

Erythromycin 1.0, Ultrasicc ad 50,0.
Ergänzende Information Falls das Element <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/code@code> den Wert „ERGINFO“ aufweist:
$erginfoCode =

<entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/text/reference@value >
<text/content[@ID=$erginfoCode>

Darf nicht mit Milch eingenommen werden
Zusatzinformation Patient: Falls das Element <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/code@code> den Wert „ZINFO“ aufweist:
$zinfoCode =

<entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/text/reference@value >
<text/content[@ID=$zinfoCode>

Bei Kreislaufproblemen den Arzt aufsuchen.
Alternative Einnahme: Falls das Element <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/code@code> den Wert „ALTEIN“ aufweist:
$alteinCode =

<entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/text/reference@value >
<text/content[@ID=$alteinCode >

Einnahme bei Bedarf
Mögliche Arten der Anwendung: Falls das Element <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/code@code> den Wert „ARZNEIINFO“ aufweist:
$arzneiinfoCode =

<entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/text/reference@value >
<text/content[@ID=$ arzneiinfoCode >

Buccale Anwendung, Anwendung in der Mundhöhle
Art der Anwendung <routeCode/@displayName>
Falls routeCode nicht vorhanden ist werden allen Anwendungsarten dargestellt:
Falls das Element <entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/code@code> den Wert „ARZNEIINFO“ aufweist:
$arzneiinfo =

<entryRelationship[@typeCode=‘SUBJ‘]/act/text/reference@value >
<text/content[@ID=$arzneiinfo>

zum Einnehmen
Verordnungs­datum <author/time> 2013-03-25, 23:59:59
Therapieart <entryRelationship[@typeCode=‘COMP‘]/code@displayname> Einzelverordnung
Darreichungsform <consumable/manufacturedProduct/manufacturedMaterial/pharm:formCode/@displayName> Tablette

23 Die Elemente der Dosierungsinformationen bei Abgaben sind in einem entryRelationShip/substanceAdministration Element abgebildet (siehe Kapitel 6.4.2.2.7).
24 Wenn @unit nicht gegeben ist, ist das Wort „Einheiten“ anzugeben
25 @unit ist gemäß Valueset „ELGA_MedikationFrequenz_VS“ auf den displayName zu übersetzen
26 Wenn Element nicht vorhanden, ist 0 anzugeben
27 Wenn @unit nicht gegeben ist, ist das Wort „Einheiten“ anzugeben
28 @unit ist gemäß Valueset „ELGA_MedikationFrequenz“ auf den displayName zu übersetzen
29 Wochentag(<Datum>) ist hier eine Funktion zur Ermittlung des Wochentags des angegebenen Datums (z.B. Mo für Montag)
30 Wenn Element nicht vorhanden, ist 0 anzugeben
31 Einnahmestart bei Abgaben ist in einem entryRelationShip/substanceAdministration Element abgebildet (siehe Kapitel 6.4.2.2.7).
32 Einnahmeende bei Abgaben ist in einem entryRelationShip/substanceAdministration Element abgebildet (siehe Kapitel 6.4.2.2.7).
33 Art der Anwendung bei Abgaben ist in einem entryRelationShip/substanceAdministration Element abgebildet (siehe Kapitel 6.4.2.2.7).
34 Wenn @unit nicht gegeben ist, ist das Wort „Einheiten“ anzugeben
35 @unit ist gemäß Valueset „ELGA_MedikationFrequenz_VS“ auf den displayName zu übersetzen
36 Wenn Element nicht vorhanden, ist 0 anzugeben
37 Wenn @unit nicht gegeben ist, ist das Wort „Einheiten“ anzugeben
38 @unit ist gemäß Valueset „ELGA_MedikationFrequenz“ auf den displayName zu übersetzen
39 Wochentag(<Datum>) ist hier eine Funktion zur Ermittlung des Wochentags des angegebenen Datums (z.B. Mo für Montag)
40 Wenn Element nicht vorhanden, ist 0 anzugeben

Empfehlung zum Layout der Tabelle:

Abgabe(n)
Arzneimittel41 Wirkstoff(e)
Lemocin - Lutschtabletten CETRIMONIUM BROMID, LIDOCAIN, TYROTHRICIN
Packung(en) Menge/art ATC-Klassifikation Dosierung Abgabe am Einnahmestart Einnahmeende
1 20 Stück Cetrimonium (R02AA17) 2 – 0 – 1 – 0, täglich, Einnahme bei Bedarf 2013-03-26, 08:02:00 2013-03-27, 00:00:00 2013-03-30, 23:59:59
Verordnet von
Name Fachgebiet GDA-ID Adresse
Dr. Max Franz Meier, Ordination Dr. Meier Fachärztin/Facharzt für Chirurgie 822143 Musterstraße 27/1, 1010 Wien
Abgegeben von
Name GDA-ID Adresse
Mag. Jürgen Mustermann, Wald Apotheke 529141 Apothekenstraße 10, 1010 Wien
 
Ergänzende Information: Darf nicht mit Milch eingenommen werden.
Zusatzinformation Patient: Bei Kreislaufproblemen den Arzt aufsuchen.
Alternative Einnahme: Einnahme bei Bedarf
Mögliche Arten der Anwendung: Buccale Anwendung, Anwendung in der Mundhöhle
Verordnungsdatum: 2013-03-25, 23:59:59
Therapieart: Einzelverordnung
Darreichungsform: Tablette
 
Arzneimittel Wirkstoff(e)
Magistrale Zubereitung: Lutschtabletten Erythromycin
Packung(en) Menge/art ATC-Klassifikation Dosierung Abgabe am Einnahmestart Einnahmeende
2 - - 1 – 0 – 1 – 0, täglich 2013-03-26, 08:02:00 2013-03-27, 00:00:00 2013-03-30, 23:59:59
Verordnet von
Name Fachgebiet GDA-ID Adresse
Dr. Max Franz Musterdoktor, Meier Fachärztin/Facharzt für Chirurgie 822143 Musterstraße 27/1, 1010 Wien
Abgegeben von
Name GDA-ID Adresse
Mag. Jürgen Mustermann, Wald Apotheke 529141 Apothekenstraße 10, 1010 Wien
 
Ergänzende Information zur magistralen Zubereitung: Erythromycin 1.0, Ultrasicc ad 50,0
Art der Anwendung: zum Einnehmen
Verordnungsdatum: 2013-03-25, 23:59:59
Therapieart: Einzelverordnung
Darreichungsform: Salbe
 
Arzneimittel Wirkstoff(e)
Parkemed 250 mg - Kapseln MEFENAMINSÄURE
Packung(en) Menge/art ATC-Klassifikation Dosierung Abgabe am Einnahmestart Einnahmeende
0 10 Stück Mefenaminsäure(M01AG01) 1 – 0 – 1 – 0, täglich 2013-03-26, 08:02:00 2013-03-27, 00:00:00 2013-03-30, 23:59:59
Verordnet von
Name Fachgebiet GDA-ID Adresse
Dr. Max Franz Musterdoktor, Meier Fachärztin/Facharzt für Chirurgie 822143 Musterstraße 27/1, 1010 Wien
Abgegeben von
Name GDA-ID Adresse
Mag. Jürgen Mustermann, Wald Apotheke 529141 Apothekenstraße 10, 1010 Wien
 
Ergänzende Information: Lieferschwierigkeiten
Die Packungen wurden (noch) nicht vollständig abgegeben.
Art der Anwendung: zum Einnehmen
Verordnungsdatum: 2013-03-25, 23:59:59
Therapieart: Einzelverordnung
Darreichungsform: Kapsel
 
Arzneimittel Wirkstoff(e)
Parkemed 250 mg - Kapseln MEFENAMINSÄURE
Packung(en) Menge/art ATC-Klassifikation Dosierung Einnahmestart Einnahmeende
1 10 Stück Mefenaminsäure(M01AG01) 2 – 0 – 1 – 0, täglich 2013-03-27, 00:00:00 2013-03-30, 23:59:59
Verordnet von
Name Fachgebiet GDA-ID Adresse
Dr. Max Franz Musterdoktor, Meier Fachärztin/Facharzt für Chirurgie 822143 Musterstraße 27/1, 1010 Wien
Abgegeben von
Name GDA-ID Adresse
Mag. Jürgen Mustermann, Wald Apotheke 529141 Apothekenstraße 10, 1010 Wien
 
Ergänzende Information: Darf nicht mit Milch eingenommen werden
Zusatzinformation Patient: Bei Kreislaufproblemen den Arzt aufsuchen.
Alternative Einnahme: Einnahme bei Bedarf
Mögliche Arten der Anwendung: Buccale Anwendung, Anwendung in der Mundhöhle
Verordnungsdatum: 2013-03-25, 23:59:59
Therapieart: Einzelverordnung
Darreichungsform: Kapsel
 
Arzneimittel Wirkstoff(e)
Magistrale Zubereitung: Lutschtabletten CIPROFLOXACIN HYDROCHLORID
Packung(en) Menge/art ATC-Klassifikation Dosierung Einnahmestart Einnahmeende
1 20 Stück Ciprofloxacin (J01MA02) 2 – 0 – 1 – 0, täglich
Verordnet von
Name Fachgebiet GDA-ID Adresse
Dr. Max Franz Meier, Ordination Dr. Meier Fachärztin/Facharzt für Chirurgie 822143 Musterstraße 27/1, 1010 Wien
Abgegeben von
Name GDA-ID Adresse
Mag. Jürgen Mustermann, Wald Apotheke 529141 Apothekenstraße 10, 1010 Wien
 
Ergänzende Information zur magistralen Zubereitung: Ciprofloxacin Hydrochlorid 2.5
Art der Anwendung: zum Einnehmen
Verordnungsdatum: 2013-03-25, 23:59:59
Therapieart: Einzelverordnung
Darreichungsform: Tablette
 


41 In der Tabelle des narrativen Teils werden Arzneimittel chronologisch nacheinander angeführt.

Pharmazeutische Empfehlung Sektion

Diese Sektion wird in Dokumentklasse „Pharmazeutische Empfehlung“ verwendet.

Überblick

EIS „Full Support“
Template ID ELGA: 1.2.40.0.34.11.8.4.2.1
Parent Template ID IHE PHARM Pharmaceutical Advice Section:
1.3.6.1.4.1.19376.1.9.1.2.2
Titel der Sektion Pharmazeutische Empfehlung
Definition Diese Sektion entspricht einer Korrekturmeldung zu einer bestehenden Verordnung oder Abgabe und enthält eine „Pharmazeutische Empfehlung“
Codierung LOINC: 61357-0, „Medication Pharmaceutical Advice.Brief“
Konformität [M]
Konformität Level 3 [M]
ELGA MedikationPharmazeutischeEmpfehlung-Entry

(1.2.40.0.34.11.8.4.3.1)

Spezifikation

  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.8.4.2.1/static-2017-08-31T143932


Textbereich der Sektion
Empfehlung zur Gestaltung im Falle von CDA Level 3

Tabelle zur Darstellung des Status
Die erste Tabelle stellt den Status der Pharmazeutischen Empfehlung dar. Die zugrundeliegenden Daten befinden sich im <entry/observation> Element.

Verordnung oder Abgabe Dokumenten ID Status
Wenn <entryRelationship[@typeCode=‘REFR‘]/substanceAdministration dann Verordnung
Wenn < entryRelationship[@typeCode=‘REFR‘]/supply dann Abgabe
<entryRelationship[@typeCode=‘REFR‘] /substanceAdministration| supply/ id/ @root> / <br/><entryRelationship[@typeCode=‘REFR‘]/substanceAdministration|supply/id/@extension> 
< code/@displayName>

Beispiel:

Verordnung oder Abgabe Item ID Status
Verordnung 1.2.40.0.10.1.4.3.4.2.2 / 4711 Änderung

Tabelle zur Darstellung der geänderten Verordnung (im Falle von Status = CHANGE zu einer Verordnung)
Siehe Spezifikation der Darstellung einer Verordnung im Kapitel Tabelle zur Darstellung der Verordnungen.

Tabelle zur Darstellung der geänderten Dosierungsinformationen bei einer Abgabe (im Falle von Status = CHANGE zu einer Abgabe)
Siehe Spezifikation der Darstellung geänderter Dosierungsinformationen im Kapitel Tabelle zur Darstellung der geänderten Dosierungsinformationen.

Tabelle zur Darstellung der geänderten Patienteninformationen bei einer Abgabe (im Falle von Status = CHANGE zu einer Abgabe)
Sind geänderte Patienteninformationen vorhanden (gemäß Kapitel geänderte Abgabe) müssen diese in einer gesonderten Tabelle angegeben werden.

Element Generierungsvorschrift aus den Entries Beispiel
Zusatzinformationen für den Patienten und alternative Einnahme Generierungsvorschrift gemäß Kapitel Tabelle zur Darstellung der Verordnungen. Die Dosierung ist genau einzuhalten! Nur alle 2 Wochen am Dienstag


Empfehlung zum Layout der Tabelle:
Geänderte Patienteninformationen

Zusatzinformationen für den Patienten und alternative Einnahme Die Dosierung ist genau einzuhalten! Nur alle 2 Wochen am Dienstag

Maschinenlesbare Elemente

ELGA MedikationVerordnung-Entry

Template ID ELGA: 1.2.40.0.34.11.8.1.3.1
Parent Template ID HL7 CCD 3.9:
2.16.840.1.113883.10.20.1.24
IHE PCC Medications Entry:
1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.7
IHE PHARM Prescription Entry:
1.3.6.1.4.1.19376.1.9.1.3.2

CDA R-MIM (L-POCD_RM000040) Ausschnitt - Klassen um die Verordnung.
Abbildung 3: CDA R-MIM (L-POCD_RM000040) Ausschnitt - Klassen um die Verordnung

Diese Abbildung zeigt die für die Verordnung relevanten R-MIM Klassen SubstanceAdministration, Consumable, entryRelationship. Die Reihenfolge der Attribute entsprechend Schema ist normativ.

Spezifikation

  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.8.1.3.1/static-2017-08-31T160242


Spezifikation Einnahmedauer
  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.30006/static-2017-08-31T151030


Spezifikation Dosierungsvariante 1: Tagesdosierung
  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.30007/static-2017-08-31T154050
  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.30037/static-2017-08-31T154305
  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.30038/static-2017-08-31T154347


Spezifikation Dosierungsvariante 2: Einzeldosierung
  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.30008/static-2017-08-31T154649
  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.30039/static-2017-08-31T154721
  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.30040/static-2017-08-31T154845


Spezifikation Dosierungsvariante 3: Tagesdosierung an bestimmten Tagen
  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.30009/static-2017-08-31T155351
  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.30041/static-2017-08-31T155451
  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.30042/static-2017-08-31T155559


Spezifikation Dosierungsvariante 4: Einzeldosierung an bestimmten Tagen
  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.30010/static-2017-08-31T160212
  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.30043/static-2017-08-31T160316
  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.30044/static-2017-08-31T160416


Spezifikation ID des Verordnungs-Entry Containers (Rezept-Dokument)
  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.90013/static-2017-09-01T100951


ID des MedikationVerordnung-Entry

In diesem Element wird die VerordnungsID angegeben. Die VerordnungsID MUSS die eMED-ID beinhalten um eine globale Eindeutigkeit zu gewährleisten.

Strukturvorschrift: VerordnungsID = {eMED-ID}_{lokal vergebene ID}

Beispiel: WYE82A2G8EEW_4711

Im Falle, dass das ELGA MedikationVerordnung-Entry im Rahmen der Medikationsliste vorliegt, werden zwei ID-Elemente angegeben, welche wie folgt befüllt sind:

  1. Das erste ID Element enthält eine von Zentralkomponenten der e-Medikation vergebene neue ID des Verordnungs-Entry, welche durch eine eigene OID im @root-Attribut gekennzeichnet ist. Diese neue ID ist notwendig, da das Verordnungs-Entry bei Rückgabe in der Medikationsliste durch die Zentralkomponenten mit verschiedenen zusätzlichen Informationen ergänzt wird.
  2. Das zweite ID Element enthält die ID des ursprünglich im Rezept-Dokument angegebenen Verordnungs-Entry, welcher der Ausgangspunkt des vorliegenden Verordnungs-Entry darstellt.


Einnahmedauer

Die Einnahmedauer dokumentiert den Zeitraum in dem die Einnahme des Medikaments erfolgen SOLL und wird im ersten effectiveTime-Element angegeben.

Ist eine Dosierungsvariante gemäß Kapitel 6.4.1.1.3 angegeben, MUSS die Einnahmedauer angegeben werden.

Dosierungsvarianten/Zeitpunkt(e) der Einnahme

Die Dosierungsvariante dokumentiert Dosis und den Zeitpunkt bzw. die Zeitpunkte innerhalb des Einnahmezeitraums, an denen die Einnahme des Medikaments erfolgen soll (z.B. Tages-dosierungen, Morgens-Mittags-Abends-Nachts, etc.).

Die Angabe der Dosierung ist optional.
Wenn eine Dosierung gemäß einer der Dosierungsvarianten angegeben wird, sind die Konformitäten wie im Folgenden beschrieben zu befolgen, ansonsten DÜRFEN alle im folgenden beschriebenen Elemente NICHT vorhanden sein.

Die folgenden Dosierungsvarianten sind erlaubt (erlaubt sind auch eine freitextliche Angabe der Dosierung und eine zusätzliche Information für den Patienten, siehe Zusatzinformation für den Patienten, alternative Einnahme und Informationen zur Arznei):

  • Dosierungsvariante 1: Tagesdosierung
  • Dosierungsvariante 2: Einzeldosierung
  • Dosierungsvariante 3: Tagesdosierung an bestimmten Tagen
  • Dosierungsvariante 4: Einzeldosierung an bestimmten Tagen

Die Angabe der Dosierungsvarianten ist strukturell unterschiedlich:

Dosierungsvarianten 1 und 3
  1. TemplateID für „Normal dosing“ MUSS angegeben werden: 1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.7.1
  2. Unmittelbar nach dem effectiveTime-Element für die Einnahmedauer werden ein weiteres effectiveTime-Element und ein doseQuantity-Element angegeben.
  3. Untergeordnete Komponenten für „Split dosing“ am Ende des ELGA MedikationVerordnung-Entry entfallen.
Dosierungsvarianten 2 und 4
  1. TemplateID für „Split dosing“ MUSS angegeben werden: 1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.9
  2. Das weitere effectiveTime-Element und das doseQuantity-Element nach dem effectiveTime-Element für die Einnahmedauer entfallen.
  3. Untergeordnete Komponenten für „Split dosing“ am Ende des ELGA MedikationVerordnung-Entry MÜSSEN angegeben werden.
Zusatzinformation für den Patienten, alternative Einnahme und Informationen zur Arznei

Zusatzinformationen für den Patienten, Informationen zur alternativen Einnahme und Informationen zur Arznei können hier angegeben werden.

Alle Informationskategorien sind Freitextfelder und werden strukturell getrennt abgelegt. Die strukturelle Trennung erfolgt im narrativen Bereich und wird mittels <content> Elementen vorgenommen.

Beispiele für die Informationskategorien sind:

  • Zusatzinformationen für den Patienten (ZINFO): Allgemeine Informationen, Auswirkungen der Einnahme, Verhaltensanweisungen („beeinträchtigt ihre Fahrtüchtigkeit“)
  • Informationen zur alternativen Einnahme (ALTEIN): Anweisungen, die die Einnahme direkt betreffen: Mengen, Zeitpunkte, Sequenzen, Art der Einnahme (Einnahme zusammen / nicht zusammen mit). Hier kann die Dosierung angegeben werden. Es können hier vollständige Einnahmeinformationen angegeben werden oder Ergänzungen zu einer der vier erlaubten strukturierten Dosierungsvarianten.
  • Informationen zur Arznei (ARZNEIINFO): wird automatisiert in der Medikationsliste eingetragen

Der Bereich für die Zusatzinformationen für den Patienten MUSS mittels <content ID="zinfo-{generierteID}"> eingefasst werden. Die Angabe von Zusatzinformationen für den Patienten (z.B.: spezielle Anweisungen, etc.) ist OPTIONAL.

Der Bereich für die Informationen zur alternativen Einnahme MUSS mittels <content ID="altein-{generierteID}"> eingefasst werden. Die Angabe von Informationen zur alternativen Einnahme (z.B.: Einnahme bei Bedarf, etc.) ist OPTIONAL.

Der Bereich für die Informationen zur Arznei MUSS mittels <content ID="arzneiinfo-{generierteID}"> eingefasst werden. Informationen zur Arznei (z.B.: Mögliche Anwendungsarten, etc.) werden nur bei ELGA MedikationVerordnung-Entries verwendet, welche im Rahmen der Medikationsliste vorliegen. In allen anderen Fällen, DARF diese Information NICHT angegeben werden.

Abgesehen von diesen Blöcken sind weitere Daten im Bereich NICHT ERLAUBT.

Ergänzende Informationen zur Abgabe und magistralen Zubereitung

Ergänzende Informationen zur Abgabe und magistralen Zubereitung können hier angegeben werden.

Alle Informationskategorien sind Freitextfelder und werden strukturell getrennt abgelegt. Die strukturelle Trennung erfolgt im narrativen Bereich und wird mittels <content> Elementen vorgenommen.

Der Bereich für die ergänzenden Informationen zur Abgabe MUSS mittels <content ID="erginfo-{generierteID}"> eingefasst werden. Die Angabe ergänzender Informationen zur Abgabe (z.B.: spezielle Anweisungen für den Apotheker, etc.) ist OPTIONAL.

Der Bereich für die ergänzenden Informationen zur magistralen Zubereitung MUSS mittels <content ID="magzub-{generierteID}"> eingefasst werden. Die Angabe ergänzender Informationen zur magistralen Zubereitung (z.B. Zusatzstoffe, Verarbeitung, etc.) ist VERPFLICHTEND, wenn die Verordnung eine magistrale Zubereitung ist. Sind keine ergänzenden Informationen vorhanden, MUSS der Text „Magistrale Zubereitung“ angegeben werden.

Abgesehen von diesen Blöcken sind weitere Daten im Bereich NICHT ERLAUBT.

Id1.2.40.0.34.11.30034Gültigkeit2014‑09‑10
StatusKgreen.png AktivVersions-Label
NamePharmacistInstructionsAnzeigenamePharmacist Instructions
KlassifikationCDA Entry Level Template
Offen/GeschlossenOffen (auch andere als die definierten Elemente sind erlaubt)
Benutzt von / Benutzt
Benutzt von 0 Transactions und 17 Templates, Benutzt 0 Templates
Benutzt von als NameVersion
1.2.40.0.34.11.8.1.3.1InklusionKyellow.png Medikation Verordnung Entry eMedikation2017‑08‑31 16:02:42
1.2.40.0.34.11.2.2.21Link.pngKyellow.png Medikation bei Einweisung (full)2017‑09‑01 12:22:00
1.2.40.0.34.11.2.2.21Link.pngKgreen.png Medikation bei Einweisung (full)2014‑05‑14
1.2.40.0.34.11.2.2.8Link.pngKyellow.png Empfohlene Medikation (full support)2017‑09‑13 10:09:30
1.2.40.0.34.11.2.2.8Link.pngKgreen.png Empfohlene Medikation (full support)2014‑05‑14
1.2.40.0.34.11.8.1.2.1Link.pngKgreen.png Rezept Section2014‑01‑31
1.2.40.0.34.11.8.3.2.1Link.pngKyellow.png Medikationslisten Section2017‑08‑31 14:20:20
1.2.40.0.34.11.8.3.2.1Link.pngKgreen.png Medikationslisten Section2014‑01‑31
1.2.40.0.34.11.8.4.3.1Link.pngKyellow.png Medikation Pharmazeutische Empfehlung Entry eMedikation2017‑09‑01 11:17:09
1.2.40.0.34.11.8.4.2.1Link.pngKyellow.png Pharmazeutische Empfehlung Section2017‑08‑31 14:39:32
1.2.40.0.34.11.8.4.2.1Link.pngKgreen.png Pharmazeutische Empfehlung Section2014‑01‑31
1.2.40.0.34.11.8.4.3.1Link.pngKgreen.png Medikation Pharmazeutische Empfehlung Entry eMedikation2014‑03‑04
1.2.40.0.34.11.8.1.3.1InklusionKgreen.png Medikation Verordnung Entry eMedikation2014‑09‑01
1.2.40.0.34.11.8.2.3.1InklusionKyellow.png Medikation Abgabe Entry eMedikation2017‑09‑01 11:01:51
1.2.40.0.34.11.8.2.2.1Link.pngKyellow.png Abgabe Section2017‑07‑21 11:58:04
1.2.40.0.34.11.8.2.2.1Link.pngKgreen.png Abgabe Section2014‑01‑31
1.2.40.0.34.11.8.2.3.1InklusionKgreen.png Medikation Abgabe Entry eMedikation2014‑09‑10
Beispiel
Beispiel
<act classCode="ACT" moodCode="INT">
  <templateId root="2.16.840.1.113883.10.20.1.43"/>  <templateId root="1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.3.1"/>  <code code="FINSTRUCT" codeSystem="1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.2" codeSystemName="IHEActCode"/>  <text>
    <reference value="#abginfo-{generierteID}"/>  </text>
  <statusCode code="completed"/>  <!-- Eine oder mehrere Referenzen zu Informationskategorien: “Ergänzende Informationen zur Abgabe”, “Ergänzende Informationen zur magistralen Zubereitung” -->
  <entryRelationship typeCode="SUBJ" inversionInd="true">
    <act classCode="ACT" moodCode="INT">
      <templateId root="1.2.40.0.34.11.8.0.3.2"/>      <code code="ERGINFO" codeSystem="1.2.40.0.34.5.103" codeSystemName="ELGA_ActCode"/>      <text>
        <reference value="#erginfo|magzub-{generierteID}"/>      </text>
      <statusCode code="completed"/>    </act>
  </entryRelationship>
</act>
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:act
1 … 1M(Pha...ons)
Treetree.png@classCode
1 … 1FACT
Treetree.png@moodCode
1 … 1FINT
Treetree.pnghl7:templateId
II1 … 1M(Pha...ons)
Treeblank.pngTreetree.png@root
1 … 1F2.16.840.1.113883.10.20.1.43
Treetree.pnghl7:templateId
II1 … 1M(Pha...ons)
Treeblank.pngTreetree.png@root
1 … 1F1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.3.1
Treetree.pnghl7:code
CE1 … 1M(Pha...ons)
Treeblank.pngTreetree.png@code
CONF1 … 1FFINSTRUCT
Treeblank.pngTreetree.png@codeSystem
1 … 1F1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.2
Treetree.pnghl7:text
ED1 … 1MText Element (verweist auf die Stelle im narrativen Text-Bereich, an der die ergänzenden Informationen zur Abgabe oder zu der magistralen Zubereitungen angeführt sind)(Pha...ons)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:reference
TEL1 … 1M(Pha...ons)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1R#abginfo-{generierteID}, z.B.: #abginfo-1
Treetree.pnghl7:statusCode
CS1 … 1M(Pha...ons)
Treeblank.pngTreetree.png@code
CONF1 … 1Fcompleted
Treetree.pnghl7:entryRelationship
1 … 2MKomponente zur Aufnahme der Referenz zu einer Unterkategorie (mindestens eine Unterkategorie muss angegeben sein).(Pha...ons)
Treeblank.pngTreetree.png@typeCode
1 … 1FSUBJ
Treeblank.pngTreetree.png@inversionInd
1 … 1Ftrue
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:act
1 … 1M(Pha...ons)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
1 … 1FACT
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@moodCode
1 … 1FINT
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:templateId
II1 … 1M(Pha...ons)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@root
1 … 1F1.2.40.0.34.11.8.0.3.2
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:code
CE1 … 1M(Pha...ons)
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.160 ELGA_ActCode_AbgInfo (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:text
ED1 … 1MText Element (verweist auf die Stelle im narrativen Text-Bereich, an der die entsprechende Unterkategorie angeführt ist)(Pha...ons)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:reference
TEL1 … 1M(Pha...ons)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1R#erginfo|magzub-{generierteID} Der Prefix muss dem gewählten Code entsprechen. z.B.: #magzub-1
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:statusCode
CS1 … 1M(Pha...ons)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
CONF1 … 1Fcompleted

ELGA MedikationAbgabe-Entry

Template ID ELGA: 1.2.40.0.34.11.8.2.3.1
Parent Template ID HL7 CCD 3.9:
2.16.840.1.113883.10.20.1.34
IHE PCC Supply Entry:
1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.7.3
IHE PHARM Dispense Entry:
1.3.6.1.4.1.19376.1.9.1.3.4

CDA R-MIM (L-POCD_RM000040) Ausschnitt - Klassen um die Abgabe.
Abbildung 4: CDA R-MIM (L-POCD_RM000040) Ausschnitt - Klassen um die Abgabe

Abbildung 4 zeigt die für die Abgabe relevanten R-MIM Klassen Supply und Product. Die Reihenfolge der Attribute entsprechend Schema ist normativ.

Spezifikation

  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.8.2.3.1/static-2017-09-01T110151


Altered Dosage Instructions
Id1.2.40.0.34.11.30035Gültigkeit2013‑12‑21
StatusKgreen.png AktivVersions-Label
NameAlteredDosageInformationAnzeigenameAltered Dosage Instructions
KlassifikationCDA Entry Level Template
Offen/GeschlossenOffen (auch andere als die definierten Elemente sind erlaubt)
Benutzt von / Benutzt
Benutzt von 0 Transactions und 8 Templates, Benutzt 14 Templates
Benutzt von als NameVersion
1.2.40.0.34.11.8.2.3.1ContainmentKyellow.png Medikation Abgabe Entry eMedikation2017‑09‑01 11:01:51
1.2.40.0.34.11.2.2.21Link.pngKyellow.png Medikation bei Einweisung (full)2017‑09‑01 12:22:00
1.2.40.0.34.11.2.2.21Link.pngKgreen.png Medikation bei Einweisung (full)2014‑05‑14
1.2.40.0.34.11.8.2.2.1Link.pngKyellow.png Abgabe Section2017‑07‑21 11:58:04
1.2.40.0.34.11.8.2.2.1Link.pngKgreen.png Abgabe Section2014‑01‑31
1.2.40.0.34.11.8.3.2.1Link.pngKyellow.png Medikationslisten Section2017‑08‑31 14:20:20
1.2.40.0.34.11.8.3.2.1Link.pngKgreen.png Medikationslisten Section2014‑01‑31
1.2.40.0.34.11.8.2.3.1ContainmentKgreen.png Medikation Abgabe Entry eMedikation2014‑09‑10
Benutzt als NameVersion
1.2.40.0.34.11.90012InklusionKyellow.png Sbadm TemplateId OptionsDYNAMIC
1.2.40.0.34.11.30006InklusionKyellow.png EinnahmedauerDYNAMIC
1.2.40.0.34.11.30007InklusionKyellow.png Dosierungsvariante 1: Tagesdosierung effectiveTimeDYNAMIC
1.2.40.0.34.11.30008InklusionKyellow.png Dosierungsvariante 2: EinzeldosierungDYNAMIC
1.2.40.0.34.11.30009InklusionKyellow.png Dosierungsvariante 3: Tagesdosierung mit EinnahmepauseDYNAMIC
1.2.40.0.34.11.30010InklusionKyellow.png Dosierungsvariante 4: Einzeldosierung mit EinnahmepauseDYNAMIC
1.2.40.0.34.11.30037InklusionKyellow.png Dosierungsvariante 1: Tagesdosierung doseQuantityDYNAMIC
1.2.40.0.34.11.30039InklusionKyellow.png Dosierungsvariante 2: Einzeldosierung doseQuantityDYNAMIC
1.2.40.0.34.11.30041InklusionKyellow.png Dosierungsvariante 3: Tagesdosierung mit Einnahmepause doseQuantityDYNAMIC
1.2.40.0.34.11.30043InklusionKyellow.png Dosierungsvariante 4: Einzeldosierung mit Einnahmepause doseQuantityDYNAMIC
1.2.40.0.34.11.30038InklusionKyellow.png Dosierungsvariante 1: Tagesdosierung entryRelationshipDYNAMIC
1.2.40.0.34.11.30040InklusionKyellow.png Dosierungsvariante 2: Einzeldosierung entryRelationshipDYNAMIC
1.2.40.0.34.11.30042InklusionKyellow.png Dosierungsvariante 3: Tagesdosierung mit Einnahmepause entryRelationshipDYNAMIC
1.2.40.0.34.11.30044InklusionKyellow.png Dosierungsvariante 4: Einzeldosierung mit Einnahmepause entryRelationshipDYNAMIC
ItemDTKardKonfBeschreibungLabel
hl7:substanceAdministration
1 … 1M(Alt...ion)
Treetree.png@classCode
1 … 1FSBADM
Treetree.png@moodCode
1 … 1FINT
Treetree.pnghl7:templateId
II1 … 1(Alt...ion)
Treeblank.pngTreetree.png@root
1 … 1F1.3.6.1.4.1.19376.1.9.1.3.6
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.90012 Sbadm TemplateId Options (DYNAMIC)
Treetree.pnghl7:templateId
IIC
Dosierungsart, mögliche Werte:
a) Normal: @root = 1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.7.1
b) Split: @root = 1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.9
Es ist in jedem Fall die TemplateId für „Normal dosing“ (a) anzugeben (auch wenn keine strukturierten Dosierungsinformationen angegeben sind), außer es ist gemäß Kapitel „Dosierungsvarianten/Zeitpunkt(e) der Einnahme“ die Angabe von „Split dosing“ (b) vorgeschrieben
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreetree.png@root
uid1 … 1F1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.21
 Constraint
Konditionale Konformität
  • Einnahmedauer beinhaltet low/high Elemente Conf: NP
  • Einnahmedauer beinhaltet ein width Element: Card 1..1 Conf M
Auswahl1 … 1
Dosierungsart: Normal (1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.7.1) oder Split (1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.9)
Elemente in der Auswahl:
  • hl7:templateId[not(@nullFlavor)]
  • hl7:templateId[not(@nullFlavor)]
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:templateId
II … 1M(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@root
uid1 … 1F1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.7.1
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:templateId
II … 1M(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@root
uid1 … 1F1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.9
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.30006 Einnahmedauer (DYNAMIC)
Auswahl0 … 1Elemente in der Auswahl:
  • hl7:effectiveTime[1][hl7:low]
  • hl7:effectiveTime[1][hl7:width]
  • hl7:effectiveTime[1][@nullFlavor]
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:effectiveTime
IVL_TSZeitelement zur Dokumentation der Einnahmedauer.(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [1] [hl7:low]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:low
TS1 … 1RZeitpunkt des Einnahmestarts.
Zugelassene nullFlavor: UNK
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:high
TS1 … 1RZeitpunkt des Einnahmeendes.
Zugelassene nullFlavor: UNK
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:effectiveTime
IVL_TSDauer der Einnahme wenn Einnahmestart unbekannt(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [1] [hl7:width]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:width
PQ1 … 1R
Dauer der Einnahme, wenn Einnahmestart unbekannt
Bemerkung: Wenn ein width Element angegeben wird, MUSS auch die templateId für „Delay Start Dosing“ angegeben werden.
Siehe Kapitel „Template IDs"

(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@unit
cs0 … 1 
 CONF
Der Wert von @unit muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.69 ELGA_MedikationFrequenz (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:effectiveTime
IVL_TS(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [1] [@nullFlavor]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FNA
 ConstraintKonditionale Konformität <TBODY></TBODY>
CardConfPrädikat
1..1MEs wird in einer Verordnung (1.2.40.0.34.11.8.1.3.1) die Dosierungsvariante "Split" mit templateId 1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.9 verwendet wird.
NPSonst
AuswahlElemente in der Auswahl:
  • hl7:effectiveTime[hl7:period and not(hl7:phase)] eingefügt vom Template 1.2.40.0.34.11.30007 Dosierungsvariante 1: Tagesdosierung effectiveTime (DYNAMIC)
  • hl7:effectiveTime[2] eingefügt vom Template 1.2.40.0.34.11.30008 Dosierungsvariante 2: Einzeldosierung (DYNAMIC)
  • ein Element eingefügt vom Template 1.2.40.0.34.11.30009 Dosierungsvariante 3: Tagesdosierung mit Einnahmepause (DYNAMIC)
  • hl7:effectiveTime[2] eingefügt vom Template 1.2.40.0.34.11.30010 Dosierungsvariante 4: Einzeldosierung mit Einnahmepause (DYNAMIC)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.30007 Dosierungsvariante 1: Tagesdosierung effectiveTime (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:effectiveTime
PIVL_TSCZeitelement zur Aufnahme der Dosierungsvarianten 1 und 3.(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [hl7:period and not(hl7:phase)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@operator
cs1 … 1FA
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@institutionSpecified
bl1 … 1Ftrue
 ConstraintKonditionale Konformität:
Dosierung angegeben -> 1..1 M
Dosierung nicht angegeben -> NP
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:period
PQ1 … 1RZeitraum für den die Dosis in doseQuantity vorgesehen ist.(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1F1
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@unit
cs1 … 1R
 CONF
Der Wert von @unit muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.69 ELGA_MedikationFrequenz (DYNAMIC)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.30008 Dosierungsvariante 2: Einzeldosierung (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:effectiveTime
NPDas weitere effectiveTime-Element und das doseQuantity-Element nach dem effectiveTime-Element für die Einnahmedauer entfallen.
Zeitelement zur Aufnahme der Dosierungsvarianten 1 und 3.
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [2]
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.30009 Dosierungsvariante 3: Tagesdosierung mit Einnahmepause (DYNAMIC)
Auswahl … 1Elemente in der Auswahl:
  • hl7:effectiveTime[hl7:period and hl7:phase]
  • hl7:effectiveTime[hl7:comp]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:effectiveTime
PIVL_TSCFür EIN Wochentag.
Zeitelement zur Aufnahme der Dosierungsvarianten 1 und 3.

(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [hl7:period and hl7:phase]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@operator
cs1 … 1FA
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:phase
IVL_TS1 … 1RErstes Datum des entsprechenden Wochentags nach Einnahmebeginn (z.B.: 01.10.2013 -> Dienstag)(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:period
PQ1 … 1R(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1F1
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@unit
cs1 … 1Fwk
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:effectiveTime
SXPR_TSCFür mehrere Wochentage, z. B. wöchtentlich montags und mittwochs(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [hl7:comp]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@operator
cs1 … 1FA
 ConstraintKonditionale Konformität:
Dosierung angegeben -> 1..1 M
Dosierung nicht angegeben -> NP

1. Komponentencontainer ohne @operator, ggf. folgende Komponentencontainer mit @operator=I
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:comp
PIVL_TS1 … 1RKomponentencontainer.
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(@operator)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:phase
IVL_TS1 … 1RErstes Datum des entsprechenden Wochentags nach Einnahmebeginn (z.B.: 01.10.2013 -> Dienstag)(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:period
PQ1 … 1R(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1F1
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@unit
cs1 … 1Fwk
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:comp
PIVL_TS0 … *(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@operator='I']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@operator
cs1 … 1FI
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:phase
IVL_TS1 … 1R(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:period
PQ1 … 1R(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1F1
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@unit
cs1 … 1Fwk
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.30010 Dosierungsvariante 4: Einzeldosierung mit Einnahmepause (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:effectiveTime
NPDas weitere effectiveTime-Element und das doseQuantity-Element nach dem effectiveTime-Element für die Einnahmedauer entfallen.
Zeitelement zur Aufnahme der Dosierungsvarianten 1 und 3.
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [2]
AuswahlElemente in der Auswahl:
  • ein Element eingefügt vom Template 1.2.40.0.34.11.30037 Dosierungsvariante 1: Tagesdosierung doseQuantity (DYNAMIC)
  • hl7:doseQuantity eingefügt vom Template 1.2.40.0.34.11.30039 Dosierungsvariante 2: Einzeldosierung doseQuantity (DYNAMIC)
  • ein Element eingefügt vom Template 1.2.40.0.34.11.30041 Dosierungsvariante 3: Tagesdosierung mit Einnahmepause doseQuantity (DYNAMIC)
  • hl7:doseQuantity eingefügt vom Template 1.2.40.0.34.11.30043 Dosierungsvariante 4: Einzeldosierung mit Einnahmepause doseQuantity (DYNAMIC)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.30037 Dosierungsvariante 1: Tagesdosierung doseQuantity (DYNAMIC)
Auswahl … 1Elemente in der Auswahl:
  • hl7:doseQuantity[not(hl7:low|hl7:high)]
  • hl7:doseQuantity[hl7:low|hl7:high]
 ConstraintKonditionale Konformität:
Menge in nicht-zählbaren Einheiten -> @unit 1..1 (required) aus Value-Set ELGA_MedikationMengenart
Menge in zählbaren Einheiten (Tabletten, Kapseln, etc.) -> @unit 0..1 (otional) mit @unit aus Value-Set ELGA_MedikationMengenartAlternativ
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:doseQuantity
IVL_PQRDosis.
mit doseQuantity als IVL_PQ, aber als PQ instantiiert
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(hl7:lowoder
hl7:high)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1RTagesdosierung.
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@unit
cs0 … 1 
 CONF
Der Wert von @unit muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.32 ELGA_MedikationMengenart_VS (DYNAMIC)
oder
Der Wert von @unit muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.67 ELGA_MedikationMengenartAlternativ (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:doseQuantity
IVL_PQRmit doseQuantity als IVL_PQ(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [hl7:lowoder
hl7:high]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:low
PQ(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@unit
cs0 … 1 
 CONF
Der Wert von @unit muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.32 ELGA_MedikationMengenart_VS (DYNAMIC)
oder
Der Wert von @unit muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.67 ELGA_MedikationMengenartAlternativ (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:high
PQ(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@unit
cs0 … 1 
 CONF
Der Wert von @unit muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.32 ELGA_MedikationMengenart_VS (DYNAMIC)
oder
Der Wert von @unit muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.67 ELGA_MedikationMengenartAlternativ (DYNAMIC)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.30039 Dosierungsvariante 2: Einzeldosierung doseQuantity (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:doseQuantity
NPDas weitere effectiveTime-Element und das doseQuantity-Element nach dem effectiveTime-Element für die Einnahmedauer entfallen.
Dosis bei Dosierungsvariante 1 und 3.
(Alt...ion)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.30041 Dosierungsvariante 3: Tagesdosierung mit Einnahmepause doseQuantity (DYNAMIC)
Auswahl … 1Elemente in der Auswahl:
  • hl7:doseQuantity[not(hl7:low|hl7:high)]
  • hl7:doseQuantity[hl7:low|hl7:high]
 ConstraintKonditionale Konformität:
Menge in nicht-zählbaren Einheiten -> @unit 1..1 (required) aus Value-Set ELGA_MedikationMengenart
Menge in zählbaren Einheiten (Tabletten, Kapseln, etc.) -> @unit 0..1 (optional) aus Value-Set ELGA_MedikationMengenartAlternativ
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:doseQuantity
IVL_PQRDosis.
mit doseQuantity als IVL_PQ, aber als PQ instantiiert
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [not(hl7:lowoder
hl7:high)]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1RTagesdosierung.
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@unit
cs0 … 1 
 CONF
Der Wert von @unit muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.32 ELGA_MedikationMengenart_VS (DYNAMIC)
oder
Der Wert von @unit muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.67 ELGA_MedikationMengenartAlternativ (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:doseQuantity
IVL_PQRmit doseQuantity als IVL_PQ(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [hl7:lowoder
hl7:high]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:low
PQ(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@unit
cs0 … 1 
 CONF
Der Wert von @unit muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.32 ELGA_MedikationMengenart_VS (DYNAMIC)
oder
Der Wert von @unit muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.67 ELGA_MedikationMengenartAlternativ (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:high
PQ(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1R
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@unit
cs0 … 1 
 CONF
Der Wert von @unit muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.32 ELGA_MedikationMengenart_VS (DYNAMIC)
oder
Der Wert von @unit muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.67 ELGA_MedikationMengenartAlternativ (DYNAMIC)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.30043 Dosierungsvariante 4: Einzeldosierung mit Einnahmepause doseQuantity (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:doseQuantity
NPDas weitere effectiveTime-Element und das doseQuantity-Element nach dem effectiveTime-Element für die Einnahmedauer entfallen.
Dosis bei Dosierungsvariante 1 und 3.
(Alt...ion)
Treetree.pnghl7:routeCode
CE0 … 1Art der Anwendung der Arznei(Alt...ion)
Treeblank.pngTreetree.png@codeSystem
CONF0 … 1F1.2.40.0.10.1.4.3.4.3.4
Treetree.pnghl7:consumable
1 … 1M(Alt...ion)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:manufacturedProduct
1 … 1M(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:manufactured​Material
1 … 1(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
1 … 1FNA
AuswahlElemente in der Auswahl:
  • hl7:entryRelationship[@typeCode='COMP'] eingefügt vom Template 1.2.40.0.34.11.30038 Dosierungsvariante 1: Tagesdosierung entryRelationship (DYNAMIC)
  • hl7:entryRelationship[hl7:substanceAdministration/hl7:effectiveTime[@xsi:type='EIVL_TS']] eingefügt vom Template 1.2.40.0.34.11.30040 Dosierungsvariante 2: Einzeldosierung entryRelationship (DYNAMIC)
  • hl7:entryRelationship eingefügt vom Template 1.2.40.0.34.11.30042 Dosierungsvariante 3: Tagesdosierung mit Einnahmepause entryRelationship (DYNAMIC)
  • hl7:entryRelationship[hl7:substanceAdministration/hl7:effectiveTime[@xsi:type='SXPR_TS']] eingefügt vom Template 1.2.40.0.34.11.30044 Dosierungsvariante 4: Einzeldosierung mit Einnahmepause entryRelationship (DYNAMIC)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.30038 Dosierungsvariante 1: Tagesdosierung entryRelationship (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:entryRelationship
NPKomponente zur Aufnahme eines Einnahmezeitpunkts und einer –dosis bei Dosierungsvarianten 2 und 4.
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [@typeCode='COMP']
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.30040 Dosierungsvariante 2: Einzeldosierung entryRelationship (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:entryRelationship
C
Komponente zur Aufnahme eines Einnahmezeitpunkts und –dosis bei Dosierungsvariante 2 und 4.
Wiederholung höchstens einmal je Zeitcode!
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [hl7:substanceAdministration/hl7:effectiveTime [@xsi:type='EIVL_TS']]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@typeCode
cs1 … 1FCOMP
 ConstraintKonditionale Konformität:
Dosierung angegeben -> 1..* M
Dosierung nicht angegeben -> NP
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:sequenceNumber
INT1 … 1MAufsteigende Nummerierung der Unterelemente.
(Alt...ion)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.30046 Splitdose-Einnahmezeitpunkte 1 (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:substanceAdministration
1 … 1MAbbildung eines Einnahmezeitpunkts und –dosis als untergeordnetes substanceAdministration-Element.
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs1 … 1FSBADM
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@moodCode
cs1 … 1FINT
 ConstraintKonditionale Konformität <TBODY></TBODY>
CardConfPrädikat
1..1MMenge in nicht-zählbaren Einheiten, zulässige Werte gemäß Value-Set "ELGA_MedikationMengenart_VS"
0..1OMenge in zählbaren Einheiten (Tabletten, Kapseln, etc.), zulässige Werte gemäß Value-Set "ELGA_MedikationMengenart_VS" oder Freitex
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:effectiveTime
EIVL_TS1 … 1MZeitelement zur Aufnahme des Einnahmezeitpunkts.(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@xsi:type='EIVL_TS']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:event
1 … 1MEinnahmezeitpunkt.(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.59 ELGA_Einnahmezeitpunkte (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:offset
IVL_PQ1 … 1MZeitversatz (immer mit 0 Sekunden angegeben).
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1F0
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@unit
cs1 … 1Fs
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:doseQuantity
IVL_PQ1 … 1MDosis.(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:consumable
1 … 1M(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:manufacturedProduct
1 … 1M(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:manufactured​Material
1 … 1R(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FNA
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.30042 Dosierungsvariante 3: Tagesdosierung mit Einnahmepause entryRelationship (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:entryRelationship
NPKomponente zur Aufnahme eines Einnahmezeitpunkts und –Dosis bei Dosierungsvariante 2 und 4.
(Alt...ion)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.30044 Dosierungsvariante 4: Einzeldosierung mit Einnahmepause entryRelationship (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreetree.pnghl7:entryRelationship
C
Komponente zur Aufnahme eines Einnahmezeitpunkts und –dosis bei Dosierungsvariante 2 und 4.
Wiederholung höchstens einmal je Zeitcode!
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.png wo [hl7:substanceAdministration/hl7:effectiveTime [@xsi:type='SXPR_TS']]
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@typeCode
cs1 … 1FCOMP
 ConstraintKonditionale Konformität:
Dosierung angegeben -> 1..* M
Dosierung nicht angegeben -> NP
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:sequenceNumber
INT1 … 1MAufsteigende Nummerierung der Unterelemente.
(Alt...ion)
Eingefügt von 1.2.40.0.34.11.30047 Splitdose-Einnahmezeitpunkte 2 (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:substanceAdministration
1 … 1MAbbildung eines Einnahmezeitpunkts und –dosis als untergeordnetes substanceAdministration-Element.
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@classCode
cs1 … 1FSBADM
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@moodCode
cs1 … 1FINT
 ConstraintKonditionale Konformität <TBODY></TBODY>
CardConfPrädikat
1..1MMenge in nicht-zählbaren Einheiten, zulässige Werte gemäß Value-Set "ELGA_MedikationMengenart_VS"
0..1OMenge in zählbaren Einheiten (Tabletten, Kapseln, etc.), zulässige Werte gemäß Value-Set "ELGA_MedikationMengenart_VS" oder Freitex
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:effectiveTime
SXPR_TS1 … 1MZeitelement zur Aufnahme des Einnahmezeitpunkts.(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@xsi:type='SXPR_TS']
 ConstraintDie comp-Komponenten mit PIVL_TS müssen bei allen Einnahmezeitpunkten gleich angegeben werden!
 Constraint1. Komponentencontainer mit @operator=A, ggf. folgende Komponentencontainer mit @operator=I
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:comp
EIVL_TS1 … 1MKomponentencontainer(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@xsi:type='EIVL_TS']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:event
1 … 1MEinnahmezeitpunkt.(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@code
cs1 … 1R
 CONF
Der Wert von @code muss gewählt werden aus dem Value Set 1.2.40.0.34.10.59 ELGA_Einnahmezeitpunkte (DYNAMIC)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:offset
IVL_PQ1 … 1MZeitversatz (immer mit 0 Sekunden angegeben).
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1F0
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@unit
cs1 … 1Fs
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:comp
PIVL_TS1 … 1MKomponentencontainer zur Aufnahme der Einnahmetage.
Diese Komponenten MÜSSEN bei allen Einnahme-zeitpunkten (SequenceNumber) gleich angegeben werden!

(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@xsi:type='PIVL_TS'] [@operator='A']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@operator
cs1 … 1FA
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:phase
IVL_TS1 … 1RPhase der Einnahme.
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:value
TSErstes Datum des entsprechenden Wochentags nach Einnahmebeginn (z.B.: 01.10.2013 -> Dienstag).
(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:period
PQ1 … 1R(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1F1
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@unit
cs1 … 1Fwk
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:comp
PIVL_TS0 … *2.+ Komponentencontainer zur Aufnahme der Einnahmetage(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.png wo [@xsi:type='PIVL_TS'] [@operator='I']
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:phase
IVL_TS1 … 1R(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:value
TS(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:period
PQ1 … 1R(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@value
1 … 1F1
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@unit
cs1 … 1Fwk
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:doseQuantity
IVL_PQ1 … 1MDosis.(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:consumable
1 … 1M(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:manufacturedProduct
1 … 1M(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.pnghl7:manufactured​Material
1 … 1R(Alt...ion)
Treeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreeblank.pngTreetree.png@nullFlavor
cs1 … 1FNA
ID des MedikationAbgabe-Entry

In diesem Element wird die AbgabeID angegeben. Die AbgabeID MUSS die eMED-ID beinhalten um eine globale Eindeutigkeit zu gewährleisten.

Strukturvorschrift: AbgabeID = {eMED-ID}_{lokal vergebene ID}

Beispiel: C8688SC242CY_081511


Im Falle, dass das ELGA MedikationAbgabe-Entry im Rahmen der Medikationsliste vorliegt, werden zwei ID Elemente angegeben, welche wie folgt befüllt sind:

  1. Das erste ID Element enthält eine von den Zentralkomponenten der e-Medikation vergebene neue ID des Abgabe-Entry, welche durch eine eigene OID im @root Attribut gekennzeichnet ist. Diese neue ID ist notwendig, da das Abgabe-Entry bei Rückgabe in der Medikationsliste durch die Zentralkomponenten mit verschiedenen zusätzlichen Informationen ergänzt wird.
  2. Das zweite ID Element enthält die ID des ursprünglich im Rezept-Dokument angegebenen Abgabe-Entry, welcher der Ausgangspunkt des vorliegenden Abgabe-Entry darstellt.


Abgabeart

Abgabeart dieses MedikationAbgabe-Entry. Dieses Element dient zur Kennzeichnung, ob die Abgabe eine zugrundeliegende Verordnung vollständig oder partiell (z.B. im Falle einer Bestellung) erfüllt.

Vollständige Abgabe

Eine vollständige Abgabe erfüllt eine zugrundeliegende Verordnung vollständig.

  • In diesem Fall MUSS der code “First Fill - Complete” angegeben werden.
  • Ist das Element nicht angegeben, gilt die Abgabe ebenfalls als vollständig (“First Fill - Complete”).

Partielle Abgabe
Eine partielle Abgabe erfüllt eine zugrundeliegende Verordnung teilweise.

  • Im Fall, dass die Abgabe die erste partielle Abgabe zu der Verordnung darstellt, MUSS der code “First Fill - Part Fill” angegeben werden.
  • Im Fall, dass die Abgabe nicht die erste partielle Abgabe zu der Verordnung darstellt, jedoch die Verordnung noch nicht vollständig erfüllt, MUSS der code “Refill - Part Fill” angegeben werden.
  • Im Fall, dass die Abgabe die letzte partielle Abgabe darstellt, welche die Verordnung vollständig erfüllt, MUSS der code “Refill - Complete” angegeben werden.

Ergänzende Erläuterungen:
Beispiel 1: Im Falle einer vollständigen Abgabe zu einer Verordnung oder einer Abgabe ohne Verordnung MUSS Abgabeart entweder weggelassen oder „First Fill - Complete“ angegeben werden.

Kann eine Verordnung mehrmals eingelöst werden (z.B.: Privatrezept), so gilt das Konzept für jede einzelne Instanz der Einlösungen.

Beispiel 2: Wird das Rezept von der Apotheke einbehalten, aber das Medikament noch nicht ausgegeben (z.B. weil das Medikament erst bestellt oder zubereitet werden muss), so kann dieser Vorgang mit einer partiellen Leerabgabe dokumentiert werden. In diesem Fall wird „First Fill - Part Fill“ angegeben und die abgegebene Packungsanzahl auf 0 gesetzt (siehe Kapitel Abgegebene Packungsanzahl). Bei späterer Ausgabe des Medikaments an den Patienten wird erneut eine partielle Abgabe dokumentiert, wobei diesmal „Refill - Complete“ angegeben werden MUSS, um zu dokumentieren, dass die Verordnung nun vollständig eingelöst ist.

Dasselbe Prinzip gilt, wenn das Medikament nur teilweise ausgegeben wird (z.B. weil nicht genügend Packungen vorhanden sind und der Rest erst nachbestellt werden muss).

Abgegebene Packungsanzahl

In diesem Element ist die abgegebene Packungsanzahl der Medikation angegeben. Bei magistralen Zubereitungen wird die Anzahl der abgegebenen Einheiten der Arznei in derselben Art und Weise gehandhabt werden wie bei Arzneispezialitäten. Die Menge einer Einheit der Arznei (z.B. 200g einer magistral zubereiteten Salbe in einer gewissen Zusammensetzung) ist in den ergänzenden Informationen zu der magistralen Zubereitung anzugeben (siehe Kapitel „Ergänzende Informationen zur Abgabe und magistralen Zubereitung“).

Im Falle einer Leerabgabe ist der Wert 0 anzugeben. Eine optionale Begründung zur Leerabgabe kann in den ergänzenden Informationen zur Abgabe angegeben werden (siehe Kapitel Ergänzende Informationen zur Abgabe und magistralen Zubereitung).

Verfasser der Verordnung zu dieser Abgabe

Diese Elemente werden nur bei ELGA MedikationAbgabe-Entries verwendet, welche im Rahmen der Medikationsliste vorliegen.

Das erste <author> Element beinhaltet den Verfasser des Rezepts auf dem die Verordnung ausgestellt wurde, auf die eine Referenz existiert. Das author/time Element hat dabei die Bedeutung „Datum der Verordnung“. Siehe Kapitel „Teilnehmende Parteien“, Abschnitt „Verfasser des Dokuments (author)“ (bezogen auf das Rezept-Dokument).

Zusatzinformation für den Patienten, Informationen zur alternativen Einnahme und Informationen zur Arznei

Zusatzinformationen für den Patienten, Informationen zur alternativen Einnahme und Informationen zur Arznei können hier angegeben werden.

Alle Informationskategorien sind Freitextfelder und werden strukturell getrennt abgelegt. Die strukturelle Trennung erfolgt im narrativen Bereich und wird mittels <content> Elementen vorgenommen.

Der Bereich für die Zusatzinformationen für den Patienten MUSS mittels <content ID="zinfo-{generierteID}"> eingefasst werden. Die Angabe von Zusatzinformationen für den Patienten (z.B.: spezielle Anweisungen, etc.) ist OPTIONAL.

Der Bereich für die Informationen zur alternativen Einnahme MUSS mittels <content ID="altein-{generierteID}"> eingefasst werden. Die Angabe von Informationen zur alternativen Einnahme (z.B.: Einnahme bei Bedarf, etc.) ist OPTIONAL.

Der Bereich für die Informationen zur Arznei MUSS mittels <content ID="arzneiinfo-{generierteID}"> eingefasst werden. Informationen zur Arznei (z.B.: Mögliche Anwendungsarten, etc.) werden nur bei ELGA MedikationAbgabe-Entries verwendet, welche im Rahmen der Medikationsliste vorliegen. In allen anderen Fällen, DARF diese Information NICHT angegeben werden.

Abgesehen von diesen Blöcken sind weitere Daten im Bereich NICHT ERLAUBT.

Ergänzende Informationen zur Abgabe und magistralen Zubereitung

Ergänzende Informationen zur Abgabe und magistralen Zubereitung können hier angegeben werden.

Alle Informationskategorien sind Freitextfelder und werden strukturell getrennt abgelegt. Die strukturelle Trennung erfolgt im narrativen Bereich und wird mittels <content> Elementen vorgenommen.

Der Bereich für die ergänzenden Informationen zur Abgabe MUSS mittels <content ID="erginfo-{generierteID}"> eingefasst werden. Die Angabe ergänzender Informationen zur Abgabe (z.B.: Begründung für eine Leerabgabe, etc.) ist OPTIONAL.

Der Bereich für die ergänzenden Informationen zur magistralen Zubereitung MUSS mittels <content ID="magzub-{generierteID}"> eingefasst werden. Die Angabe ergänzender Informationen zur magistralen Zubereitung (z.B. Zusatzstoffe, Verarbeitung, etc.) ist VERPFLICHTEND, wenn die Abgabe eine magistrale Zubereitung ist. Sind keine ergänzenden Informationen vorhanden, MUSS der Text „Magistrale Zubereitung“ angegeben werden.

Abgesehen von diesen Blöcken sind weitere Daten im Bereich NICHT ERLAUBT.

Einnahmedauer, Dosierungsinformationen, Art der Anwendung

Es ist technisch möglich, bei der Abgabe Dosierungsinformationen anzugeben bzw. gegenüber einer zugrundeliegenden Verordnung abzuändern.47

Bei der Verwendung des ELGA MedikationAbgabe-Entry im Rahmen der Medikationsliste ist dieses Element angegeben und beinhaltet die letztgültige Dosierungsinformation zu dieser Abgabe, falls vorhanden.

Als Dosierungsinformationen gelten exakt die folgenden Informationen:

Dosierungs-Informationselement Spezifikationskapitel
Einnahmedauer Kapitel Einnahmedauer
Dosierungsvarianten Kapitel Dosierungsvarianten
Art der Anwendung Kapitel Art der Anwendung

Es sind immer vollständige Dosierungsinformationen anzugeben. Die Struktur ist von der Struktur des ELGA MedikationVerordnung-Entry abgeleitet (ohne templateIds).


47 Ausdrücklich festgehalten wird: Kein Apotheker darf ohne Rücksprache mit dem Arzt ein anderes als das vom Arzt verordnetes Medikament in der vom Arzt verordneten Dosierung abgeben.

ELGA MedikationPharmazeutischeEmpfehlung-Entry

Template ID ELGA: 1.2.40.0.34.11.8.4.3.1
Parent Template ID IHE PHARM Pharmaceutical Advice Entry:
1.3.6.1.4.1.19376.1.9.1.3.3

DA R-MIM (L-POCD_RM000040) Ausschnitt - Klassen um die pharmazeutische Empfehlung.
Abbildung 5: CDA R-MIM (L-POCD_RM000040) Ausschnitt - Klassen um die pharmazeutische Empfehlung

Diese Abbildung zeigt die für die pharmazeutische Empfehlung relevanten R-MIM Klassem Observation, SubstanceAdministration, Consumable. Die Reihenfolge der Attribute entsprechend Schema ist normativ.

Spezifikation

  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.8.4.3.1/static-2017-09-01T111709


Pharmazeutische Empfehlung Status

Der Status, den diese Pharmazeutische Empfehlung ausdrücken soll, wird hier angegeben.

Folgende Statuscodes sind für die Anwendungsfälle, in denen Pharmazeutische Empfehlungen zur Anwendung kommen, vorgeschrieben:

Anwendungsfall Statuscode Bemerkung
Verordnung ändern CHANGE Die referenzierte Verordnung wird geändert. Es wird ein vollständiges ELGA MedikationVerordnung-Entry angegeben, welches das ursprüngliche ersetzt.
Verordnung stornieren CANCEL Die referenzierte Verordnung wird storniert.
Abgabe ändern CHANGE Die referenzierte Abgabe wird geändert. Es wird ein vollständiges ELGA MedikationAbgabe-Entry angegeben, welches das ursprüngliche ersetzt, mit Ausnahme der ausgegebenen Medikation (ELGA MedicineEntry).
Abgabe absetzen CANCEL Die referenzierte Abgabe wird abgesetzt.

Hinweis:
Das Stornieren von Rezepten, Abgaben und Pharmazeutischen Empfehlungen ist ebenfalls möglich, muss jedoch über die Aktualisierung des Dokumentenstatus auf „Deprecated“ durchgeführt werden. Die Stornierung von Abgaben ist zusätzlich zeitlich beschränkt.

Geänderte Verordnung

Dieses Element MUSS im Anwendungsfall „Verordnung ändern“ angegeben werden. Es ist ein vollständiges ELGA MedikationsVerordnung-Entry anzugeben (abgeleitet von der originalen Verordnung), wobei sich nur die Dosierungsinformationen und/oder die Zusatz-informationen für den Patienten und Informationen zur alternativen Einnahme von der originalen Verordnung unterscheiden dürfen.

Als Dosierungsinformationen gelten exakt die folgenden Informationen:

Dosierungs-Informationselement Spezifikationskapitel
Einnahmedauer Kapitel Einnahmedauer
Dosierungsvarianten Kapitel Dosierungsvarianten
Art der Anwendung Kapitel Art der Anwendung

Es MÜSSEN immer vollständige Dosierungsinformationen angegeben werden, da sie die ursprünglichen vollständig ersetzeny48.

Dem Prinzip der Vollständigkeit folgend MÜSSEN auch die Zusatzinformationen für den Patienten und Informationen zur alternativen Einnahme angegeben werden, WENN VORHANDEN (z.B. insbesondere zur Angabe alternativer Einnahmen, die in narrativer Form vorliegen). Sind Zusatzinformationen für den Patienten und Informationen zur alternativen Einnahme hier nicht angegeben, bedeutet dies, dass etwaige ursprünglich angegebene Informationen „gelöscht“ sind. Die Angabe hat in derselben Art und Weise zu erfolgen, wie im jeweiligen Spezifikationskapitel beschrieben (siehe dazu das Kapitel „Zusatzinformation für den Patienten, alternative Einnahme und Informationen zur Arznei“).

ACHTUNG: Beachten Sie, dass das hier angegebene ELGA Medikations-Verordnungs-Entry (so wie jedes neue MedikationsVerordnungs-Entry) eine eindeutige ID besitzen MUSS. Es darf also nicht die originale ID weitergeführt werden.


Geänderte Abgabe

Dieses Element MUSS im Anwendungsfall „Abgabe ändern“ angegeben werden.

Mit diesem Anwendungsfall ist es möglich, bei einer bereits erfolgten Abgabe nachträglich Dosierungsinformationen, Zusatzinformationen für den Patienten und/oder Informationen zur alternativen Eingabe anzugeben bzw. abzuändern.

Als Dosierungsinformationen gelten exakt die folgenden Informationen:

Dosierungs-Informationselement Spezifikationskapitel
Einnahmedauer Kapitel Einnahmedauer
Dosierungsvarianten Kapitel Dosierungsvarianten
Art der Anwendung Kapitel Art der Anwendung

Es MÜSSEN immer vollständige Dosierungsinformationen angegeben werden, da sie die ursprünglichen vollständig ersetzen49. Die Struktur ist von der Struktur des ELGA MedikationVerordnungs-Entry abgeleitet (ohne templateIds).

Die jeweiligen Informationselemente sind in derselben Art und Weise anzugeben, wie im jeweiligen Spezifikationskapitel beschrieben.

Dem Prinzip der Vollständigkeit folgend MÜSSEN die Zusatzinformationen für den Patienten und Informationen zur alternativen Einnahme ebenfalls angegeben werden, WENN VORHANDEN (z.B. insbesondere zur Angabe alternativer Einnahmen, die in narrativer Form vorliegen). Sind Zusatzinformationen für den Patienten und Informationen zur alternativen Einnahme hier nicht angegeben, bedeutet dies, dass etwaige ursprünglich angegebene Informationen „gelöscht“ sind. Die Angabe hat in derselben Art und Weise zu erfolgen, wie im Spezifikationskapitel beschrieben (siehe dazu das Kapitel „Zusatzinformation für den Patienten, Informationen zur alternativen Einnahme und Informationen zur Arznei“).Strukturbeispiel


49 Dies inkludiert auch „Leerangaben.

ELGA Arznei-Entry

Template ID ELGA: 1.2.40.0.34.11.2.3.4
Parent Template ID IHE PHARM Medicine Entry:
1.3.6.1.4.1.19376.1.9.1.3.1

CDA R-MIM (L-POCD_RM000040) Ausschnitt - Klassen um das Arznei-Entry.
Abbildung 6: CDA R-MIM (L-POCD_RM000040) Ausschnitt - Klassen um das Arznei-Entry

Diese Abbildung zeigt die für das Arznei-Entry relevanten R-MIM Klassen Consumable und ManufacturedProduct. Die Reihenfolge der Attribute entsprechend Schema ist normativ.

Spezifikation

  1. REDIRECT 1.2.40.0.34.11.2.3.4/static-2017-09-01T113411


Technische Konformitätsprüfung

Die Prüfung einer XML-Instanz gegenüber Konformität zu diesem Leitfaden erfolgt gemäß dem entsprechenden Kapitel im „Allgemeinen Implementierungsleitfaden“ [4].


Auszug aus dem Allgemeinen Implementierungsleitfaden

Technische Konformitätsprüfung

Dieses Kapitel behandelt die technische Konformitätsprüfung von CDA-Dokumenten gemäß diesem Dokumentleitfaden mittels Schema und Schematron.

Schema-Prüfung

Das Absolvieren der Schema-Prüfung ist der erste Teil der technischen Konformitätsprüfung.

Eine Prüfung gegen das CDA Schema prüft die gültige „Struktur“ eines CDA-Dokuments, wie beispielsweise

  • ob die XML Struktur generell gültig ist
  • ob alle Elemente die richtigen Namen haben
  • ob alle Elemente an der richtigen Stelle platziert sind
  • ob alle gemäß Schema erforderlichen Elemente vorhanden sind

Die Schema-Prüfung stellt sicher, dass es sich beim geprüften CDA-Dokument tatsächlich um eine gültige CDA-Struktur handelt.

Die Gültigkeit der „Inhalte“ wird nur in Bezug auf den erforderlichen Datentyp der Elemente geprüft. Hiermit kann beispielsweise sichergestellt werden, dass ein „id“-Element (technisch) immer eine gültige ID enthält.

Das von ELGA verwendete Schema basiert im Wesentlichen auf dem original publizierten Schema von CDA, weist aber einige Spezifika auf. Das angepasste Schema wird auf der Website der ELGA GmbH bereitgestellt.

Die Mindestvoraussetzung, damit ein CDA-Dokument als „gültig“ erachtet wird, ist die fehlerfreie Validierung mit dem CDA-Schema. Das maßgebliche CDA-Schema wird auf http://www.elga.gv.at/cda publiziert.

Schematron-Prüfung

Im Unterschied zu einer CDA Schema Prüfung kann mittels einer Schematron-Prüfung jede beliebige Inhaltsvorschrift geprüft werden.

Das Schematron-Prüfmittel wird gemäß den Spezifikationen dieses Implementierungsleitfadens angefertigt, und stellt sicher, dass das geprüfte CDA-Dokument auch jene Anforderungen erfüllt, die über die Anforderungen des CDA Schemas hinausgehen. Solche Anforderungen sind beispielsweise:

  • Optionalitäten von Elementen
    • Zusätzliche Pflicht-Elemente
    • Eventuell konditional von anderen Inhalten abhängig
  • Anforderungen an den Inhalt von Elementen
    • Bestimmte Code/Wertelisten
    • Anzugebende Identifikatoren (ID)
  • etc.

Das Absolvieren der Schematron-Prüfung ist der zweite Teil der technischen Konformitätsprüfung und stellt sicher, dass das geprüfte Dokument die in den Implementierungsleitfäden beschriebenen „Geschäftsregeln“ befolgt.

Damit ein CDA-Dokument als vollständig „gültig“ hinsichtlich der ELGA Implementierungsleitfäden erachtet wird, ist die fehlerfreie Konformitätsprüfung mit den entsprechenden Schematron-Prüfregeln vorausgesetzt. Eine vollständige Prüfung der Geschäftsregeln kann nur durch einen menschlichen Prüfer erfolgen. Die ELGA GmbH kann auf Anfrage an http://cda@elga.gv.at eine solche Prüfung durchführen. Die maßgeblichen Schematron-Prüfmittel werden auf http://www.elga.gv.at/cda publiziert.


Online-Validation von CDA-Dokumenten

Für die Prüfung von einzelnen CDA-XML-Instanzen mit dem entsprechenden Schema und Schematron-Regeln stellt ELGA GmbH eine Webapplikation zur Verfügung. Diese ist erreichbar über https://cda-tools.elga.gv.at/online-validator/. Eine erfolgreiche Prüfung durch den Online-Validator beweist nicht automatisch die vollständige Einhaltung aller Geschäftsregeln, sondern nur die technische Konformität zu den Templates.

Anhang

Referenzen

[1] ELGA GmbH (2015) HL7 Implementation Guide for CDA® R2: Allgemeiner Implementierungsleitfaden für ELGA CDA Dokumente. ELGA CDA Implementierungsleitfäden (2.06) [OID 1.2.40.0.34.7.1.6], http://www.elga.gv.at
[2] ELGA GmbH (2014) Usability Styleguide Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit der ELGA-Funktionen für Arztpraxis-Informationssysteme (2.0). OID {1.2.40.0.34.3.1.2.1.21}. http://www.elga.gv.at
[3] ELGA GmbH (2014) Usability Styleguide Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit der ELGA-Funktionen für Krankenhaus-Informationssysteme (2.0). OID {1.2.40.0.34.3.1.2.1.22}. http://www.elga.gv.at
[4] ELGA GmbH (2014) Usability Styleguide Anforderungen an die Benutzerfreundlichkeit der ELGA-Funktionen für Apotheken-Softwaresysteme (2.0). OID {1.2.40.0.34.3.1.2.1.23}. http://www.elga.gv.at

Revisionsliste

Vers. Datum Änderungsgrund
1.00 05.11.2013 Erste Version des Implementierungsleitfadens.
1.01 02.01.2014 Einarbeitung des Feedbacks und Abstimmung des Dokuments mit dem Anforderungsdokument
1.02 24.02.2014 Ballot-Kommentare eingearbeitet, Value Sets und OID mit auf vollständigen und korrekten Werten.
1.03 18.03.2014 TemplateIds eingearbeitet. Finale Version zur Veröffentlichung.
1.03a 31.03.2014 Zahlendreher in OID des AbgabeEntry 1.2.40.0.34.11.8.2.3.1 (korrekt) statt 1.2.40.0.34.11.8.1.3.2
1.04 27.07.2014 4.4.4.2.4.2 Optionalität für name von M auf R korridiert
1.04 27.07.2014 XML-Elemente in CDA beginnen mit Kleinbuchstaben,
1.04 27.07.2014 4.1 Präzisiert: EIS Full Support ist verpflichtend
4.4.1.1. Strukturbeispiel neu
4.4.1.2.2. Template IDs "IHE PHARM Dosage Instructions" hinzugefügt
4.4.1.2.4. Therapieart gelöscht
4.4.1.2.6.2 Spezifikation: Nur NullFlavor UNK ist erlaubt (NI nicht)
4.4.1.2.7.1.2, 4.4.1.2.7.2.2, 4.4.1.2.7.3.2, 4.4.1.2.7.4.2 Spezifikation nun mit konditionaler Konformität (Dosierung angegeben/nicht angegeben)
4.4.1.2.14. Ergänzende Informationen zur Abgabe und magistralen Zubereitung: Beschreibungstext neu
4.4.1.2.14.1 Strukturbeispiel neu
4.4.1.2.14.2 Spezifikation geändert
4.4.1.2.13. Hinzugefügt "Informationen zur Arznei"
4.4.1.2.15. Hinzugefügt „Therapieart“
1.04 27.07.2014 4.4.2.1. Strukturbeispiel Korrekturen
4.4.2.2.4. Abgabeart neu spezifiziert, Value Set geändert
4.4.2.2.11.1 Strukturbeispiel geändert
4.4.2.2.11.2 Spezifikation gändert
4.4.2.2.12. "Ergänzende Informationen zur Abgabe und magistralen Zubereitung" geändert
4.4.2.2.12.1 Strukturbeispiel geändert
4.4.2.2.12.2 Spezifikation geändert
4.4.2.2.13.1 Strukturbeispiel TemplateId hinzugefügt
4.4.2.2.13.2 Spezifikation TemplateId hinzugefügt
4.4.2.2.14. Therapieart Neu
1.04 27.07.2014 4.4.3.1. Korrekturen
4.4.3.2.5. Text Neu
4.4.3.2.6.2 Spezifikation geändert
4.4.3.2.9.1 TemplateId geändert
4.4.3.2.10.1 Strukturbeispiel geändert
4.4.4.2.7.2 Änderungen: Value Set binding erweitert, OriginalText und Translation hinzugefügt, ClassCode und DeterminerCode hinzugefügt
1.04 18.08.2014 2.5 und 2.6: Hinzugefügt "Besorger" 2.2, 2.9, 2.12: Kleine Korrekturen
1.04 18.08.2014 Korrekturen:
4.3.1.4.5.1.2 Tabelle zur Darstellung der Verordnungen
4.3.2.4.5.1.1 Tabelle zur Darstellung der Abgabe
1.04 18.08.2014 Kapitel 4.3.3.4.5.1 eingefügt: Vorgaben zur Gestaltung des narrativen Textes
1.04 18.08.2014 4.4.1.2.12.Korrekturen des Textes
1.04 18.08.2014 4.4.4.2.7.1 Neue Strukturbeispiele hinzugefügt
1.04 18.08.2014 Seite 2: Hinweis auf Revisionsliste und Weitere unterstützende Dokumente hinzugefügt
Dokumenteninformation auf Seite 6: Haftungsausschuss gelöscht, Hinweis zur Verbindlichkeit eingefügt.
Version 2.05
2.05 27.11.2014 Typos und Formatierungen verbessert
2.05 23.12.2014 Dokumenteninformation (Seite 2) ergänzt mit Hinweis auf Einhaltung der Rechtsordnung und relevanten Materiengesetzen.
2.05 15.01.2015 Status (Seite 2): Satz geändert, der die Einbeziehung von Stakeholdern beschreibt.
2.05 12.03.2014 Seite 4: Formulierung zur Verbindlichkeit aktualisiert
2.05 15.01.2015 1.2: Dokumentenklassen:
Fußnote zur Erklärung der Dokumentenklassen hinzugefügt.
Ergänzung der Bezeichnung der Dokumentenklasse „Pharmazeutische Empfehlung“ als „Korrekturmeldung“.
2.05 23.12.2014 1.2: und 3.1.2.4.4. Fußnote zur Erklärung der „Pharmazeutischen Empfehlung“ hinzugefügt
2.05 23.12.2014 Kapitel 2, Angabe der Akteure: bei den Vertretern des Teilnehmers „oder pflegender Angehöriger“ gestrichen.
2.05 03.03.2015 2.1 bis 2.12: Beschreibung der Anwendungsfälle zum besseren Verständis überarbeitet
2.05 09.03.2015 2.1.4. Verordnung(en) mit Rezept anlegen - Ablauf: Beschreibung der Auswahl eines Arzneimittels hinzugefügt
2.05 16.03.2015 2.1.4. Ablauf: Hinweis auf „Löschen von nicht eingelösten Verordnungen nach 1 Monat“ entfernt
2.05 16.03.2015 2.2.4. Ablauf: Verordnungen können mit Status „OFFEN“ und zusätzlich mit „ABGELAUFEN" abgerufen werden
2.05 15.01.2015 2.12.5. Alternativer Ablauf beim Abrufen der Medikationsliste hinzugefügt
2.05 23.12.2014 Vorkommen von „Befüllungsvorschrift gemäß Rezeptpflichtgesetz“ gestrichen, betrifft: 3.4.1.3.3., 4.4.1.2.8.2
2.05 25.02.2015 3.4.1.3.2. Konformität der Rezeptart auf [R] gesetzt
2.05 25.02.2015 3.4.1.3.3. Konformität der Gültigkeitsdauer des Rezepts auf [R] gesetzt, Fußnote hinzugefügt
2.05 27.11.2014 Zulassungsnummer wird nur in der Medikationsliste benötigt und daher aus den anderen Dokumenten entfernt, betrifft: 4.3.1.4.5.1, 4.3.2.4.5.1., 4.4.4.2.3., 4.4.4.2.4., 4.4.4.2.6.2
2.05 23.12.2014 3: Hinweis auf allgemeinen Leitfaden mit der Angabe der Konformitätskriterien (Optionalität, Kardinalität) und ein Beispiel hinzugefügt
2.05 27.11.2014 3.1.2.3. Korrekte Benennungen der clinicalDocument. code LOINC angegeben (Änderung im LOINC): 60593-1, 61356-2, 57833-6
2.05 23.12.2014 4.2.4. Zur Kapitelüberschrift „Pharmazeutische Empfehlung“ hinzugefügt: ‚(„Korrekturmeldung“)‘
2.05 23.12.2014 4.3.1.4.5., 4.3.2.4.5., 4.3.3.4.5., 4.3.4.4.5.: "Vorgaben zur Gestaltung" in "Empfehlung zur Gestaltung" geändert
2.05 10.03.2015 4.3.1.4.5.1.2, 4.3.2.4.5.1.1, 4.3.2.4.5.1.2, 4.3.3.4.5.1.1 : „Vorgaben zum Layout der Tabelle“ geändert in „Empfehlung zum Layout der Tabelle“
2.05 25.02.2015 4.3.2.4.6. Maschinenlesbare Elemente der Sektion: Kardinalität auf 1..1 korrigiert
2.05 25.02.2015 4.3.1. Korrekte Benennungen der LOINC für Rezept section.code angegeben (Änderung im LOINC): 57828-6 „Prescription list“
2.05 11.12.2014 4.3.3.4.5.1: Abgaben: Pfade, die „<product“ enthalten, wurden auf „<consumable geändert werden.
2.05 25.02.2015 4.3.3.4.5.1.1 Tabelle zur Darstellung der Medikationsliste: Korrekturen (Pfade) und klarere Gestaltung. Beschreibung der Defaultsortierung hinzugefügt
2.05 25.02.2015 4.3.4.4.5.1.1 Überschrift in Beispieltabelle korrigiert (Item-ID statt DokumentenID)
2.05 25.02.2015 4.3.4.4.6. Maschinenlesbare Elemente der Sektion: Kardinalität des Entry auf 1..1 korrigiert
2.05 11.12.2014 Alle Vorkommen von <entry> durch <entry typeCode="DRIV"> ersetzt, da der narrative Text gänzlich aus codierten Entries abgeleitet ist
2.05 05.03.2015 4.4.1.2.1. ELGA MedikationVerordnung-Entry: Spezifikation der TemplateIDs verändert
2.05 12.12.2014 4.4.1.2.2. Template ID für „Delay Start Dosing“ korrigiert, Fußnote dazu eingefügt
2.05 25.02.2015 4.4.1.2.2. TemplateID[7] Variante c) hinzugefügt für "Keine Dosierung"
2.05 05.03.2015 4.4.1.2.3. ID des MedikationVerordnung-Entry: Einführung einer zweiten ID als Referenz auf das VerordnungsEntry und 4.4.1.2.3.2 Spezifikation erweitert.
2.05 04.03.2015 4.4.1.2.6. Einnahmedauer: Ergänzende Bestimmung für Einnahmedauer
2.05 15.12.2014 4.4.1.2.6.1 Strukturbeispiele: Datenstruktur um die „Patient Medication Instructions“ xsi:type fehlte, wurde nachgezogen
2.05 04.03.2015 4.4.1.2.6.1 Strukturbeispiel für "Dosierungsinformationen sind generell nicht angegeben" Low und High Elemente entfernt
Strukturbeispiel 5 für Einnahmedauer gelöscht ("generell keine Dosierungsinformation angegeben")
2.05 15.12.2014 4.4.1.2.6.2 Spezifikation: Unterscheidung der Fälle „Einnahmedauer unbekannt“ und „generell keine strukturellen Dosierungsinformationen angegeben“. Lösung durch zusätzliches nullFlavor=“NA“ auf der Ebene des effectiveTime.
2.05 04.03.2015 4.4.1.2.6.2 Spezifikation geändert
2.05 25.02.2015 4.4.1.2.8. Titel von "Anzahl der Einlösungen" präzisiert auf "Anzahl der (zusätzlichen) Einlösungen"
2.05 25.02.2015 4.4.1.2.8.2 Konformität der Anzahl der Einlösungen auf [R], Kard 1..1 gesetzt, Fußnote hinzugefügt
2.05 27.11.2014 4.4.1.2.11. Verfasser der Verordnung: Bezug auf Rezept im Text hinzugefügt, im Strukturbeispiel ergänzt
4.4.1.2.11.2 Korrektur: Container zur Dokumentation de s Verfassers der Verordnung (nicht Abgabe)
2.05 25.02.2015 4.4.1.2.11.2 Spezifikation für den Verfasser der Abgabe: Time-Element ist M
2.05 13.03.2015 4.4.1.2.12. Packungsanzahl ist mindestens 1
2.05 25.02.2015 4.4.1.2.12.2 Konformität der Anzahl der auszugebenden Packungen auf [R] gesetzt, Fußnote hinzugefügt
2.05 27.11.2014 4.4.1.2.13.1 und ff TemplateID 1.2.40.0.34.11.8.0.3.1 bzw 1.2.40.0.34.11.8.0.3.2 statt 1.3.6.1.4.1.19376.1.5.3.1.4.3
2.05 02.02.2015 4.4.1.2.13.2: "inversionInd" wurde zwei mal als Element angegben, korrekt ist es ein Attribut der entryRelationship
2.05 04.03.2015 4.4.1.2.16. ID des Verordnungs-Entry Containers (Rezept-Dokument): Kapitel EINGEFÜGT
2.05 12.12.2014 4.4.2.1. Strukturbeispiel im ELGA MedikationAbgabe-Entry korrigiert
2.05 05.03.2015 4.4.2.2.3. ID des MedikationAbgabe-Entry: Einführung einer zweiten ID als Referenz auf das VerordnungsEntry und 4.4.2.2.3.2 Spezifikation erweitert.
2.05 27.11.2014 4.4.2.2.4.2 Präfix HL7: von ActCode entfernt
2.05 06.03.2015 4.4.2.2.6.2 Spezifikation Abgegebene Packungsanzahl: Packungsanzahl für Mag. Zubereitung auf R geändert
2.05 12.03.2014 4.4.2.2.6 Abgegebene Packungsanzahl: Text zu Magistralen Zubereitungen geändert
2.05 27.11.2014 Kapitel vertauscht und geändert:
4.4.2.2.8. Verfasser der Verordnung zu dieser Abgabe
4.4.2.2.9. Verfasser der Abgabe
2.05 05.03.2015 4.4.2.2.8.2 Spezifikation korrigiert (time ist ein Unterelement)
2.05 25.02.2015 4.4.2.2.8.2 Spezifikation für den Verfasser der Abgabe: Time-Element ist M
2.05 05.03.2015 4.4.2.2.9.2 Spezifikation korrigiert (time ist ein Unterelement)
2.05 25.02.2015 4.4.2.2.9.2 Spezifikation für den Verfasser der Abgabe: Time-Element ist M
2.05 25.02.2015 4.4.2.2.10., 4.4.3.2.7. und 4.4.3.2.8. Typo in Überschrift
2.05 05.03.2015 4.4.2.2.10. Referenz zur Verordnung: Hinweis zur Verwendung hinzugefügt
2.05 15.01.2015 4.4.2.2.13: Formulierung verändert: Statt „Es ist möglich…“ „Es ist technisch möglich…“. Eine Fußnote zur Erinnerung der notwendigen Absprache mit dem verordnenden Arzt hinzugefügt.
2.05 04.03.2015 4.4.2.2.15. ID des Abgabe-Entry Containers (Abgabe-Dokument): Kapitel EINGEFÜGT
2.05 25.02.2015 4.4.3.2.3.2 Typo in Spezifikation
2.05 11.12.2014 4.4.3.2.4.2 Code geändert auf [M], Kard. entsprechend [1..1]
2.05 25.02.2015 4.4.3.2.6.1 Strukturbeispiel korrekter Wert ist completed
2.05 05.03.2015 4.4.3.2.7. Referenz zur Verordnung: Hinweis zur Verwendung hinzugefügt
2.05 05.03.2015 4.4.3.2.9. Geänderte Verordnung: Satz ergänzt (..und Informationen zur alternativen Einnahme...)
2.05 15.12.2014 4.4.3.2.10: Geänderte Abgabe (betrifft PADV, der einen CHANGE der Dosierungsinformationen auf ein DIS-Item abbildet). Datenstruktur um die „Patient Medication Instructions“ erweitert
2.05 04.03.2015 4.4.3.2.10. Geänderte Abgabe: Beschreibungstext geändert
2.05 04.03.2015 4.4.4.1. Strukturbeispiel Arznei-Entry: Beispiel geändert
2.05 04.03.2015 4.4.4.2.3. Code des Arznei-Entry: Beispiele geändert
2.05 25.02.2015 4.4.4.2.3.2 Spezifikation PZN: Translation ist [R2] statt [C] (wenn nicht vorhanden, Element nicht angeben)
2.05 11.12.2014 4.4.4.2.4: „Name der Arznei“ zu „Bezeichnung der Arznei“ geändert, auch im Strukturbeispiel und der Spezifikation
2.05 04.03.2015 4.4.4.2.4. Bezeichnung der Arznei: Beispiel geändert
2.05 25.02.2015 4.4.4.2.5. Darreichungsform: Einschränkung auf magistrale Zubereitung aufgehoben
2.05 25.02.2015 4.4.4.2.7. Angaben zu Wirkstoff(en): Textuelle Optionalität bei magistralen Zubereitungen auf SOLL heruntergesetzt
Version 2.06 (Hauptversion)
2.06 10.09.2015 Buchstabendreher korrigiert für (richtig) POCD_MT000040
2.06 12.10.2015 Neu organisiert: Dokumententeninformation, Harmonisierung, Hinweise zur Nutzung des Leitfadens, Verbindlichkeit, Hinweis auf verwendete Grundlagen, Danksagung, Bedienungshinweise und Inhaltsverzeichnis
2.06 01.10.2015 2.1 Formulierung des Anwendungsfalls verbessert
2.06 01.10.2015 2.2 Formulierung des Anwendungsfalls verbessert
2.06 08.04.2015 2.4.4. Ablauf: Satz "Der Arzt kann folgende Datenfelder eines Rezepts ändern" geändert in "Der Arzt kann folgende Datenfelder von Verordnungen eines Rezepts ändern"
2.06 11.11.2015 3.1.2.1. ELGA Implementierungsleitfaden-Kennzeichnung („templateId“): In Strukturbeispiel und Spezifikation TemplateID für EIS Full Support korrigiert in 1.2.40.0.34.11.8.0.3
2.06 20.07.2015 3.2.1. Übersicht: Konformitätsangaben für Rechtlicher Unterzeichner (legalAuthenticator) für Medikationsliste auf NP gesetzt
2.06 20.07.2015 3.2.4. Elemente mit speziellen Vorgaben hinzugefügt, um die Spezifikation des Rechtlichen Unterzeichners (legalAuthenticator) abzugrenzen: NP für Medikationsliste, M für die anderen Dokumentenklassen
2.06 16.07.2015 3.4.1.3.2. Spezifikation Rezepart, Fußnote für Verwendung des NullFlavors hinzugefügt
2.06 20.08.2015 Kapitel 4.1.2. „Menschen- und maschinenlesbare Daten“ neu eingefügt, Erklärung der Verwendung der maschinenlesbaren Elemente.
2.06 16.07.2015 4.3.1.4.5.1.2 Tabelle zur Darstellung der Verordnungen: Im Beispiel den korrekten Zulassungsnamen eingetragen
2.06 31.07.2015 4.3.1.4.5.1.2 Tabelle zur Darstellung der Verordnungen: Textänderung bei Zeile „Ergänzende Informationen“
2.06 31.07.2015 4.3.2.4.5.1.1 Tabelle zur Darstellung der Verordnungen: Textänderung bei Zeile „Ergänzende Informationen“
2.06 11.11.2015 4.3.2.4.5.1.1 Tabelle zur Darstellung der Abgabe: Vorgabe für Therapieart hinzugefügt
2.06 31.07.2015 4.3.4.4.5.1.4 Tabelle zur Darstellung der geänderten Patienteninformationen bei einer Abgabe: hinzugefügt
2.06 01.04.2015 4.4.1.2.16.2 ID des Verordnungs-Entry Containers (Rezept-Dokument): Zur Spezifikation das Element <externalDocument> hinzugefügt
2.06 01.10.2015 4.4.2.1. ELGA MedikationAbgabe-Entry Strukturbeispiel: CodeSystemName für CCF verbessert
2.06 16.07.2015 4.4.2.2.4.2 Spezifikation: Bezeichnung des Value Sets und Codesystems korrigiert
2.06 30.04.2015 4.4.2.2.8.1 Strukturbeispiel 2 (Verfasser der Verordnung nicht verfügbar): Korrigiert, nullFlavor='NA' hinzugefügt
2.06 01.04.2015 4.4.2.2.15.2 ID des Abgabe-Entry Containers (Abgabe-Dokument): Zur Spezifikation das Element <externalDocument> hinzugefügt
2.06 07.05.2015 4.4.2.2.6.2 Spezifikation: technische Korrektur der Notation des NullFlavors
2.06 16.07.2015 4.4.3.2.9. Geänderte Verordnung: Es sind immer vollständige Dosierungsinformationen anzugeben. Zusatzinformationen für den Patienten müssen angegeben werden, wenn vorhanden
2.06 16.07.2015 4.3.3.4.5.1.1 Tabelle zur Darstellung der Medikationsliste
Abgabe(n)
Spezifikation korrigiert (Arzneimittel, Dosierung, Hinweis, Ergänzende Information zur magistralen Zubereitung, Ergänzende Information)
Verordnung(en)
Spezifikation korrigiert (Arzneimittel, Dosierung, Hinweis, Ergänzenden Informationen zur magistralen Zubereitung, Ergänzende Information, Zusatzinformation Patient, Alternative Einnahme, Mögliche Arten der Anwendung, Art der Anwendung)
2.06 16.07.2015 4.3.3.4.5.1.1 Layout der Medikationsliste: Fußnote zur Erklärung der Sortierung geändert (chronologisch statt nach Zulassung gruppiert)
2.06 01.10.2015 4.3.3.4.5.1.1 Tabelle zur Darstellung der Medikationsliste: Kleine Anpassungen zur inhaltlichen Konsistenz des Beispiels (Verordnungsdatum)
2.06 08.09.2015 4.4.1.2.6.2 Spezifikation Einnahmedauer - Korrektur: <width> Kardinalität bei [M] muss 1..1 sein.
2.06 10.08.2015 4.4.1.2.6.2 Element effectiveTime.high ist [R], die Kardinalität muss daher 1..1 sein (war 0..1)
2.06 06.10.2015 4.4.1.2.7 Dosierungsvarianten/Zeitpunkt(e) der Einnahme: Bessere Beschreibung der freitextlichen ANgabe der Dosierung
2.06 08.09.2015 4.4.1.2.7.4.2 Datentyp von phase@value korrigiert auf TS
2.06 08.09.2015 4.4.1.2.13 Zusatzinformation für den Patienten, alternative Einnahme und Informationen zur Arznei: Beispiele für die Informationskategorien hinzugefügt
2.06 11.11.2015 4.4.2.1. Abgabe-Entry Strukturbeispiel: korrigiert, falsche TemplateIDs bei ELGA MedikationVerordnung-Entry entfernt
2.06 16.07.2015 4.4.4.1. Strukturbeispiel: Darreichungsform und Translation beim Code hinzugefügt
2.06 01.10.2015 4.4.4.2.3. Code des Arznei-Entry: Erklärung des Zusammenhangs Pharmazentralnummer (PZN), Zulassungsnummer und ASP-Liste hinzugefügt
2.06 12.10.2015 4.4.4.2.4 Bezeichnung der Arznei: Festlegung auf „Handelsname“
2.06 08.09.2015 4.4.4.2.3.2 Arznei-Entry Wirkstoff: Translation-Element von [R2] auf [C] korrigiert
2.06 31.08.2015 4.4.4.2.7. Angaben zu Wirkstoff(en): Genauere Beschreibung der Verwendung des ATC und seiner deutschen Bezeichnungen
Version 2.06.1 (Nebenversion)
x …betrifft Implementierung (erste Spalte)
x 04.01.2016 4.4.1.2.7.3
Dosierungsvariante 3: Spezifikation der Einnahmedauer – Unterscheidung der Fälle EINMAL und MEHRMALS pro Woche.

Wenn die Einnahme nur einmal pro Woche erfolgt, ist die Datentyperweiterung für effectiveTime[2] PIVL_TS. Wenn die Einnahme mehrmals pro Woche erfolgt SXPR_TS, da es dann mehrere <comp> Unterelemente geben muss.
Korrektur: Der Datentyp für phase ist PIVL_TS, nicht IVL-TS.
Korrektur: Der Datentyp für phase@value ist ts, nicht real.

x 04.01.2016 4.4.1.2.7.4
Dosierungsvariante 4: Spezifikation der Einnahmedauer – Darstellung der Fälle
EINMAL und MEHRMALS pro Woche. Da immer <comp>-Unterelemente notwendig sind, ist die Datentyperweiterung für effectiveTime[2] immer SXPR_TS.
Korrektur:
Der Datentyp für phase ist PIVL_TS, nicht IVL-TS.
Korrektur:
Der Datentyp für phase@value ist ts, nicht real.
Korrektur:
überflüssige TemplateId in SubstanceAdministration entfernt
02.02.2016 4.4.1, 4.4.2, 4.4.3, 4.4.4: Ausschnitte ausdem R-MIM (L-POCD_RM000040) hinzugefügt
Version 2.06.2 (Nebenversion)
x …betrifft Implementierung (erste Spalte)
01.08.2016 Kapitel Verbindlichkeit: Definition der Angabe verbindlicher Vorgaben.
14.07.2016 1.1.1. e-Medikation: Hinweis hinzugefügt, dass die e-Medikation keine Funktion zur Reichweiten- oder Wechselwirkungsprüfung bereitstellt.
14.07.2016 Anwendungsfälle hinzugefügt:
2.1. eMED-ID-Assertion anfordern
2.2. eMED-ID (Dokumenten-ID) anfordern
14.07.2016 2.3.2. Vorbedingung für "Verordnung(en) mit Rezept anlegen": Anfordern einer eMED-ID (Dokumenten-ID)
14.07.2016 2.3.4.2. Ergebnis im Fehlerfall: neu beschrieben Vereinheitlichung: Im Folgenden alle Vorkommen von „bei Gutfall/Fehlerfall“ durch „im Gutfall/Fehlerfall“ ersetzt
14.07.2016 2.4.2. Vorbedingung: Alternativ-Vorbedingung hinzugefügt
14.07.2016 2.4.4. Ablauf: Hinweis auf Datenmodell entfernt.
14.07.2016 2.5.1. Verordnung/Rezept stornieren - Beschreibung korrigiert
14.07.2016 2.5. Verordnung stornieren: Beschreibung, Vorbedingungen und Ablauf des Anwendungsfalls inhatlich geändert.
14.07.2016 2.6. Verordnung/Rezept ändern: Beschreibung geändert, Hinweis auf Wecheselwirkungsprüfung entfernt.
15.07.2016 2.7 Abgabe mittels eMED-ID durchführen: Beschreibung, Vorbedingung, Akteure, Ablauf geändert; Ergebnis im Schlechtfall vereinfacht.
15.07.2016 2.8. Abgabe über e-card durchführen: Akteure, Ablauf und Ergebnis im Schlechtfall korrigiert
15.07.2016 2.9. Abgabe ohne Verordnung durchführen: Ablauf korrigiert
15.07.2016 2.10. Abgabe abrufen: Ergebnis im Fehlerfall vereinheitlicht
15.07.2016 2.11. Abgabe stornieren: Beschreibung, Akteure, Ablauf und Ergebnis im Fehlerfall korrigiert
15.07.2016 2.12. Abgabe absetzen: Vorbedingung, Ablauf und Ergebnis im Fehlerfall korrigiert
15.07.2016 2.13. Abgabe ändern: Beschreibung korrigiert
15.07.2016 2.14. Medikationsliste abrufen: Ablauf korrigiert
27.07.2016 4.x (mehrere Stellen) Vereinheitlichung der Bezeichungen: Immer „Packungsanzahl“ statt „Anzahl der Packungen“
26.04.2016 4.4.1.2.3.2 Spezifikation (ID des MedikationVerordnung-Entry): Für die Anwendung im e-Befund ist es zulässig, eine andere ID zu verwenden, wenn keine VerordnungsID vorhanden ist.
18.07.2016 4.4.1.2.6.2 Einnahmedauer, Spezifikation: Die Einnahmedauer DARF nun auch ohne Dosierungsvariante angegeben werden.
22.08.2016 4.4.1.2.7.2 Dosierungsvariante 2: Bei Strukturbeispiel und Spezifikation das text-Element erlaubt [O]
22.08.2016 4.4.1.2.7.4 Dosierungsvariante 4: Bei Strukturbeispiel und Spezifikation das text-Element erlaubt [O]
18.07.2016 4.4.1.2.12.2 Packungsanzahl, Spezifikation: Einschränkung auf positive Werte formuliert.
27.07.2016 4.4.2.2.6.2 Spezifikation Packungsanzahl: Einschränkung auf Null und positive Werte formuliert
04.08.2016 3.1.2.2.2, 3.4.1.1, 3.4.1.3.3, 4.3..4.5.1.2, 4.4.1.2.3, 4.4.1.2.6.1, 4.4.1.2.6.2, 4.4.1.2.13.2, 4.4.1.2.14.2, 4.4.2.2.3, 4.4.2.2.4, 4.4.2.2.11.2, 4.4.2.2.12.2, 4.4.3.2.3, 4.4.3.2.7, 4.4.3.2.8, 4.4.3.2.9, 4.4.1.2.7.4.2, 4.4.1.2.8, 4.3.1.4.5.1, 4.3.1.4.5.1.2, 4.3.2.4.5.1, 4.3.3.4.5.1, 4.4.1.2.6, 4.4.4.2.4, 3.2.3, 3.3, 3.4.1, 3.6, 3.7, 4.4.1.2.13, 4.4.1.2.14, 4.4.2.2.11, 4.4.2.2.12 Korrektur der Großschreibung bei normativen Vorgaben